Schon wieder sammeln?
Der „Land-Wasser-Zepp" fährt auf dem Rhein.
Von Unterbannfübrer Hans Falk
helles Licht aber fällt auf die Tage der Ju- Wer wollte dem strahlenden Bitten eines
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Handwerksarbeit auf den WethnachlsW!
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228000 Mark am letzten Eintopf- sonn^ag im (Hau He^en-7!alsau.
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gend. Wer wollte dem strahlenden Bitten eines Pimpfen oder Jungmädels widerstehen?
Die HI. wird in einem Großeinsatz für das WHW. und damit die notleidenden Männer und Frauen unserer großen Volksgemeinschaft ihren Sozialismus der Tat beweisen. Ihre Fanfaren, ihre Trommeln rufen drei Tage zum Kampf gegen
wasserdicht. Auf der Landstraße entwickelt das Fahrzeug mit seinem 50-?8-Motor eine Geschwindigkeit von etwa 100 Kilometer, während die Schraube im nassen Element eine Schnelligkeit von 30 bis 35 Kilometer erzielt. Der Wagen ist außerdem mit einer Wasserpumpe ausgerüstet, die notfalls bis zu 20 Liter pro Minute auswerfen kann.
Die neue Konstruktion hat ihre Leistungsfähigkeit kürzlich bewiesen, als die Oppenheimer Fähre streikte. Da wurde der Wagen zur Personenbeför- derung über den Rhein eingesetzt. Der Konstrukteur konnte kürzlich sein neues Modell auch dem Führer und dem Stabschef Lutze vorführen, die sich anerkennend über diese Leistung äußerten.
Wenn es nun auch viele gibt, die sich von kleinen Tierquälern zu großen Menschenquälern entwickelt haben, so gibt es doch tausendmal mehr die Besseren, die aus innerem, blutsmäßlgem Antrieb der Kameradschaft leben.
Unser Volk ist heute die herrlichste Kameradschaft der well, unübertroffen in feinem Opfer- sinn. Aufgabe der politischen Führung ist es, diesen Sinn zu erhalten, zu vertiefen.
Unter dieser Ueberschrist bringt die „N e w - Y o r -- fer Staatszeitung" vom 2. Dezember, das bekannte, deutschsprachig gedruckte Blatt der Deutschamerikaner, einen Bericht über die 5 0-Jahrfeier des Schottener Männerchores in New- York. Dem Bericht entnehmen wir folgendes:
LPD. Frankfurt a. TL, 13. Dez. Nach dem jetzt vorliegenden vorläufigen Ergebnis der E i n - topffammlungam Sonntag, 8. Dezember, wur- den in unserem Gau an diesem Tage insgesamt
AmörmtzmiwaK DdnScfdimk
Das Bild zeigt den Konstrukteur: Sturmhauptführer Trippel, mit Begleitung in seinem neuen „Land-Wasser-Zepp" auf dem Altrhein. — (DNB.-Heimatbilderdienst. Photo: Trippel.)
ein flügellahmes, junges Schwälbchen unter bitte-
— ••**) päppelt es
wi"der auf.
Das heißt Im unbewußt lebenden Kinde liegt Gutes und Böses: Aendern kann man nichts, aber das Schlechte unterdrücken, das Gute wecken und stärken, das kann man.
Schottener Sänger im goldenen Kranze
Bürgermeister Menget als „deutscher Weihnachtsmann".
Amtsgericht Gießen.
Vor den Schranken des Gerichts standen gestern der H. N. und der B., beide aus Gießen. Die Angeklagten entwendeten in einer hiesigen Gastwirtschaft einem Gäst aus der Hinteren Hosentasche einen Füllfederhalter. Durch Strafbefehl erhielt N. 40,— Mark Geldstrafe bzw. 8 Tage Gefängnis, B. eine Woche Gefängnis. Dagegen legten beide Widerspruch ein. In der gestrigen Hauptverhandlung leugneten die Angeklagten hartnäckig. Durch die Beweisaufnahme wurden sie jedoch überführt. Das Gericht erkannte gegen N. auf eine Woche, gegen B. auf 2 Wochen Gefängnis. Die Angeklagten hatten außerdem die Kosten des Verfahrens zu tragen.
Herstellers eines Weihnachtsgeschenkes entsonnen, weil oft eine Verbindung zu dem oder jenem Handwerker fehlte und weil mancher Volksgenosse nicht wußte, an wen er sich zweckmäßig wenden sollte. Es ist selbstverständlich, daß in der Zwiesprache mit dem Handwerker auch das Geschenk entstehen kann, das dem persönlichen Geschmack gerecht wird.
Das Handwerk wird durch seine Organisation bemüht sein, die Verkaufsgelegenheiten verstärkt auszunützen. In Läden von Handwerkern sollen diejenigen Dinge, die Handwerksarbeit sind als solche durch besondere Schilder gekennzeichnet wer- den Plakate und entsprechender Schmuck werben das kaufende Publikum aufmerksam machen. Einzelhandelsgeschäfte werden, soweit sie Hanbwerks- arbeit im Laden führen, ebenfalls das Plakat zeigen. Ferner wird das Handwerk durch Anzeigen in den Tageszeitungen sprechen. In den Llchtjplel- Häusern sollen Werbefilme laufen. Schließlich aber hofft das Handwerk durch eine besondere Neuerung zum Kauf von Weihnachtsgeschenken aus Hanbwer- kerhänden anzuregen, und zwar durch den
und den Stammbaum der Familie Weitz, der bis weit ins 16. Jahrhundert zurückreicht.
Vorher hatte schon Präsident Kuhn nach feiner Begrüßungsansprache den Ehrenpräsidenten ausgezeichnet durch das Jubiläumsgeschenk des Chores, eine von Franz Eue ausgeführte Bronzeplakette mit dem lebenstreuen Abbild des Beschenkten und einer herzlichen textlichen Widmung. Für 50jährige aktive Sängerschaft im Nordöstlichen Sängerbund überreichte ihm der Verbandspräsident Jacob Mebus zusammen mit dem gleichaltrigen Sängerveteran Frank 3E. Riester den Ehrenbrief des Nordöstlichen Sängerbundes. Den Reigen der Gratulanten beschlosien die Mitglieder des Schottener Damenoereins unter Führung von Frau Carl I. Kuhn, die allen aktiven Sängern zum Jubiläum Erinnerungsnadeln überreichten.
Dr. Seyfarlhs Appell.
Von Präsident Kuhn wurden ferner vorgestellt Dr. H. U. G r a n o w als Vertreter des deutschen Generalkonsulats, der die Glückwünsche Dr. B o r- chers' und der deutschen Regierung übermittelte, und in seiner mit großem Beifall aufgenommenen Ansprache darauf hinwies, daß mit der Pflege deutschen Liedes und Kulturgutes auch die Bindung an das politische Schicksal der alten Heimat von der deutschamer'kanischen Sängerschaft stets hochaehal- ten worden sei. Dr. G r a n o w schloß seine Ausführungen mit einem dreifachen „Sieg-Heil" auf das deutsche Volk, seinen Führer und seine Zukunft.
Dr. Seyfarth, der Präsident des Nordöstlichen Sängerbundes, richtete an die deutschstämmige junge amerikanische Generation einen kernigen Appell, sich gerade heute, wo wieder alles Deutsche verdammt wird, mutig zu ihrer deutschen Abstammung zu bekennen. Unter dem Beifall des Hauses erklärte er: „Wir sind hier als Bürger unserer Wahlheimat Amerikaner von ganzem Herzen geworden, aber wir haben nicht und werden auch in Zukunft nicht das Land und das Volk vergessen, das uns geboren hat. Wir haben nicht die Kritik der Feinde des Deutschtums verdient, sondern können Dankbarkeit von jedem Mitbürger erwarten, für das, was wir durch die Werte des deutschen Liedes und deutscher Musik diesem Lande geschenkt haben." In 'diesem Sinne wies der Redner auf die nach deut- schem Vorbild ausgebauten Glee-Clubs hin, die sich die Pflege deutschen Liedgutes, wenn auch mit englischem Text, zu eigen gemacht haben.
Chor auf gesanglicher Höhe.
Der gesangliche Teil des Jubiläumsabends bedeutete für den 50 Mann starken Chor und feinen wackeren Chormeister Peter Boergermann einen neuen großen Erfolg nach 50jähriger, ehrenvoller Sängertradition."
Hunger und Kälte.
Und sie wird diese Pflicht selbstverständlich tun. Frieren? Sicher friert man, wenn man lange steht, aber andere frieren noch mehr. Ein paar Stunden hungern? Andere hungern noch länger! Aber was will das alles besagen, wenn wir ganz im Stillen einen Vergleich ziehen mit dem, was unsere Soldaten im Krieg ertrugen? Und dieses Sammeln, das ist unser Krieg, der Kampf gegen Hunger und Kälte!
Die fammeln, das find die jüngsten politischen Soldaten Adolf Hitlers! Mag fein, daß heute manche aus einer guten Gewohnheit spenden — dieser Jugend gegenüber kann auch der gleichgültigste sich nicht verschließen. Denn wenn einen junge, strahlende Buben- und Mädelaugen anlachen und bitten, dann gibt man nicht nur, sondern gibt gerne. Und wenn die Hitlerjugend zum Sammeln aufmarschiert und sich so ein kleiner Pimpf bemüht, tapfer mit den Großen Schritt zu halten, dann — ja, dann marschiert er geraden Wegs in das Herz auch des verstocktesten Menschenfeindes hinein.
Volksgenosienf HI. bittet euch für Vrüder in Not! Schon wieder fammeln? Ja, immer und immer wieder!
Ls lebe die Nation!
Weihnachtsgutfchein für Handwerksarbeit.
Was hat es mit diesem neuen Gutschein auf sich? Er stellt kein Wertpapier dar im üblichen Sinne, sondern lediglich eine Urkunde, in der sich derjenige, der die Absicht des Schenkens hat, dem Beschenkten.--.. gegenüber verpflichtet, eine bestimmte Handwerks- 2 2 7 6 3 3,1 5 _
fteöung gefertigte Geschenk wird etwas ganz Einmaliges sein Aber auch viele fertige Gegenstände werden häufig die persönlich schaffende Hand des Meisters oder des Gesellen erkennen lassen
Der Gutschein, der für das Weihnachtsgeschenk aus den Händen des Handwerks geschaffen worden ist, ist nicht irgend ein kühler, nüchterner Schein, sondern eine künstlerische Arbeit. Der Gutschein- ist geschmückt mit einer ausgezeichneten Wiedergabe eines großen Kunstwerkes aus dem Mittelalter. Das Bild stellt eine weihnachtliche Holzschnitzerei des bekannten Würzburger Meisters Tilman Rie - menschn'eider dar, und zwar einen Ausschnitt aus dem berühmten Creglinger Altar. Im Vordruck ist die Möglichkeit gegeben, auf diesem Gutschein aufzuschreiben, welche Handwerksarbeit hinter diesem Gutschein steht. Der Gutschein ist zum Preise von 15 Pfennigen in Papiergeschäften, bei den Kreishandwerkerschaften, bei den Innungen und bei den Handwerkern zu haben.
Ein Geschenk durch einen solchen Gutschein ist nicht nur eine schöne, praktische Weihnachtsgabe, sondern auch Arbeitsbeschaffung. Hier kann gleichzeitig zum Ausdruck gebracht werden, daß unseren alten ehrwürdigen Handwerkern, denen das deutsche Volk vieles zu verdanken hat, alle Sympathien gehören.
LPD. Darmstadt, 13. Dez. Schon im vergangenen Jahre erregte es Aussehen, daß ein kleines, zweisitziges Auto die Landstraße von Darmstadt nach dem Altrhein zufuhr, nicht auf die Fähre lossteuerte, sondern direkt ins W a s -- s e r fuhr, wo es, anstatt unterzugehen, seine Bahn zog. Dieser kleine Silberfisch war das erste Modell des „Land-Wasser-Auto s", wie es ©türm« Hauptführer Trippel- Darmstadt konstruiert hatte. f
Diesem ersten Wagen ist ein zweiter gefolgt, und nun stellt sich schon Modell 3 vor, das ein ganz neues Gesicht aufweist. Der braune Wagen ist ein großer Sechssitzer, ganz aus Stahl und
„Was. schon wieder sammeln? Ei du meine Güte, die waren doch erst vor vierzehn Tagen da? so wird mancher Spießer fragen, wenn vom 18. bis 22. Dezember der kämpferische Einsatz der HI. für das Winterhilfswerk erfolgt.
Nun, wir wissen, es gibt Leute die uns nicht verstehen. Mancher (ernte bekanntlich nie. Daran gewöhnen wir uns, genau so wie an die fürchter- lich-mitleidsgetränkte Frage, die an viele Pimpfe gerichtet werden wird, wenn sie sammeln: „Na, Kleiner, frierst du denn nicht, wenn du hier stehst?"
Der „Kleine" wird diese Frage lächelnd überböten — das alles hat für ihn einen „Bart". Wenn alles sammelt, sammeln auch die Pimpfe und Jungmädel, ist doch klar!
In diesem „schon wieder" liegt der mehr ober minder offene Vorwurf des Zwanges. Nein, die angesetzten Sammlungen sind kein Zwang, sondern die
organisierte Gelegenheit zum Opfern.
Opfern könntest du auch so, meinst du? Gewiß! Nur, wie selten denkt man daran ohne äußeren Anstoß!
Seien mir doch ehrlich! In jedem Menschen, auch dem Besten, steckt etwas, was der Soldat den inneren Schweinehund nennt. Wenn wir 20, 30 oder gar 40 Pf. für ein Glas Bier, eine Tasse Kaffee ober ein kleines Stück Torte ausgeben, bann fällt uns nichts babei ein — wenn aber eine Sammelbüchse auftaucht, überlegt ber „Schweinehund" sofort, ob er es „finanziell verantworten" könne, daß er bauernb 10 Pfennig usw.
Sozialismus ber Tat ist ja nicht nur eine Sache des Herzens, fonbern auch eine Sache ber Erziehung! Wie ist benn das bei den kleinen Kindern? Dasselbe Kind, das eben noch — es hat ja noch keinen Verstand — in natürlicher Neugierde und Grausamkeit einem Insekt die Beine auszupft, trägt vielleicht wenige Minuten später
Ate erster Sprecher von Präsident Carl I. Kuhn vorgestellt und jubelnd begrüßt, ließ Bürgermeister Menget, ein hervorragender Redner, vor seinen Hörern das Bild der Heimatstadt mit ihren Jugenderinnerungen erstehen, dankte den Schottenern Neu- yorks für die in 50 Jahren bewiesene Treue und Anhänglichkeit und gab ein persönliches Glückwunschschreiben des Reichsstatthalters des Gaues Hessen-Nassau bekannt. Als Festgeschenk der Stadt überreichte er dem Jubiläumschor ein prachtvolles, gerahmtes Oelgemälde von Schotten, das Meisterwerk eines heimatlichen Künstlers, zusammen mit einem weiteren Heimatmotiv, als Geschenk ber Provinzialverwaltung Oberhessen und einem seltenen Originalstich aus bem Jahre 1650. Hessischer San- gerbunb unb Schottener Männerchor Schotten ließen burch ben Ehrengast ben Neuyorker Landsleuten je eine künstlerische Ehrenurkunde überreichen unb ber gleichnamige Heimatchor ernannte Ehren- präsibent Charles Weitz, Präsident Carl I. Kuhn unb Chormeister Peter Börgermannzu Ehren- mitgliebern unter Aushänbigung der goldenen Ehrennadeln. Als Festgeschenk eines heimischen Komponisten erhielt der Chor außerdem die Partituren von zwei Heimatchören. Auch die Schottener Damen hatten die alte Heimat nicht vergessen: Frau Charles Weitz und alle Mitglieder des Damen« vereine erhielten als Erinnerungs-Geschenke wertvolle Mokkatassen mit einem „weißen Falken im blauen Feld", bem Wappen ber Stadt.
Elternhaus und Heimaterde.
In tiefer Ergriffenheit lauschte das Haus, als sich bann Bürgermeister Mengel in seiner Ansprache dem treuesten Sohn ber Stabt Schotten, bem 80jäh- rigen, weißhaarigen Grünber des Chores und Ehrenpräsidenten Charles Weitz zuwandte. Für ihn, ber noch heute nach 50jährigem aktiven Dienst für bas beutsche Lieb in jeber Singstunbe feines Chores vertreten ist, bebeutete ber Jubiläurnsabend bie Erfüllung seines Lebenstraumes. Bürgermeister Menget überreichte dem verehrten Sängerveteran der Schottener als persönliches Geschenk ein Original- Aquarell seines Elternhauses in Schotten, eine Silberschale, gefüllt mit Heimaterde vom Vogelsberg,
Doppelt schenkt, wer persönlich schenkt! Besonders wertvoll gibt, wer in liebevoller Einfühlung Wünsche und Bedürfnisse des anderen errät und erfüllt, wer das Schöne mit bem Praktischen verbindet und Dinge auf ben Weihnachtstisch legt, die nach dem Fest nicht vergessen sind, sondern im täglichen Umgang mit ihnen immer wieder an ben Geber erinnern.
Wer barüber nachbenkt, wird sich auch des Handwerkers erinnern. Leider hat man sich in den ver- gamenen Jahren allzu selten des Handwerkers als
leiftung durchführen zu lassen. Der Gutschein lautet । nicht auf eine bestimmte Wertsumme, er erhält viel- i mehr erst seinen Wert dadurch, daß der Schein von dem Schenkenden ausgefüllt und dem Beschenkten unter den Weihnachtstisch gelegt wird. Außerhalb des Gutscheins muß eine Vereinbarung zwischen dem Handwerksmeister und dem Schenkenden getroffen sein.
Ein Beispiel läßt erkennen, auf welche Art und Weise ber Gutschein Freude bringen soll: Angenommen eine Tochter möchte ihrer Mutter den Pelz, der seit langem im Schranke liegt, zeitgemäß umar- beiten lassen, da sich die Mutter von sich aus, der Ausgabe wegen, dazu bisher nicht entschließen konnte. Die Tochter wird sich mit dem Kürschner verständigen, ihn den Preis festlegen lassen und möalichst sofort bezahlen. Nun füllt die Tochter ben Gutschein aus, den Mama unter dem Weihnachtstisch vorfindet. Die Mutter wird darüber glücklich sein, denn ein lanqgeheater Wunsch geht ihr in Er- üllung. Nach Weihnachten wird sie zum Kürschner gehen unb ihm den Pelz zur Umarbeitung bringen.
Diese Beispiele ließen sich beliebig vermehren. Die Möglichkeiten, ben Handwerker als Freuden- bringer für bas Weihnachtsfest einzuschalten, sind sehr vielseitig, und es bedarf eigentlich nur des guten Willens unb des Nachdenkens, wie es am besten geschieht.
Der Handwerker gestaltet schöpferisch, er vermag Wünsche individuell zu berücksichtigen, er kann Kulturpionier sein, er kann so auf breiterer Basis beitragen zur Erneuerung und Beseelung unseres deutschen Lebens unb er kann zurückführen zum Verständnis für wertvolle Handarbeit. Das auf Be-
„Jene Hunderte von Festgästen, die gestern abend in der Neuyorker Turnhalle dem Auftakt zum goldenen Jubiläum des Schottener Männerchores bc*- wohnten, konnten sich des Eindrucks nicht erwehren, daß die Schottener in diesem Jubiläumsjahr dem Kalender um einige Wochen vorausgeeilt waren. Denn es schien, als ber große Festakt begann, als oerbänben bie Schottener gleichzeitig mit bem Ium- läumskonzert bie diesjährige Weihnachtsfeier in ber großzügigsten Form. Kem anberer spielte zur Üederraschung bes Jubiläumschores unb aller Besucher ben ^Weihnachtsmann" als ber Ehrengast ber alten Heimat, Bürgermeister Erwin Mengel, ben bas oberhessische Stäbtchen Schotten nach Neuyork entfanbt hatte, um ben freuen Söhnen ber Stabt zur Feier bes 50jährigen Bestehens ben Dank unb bie Glückwünsche ber alten Heimat zu überbringen. Schier unerschöpflich schien ber Gaben- ack, mit bem Stabtdehörbe, Heimatchor unb (Gütige Organisationen ben Herolb ihrer Wünsche über Den Ozean geschickt hatten.


