Ausgabe 
15.3.1935
 
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Oie Heldengedenkfeier 1935 in Gießen

NSKK:

der

Deutsche Frauen, deutsche wütter!

unser deutsches Doll geworden ist.

alle

größten Wert.

Frauentagung in Gießen

zu der Tagung oder der Mitgliedskarten.

Frühling

vor

in

Bei

T&noVt, Suppen - gute Suppen!

interessiert. Die Gliederung der Versuchsstelle ist dreiteilig: die rein wissenschaftlichen Prfmrgen, die

Krebsangst soll und wird durch diese Aufführun- gen nicht gezüchtet werden, es gilt, die Scheu

das des

Zusammengehörigkeitsgefühl durchdrungen ist, wird die Kraft zur Verteidigung und lleberwlndung feiner Gegner und Widersacher finden und damit die Erneuerung und gesunde Entwicklung seines Volkstum» erreichen.

Kein deutscher Volksgenosse darf daher an dem Leid und der Not des Nebenmannes im Glieds

davonzutragen.

Zeigt alle am letzten Eintopfsonntag, dem Symbol eures Pflichtgefühls gegenüber allen Deutschen, daß dieser Wille, zu helfen, und seine Verwirklichung Sache des ganzen Volkes geworden ist!

Seht euch am 17. März alle zum einfachen Lin- topfeffen mit dem Bewußtsein, durch gemeinschaft-

dem Arzt zu vertreiben, die Zögernden und Nachlässigen aufzurütteln.

Mitarbeit am Lustschutz!

Ein Aufruf an alle deutschen Krauen und Müller,

jeder Jahreszeit!

Ob Frühling. Sommer. Herbst ober Winter: Oluf die wundervolle Knorr Frühlingsuppe brauchen Sie nie zu verzichten! Dieser Knorr-Suppe mit den vielerlei Gemüsen merken Sie im Aussehen und Geschmack so recht die ..hausfrauliche Fubereitungsart" an; sie wird schon nach dem ersten Versuch auch Ihre Lieblingssuppe werden! 1 Würfel-2 reichliche Teller-IVPfg. Schon feit 50 Iahrenr

der Volksgemeinschaft vorübergehen. Darum müssen liche» handeln zum Wegbereiter nationalsozialistischer wir uns alle bemühen, selbst im kleinen unablässig Grundsätze und damit zum Helfer und Förderer des groß zu sein, um mit zähem Eifer den Sieg über neuen Reiches geworden zu sein!

Opfersinn der Postbeamten.

Dom Personal des Reichspostdirektionsbezirks Frankfurt a. M. sind für das Winterhilfswerk rund 144 400 Mark aufgebracht worden.

5, Damit beim Vorbeimarsch keine Stockungen eintreten, wird gebeten, die Abmarschstrahen: Land- grafenstraße, hitlerwall, woltkestrahe freizuhalten.

6. Am Denkmal des Insanterie-Regiments Kaiser Wilhelm Nr. 116 steht von 8 bis 13 Uhr ein Doppelposten.

7. Außer der Reichskriegsflagge und den Farven des Reiches wird der Oswaldsgarten noch mit der Fahne des Volksbundes für Kriegsgräberfürsorge geschmückt. Die Ansprachen werden durch Laut- sprecher übertragen. Am gleichen Tage werden die ruhmreichen Fahnen der allen hessischen Regimenter in Darmstadt mit den Ehrenkreuzen geschmückt. Die Anbringung erfolgt durch einen General. Da der aktiven Truppe das Betreten der neutralen Zone untersagt ist, wird nur eine Abordnung der Gieße­ner Truppenteile und die Fahnenträger an der Feier teilnehmen.

Trauerbeflaggung am i7.Barz.

DNV. Der Reichsminister für Volksavfklärung und Propaganda Dr. Goebbels hat zum Hel­dengedenktag folgenden Erfaß veröffentlicht!

Am Sonntag, 17. März, gedenkt das deutsche Volk der Gefallenen des Weltkrieges. In allen Orten des Reiches werden würdige Gedenk­feiern stattfinden. Ich fordere die V e v ö l k e r u n g auf, an diesem Tage zu Ehren der toten Soldaten Trauerbeflaggung zu zeigen."

Glockengeläut am Heldengedenktag.

LPD. Auf Anweisung des Reichsbischofs hat der Landesbischof der Evangelischen Landeskirche Nassau- Hessen, Lic. Dr. Dietrich, für den Helden, gedenktag, Sonntag, 17. März, ! ocken» geläut in der Zeit von 13 bis 13.15 Uhr angeordnet.

Die Reichsgemeinschaft Deutscher Hausftauen, Ortsgruppe Gießen, hielt am gestrigen Donnerstag in der Gastwirtschaft Boller einen Lichtbilderabend ab.

Frau Dr. Neumann eröffnete mit kurzen Be­grüßungsworten den Abend und machte noch ein­mal auf die Bedeutung des S a n i t ä t s k u r f e s aufmerksam, für den rege Beteiligung erwünscht ist. Der Kursus beansprucht die Teilnehmerin an zwei Abenden in einer kurzen Folge von Wochen. An- I Meldungen sind schnellstens an Frau Dr. Neu­mann, Bergstraße 15, oder an Frau Pfarrer Becker und Frau Schön, Moltkestrahe, zu richten.

An einer Reihe von Lichtbildern versuchte Frau Dr. Neumann dann die Arbeiten der

versuchsslelle für Hauswirtschaft, ihre Grund­gedanken und Ergebnisse

Dervollkommnung der Selbstschu men für die Bevölkerung gleichfal

Der neue Staat fordert mit Recht, daß Wohl der Volksgemeinschaft über* dem Einzelnen steht.

Anmarsch st raßen: Truppenteile: wernerwall.

SS., SA Arbeitsdienst, Reiter SA.

Form belehren zu lassen.

Frau 3. Brinkhoff,

Gauamtsleiterin der NS.-Frauenschast und Leiterin des Deutschen Frauenwerkes Hessen-Nassau.

Heute abend 8,30 Uhr sprechen im (Lass Leib im Rahmen der Eröffnung des Reichsberufswettlampfes der Kreisleiter

pg. Alfred Klostermann

und der stellvertretende Gebietsführer

Oberbannführer Erich Geifferi

Zu Meter Groß. Kundgebung erscheint jeder Jungarbeiter, jedes berufstätige deutsche Mädel und jeder Arbeitgeber oder Meister. - Jeder deutsche Dottsgenosse bekundet durch sein Erscheinen seine Verbundenheit mit der arbeitenden Jugend.

Horst-Dessel-Dall.

Militärvereine: DAF. (Wehrmacht) kirchstrahe.

3. Es wird darauf hingewiesen, daß am 17. Rlärz außer zu Feueralarm kein Spiel gerührt werden kann. Auch der Vorbeimarsch nach der Feier findet ohne Marschmusik statt.

4. Nach der Feier legt der Standortälteste einen Kranz am Denkmal auf dem Landgraf-Philipp- Plah nieder. Die Truppen stellen sich während dessen mit Anfang auf dem Brandplah zum Vor­beimarsch auf. Anmarschwege: Kirchstraße, Kirchen- ! platz, Lindenplah, warktlauben, Brandplah. Die verbände werden gebeten, solange auf ihren Plätzen zu bleiben, bis die Truppen den Oswaldsgarten verlassen haben. Ls ist ihnen freigestellt, sich dann dem Vorbeimarsch anzuschließen.

Von dem Standortältesten der Garnison Gießen wird mitgeteilt:

1. Die Vorbereitungen zur Heldengedenkfeier smd zum Abschluß gekommen. Alle Organisationen neh. men an der Feier teil. Nur die Hitlerjugend kann wegen der ungünstigen Zeitbestimmung für den Reichsberufswettkampf nicht teilnehmen. Zur Be­sprechung der Aufstellung finden sich am Samslag, 16. März, 8 Uhr vormittags, von jeder Organisa­tion ein Vertreter auf dem Oswaldsgarten ein.

2. Der ganze mittlere Platz wird während der Feier durch die Truppe eingenommen. Zu beiden Seiten stehen die Verbände. Alle Formationen müs­sen um 9.15 Uhr ihre Plätze eingenommen haben. Antreten auf dem Oswaldsgarten ist verboten. Die Fahnen der Organisationen nehmen sogleich nach Eintreffen am Feldaltar Aufstellung.

Aus diesem Grunde fordere ich hiermit deutschen Frauen und Mütter auf, im Luftschutz tätig mitzuarbeiten. Wir besuchen die Ausstellung, um uns über alles mit dem Luftschutz Zusammenhängende in vorbildlicher

Vie Vorstellung findet am Donnerstag, 21. März, abends 8 Uhr, in Gießen im Saale des LafL Leib statt.

Das Programm kostet 10 Pf. und berechtigt zu freiem Eintritt. Erwähnt sei noch, daß vor der Aufführung Herr Pros. Dr. von Faschte einen kurzen ausklärenden Vortrag hält.

Schauspielkunst im Dienste der Volksgesundung

3u fpäf', ein Aufklärungsdrama im Kampf gegen den Krebs.

in anschaulicher Form vor Augen zu führen. Die Schaffung eines hauswirtschaftlichen Prüf- und Forschungsinstitutes in der Geschäftsstelle eines gro­ßen Hausfrauenvereins Leipzigs erwies sich als eine Notwendigkeit zur Erforschung Hauswirtschaft- licher Probleme. Auf fast allen Gebieten des Wirt­schaftslebens hatten Wissenschaft und Technik die Praxis zweckmäßig gestaltet. Die Hauswirtschaft aber blieb ein wehrloses Objekt der Reklame. Hier herrschte ein Dilettantismus, der eine Derschwen- ! düng von Volksoermögen, Dolkskraft und Volks­gesundheit mit sich bringen mußte. Der Krieg ließ die ausschlaggebende Bedeutung der Hauswirt­schaft für die Volkswirtschaft und ihre Verantwor­tung für das Dolksganze erkennen. Dem damaligen Leipziger Hausfrauenverein gelang es 1925 durch das Verständnis und Entgegenkommen des Rates der Stadt Leipzig, das hauswirtschaftliche For- schungsinstitut, die Versuchsstelle für Hauswirt­schaft zu gründen. Um diejenigen Haushaltgegen­stände, die sich in dem Institut bei den Untersuchun­gen als zweckmäßig erwiesen, durch ein Prüfzeichen den Hausftauen kenntlich zu machen, wurde das sog. Sonnenzeichen geschaffen, die Sonne mit dem ZeichenR. d. H.". Dieses Zeichen soll lediglich be- sagen, daß der betreffende Geegenstand an Hand umfassender Vergleichsversuche praktisch und wis­senschaftlich geprüft worden ist und den von der Versuchsstelle gestellten Anforderungen entsprochen hat. Es können also sehr gut eine Anzahl Gegen­stände, die dem gleichen Zwecke dienen, das Son­nenzeichen tragen. Eine entscheidende Entwickelung nahm die Prüfstelle 1927; ein Universitätsprofessor übernahm die wissenschaftliche Leitung, und die ein­schlägigen wissenschaftlichen Institute wurden dafür

dem DramaZu spät" sind die ernsten Pro- bleme, die das Stück aufrollt, in eine leicht ver­ständliche und gefühlsmäßig packende Handlung ein­gekleidet und von Berufsschauspielern dargestellt. Wem also sein eigenes Wohl, das Wohl seiner Familie und das Allgemeinwohl am Herzen liegt, von dem ist zu erwarten, daß die Frauen, die für gewisse Krebskrankheiten besonders gefährdet sind und sich als Hüterin der Familie für ihre unmün­digen Kinder erhalten müssen.

Im Einvernehmen mit der Landesstelle Hessen- Nassau des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda und in Zusammenarbeit mit der Gauamtsleitung der NSV. und der Landesversiche­rungsanstalt Darmstadt wird das DramaZu spät" der Deutschen Bühne für Dolkshygiene, Kassel, zur Aufführung gelangen.

Mit dem Kampf gegen die heimtückische Krebs- krankheil unternimmt das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda gleichzeitig einen Generalangriff auf die dem Aufbau eines neuen Staats- und Volkstums entgegen­arbeitenden gesundheitsschädigenden Einflüsse.

Die Kurve der Krebstodesfälle steigt seit einigen Jahren nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt unaufhörlich. Obwohl durch ärztliche Dorträge, Zeitungsaufsätze und Ausstellungen ver- lucht wird, Aufklärung zu verbreiten, erlebt es der Arzt immer noch, daß weit über die Hälfte der Krebskranken zu spät zur Untersuchung und Be­handlung kommen. Wie vielen der an Krebs zu Grunde gegangenen hätte geholfen werden können, wenn dieseszu spät" nicht gewesen wäre, wenn sie rechtzeitig ärztliche Hilfe aufgesucht hatten.

gehk Ver Zuschauer Schritt für Schritt im Film! mit. Er wird zum Zeugen des Yorckschen, aus Pflichttreue gegen Truppe, König und Vaterland reifenden Entschlusses, aus eigener Kraft und ohne die Vollmacht des Königs nach Tauroggen zu gehen, und dem Gebot der Stunde folgend auf eigene Faust mit dem Rusten als dem bisherigen! Gegner zu paktieren. Das Ergebnis lst ich"ehuch der bekannteAufruf an mein Volk . Kleine Ab­weichungen innerhalb einzelner Szenen von den geschichtlichen Tatsachen sollen die dramatische Wirksamkeit erhöhen. Bei dem Einzug des preu­ßischen Heeres in Berlin ruft Yorck fernen (Be­treuen zu:Die schwerste Aufgabe, die je em Volk auf sich genommen hat, beginnt Wir wer­den sie bestehen, wenn wir einig sind. Deshalb tut euere Pflicht, ihr tut sie für euer Leben und eure Freiheit. Und ihr tut sie für euere Kinder, damit einmal die Sonne über Deutschland schöner scheinen möge." Diese kraftvolle Mahnung kennzeich­net den höchsten Sinn des Filmes, der auch heute noch volle Gültigkeit hat.

foftrfg und ein Dezttksbruderral von Synodalen mtd Stadt und Land mit Präsident Neuenhagen als Vorsitzenden berufen wurde. Anschließend wurden Mitteilungen über die Entwicklung der Reichs- und Landeskirche gemacht. Am Nachmittag standen die Verhandlungen, an denen sich nun auch nicht zur Synode gehörige Anhänger der Bekenntnisgemem- schaft beteiligten, unter dem Zeichen emes Vortrags von Oberkirchenrat Daumiller überDie Auf­bauarbeit in Gemeinde und Landeskirche , der auf Grund reicher praktischer Erfahrungen wertvolle Hinweise gab und auf die Anwesenden tiefsten Ein­druck machte, was sich auch aus der sich anschlie­ßenden regen Aussprache ergab. Die Synode wurde durch ein von Pfarrer Gußmann (Kirchberg) gesprochenes Gebet geschlossen.

vornolizen.

Tageskalender für Freitag. 20.30 Uhr Kundgebung im Caft Leib: Eröffnung des 2.Reichsberufswettkampfes; es sprechen Pg. Klo­stermann und Oberbannführer Seiffert.

Das wissen wir alle. Wir wissen aber auch, daß wir die Möglichkeit des Luftschutzes nur dann voll auswerten können, wenn uns der Selbstschutz ver­traut ist. Alle untere Nachbarstaaten, die ihre Flug- Angriffs- und Flugabwehrwaffen ungehindert ver­mehren und verbessern dürfen und von diesen Möglichkeiten einen für uns kaum vorstellbaren Gebrauch machen, legen auf den Ausbau und die ~ lb st s ch utz rna ß n a h - g gleichfalls den aller»

Ferner wurde den Kindern noch die Feier Rückkehr der deutschen Saar zum Mutterland im Bild vor Augen geführt. Beide Filme hinterließen einen tiefen Eindruck. Am heutigen Freitag be­suchen weitere Schulen unserer Stadt und der Nachbarorte die Vorführung.

** Eine Achtzigjährige. Am heutigen Freitag, 15. März, kann Frau Georgine F r e b e l, Krofdorfer Straße 10, in bester Gesundheit ihren 80. Geburtstag begehen.

**SilberneHochzeit. Am morgigen Sams­tag, 16. März, können die Eheleute Karl Krom­bach und Frau Marie, geborene Hofmann, das Fest der silbernen Hochzeit begehen. Das Jubel­paar wohnt schon über zwanzig Jahre im Hause Frankfurter Straße 175 und ist seit feiner Verheb ratung fast ununterbrochen Leser des Gießener An-' zeigers.

** Die Deutsche Glaubensbewegung veranstaltete am Mittwochabend hier unter dem Vorsitz des Ortsgemeindeleiters Baur eine gutbe- fuchte Versammlung in der Georg Elling - Pforz­heim über das Thema sprach:Warum Deutsche Glaubensbewegung?" Der Redner behandelte die kirchlichen Fragen unserer Zeit und legte anschlie- ßend die Ziele der Deutschen Glaubensbewegung dar. Nach kurzer Aussprache wurde die Versamm­lung mit einem Schlußwort des Ortsgemeindeleiters

Wer heute über Deutschlands Grenzen hinaus- fchaut und feinen Blick auf bas ungeheure Maß der Auftüstung hes Auslandes, besonders der Rüstungen zur Luft, lenkt und sich dann Deutsch­lands Lage inmitten dieser hoch gerüsteten Staaten vergegenwärtigt, muß sich darüber klar sein, daß der Luftschutz zu einer Lebensfrage für

rein praktischen Versuche, wie sie in einer Anzahl von Haushaltungen in einer mitarbeitenden ftäbti- chen Haushaltungsschule und in mitarbeitenden Großbetrieben ausgeführt werden, als Mittelpunkt die Arbeiten in den Laboratorien der Versuchsstelle. Gerade diese Arbeiten in den Laboratorien, die zur Festlegung von Mindestforderungen an die Art der Gegenstände im Hinblick auf ihre Wirtschaftlichkeit, Güte des Materials, Zweckmäßigkeit im Gebrauch, ihre Güte in gesundheitlicher und verschiedener an­derer Hinsicht dienen, wurden hier im Bilde ge­geigt. Ungünstige Prüfungsergebnisse werden nie­mals bekanntgegeben, aber anderseits Anregungen an den Fabrikanten für die nötigen Verbesserungen erteilt. Hierin liegt eine besondere, fruchtbare Arbeit der Versuchsstelle, die nach außen nicht in Erschei­nung tritt, aber für die Hausfrau und die Haus­wirtschaft von großer Bedeutung ist.

Die Bilder, die hier zu sehen waren, zeigten die Inneneinrichtung der Dersuchsstelle mit den Labo­ratorien und insbesondere Prüfungsergebnisie und -apparate für Parkettböden, FußbodenbehandlunH, Reinigungsmittel für Böden und Metalle, Prü­fungen von Emaillekochtöpfen, Brat- und Back­röhren, Kohlenheizung, ernährungswissenschaftliche Fragen und Textilien. m ]t

Anschließend an den mit reichem Beifall aufge­nommenen Vortrag fand ein geselliges Beisammen­sein zur Aussprache statt.

Stadttheater: 20 bis 23 UhrSalambo . Licht- spielhaus, Bahnhofitraße:Brand in der Oper . Astoria-Lichtspiele, Seltersweg:Zwischen Himmel und Erde". Tierschutzoerein Gießen: 20.30 Uhr im Kaufmännischen Dereinshaus Vortrag von Dr. Keller:Ein Jahr Reichstierschutzgesetz". Fruh- jahrs-Modenschau: 16 und 20.30 Uhr tm Lass Amend. _ _ , , .

Stadttheater Gießen. Heute abend Wiederholung der OperSalambo" von Böttcher. Spielleitung: Wrede, musikalische Leitung der Komponist Lukas Böttcher. Besetzung wie die der Erstaufführung. Ende 23 Uhr.

Filmvorführung für die Schulen.

Am gestrigen Donnerstag fand im Lichtspielhaus für die Volksschulen, die höheren Lehranstalten und die Berufsschule eine Filmvorführung statt, bei der den Schülern der FilmYorck", ein vaterländischer Tonfilm über die Vorgänge, die die Befteiungs- friege 1813 einleiteten, gezeigt wurde. Mehr als hundert Jahre liegen zwischen dem Manne, dessen Name der Film als Titel hat, und unserer Zeit. Wenn die damalige Zeit mit ihren inneren und äußeren Nöten starke Persönlichkeiten erforderte, Männer, die dem Volke Führer waren, und wenn man dieParallele zu unserem Führer und Reichs­kanzler Adolf Hitler zieht, so wird der Mensch, der Soldat, der Führer Yorck zum Erlebnis auch noch in unseren Tagen. Nicht das äußere Ge­schehen an sich ist in diesem Film das Wesentliche, sondern das Sichdurchringen des an Preußens Wiedergeburt anfangs ebenfalls verzweifelnden Ge­nerals bis zur eigenmächtigen und entscheidenden Tat, ohne Rücksicht auf den zwischen Preußen und Frankreich nach dem Tilsiter Frieden bestehenden Vertrag, wonach Preußen Frankreich für den Krieg 1812 in Rußland Heereshilfe zu leisten hatte. Sich loszusagen von dieser Verpflichtung und nach Moskaus Brand in der Poscheruner Mühle zu Tau­roggen mit dem russischen General D i e b i t s ch den bekannten Vertrag zu schließen, gemeinsam den Erbfeind Preußens, Napoleon, zu vernichten, war für Yorck ein schwerer Schritt. Diesen Weg des harten Ringens mit sich selbst in dem Feldherrn

Der zivile Luftschutz ist für uns der einzig« Schutz der Bevölkerung.

Kein verantwortungsvoller Familienvater, keine Mutter, die ihre Kinder liebt, kein Deutscher, der Volk und Heimat liebt, darf die Gelegenheit vor- übergeben lassen, an der packenden Belehrung über Luftgesahr und Luftschutz teilzunehmen, wie die Große Deutsche Luftschutz-Ausstellung im Bachsaal zu Frankfurt a. M. ihn lehrt. Es genügt aber nicht, von allen diesen Dingen nur Kenntnis zu nehmen, es ist erforderlich, tatkräftig mitzn- arbeiten.Wahrer Sozialismus ist die Lehre von der härtesten Pflichterfüllung", sagt der Führer. Die Ahnungslosigkeit eines Einzelnen kann eine Unzahl von Volksgenossen schwer gefährden, auch eine etwaige Interesselosigkeit der Frau kann sich im Ernstfälle verhängnisvoll auswirken.

beendet. .

* Sonntagsfahrkarten nach Wies- b a d e n. Zur Tagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Wiesbaden werden am Gießener Bahnhof Sonntagsfahrkarten ausgegeben. Die Fahr- karten, die vom 23. März, 0 Uhr, dis zum 29. Marz ausgegeben werden, sind zur Rückkehr vom 24. März bis 31. März gültig. Die Ausgabe der Fahrkarten erfolgt nur gegen Vorzeigung der Teilnehmerkarten

Die Sache des ganzen Volkes!

3um letzten Eintopfsonntag dieses Winters.

Nur ein Volk, das von feiner würde, feinem lalle Widerstande gegen die Gesundung der mit Rang, seiner Berufung und seinem naturgebotenen j wacht aufwartsfkrebenden völkischen Gemeinschaft

Deutschland will den Frieden!

Deutschland denkt nicht an einen Angriff auf ftemde Nachbarvölker. Dieser Friedenswille allein reicht jedoch nicht aus, um die Bevölkerung vor der Gefahr, die hauptsächlich durch Luftangriffe der fliegerisch ausgezeichnet gerüsteten Nachbarstaaten drohen könnte, auch nur einigermaßen zu schützen. Das Gebot der Selbsterhaltung zwingt uns deshalb, alles zu versuchen, die Gefahren, die Luft- angriffe mit sich bringen, soweit als möglich abzu- I schwächen.

Luftschutz ist wirksam.