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5. Klasse 44. Preußisch-Süddeutsche (270. Preuß.) Klassen-Lotterie
Ofjnc Gewähr Nachdruck verboten
Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden _____________Abteilungen I und II
6. Ziehungstag 14. Februar 1935
3n der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
29742 362120
43916
127254
151868
192428
224869
300 M. 1020 7664
9703 9829 10551
62443
266090
81435
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174990
387050
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62673
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72627
99901
22532 33457 46154 63169 69650
79110 102501
114962 126342 132473
140219 151979
167388 188303 203544 213959 228538 241067 254209 262026 269636 279713 291225 308776 319441
333141 347979
356658 372344 387168
118673
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234899
275159
342571
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23492 35004
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63990
71380
81619 103288
115413 129886
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143327 152642
171231
188542 208591
214024 230136 242055 254735
263631 269680
280610 295834
310084 319486
333730 349646
358440 373521 394611
24104
36167
49101
64424
71396
81954
105036 120726
130512 135086
145524 162869 180173 191952 209738 217172 231433 242580 255532
264766
273111
282900 301060 310303 325308 335070 352785 361714 380974 398099
14388
29956
38349
57932
67404
72186
87099
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229135
259231
329202
381710
17463 30167
38797
60566
68251
72538
91467
114477 124626 132049 140067 150119 166559 187283 199539 213816 226399 239952 249377 261212 268223 275150 285290 306768 317889 330828 342873 356006
368255 385843
158935 232528 259551 342081 386513
14113
29299
36381
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65642
72102
83217
135412
225988
249610
299389
378078
113670 124616 130874 138311
146672 163021 181685 195498
213630 223799 237846 246137
259647 268205 273747
285140 305423
317305 326754
342462 353302
367103 384241
106263 121211
130623 137961
146306 162944
181049 194116 213364
220608 233319 244100 256823
267301
273524 284557 303779 314661
325633 337753
353198 363457
383418
235348 243868
278210 293115
367913 371691
10340 16484 18893 58481
191162 196708 196836
301460 306965 315420
395448
388 Gewinne zu
12607 12866 "
12035992! 3461Q49* 1-9-34?■ l^44-109378
4 Gewinne zu 5000 M.
10 Gewinne zu 3000 M. 251090 376021
18 Gewinne zu 2000 M. 189608 230033 235120
40 Gewinne zu 1000 M. 70636 174530 188261 209522 214470 224414 317761 357175 384145 ^96 Gewinne zu 500 M. 6198 21423 24974 27853 33071 38385 45462 50679 53407 55006 64577
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Göbelnrod, Butzbach, den 12. Februar 1935.
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Verschiedenes |
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13216
25399
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36605 48837
57722 77746
102764 116344
122262 134330 143108 159404 176083 203865 226293
239064 254589 266622 283711 310263 320185 326599
346156 365919 380560 399246
36673 49420
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> 10226 35801
48076 55627 74062
100895 114218 121339 134186 142975
157798 175387 199820 225856 235372 253510 263623 281211
307827 317433 323782 343770 354958 380500 399076
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124997 135130
145721 159892 178655 212259 229554
242344 255336 275481
284442 314058 320414
326987 351181
367918 383405
30952
43455
53749
112658 119574
130743 141776 154791
173958 195483 221385 231653 249274 263040 279455 301690 316976 322499 341332 354169 377955
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106170 117655
128576 137680
149726 168440
185087 212750 229635 246185 257512 277667 299273 315647 320584 327263 351999 368652
384390
110286 118982 129003 139904 152816 171518 191139 219087 231426
248660 262632
278276 300713 316939 321135 330525 353969 375037
391011
Mädchen für tagsüber gesucht. 0594 Bäckerei Lange Neustadt 37.
Frau mit Hilfe des Führers und den anderen Te!. nehmern an der Partie schnell gelang, sich zu bi. freien, blieb der Professor unter den Schneemassen begraben. Erst zu später Stunde konnte der Ver. unglückte geborgen werden, der noch Lebenszeichen von sich gab. Trotz künstlicher Atmung und anbenr Hilfsmaßnahmen war es nicht mehr möglich, btn Verunglückten am Leben zu erhalten, er starb bald darauf. Der Tote wurde nach St. Cristiria gebracht und wird von hier nach Deutschland übergeführt.
RUlzbrandseuche in einem Wiener Zirkus.
In einem Wiener Zirkus ist eine schwere M il^, brandseuche ausgebrochen. Zn kurzer Zeit verendeten mehrere Pferde und Löwen. Sieben Personen — die Krankheit überträgt sich vom Tier auf den Menschen — wurden mit schweren Kran!- heitserscheinungen in das Seuchenkrankeu» Haus eingeliefert.
Winter ab, um dann, als das Flußwasser wieder gefroren war, seine Herde nach dem Ostufer zu bringen, wo es ausgedehnte und reiche Weideplätze gibt. Ungefähr die Hälfte der Renntiere hatte unterwegs den Tod gefunden, aber in jedem Jahr der Wanderung waren zahlreiche Junge geboren worden, so daß die Herde nicht weit hinter ihrer ursprünglichen Stärke zurückbleibt. Für die notleidenden Eskimos ist der Erfolg der Expedition des beharrlichen Lappländers ein hochwillkommenes Ereignis.
Zugvögel mit dem Zeichen der Vogelwarte Roffitten in Griechenland gefangen.
An der Küste von Platanos bei Krathidos am Meerbusen von Korinth hat ein griechischer Fischer eine weiße Möve gefangen, die am Fuße einen Aluminiumring mit dem Zeichen E. 104 261 Vogelwarte Rossitten Germania trug. Eine Zeitung bemerkt bei Veröffentlichung dieser Meldung, daß man auch schon öfter einige der zur Erforschung des Vogelfluges in Deutschland beringte Störche in Griechenland gefangen habe.
Zwei Kinder
beim Schlittschuhlaufen tödlich verunglückt.
Auf dem Flüßchen Haßlach bei Sonneberg (Thüringer Wald) vergnügten sich mehrere Kinder mit Schlittschuhlaufen. Plötzlich löste sich eine große Eisscholle, die flußabwärts trieb. Auf der Scholle befanden sich ein 7jähriger Junge und ein 6jähriges Mädchen. Als die Scholle in Stücke zerfiel, gerieten die Kinder unter das Eis und konnten nur noch als Leichen geborgen werden.
Ein Kind vom Zuge erfaßt und getötet
Drei etwa sechs Jahre alte Kinder in Neuwied waren von^hren Eltern zu einer Besorgung in das Stadtinnere geschickt worden. Um den Weg abzukürzen, überschritten sie den Bahndamm der Hauptlinie Köln—Frankfurt in der Nähe der Blockstation Heimbach. Sie ließen zunächst einen Güterzug vorbeifahren und sahen beim Ueberschreiten der Gleise nicht, daß aus entgegengesetzter Richtung ein Personenzug kam. Eines der Kinder, Christel Stümper, wurde von der Lokomotive erfaßt und zwischen die Schienen geschleudert. Das Kind war auf der Stelle t o t. Die beiden andern Kinder kamen mit dem Schrecken davon.
Wieder deutsche Briefmarken an der Saar.
Vom 1. März ab werden im Saarland ausschließlich die deutschen Po st Wertzeichen gelten. Anstelle der Hindenburg-Marken zu 3, 6, 12 und 25 Pfennig sollen jedoch im Saarland zunächst nur die bekannten schönen Saarmarken der Deutschen Reichspost mit der Inschrift: „Die Saar kehrt heim" vertrieben werden. Die Herausgabe neuer Rückgliederungsmarken oder von Ueberdruckmarken ist nicht beabsichtigt.
Neuer Lawinensturz in Südtirol.
Ein Reichsdeutscher tödlich verunglückt.
Aus Ortini in Südtirol wird ein neues Lawinenunglück gemeldet, dem der reichsdeutsche Professor Erdmann-Windisch aus Kirchahorn zum Opfer gefallen ist. Der Professor nahm an einem Skiausflug teil. Während des Marsches bemerkte der Führer der Gruppe plötzlich, daß sich Schneemassen von einer steilen Wand loslösten und ermahnte die Teilnehmer, sich in Sicherheit zu bringen. Allen gelang es, der niedergehenden Lawine auszuweichen, nur Professor Erdmann und seine Frau wurdqn verschüttet. Während es der
Es wäre n bürget ober die ihm eigen zujühren, per eines Wochen da mußten \ Schonenjahre mit den Klei sehen, »cnn Dutzend her damals noch beroegte fid) Sehen!
Damals roa bejtyiben. Del so Heinen Mus ligener Person tinem hambm flamen Vico v der Hansestadt obwohl er nad wirklicher Gros ein eigenhändic schäst Gewand'
Nirgends lie alters große waren auch enge Grenzer Jahrhundert macherei des beswert kam
Zweifel an Hauptmanns Schuld.
Amerikas öffentliche Meinung über das Todesurteil sehr geteilt. — ^Gitter der größten Zustizirrtümer". — Hoffnung auf Revision.
Vermeiden Sie den „Waschtag“ MangelwäschePfd.25^ Naßwäsche... Pfd.18^ (Trockengewicht)
Großwäscherei
Edelweiß
Gießen 59d Ruf 3467
Danksagung.
Für die überaus herzliche Teilnahme bei dem Heimgange unseres Neben Entschlafenen, für die Hilfe während der Krankheit, dem Gesangverein und Kriegerverein für die letzte erwiesene Ehre, Herrn Pfarrer Volz für die erbauenden Worte am Grabe, sowie für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden sagen wir herzlichen Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Familie K. Enners.
| Mietgesuche | Ml.MM für die Zeit vom 22. Febr. bis 15. März gesucht. Schr. Angeb.mit Preisangabe u. 8811) an d. G.A.
Grabgarten in der Stadt mit Wasserleitung zu verpachten.
Schr. Anfr. unt. 0581 a.d.Gieß.A.
Das Justizministerium erklärte, daß Präsident Roosevelt im Falle Hauptmann kein Begnadigungsrecht besitze, da es sich bei dem Urteil nicht um einen Spruch des Bundesgerichts, sondern eines Gerichtes des Staates New Jersey handele. Das Ministerium hat, wie man vermutet, diese Erklärung nach Erhalt eines Gnadengesuches von Hauptmanns Mutter abgegeben.
Der Verwalter des Gefängnisses von Flemington gab bekannt, daß Hauptmann am Samstag nach Trenton übergeführt und in der Todeszelle des dortigen Gefängnisses untergebracht werden wird. Der Angeklagte Hauptmann erklärte Pressevertretern auf Anfrage, ob er irgendein Geständnis abzulegen habe, wenn dies der Fall wäre, so hätte er das Geständnis bereits vor Monaten abgelegt und seiner Frau und seinem Kinde alle diese Aufregungen erspart. Er besitze keinen Cent und müsse sich auf seine Anwälte und auf die Oeffentlichkeit verlassen, um die Berufungsverhandlung in finanzieller Hinsicht zu ermöglichen.
Ein Mittäter Hauptmanns?
Die Neuyorker Zeitung „Daily News" behauptet, daß das Justizamt der Neuyorker Polizei seit langem darüber unterrichtet sei, daß Hauptmann einen Mittäter gehabt habe. Die Behörden warteten nur eine günstige Gelegenheit ab, um ihn zu fassen. Lindbergh habe diesen Mittäter auf dem Friedhof von Bronx gesehen, als er London das Lösegeld überreichte.
Aus aller Wett.
Fünf Jahre mit einer Renntierherde unterwegs.
Ein mehr als 60jähriger Lappländer Andy Bahr hat ein langweiliges Unternehmen von erstaunlicher Schwierigkeit zum erfolgreichen Abschluß gebracht. Im Jahre Jahre 1929 hatte die kanadische Regierung in Alaska eine Herde von 30 00 Renntieren gekauft und Bahr beauftragt, sie nach dem Ostufer des Mackenzie-Flusses nahe dem Delta zu treiben, wo die Rennttere die L e b e n s m i t t e l v e r s o r u n g der in der arktischen Zone lebenden Eskimos bessern sollten. Im Dezember 1929, also vor mehr als fünf Jahren, setzte sich die Expedition in Bewegung. Sie umfaßt außer Bahr noch sechs Eskimos, drei andere Lappländer, einen Arzt und einen Geographen. Im Laufe der Zeit mußten aber außer Bahr alle Teilnehmer durch neue ersetzt werden. Die große Herde konnte sich nur sehr langsam fortbewegen, da ihr jeden Tag reichlich Zeit zum Füttern gegeben werden mußte und das subarktische Klima große Schwierigkeiten verursachte. Schneestürme im Winter und Moskito sch wärme im Sommer hielten die Herde auf und trieben sie sogar wiederholt zurück. Rudel von Wölfen erbeuteten viele Renntiere. Aber Bahr setzte den Marsch Jahr für Jahr beharrlich fort. Im letzten Frühjahr traf er am W e st u f e r des Mackenzie-Flusses ein. Das Eis begann aber bereits aufzubrechen, und nach mehreren vergeblichen Ueber- gangsversuchen wartete der beharrliche Mann den
Samstag, den 23. Februar 1935 vormittags 10 Uhr portofrei an uns einzureichen, wo anschließend die Oeffnung der Angebote erfolgt.
Zufchlagsfrist 3 Wochen.
Gießen, den 13. Februar 1935.
Provinzialdirektion Oberhessen.
Tiefbauamt.
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W' k Mm Mit;
20 Tagesprämien.
Auf jede gezogene Nummer sind zwei Prämien zu je 1000 RM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteüungen I und II: 40023 71959 98642 128180 189629 225826
295768 304186 310004 312674 0020
Im Gewinnrade verblieben: 480 Tagesprämien zu je 1000 Mark. 2 Gewinne zu je 1000000, 2 zu ie 100000, 2 zu je 75000, 2 zu je 50000. 6 zu je 30000, 10 zu je 20000, 46 zu je 10000, 166 zu je 5000, 332 zu je 3000, 774 zu je 2000, 1634 zu je 1000, 3872 zu je 500, 15520 zu je 300 Mark.
Die Verurteilung Hauptmanns wurde fast im ganzen Land mit großer Ueberraschung ausgenommen. Der Eindruck in weiten Kreisen geht dahin, daß Hauptmann vielleicht irgend etwas mit dem Lösegeld zu tun gehabt habe,- daß aber seine Schuld keineswegs zweifelsfrei erwie- f e n sei. Der Richter habe daher auch in seiner Rechtsbelehrung an die Geschworenen eindringlich erklärt, daß Hauptmann freigesprochen werden müsse, falls sie Zweifel an seiner Schuld hätten. Der gesetzliche Ausdruck hierfür ist „reasonable doubt , also vernünftige oder verständliche Zweifel, ein Begriff, der vöm Richter selbst als schwer definierbar bezeichnet wurde, und man darf wohl annehmen, daß die aus einfachsten Kreisen stammenden Geschworenen, auf die wochenlang von beiden Seiten mit Kreuzverhören und aufsehenerregenden Behauptungen und Widersprüchen eingehämmert wurde, noch weniger in der Lage waren, den Begriff des „reasonable doubt" richtig auszulegen. Mit dem Urteil, das der Richter auf den Spruch der Geschworenen hin nach dem Gesetz fällen mußte, ist jedenfalls das letzte Wort in dieser geheimnisvollen Kindesraubangelegenheit noch nicht gesprochen. Die große Mehrheit des amerikanischen Volkes ist jedenfalls gegen Hauptmann, an dessen Schuld viele „verständliche Zweifel" haben, viel weniger feindselig eingestellt als seinerzeit gegen den rein amerikanischen Verbrecher Dillinger.
Verschiedene Blätter, auch in der Provinz, sind der Ansicht, daß der Richter im Hauptmannprozeß zwar bei der Verhandlung und dem theoretischen Teil seiner Rechtsbelehrung vollkommen korrekt und unparteilich gehandelt habe, daß aber derjenige Teil seiner Belehrung, in dem er die konkreten Anklagepunkte behandelte, ungünstig für den Angeklagten gewirkt habe und bei den Geschworenen den Eindruck habe erwecken müssen, als sei der Richter von Hauptmanns Schuld überzeugt. Insbesondere seine Fragen innerhalb der Belehrung, ob die Geschworenen diese oder jene Behauptung der Verteidiger oder der Entlastungszeugen glaubten, seien Suggestivfragen gewesen, bie er in dieser Form nicht hätte stellen sollen. Man nimmt an, daß die Verteidigung u. a. hierauf ihren Revisionsantrag stützen wird.
Die öffentliche Meinung über das Todesurteil ist jedenfalls zum mindesten sehr geteilt. Anhänger von Hauptmann haben, wie erst jetzt bekannt wird, nach der Urteilsverkündung verschiedene Fensterscheiben des Gerichtsgebäudes eingeworfen. Der Verteidiger R e i l l e y erklärte gegenüber zahlreichen Aeußerungen bekannter Persönlichkeiten, die sich gegen Hauptmann richteten, baß bas Urteil seiner Ansicht nach einen der größten Ju st iz Irrtümer darstelle, der je vorgekommen sei. Die Geschworenen hätten zahlreiche unumstößliche Tatsachen unberücksichtigt gelassen. Die Verteidigung sei gegenwärtig damit beschäftigt, zahlreiche Berufungspläne auszuarbeiten. Auch die Schaffung eines „Hauptmann-Berufungsfonds" sei in die Wege geleitet worden, da die Verteidigung gegenüber der Staatsanwaltschaft durch Geldmangel stark benachteiligt sei.
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Die Lieferungen von Stücksteinen, Splitt, Pflaster« sand und Zement, sowie die Arbeitsausführungen (Erd- und Pflasterarbeiten) für die Fahrbahnver« breiterung der Reichsstraße Gießen—Frankfurt, Ab teilung Butzbach—Vilbel (Landesgrenze) und Reichs« straße Friedberg—Hanau, Abteilung Nieder-WM« stadt—Ilbenstadt, sollen auf Grund der Verdingungs« ordnung für Bauleistungen in 10 Losen im offenl- licken Wettbewerb vergeben werden, und zwar:
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62641 70582 108015 128832 ______
141360 168010 186476 190233 204378
232639 248356 251910 253512 274640
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des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.
Die vom Ozean ausgehende und über Skandinc» Dien hinwegführende lebhafte Wirbeltätigkeit sich fort. Dabei wurden die in der Nacht zum Dvn. nerstag unter Regenfällen eingedrungenen feuchs. milden subtropischen Luftmassen durch kältere man« I time Luft zersetzt, wobei es im Gebirge wieder 511 Frost und teilweise auch Neuschneefällen gekommen I ist. An der Vorderseite eines neuen Atlantikwirbelz stößt zunächst wieder unter Regenfall wärmere LuftI nach Deutschland vor.
Aussichten für Samstag: Ueberroiegcnbl bedeckt und anfänglich auch verbreitete Regenfälle. I Bei lebhaften südwestlichen Winden- wieder milder. I Später mehr abwechselnd bewölktes Wetter.
Aussichten für Sonntag: Bei Luftzufuhr r aus West im ganzen Fortdauer der unbeständigen Witterung.
Lufttemperaturen am 14. Februar: mittags 9,1 Grad Celsius, abends 6,2 Grad; am 15. Februar: morgens 4,2 Grad. Maximum 9,8 Grad, Minimum 3,5 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm .Tiefe am i 14. Februar: abends 0 Grad; am 15. 'Februar; \ morgens 0 Grad. — Niederschläge 0,4 mm. — Son« nenscheindauer 1,3 Stunden.
Wintersport.
Rhön. Wasserkuppe: Nebel, —2 Grad, 50 cm Gesamtschneehöhe, 2 cm Neuschnee, verharscht, Gft und Rodel gut.
Vogelsberg. Hoherodskopf: Nebel, — 3 Grad, 55 cm Gesamtschneehöhe, verharscht, Ski und Rc« del gut.
Schwarzwald. Feldberg: Bewölkt, — 3 Grad, 180 cm Gesamtschneehöhe, Pulverschnee, Ski uni Rodel sehr gut.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedlich W. ßangt, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beik, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. I. 35: 12195. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.
Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 15 Pf, mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.
Mädchen vom Lande für kleine Landwirtschaft und Haushalt fof. gesucht. Zu erfragen in d. Geschäftsstelle d.Gieß.Anz. «583 Ordentl., fleißig., MUI für täglich von 8 bis 3l/2 Uhr nachmittags gesucht. 0591 Löberftr. 11 vt. (Stellengesuche}
Snatlönöer 26 Jahre, sucht Beschäftigung irgendwelch.Art, am liebsten Kost u. Logisi.Hause. Bin groß, stark u. redegewandt. Schr.Angeb.unt. 0589 an d. G.A.
Lieferungsvergebung.
Die Lieferung des Bedarfs an Butter. 21Ä Fleisch-, Wurst- und Backwaren für das Rj. 1935 sowie des Bedarfs an sonstigen Verzehrungsgegen- ständen und an Reinigungsmaterial für die Zeit vom 1. 4. 1935, bis 30. 6. 1935 (Verlängerung des Vertrages von Vierteljahr zu Vierteljahr bis zuiv 31. März 1936 ist bei im Wettbewerb festgestelltea preiswerter Lieferung nicht ausgeschlossen) soll füi die Universitätskliniken in Gießen vergeben werden.
Die Lieferungsbedingungen für Derzehrungs- gegenstände können an Werktagen von 10 bis 12 Uhr (außer Samstags) bei der Verwaltung der Universitätskliniken, Klinikstraße 32, 1. Stock, Zimmer 5/7, diejenigen für Reinigungsartikel Zimmer 10 eingesehen, die Bedarfslisten gegen Erstattung der Selbstkosten daselbst bezogen werden.
Angebote und Warenproben sind getrennt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen., an bie obige Verwaltung bis Mittwoch, den 6. IHäri 1935, 10 Uhr, einzureichen. 843D
Zum gleichen Termin sind die Angebote über das anfallende Gespül einzureichen.
Eröffnung der Angebote für Verzehrungsgegenstände 10 Uhr, für Reinigungsartikel IVA Uhr.
Zufchlagsfrist bis zum 20. März 1935.__________
Versteigerung von Abfallbott.
Am Wontag, dem 18. Februar 1935, soll das 2lb- allholz an der Friedhofsallee (sehr gut zu Erbsen- reifig geeignet) meistbietend versteigert werden.
Verkaufsbedingungen werden vor der Versteigerung bekanntgegeben. 8790
Zusammenkunft: 9 Uhr vormittags am Haupt- eingang des Neuen Friedhofs.
Gießen, den 14. Februar 1935.
Städtisches Hoch- und Tiefbauamt.
G r a d c r t
Mikl»
Anf.40,mitAus- Üeuer, wünscht dieBekanntschaft mit Herrn (auch Witwer) zwecks sväterer Heirat. Schriftliche Angebote unt. 0582 andenGieß.Anz.
AliMlnrbel kurz v. Rodheim a. d. Bieber verloren gegangen. Geg.Belohnung abzug. Gießen, Linoenvl. 11II. stflötmeotet
Gießen. 78oD
Sa., 16. Febr., 20 b. 22.30 Uhr: lGefchl.Borftell. NS.-Kulturgem.
Ring
Deutsche Bühne KeinKartenverk. Tie Hofen des Herrn v.Bredow Komödienspiel in 3 Akten von
Paul Beyer.


