Ausgabe 
15.2.1935
 
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Deutschlands Stellung zu den Londoner Vorschlägen

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-Ochreibmaschinenseiten umfasse, ziemlich allgemein IOrdnung gebracht" habe gehalten if-ei.Petit Parisien" erklärt, die deutsche | 21 b r ü ft u n g würde auf t

auf dem Fuß folgen.

daß sowohl die Fragen des synthetischen Gummi, als auch die des s y n ' , Benzins im Prinzip gelöst sind. Wo sich aber

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Antwort sei höflich und nehme das Londoner Pro. tokoll als Unterlage für weitere freie, gleichberechtigte Verhandlungen an. Berlin begrüße den Plan eines Luft, locarnos mit ausgesprochener Sympathie, spiele aber auf die anderen Punkte, die in der französisch, englischen Anregung enthalten seien, kaum an und vermeide namentlich die Stellungnahme zum O st pakt und zum Donaupakt. Im­merhin rege die Reichsregierung an, die Verhand« lunaen auf diplomatischem Wege fort« zusetzen, um den Rahmen der Ansprüche genau festzulegen. Vielleicht werden die französische und die englische Regierung sich aufs neue ins Beneh­men setzen und zunächst einmal einen genaue­ren Plan für die diplomatischen Verhandlungen ausarbeiten.

Der Berliner Berichterstatter desJournal" deu­tet in Übereinstimmung mit anderen Blättern

lose zureisen in der Hoffnung, im Saargebiet Arbeit zu finden. Wir machen darauf auf­merksam, daß die Arbeitslosigkeit im Saar­gebiet weit über dem deutschen Durch­schnitt liegt und daß deshalb mit einer Unter­bringung von Arbeitskräften, die von auswärts zuwandern, unter gar keinen Umständen zu rechnen ist.

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Die deutsche Mitteilung wird morgen veröffentlicht.

Eine Erläuterung desVölkischen Beobachters".

Berlin, 14. Febr. (DAV.) Der Reichsminisler des Auswärtigen, Freiherr von Aeuralh, hat Donnerstagnachmittag den englischen Botschafter Sir Eric P h i p p s und unmittelbar daraus den französischen Botschafter Francois Poncet empfangen und ihnen die deutsche Stellung­nahme zu den Londoner Vorschlägen mitgeteilt. Eine Role i st nicht überreicht worden. Eine Veröffentlichung des Inhalts dec deut­schen Mitteilung ist für Samstag früh vor­gesehen.

lisch-französischen Besprechungen in London lägen in einer Linie mit den monatelangen Bemühungen der englischen Regierung, den Faden, der im April vorigen Jahres abgerissen war, wieder auf­zunehmen und irgendwie einen Weg zu finden, zu einem Gedankenaustausch über die Europa bewegenden aktuellen Probleme zu gelan­gen. Man werde daher annehmen dürfen, daß Eng­land diese glücklich eingeleitete Aktion fortführen werde. Von deutscher Seite werde gewiß nichts ver­absäumt werden, um solche Gespräche, die erfah­rungsgemäß rascher zu positiven und praktischen Er­gebnissen zu führen pflegten, als Verhandlungen im größeren Rahmen im Sinne der weiteren europä­

ischen Entspannung einem outen Ende näher zu bringen. Es liege im Interesse aller, den durch die rasche deutsche Antwort in Fluß gebrachten Pro­blemen in voller Loyalität und mit gutem Willen jede Förderung zuteil werden zu lassen.Die Völker erwarten, daß vor allem die Probleme, deren Lösungen nach gesundem Menschenverstand erreichbar und praktisch lösbar er­scheinen, von den Regierungen unverzüglich einer Regelung zugeführt werden. Denn die Lösung der einen vitalen Aufgabe wird, rein psychologisch, manche Hindernisse beseitigen und die Ausräumung schwieriger Probleme zu erleichtern vermögen."

Oie Neuwahlen in Nanzig.

Danzigs 14. Febr. (DNB.) Die Danziger Re­gierung und die nationalsozialistische Fraktion des Danziger Volkstages haben sich aus freien Stücken entschlossen, das Danziger Parlament a u f z u l ö s e n, obwohl die Legislaturperiode an sich noch über zwei Jahre läuft und bis dahin keine Partei in der Lage gewesen wäre, die Stellung des auf die absolute Mehrheit der NSDAP, im gegenwärtigen Volkstag gestützten nationalsoziali­stischen Senates zu erschüttern.

Der Grund zur Ausschreibung von Neuwahlen ist darin zu suchen, daß das Danziger Zen­trum und einige Parteigrüppchen immer wieder der Regierungspartei Knüppel zwischen die Beine warfen und sich beim Völkerbund als Angeber und Querulanten betätigten. Der Danziger Senats­präsident hatte seine Bereitwilligkeit erklärt, auf dem Wege unmittelbarer Verhandlungen mit dem Zentrum eine Einigung zu versuchen. Diese Verhandlungen sind nun an dem völligen Mangel an Einsicht der Zentrumsvertreter gescheitert, während die Besprechungen mit der katholischen Geistlichkeit einen zufriedenstellenden Verlauf zu nehmen scheinen. So forderte u. a. das Zentrum die Aufhebung einer Verordnung aus dem Jahre 1933, nach der die nationalen Verbände einen be-

Die deutsche Anwort günstiger, als angenommen worden ist" Das Echo im Ausland.

Wicklung allein an Arbeitslosen- und Fürsorgeunter- ftützungen. Sie schafft darüber hinaus aber ein Steueraufkommen, das insgesamt diesem Betrage nur wenig nachstehen dürfte! Also die Summen, die für die direkte und indirekte Förde­rung dieser zukunftsreichsten Industrie aufgebracht werden, stehen auch unter Einrechnung der Ko­sten unseres Straßenbaues in keinem Verhältnis zu dem schon heute in Erscheinung tretenden Ge­winn. Ich erwähne dies, um gegen die Meinung Stellung zu nehmen, man könne von diesem um­fassenden Programm der Belebung unseres Kraft­verkehrs nach Belieben den einen oder anderen Teil

wegstreichen, weil er finanzielle Belastungen mit sich bringt, ohne den Nutzen des Gesamten dadurch einzubüßen. Nein, es sind sehr große Anstrengungen notwendig, um eine blühende Industrie in ihrer Blüte zu erhalten. Sie müssen aber noch verviel­facht werden, wenn man einen bereits dem Ruin ausgelieferten Wirtschaftszweig, der zu allem Ueber- fluß noch abhängig ist von der inneren psychologi­schen Einstellung eines Volkes, wieder retten und neu befruchten will.

3d) kann mich daher auch heute nur wieder zu dem Programm bekennen, das vor zwei Jahren ausgestellt wurde und das unterdessen so über­aus reiche Früchte getragen hat. höchstes behördliches Entgegenkommen und h ö ch st e Rücksichtnahme auf den Kraft­wagenverkehr und die Kraftwagen- i n d u st r i e, starke psychologische und materielle Förderung des-Kraftwagens im Sport und endlich Förderung und Sicherung des Verkehrs durch die psychologisch überhaupt nicht zu ermessende Be­deutung des Baues unserer Reichs­auto st raßen.

Sie werden in wenigen Jahren eines der gewaltig­sten Propagandamittel nicht nur für eine heute vielleicht im ganzen Umfang gar nicht voraus­geahnte Steigerung des Kraftverkehrs und damit der Produktion sein, sondern auch ein jährlicher Anziehungspunkt für viele hunderttaufende Fremde, denn: nach Fertigstellung der Reichsautobahnen wird Deutschland das weitaus modernste Auto­straßennetz der Welt sein eigen nennen; ein ge­waltiges Dokument friedlichen Fortschrittes.

Zu diesen Maßnahmen kommt als weitere Aufgabe die Schaffung eines Wagens der breiten Massen. Ich freue mich, daß es der Fähigkeit eines glänzenden Konstruk­teurs und der Mitarbeit seines Stabes gelungen ist, die V o r e n t w ü r f e für einen deutschen Volkswagen fertigzustellen, um die ersten Exem­plare ab Mitte dieses Jahres endlich erproben zu können. Ich habe bei der letzten Automobil- aussiellung schon erklärt, daß die Erfüllung dieses Auftrages Jahre erfordern kann; allein die Aufgabe muh gelüst werden und daher wird sie auch gelöst. Es muh möglich fein, dem deutschen Volke einen Kraftwagen w schenken, der im preis nicht mehr kostet, als ,cüher ein mittleres Motorrad und dessen Brennstoffverbrauch mähig ist.

Es ist dies nicht nur eine Aufgabe der Auto­mobilindustrie, sondern auch eine Aufgabe un = ferer Rohstoffproduktion, die in diesem ganz besonderen Falle in ihrer Preisgestaltung nicht nur einen eminent volkswirtschaftlichen, sondern auch einen nationalen Zweck zu berücksichtigen hat. Indern wir aber diese große Zielsetzung vornehmen, ergibt sich zwangsläufig und von selbst die weitere Aufgabe der S i che rung unseres Brenn- stosfbedarfs. Wir befinden uns aber gerade hier mitten in einer Serie ich kann schon sagen umwälzender Erfindungen. Wir wissen es alle,

Botschafter Francois-Poncet die Führung übernommen. An den Ständen der anderen aus­ländischen Firmen sah man ebenfalls Angehörige der diplomatischey Vertretungen. Der Führer be­grüßte überall die auf den Ständen anwesenden Arbeiter und Monteure und unterhielt sich mit ihnen. Während der Besichtigung konzertierten in den einzelnen Hallen Kapellen des NSKK. Mit besonderem Interesse besichtigte der Führer die Hallen der ßaftfraftroagen und die Aus­stellungDie S t r a ß e ", die eine hochinteressante Uebersicht gibt über das Reichsautobahn-Programm und den Stand der Arbeiten. Als der Führer gegen 15 Uhr von den Autohallen abfuhr, goß es in Strömen. Trotzdem hatten sich Tausende von Menschen an der Funkhalle angesammelt, die den Führer begeistert begrüßten, als er die Halle verließ.

Reichsleitertagung in Berlin.

Berlin, 14. Febr. (DNB.) Im Preußenhaus in Berlin fand am Donnerstag, wie NSK. berichtet, unter dem Vorsitz des Stellvertreters des Führers, Rudolf Heß eine Reichsleitertagung der NSDAP, statt. Die Tagung befaßte sich mit einer Reihe ak­tueller politischer Fragen, die zur Zeit im Vorder­grund der Parteiarbeit stehen. Im Anschluß an eine ausgedehnte Aussprache wurden Maßnahmen innenpolitischer parteiorganisatorischer Art bespro­chen, die für die Durchführung der staatspolitischen Aufgaben der Partei von Bedeutung sind.

Elternabende der HI. im ganzen Reich.

2luf Anordnung der Reichsjugendführung werben im Monat März in allen Standorten der Hitler- Jugend Elternabende durchgeführt, an denen die Jungen oder Mädel gemeinsam mit ihren El­tern teilnehmen. Durch diese Abende soll die Zu­sammenarbeit der HI. - Führung mit der Elternschaft weiter ausgebaut werden. Die Gestaltung der Elternabende übernehmen die Führer der veranstaltenden Einheiten, d. h. die Ge- folgschaftsführer der HI., die Fähnleinführer des Jungvolks, die Mädelgruppenführerinnen des BdM. und die Jungmädelgruppenführerinnen der Jung­mädel im BdM. Alle Veranstaltungen werden den -Eltern einen Ausschnitt aus der Arbeit dec Organi-

Zusammenarbeit auf gleichem Fuß. Gleiche Sicherheit für alle. Besonderes Interesse für das Lustlocarno.

ein Wille einer Aufgabe ernstlich widmet, wird immer ein Weg zur praktischen Erfüllung ge­funden. Wir werden damit erneut der deutschen Volkswirtschaft einen großen Auftrag und unzähligen deutschen Menschen Ar­beit und Brot geben. Es ist wichtig, daß die deutsche Kraftwagenindustrie auch hier erkennt, wie groß ihre nationale Aufgabe ist und wie sehr sie auf die Konstruktion der Verkehrsmittel Rücksicht nehmen muß, auch auf die Möglichkeit der Heran­ziehung und Verwendung deutscher Betriebsstoffe, um damit, wenn möglich, einen neuen deut­schen Wirtschaftszweig ins Leben zu rufen.

Richt minder groß ist bann aber auch die Ver­antwortung jedes einzelnen Deutschen diesen gemeinsamen nationalen Anstrengungen so vieler bester Männer gegenüber, denn was die deutsche Wirtschaft hier geleistet hat, werden Sie in wenigen Minuten besehen können. Es ist eine wahrhaft stolze Gemein­schaftsarbeit von Konstrukteuren, Tech­nikern, Werkmeistern, Arbeitern und Kauf­leuten, die hier vor Ihren Augen enthüllt wird! Unsere Wagen und Motorräder sind nicht nur d i e schnellsten, sondern wir können mit Stolz sagen, auch mit die besten der Welt. Möge sich dieser Leistung einer einzig­artigen Solidarität der deutschen Arbeit nun aber auch der deutsche Konsument an­schließen. Unsere Ingenieure und Arbeiter kön­nen stolz sein, solche Wagen zu bauen. Möge der Deutsche stolz genug sein, sich ihrer auch zu bedienen! Im übrigen prüfen Sie die Lei­stung des deutschen Kraftwagenbaues im Rah­men einer internationalen Produktion alle selbst, denn ich eröffne hiermit die Internationale

Aulomobil-Ausstellung 1935 zu Berlin!

Der Führer besichtigt die Ausstellung.

Der Führer wird in seinen Ausführungen des öfteren von lebhaftem Beifall unterbrochen, der sich am Schlüsse seiner Rede zum Orkan steigert. Auch Präsident A l l m e r s nimmt nochmals Ge­legenheit, dem Führer seinen und der deutschen Automobilindustrie Dank auszusprechen. Nach dem Deutschland- und Horst-Wessel-Lied spielt das Musik­korps den Aufzug der Meistersinger. Der Führer begibt sich dann mit einem Teil der geladenen Ehrengäste in die Halle zur Besichtigung der Ausstellung. Er besichtigte sämtliche neun Hallen. An allen Ständen ließ er sich von den Vertretern der Firmen die Erzeugnisse erklären. Er besuchte u. a. in der Halle der Personenwagen auch die Stände der ausländischen Firmen. An den französischen Ständen hatte der französische

Unter der UeberschriftDeutschlands Wille zur Verhandlung" befaßt sich derVöl­kische Beobachter^ mit der deutschen Haltung zu den im Londoner Kommunique enthaltenen Vor­schlägen. Das Blatt setzt sich zunächst mit den Methoden auseinander, die von einem Teil der französischen Presse bei der Behandlung der durch das Londoner Programm aufgeworfenen Probleme angewandt werden. Gewisse Aeußerungen in der Pariser Presse ließen Zweifel aufkommen, obdie Methoden der Versöhnung und der Zusammen­arbeit", von denen das Londoner Kommunique spreche, auch als Realität Anwendung finden sollten oder nur als heute angemessener Deckmantel sehr alter und wohlbekannter Methoden. DerTemps" habe geglaubt, in der Stunde, wo die deutsche Antwort erwartet wurde, mit Deutschland immer noch im Tone des Siegers gegenüber einem Besiegten verhandeln zu können. Dies zeige, wie gründ­lich falsch offenbar immer noch die Situation an einzelnen Plätzen gesehen werde.

Demgegenüber könne Deutschland darauf Hin­weisen, daß die Politik der Reichsregierung die Methode der Zusammenarbeit schon immer ohne Vorbehalt mit offe­ner Klarheit befolgt habe. Mit dieser klaren Linie seiner Politik könne Deutschland auch ohne Bedenken jede unter gleichen Bedingungen angebotene Ver­handlung annehmen. Auch aus der deutschen Antwort auf die Londoner Vorschläge werde sich ergeben, daß Deutschland jeder­zeit bereit sei, feinen Teil zur Sicherung des allgemeinen Friedens beizutragen, daß es aber nicht gewillt fei, mit dieser Siche­rung des Friedens ein leichtfertiges Spiel treiben zu lassen, was jeder tue, der die klare Angelegenheit des Friedens mit un­klaren Problemen und Paktvorschlägen ver­quicke.

Daß neue Pakte nur als Vereinbarungen souveräner Staaten abgeschlossen werden könnten, dürfte allgemein bekannt sein. Diese Sou­veränität beziehe sich aber nicht nur a u f d i e Rüstungsziffern, sondern auch auf jenes S y st e m der Sicherheit, auf das Paris auch jetzt wieder Hinweise. Bei der Grundlegung des Systems der allgemeinen europäischen Sicherheit müßten die deutschenSicherheitswünsche ebenso berücksichtigt werden, wie die der anderen Völker.

DieDeutsche Diplomatisch-politische Korrespondenz" schreibt u. a.: Der Gedanke eines Luftverteidigungsabkommens auf Gegenseitig­keit, begegne in Deutschland begreiflicherweise dem größten Interesse. Dieser Plan bringe auf der einen Seite gewiß höhere Opfer u n o erhöhtes Risiko, sei auf der anderen Seite sicherlich aber auch in der Lage, die von allen gewünschte e r - höhte Sicherheit zu bringen. Die letzten eng-

Englische Berichte.

London, 15. Febr. (DNV.-Funkspruch.) Der Berliner Reuteroertreter meldet, die vom Freiherrn von Neurath dem britischen und dem französischen Botschafter mitgeteilte deutsche Stellungnahme zu den Londoner Vorschlägen besage, daß Deutsch­land bereit sei, diplomatische Verhand­lungen über die englisch-französischen Vorschläge zu beginnen, die sich auf den Londoner Luft - Lo - carnoplan beziehen. Die deutsche Haltung sei noch günstiger, als in manchen Kreisen ange­nommen worden sei. Als Deutschlands Ziel werde die allgemeine Befriedung Europas bezeichnet. Allerdings würden in einigen Punkten Aufklärungen gewünscht, besonders hin­sichtlich des Ost - und des Donaupaktes. Diese beiden Fragen müßten als in der Schwebe be­findlich betrachtet werden. Der Vorschlag für ein Luft-Locarno werde in Deutschland'am aller­günstigsten ausgenommen, da er klar begrenzt und leicht verständlich sei. In dieser Frage werde wohl am leichtesten ein greifbares Ergeb- n i s zu erreichen sein.

Der Berliner Berichterstatter derTime s" teilt mit, daß ein allgemeine sRü stungsabkom- m e n eine längere Erörterung erfordern werde, die aber durch den vorherigen Abschluß des Luftab­kommens erleichtert werden würde. Die Pläne für einen zentral europäischen Pakt, dessentwegen Deutschland bereits Fragen an die zu­ständigen Regierungen gestellt habe, und für einen Ost pakt, der mit Unterbrechungen seit neun Mo­naten erörtert worden sei, schienen in der deutschen Antwort kaum mehr als erwähnt zu wer­den; es sei aber zu verstehen gegeben, daß die Vor­schläge zur Kenntnis genommen worden seien und genau überprüft würden. Nichts in der deutschen Antwort könne als eine Verwerfung eines Teiles des Londoner Programms ausgelegt werden. Wahrscheinlich werde es sich Herausstellen, daß die Rückkehr Deutschlands in den Völker­bund überhaupt nicht erwähnt werde. Nach Deutschlands Ansicht könne dieser Schritt nur am Ende einer ganzen Reihe von Ver­handlungen erwogen werden, wie dies ja auch indirekt in der Londoner Mitteiluna zugegeben werde. Man glaube in Berliner Kreisen, daß jetzt nach der deutschen Antwort britische Mini­ster Deutschland einen Besuch a b ft a t = ten sollten. Man sei der Ansicht, daß ein solcher Besuch dazu beitragen würde, die Verhandlungen i n G a n g zu bringen.

Der Widerhall m Paris.

sonderen Ehrenschutz genießen. In einer weiteren Beschwerde behauptete das Zentrum, daß die Grün­dung von Beamten- und Lehrerbünden gegen die in der Verfassung zugesicherte gesetzliche Freiheit verstoße, obwohl Die Verfassung Berufsverbindun­gen ausdrücklich vorsieht. Weiter beschwert sich das Zentrum über die weitgehende Identifizierung von Partei und Staat.

Paris, 15. Febr. (DNB.-Funkspruch.) Bei der Besprechung der deutschen Stellungnahme zum Londoner Protokoll unterstreicht die Pariser Mor­genpresse, daß die deutsche Antwort, die nur zwei

W '^Mandate b@ fesF Mck zu f« "' ILfeitcn unö Kpf um diese de En! Mit unerho 1 lettischen^ Weben. B « § smngsgesetz tn Jin, nahm die W »»"gswege de i M ihr angeftan r -ihunderte Hindu |Mr Kultur | jlr Der Einspruch Un rechtswidrig ff 1 Protest des leit Hantwort auf das l lErlegte, nützte nicht l sie deutsche eoangel Gottesdienst u I Dofjl ihr im Verma I. Drittel der Sitze e I Bermaltung des Dl ! |ren Protest gegen I runderen. Sie hat I find) mehrere Male bi spüren müssen, pjen alles Rech grräte enteig otng des lettischer ö halttoten ab u ftpitel deutschen liege.

Staaten zur Beteiligung an dem Luftabkommen und damit zur Stellung eines entsprechenden An­teils an der gemeinsamen Verteidigungsstreitkraft eingeladen werden sollten.

Wenn Einigkeit über den Grundsatz der geaen- seitigen Verteidigung erreicht sei, dann würde Dies nach seiner Meinung am wirksamsten durch eine zentrale Luftmacht unter direkter Aufsicht des Völkerbundes zum Aus­druck kommen. Europa würde dann sein Haus in

Saarbrücken, 14. Febr. (DNB.) Der Reichs­kommissar für die Rückgliederung des Saarlandes, Abteilung Wirtschaft, teilt mit: Aus der Stadt Saarbrücken und aus anderen Städ-1 Partei und (______

ten des Saarlandes wird gemeldet, daß aus ver- Angesichts einer derartigen Einstellung einer jchiedenen Gebietsteilen Deutschlands A r b e i t s = I Gruppe, die schon im gegenwärtigen Volkstag noch

Für Verallgemeinerung des Lustabkommens.

London, 15. Febr. (DNB.-Funkspruch.) Lord Davies erklärte in einer Rede, es sei ermutigend, daß die britische Regierung, nachdem sie in der Frage der internationalen Sicherheitstruppe an der Saar die Führung übernommen hatte, jetzt gemeinsam mit Frankreich und hoffentlich auch mit anderen Ländern Vorschläge, den gleichen Grund­satz auf die Luft a n z u w e n d e n. Er betrachte dies als einen ersten Schritt in Richtung auf die Bildung einer europäischen Luft Polizei, die demtollen Wettrüsten" in der Luft ein Ende machen werde. Um aber das neue System wirksam zu machen, sollten alle Mitglieds st aalen des Völkerbundes zur Teimahme eingeladen werden. Es sei nicht einzusehen, warum nicht außer den vier Großmächten auch die kleineren

sation und einen Einblick in die Aufgaben der kom­menden Monate geben. In einem zweiten Teil haben die Eltern Gelegenheit zur Aussprache mit den Führern oder Führerinnen der Einheiten.

Dazu schreibt der Reichs - Jugend - Pressedienst: Diese neue große Aktion der HI. wird auch nach außen das bestehende harmonische Verhält- n i s zwischen Hitler-Jugend und Elternschaft zum Ausdruck bringen. Längst ist die Zeit vorüber, in der sich ein Teil der Eltern gegen den Dienst ihrer Söhne und Töchter in der Hitler-Jugend, im Jung­volk und im Bund deutscher Mädel wandten. Heute haben alle erkannt, daß in den Jugendorganisatio- nen des Nationalsozialismus eine neue Jugend heranwächft, die erfaßt ist von dem Willen zum Dienst am Volk, und die diesen Dienst in der großen Gemeinschaft der Kameraden ausübt. Welche umfassende Anerkennung die Arbeit der HI. auch bei der Lehrerschaft findet, haben zahlreiche Zeitungsmeldungen erst in der letzten Zett wieder bewiesen.

Am 1. März:

(Saarfeier in allen Schulen.

Berlin, 14. Febr. (DNB.) Am 1. März dieses Jahres kehrt das Saarland, das durch das Diktat von Versailles dem deutschen Vaterlande entrissen war, in die Reichsgemeinschaft zurück. Es ist dies ein Tag der,Freude und des nationalen Stolzes, dessen Gedächtnis unsere Jugend der Nachwelt erhalten soll. Reichs­erziehungsminister R u st hat daher durch Erlaß angeordnet, daß in allen Schulen seines Ge­schäftsbereiches am 1. März um 9 Uhr der Rück­kehr der Saar in einer kurzen würdigen Feier gedacht wird, daß im übrigen an diesem Tage der Unterricht aussällt.

Keine Arbeitsmöglichkeit für aus­wärtige Arbeitslose im Saargebiet.

die Tatsache, daß der Reichsaußenminister den eng­lischen und den französischen Botschafter geson­dert empfangen hat, dahin, daß Deutschland auf diese Weise absichtlich habe unterstreichen wollen, daß es für kollektive Schritte, selbst wenn es sich um freundschaftliche handele, keine große Vorliebe habe. DerFigaro" erklärt, die Denkschrift sei theoretisch günstig; daß der eng­lische Botschafter z u e r st empfangen worden sei, bedeute, daß man in Berlin der englischen Regie- eine Vermittlerrolle zuerkenne.