Ausgabe 
15.2.1935
 
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Die Internationale Automobil-Ausstellung Iber ton

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dem

hpitel deutschen Minderheitenschicksales nach kriege.

tcht den siebenten Teil der Wähler ertritt, will die Danziger Regierung vor aller Delt den Beweis erbringen, daß die national« izzialistische Staatsführung über die zur Anglei« aung der Verfassung an die Lebensbedürfnisse der Sevalkerung erforderliche Zweidrittelmehr­heit im neuen Volkstag verfügen wird.

Diese Klärung wird nicht zuletzt auch aus außen­politischen Gründen segensreich sein. Der Hohe jommissar des Völkerbundes wird es bestimmt be­grüßen, wenn die Danziger Regierung durch eine ' |are demokratische Entscheidung der Danziger Be­völkerung die verfassungsmäßigenHand- jaben erhält, die sie braucht, um diesen unwür- ligen Zustand zu beenden. Es kommt hinzu, daß liefe Quertreibereien unter Umständen dazu äuge« [in sind, die auch vom Völkerbund anerkannte Danziger Außenpolitik, die zu dem freund-

sich im einzelnen mit den Fragen der Kontrolle der Waffenfabrikation, des Handels usw. beschäftigen.

Der amerikanische Gesandte Wilson erörterte den amerikanischen Plan. Er sieht vor, daß jede Einzelheit auf dem Gebiete der privaten wie staat­lichen Waffenherstellung und des Waffenhandels im Inland und im Auslande Gründung von Fa-

ruch.) Lord ermutigend, fie in der *ruppe an Hatte, D aud) mit i @rnnfr

betrachte au\ die poiizei, t ein Ende

schen Vorschläge zur Kontrolle der Waffenher- " ...g und des Waffenhandels anzufangen. In kommenden Woche werden die Unterausschüsse

briken, Erteilung und Ausführung von Aufträgen, Ein- und Ausfuhr von Waffen von der (Er­teilung einer Lizenz begleitet und daß jede Lizenzerteilung gleichzeitig der interna­len Kontroll st eile in Genf mit geteilt werden solle. Diese Kontrollstelle solle die ständige Berufskommission sein, die erst noch zu schaffen ift Der französische Vertreter Senator Aubert be­tonte, daß Frankreich bereit sei, den amerikanischen Entwurf als Grundlage für einp Aussprache an» zunehmen, daß sich jedoch nicht allein der Was- fenhandelsausschuß mit den amerikanischen Vorschlä­gen zu beschäftigen habe, sondern auch der Aus­schuß, der sich mit der Einrichtung eines ständigen Abrüstungsausschusses beschäftigt.

Der englische Vertreter, Stanhope kritisierte die amerikanischen Vorschläge ziemlich scharf, wobei er davon ausging, daß es notwendig sei, alle Vor­schläge auf dem Gebiete der Abrüstung so stark wie möglich zu vereinfachen. Es handele sich bei den gegenwärtigen Arbeiten der Konferenz ja nicht darum,' ein allgemeines Abrüstungsabkommen zu schaffen, sondern die Kontrolle und Qeffent- lichkeit der st ungen vorzubereiten.

Der italienische Vertreter Ruspoli kritisierte eben­falls die amerikanischen Vorschläge, die zu weit gingen.

Kleine politische Nachrichten.

Der Reichsorganisationsleiter der NSDAP, und Leiter der Deutschen Arbeitsfront, Dr. Robert Ley, wird am 15. Februar 45 Jahre alt. Die Gau­verwaltung Hessen-Nassau sandte folgendes Telegramm an Dr. Ley:Der Gau Hessen-Nassau entbietet dem Reichsorganisationsleiter Pg. Dr. Ro­bert Ley, dem genialen Kämpfer und Gestalter der Deutschen Arbeitsfront, zu seinem Geburtstag dis aufrichtigsten Wünsche für ein segensreiches Schaf­fen in voller Gesundheit, allen Arbeitskameraden zum Wohle. Der Gau Hessen-Nassau dankt dem Leiter der Arbeitsfront durch unbedingte Gefolg­schaftstreue und mit dem Gelöbnis des vollsten Ein­satzes seiner Kräfte für die Arbeit an dem herr­lichen Werke der deutschen Arbeit.

In der großen Aula der Universität München wurde am Donnerstagabend d i e deutsche Gr» ziehungs - Akademie durch Gauamtsleiter Joseph Streicher eröffnet. Das neue Institut wurde gemeinsam vom NS.-Lehrerbund und der NS.-Kulturgemeinde ins *Leben gerufen.

Die Leiter und je ein Beamter der Saar­brücker Polizeireviere überreichten dem scheidenden Polizeikommandanten von Saarbrücken, dem norwegischen Hauptmann Dr. Lie, als Ab­schi e d s g e s ch e n k ein silbernes Relief des Win- terber-ges. Hauptmann Lie hatte sich bei Polizei» beamten und Bevölkerung größter Achtung und Beliebtheit erfreut. Ihm war es besonders zu ver­danken, daß es beim Empfang der Amerika-Deut­schen am 10. Januar in der Bahnhofstraße nicht zu schweren Ausschreitungen kam. Besonders verdient hat sich Hauptmann Lie durch Unterdrückung der Polizeirevolte am 15. Januar gemacht. Er wird in den nächsten Tagen in seine norwegische Heimat zurückke>hren.

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erhalten. Es gibt zu denken, daß der Kilogramm- preis des Kraftwagens in Europa etwa 150 v. H. höher ist als in Amerika und die Kosten der Roh­stoffe zur Herstellung eines Kraftwagens in Deutsch­land beispielsweise jene von USA. um 36 v. H. überragen. Diese Zahlen beweisen, daß bei allen Erfolgen, die der Durchbruch einer neuen Wirtschaftsauffassung der Kraftfahrzeug- inbuftrie ermöglichte, noch viel zu kämpfen bleibt, die allgemeine Motorisierung des Verkehrs auf nationaler Grundlage zu verwirklichen. Das viel­besprochene Problem des Volks wagens wird in diesem Rahmen eine große Aufgabe zu erfüllen haben.

Volkswagen und Autobahn beschäftigen heute viel die Gedankenwelt von Berufenen und Unbe­rufenen, und wenn auch heute noch um die Er­stellung beider gerungen wird, so darf doch gesagt werden, daß sie dem Zweck einer nationalbewußten und volksgesunden Wirtschaft zu dienen haben und somit utopische Erwartungen Phantasiebegabter außerhalb der gewollten Absichten liegen.

Die bestehenden ft e u e r l i d) e n Erleichte­rungen, der zusehends fortschreitende Bau der Autobahnen und die große Belebung, die das Bau­gewerbe im allgemeinen erfahren hat, werden weiterhin ihre Wirkung auf dem Automobilmarkt im Inland nicht verfehlen. Mögen zur Belebung des Exportes durch Handelsabkommen neue Wege bereitet werden!

Die auf der Internationalen Automobil-Aus­stellung in Berlin gewonnenen Erfahrungen, die in der Schau der besten Erzeugnisse der Länder ihren Ausdruck findet, lassen uns mit erhöhtem Krafteinsatz weiter arbeiten im Sinne des Führers, der einmal den Satz gesprochen hat:Ick liebe das Automobil leidenschaftlich, denn durch Den Kraft­wagen habe ich Deutschland kennengelernt."

wurde. Der Regierung wird vorgeworfen, daß sie keine Po.litik der Erwerbsbeschaffung für die große und wachsende Zahl der Arbeits­losen betreibe und das Haus über die finanziel­len Wirkungen der Arbeitslosenunterstützungsbe­stimmungen irregeführt habe. Unter dem to­senden Beifall der Arbeiterbänke beschuldigte Laus- bury die Regierung politischer Unzulänglichkeit.

Premierminister Macdonald gab zu, daß die Regierung nicht das Arbeitslosenproblem gelost hat, warf aber der Opposition vor, daß es viel besser sein würde, statt Parteikapital daraus zu schlagen, mit d e r Regierung zusammenzuwir­ken, um praktische Pläne zur Beendigung der Ar­beitslosigkeit zu entwerfen. Diese Worte Macdonalds losten Beifallsstürme auf den Regierungsbänken aus. Die zahlreichen ironischen Zwischen­rufe der Arbeiteropposition während der Ausfüh­rungen Macdonalds und dessen erregte Er­widerungen waren ein Beweis für die ge­spannte Stimmung, in der der Mißtrauensantrag erörtert wurde. Macdonald mußte sich verschiedent­lich erregt gegenbeleidigende Bemer­kungen" verwahren. Er schloß unter lautem Bei­fall mit der Erklärung, daß es der Opposition nicht gelungen sei, Beweisgründe für ihren Mißtrauens­antrag anzuführen.

Der Führer der Oppositionsliberalen, Sir Her­bert Samuel, behandelte die Ausführungen

Macdonals ironisch, indem er erklärte, der Premier­minister habe mit neuer Kraft und willkommener Energie gesprochen. Wenn man sich jedoch über­lege, was der Inhalt seiner Rede sei, so sei man zu dem Schluß gezwungen, daß sie keinen In­halt habe und nichts an Der Lage ändere.

Der Mißtrauensantrag wurde vom Unterhaus mit 3 7 4 gegen 68 Stimmen abgelehnt. Die Gesetzesvorlage über die Arbeitslosenunter­stützung, die bereits vom Unterhaus in allen drei Lesungen angenommen worden war, wurde auch vom Oberhaus angenommen. Die Z u - stimmung des Königs zu dem Gesetz wird für Freitag erwartet.

Kontrolle von WaffensaSrikation und Waffenhandel.

Die Genfer Ausschüsse nehmen ihre Arbeit auf.

Genf, 14. Febr. (DNB.) Der Ausschuß der Ab­rüstungskonferenz für die Kontrolle der W a f- fenherstellung und des Waffenhan­dels versammelte sich zu seiner ersten Sitzung, die vom dänischen Präsidenten des Ausschusses, Sva- venius, geleitet wurde. Man beschloß, mit einer allgemeinen Aussprache über die amerikani -

ein Markstein im ivirischastlichen Ausstieg

Von 3- Werlin, München, Leiter der Fachgruppe Automobilindustrie.

Dem Dritten Reich, seinem Begründer und Führer blieb es vorbehalten, der Welt ein unvergleichliches Beispiel zu geben, wie man eine zusammenbrechende Wirtschaft einem neuen Aufschwung wieder zuführen kann. Die Nutzbarmachung der arbeitslosen Kraft, die Belebung des Verkehrs und im Dienste beider der Wettbewerb der Technik, das sind die Aufgaben, die der Führer aufzeigte, als Voraus­setzung für eine Gesundung der Wirtschaft. Die na­tionalen Kräfte in diesem Rahmen zu messen, ver­anstaltet die Automobilindustrie, der eine bevorzugte Stellung an der Wirtschaftsfront zukommt, alljähr­lich internationale Ausstellungen, die als Mark- steine d e r Motorisierung in der Geschichte des Kraftwagens zu werten find.

Der Angriff gegen die Arbeitslosig­keit findet die Automobilindustrie in vorderster Stellung. Vermöge ihres Einflußbereiches für Vor- und Nachindustrien bis zum Hütten- und Berg­werksbetrieb ist mit Recht zu sagen, daß der Kraft­fahrzeugabsatz eines Landes das Barometer seiner Gesamtwirtschaft ist. Die deutsche Wirtschaft kann somit aus Der Produktionszahl Der Kraftwagen für 1934 von 174 400 Stück mit einem Wert von 718,8 Millionen Mark gegen 105 500 Stück mit einem Wert von 480 Millionen Mark im Jahre 1933, welche wiederum Das Doppelte Der Bilanz von 1932 Darfteüen, einen ganz großen Erfolg buchen. Dieser Erfolg ist ein Vertrauens­beweis für Das nationalsozialistische Deutschland und seine wirtschaftliche Zukunft.

Von dem Aufschwung, den die Automobilindu­strie in Deutschland genommen hat, konnte die aus­ländische Automobilindustrie großen Nutzen ziehen, während für das deutsche Auslandsge­schäft keineswegs ähnlich günstige Voraussetzun­gen vorlagen. Vielmehr läßt sich die deutsche Auto­mobilausfuhr überhaupt nur mit größten Opfern seitens der deutschen Industrie aufrecht-

Macdonald und die Arbeiterpartei. Ein Mitztrauensantrag abgelehnt.

London, 14. Febr. (DNB.)Die Regierung S. M. bat Das Vertrauen des Landes verloren" mit diesen Worten schließt Der Iclfotrauensantrag, Der vom Führer Der jrbeiteroppofition, Lansbury, im Unter­haus gegen Die nationale Regierung eingebracht

r3iiQ[ lanziger Außenpolitik, Die zu Dem freunD- rben chaftlichen Ausgleich mit Polen führte, zu stören, wird Die 72 Mandate Des im Mai 1933 gewählten en unh ? "anziger Volkstages setzen sich folgenDermaßen zu- erZlf i:mmen: NKDAP. 41, SPD. 12, Zentrum 10, Kommunisten 5, Deutschnationale 2, Polen 2 Sitze.

Sas Schicksal des Rigaer Domes

21m Ende Des Jahres hat das lettländische Kabinett ein neues Gesetz über Die Rigaer Dom- Irche verabschiedet. Danach wird der Dom zur ^athedralkirche Des lettländischen >. jrzbischofs bestimmt. Da dieser auch Die Ver­altung Der Domkirche ernennt, ist er Der alleinige ab unbeschränkte Herr des Rigaer Domes. Damit | ijeint fürs erste das Schicksal des Rigaer Domes | siegelt zu sein. Eine Kette von Ungesetz-

chkeiten und Gewalttaten, bas war der | ämpf um diese deutsche Kirche in Den Nachkriegs- k,hren. Mit unerhörter Skrupellosigkeit wurde von m lettischen Chauvinisten der Raub Des Domes ? trieben. Als es nicht gelang, das Enteign pungsgesetz im lettischen Parlament Durchzu­sitzen, nahm die Regierung auf Dem VerorD- iu n g 5 ro e g e der deutschen evangelischen Ge- neinde ihr angestammtes Gotteshaus, das durch die Jahrhunderte hindurch ein Wahrzeichen beut« icher Kultur im Baltenlanbe gewesen Dar. Der Einspruch des Weltprotestantismus gegen iefen rechtswidrigen Raub verhallte ungehört, auch ir Protest des lettischen Bischofs Dr. Jrbe, der als Antwort auf das Enteignungsgesetz sein Amt nie« Drlegte, nützte nichts. Am 10. Dezember 1931 feierte de deutsche evangelische Gemeinde ihren letzten Sottesbienft im Dom. Sie zag sich dann, ob« llohl ihr im Verwaltungsrat der Domgemeinde ein Drittel der Sitze eingeräumt war, völlig von der Serroaltung des Domes zurück, um vor aller Welt i^ren Protest gegen das angetane Unrecht zu doku- nentieren. Sie hat dann in den folgenden Jahren Noch mehrere Male Die Willkür Des lettischen Stan« t(s spüren müssen, besonders als ihr ebenfalls gegen alles Recht die wertvollen Altar- I! gerät e enteignet wurden. Die neue Verord­nung des lettischen Kabinetts schließt die Kette der temalttaten ab und beendet eines Der traurigsten

Die Hielt feit 1918!

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Neue, hochinteressante Bilder liegen jetzt den Eckstein-Zigaretten bei: farbige Bilder nach Originalphotos. Wer sie sammelt, wer sie einordnet in das Sammelalbum di«MlikviLy82eit!A schafft sich eine ungewöhnliche Chronik all jener Nachkriegsereignisse, die wir miter- lebten und die alle Welt bewegten.

Diese Bildersammlung wird Eckstein No. 5 ihren Freunden noch wertvoller machen! EiklteinS die deutfene Volkszigarette!

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