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Verstopfung od. Verdauungsstörungen, off der Beginn nicht leicht zu nehmender Übet. Einzigartige Erfolge mit Steinuietlen*
0574
In beiden Staffeln
gewannen in
Niedergirmes
und Gießen die jeweils besten Mannschaften mit hohen Torziffern und klaren Punktoerhältnissen. Das beste Torverhältnis erzielte Gießen mit einem Durchschnitt von 6,8. Gute und entwicklungsfähige Mannschaften sind Münchholzhausen und Lang- Göns, während bei den anderen noch fleißig gearbeitet werden muß.
Der Meister in der Jugendklasse wird durch Entscheidungsspiele ermittelt. Die bisher ausgetragenen zwei Treffen brachten jeweils jeder Mannschaft einmal den Sieg, so daß ein weiteres Entscheidungsspiel in Kürze die Sache entscheiden muß.
In den Kreisklassen setzen in Kürze dann die Spiele um den Aufstieg in die höheren Klassen ein. Gleichzeitig wird auch hier die Meistermannschaft des Lahn-Dillkreises herausgespielt.
Die Spiele des Sonntags.
Nebst einigen Gesellschaftsspielen kommen noch einige Spiele als Verbandsspiele zur Durchführung. In der Bezirksklasse treffen sich Tuspo Marburg — Kurhessen Marburg. Mit einem sicheren Sieg der Kurhessen muß gerechnet werden, die dann der Meisterschaft wieder ein Stück näher kommen.
In der K r e i s k l a s s e I sind nahezu alle Spiele abgeschlossen, während in der Kreis kl ässe II das am Sonntag ausgefallene Lokaltreffen Tv. Wißmar — To. Launsbach in Wißmar endgültig zur Durchführung kommt.
Holzheim I und II — Pohl-Göns I und II.
Nächsten Sonntag empfängt die hiesige erste und zweite Mannschaft die gleichen vom Turnverein Pohl-Göns zum fälligen Freundschaftsrückspiel. Die Gäste, die die Tabelle in der Bezirksklasse führen, sind als sehr spielstark bekannt und schwer zu schlagen. Holzheims erste Mannschaft, die schon längere Zeit spielfrei war, muß ihr ganzes Können daransetzen, um eine nicht allzu hohe Niederlage hinnehmen zu müssen. Das Vorspiel in Pohl-Göns
Gießener Studenten bei den Hochschul- Geländelauf-Meisterschasten in Berlin.
Zum vergangenen Wochenende weilten vier Gießener Studenten in Berlin, um an der Austragung der Hochschul-Geländelauf-Meisterschaften teilzunehmen. Die Läufer waren bei diesem Wettbewerb vor große Schwierigkeiten gestellt. Der Start erfolgte in Eichkamp, im Grünewald, als Massenstart. Es liefen Meisterklasse und Juniorenklasse in gleichzeitigem Start, etwa 260 Mann, zusammen ab. Die vier Gießener Studenten hatten für die Juniorenklasse gemeldet. Die Strecke war sehr schwierig. Es waren große Steigungen zu überwinden, außerdem in zum Teil tiefem Schnee zu waten. Aus der Konkurrenz konnte der Gießener Rudolf K n a u ß (Meister der Universität Gießen im Geländelauf) mit einem beachtlichen Erfolg heroorgehen. Er passierte als fünfter Läufer das Ziel und ließ damit noch etwa 100 Läufer der Meisterklasse hinter sich. Die übrigen Gießener Läufer endeten allesamt nach glänzendem Lauf auf guten Mittelplätzen. In der Mannschaftswertung konnten die Hiesigen bei einer Beteiligung von rund 30 Mannschaften den 17. Platz belegen.
Außer den sportlichen Ereignissen des Wochenendes in Berlin gab es für die hiesigen Studenten auch noch die Verpflichtung der Teilnahme an verschiedenen anderen Veranstaltungen. Am Sonntagmorgen nahmen die Studenten an einer Kranzniederlegung am Ehrenmal teil, ferner wurde das Reichssportfeld besichtigt, schließlich aber fand man sich bei einem Kameradschaftsabend im Beisein des Reichsministers Rust.
Zuverlcssigkeiisfahri rund um Hessen.
Nach dem überaus guten Verlauf der Vogelsberg-Geländefahrt im Oktober vorigen Jahres, die der Deutsche Automobilklub, Gau 3, Hessen, gemeinsam mit dem Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps, Motorbrigade Hessen, veranstaltete und die an Fahrer und Maschinen außergewöhnliche Ansprüche an Mut und Geschicklichkeit stellte, veranstaltet der DDAC., wiederum in Verbindung mit der Motorbrigade Hessen, am 23. und 24. Febr. eine Winternachtfahrt, verbunden mit einer Bergprüfung und Zuoerlässigkeitsfahrt rund um Hessen. Auch diese Veranstaltung hat den Zweck, für den Motorsport und die Motorisierung überhaupt zu werben, die Sportbegeisterung der Vielheit zu wecken und den Einsatzwillen der beteiligten Kraftfahrer zu stählen. Der Start erfolgt am 23. Febr. 1935 an der Festhalle in Frankfurt a. M.; Ziel ist ebenfalls Frankfurt a. M. Die Strecke führt rund um Hessen und wird in zwei Etappen gefahren. Die Streckenführung selbst ist noch nicht bekannt; sie wird bei der Abnahme der Fahrzeuge, also etwa vier Stunden vor dem Start, bekanntgegeben. Gemeldet werden können Motorradmannschaften und Wagenmannschaften, die den Vorteil der gegenseitigen Hilfeleistung auf der Strecke haben. Die Fahrzeuge müssen von einer Art, brauchen aber nicht von gleicher Type zu sein. Die Wertung erfolgt nach Punkten innerhalb der einzelnen Wertungsgruppen. Dabei wird jeder Teilnehmer einzeln gewertet, auch diejenigen der Mannschaften. Die Mannschaften werden außerdem für sich besonders gewertet.
Im Zuge der Zuoerlässigkeitsfahrt wird auf einer Bergstrecke eine Bergprüfung durchgeführt, deren Ergebnisse besonders gewertet werden. Für die Zuverlässigkeitsfahrt werden für die einzelnen Klassen Durchschnitte festgelegt, die sich je nach den herrschenden Witterungsverhältnissen richten werden. Gestartet werden Solo-Krafträder, Krafträder mit Beiwagen und Kraftwagen. Bei dem zunehmenden Interesse für derartige motorsportliche Veranstaltungen und dem außerordentlich guten Erfolg, der bisher die Veranstaltungen des DDAC. Hessen
krönte, kann schon jetzt mit einer starken Teilnehmerzahl gerechnet werden. Wir werden auf die Veranstaltung noch näher zurückkommen.
„Oxford-Cambridge-Rennen" auf dem Main.
Aus zuverlässiger Quelle aus Bonn erfahren wir, daß die Verhandlungen mit dem Frankfurter Universitäts-Institut für Leibesübungen soweit gediehen sind, daß, ähnlich dem bekannten Oxford- Cambridge-Rennen, schon in der ersten Junihälfte auf der neuen Rennstrecke bei Griesheim der Hochschul-Achter zwischen den Universitäten Frankfurt und Bonn ausgetragen wird. Bekanntlich hat der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt a. M. einen Wanderpreis für dieses Rennen gestiftet, der nach der bekannten Oxforder Art dem jeweiligen Sieger ohne Befristung zugeteilt wird. Durch dieses Frankfurter Rennen wird der deutsche Hochschul-Rudersport eine ganz besondere Note erhalten.
Handball der Zugendmannschasten
im Kreis Lahn-Dill.
StaffelI.
Spiele
Gew. Unentsch. Derl. Pkte.
Niedergirmes 5
5
0 0
10:0
Münchholzhausen 6
4
0 2
8:4
Garbenheim 6
1
0 5
2:10
Atzbach 5
Sta
0 ffel
0 5
II.
0:10
Spiele
Gew.
Unentsch. Verl.
Pkte.
Mtv. Gießen 6
6
0 0
12:0
Tv. Lang-Göns 6
4
0 2
8:4
Tv. Grüningen 6
2
0 4
4:8
Tv. Krofdorf 6
Meister: Mtv. Gießen.
0
0 6
0:12
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Danksagung.
Georg Hebstreit
Die trauernden Hinterbliebenen.
Für die zahlreichen Beileidskundgebungen, die uns bei dem so schmerzlichen Verlust unseres teuren Entschlafenen
durch Wort, Schrift, Kranzspenden und ehrendes Geleit entgegengebracht worden sind, sprechen wir allen Beteiligten unseren herzlichsten Dank aus.
Gießen, den 12. Februar 1935.
enbete 7:5 für Pohl-Göns. Das Spiel der zweiten Garnituren ist offen. Die Gäste spielen eine Klasse höher.
Beginn der FIS -Rennen in der Hohen Tatra.
Deutschland im Staffellauf Vierter.
Am Mittwoch begannen bei herrlichem Wetter und 12 Grad Kälte die Jubiläums-Rennen des Internationalen Ski-Verbandes in dem kleinen tschechischen Ort Tatra-Lomnitz in der Hohen Tatra. Als erste Konkurrenz wurde der 4X10-Kilometer- Staffellauf, an dem sich zwölf Mannschaften beteiligten, ausgetragen. Die Strecke setzte sich aus zwei Schleifen zu je 10 Kilometer zusammen. Die Finnen setzten sich gleich zu Beginn an die Spitze, die sie dann bis ins Ziel hinein halten konnten. In der deutschen Mannschaft fehlte Zeller, für den M. Wörndle als Ersatzmann eingesprungen war. Wörndle siel schon bald auf den letzten Platz zurück, konnte aber an Leupold die Flagge als Achter übergeben. Der Schlesier lief ein ganz großes Rennen und brachte Deutschland auf den fünften Platz. Dann übernahm Motz die Flagge, überholte den vor ihm liegenden Tschechen und kam als Vierter am Wechsel ein. Der deutsche Schlußmann Bogner konnte den vierten Platz bis ins Ziel sicher halten. In der Spitzengruppe hatte sich nichts geändert, die Finnen führten den ganzen Weg über vor den Norwegern und Schweden. Trotz des einen Ersatzmannes schnitt die deutsche Mannschaft ganz ausgezeichnet ab, waren sie doch hinter den drei skandinavischen Ländern die beste mitteleuropäische Nation. Mit Zeller im Rennen wäre Deutschland vielleicht sogar noch auf den dritten Platz gekommen.
Kurze Sportnotizen.
Die Skimeister der deutschen Gaue stehen nach Abschluß aller Titelkämpfe nunmehr fest. Gaumeister wurden: Loos-Königsberg (Ostpreußen), Lehmann- Berlin (Nord), G. Adolph- Schreiberhau (Schlesien), W. Glaß-Klingenthal (Sachsen), E. Recknagel-Oberschönau (Thüringen), Raben st ein - Braunlage (Harz), Steinhaufen- Neuastenberg (West), E. Schleicher- Gersfeld (Südwest-Nordhessen), R. M o r a t h - Schluchsee (Schwarzwald und Schwaben), G. Wehrmann - Hof (Franken). H. Wimmer- Eisenstein (Bayernwald), F. Wagner-Oberstaufen (Allgäu), Willy Bogner- München (Bayern).
Aus vierzehn Verbänden wurden zu den FIS-Rennen in der Hohen Tatra vom 13. bis 18. Februar 756 Einzel- und 13 Staffelmeldungen abgegeben. Beteiligt sind Deutschland, Norwegen, Schweden, Finnland, Italien, Polen, Ungarn, Lettland, Frankreich, Oesterreich, Jugoslawien, die Schweiz und die veranstaltende Tschechoslowakei, die durch den Tschechoslowakischen Skioerband und den Hauptverband Deutscher Wintersportvereine in der Tschechei vertreten wird. Die deutschen Interessen werden durch Leupold, M. Wörndle, Zeller, Stoll, Meinel, Dietl, Haselberger, Motz und Bogner vertreten.
Beim „K i l o m e t e r«1 a n c e" in St. Moritz blieben die 17 Teilnehmer hinter den Zeiten der früheren Jahre zurück. In der Klasse der Läufer mit Spezialausrüstungen erreichte der Oesterreicher Lucke einen Stundendurchschnitt von 113 Kilometer, in der Klasse Sprung- und Tourenski kam der Schweizer Gertsch auf 115,8 Kilometer.
Korpsführer Hühnlein besichtigte die stark umgebaute Strecke des Eilenriederennens und gab vorbehaltlich einiger noch vorzunehrnender Arbeiten seine grundsätzliche Zustimmung zur Abhaltung des Rennens am 7. April.
Schmeling besiegte Camera, allerdings nicht im Ring, sondern vor einem Neuyorker Gericht, wo Carnera eine Schadenersatzklage wegen angeblicher Nichterfüllung eines Kontraktes eingebracht hatte. Nach genauer Prüfung wies das Gericht die Klage Carneras, der 315 000 Mark forderte, ab und verurteilte ihn zur Tragung der Kosten.
Neue Heber-Rennwagen befinden sich in Italien im Bau. Sie sollen dazu beitragen, die Hoffnungen des italienischen Regierungschefs, die absoluten Geschwindigkeitsweltrekorde zu Wasser, zu Lande und in der Luft in italienischen Be- sitz zu bringen, zu erfüllen. Dem gleichen Zweck dient auch der Bau eines neuen Motorboots, während der Luftrekord sich schon in italienischem Besitz befindet.
Briefkasten der Redaktion.
£. 7N. Arbeits- und Dienstlohn für geleistete Arbeiten ist, wenn die zu vergütenden Leistungen die Erwerbstätigkeit des Schuldners vollständig oder zu einem wesentlichen Teil in Anspruch nehmen, bei Auszahlung für Monate oder Bruchteile von Monaten bis zum Betrag von 150 Mark monatlich, bei Auszahlung für Wochen bis zu einem Betrage von 35 Mark wöchentlich, bei Auszahlung für Tage bis zum Betrage von 5,80 Mark täglich, und soweit er diese Beträge übersteigt, bis zu einem Drittel des Mehrbetrags der Pfändung nicht unterworfen. Hat der Schuldner feinem Ehegatten, einem früheren Ehegatten, einem Verwandten oder einem unehelichen Kinde Unterhalt zu gewähren, so erhöht sich der unpfändbare Teil des Mehrbetrags um jede Person, der Unterhalt gewährt wird, um je ein Sechstel, höchstens jedoch auf zwei Drittel des Mehrbetrags.
Wetterbericht
des Reichswelterdienstes, Ausgabeort Frankfurt.
Während im Balkangebiet noch außerordentlich strenge Kälte (Jugoslawien bis zu —30 Grad Celsius) herrscht, sind bei uns jetzt auch die Mittelgebirge vom Tauwetter und Regen ersaßt. Außerordentlich große Regenmengen sind in den Westalpen niedergegangen und greifen von dort aus weiter um sich, so daß für diese Gebiete Hochwassergefahr besteht. Bei uns wird in einem breiten von Westen heranrückenden Luftdrucksteiggebiet vorübergehend eine Niederschlagsberuhigung eintreten.
Aussichten für Freitag: Veränderlich Bewölkung mit zeitweiliger Aufheiterung und noch vereinzelte Niederschlagsschauer, bei lebhaften westlichen Winden mild.
Aussichten für Samstag: Voraussichtlich wieder zunehmende Niederschlagsneigung.
Lufttemperaturen am 13. Februar: mittags 3,8 Grad Celsius, abends 2,7 Grad; am 14. Februar: morgens 4,5 Grad. Maximum 4,7 Grad, Minimum 1,6 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 13. Februar: abends t—0,3 Grad; am 14. Februar: morgens —0,1 Grad. — Niederschläge 3,4 mm.
Wintersport.
Rhön. Wasserkuppe: Nebel, —0 Grad, 50 cm Gesamtschnee, Pappschnee, Ski und Rodel mäßig.
Vogelsberg. Hoherodskopf: Nebel, — 1 Grad, 55 cm Gesamtschneehöhe, Pappschnee, Ski und Rodel mäßig.
Schwarzwald. Feldberg: Schneefall, — 1 Grad, 185 cm Gesamtschneehöhe, 4 cm Neuschnee, Pappschnee, Ski und Rodel gut.
Alpen. Garmisch-Partenkirchen: Regen, 4- 1 Grad, 27 cm Gesamtschneehöhe, Ski und Rodel gut.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot. für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. I. 35: 12 195. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitats-Buch- und Stemdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.
Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.
Heuchelheim, Nienburg a.d. Weser, den 13. Februar 1935.
Die Beerdigung findet am Freitag, dem 15. Februar, nach
mittags 2 Uhr statt.
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