Ausgabe 
15.2.1935
 
Einzelbild herunterladen

Vermietungen

MiMiner mitZentralheiz., fliehend. Wasser zu vermiet. 0590 Wartweg 50 vt.

DerNeue ist da!

Freuen Sie sich, denn mit dem alten haben Sie doch unheimlich viel Gas ver­braucht. Diese

modernen Gasherde u. Kocher haben Sparbrenner und andere Neuerungen. Es lohnt sich also, ein neues Gasgerät an­zuschaffen. Lassen Sie sich ohne Kaufzwang diese Herde und Kocher zeigen bei

J. B. Häuser

Am Oswaldsgarten 746a Gießen - Ruf Nr. 2145/2146

6-ZimmJölin.

im Zentrum der Stadt verl.April oder später zu vermieten. Schr. Anfragen unter 882D a. d. G. A.

Arterienverkalkung hohen Blutdruck/Rheuma, Gicht, Magen-, Darmstö­rungen, Nieten-, Blasen­leiden, vorzeitige Alterser­scheinungen, Stoffwechsel- beschwerd,beug.Sievord.

Knoblauch-Beeren

Geschmack- und geruchlos! Monatspackung 1. RM.

DrogerieWinterhoff,Kreuzplatz10;

Drogerie Kilbinger, Seltersweg 69;

Central-Drogerie,Schulstr. 596d

Eewinnauszug

5. Klasse 44. Preußisch-Süddeutsche (270. Preuß.) Klassen-Lotterie

Ofjnc Gewähr Nachdruck verboten

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden _____________Abteilungen I und II

6. Ziehungstag 14. Februar 1935

3n der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

29742 362120

43916

127254

151868

192428

224869

300 M. 1020 7664

9703 9829 10551

62443

266090

81435

371668

174990

387050

19398

33129

42348

62673

68434

72627

99901

22532 33457 46154 63169 69650

79110 102501

114962 126342 132473

140219 151979

167388 188303 203544 213959 228538 241067 254209 262026 269636 279713 291225 308776 319441

333141 347979

356658 372344 387168

118673

170119

234899

275159

342571

395945

23492 35004

46566

63990

71380

81619 103288

115413 129886

133491

143327 152642

171231

188542 208591

214024 230136 242055 254735

263631 269680

280610 295834

310084 319486

333730 349646

358440 373521 394611

24104

36167

49101

64424

71396

81954

105036 120726

130512 135086

145524 162869 180173 191952 209738 217172 231433 242580 255532

264766

273111

282900 301060 310303 325308 335070 352785 361714 380974 398099

14388

29956

38349

57932

67404

72186

87099

144557

229135

259231

329202

381710

17463 30167

38797

60566

68251

72538

91467

114477 124626 132049 140067 150119 166559 187283 199539 213816 226399 239952 249377 261212 268223 275150 285290 306768 317889 330828 342873 356006

368255 385843

158935 232528 259551 342081 386513

14113

29299

36381

55056

65642

72102

83217

135412

225988

249610

299389

378078

113670 124616 130874 138311

146672 163021 181685 195498

213630 223799 237846 246137

259647 268205 273747

285140 305423

317305 326754

342462 353302

367103 384241

106263 121211

130623 137961

146306 162944

181049 194116 213364

220608 233319 244100 256823

267301

273524 284557 303779 314661

325633 337753

353198 363457

383418

235348 243868

278210 293115

367913 371691

10340 16484 18893 58481

191162 196708 196836

301460 306965 315420

395448

388 Gewinne zu

12607 12866 "

12035992! 3461Q49* 1-9-34? l^44-109378

4 Gewinne zu 5000 M.

10 Gewinne zu 3000 M. 251090 376021

18 Gewinne zu 2000 M. 189608 230033 235120

40 Gewinne zu 1000 M. 70636 174530 188261 209522 214470 224414 317761 357175 384145 ^96 Gewinne zu 500 M. 6198 21423 24974 27853 33071 38385 45462 50679 53407 55006 64577

N

Gtt

Nger uni

Göbelnrod, Butzbach, den 12. Februar 1935.

878 D

Verschiedenes |

Giej

877D

13216

25399

iW

36605 48837

57722 77746

102764 116344

122262 134330 143108 159404 176083 203865 226293

239064 254589 266622 283711 310263 320185 326599

346156 365919 380560 399246

36673 49420

59728 77878

199325

14837

50340

136235

34247

43571

54278

69524

97252

383125

47093

52537 140734 231104 348317 381238

> 10226 35801

48076 55627 74062

100895 114218 121339 134186 142975

157798 175387 199820 225856 235372 253510 263623 281211

307827 317433 323782 343770 354958 380500 399076

27148

41988

52053

67081

117151

124997 135130

145721 159892 178655 212259 229554

242344 255336 275481

284442 314058 320414

326987 351181

367918 383405

30952

43455

53749

112658 119574

130743 141776 154791

173958 195483 221385 231653 249274 263040 279455 301690 316976 322499 341332 354169 377955

393639

37302

51814

60919

106170 117655

128576 137680

149726 168440

185087 212750 229635 246185 257512 277667 299273 315647 320584 327263 351999 368652

384390

110286 118982 129003 139904 152816 171518 191139 219087 231426

248660 262632

278276 300713 316939 321135 330525 353969 375037

391011

Mädchen für tagsüber ge­sucht. 0594 Bäckerei Lange Neustadt 37.

Frau mit Hilfe des Führers und den anderen Te!. nehmern an der Partie schnell gelang, sich zu bi. freien, blieb der Professor unter den Schneemassen begraben. Erst zu später Stunde konnte der Ver. unglückte geborgen werden, der noch Lebenszeichen von sich gab. Trotz künstlicher Atmung und anbenr Hilfsmaßnahmen war es nicht mehr möglich, btn Verunglückten am Leben zu erhalten, er starb bald darauf. Der Tote wurde nach St. Cristiria gebracht und wird von hier nach Deutschland über­geführt.

RUlzbrandseuche in einem Wiener Zirkus.

In einem Wiener Zirkus ist eine schwere M il^, brandseuche ausgebrochen. Zn kurzer Zeit ver­endeten mehrere Pferde und Löwen. Sieben Per­sonen die Krankheit überträgt sich vom Tier auf den Menschen wurden mit schweren Kran!- heitserscheinungen in das Seuchenkrankeu» Haus eingeliefert.

Winter ab, um dann, als das Flußwasser wieder gefroren war, seine Herde nach dem Ostufer zu bringen, wo es ausgedehnte und reiche Weideplätze gibt. Ungefähr die Hälfte der Renntiere hatte unterwegs den Tod gefunden, aber in jedem Jahr der Wanderung waren zahlreiche Junge geboren worden, so daß die Herde nicht weit hinter ihrer ursprünglichen Stärke zu­rückbleibt. Für die notleidenden Eskimos ist der Erfolg der Expedition des beharrlichen Lappländers ein hochwillkommenes Ereignis.

Zugvögel mit dem Zeichen der Vogelwarte Roffitten in Griechenland gefangen.

An der Küste von Platanos bei Krathidos am Meerbusen von Korinth hat ein griechischer Fischer eine weiße Möve gefangen, die am Fuße einen Aluminiumring mit dem Zeichen E. 104 261 Vogel­warte Rossitten Germania trug. Eine Zeitung be­merkt bei Veröffentlichung dieser Meldung, daß man auch schon öfter einige der zur Erforschung des Vogelfluges in Deutschland beringte Störche in Griechenland gefangen habe.

Zwei Kinder

beim Schlittschuhlaufen tödlich verunglückt.

Auf dem Flüßchen Haßlach bei Sonneberg (Thüringer Wald) vergnügten sich mehrere Kinder mit Schlittschuhlaufen. Plötzlich löste sich eine große Eisscholle, die flußabwärts trieb. Auf der Scholle befanden sich ein 7jähriger Junge und ein 6jähriges Mädchen. Als die Scholle in Stücke zerfiel, gerieten die Kinder unter das Eis und konnten nur noch als Leichen geborgen werden.

Ein Kind vom Zuge erfaßt und getötet

Drei etwa sechs Jahre alte Kinder in Neuwied waren von^hren Eltern zu einer Besorgung in das Stadtinnere geschickt worden. Um den Weg abzu­kürzen, überschritten sie den Bahndamm der Haupt­linie KölnFrankfurt in der Nähe der Blockstation Heimbach. Sie ließen zunächst einen Güterzug vor­beifahren und sahen beim Ueberschreiten der Gleise nicht, daß aus entgegengesetzter Richtung ein Per­sonenzug kam. Eines der Kinder, Christel Stüm­per, wurde von der Lokomotive erfaßt und zwi­schen die Schienen geschleudert. Das Kind war auf der Stelle t o t. Die beiden andern Kinder kamen mit dem Schrecken davon.

Wieder deutsche Briefmarken an der Saar.

Vom 1. März ab werden im Saarland ausschließ­lich die deutschen Po st Wertzeichen gelten. Anstelle der Hindenburg-Marken zu 3, 6, 12 und 25 Pfennig sollen jedoch im Saarland zunächst nur die bekannten schönen Saarmarken der Deut­schen Reichspost mit der Inschrift:Die Saar kehrt heim" vertrieben werden. Die Herausgabe neuer Rückgliederungsmarken oder von Ueberdruckmarken ist nicht beabsichtigt.

Neuer Lawinensturz in Südtirol.

Ein Reichsdeutscher tödlich verunglückt.

Aus Ortini in Südtirol wird ein neues Lawi­nenunglück gemeldet, dem der reichsdeutsche Professor Erdmann-Windisch aus Kirchahorn zum Opfer gefallen ist. Der Professor nahm an einem Skiausflug teil. Während des Marsches be­merkte der Führer der Gruppe plötzlich, daß sich Schneemassen von einer steilen Wand loslösten und ermahnte die Teilnehmer, sich in Sicherheit zu bringen. Allen gelang es, der niedergehenden Lawine auszuweichen, nur Professor Erdmann und seine Frau wurdqn verschüttet. Während es der

Es wäre n bürget ober die ihm eigen zujühren, per eines Wochen da mußten \ Schonenjahre mit den Klei sehen, »cnn Dutzend her damals noch beroegte fid) Sehen!

Damals roa bejtyiben. Del so Heinen Mus ligener Person tinem hambm flamen Vico v der Hansestadt obwohl er nad wirklicher Gros ein eigenhändic schäst Gewand'

Nirgends lie alters große waren auch enge Grenzer Jahrhundert macherei des beswert kam

Zweifel an Hauptmanns Schuld.

Amerikas öffentliche Meinung über das Todesurteil sehr geteilt. ^Gitter der größten Zustizirrtümer". Hoffnung auf Revision.

Vermeiden Sie denWaschtag MangelwäschePfd.25^ Naßwäsche... Pfd.18^ (Trockengewicht)

Großwäscherei

Edelweiß

Gießen 59d Ruf 3467

Danksagung.

Für die überaus herzliche Teilnahme bei dem Heimgange unseres Neben Entschlafenen, für die Hilfe während der Krankheit, dem Ge­sangverein und Kriegerverein für die letzte erwiesene Ehre, Herrn Pfarrer Volz für die erbauenden Worte am Grabe, sowie für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden sagen wir herzlichen Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Familie K. Enners.

| Mietgesuche | Ml.MM für die Zeit vom 22. Febr. bis 15. März gesucht. Schr. Angeb.mit Preisangabe u. 8811) an d. G.A.

Grabgarten in der Stadt mit Wasserleitung zu verpachten.

Schr. Anfr. unt. 0581 a.d.Gieß.A.

Das Justizministerium erklärte, daß Präsident Roosevelt im Falle Hauptmann kein Be­gnadigungsrecht besitze, da es sich bei dem Urteil nicht um einen Spruch des Bundesgerichts, sondern eines Gerichtes des Staates New Jersey handele. Das Ministerium hat, wie man vermutet, diese Erklärung nach Erhalt eines Gnadengesuches von Hauptmanns Mutter abgegeben.

Der Verwalter des Gefängnisses von Flemington gab bekannt, daß Hauptmann am Samstag nach Trenton übergeführt und in der Todes­zelle des dortigen Gefängnisses untergebracht werden wird. Der Angeklagte Hauptmann er­klärte Pressevertretern auf Anfrage, ob er irgend­ein Geständnis abzulegen habe, wenn dies der Fall wäre, so hätte er das Geständnis bereits vor Monaten abgelegt und seiner Frau und seinem Kinde alle diese Aufregungen erspart. Er besitze kei­nen Cent und müsse sich auf seine Anwälte und auf die Oeffentlichkeit verlassen, um die Berufungs­verhandlung in finanzieller Hinsicht zu ermög­lichen.

Ein Mittäter Hauptmanns?

Die Neuyorker ZeitungDaily News" behaup­tet, daß das Justizamt der Neuyorker Polizei seit langem darüber unterrichtet sei, daß Haupt­mann einen Mittäter gehabt habe. Die Be­hörden warteten nur eine günstige Gelegenheit ab, um ihn zu fassen. Lindbergh habe diesen Mit­täter auf dem Friedhof von Bronx gesehen, als er London das Lösegeld überreichte.

Aus aller Wett.

Fünf Jahre mit einer Renntierherde unterwegs.

Ein mehr als 60jähriger Lappländer Andy Bahr hat ein langweiliges Unternehmen von erstaunlicher Schwierigkeit zum erfolgreichen Ab­schluß gebracht. Im Jahre Jahre 1929 hatte die kanadische Regierung in Alaska eine Herde von 30 00 Renntieren gekauft und Bahr beauftragt, sie nach dem Ostufer des Mackenzie-Flus­ses nahe dem Delta zu treiben, wo die Rennttere die L e b e n s m i t t e l v e r s o r u n g der in der arktischen Zone lebenden Eskimos bessern sollten. Im Dezember 1929, also vor mehr als fünf Jahren, setzte sich die Expedition in Bewegung. Sie umfaßt außer Bahr noch sechs Eskimos, drei andere Lappländer, einen Arzt und einen Geogra­phen. Im Laufe der Zeit mußten aber außer Bahr alle Teilnehmer durch neue ersetzt werden. Die große Herde konnte sich nur sehr langsam fort­bewegen, da ihr jeden Tag reichlich Zeit zum Füttern gegeben werden mußte und das subarktische Klima große Schwierigkeiten verursachte. Schnee­stürme im Winter und Moskito sch wärme im Sommer hielten die Herde auf und trieben sie sogar wiederholt zurück. Rudel von Wölfen erbeuteten viele Renntiere. Aber Bahr setzte den Marsch Jahr für Jahr beharrlich fort. Im letzten Frühjahr traf er am W e st u f e r des Macken­zie-Flusses ein. Das Eis begann aber bereits aufzubrechen, und nach mehreren vergeblichen Ueber- gangsversuchen wartete der beharrliche Mann den

Samstag, den 23. Februar 1935 vormittags 10 Uhr portofrei an uns einzureichen, wo anschließend die Oeffnung der Angebote erfolgt.

Zufchlagsfrist 3 Wochen.

Gießen, den 13. Februar 1935.

Provinzialdirektion Oberhessen.

Tiefbauamt.

^'icflUnn 9Qnq »fit w

Unl

W' k Mm Mit;

20 Tagesprämien.

Auf jede gezogene Nummer sind zwei Prämien zu je 1000 RM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteüungen I und II: 40023 71959 98642 128180 189629 225826

295768 304186 310004 312674 0020

Im Gewinnrade verblieben: 480 Tagesprämien zu je 1000 Mark. 2 Gewinne zu je 1000000, 2 zu ie 100000, 2 zu je 75000, 2 zu je 50000. 6 zu je 30000, 10 zu je 20000, 46 zu je 10000, 166 zu je 5000, 332 zu je 3000, 774 zu je 2000, 1634 zu je 1000, 3872 zu je 500, 15520 zu je 300 Mark.

Die Verurteilung Hauptmanns wurde fast im ganzen Land mit großer Ueberraschung ausgenommen. Der Eindruck in weiten Kreisen geht dahin, daß Hauptmann vielleicht irgend etwas mit dem Lösegeld zu tun gehabt habe,- daß aber seine Schuld keineswegs zweifelsfrei erwie- f e n sei. Der Richter habe daher auch in seiner Rechtsbelehrung an die Geschworenen eindringlich erklärt, daß Hauptmann freigesprochen werden müsse, falls sie Zweifel an seiner Schuld hätten. Der gesetzliche Ausdruck hierfür istreasonable doubt , also vernünftige oder verständliche Zweifel, ein Begriff, der vöm Richter selbst als schwer defi­nierbar bezeichnet wurde, und man darf wohl an­nehmen, daß die aus einfachsten Kreisen stammen­den Geschworenen, auf die wochenlang von beiden Seiten mit Kreuzverhören und aufsehenerregenden Behauptungen und Widersprüchen eingehämmert wurde, noch weniger in der Lage waren, den Begriff desreasonable doubt" richtig auszulegen. Mit dem Urteil, das der Richter auf den Spruch der Geschworenen hin nach dem Gesetz fällen mußte, ist jedenfalls das letzte Wort in dieser geheim­nisvollen Kindesraubangelegenheit noch nicht gesprochen. Die große Mehrheit des ameri­kanischen Volkes ist jedenfalls gegen Hauptmann, an dessen Schuld vieleverständliche Zweifel" haben, viel weniger feindselig eingestellt als seiner­zeit gegen den rein amerikanischen Verbrecher Dillinger.

Verschiedene Blätter, auch in der Provinz, sind der Ansicht, daß der Richter im Hauptmannprozeß zwar bei der Verhandlung und dem theoretischen Teil seiner Rechtsbelehrung vollkommen kor­rekt und unparteilich gehandelt habe, daß aber derjenige Teil seiner Belehrung, in dem er die kon­kreten Anklagepunkte behandelte, ungünstig für den Angeklagten gewirkt habe und bei den Ge­schworenen den Eindruck habe erwecken müssen, als sei der Richter von Hauptmanns Schuld überzeugt. Insbesondere seine Fragen innerhalb der Belehrung, ob die Geschworenen diese oder jene Behauptung der Verteidiger oder der Entlastungszeugen glaub­ten, seien Suggestivfragen gewesen, bie er in dieser Form nicht hätte stellen sollen. Man nimmt an, daß die Verteidigung u. a. hierauf ihren Revisionsantrag stützen wird.

Die öffentliche Meinung über das To­desurteil ist jedenfalls zum mindesten sehr ge­teilt. Anhänger von Hauptmann haben, wie erst jetzt bekannt wird, nach der Urteilsverkündung ver­schiedene Fensterscheiben des Gerichtsgebäudes ein­geworfen. Der Verteidiger R e i l l e y erklärte ge­genüber zahlreichen Aeußerungen bekannter Per­sönlichkeiten, die sich gegen Hauptmann richteten, baß bas Urteil seiner Ansicht nach einen der größten Ju st iz Irrtümer darstelle, der je vorgekommen sei. Die Geschworenen hätten zahlreiche unumstößliche Tatsachen unberücksichtigt gelassen. Die Verteidigung sei gegenwärtig damit beschäftigt, zahlreiche Berufungspläne auszuarbeiten. Auch die Schaffung einesHauptmann-Berufungs­fonds" sei in die Wege geleitet worden, da die Ver­teidigung gegenüber der Staatsanwaltschaft durch Geldmangel stark benachteiligt sei.

----- ----- 69012

- 79284 85840 93871

103793 ------ ------

Arbeits- u. LieserungsvergebiW.

Die Lieferungen von Stücksteinen, Splitt, Pflaster« sand und Zement, sowie die Arbeitsausführungen (Erd- und Pflasterarbeiten) für die Fahrbahnver« breiterung der Reichsstraße GießenFrankfurt, Ab teilung ButzbachVilbel (Landesgrenze) und Reichs« straße FriedbergHanau, Abteilung Nieder-WM« stadtIlbenstadt, sollen auf Grund der Verdingungs« ordnung für Bauleistungen in 10 Losen im offenl- licken Wettbewerb vergeben werden, und zwar:

a) Lieferung von insgesamt 1750 cbm Stücksteinr, b) n 3240 Betonsplik.

c) h 6875 t Pflastersand

(Flußsand).

d) ,, 16420 Zentner Zemeirt.

e) Ausführung von insgesamt 18220 qm Fahr« bahnverbreiterung in Vollpflaster.

Angebotsvordrucke sind ab ZHontag, den 18. b. 21T, auf unserem Büro, Gießen, Hitlerwall 371, erlM- lich, wo auch nähere Auskunft erteilt wird.

Angebote sind verschlossen und mit entsprechende Aufschrift versehen für jedes Los und jede Baustelle getrennt bis*'

9-6®e258nMU -4-2- .L30-8-2-B-07_299_5

- u zuoyy zo < 2. (

3n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

Die Ho

Willibald ! oer Mark P, eingegangen cllW<unmte e würbe 1798 ir M Savi. ^chie, tu ui N/' verließ '^teur unb Ä? Mai L^nalälle

er begann °>end < Äs* ferner &nli 'ÜLS fier" Men » rsK Uq.irfh? die b »litt,^,9«' in

politis (iii5 de" t M

tnh der

2 im 3* nnfeib6"5, flSS i, StaatsM" Susfall W Betrag «er erzen ijlur Unvernunj

weniger Me lcsiqkeit verrin- Jn Italien t her Geburtenn gemacht oi einen der gros aber damit w und Geld a höheren Ethik, völkischen - kann allenfalls Mstod zu in

2 Gewinne zu 5000 M. 78161

6 Gewinne zu 2000 M. 53466

12 Gewinne zu 1000 M. 5482 258426 284664 380208

60 Gewinne zu 500 M. 43615

62641 70582 108015 128832 ______

141360 168010 186476 190233 204378

232639 248356 251910 253512 274640

351456 355038 359671 376686 377794

383547 392981 39R320

Nachlässe vmz bi- 20 v. S. erhalten Sie bei wiederholten Auf. nahmen einer Anzeige | Verkäufe

Einige

Men-taliime billig zu verkauf, -ckottstr. 10 vt.

Für ein neues, reich illustrier­tes, geschichtlich., nationales Werk, welches von der Presse aufs beste beurteilt wurde, suchen wir für größere Bezirke in Hessen fleißige, tüchtige Buchvertreter bei hoher Provision. Schrift­liche Angebote mit Empfeh­lungen und Einsendung des Lichtbildes erbeten.

Chr. Belfer A.-G., Verlags­buchhandlung, Stuttgart,

Augustenstraße 13. gssD

[Stellenangebote

Keine Ursprungs­zeugnisse,

londern nur Zeugnis­abschriften dem Werbungsschreiben bei­legen I Lichtbilder undBewerbunAsuntev lagen müssen zur Ver­meidung von Verlusten auf der Rückseite Na­men und Anschrift des

Bewerbers tragen I

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Die vom Ozean ausgehende und über Skandinc» Dien hinwegführende lebhafte Wirbeltätigkeit sich fort. Dabei wurden die in der Nacht zum Dvn. nerstag unter Regenfällen eingedrungenen feuchs. milden subtropischen Luftmassen durch kältere man« I time Luft zersetzt, wobei es im Gebirge wieder 511 Frost und teilweise auch Neuschneefällen gekommen I ist. An der Vorderseite eines neuen Atlantikwirbelz stößt zunächst wieder unter Regenfall wärmere LuftI nach Deutschland vor.

Aussichten für Samstag: Ueberroiegcnbl bedeckt und anfänglich auch verbreitete Regenfälle. I Bei lebhaften südwestlichen Winden- wieder milder. I Später mehr abwechselnd bewölktes Wetter.

Aussichten für Sonntag: Bei Luftzufuhr r aus West im ganzen Fortdauer der unbeständigen Witterung.

Lufttemperaturen am 14. Februar: mittags 9,1 Grad Celsius, abends 6,2 Grad; am 15. Februar: morgens 4,2 Grad. Maximum 9,8 Grad, Minimum 3,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm .Tiefe am i 14. Februar: abends 0 Grad; am 15. 'Februar; \ morgens 0 Grad. Niederschläge 0,4 mm. Son« nenscheindauer 1,3 Stunden.

Wintersport.

Rhön. Wasserkuppe: Nebel,2 Grad, 50 cm Gesamtschneehöhe, 2 cm Neuschnee, verharscht, Gft und Rodel gut.

Vogelsberg. Hoherodskopf: Nebel, 3 Grad, 55 cm Gesamtschneehöhe, verharscht, Ski und Rc« del gut.

Schwarzwald. Feldberg: Bewölkt, 3 Grad, 180 cm Gesamtschneehöhe, Pulverschnee, Ski uni Rodel sehr gut.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedlich W. ßangt, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beik, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. I. 35: 12195. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 15 Pf, mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.

Mädchen vom Lande für kleine Landwirt­schaft und Haus­halt fof. gesucht. Zu erfragen in d. Geschäftsstelle d.Gieß.Anz. «583 Ordentl., fleißig., MUI für täglich von 8 bis 3l/2 Uhr nachmittags ge­sucht. 0591 Löberftr. 11 vt. (Stellengesuche}

Snatlönöer 26 Jahre, sucht Beschäftigung irgendwelch.Art, am liebsten Kost u. Logisi.Hause. Bin groß, stark u. redegewandt. Schr.Angeb.unt. 0589 an d. G.A.

Lieferungsvergebung.

Die Lieferung des Bedarfs an Butter. 21Ä Fleisch-, Wurst- und Backwaren für das Rj. 1935 sowie des Bedarfs an sonstigen Verzehrungsgegen- ständen und an Reinigungsmaterial für die Zeit vom 1. 4. 1935, bis 30. 6. 1935 (Verlängerung des Vertrages von Vierteljahr zu Vierteljahr bis zuiv 31. März 1936 ist bei im Wettbewerb festgestelltea preiswerter Lieferung nicht ausgeschlossen) soll füi die Universitätskliniken in Gießen vergeben werden.

Die Lieferungsbedingungen für Derzehrungs- gegenstände können an Werktagen von 10 bis 12 Uhr (außer Samstags) bei der Verwaltung der Uni­versitätskliniken, Klinikstraße 32, 1. Stock, Zimmer 5/7, diejenigen für Reinigungsartikel Zimmer 10 eingesehen, die Bedarfslisten gegen Erstattung der Selbstkosten daselbst bezogen werden.

Angebote und Warenproben sind getrennt ver­schlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen., an bie obige Verwaltung bis Mittwoch, den 6. IHäri 1935, 10 Uhr, einzureichen. 843D

Zum gleichen Termin sind die Angebote über das anfallende Gespül einzureichen.

Eröffnung der Angebote für Verzehrungsgegen­stände 10 Uhr, für Reinigungsartikel IVA Uhr.

Zufchlagsfrist bis zum 20. März 1935.__________

Versteigerung von Abfallbott.

Am Wontag, dem 18. Februar 1935, soll das 2lb- allholz an der Friedhofsallee (sehr gut zu Erbsen- reifig geeignet) meistbietend versteigert werden.

Verkaufsbedingungen werden vor der Versteige­rung bekanntgegeben. 8790

Zusammenkunft: 9 Uhr vormittags am Haupt- eingang des Neuen Friedhofs.

Gießen, den 14. Februar 1935.

Städtisches Hoch- und Tiefbauamt.

G r a d c r t

Mikl»

Anf.40,mitAus- Üeuer, wünscht dieBekanntschaft mit Herrn (auch Witwer) zwecks sväterer Heirat. Schriftliche An­gebote unt. 0582 andenGieß.Anz.

AliMlnrbel kurz v. Rodheim a. d. Bieber ver­loren gegangen. Geg.Belohnung abzug. Gießen, Linoenvl. 11II. stflötmeotet

Gießen. 78oD

Sa., 16. Febr., 20 b. 22.30 Uhr: lGefchl.Borftell. NS.-Kulturgem.

Ring

Deutsche Bühne KeinKartenverk. Tie Hofen des Herrn v.Bredow Komödienspiel in 3 Akten von

Paul Beyer.