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bem Abschluß des Bündnisses mit Sowjetrußland besondere Aufmerksamkeit erregte.

Wenn sich die Nachricht von der Aufstellung eines oder mehrerer neuer Armeekorps bestätigt und es ist nach der hier kurz geschilderten Militärpolitik der Tschechoslowakei kaum daran zu zweifeln f° tritt dieser Mittelstaat immer deutlicher in die Reihe der hochgerüsteten europäischen Staaten. Sein Bündnis mit Frankreich und mit Sowjetrußland, seine führende Rolle in der Kleinen Entente, seine unbedingte Unterordnung unter die französische Diplomatie machen ihn, der nach seiner natio­nalen Zusammensetzung wie die Schweiz ein Kern­land europäischer Befriedung sein könnte, zu einem bedrohlichen Element für eine friedliche Lösung mitteleuropäischer und europäischer Fragen.

Verhandlungen mit Borchertas abgelehnt.

Memel, 13. Nov. (DNB.) Der Auftrag des Gouverneurs an das Mitglied des litauischen Blocks Borchertas, zur Bildung des Direktoriums hat bei der Einheitsliste naturgemäß entschiedene Ablehnung gefunden. Die Einheitsliste wird auch mit Borchertas keinerlei Besprechun­gen pflegen. Sie richtete an den Gouverneur ein Schreiben, in dem zum Ausdruck gebracht wird, daß sie jede Verhandlung mit Borcher­tas ablehnt.

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London verlautet, das einzige Interesse Englands sei die A u f r e ch t e r h a l t u n g des Memel st atuts, dessen Bürge die englische Re­gierung zusammen mit Frankreich und Italien sei. Die litauische Regierung habe erklärt, daß sie durch­aus die Absicht habe, das Statut zu erfüllen. Die Tatsache jedoch, daß die litauische Regierung einen Präsidenten des Direktoriums ernannt habe, der nicht dieselbe poli­tische Einst e l lung wie die Mehrheit des freigewählten Landtags habe, habe einige Zweifel und Besorgnisse in Deutsch­land und anderswo hervorgerufen. Im Memel­statut sei festgelegt, daß das Direktorium für den Landtag annehmbar sein müsse.

Arbeitsteilung in der Veichsführung des BAGDZ.

Berlin, 13. Nov. (DNB.» Da die Arbeits- gebiete der bisherigen fachwissenschaftlichen Abtei- lung bei der Reichsführung des Bundes national­sozialistischer deutscher Juristen immer größeren Um­fang annahmen, hat der Reichsjuristenführer, Reichsminister Dr. Frank, eine Aufteilung des Gesamtgebietes vorgesehen . nach den Gesichtspunkten der Zusammenfassung des Rechts des schöpferischen Menschen einerseits, nämlich des Patentrechtes, Urheberrechtes und Erfinderrechtes und der übrigen Rechts-, materie andererseits. Dr. Waldmann wurde mit der Bearbeitung der genannten personal­rechtlichen Gebiete betraut und ihm die Lei­tung der standesrechtlichen Arbeitsgemeinschaft Rechtspflege übertragen. Er wurde ferner zum Vor­sitzenden des Patentrechtsausschusses der Akademie deutsches Recht ernannt. Die Bearbeitung aller übrigen Rechtsgebiete übernimmt eine neu geschaffene wissenschaftlich-rechtspolitische Abteilung unter Leitung von Professor Dr. Carl Schmitt. Ihm ist auch die rechtspolitische Schulung in den Gauen übertragen worden.

Ein Denunziant verurteilt.

Karlsruhe, 13. Nov. (DNB.) Der verheiratete Martin Hauswirth in Bruchsal hatte seine bei der jüdischen Familie Otto Groß in Bruchsal an­gestellte ledige Nichte Maria Rehm, mit der er früher ein Liebesverhältnis unterhalten hatte, des raffenschänderischen Verkehrs mit ihrem jüdischen Dienstherrn Groß und dessen beiden er­wachsenen Söhnen verdächtigt. Da Hauswirth durch diese Anschuldigungen erhebliche Unruhe in die Be­völkerung getragen hatte, waren Gewalttätig­keiten gegen die Familie Groß zu befürchten. Eine von der Geheimen Staatspolizei durchgeführte Untersuchung ergab die Haltlosigkeit seiner Behauptungen. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat hierauf gegen Hauswirth wegen falscher Anschuldigung Anklage erhoben. Vor der Großen Strafkammer des Landgerichts Karls­ruhe wurde Hauswirth zu acht Monaten Gefängnis verurteilt. Den verleumdeten Personen wurde die Veröffentlichungsbe­fugnis des Urteils zuerkannt. Die Verhandlung hatte ergeben, daß Hauswirth aus krankhafter Eifersucht und aus Haß gegen die Rehm seine Be­hauptungen aus der Luft gegriffen hatte, wobei er von der irrigen Voraussetzung ausgegan­gen war, daß die Behörden seinen Anschuldigungen, da sie sich gegen Juden richteten, bereitwillig Glauben schenken würden. Hauswirth ist wegen der erwähnten Vorgänge von der Reichsbahn entlassen worden.

Immer wieder wird von ausländischen Zeitungen das Greuelmärchen von der Rechtlosigkeit der Ju­

den m Deutschland aufgewärmt. Der vorliegende Fall beweist die völlige Haltlosigkeit dieser Greuel- lugen. Die Verurteilung des Denunzianten Haus- wlrth zeigt, daß scharf durchgegrifsen wird, wenn sich die grundlose Verdächtigung eines Juden heraus­stellt. Der Jude genießt in Deutschland nach Maß­gabe der geltenden Gesetze den gleichen Rechtsschutz wie jeder Reichsbürger. Wenn jene ausländischen Zeitungen wirklich der Wahrheit dienen wollen, wie sie immer wieder behaupten, werden sie nicht >umhin können, ihren Lesern von dieser Tatsache Kenntnis zu geben.

Das Präsidium des Landeskirchenrats in Nassau-Hessen.

LPD. Darmstadt, 13. Nov. Die erste Sitzung des neugebildeten Landeskirchenrats der Evange­lischen Landeskirche Nassau-Hessen fand am Diens­tag in Darmstadt statt. Dabei wurde Oberkirchen­rat Zentgraf zum Vorsitzenden gewählt, zu seinem Stellvertreter Oberkirchenrat Müller und zum Schriftführer Pfarrer Lenz.

erwähnte Ein - 2N i n i st e r - S y st e m für Hessen eingeführt. So war Hessen das er sie Land Deutschlands, welches das frühere Staats­ministerium mit feinen zuletzt vier selbständigen Ministerien bereits 1933 in eine vereinfachte Zentralregierung mit einigen Fachabtei­lungen umwandelte.

Die Z u f a m m e n f a s f u n g der staatlichen Lokalbehörden unter den Kreisämtern, die den preußischen Landratsämtern entsprechen, ist läng st weite st gehend durchgeführt.

hieraus ergibt sich, daß die für Mecklenburg er­wähnten drei Grundsätze bereits vor zwei Jahren im Lande Hessen zur Durchführung ge­kommen sind. Hessen ist aber auch das erste Land, welches seit dem 1. März 1935 überhaupt kei­nen besonderen Mini st er mehr hat, da von diesem Zeitpunkt ab dem Reichs st atthak- ter in Hessen selbst die Führung der Landesregie­rung übertragen wurde. Die einzelnen Fachabtei­lungen unterstehen ihm unmittelbar. So ist Hessen das erste Land ohne Minister, das Land, das die einfach sie Verwaltungsreform hat, das an die Reichsverwallungsreform in der Spitze am weitesten herangeführt worden ist.

mals den Gedanken vertreten, daß es nicht nur Aufgabe des Staates ist, Schulden und Fehlbeträge abzudecken, sondern das Haus auch wieder in einen würdigen baulichen Zustand zu versetzen.

Von kurzsichtiger Seite könnte man mir vielleicht entgegenhalten, daß das Volk von diesen Dingen doch nichts hätte. Wie wenig dieser Einwand stich­haltig ist, das zeigt allein schon der h eu t i g e Abend. Es war mein besonderer Wunsch, so be­tonte der Minister unter lebhaftem Beifall des voll besetzten Hauses, daß am heutigen Abend gerade die Arbeiter der Stirn und der Hand, die am Umbau dieses Hauses beteiligt gewesen sind, zur ersten Vorstellung eingeladen wurden. Ich habe auch dafür gesorgt, daß sie ihre Frauen mit­bringen können, die bei dieser Gelegenheit sehen sollen, was ihre Männer in den vergangenen Monaten geleistet haben.

Wir sehen nun in der Pracht und Schönheit die­ses Hauses, wie wunderbar es sein wird, .in diesem Raum wieder deutsche Kunst zu genießen. Ich kann nur dem herzlichen Wunsche Ausdruck geben, daß in Zukunft nicht nur die begüterten, sondern gerade auch die Arbeiter, der Mittel- stand und das Handwerk hier eine Stunde der Erholung und Erbauung finden mögen. Das ist ja gerade das Ziel der nationalsozialistischen Po­litik, die Kunst und Kultur nicht etwa auf eine kleine und dünne Oberschicht beschränkt bleiben zu lassen,' sondern sie wieder an die breiten Massen des Volkes heranzutragen.

Begeisterter Beifall dankte dem Minister, dankte den darstellenden Künstlern und dem Orchester des Deutschen Opernhauses, das sich keine würdigere Er­öffnungsvorstellung hätte wünschen können.

rufen werden. An die Rede des Ministers schließt sich die von E. I o ch u m dirigierteE r o i c a" an.

Um 18 Uhr findet dann die feierliche Eröffnung des umgebauten Deutschen Opernhauses mit denMeistersingern von Nürnberg" unter Leitung von Generalmusikdirektor Dr. Karl Böhm statt. Auch an diesem Festakt werden die Mitglieder der Reichsregierung, des Diplomatischen Korps und zahlreiche ausländische Künstler teilnehmen. Am Samstag tritt der Reichskultursenat zu sei­ner ersten Arbeitstagung zusammen. Reichsmini­ster Dr. Goebbels wird eine Ansprache halten. Außerdem werden die Präsidenten der sieben Kam­mern über das Ergebnis der bisherigen Arbeit und über die zukünftigen Absichten sprechen. Ministerial­rat Schmidt-Leonhardt hält einen Vortrag über die staatsrechtlichen Grundlagen der Reichs­kulturkammer. Anschließend gibt Reichsminister Dr. Goebbels im Hotel Kaiserhof für die Mitglieder des Reichskultursenats ein F r ü h st ü ck. Am Abend findet im Staatlichen Schauspielhaus die festliche Erstaufführung vonThomas P a y n e" von Hanns I o h st statt. Danach findet im Hause der Kameradschaft der deutschen Künstler ein kamerad­schaftliches Beisammensein statt.

Der Rundfunk überträgt am Freitag in der Zeit von 12 bis 13.50 Uhr aus der Berliner Phil­harmonie die Festsitzung. Der Deutschlandsender überträgt am selben Tage um 18 Uhr die Fest­aufführung derMeistersinger".

Aus aller Wett.

Hochverräter vor Gericht.

Essen, 13. Nov. (DNB.) Der V i e r t e S t r a f - senat des O b e r l a n d e s g e r i ch t s Hamm fällte in einem großen Hochverratsprozeh, der seit etwa acht Tagen im Essener Landgericht verhandelt wurde, das Urteil. Wegen Vorbereitung hochverräterischer Unternehmen erhielt der Haupt­angeklagte lebenslänglich Zuchthaus und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit. Vier Angeklagte erhielten Zuchthausstrafen von je 15 Jahren. Weitere Angeklagte wurden zu Zucht­hausstrafen von zwei bis acht Jahren verurteilt. Vier Angeklagte wurden freigesprochen.

Berlin erhält das größte Lustfahrt­museum der Welt.

Staatskommissar Dr. Lippert, Berlin, besich­tigte dieser Tage das im Entstehen begriffene Luft­fahrtministerium am Lehrter Bahnhof, das 1936 der Oeffentlichkeit übergeben werden kann. Damit wird die Reichshauptstadt dank der tatkräf­tigen Förderung durch Reichsluftfahrtminister Her­mann Göring und Staatskommissar Dr. Lip­pert der Welt größtes Museum dieser Art er­halten, dessen Sammlungen einen Ueberblick über die Entwicklungsgeschichte des Flugwesens vermit­teln. Einzigartig ist das Schaumaterial, das der mit der Museumseinrichtung beauftragte Sachverstän­dige, Hauptmann a. D. Krupp zusammengetra­gen hat, von den ersten Maschinchen bis zum Do X und anderen Neukonstruktionen. Man wird weiter neben Tausenden von Bildern und sonstigem, ungewöhnlich reichhaltigen Anschauungsmaterial etwa 400 Modelle der verschiedensten Flugzeugtypen und eine Sammlung von rund 200 Motoren sehen, die in beispielloser Vollständigkeit die gesamte Ent­wicklung des Flugwesens kennzeichnen. Das Mittel­stück der Sammlung wird der Luftriese Do X bil­den.Eine besondere Sehenswürdigkeit ist ein Mo­dell des von dem verstorbenen Prof. Junkers konstruierten Nurflügelflugzeuges. Man sieht weiter u. a. die Flugzeuge von L i l i e n t h a l, das erste Motorflugzeug von Wright, mit dem dieser 1909 den ersten Flug über dem Tempelhofer Feld aus­führte, ferner das erste rein deutsche Motorflugzeug, den Grade -Eindecker, zahlreiche bekannte Kampf­flugzeuge der Kriegszeit, wie die rote Kampf­maschine Richthofens oder ein Modell des Fokker-Dreideckers, mit dem er abstürzte, die Gon­del des Zeppelin-Luftschiffes L. Z. 14 aus der Skagerrak-Schlacht und zahllose andere historische Erinnerungsstücke. Weitere.Räumlichkeiteck' dienen einer Darstellung der geschichtlichen Entwicklung des Flugwesens von Dädalus bis in die heutige Zeit an Hand zahlreicher Gemälde, Stiche, Zeichnungen und Kleinmodelle.

Hessen hat-ieeinfachsteVerwallungsforni

Das Ziel der Vereinfachung im Verwaltungsaufbau wurde in Hessen bereits vor zwei Zähren erreicht.

LpD. Frankfurt a. 2TL, 13. Nov. Das Gau­presseamt teilt mit:

DieFrankfurter Zeitung" vom 1. November be- richtet unter der Ueberschriftverwattungsreform von unten, daß beim Besuche des Staatssekretärs Dr. pfunbfner vom Reichsinneuminisierium bei der Regierung in Mecklenburg der Staatsminister dieses Landes drei Grundsätze für den Verwaltungsaufbau aufgestellt habe und zwar:

1. Erhaltung jeder Ortschaft als (Be­rn ei nb e,

2. Zusammenfassung aller siaattichenLokat- in stanzen unter dem Landrat,

3. Errichtung der Landeszentralbehörde unter einem Minister unter Angliede­rung der bisher selbständigen Ministerien als Fachabteilungen.

Obwohl das Land Hessen in dieser Veröffent­lichung als ein Land mit zentraler Regierungs­form unter einheitlicher Leitung nebenbei er­wähnt wurde, ist besonders auf folgendes hinzu­weisen: Der Reichs st atthalter in Hessen hat nach einigen Monaten Uebergangszeil das vor-

Dis Kunst dem Volke!

Deutsche Arbeiter als erste Gäste im Deutschen Opernhaus.

Berlin, 13. Nov. (DNB.) Bevor das Deutsche Opernhaus nach dem nun vollendeten Umbau aus Anlaß der Jahrestagung der Reichskulturkammer mit einer Festaufführung.eröffnet wird, waren am Mittwochabend bereits alle an dem Umbau beteiligt gewesenen Arbeiter der Faust und der Stirn mit ihren Angehörigen eingeladen, um einer Aufführung derM eistersin - ger" beizuwohnen. Sie waren die ersten Gäste, die das Haus in vollem Glanze sahen. Ne­ben dem leitenden Architekten Professor Baumgar­ten und' seinen Helfern sah man alle Handwerker, Maurer und Zimmerleute, Hilfsarbeiter und Lehr­linge, die bei dem Umbau mitgewirkt hatten.

Vor Beginn der Vorstellung hatten sie die Freude, daß

Veichminister Dr Goebbels

selbst zu ihnen sprach, um ihnen Dank zu sagen für die geleistete Arbeit. Als der Nationalsozialis­mus, so betonte Dr. Goebbels u. a., an die Macht kam, ging man mit dem Gedanken um, dieses Haus aufzugeben. Es befand sich in einem außerordent­lich schlechten baulichen Zustand. Die Schulden und der Fehlbetrag waren so angewachsen, daß Stadt und Staat nicht mehr glaubten, sie decken zu kön­nen. Indessen haben sich die Männer der national­sozialistischen Regierung, an ihrer Spitze der Füh­rer selbst, leidenschaftlich gegen den Gedanken der Aufgabe dieses Hauses zur Wehr gesetzt, und zwar aus der Ueberzeugung heraus, daß, je größer unsere nationale und soziale Not sei, um sonotwendiger es erscheinen müsse, dem Volk seine Voraussetzungen zu künstleri­scher Betätigung zu lassen. Wir haben da-

Zahrestagung der Reichskulturkammer.

Berlin, 13. Nov. (DNB.) Am Freitag, 15. No­vember, um 12 Uhr, wird in der Philharmonie die Jahrestagung der Reichskulturkammer stattfmden, bei der die Mitglieder des Reichskustur- senats durch den Präsidenten der Reichskultur­kammer, Reichsminister Dr. Goebbels, berufen werden. An der Tagung werden neben der gesam­ten Reichsregierung das diplomatische Korps sowie alle maßgebenden Persönlichkeiten der Einzelkam­mern und der Parteiformationen teilnehmen. Ein­geleitet wird die Kundgebung mit Fanfarenklängen. Danach wird der Staatsschauspieler Friedr. K a y ß-

l e r einen von Herbert Böhme verfaßten Vor­spruch sprechen. Der Präsident der Reichsmusik­kammer, Professor Dr. Peter Raabe, dirigiert das Philharmonische Orchester, das zunächst ein Musikstück des jungen nationalsozialistischen Kom­ponisten Hoyer zum Vortrag bringt. Danach spricht Reichsminister Dr. Goebbels als Präsi­dent der Reichskulturkammer. Er beruft die Mit­glieder des Reichskultursenats, in den außer den Präsidialräten der sieben Einzelkammern noch zahl­reiche Persönlichkeiten des kulturellen und künstle- rischen Lebens, insgesamt etwa 105 Personen be­

Die falsche Anastasia kämpst weiter.

Jene mysteriöse Anastasia Tschaikowsky, die sich selbst auf ihren abenteuerlichen Fahrten durch Europa und Amerika alsdie einzige überlebende Tochter des Zaren" bezeich­nete, hat jetzt in Neuyork zu einemletzten ent­scheidenden Schlag" ausgeholt. Es ging ihr darum, ihre Identität anerkannt zu sehen und da­mit ihre Ansprüche auf jene großen Geldsummen durchzusetzen, die angeblich aus der Vorkriegszeit noch in amerikanischen Safes liegen sollten und Privatbesitz des russischen Zaren waren. Der Klage- anspruch, den Anastasia Tschaikowsky durchsetzen wollte, ist jetzt durch eine allerdings sehr verwickelte Entscheidung der Neuyorker Richter a b g e l e h n t

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