Ausgabe 
15.3.1935
 
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Vor dem Zußball-5Snderkamps SeMschland-Frankreich

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Stabes.

Friedrich Kuhn, Tel.-Inspekt. i. R.

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Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen innigstgeliebten Mann, unseren lieben Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel

Der Oberste SA.-Führer. gez. Adolf Hiller.

Kein deutscher Jungarbeiter, feine deutsche Jungarbeiterin fehlt beim Reichsberufswettkampf vom 18. bis 23. TNarz 19351

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Die Trauerfeier findet Samstag, den 16. März, vormittags 11 Uhr, auf dem Neuen Friedhof in Gießen statt.

nach langem schweren, mit großer Geduld ertragenem Leiden, im Alter von 62 Jahren zu sich in die Ewigkeit abzurufen.

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Das SA. -Sportabzeichen i st ein Lei­stungsabzeichen, das der Führer der gesam­ten deutschen Jugend gewidmet hat. Weil aus der SA. Gedanke und Forderung der mit diesem Lei­stungssymbol verbundenen nationalsozialistischen Leibeserziehung stammt und diese in den Reihen der braunen Soldaten Adolf Hitlers auch zuerst gepflegt und geübt wurde, trägt das Abzeichen die rühm- und traditionsreiche BezeichnungSA."

Wer dieses Symbol erringt, hat eine der grund­legenden Forderungen des neuen Staates, nämlich die Forderung nach kämpferischer Schulung des Leibes durch einfache, nützliche und natürliche Kör-

Treustiftung des SA.-Sportabzeichens durch den Führer.

Der Führer hak das SA.-Sporlabzeichen mit nach- folgendem Erlaß erneuert:

Der neue Staat verlangt ein widerstandsfähiges, hartes Geschlecht. Reben der weltanschaulichen Schu­lung des Geistes muh eine kämpferische Schulung des Leibes durch einfache, nützliche und natürliche Körperübungen gefordert werden.

Um dem Streben der Jugend vermehrten Anreiz und Richtung zu geben, erneuere ich für die ge­samte SA. und alle ihre ehemaligen Gliederungen die Stiftung des SA.-Sportabzeichens, welches nach Abschluß einer gewissenhaft durchgeführten Aus­bildungszeit durch Ablegung einer Leistungsprüfung erworben wird.

Um der Pflege wahrhaften Geistes in allen Teilen des deutschen Volkes bewußt Ausdruck zu verleihen, bestimme ich ferner, daß dieses SA.-Sportabzeichen auch von Richtangehörigen der Bewegung erwor­ben und getragen werden darf, sofern sie rassisch und weltanschaulich den nationalsozialistischen Vor­aussetzungen entsprechen.

Ausführungsbestlmmungen erläßt der Chef des

Wieseck, Beverungen, Hiltrup, Amelunxen, Hagenau, Straßburg 1. E., den 13. März 1935.

Ausstellung und Zuchtvieh­versteigerung für rotes Höhenvieh.

* Wetzlar, 14. März. Der Reichsverband der Rinderzüchter Deutschlands, Abteilung für Mittel­deutsches Rotvieh, hielt hier seine 6 3. Ausstel­lung und Zuchtviehversteigerung ab, die einen guten Auftrieb und starkes Interesse zu verzeichnen hatte. Die Ausstellung gab eine lieber» sicht über gutes Tiermaterial aus den anerkannten Zuchten der Unterverbände der Kurhessisch-Waldecker Rotviehzüchter-Corbach, der Oberhessischen Herdbuchgesellschaft Gießen, der Herd­buchgesellschaft Biedenkopf-Wetzlar und der Westfä- lischen Rotviehzüchter, Erntebrück. Trotz sorgfältigster Auswahl konnte die Hälfte der aufgetriebenen Tiere prämiiert werden.

In der Klasse I (Bullen von 12 bis 15 Monaten) erhielten die Tiere folgender Besitzer la Preise: Hch. Pfeiffer III. Wiesenbach, eine la und zugleich einen la-Leistungspreis: Lehr- und Versuchsgut Selgenhof (Oberhessen); lb-Preis: Karl Weiß­haupt, Bromskirchen (Kurhessen); Ic-Preis: Daniel Theiß, Bottendorf (Kurhessen); 2. Preise: hch. Lud­wig, Rauschenberg (Kurhessen), Karl Amend Neu­kirchen (Wetzlar), Wilh. Saltenberger, Griedelbach, Konrad Kreyling, Rauschenberg (Kurhessen) und Wilhelm Ludwig, Hörnsheim; 3. Preise: Joh. Becker III., Fronhausen (Kurhessen) und hch. Krug IV., Oberhörlen (Biedenkopf); 3. und la-Lei- stungspreise: Freiherr von Wendt, Gevelinghausen (Westfalen), zweimal und Ludwig Krug, Silberg (Biedenkopf).

In der Klasse II (Bullen über 15 Monate alt) wurden ausgezeichnet mit einem 2a und la-Lei­stungspreis: Freiherr von Wendt, Gevelinghausen; 2b-Preis: Wilhelm Saltenberger I., Griedelbach; 2c-Preis: h. K. Koch, Laisa (Kurhessen); 3a-Preis: Hch. Kaietsch I., Niederwald (Kurhessen); 3b-Preis: K. Viehmann, Hochelheim, (Kreis Wetzlar).

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Für den Znchkfchweineverfauf des deutschen veredelten Landschweines des Schweine zuchtverbandes Wetzlar-Biedenkopf waren 12 Uber aufgetrieben, für die Preise von 130 bis 260 Mark bezahlt wurden. Den Höchstpreis von 260 Mark erbrachte ein Eber aus der Zucht von Anton Engel V., Hörnsheim.

Durch das Ueberangebot von mehr als 50 Bullen wurden nur 35 Tiere versteigert, für die beachtliche Preise erzielt wurden. Der Höchstpreis für Tiere der Klasse I betrug 880 Mark für ein Tier von Daniel Theiß, Dottendorf (Kurhessen), der geringste Preis betrug 300, der Durchschnittspreis 517 Mark. In der Masse II wurde ein Höchstpreis von 670 Mark, ein Niedrigstpreis von 300 Mark erzielt. Der größte Teil der Bullen blieb im Kreise Wetzlar, einige Tiere wurden nach dem Kreis Schotten, dem Odenwald, Ufingen, dem Dillkreis, dem Westerwald und nach Kurhessen verkauft.

Kreis Wetzlar.

T Waldgirmes, 14. März. Da die zweite Brennholzversteigerung seinerzeit we­gen der niedrigen Preise in der zweiten Hälfte ab­gebrochen worden war, wurde gestern weiter ver­steigert. Es kamen je zwei Meter Buchenscheit wie­der an 22 Mark, Knüppel 16 bis 18 Mark, Eichen­scheit 15 bis 17, Knüppel 12 bis 14 Mk. Nadelholz: Kiefer 7 bis 10, Fichten 6 bis 8 Mk. Reifer: acht Meter Buchschlag 15 bis 18, Ast: 14 bis 16, Nadel: 8 bis 10 Mark. Nach längeren Verhandlungen durch den Kreisbauernführer D e s ch kam gestern abend hier eine Milchabsatzgenossenschaft zustande. Die Milch wird in die Molkerei nach Gießen geliefert.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenem

Rose Kuhn.

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können Arbeits-Ange­bote von Handwerkern nur mit Aamnwneo- mmg n. unter Vorlage desGewerbenochwetfe» ausgenommen werden.

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Für 400 000 Francs sind bereits Karten zum Fußball-Länderkampf Deutschland Frank- reich im Pariser Prinzenpark-Stadion vorverkauft. Man rechnet damit, daß der Einnahmerekord von einer halben Million Francs noch übertroffen wird.

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Die Winnipeg Monarchs wurden in London erneut geschlagen. Sie verloren am Diens­tagabend gegen die Wembley Lions knapp mit 0:1 (0:0, 0:1, 0:0). ,

Portugals Fußball-Verband hat an den DFB. die Einladung gerichtet, im Anschluß an

Ein Fußball-Kursus für den Nachwuchs der Extra-Klasse wird vom DFB. unter Leltung von Reichstrainer Nerz im April m Duisburg abge­halten.

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bas Rückspiel gegen Spanien im Jahre 1936 Ixt Lissabon einen Länderkampf gegen Portugal auszu- tragen. .

Sir Malcolm Campbell, der erfolgreiche Auto-Weltrekordfahrer, feierte biefer ^se seinen 50. Geburtstag und fein 25iahriges Rennfahrer-Ju-

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und Gewissenhaftigkeit, mit der bei uns alles an- gepackt würde. Die Sportanlagen, die geschaffen worden seien, seien über jedes Lob erhaben und legten dafür Zeugnis ab, wie die deutschen Sporl- führer, insbesondere der Reichssportfuhrer, in vor­bildlicher Zusammenarbeit das deutsche Sportwesen auf*baut unb damit dem Wunsche des Führers entsprochen hätten. Bezeichnend sei der Olympia- Geist in Deutschland, in dessen Zeichen heute der gesamte deutsche Sport stehe. Die Olympia-Aus­stellung habe ihm bewiesen, daß sich das deutsche Organisations-Komitee alle Erfahrungen früherer Olympischer Spiele zunutze gemacht hat und auf dieser Basis könne man gewiß sein, daß die Spiele 1936 in Berlin ein einzigartiger Erfolg werden würden. Die Besichtigung der Arbeiten auf dem Reichssportfeld habe ihm den Eindruck vermittelt, daß hier eine Anlage entstehe, wie sie die Welt bisher noch nicht gekannt habe. Es fei ihm un­möglich, irgendeine Kritik an diesem Riesenbauwerk zu üben. Alles sei mit peinlicher Genauigkeit unter Berücksichtigung der praktischen Seite in Angriff genommen worden.

Alles in allem war der IOC.-Präfident begeistert von den Vorbereitungen, besonders von den Anlagen auf dem Reichsfportfeld. Die Aeußerungen des Grafen beweisen, daß der deutsche Sport auf dem richtigen Wege ist.

Oie Zugendfahrt 1935 des Deutschen Kanu-Verbandes auf Fulda und Weser

Der großangelegten Saar-Moselfahrt der DKD.- Jugend 1934 wird 1935 eine Fulda-Weser- fahrt folgen, die am 20. Juli in Kassel beginnt. Höhepunkte dieser Fahrt insgrüne Herz Deutsch­lands" werden neben dem Besuch der Städte Kassel, Hannoversch-Münden und Hameln, neben Land- ausflügen auf die Weserburgen und in den Solling ein Besuch des Hermannsdenkmals und der Extern­steine sein. Der Schriftsteller Grimm, der Ver­fasser vonVolk ohne Raum", der seinen Wohnsitz im Weserland hat, wird gebeten werden, zur beut, schen Kanujugenb zu sprechen und ihr von der Ge­schichte dieses Landes zu erzählen. Als Abschluß der Fahrt steigt in der Rattenfängerstadt Hameln eine Jugendregatta. Wie im vergangenen Jahr, so wird auch diesmal die Bootsfahrt haupffächlich in den großen Mannschaftskanadiern ausgeführt, deren Zahl Jett der Saarfahrt und der damit verbunde­nen Werbung für dasWanderboot der Jugend" sich bedeutend vermehrt hat.

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OFA. - Sportlehrer Leinberger beim Zugendführer-Wochenendlehrgang in Gießen.

Nachstehend soll in kurzen Umrissen bekannt- gegeben werden, auf welche Art und in welcher Form der Leinberger-Kursus, der zur Ausbildung der Jungführer (Jungmannschaftsführer) durch­geführt werden soll, stattfindet.

Am Samstag, 15 Uhr, erfolgt Flaagenhissuna mit Wahlfpruch und Eröffnung des Lehrganges durch Kreisjugendführer W. P r e s b e r, Stockhausen (Lahn), sowie einer Begrüßungsansprache durch Kreisfußballführer Hugo Henkel, Gießen. Im Anschluß daran folgen Ordnungsübungen, Grund- Übungen der Körperschule für Fußball, Grundform für Lauf, Wurf und Sprung, durch Bundessport- lehrer Leinberger. Mit einem Vortrag über das Jugendführertum, über Kameradschafts- und Heimabende sowie über die Theorie der Fußball­technik und -taktik wird der erste Tag beschlossen. Die gemeinschaftliche Uebernachtung erfolgt in der Umkleidehalle des VfB.-Reichsbahn Gießen.

Der Sonntag beginnt mit Flaggenhiffung und mit dem Wahlspruch, danach wird ein Waldlauf als Bedingungstrainina mit Spielform durchgeführt, dann erfolgen wieder Ordnungs- und Grundübun­gen. Nach dem gemeinschaftlichen Mittagessen wird Bundessportlehrer Lemberger seine jugendlichen Kameraden einweihen in die Ballschule, die Fuß­balltechnik sowie Erklärungen geben über die Taktik; diese Anleitungen werden durch praktische Vorfüh­rungen ergänzt. Am Schlüsse der Veranstaltung er­folgt die Bestätigung der Jungführer sowie die Ueberreichung der vom. Deutschen Fußball-Bund herausgegebenen Jungführerabzeichen.

Der VfB.-Reichsbahn hat alle erforderlichen Vor­bereitungen für die Ausgestaltung des Kursus über­nommen. Alle Vereinsführer sowie diejenigen, die an der Jugendarbeit interessiert sind, werden zur Teilnahme aufgefordert.

OeutschlandsOlympia-Äorbereitungen mustergültig.

Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Graf Baillet-Latour, der z. Z. in Berlin weilt, äußerte sich einem Vertreter des DNB.-Sportdienstes gegenüber über die Olympischen Spiele 1936.

Er bewundere bei den Vorbereitungsarbeiten für die Olympischen Spiele vor allem die Gründlichkeit

perübung in Verbindung mit weltanschaulicher Schulung erfüllt.

Das SA.-Sportabzeichen ist nicht das Vorrecht eines bestimmten Verbandes. Es soll vielmehr dem Streben der gesamten deutschen Jugend innerhalb und außerhalb der Organisationen der Bewegung und des Staates nach wehrhafter Körpertüchtigkeit in nationalsozialistischem Geiste Richtung und Ziel sein.

Die Neustiftung des SA.-Sportabzeichens durch den Führer bringt keine Aenderung des Wesens des Abzeichens. Der vom Führer mit dem Erlaß von Ausführungsbestimmungen betraute Chef des Sta­bes der SA. hat angeordnet, daß bis auf weiteres alle Angelegenheiten des SA.-Sportabzeichens von der Dienststelle für das SA.-Sportabzeichen, Ber­lin W 35, Friedrich-Wilhelm-Straße 5, und ihren Außenstellen, deren Anschriften vorläufig noch be­stehen bleiben, erledigt werden.

Schon heute stammen die Träger des Abzeichens, über 200 000 an der Zahl, aus allen Schichten des Volkes, allen Berufsgruppen, allen Ständen und den verschiedensten Verbänden. Sie alle haben das SA.-Sportabzeichen nicht einer einmaligen, viel' leicht zufälligen Leistung zu verdanken, sondern, bevor sie zur Leistungsprüfung kamen, mußten sie mehrere Wochen nach genau festgelegtem Plan un­ter den Augen ihrer Kameraden und Führer nicht nur ihre körperliche Leistungsfähigkeit und manche anderen Fertigkeiten steigern, sondern sich auch als ganze Kerle zeigen. Wer das SA.-Sportabzeichen, dieses Geschenk des Führer an die deutsche Jugend, erwirbt, hat sich als tätiges Mitglied in das Buch der Volksgemeinschaft eingetragen und sich ihr ver­pflichtet.

Kurze Sportnotizen.

Als Rekord anerkannt wurde die Lei­stung von Gisela Arendt (Nixe Charlottenburg) mit 1:09,2 Minuten im 100-Meter-Kraul-Schwimmen, aufgestellt am 24. Februar in Kassel.

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Die Fußballfreunde Deutschlands und Frankreichs sehen gespannt dem kommenden Sonntag entgegen, an dem im Prinzenpark-Stadion in Paris der dritte Fußball-Länderkampf Deutschland Frankreich vor sich gehen wird. Wir zeigen hier oben den deutschen Mittelsturm, der den Angriff vorzutra^n hat, von links nach rechts: S i f f l i n g (Halbrechts), Conen (Mittelstürmer), R o h w e d d e r (Hawlinks). Die unteren drei Spieler werden Frankreichs Dor schützen; von links nach rechts: van -vooren (rechter Verteidiger), Thöpot (Torwart), Mattier (linker Verteidiger).

Preußen.

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