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Sondernde Gesellen >'mHaus des Handwerks

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Kinderbücher zu Weihnachten

Geschichten aus aller Welt

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vfs Buffeltrerben veranstaltet, bei dem nicht we- Löwe. Mit Bildern des Verfassers. Buchausstat- ck mger als 2000 Düffel m einen riesigen Corral tung von Friedrich H e i n r i ch s e n. Ganz!. 4,20 a getrieben wurden. Ein Scharfschütze juchte sich dann Mark. K. Thienemanns Verlag, Stuttgart. kc von einem Anstand die schwächsten Tiere aus und (351) An Hand der geschichtlichen Quellen schil- kc schoß sie eins nach dem andern ab. (Die Indianer dert Chomton Leben und Schicksal Heinrichs des ei pflegten die Büffel freilich anders zu jagen.) Löwen: von der elternlosen Jugendzeit und den F

Das große Buffelschlachten ist angeblich notwen- ersten Kämpfen um das väterliche Erbe, über die fn

Kalender und Almanache

Das große Büffelschlachten ist angeblich notwen­dig geworden, weil die Büffelherde im Lauf der Zeit zu groß für den Park geworden ist. Auch in

'144 Seiten 8 Bilder. Preis 80 Pf. (510) Der diesjährigeAusritt 1935/36" des Verlages Langen/Müller in München zeugt wieder für die Fülle dichterischen Reichtums, die hier zusammen­gestromt ist, sie offenbart sich überzeugend in den zahlreichen Beiträgen dieses auch in der Auswahl wertvoller Autorenbilder und Handschriftenproben sorgfältig und geschmackvoll ausgestatteten Büch­leins. Da sind in erster Linie wieder die großen Autoren vertreten, deren Werke schon zu den blei­benden Werten der deutschen Dichtung gezählt wer­den: E. G. Kolbenheyer, Hans Grimm, Paul Ernst, Wilhelm Schäfer und Emil Strauß. Zu ihnen gesellen sich dann nicht weniger bekannte Dichter wie Friedrich Griese, B l u n ck, I o h st, W i e ch ert, Aloerdes, von Mechow, Per- E o n i g und Will Vesper. Unter den Lyrikern von Rang bleiben vor allem Georg B r i t t i n g , Hermann Claudius, Josef Weinheber, Ger­hard Schumann, E. W. Möller, Hans L e i f- SrC , Jlb ®rna Diaas zu erwähnen. Aiich die Ausländsdeutschen, deren sich der Verlag von jeher besonders fürsorglich annimmt, kommen mit zwei

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.)

Zwei Worte Abessinisch.

(h. k.) Addis Abeba.

Das Ende der dreihundert Wale.

E. Bl. Kapstad t.

. Ein einzigartiges Schauspiel konnte man vor einiger Zeit an der afrikanischen Küste, nicht weit von Kapstadt, erleben. Ein Schwarm von Walen hotte sich während eines Sturmes zu weit ans Ufer gewagt. Als die Wellen immer höher gingen, gelang es einer großen Zahl der Tiere nicht mehr, die offene See zu erreichen. Sie wurden vielmehr von den Wogen gegen die Klippen geworfen. Ver­zweifelt versuchten die Wale sich der Gefahr zu ent­ziehen, aber allmählich wurden sie an den scharfen Felsen zerfetzt. Nicht weniger als 300 Wale fan­den dabei den Tod. Da die Küste, an der sich diese Tlertragödie abspielte, völlig verlassen ist, konnten die Kadaver nicht einmal geborgen und verwertet werden. Nur ein einziger Fischer war Zeuge des Schauspiels gewesen.

Zehntausend Händedrücke.

A. Bl. Washington.

Der Mann, der vor der angenehmen Aufgabe steht, zehntausend Hände schütteln zu müssen, ist m iir'id) Roosevelt, der Präsident der Vereinigten Staaten. Roosevelt hat für die zehntausend Hände­drücke allerdings ein paar Wochen Zeit, er kann sie nämlich auf die sogenannte Gesellschaftssaison ver­teilen, die vom 10. Dezember bis zum 18. Februar dauert. In dieser Zeit finden im Weißen Haus fünf Staatsempfänge statt, auf denen jeder Ame­rikaner das Recht hat zu erscheinen. Auf jedem Empfang entfallen also immerhin noch 200 Hände­drücke, und die Erinnerung daran ist jedem Ameri­kaner heilig. Wer einmal bei einer solchen Ge­legenheit im Weißen Haus war und dem Präsiden­ten die Hand geschüttelt hat, gilt in seiner Heimat dann alsder Mann, der den Präsidenten kennt", wenn dieser Mann natürlich auch keine Gelegenheit gehabt hat, an den Präsidenten ein anderes Wort

beiden (347)

\.Ausritt 1 935/36". Almanach des Der-

und Artilleriegeschosien nicht zu beklagen haben, wenn wir freilich auch Grund zu der Annahme haben, daß Abessinien die Ehre, in Bälde mit ehe­maligen Mussolinibildnissen bombardiert zu wer­den, schwerlich nach Gebühr zu würdigen weiß. Der zeitgenössischen italienischen Kunst dürfte aus dieser patriotischen Maßnahme kein Schaden er­wachsen. Dagegen hört man jetzt, wenn auch zu­nächst mehr gerüchtweise, von einer Nachricht, die ungleich alarmierender wirkt. Bekanntlich gibt es in Italien ein strenges Ausfuhrverbot für historisch wertvolle Kun st werke, das seinerzeit erlassen wurde, um der drohenden Massen­abwanderung edelsten Kulturguts in das Ausland einen Riegel vorzuschieben. In internationalen Handlertreisen glaubt man jetzt damit rechnen zu dürfen, daß sich der Staat unter dem Druck der Geldknappheit zu einer Aufhebung oder doch weit­gehenden Lockerung der Ausfuhrsperre bereit finden lassen werde, sofern diese Kunstoer­käufe dazu dienen, der italienischen Nationalbank Devisen zuzuführen. Sollte sich das Gerücht be­wahrheiten, so sind die Folgen gar nicht abzusehen, besonders wenn man bedenkt, daß der noch immer beträchtliche italienische Privatbesitz in seiner Ver­kaufslust bisher nur durch die Verkaufsunmöglich­keit gezügelt worden ist.

Das jungfräuliche Erröten gehört, wie es scheint, heute genau so der Vergangenheit an wie das Zündnadelgewehr, die Pferdebahn oder andere schöne Dinge, auf deren Besitz unsere Vorfahren einmal so stolz waren. Jedenfalls will ein englischer Geistlicher während seiner zweiundzwanzigjährigen Amtstätigkeit im Weinberge des Herrn die Beob­achtung gemacht haben, daß bei den Trauakten vor dem Altar das Erröten der Braut gänzlich aus der Mode gekommen sei. Er hat also offen­bar eine Art Statistik des Errötens geführt, aus der unweigerlich hervorgeht, daß die berühmte Stelle in Schillers Lied von der Glocke,Mit züch­tigen, verschämten Wangen sieht er die Jungfrau vor sich stehn", als überholt zu betrachten ist (was sich natürlich auf die Wangen bezieht). Seit vielen Jahren, so bemerkt er, habe er bei den Bräuten weder Schüchternheit noch Verlegenheit beobachten können; wenn aber einer bei dem Auswechseln der Ringe erröte, so sei es höchstens der Bräutigam gewesen! Da haben wir's die Umwertung 'der Wertei Denn einer muß doch erröten, dieweil eine

Otto Boris: Addi. Eine Storchenge- schichte. Mit 61 Zeichnungen von Prof. Walter Klemm. Ganzleinen 4,20 Mk. K. Thienemanns Verlag, Stuttgart. (350) Addi ist ein Stör, chenknabe, den ein ostpreußischer Maler ein Ori» zinal unter den Menschenkindern betreut. Kaum kann seine Pflegevater genügend Frösche und Mai» käser für den Freßsack erjagen. Später bekommt er im Hofe seinen Platz zur großen Aufregung des Federvolkes. Viel Mühe machen die ersten Flugver­suche vom Dachfirst in den Hof. Sein Pflegevater sorgt dafür, daß Addi den Anschluß an seinesgleichen bekommt. Auf einer nahen Wiese findet eine Stor- chenversammlung statt dort wird Addi mit viel Geklapper von seinen Eltern und Geschwistern be- m-üßt mit d->nen er im August nach Afrika startet. Der Flug führt über den Bosporus, dem Stell- dichein aller Störche Europas, und über die Pyra­miden in die Steppe Ostafrikas. Nach vielerlei Abenteuer kehrt Addi im März glücklich wieder zu feinem Pflegevater zurück. Das Storchenleben ist in so vergnüglicher Weise geschildert, daß auch der Leser ücb auf Flügeln des Frohsinns erhebt und die Wunder der weiten Welt miterlebt.

Weintrinken aus Zeit.

, (ns) Athen.

Aus Anlaß der Freudenfeste, die zur Zeit in Athen fällig sind, wird mancher Humpen schönen roten Weines dort getrunken werden. Aber die Griechen machen sich wegen der Kosten, die aus dieser Zechfröhlichkeit entstehen können, wenig Ge­danken. Es gibt nämlich eine alte griechische Sitte die sich alle Freunde des Rebensaftes zunutze machen.

Der Wein ist so billig in Griechenland, daß es für die Eigentümer einer Weinstube unklug wäre, den Wein in Gläsern oder Flaschen zu verkaufen. Man erhebt einfach eine Sitzgebühr und gestattet dem Gast, für diesen festen Betrag soviel zu trinken, wie er in jener von ihm gekauften Zeit zu schlucken vermag. Die Grenzen sind gerau auskalkuliert. Und selbst wenn einmal ein besonders trinkfester Mann naht, so machen die Weinstubenbesitzer dennoch das große Geschäft, denn dafür wirft es den anderen schon beim zweiten Humpen um.

ehrwürdige Ueberlieferung es verlangt und ein wohlerzogener junger Engländer genau weiß, daß, wo der weibliche Teil versagt, der männliche ritter­lich einzuspringen und so die Situation zu retten verpflichtet ist.

Dies ist die Zeit der Denkmalsumzüge. Alles ist bodenständig geworden, nur die Denk­mäler nicht. Aber sie haben gute Gründe für ihre Wanderlust Das vorige Jahündert hotte bekannt­lich eine merkwürdige Neigung, öffentliche Stand-, bilder meist da aufzubauen, wo sie nicht hingehören,^ d. h. wo sie für die Raumbeziehungen eine empfind-1 liche Störung bedeuten. Man denke nur, um ein paar besonders krasse Beispiele zu nennen, an die Kopie des Rauchschen Friedrichsdenkmals im Park von Sanssouci, oder an das Reiterdenkmal Kaiser Wilhelms I. auf dem Hamburger Rathausmarkt. Man hat sie versetzt, und mit Recht. Nun ist auch der begreifliche Wunsch Friedrich Wilhelms Hl., mit seinem Reiterstandbild mitten im Berliner Lustgarten den Verkehr nicht zu behindern, erfüllt I worden, und jedermann wird zugeben müssen, daß! der Herrscher jetzt am Rande des weiten Platzes seine raumgliedernde Aufgabe sehr viel besser er-I füllt. Allerdings: eine radikale Lösung des Berliner! Lustgartenproolems wäre nur durch Beseitigung! des Domes möglich, ein Ziel, das zwar zu wün-I fchen, vorderhand aber nicht erreichbar ist.

Doch bleiben wir bei dem Denkmal. Seine Wan-I

Mit Bildern von Prof. Max Bernuth. Halblei» nen 2,40 Mark. K. Thiemanns Verlag, Stuttgart. (349) Pastenaci, der ebenso als Äorgeschichts- forscher, wie als spannender Erzähler geschätzt wird, schildert hier, wie eng die antike Kultur mit der Kulturwelt des Nordens, mit den Germanen, ver­bunden war. Rückschauend berichtet der Gode, der Priester des Sonnenheiligtums in der Tucheler Heide im alten Westpreußen, wie schon vor mehr als vier Menschenaltern vor ihm germanische Stämme, durch die Klimaverschlechterung gezwun­gen, sich im Süden eine neue Heimat suchten Aus­gehend von dem Skythenfeldzug des Perserkönigs Dareios, erzählte der Gode von Aio und ©am» barra, von Sigrun und Edita, deren Schicksale selt­sam durch das in die Erde versenkte Gold aus Kleinasien verbunden waren.

' chrer stärksten Vertreter, Erwin Wittstock und ' Heinrich Z i l l i ch, zu Wort. So runden sich die i zahlreichen, zum Teil noch unveröffentlichten Bei- irägc und Proben aus neuen und demnächst erschei- 1 nenden Büchern zu einem in seiner vielfältigen Buntheit dennoch geschlossenen Bild der dem neuen Kulturwillen der Nation verpflichteten Dichtung.

Athenaion -KalenderKultur und ' N a t u r" 1 93 6 Als Abreißkalender eingerichtet, mit einem farbigen Titelbild, 183 Abbildungen und einem Preisausschreiben. 1,95 Mark. Akademische Verlagsgesellschaft Atbenaion m. b. H., Potsdam (520) Ein Hauskalender, wie er fein soll; er be­sticht durch den Zusammenklang von Unterhaltung und Belehrung, durch seine Stoffülle und vor allem durch sein schönes Bildmaterial. Alle Zonen der Erde sind in ihm vertreten, alle Epochen der Ge­schichte, unsere Zeit und unser Leben, und alles geschmackvoll angeordnet, zum beschaulichen Ver­weilen zwingend. Dabei kommt das praktische Leben nicht zu kurz: Wetterregeln, Reime und willkom­mene Gartenratschläge dienen ihm neben einer Fülle kleiner Essays, Anekdoten, ernster und hei­terer Sprüche. Ein originelles Preisausschreiben fehlt nicht bei diesem Kalender, dessen farbiges Titel- bild schon anziehend wirkt.

ElliPetersensHunde - undKatzen- ka lende r 193 6. Ein künstlerischer Wochenab» reißkalender mit 65 Tierbildern Preis 1,95 RM., Verlag Knorr & Hirth G. m. b. H., München. (362) Der Hunde- und Katzenkalender zählt heute ZU den beliebtesten Abreißkalendern Der Jahrgang 1936 ist wieder vortrefflich geglückt. Auf seinen wundervollen Kunstdruckbildern der besten Tierpho­tographen geben sich Doggen, Pudel, Schäferhunde, Terriers, Teckel, Spitze, Pinscher, Schnauzer, Haus­katzen, Siam- und Angorakater ein friedliches Stell­dichein. Wir sehen Tiere und Kinder im gemein­samen Spiel und beobachten seltene Tierfreundschaf- ttn, beispielsweise den Kater Bubel, der eine weiße Maus seine Freundin nennt. Andere Bilder zei­gen treffliche Studien eindrucksvoller Tierphy­siognomien, Katzen, die wie Affen klettern und wie Fische schwimmen. Eine Reihe geglückter Bilder stammen von Preisträgern des letzten Photowett­bewerbs, zu dem auch heuer wieder den Liebhaber­photographen hohe Geldpreise ausgesetzt sind. Jede Woche gibt es ein neues schönes Kalenderbild, be­gleitet von einem knappen, einfallsreichen Text.

Im holländischen Dörfchen Völkel bei Üben dran­gen Einbrecher während der Abwesenheit des Ei­gentümers in das Haus des Landwirtes v. d. P., ~ ,

em, um seine Behältnisse ein wenig zurevidieren". Der Insel-Almanach a u f das Jahr Ihnen war näwlich zu Ohren gekommen, daß v d J 9 3bcr vertraute Jahresbegleiter aller Freunde P. vor einigen Tagen durch einen Verkauf einer be9 ^sisel-Derlags ist d e r dreißigste Band in großen Wiese viel Bargeld eingestrichen hatte Der ?er Neihe, die em wesentliches Stück Geschichte Bauer war jedoch so schlau gewesen, bei seinem deutscher Dichtung und Buchkunst umschließt. Als Weaqano alles Geld zu sich zu stecken, und so hat- t 'Inb bie!em Jahrgang die Vorsprüche der ten die Diebe das Nachsehen. Truhen und Kästen Almanache von 1906 bis 1935 oorangestellt. Diese waren völlig leer, und um sich zuwenwstens irgend ^rsprüche zeigen auf besondere Art die Verbunden- wie schadlos zu halten, statteten die Eindringlinge ^ des Verlags mit der Zeit, zugleich aber auch der Speisekammer einen Besuch ab wo sie sich die Beständigkeit gegenüber den Pflichten und Auf­eingemachtem Obst, ein paar Speckseiten und einem 9°ben' be ,m allerersten Vorspruch ausgesprochen großen Vorrat an Pfefferkuchen gütlich taten, den waren: Nettestes bewahrt mit Treue, Freundlich der Bauer für die Nikolausbescherung eingekauft ausgefaßtes Neue. Altes und Neues vereint auch hatte. Als v. d. P. nach Hause kam, merkte er A^nach auf das Jahr 1936, der neben Probe- natürlich sofort, daß ?r während seiner Abwesenheit Ducken aud ben neuen Büchern des Verlags un- von ungebetenen Gästen aufgesucht worden war. veröffentlichte Beiträge der Verlags-Autoren ent- Er hatte es jedoch nicht erst nötig, denveldwach- ^tt, darunter ein Stück aus einer m Vorbereitung ter', den Dorfpolizisten, zu benachrichtigen. Denn ^slndlichen Tagebuch-Dichtung von Hans Caroffa als er infolge der Aufregung jenen bekannten Weg Sdjijöerung eines erwachenden Tages in der antreten mußte, den sogar die Großen dieser Erde ^eppe Madagaskar von Friedrich Schnack, von zu Fuß zurückzulegen pflegen, drang ihm aus der be «innen SillanpacaeWehmut des ersten Baulichkeit mit dem herzförmigen Türausschnitt ein ~cvnee5 unb '. Die Schlacht von Hastings" von jammervolles Stöhnen und Wimmern entgegen Es Neinhold Schneider. Der Almanach ist mit acht war der Haupttäter, der so schluchzte, ein Bursche Abbildungen geschmückt. Die Holzschnitte für den von neunzehn Jahren, der sich an den Nikolaus- "^ 7^8 und das Kalendarium schuf Fritz Kredel. Pfefferkuchen übergegessen hatte. Seine beiden (347.)

Mittäter konnten, nachdem er ein Geständnis ab-\, ~Ausritt 1 935/36". Almanach des Ver- gelegt hatte, sofort unter ähnlichen Umständen und 'a^es Albert Langen/Georg Müller in München, m ähnlicher Lage festgenommen werden.. ° M -----

ersten Kämpfen um das väterliche Erbe, über die ruhmvollen Heerfahrten an der Seite des Kaisers, bis zu der unausbleiblichen Auseinandersetzung mit den Fürsten und dem Oberhaupt des Reiches, bis zum bitteren Ende. Die Kriegskunst der Zeit mit ; k . . os-t,. -i -/u I m.v ihren gewaltigen Wurfmaschinen, Heldentum

)agd und das Abschießen bestimmten Anlagen ab- deutscher Ritter, List und Tücke im Kampf, Glau- brannten, rettete den Büffeln für ein weiteres bensstärke und Glaubensnot, die würgende Pest, 3 9hi?ahon bmn:» rc n s c Gerüchte und Gesichte, hingebungsvolle Treue und

Aus den Buffelfellen werden die bekannten schleichender Verrat, ackernde und kämpfende deutsche Relterpollzlsten slanadas, die sogenannten Mounties, Bauern im eroberten Slawenland und mitten ivrr- rmmn eilten, wahrend das Fleisch ZU darin die ragende Gestalt des Herzogs, den sein billigen Preisen m den Städten verkauft werden Volk denLöwen" nannte.

°U' KurtPastenaci:DergoldeneFisch.

Pfefferkuchen als Drebesfalle. | Eine Erzählung aus der germanischen Frühzeit, (im) Amsterdam.

Mancher Journalist oder Agent einer europäischen Verbandsstoff- oder Waffenfabrik ließ es sich gewiß nicht träumen, eines Tages in die Abgründe abessi­nischer Sprachwissenschaft hinabsteigen zu müssen. In Addis Abeba aber verrät man heute bereits ' ein höchst bequemes Rezept, um eine vollkommene Kenntnis des Abessinischen vorzutäuschen. Man braucht nur ganze zwei Worte zu kennen, um sich über die schwierigsten Situationen hinwegzusetzen.

Das eine Wort heißtischinaga" und bedeutet soviel wievielleicht morgen". Wenn jemand seinen Diener beauftragt, einen Gang auszuführen, dann antwortet der Diener bestimmtischinaga". Sofern jemand ein Telegramm über die Radiostation von Addis Abeba Hinausfunken lassen will, erfährt er in 90 von 100 Fällen, daß das Telegramm erst ischinaga" gegeben werde. Braucht ein Journalist eine Information oder mochte er eine Besichtigung m°-> -hm alles zu, betont ..... H.u ,ul vr[ yeIDOroen ijt. zium in aber, daß die Auskunft erstifchlnaga gegeben der Wainwright-Refervation sollten in diesem Jahr l auch die Besichtigung frühestens i Büffel abgeschossen werden, und zwar gleich tau-

ischinaaa erfolgen burfe^ 3n einigen der jetzt send, und nur der Umstand, daß alle für die Treib- berausgegebenen abessinischen Wörterbüchern steht jagdv ; - ' - -

fürischinaga" als Uebersetzung einfachmorgen" angegeben. Aber der tiefere Sinn ist:vielleicht morgen". Die Betonung liegt dabei auf vielleicht, denn im Durchschnitt dauert der Ablauf von heute bisischinaga" gewöhnlich 80 bis 100 Stunden, also gut vier Tage!

Ist man durch die Verschleppungen desischinaga" in eine unangenehme Situation geraten, so ist das ebentschik-tschik, dies ist das zweite Wort, das jeder in Abessinien kennen muß.Tschik-tschik" be­deutet irgend etwas Unangenehmes, eine Störung einen Zwischenfall. Mittschik-tschik" kann man ewen Todesfall meinen, ab^r auch Leibschmerzen. Tschik-tschik ist für die Abessinier ebensogut Musso­lini wie etwa ein gebrochenes Bein.

2Benn man bei einer klaren Frage, die man -'Nicht richtig" verstand, antwortet undischinaga" vor sich hinmurmelt und nachher etwas vontschik- tschik" flüstert, dann wird jeder Abessinier erstaunt anerkennen, daß die Weißen wahre Teufelskerle sind und vorzüglich das Abessinische in den ver- schiedenen Dialekten beherrschen. Denn ischinaga und tschik-tschik findet man in allen Dialekten wieder.

derung hat nun auch das Denkmal Schillers, eine der volkstümlichsten Schöpfungen von Begas, dazu bewogen, den angestammten Platz vor der Frei­treppe des Schinkelschen Schauspielhauses auf dem Gendarmenmarkt zu verlassen und in dem nach Schiller benannten Volkspark im Wedding ein hos- entlich dauerndes Quartier zu beziehen. Der Dich- cr hat sich vor dem Theater ja eigentlich nie so Wttterungseinflüsten,namentüch^^ währ^nd^ des! Kauen^nor^in^Äl^ ,6ef)Jn 1 b empfin9 ^ie 40 S3!l?-nb^0e^ttcJ* bic aus allen deutschen Winters, wo er regelmäßig mit einem Holzver- ?auen vor einem halben Jahr nach Berlin gewandert waren. Die Wanderburschen waren größtenteils schlag eingedeckt werden mußte, was den Berlinern °bC? Ir{* "schienen und berichteten über ihre Erlebnisse auf der

Anlaß zu zahllosen Denkmalswitzen gab. ^Dtan «q27m ® 1 b^.a.b be« 06^^11 befannt, baB i m 3 a f) r e

braucht also keine sentimentale Träne zu meinen, 1936 tf)re Prüfungen mitsehr aut" undgut" bestanden haben,

zumal Schiller am Wedding, wo er unter den, erneutaufdieWanderunggehen werden. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Bäumen des Parks geschützter steht, keinen Unter­stand mehr zu beziehen braucht, sondern sich auch in Regen und Schnee frei ergehen kann, ohne Schnupfen zu bekommen. . ~ _

N. W. Gogol: Taras Bulba, der Ko- saken Häuptling. Deutsche Ausgabe von Erich Otto. Buchschmuck von F Müller-Münster. 143 Seiten. 21. Anton & Co., Verlag, Leipzig. (302) Die berühmte Erzählung des russischen Dichters, der hier in bewegten Bildern die Kämpfe .,. , . , ... iber Kosaken gegen die Polen und den Untergang

3U Achten als das typische:How are you, Mr. bes tapferen Taras Bulba schildert, vermittelt ein u . . . . . Stück Geschichte, bas heute von der jungen Genera-

Roosevelt wird in derseason außerdem noch tion gerne gelesen werden wird.

erhebliche gesellschaftliche Verpflichtungen haben. Theodor Mügge: Die freien Die Bankette, Musikempfänge und sonstigen Veran- B a u e r n. Erzählung aus dem norwegischen Volks- staltungen bnngen es mit sich, daß das Präsidenten- leben. Buchschmuck von Wilhelm R e p s o l d. 135 (Hjepaar im Lauf dieser Wochen mindestens drei- Seiten. A. Anton & Co., Verlag, Leipzig. (301) tausend Personen zu Gast haben wird. Die fesselnde geschichtliche Erzählung führt in die

Das Büffelschlachten von Wheatfield. wechseloollen Kämpfe Norwegens um seine Befrei- a 7 un9 Don fremdem Joch und um seine Selbständig-

e. x. A ^Montreal. kett; die Geschichte entrollt ein anschauliches Bild

utne lettene Jagd, die an alte Jndianerzetten er- vom Leben eines uns verwandten Volkes und emp- E«J?sIlb- ÖIXfer im Elchinsel-Park bei stehlt sich als fesselnder Lesestoff für die Jugend.

c.^"oda statt. j Hier wurde ein gro-1 ~ Wer nej Chomton: H e i n ri ch der