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Preußen

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alsbalD der in großen Mengen gestiftete Kaffee und Kuchen aufgetragen wurde. Pfarrer C r ö n- le in begrüßte in herzlichen Worten die Gäste und sprach über die Bedeutung des Tages. Bei ge-

^Darbietungen der Kapelle Schmidt verging die Zeit nur allzu rasch. Zum Schluß las Dechant Kahn aus Briefen und Büchern anerkennende

»onntagnach- ntinben :er Kleinsten zte die zahl- Freunde der inem pafien« geleitet. Dann

Künste, inmutig bis id Kostümen [ darstellten, nb Gesänge ichluß dankte ann, auch vester Berta iebe, mit der Ausführung nahmen die ein in (W n bewiesen, iiitftag ge»

Hessischer Salat.

I Pfund Kartoffeln, '/< Pfund Sülzwurst (Preßkopf), 1 saure Gurke, I feingeschnittene Zwiebel, 2 Eßlöffel 6t, 2 Eßlöffel Essig, 1 Taffe Doffer, 1 Teelöffel Maggi's Würze, Pfeffer und Salz. Die Kartoffeln in der Schale kochen, schälen und in Scheiben schneiden. Darüber eine Marinade aus Essig, 6t, Wasser, Salz, Pfeffer, Zwiebel und Maggis Würze gebLü. Die Durst und die Gurte schnitzeln, alles gjst. vermengen und Liehen IMen»

MAGGI'WÜRZE ipiwWHM&faut

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ich an einem erfreuen. W j an^treten Wifen der MN Abend rung findet rach Kloster

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Mark Einnahme und 1546,44 Mark Ausgabe für dieses Jahr einen Fehlbetrag von 217,73 Mark * ausweist, der bei der nächsten Beitragserhebung ausgeglichen werden soll. Die Rechnung wurde ein- timmig genehmigt und dem Rechner Entlastung erteilt. Bei der Vorstandswahl wurde der bisherige Vorstand auf drei Jahre wiedergewählt. Rach Be­kanntgabe der Satzungen wurde'die Versammlung von dem Vorsitzenden in der üblichen Weise ge- chlossen.

Lich, 13. Mai. Die im deutschen

mtracht Leih- uucl uie xjcueuiung ue» -cuye». x?ei ge-

inh . xi-n,Hme*-iam gesungenen Liedern, schönen Gedichten und noen; bän-i "Gesängen, die Kinder vortrugen, und musikalischen naniQ:ßieber» f - - - - - - 1 . ' -

\t Spat* agabend in ogel lV. Der Bor» öffnete die »echnungs- Schlapp- t und Aus« enen Don und 3r' sahlt. D>e iegheil auf Ibend fand Danen" ein M inzlar D ter ® 5 Dereins' en Schieb' in * kriege^' e(t geftem Ammlung n des o/' in üblich^ tattete und lbrechnuA ieder- richten Sch"?!! hießseV ich Srled -en lvukde

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Sie schilderte kurz, wie es heute in den Kolonien ,'ussieht, wie sich die Deutschen langsam, aber, da je immer noch entrechtet sind, nur schwer empor«- titelten können. Immerhin sind beute schon in )eutsch-Süd-West ein Drittel aller Weißen Deutsche (stma 18 OOO), in Deutsch-Ostafrika sind es weniger, iber auch hier bilden die Deutschen (4 bis 5000) ein Drittel der Europäer. Auch die früheren Kolonien Eamerun und Togo wurden kurz behandelt. Die rwesenden Hausfrauen wurden darauf hingewie- n, daß sie auch deutschen Kaffee aus Ostafrika und rutsche Bananen (etwa ein Viertel aller eingeführ- n Bananen stammen von deutschen Farmen aus amerun) kaufen sollten. Sie würden dadurch die eutschen dort, die schwer um ihr Dasein zu kämp- n haben, unterstützen. Zum Schluß wies die Red- liierin auf die Worte des Führers hin, der sagte, daß ein sich ausdehnendes Volk, wie das deutsche, un­bedingt Kolonien haben müsse. Anschließend wurden Lichtbilder gezeigt, die von der Rednerin aufgenom-

DDAC. Die xu lösenden Aufgaben waren schwierig und wurden Durch die Verhältnisse im Gelände noch erschwert. Die Fahrt diente in erster Linie dazu, den jungen Fahrernachwuchs im Gelände zu schulen. Daß sich dieser Nachwuchs gegen die geschulten Männer der Wehrmacht durchzusetzen vermochte, ist ein erfreuliches Zeichen der Erfolge im Kraftfahr­korps, die durch die Mitarbeit der NSKK.-Män- ner in ihren Einheiten gezeigt werden. Der Start, zu dem der Schirmherr dieser Veranstaltung, Gau­leiter und Staatsrat >W e i n r i ch , in Kassel um 10 Uhr nach der feierlichen Flaggenhissung das Zei­chen gab, erfolgte gruppenweise. Die Bedeutung der Veranstaltung wurde durch die Teilnahme von Per­sönlichkeiten aus Partei, Heer, Regierung und Po­lizei unterstrichen. Die ersten Fahrer kamen gegen 16 Uhr bereits von der Strecke zurück. Es sind etwa 20 v. H. der teilnehmenden Fahrzeuge unterwegs ausgefallen. Dieser Ausfall ist jedoch im Verhältnis zu der Schwierigkeit der Fahrt nicht groß, während er anderseits die Schwierigkeit der gestellten Auf­gaben entsprechend beleuchtet.

Deutsche Handball-Meisterschaften.

Die Paarungen für die Vorschlußrunden zur Deutschen Handball-Meisterschaft der Männer und Frauen wurden nunmehr bekanntgegeben. Es tref­fen sich bei den Männern am 26. Mai:

In Leipzig: Spfr. Leipzig Hindenburg Minden ((Hütter-Berlin).

In Magdeburg: Polizei Magdeburg SV. Waldhof (W. Schramm- Dresden).

Bei den Frauen spielen ebenfalls am 26. Mai: In Mannheim: VfR. Mannheim SC. Eharlottenburg (H. Walter-Harburg).

In Hamburg: Eimsbüttel Fortuna Leipzig (A. Jakob-Kassel).

Handball-Länderkampf DeutschlandSchweiz.

Für den am 19. Mai in Augsburg stattfindenden ersten Handball-Länderkampf zwischen Deutschland

nien worden waren und den Vortrag vortrefflich er­gänzten. Gen Dank der Versammelten sprach Bür- lermeister Wenzel aus, außerdem versprach die Führerin der NS.-Frauenschaft, Frl. S ch w i n n, auch die Frauen sich mit warmem Herzen für >en kolonialen Gedanken einsetzen würden. Die Ver- ammlung wurde in der üblichen Weise geschlossen.

A Eberstadt, 13. Mai.. Am Samstag hielt iie hiesige Pferdeversicherung ihre dies- ährige Generalversammlung im GasthausZum ldler" unter Leitung des Vorsitzenden Ferdinand ! ö b r i ch ab. Der Rechner Georg S ch m a n d t erstattete zunächst den Kassenbericht, der bei 1328.71

48 Sommerlager des Obergaues Hesien-Nassau.

LPD. Frankfurt a. TL, 12. Mai. Heute sind an den schönsten Stellen unserer Heimat achtzehn Sommerlager des BDM. -Obergaues Hessen-Nassau eröffnet worden. Die ersten 500 Mädel sind hinausgezoaen, um für acht Tage in froher Gemeinschaft im Lager zu sein, sich neue Kraft und Freude aus dem Erlebnis der festen Kameradschaft zu schöpfen. Voller Erwartung kamen die Mädel in den einzelnen Lagern an, aber schon nach den ersten Stunden waren sie ganz zu Hause und fühlten sich sehr wohl. Nun freuen sie sich alle auf oie acht Tage draußen in frischer Luft bei Sport und Wertarbeit und frohem Singen. Frisch und froh werden sie wieder in ihre Arbeit zurück­kehren und das frohe stolze Bewußtsein der großen Gemeinschaft mitnehmen, in der wir alle stehen und für die wir alle schaffen. Den ganzen Sommer über werden Mädel draußen in den Lagern sein. Die Führung des Obergaues 13 ist froh, daß es gelungen ist, diese Lager aufzuziehen, und dankt allen, die geholfen haben, die Häuser zu finden oder andere Schwierigkeiten zu überwinden. Besonderer Dank gilt der NSV. für ihre Hilfe. Auch den Arbeitgebern der Mädel gebührt Dank, die ihnen für diese acht Tage Urlaub gegeben haben. Sie haben damit bewiesen, daß sie Sozialismus der Tat üben. Der BdM. hat mit diesen Sommerlagern eine große Aufgabe übernommen. Er wird sie lösen, und dann wird er wieder einen Schritt vorangekommen sein im Schaffen fürs Ganze, für das Volk und feine Zukunft. 18 Sommerlager künden von dem ernsten Arbeitswillen der Mädel im Obergau Heffen-Naffau.

Zuchthaus wegen fortgesetzter Amtsunterschlagung

LPD. Marburg, 13. Mai. Vor der Großen Strafkammer in Marburg hatte sich' der beim Postamt in Treysa (Bezirk Kassel) beschäf­tigte Hans S. aus Treysa zu verantworten. Der Angeklagte soll in der Zeit vom Juli 1933 bis Januar 1935 Urkunden gefälscht und in die Bücher und Register falsch eingetragen, Postanweisungen und Einzahlungskarten gefälscht bzw. beiseite ge­schafft haben, um sich einen Vermögensoorteil zu verschaffen, mehr als 4000 Mark unterschlagen und Rechnungen falsch geführt und unrichtige Abschlüsse vorge^egt haben. Bei Der Vernehmung des Ange­klagten ergab sich die unglaubliche Tatsache, daß er das alte ft e eheliche Kino, das kurz nach feiner Verheiratung geboren wurde, 13 Jahre lang verheimlicht und in einer Anstalt unter­gebracht hat. Als Grund hierfür gibt er an, daß

die Eltern und Verwandten feiner Frau sehr streng gewesen feien. Der Angeklagte ist in vollem Um­fang geständig. Damit seine Taten nicht entdeckt wurden, trug er die Postanweisungen oder Zahl­karten nicht in die vorgeschriebenen Bücher ein oder machte falsche Eintragungen. Beschwerde­briefe, die wegen Nichteingang des Geldes an das Postamt geschrieben wurden, fing er ab und be­antwortete sie selbst oder vernichtete sie. Als Motiv zur Tat bezeichnet er die vielen Schulden, die er gehabt habe. Das Urteil lautete wegen fortge­setzter erschwerter A m t s u n t e r s ch l a- g u n g auf eine Zuchthaus st rafe von einem Jahr sechs Monaten und Aberken­nung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von drei Jahren. Eine Verurteilung wegen Ur­kundenfälschung wurde vom Gericht fallengelassen, da die Register und Kassenbücher keine öffentlichen Bücher sind und nur im Postdienst verwandt werden.

Vorsicht beim Auslegen von Gift.

LPD. Marburg, 13. Mai. Durch das Aus­legen von Gift ist in der Gemarkung Bürgeln den Taubenbesitzern großer Schaden entstanden. Viele Tauben und sonstige Vögel sind eingegangen, ohne daß man wußte, was die Ursache war. Auch das hier beheimatete Storchen­paar ist von dem Auslegen des Giftes schwer betroffen worden. Der eine Storch ist bereits ein­gegangen. Der andere Storch weilte die ganze Nacht an der Stelle, wo der Storck) verendete und hat dann die Stadt verlassen. Aucy zahlreiche Katzen sind in der letzten Zeit durch Vergiftung eingegangen. Jetzt hat sich herausgestellt, daß ein Mann i m Felde Gift a u s g e l e g t hatte, ohne vorher die polizeiliche Genehmigung hierfür einzuholen.

Einbrecherbande festgenommen.

LPD. Frankfurt a. M., 13. Mai. Vor einigen Tagen wurde ein Einbruch in der Welßfrauen- straße in ein R u n d f u n k g e s ch ä f t verübt. Die Täter fliegen an der Fassade des Hauses hoch und in das im ersten Stock gelegene Geschäft ein. Ent­wendet wurden eine Anzahl Rundfunkgeräte, die die Täter auf die Straße hinabließen und mit einem Auto abtransportierten. Als Täter wurden ermittelt und festgenommen der 31jährige Hans B., der 24jäh- rige Willi N. und der 23jährige Hans B. Die größte Anzahl der Apparate konnte wieder herbeigeschafft werden. In den letzten Monaten wurden in Frank­furt a. M. mehrere solcher Einbrüche in gleichartige oder ähnliche Geschäfte ausgeführt. Es besteht der dringende Verdacht, daß die.Festgenommenen auch für diese Einbrüche in Frage kommen. Die Ermitt­lungen in dieser Richtung sind noch nicht abge­schlossen.

Worte bedeutender Männer über ihre Mütter vor und brachte ein Siegheil auf den Führer aus. Die Leiterin der NS.-Frauenschaft, Frau L. Schäfer, berichtete über den Mütterdienst und seine Aufgaben und lud zu den verschiedenen Kur­sen ein. Mit dem Deutschland- und dem Horst- Weffel-Lied wurde die Veranstaltung geschlossen. Den kranken und am Erscheinen verhinderten Müttern wurde eine Kuchengabe ins Haus ge­schickt.

)( Lich, 13. Mai. Nachdem der Ehemann Schuh­machermeister Philipp O ß w a l d vor wenigen Ta­gen seinen 8 4. Geburtstag verlebte, konnte seine Ehefrau Helene, geb. Dietz, am Sams­tag in voller körperlicher und geistiger Frische ihren 8 0. Geburtstag feiern. Stiftsdechant Kahn überbrachte die Glück- und Segenswünsche der evangelischen Gemeinde und überreichte ein schönes Gedenkblatt der Landeskirche Nassau-Hessen, das der derzeitige Propst von Oberhessen, T r o m - merhausen - Frankfurt a. M., dem Geburts­tagskind aus Anlaß des Tages gewidmet hatte.

* L i ch, 13. Mai. Der Fuhrmann Karl Ludwig Schmidt von hier erlitt bei einem Unglücks- f a 11 eine so erhebliche Quetschung des rechten Fußes, daß er nach Gießen in das Krankenhaus verbracht werden mußte.

oo Langsdorf, 13. Mai. Am gestrigen Sonn­tag dsging hier der Landwirt Christian Heil III. mit feiner Ehefrau Margarete, geb. Bausch, das Fest der goldenen Hochzeit. Beide Jubilare stehen in großer geistiger Frische. Außer der kirchlichen Feier liefen Glückwunschschreiben von dem Reichs­statthalter in Hessen sowie den staatlichen und kom­munalen Behörden ein. Der Jubilar steht im 74. Le­bensjahr, seine Frau ist 73 Jahre alt.

Kreis Friedberg.

Butzbach, 13. Mai. (LPD.) Gestern kamen vier Zigeunerwagen in geschlossenem Zug durch Butzbach. Da nach dem Gesetz Zigeuner nicht in geschlossenen Trupps umherziehen dürfen, schritt die Polizei ein. Als man die vier alten klapprigen Fahrzeuge sistierte und untersuchte, stellte sich her­aus, daß nicht weniger als 36 Personen drin­nen waren, unter ihnen allein 27 Kinder aller Altersklassen. Die braunen Nomaden wurden in größeren Zeitabständen Wagen für Wagen wie­der abgeschoben.

Kreis Bübingen.

$ Nidda, 13. Mai. Seit ungefähr 4 Wochen fino die vor einiger Zeit wegen Einspruchs verschie­dener Anlieger unterbrochenen Arbeiten zur Ver­legung und. teilweisen Verbreiterung der Beundestraße wieder im Gange. Etwa 20 Volksgenossen sind zur Zeit mit der Verlegung der Wasserleitung und der Kanalisation beschäftigt. In Kürze sollen noch große Erdbewegungen aus­geführt werden, hieraus kann das Steinmaterial Verwendung finden. Durch den Ausbau dieser Straße wird bevorzugtes Bauland erschlossen wer­den, das fast zur Hälfte schon mit Wohnhäusern bebaut ist. Bis die gesamten Bauarbeiten zum Ab­schluß gekommen sind, werden noch mehrere Mo­nate verfließen.

Z N i d d a, 13. Mai. Die hiesige Ortsgruppe des V H C. unternahm am Sonntag mit 38 Teil­nehmern eine planmäßige Frühwanderung über Michelnau durch nordostwärts gelegene ausgedehnte herrliche Waldungen mit gepflegten Straßen bis zur sog.Dicken Eiche", einem gewaltigen Natur­denkmal fast am Ausgang des Waldes in der Nähe von Eichelsdorf. Diese Eiche hat in Brusthöhe einen

fter Dr. Völsing statt, an der auch der stellver­tretende Ortsgruppenleiter der NSDAP, teilnahm. Bürgermeister Dr. V ö l s i n g wies in seiner An­sprache darauf hin, es sei eine der beschämendsten Erscheinungen des vergangenen Regierungssystems gewesen, daß man Den Kriegsteilnehmern des Weltkrieges und den Opfern des Krieges die ihnen gebührende äußere Ehrung und Dankbarkeit nicht habe zuteil werden lassen. Es sei das Werk des Führers, daß er ihnen ihre Ehre wiedergegeben habe. Das ganze Volk sei dem Führer hierfür dank­bar. Mit der Einführung der allgemeinen Wehr­pflicht habe der Führer dem ganzen deutschen Volke seine Ehre und Gleichberechtigung wiedergegeben. Dies erfülle auch alle Kriegsteilnehmer mit beson­derem Stolz. Den toten Kameraden des Weltkrieges wurde ein stilles Gedenken gewidmet. Alsdann er­folgte die Aushändigung der Ehrenkreuze. Unter den Kriegsteilnehmern befand sich auch eine Frau, der das Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer verliehen wurde. Die Frau war als Schwester während des Weltkrieges im Felde tätig gewesen. Die schlichte, aber würdige und eindrucksvolle Feier wurde mit einem Treuaelöbnis für den Führer und Reichs­kanzler geschlossen.

und der Schweiz wurden folgende Mannschaften aufgestellt:

Deutschland: Dipp (Eßlinger TSV.); Pfeif­fer (Pol. Darmstadt), Brohm (VfR. Schwanheim); Rutschmann (SV. Waldhof), Kohn (Stuttgarter Kickers), Stahl (Pol. Darmstadt); Goldstein, Hirsch (beide SpVgg. Fürth), Spengler (SV. Waldhof), Spalt, R o 11) e r m e l (beide Pol. Darmstadt).

Schweiz: Gysi (Basel); Stammbach (Basel), Herkenrath (Zürich); Gantenbein (Zürich), ©treib, Simon (beide Basel); Köpfli (Zürich), Mischon (Bern), Hufschmied (Basel), Schmid (Zürich), ©ei» terli (Zürich).

Zum Schiedsrichter des Treffens wurde I. Marquardt-Eßlingen bestimmt.

Guter Meldungseingang für die Nat. Wettkämpfe der Spielvgg.1900.

Zu den am kommenden Sonntag stattfindenden Nationalen leichtathletischen Wettkämpfen der Spiel­vereinigung 1900 Gießen liegen bereits zahlreiche Meldungen vor. Fast alle Leichtathletikoereine von Rang aus den Gauen Nordhessen und Südwest werden mit ihren besten Könnern vertreten sein. Ge­nannt seien hier die Frankfurter Vereine JG.- Sportverein, SC 1880, Postsportverein, ferner Po­lizei Darmstadt. Kassel ist durch das ausgezeichnete Material der Hessen-Preußen vertreten. Recht er­freulich ist auch die Beteiligung der Vereine aus dem Gießener Bezirk (Marburg, Frankenberg, Diez, Weilburg, Wetzlar, Heuchelheim usw.)

Mit namhaften Vereinen aus dem Reichsgebiet schweben noch Verhandlungen. So gut wie sicher ist die Teilnahme starker Mannschaften des OSV. Dortmund-Hörde und des Deutschen Sportclubs Saarbrücken.

Um den Vereinspokal des DFB.

Für die erste Vorschlußrunde um den Vereins­pokal des DFB. hat der Sportwart der Gau­gruppe 3 (Gau Mitte, Nordhessen, Württemberg und Bayern), Dr. Haggenmiller - Nürnberg folgende Spiele für den 19. Mai im Gau Nord- Hessen angesetzt: SC. Wirges SpVgg. Hada­mar, Reichsbahn Dillenburg Gießen 1900, SV. Niederzwehren SpVgg. Kassel, Tura Kassel Sport Kassel, FC. Groß-Almevode Kassel 03, Hessen Lichtenau Kurhessen Kassel, SV. Eckels- Hausen SuFV. Bottenhorn, VfR. Büdingen gegen SV. Neuhof, Eintracht Windecken VfB. Friedberg, SV. Klein-Steinheim SpVgg. Lan- genselbold, Germania Groß - Krotzenburg Ger­mania Fulda, Borussia Fulda Olympia Fauer­bach, Bachrein oder Alsfeld Hessen Hersfeld.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

1900 verliert mit einer Ersahmannschasl in Marburg.

Man wollte die Marburger Sportfreunde nicht im Stich lassen, sonst hätte man diese Begegnung in letzter Minute noch absagen müssen. Nachdem Lippert vom DFB. am Freitag nach Köln ge­rufen worden war, erfolgte am Samstag der Aus­fall von Dörr, infolge Krankheit, ferner war auch noch H o r z am Sonntag dienstlich verhindert. Von der Elf des Vorsonntaas waren nur noch Schmidt, Zeller, Heilmann, Wilhelmi, Birkenbihl und Kaps mit von der Partie. Die Niederlage kommt aber gerade in erster Linie auf die Vertreter der ersten Mannschaft, das muß hier offen ausgesprochen werden. Wenn diese Spieler mit dem Eifer und Ehrgeiz bei der Sache gewesen wären wie die Ersatzspieler, dann hätte das Spiel einen anderen Ausgang genommen.

Der Gastgeber hatte in Ballbehandlung und Spiel­anlage den Gießenern nichts voraus. Das Feldspiel war auch jederzeit verteilt und bot jeder Partie die gleichen Chancen. Was aber grundverschieden war, das war die Entschlossenheit des Germanensturms in Toresnähe und das hilflose Spiel der Blauweißen in denselben Situationen. Wilhelmi überbot sich direkt im Auslassen der besten Torchancen, es fehlte ihm der nötige Ernst und die erforderliche Erkennt­nis der gebotenen ungünstigen Lage. Andere Mit­spieler liehen sich in der zweiten Spielhälfte davon anstecken. Zugegeben, daß sich das Glück in der ersten Halbzeit auf Seiten der Marburger geschlagen hatte, man darf aber trotzdem das Spiel nicht zur Farce werden lassen.

Bis zur Pause hatte 1900 Vorteile im Feld spiel. Germania schoß aber bei einigen schnellen Durch­brüchen an der aufgerückten Gießener Verteidigung vorbei drei Tore, während den Gästen nichts gelang, obwohl sich zahlreich Gelegenheit dazu bot.

Schon bald nach Halbzeit wechselte Kaps aus der Verteidigung, die damit ihren letzten Rest Sicher­heit verlor. Dauernde Mißverständnisse lösten sich ab. Germania nutzte diese Verwirrung geschickt aus und kam leicht, fast kaum ohne Widerstand zu finden, zu fünf weiteren Treffern. Schmidt im 1900-Tor hatte einen schwarzen Tag. Er machte diesmal grundlegende Fehler und half damit, die Unsicherheit zu erhöhen. Mehr als die Hälfte der Marburger Treffer war mit Bestimmtheit zu ver­hindern und haltbar.

Bei den Gießenern zeigten nur Koch und Rinderknecht restlosen Einsatz und gutes Kön­nen. Koch stach besonders hervor; er lieferte ein famoses Spiel und dürfte als der Beste auf dem Felde angesprochen werden.

Die kompletten Gastgeber konnten trotz des hohen Sieges auch nicht überzeugen. Sie trafen auf einen schwachen Gegner mit uneinheitlicher, energieloser Mannschaft und waren obendrein außerordentlich vom Glück begünstigt.

Schiedsrichter Rößler (Cölbe) paßte sich der schwachen Leistung an.

Fußballabteilung des Turnvereins Wieseck. wieseck I Men-Buscck I 5:1.

Zum Freundschaftsspiel standen sich am Sonntag auf dem Wiesecker Waldsportplatz diese Mann­schaften gegenüber. Wieseck trat zum erstenmal nach längerer Pause in neuer Aufstellung Den komplett erschienenen Nachbarn gegenüber. Mit Anstoß Der Gastgeber zogen Diese in schöner Kombination vor Das Tor Der Gäste unD übernahmen sofort Die Führung. Wenige Minuten Darauf stanD Das Resul­tat bereits 2:0 für Wieseck. Das Spiel mürbe nun für kurze Zeit verteilter, jeDoch kamen Die Gäste nicht über Die gute Abwehr her VerteiDigung Der Platzbefitzer hinaus. Auf Der Gegenseite erzielte Wieseck eine Anzahl Ecken, konnte jeDoch bei Der

Umfang von etwa 8 Meter, einen Durchmesser von über 2 Meter, eine Hohe von etwa 12 Meter bis zum ersten Kronenansatz unh eine Gesamthöhe von wohl 32 Metern. Man schützt den Gesamtinhalt auf 60 Kubikmeter und das Alter auf mindestens 500 Jahre. Nach menschlichem Ermessen sind die Tage des Riesen gezählt, denn der Zahn der Zeit läßt die Spuren der beginnenden Vergänglichkeit deutlich erkennen. Bei der Fortsetzung der Wan­derung nur durch Wald bis vor Nidda genoß man an zahlreich lichten Stellen des Höhenwaldes eine Oae Aussicht, einerseits nach dem nahen berg unb anderseits bis zum Gleiberg und Dünsberg bei Gießen.

Kreis Scholten.

* Schotten, 14. Mai. Am morgigen Mittwoch um 15 Uhr findet hier im HauseHubertus" eine Versammlung des NSLB. Bezirk Schotten statt.

Kreis Alsfeld.

Alsfeld, 13. Mai. Hier fand in dem wür­dig geschmückten großen Saale desDeutschen Hau­ses" die Ausgabe von etwa 200 weiteren Ehren- kreuzen des Weltkrieges durch Bürgermei-

Kavorttensiege im Handball.

AlleVorschlutzrunden-Teilnehrner ermittelt

Jrn Kampf um die Deutschen Handball- meisterschaften 1935 der Männer und Frauen sind am vorigen Sonntag, wie erwartet, alle Vorentscheidungen gefallen.

Die vier Favoritenmannschaften der Männer Pol. Magdeburg, Sportfreunde Leip­zig, SD. W a l d h o f und Hindenb. Min­den gewannen ihre Spiele und sicherten sich damit Gruppensieg und Teilnahme an der am 26. Mai stattfindenden Vorschlußrunde.

In der Zwischenrunde der Frauen gab es ebenfalls die erwarteten Siege. Der Titelverteidiger Eimsbüttel gewann in Magdeburg gegen den einheimischen Frauen-SC. und auch der Sieg des SC. Eharlottenburg in Berlin über Prussia Samland Königsberg stellt eine Ueberraschung dar. Der VfR. Mannheim siegte glatt über den Kölner BC. unb Fortuna Leipzig warf den Südwest-Gaumeister Eintracht Frankfurt aus dem Rennen. In der ebenfalls am 26. Mai stattfin­denden Vorschlußrunde stehen also der Titelvertei­diger Eimsbüttel, SC. Eharlottenburg, VfR. Mann­heim und Fortuna Leipzig.

Glänzender Verlauf der Kurheffenfahrt 1935.

Die Kurhessenfahrt der N S K K.- Mo­torbrigade Hessen wurde am Sonntag unter sehr starker Beteiligung durchgeführt. 175 Fahrzeuge waren zum Mannschafts- und Einzelwettbewerb am Start in Kassel. Der Verlaus der Fahrt war rei­bungslos. Besonders hervorzuheben ist die rege Be­teiligung der Wehrmacht, die mit Fahrzeugen ver­schiedener Klassen am Start erschien. Im übrigen beherrschte das Feld das Kraftfahrerkorps mit seinen Motorrädern und Wagen, neben der Landespolizei und den Teilnehmern der SS., der HI. und des

erein« h» rn,luu>u,uluy die Mütter unserer gefallenen Hel- ivnie sSr den und Die Mütter von 4 und mehr Kindern in Jtei5' Steins Saalbau zu einem Unterhaltungs-

t nachmittag eingeladen. Eine große Anzahl «der 9« ' DOn grauen und Müttern war der Einladung ge» r nfolgt und nahm an den weiß gedeckten und schön 'e' Viktoria ®IuiPen geschmückten ^Tischen Platz, auf Denen '"berg; Ein.

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