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*

Wirtschaft

gibt

Hilfe für den deutschen Winzerstand

er

Aus dem Rhein-Main-Gebiet

(3,25)

beson-

AZochenbencht vom Frankfurter Produttenmarkt.

LPD. Das große Hilfswerk, das der Reichsnähr­stand unter der BezeichnungF e st der de u t * schen Traube und des Weines" tn der Zeit vom 19. bis 26. Oktober durchführt, soll dem schwer um seine Existenz ringenden deutschen Wm- zerstand die Mithilfe des ganzen deutschen Volkes gewinnen. Es soll allen Volksgenossen Aufklärung bringen, welche wirtschaftliche und politische Be­deutung die Erhaltung und Erstarkung des deut­schen Winzerstandes hat.

Wenn als die sicherste Grundlage für eine Er­neuerung unseres Volks- und Staatslebens die Wiederaufrichtung Fnes blutsmätzig und wirt­schaftlich gesunden Bauerntums mit Recht an­erkannt worden ist, so kann man hierbei nicht an dem so wertvollen Teil deutschen Bauern­tums, Wn Winzerstande, achtlos vorübergehen.

Durch Jahrtausende hat er die deutsche Scholle er­halten, auf ihr bei kleinster Flächenausnutzung Tausenden von Familien Brot und Leben gegeben. Der Weinbau ist nicht nur der edelste Zweig der deutschen Landwirtschaft, sondern er stellt auch die intensivste Ausnutzung deutschen Bodens dar, eines Bodens, der in den wenigsten Fällen zu irgend anderen Kulturprodukten nutzbar gemacht werden kann. 96 v. H. aller Weinbaubetriebe ernährt sich auf einer Fläche, deren Größe unter einem Hektar liegt. Mit der Traube werden hohe Werte aus sonst überwiegend unfruchtbaren Böden gewonnen.

Eine große Anzahl anderer mit dem Weinbau verbundener Berufszweige der Industrie, des Handels, des Gewerbes, des Handwerks, der

v. H. erhöht.

Abendbörse still, behauptet.

Die Abendbörse war ohne Anregung und

dere Tendenz. Berliner Schlußkurse lagen behaup­tet. IG. Farben bis 155,65 notiert, sonst hörte man Rheinbraun auf Berliner Schlußkurs angeboten. Am Elektromarkte waren Derforgungswerte ebenfalls zu behaupteten Kursen zu hören. Renten ohne Um­satz. Altbesitz 111

Der Verlauf blieb farblos und ohne Kursbewe­

gung. IG. Farben 155,65. Don ausländischen An­leihen lagen Ungarische Goldrente um 0,15 Mk. auf 9,60, 4 v. Schweizer Bundesbahnen um 1 v. H. auf 188 gedrückt. Rur 3,5er dto. mit 176,75 waren gut behauptet. v

Kurse- Altbesitz 111 Geld, Der. Stahlbonds 102.25, Farbenbonds 126,50, 4 v. H. Ungar. Goldrente 9,60, 4 v.H. Rumänen 5,13, 4 v. H. Schweizer Bundesbahn 188, 3,5 v.H. dto. 176,75, Adca 78,25, Berliner Handelsgesellschaft 114,50, Commerzbank 91,50, DD- Bank 91, Harpener 112,75, Mannesmann 88,50, Rhein-Braunkohle 222, Rheinstahl 111,50, Laura- hütte 20, Stahlverein 82,75, Aku 58,75, BMW. 123, Betula 146, Scheideanstalt 240, Deutsche Linoleum 152, Licht & Kraft 134, IG Farben 155,65 Gef- fürel 128, Goldschmidt 109,90, Holzmann 95, Iung- hans 84,25, Metallgesellschaft 112,50, RWE. 129,50, Schuckert 125,50, Siemens 176,50, Südd. Zucker 208, Reichsbahn-Vorzugsaktien 124,13, Hapag 16,50.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 12. Sept. Auftrieb: Zum Schlachthof direkt 8 Ochsen, 2 Bullen, 6 Kühe, 12 Färsen. Kälber 822, Schafe 193, Schweine 188. Es notierten (für 1 Zentner Lebendgewicht) in

Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt 'Auskunft:

1108: Erschöpfung des französischen Einfuhrkontin­gents für Pappe in Bogen usw. und soge­nannte Phantasiepappe.

1109: Reue Vorschriften für devisenrechtliche Be­handlung der Transitgeschäfte.

1110: Deutsche Waren müssen bei der Einfuhr nach Frankreich ordnungsmäßige Rechnungskopien haben.

Die Kapazitätsausnutzung der deutschen Industrie.

rend der ganzen Woche nach wie vor sehr ruhig.

Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Der Frankfurter Viehmarkt hatte auch in diefer Woche wieder rege Umsätze. Am Rindermarkt war der Auftrieb um 168 Stück gegen die Vorwoche geringer. Dies führte dazu, daß nicht in allen

blieben in sich fest.

Im weiteren Verlaufe blieb die Börse farblos und ohne Sonderbewegungen. IG. Farben wieder 155,75 nach vorübergehend 156,25. Pfandbriefe still, auch Stadtanleihen ohne Veränderung.

Tagesgeld erneut knapper und auf 3,50

Frau Göring als Ghrenpaiin.

LPD. Herborn, 12. Sept. Frau Emmy Gö­ring, die Gattin des preußischen Ministerpräsiden, ten, hat die Patenschaft beim neunten Kinde des Kraftwagenführers Müller übernommen. Als Patengeschenk hat Frau Göring eine Ausstattungs­versicherung überweisen lassen.

Heber 80 Bewerber

um einen Bürqermeisterposten.

LPD. Dillenburg, 12. Sept. Auf die Aus­schreibung der Stelle des Bürgermeisters der Stadt Dillenburg haben sich über 80 Be­werber gemeldet. Die engere Wahl trifft der Be­auftragte der NSDAP., der entsprechend den Vor­schriften der neuen Gemeindeordnung im Einver­nehmen mit dem Gemeinderat dem Regierungsprä­siedenten drei Vorschläge zu unterbreiten hat. Die Entscheidung dürfte im Laufe der nächsten Wochen fqllen.

Vier Fälle von spinaler Kinderlähmung in Frankfurt.

LPD. Frankfurt a. M., 12. Sept. Wie bereits berichtet, sind in Frankfurt a. M. in den letzten Wo- chen Erkrankungsfälle von spinaler Kinder­lähmung zu verzeichnen. Wie aus einer Veröf­fentlichung des Stadtgesundheitsamts heroorgeht, handelt es sich im ganzen bisher um vier derartige Fälle. Von feiten des Gesundheitsamtes sind alle möglichen Vorkehrungsmaßregeln getroffen worden, so daß keine Veranlassung zu irgendwelcher allge­meinen Beunruhigung besteht.

Kreis Wetzlar

<£ Aus dem Biebertal, 12. Sept. Hier ist man soeben eifrig bemüht, die Zwetschenernte

"Obein-Main'stbe Börse.

Willagsborse etwas freundlicher.

Frankfurt a. M., 12. Sept. Kleine Kaufauf­träge der Bankenkundschaft auf den ununterbrochen günstigen Anleihezeichnungsverlauf hin fanden im­mer noch leere Märkte vor. Dazu kamen einige Sonderbewegungen, so von Reichsbank, auf Hoff­nung von wieder einer Abschlagsdividende, da­neben von Rhein-Braun, die schon gestern nach­börslich gesucht waren, und von einigen Versor­gungswerten. Dies förderte die Kurserholung. Ins­gesamt lagen die Märkte jedoch noch ruhig.

Während die meisten Chemiewerte etwas an- zoqen, so Metallgesellschaft 1, Erdöl 0,25, waren IG. Farben ziemlich ruhig und 0,65 v. H. schwä­cher.' Am Montanmarkt Rhein-Braunkohle gegen­über gestern mittag 5,5 v. H. fester, nachbörslich stieg allerdings der Kurs schon gestern um 2,5 v. H. Stahlverein, Rheinstahl und Buderus eine Kleinig­keit höher. Am Elektromarkte traten Versorgungs­werte etwas hervor, B^kula um 1,65, Gesfürel 0,75 v. H. höher, auch AEG. 0,25, Siemens 0,50 v. H. gebessert. Reichsbank-Anteile um 1,25 v. H. bei etwas größeren Umsätzen erhöht. Schiffahrtswerte freund­licher, Hapag um 0,25, Nordd. Lloyd um 0,50 v. H. Ruhig und nur unwesentlich verändert waren Zell­stoff- und Kunstseideaktien. Auch Maschinenwerte ohne Bewegung. Sonst hörte man Südd. Zucker wiederum 1,25 v. H. höher, aber Deutsche Linoleum um 1,25 v.H. niedriger.

Renten ziemlich still, Altbesitz 0,13 v. H., auch Kommunal-Umschuldung 0,13 v. H. schwächer. Mexikaner und Rumänen wie am Vortag. Ungarn

Fwd. Das Institut für Konjunkturforschung im neuesten Wochenbericht eine Darstellung über die Kapazitätsausnutzung der deutschen Industrie. Im Durchschnitt des Jahres 1934 waren die Erzeugungs­anlagen der deutschen Industrie zu etwa 60 v. H. ausgenutzt. Allerdings war die Ausnutzung der An­lagen in den einzelnen Industriezweigen und gar in einzelnen Betrieben der gleichen Branche sehr ver­schieden. Im ersten Halbjahr 1935 stieg die Aus­nutzung im Durchschnitt auf etwa zwei Drittel, im Juli sogar auf fast 70 v.H. der Kapazität. Dabei ist im Vergleich zu 1934 eine deutliche Umschichtung zwischen den einzelnen Industrien eingetreten. In diesem Zusammenhang treten die Auswirkungen der Arbeitsbeschaffung insofern deutlicher hervor, als die Investitionsgüterindustrien und andere von öffent­lichen Aufträgen begünstigte Industrien ihre Kapazi-

Der Frankfurter Getreidegroßmarkt war an die­ser Woche im großen und ganzen noch ruhig. Von größeren Abschlüssen in Brotgetreide per September war noch nichts zu verspüren, immer­hin sing das Geschäft in Roggen und Weizen an, sich etwas zu beleben. Das Angebot in Kontingents­ware von Brotgetreide war nicht dringend, aber Uebernachfraae vorhanden. In nichtkontingentierter Ware fehlte die genügende Aufnahmefähigkeit. An­geboten war norddeutscher Roggen. In I n d u - strie- und Braugerste verfügte der Markt über das normale Angebot. Der Futtermittel­markt lag noch ohne besondere Anregung- Futter­getreide war nicht am Markt. Auch die übrigen Futtermittel blieben gefragt, besonders Kleie, die nur wenig angeboten war. Weniger beachtet waren Futtermehl und Nachmehl. Oelhaltige Futtermittel waren noch nicht am Markt. Schon für die nächste Zeit wird mit einer stärkeren Zuteilung der öl­haltigen Futtermittel gerechnet. Sie soll unmittel­bar jetzt im Gebiete eintreffen. Bekanntlich ist die Dersorgungslage mit ölhaltigen Futtermitteln für das ganze Jahr gesichert. Bedarf besteht noch für

einzubringen. Wie nach den Frühjahrsfrösten zu erwarten war, ist der Behang der langen Pflaumen nur mittelmäßig, daher hier starke Nachfrage. In­folge des sonnigen Wetters ist aber der Süßgehalt der Früchte gut; die Hausfrauen werden beim Mus- kochen an Zucker sparen können. Die Preise sind, entsprechend der starken Nachfrage, ziemlich hoch; es werden frei Station Abendstern für den Zentner 2 Mark gezahlt. Die M i r a b e l l e n e r n t e war verhältnismäßig günstig. Schlechter steht es um den Behang der K e r n o b ft b ä u m e. Schon heute ist um die'Obstbäume an den Kreisstraßen großes Interesse zu erkennen.

Kreis Marburg.

LPD. Marburg, 12. Sept. Ein Marburger Einwohner, der sich auf dem Pferdemarkt rabiat benahm, wurde, da er tätlichen Widerstand leistete, von einem Polizisten festgenommen und sollte zur Wache gebracht werden. Auf dem Wege dorthin riß er sich plötzlich los und flüchtete. Da er auf mehrfache Aufforderung nicht stehen blieb, machte der Beamte schließlich von seiner Schußwaffe Gebrauch und verletzte den Ausreißer durch einen Schuß in die Hand, so daß er nun festgenommen werden konnte.

Kirche und Schule.

ch Nidda, 11. Sept. In der dichtbesetzten Stadt» kirche fand durch Pfarrer S c r i b a die feierliche Auf­nahme der diesjährigen Konfirmanden, 35 Knaben und 31 Mädchen, des hiesigen Kirchspiels statt. Zum Kirchspiel zählen die Gemeinden Nidda mit 21 Knaben und 20 Mädchen, Kohden mit 5 Knaben und 4 Mädchen, Unter-Schmitten mit 7 Knaben und 4 Mädchen, Michelnau mit 2 Knaben und Bad Salzhausen mit 3 Mäd­chen.

qnnr». Sinöere Kälber a) 6670 (6670), b) 60 b;6 ec (ft)__65), c) 5359 (5359), d) 4552 (42

bis 52). Lämmer und Hammel b2) W-ldemast- hammel 4142 (4042), c) 3840 (37 39), ) 3337 (3436). Schafe e) 3840 (3638), V 3337 (3235), g) 2832 (). Schweine al) ka 54 (54), b) 54 (54), c) 54 (54) aj

54 (54),' e) 50 (50). Marktverlauf: Kälber lebhaft, später abflauend, ausverkauft. Hammel und Schafs mittelmäßig, ausverkauft. Schweine wurden zu- geteilt. . .. ., x %

Großhandelspreise für Flel sch u na Fett war en. Beschickung: 705 Viertel Rind­fleisch, 154 ganze Kälber, 3 ganze Hammel 49g halbe Schweine. Es notierten (für Kilogramm) in Mark: Ochsenfleisch b) ^680, c) 66 74.^Bul lenfleisch b) 7478; Kuhfleisch b) 5^-66, c) 48 bis 58; Färsenfleisch b) 7680, c) 66^4. K fleisch b) 7484, c) 6872; Hammelfleisch b) 78 bis 80; Schweinefleisch b) 74; Fettwaren d) rohe» Speck unter 7 cm 7780, Flomen 7680. Markb verlauf: lebhaft. Anmerkung: Die Zahlen tn Klam» mern sind die letzten Donnerstagsnotlerungen.

Klassen die Preise ganz gehalten werden konnten. Im allgemeinen war die Qualität als mittel zu bezeichnen und gegenüber dem Dormarkt ange­glichen. Am Schweinemarkt verzeichnete der Auftrieb keine Besserung. Es waren 439 Stuck weniger aufgetrieben. Auch in dieser Woche er­folgte wieder Zuteilung. Bei der Zuteilung wurden in erster Linie nur Metzger mit vornehmlich Schweineschlachtungen berücksichtigt. Das Geschäft auf dem Kälbermarkt lag weiterhin rege, es standen 123 Tiere mehr zum Verkauf. Die Preise glichen sich denen der Vorwoche an. Der Auftrieb genügte, um die Nachfrage zu befriedigen. Auch Hümmel und Schafe verzeichneten einen um 59 Stück erhöhten Auftrieb. Der Marktoerlauf war hier mittel. Die Preise zogen, besonders für gute Tiere, leicht an.

Umtausch von K o n t i n a e n t s m a r k e n beimWeiterverkaufvonKontingents- getreide. Nach einer Mitteilung des Getreide­wirtschaftsverbandes Hessen und Nassau kann beim Weiterverkauf von einer bestimmten Menge Kon­tingentsgetreide der Verkäufer bei dem für ihn zu­ständigen Getreidewirtschaftsverband beantragen, daß ihm an Stelle mehrerer mit Kontingentsmarken versehener Ablieferungsbescheinigungen eine auf die Gesamtmenge lautende Sammelbescheinigung aus­gestellt wird. Diese für die einzelnen Bescheinigungen eingetauschte Sammelbescheinigung ist bei jedem Weiterverkauf des Getreides dem Verkäufer zu über­geben. Im Falle des Weiterverkaufs eines Postens Kontingentsgetreide mit einer Ablieferungsbescheini­gung an mehrere Abnehmer kann ebenfalls auf An­trag beim Getreidewirtfchaftsverband diese Bescheini­gung gegen die erforderliche Anzahl von Einzel­bescheinigungen umgetauscht werden.

* Metallgesellschaft AG., Frankfurt am Main. Die Beschäftigung in fast allen Teilen der Gesellschaft und bei den Tochtergesellschaften der Metallgesellschaft AG. war in dem Ende dieses Monats ablaufenden Geschäftsjahr 1934/35 beson­ders durch den Auftragsbestand für den Inlandmarkt durchaus gut. Die Abteilungen, die für das Aus- landgefchäst arbeiten, waren bemüht, die Ausfuhr­umsätze trotz aller bekannten Schwierigkeiten aufrecht­zuerhalten. Die Gefolgschaft im Konzern nahm vor allem in den für das Inland beschäftigten Betrieben zu. Ueber die Bilanzaussichten können, wie der Fwd. weiter hört, jetzt noch keine Angaben gemacht werden.

Arbeiter und Angestellten erhalt durch ihn ihren Lebensunterhalt.

Die große wirtschaftliche Bedeutung des Weinbauer für das deutsche Volk ist damit gegeben. Mit dem zweitausendjährigen Kampf mit der Scholle ver­bindet das Schicksal des Winzers einen ebenso lan­gen und zähen Kampf um die Scholle. Seit Jahr» tausenden geht das Ringen um den Rhein und seine Nebentäler. Das Weinland der Westmark ist Schickfalsland deutscher Geschichte. Nicht zuletzt sind es die Winzer, die immer wieder, erdverbunden ihrer Heimatscholle, der sie ihr karges Dasein ab­ringen müssen, an der Westgrenze die treue Wacht halten.

Wirtschaftliche Stärkung dieser Volksteile heißt politische Stärkung der Grenzwacht.

DasFest der deutschen Traube und des Weines" bedeutet keine Werbung für vermehrten Alkohol- verbrauch. Die deutsche Traube, der deutsche Wem sollen Gemeingut des ganzen Volkes werden. Ob als Tafeltraube, Süßmost, Schaumwein oder Wein das Edelerzeugnis des deutschen Weinbaues ver­zehrt wird, ist nicht das entscheidende, aber daß jeder deutsche Volksgenosse sich des Wertes der im Weinbau verbundenen Volkskräfte und

Güter bewußt wird,

sich im gegebenen Augenblick daran erinnert und dann bereit ist, auch seinerseits an ihrer Erhaltung und Stärkung mitzuhelfen, das ist Sinn und Ziel der Werbung durch dasFest der deutschen Traube und des Weines".

.... ganze Jahr gesichert. Bedarf vefteyt noch für eiweißhaltige und für hochwertige Mischfuttermittel. Gegen Ende der Woche erfolgte die neue Preis­festsetzung für Weizenmehl und Weizen- kleie, nachdem im letzten Monat die gleichen Maßnahmen für Roggenmehl getroffen waren. Die Gültigkeit der Preise für Roggenkleie wurde gleichzeitig vom 31. Oktober dieses Jahres bis zum 15. Juli 1936, also bis zum Ende des Erntejahres verlängert. Für diesen Zeitraum gelten auch die neuen Preise für Weizenkleie. Der Weizen­kleiepreis wurde etwas niedriger festgesetzt, und zwar in Hessen-Nassau mit 10,65 und 11,11 gegen 10,92 und bis 11,11. Der Mehlmarkt lag wäh-

täten in steigendem Maße ausnutzen.

Die Ablieferungsbescheinigungen für Getreide entzogen.

Fwd. Der Getreidewirtschaftsverband Hessen- Nassau teilt mit, daß er nachstehenden Firmen, die sich Verfehlungen gegen die Marktordnung haben zu­schulden kommen lassen und somit als unzuverlässig angesehen werden müssen, die Ablieferungsbescheini­gungen für Getreide entzogen hat:

Louis Lichtenstein, Marköbel, Kreis Hanau;

Eduard Lichtenstein, Marköbel, Kreis Hanau;

Sußmann Strauß, Büdesheim, Kreis Friedberg.

Die Erzeuger werden hiermit verwarnt, diesen Firmen Getreide zu verkaufen. Da dieselben die vvr- geschriebenen Ablieferungsbescheinigunaen nicht aus- stellen können, und der Erzeuger verpflichtet ist, sich die Ablieferungen bescheinigen zu lassen, macht sich beim Verkauf an die obigen Firmen strafbar.

Kurszettel der Berliner und Krankfurier Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe Oer zuletzt beschlossenen Dividende an. Relchsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß» kurs

Schluß!. Abend» börsc

Schluß­kurs

.. ,

Schluß!. Mittag» börse

Datum

11.9

12 9 |

11 9

12-9

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

101

101,25

101,13

101,13

*% Deutsche Reichsanl. von 1984

97,3

97,4

97,4

97,4

6¥i% Doung-Anleihe von 1930 ..

102,65

102,4

102,25

102,25

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

111,13

111

111,25

111

**/,% Deutsche Reichspostschatz cm-

Weisungen von 1934, I.......

100,3

100,2

100,2

100,2

6% eljem.8% Hess. Volksstaat 1929

trückzahlb 102%) ............

97

97

I»

97

4ya°/0 ehem. Hessische LcmdeSbant

96,75

96,75

1.

-

6y,% ehem. Hess. LandeS-Hypo-

thekenbank Darmstadt Siaui ...

100,75

100,5

E

<y»% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landesb.Goldschuldverschr. R.6

92

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

129,5

129

Deutsche Komm. Sammelabl. An-

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

114,5

114,5

114,5

114,75

4y,% ehem-SOHranks. Hyp.-Bank

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

96,75

96,75

96,75

6y,% ehem. 4y,% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Pfandbriese.......

100,7

100,65

6y,% ehem. 4*4% Rheinische

Hyp.-Bank-Ltgu.-Goldpfe.....

100,65

100,65

100,65

100,25

<y»% ehem. 8% Pr. LandeSpfand-

öriefanstalt, Pfandbriefe R- 19

97

97

97

97

4y,% ehem. 7% Pr. Landespfand.

briesanst., Gold Komm. Obl.VI

97

97

97

97

Eteuergutsch.VerrechnungSk. 85-39

107,3

107,3

107,3

107,3

4% Oesterretchtsche Goldrenke....

30

30

29,4

29,13

4,20% Oesterretchische Silberrente

1,45

9,825

9,6

9,85

9,75

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

9,9

9,75

9,95

9,65

4V, % desgl. von 1913

9,75

9,75

9,85

9,65

5% abgefL Goldmexikaner von 99

11

11

11,25

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie l.....................

13

Frankfurt a. M

Berlin

Schluß» kurs

Schluß!. Abend» börse

Schluß» kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

11.9

12.9

119.

12 9

4% desgl. Serie II ...........

11,5

11,5

5% Rumün. veretnh. Rente v. 1903

6,25

6,25

6,13

6,2

4yr%Rumän.vereinh.Rentev.l913

8,5

8,6

8,7

4% Rumänische veretnh. Rente

5,13

5,13

5,15

5,2

2y*% Anatolier .............

41

41,13

41,25

42 75

Hamburg-Amerika-Paket .....

0

16

16,5

16,13

16,5

Hamburg-Südam. Dampfschiff .

O

27,5

28

Norddeutscher Lloyd .........

0

18

18,25

18,13

18,5

'2L(3. für Verkehrswesen Akt. ..

0

81

80,5

81,5

81

Berliner Handelsgesellschaft ...

5

115,75

114,5

115

114,25

Commerz, und Privat-Bank ...

O

91

91,5

91

91,5

Deutsche Bank und Dtsconto-

Gesellschaft................

0

90,5

91

90,5

91

Dresdner Bank..............

0

90,75

91

90,75

91

Reichsbank ................

12

183.25

183,25

184

A.E.S......................

O

39,75

144,65

39,75

39,65

39,5

Betula....................

10

146

144,9

146,13

Elektr. Lieferungsgesellschaft...

5

114,25

114

113,5

114,5

Licht und Kraft ........... 6%

134,25

134

134,5

134,5

Felten L Guilleaume.......

0

106

106

106,5

106,5

Gesellsch.s.Elektr.Unternehmung

5

127,5

128

127,5

128,13

Rheinische Elektrizität ........

5

145

144

145

144,5

Rhein. Wests. Elektr..........

6

130

129,5

130,13

129,5

Schuckert S Co...............

4

126

125 5

126

125,75

Siemens & Halske............

7

176,25

176,5

176,4

176,75

Labmeyer &6o.............

7

132,5

13?

133

Buderus ..................

O

102,5

103

103,5

103,65

Deutsche Erdbl .............

4

110,5

110,75

111,4

110,25

Gelsenkirchener.............

c

Harpener .................

c

112

112,75

111,5

113

Hoefch EisenKöln-Neuess« .

o

96

96

96,25

95,75

Ilse Bergbau ........

<

164

Ilse Bergbau Genüsse.......

4

I29

129,5

130

130,5

Klöcknerwerke ............

IH

93

93

93,25

93,25

Mannesmann-Röhre« .......

Ö

88,5

88,5

88,75

88,5

Frankfurt a. M.

Serkin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend- börse

Schluß« kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

11 9

12 9

11.9

129

ManSfelder Bergbau ..

.....

. 8

120

120,5

120

120

Kokswerke ...........

. 5

118

118,5

Phönix Bergbau......

. O

Rheinische Braunkohlen

12

214,5

222

217

222,5

Rheinstabl ...........

8!2

112,25

111,5

111,75

111,4

Bereinigte Stahlwerke.

. 0

82,5

82,25

82,65

82,25

Otavi Mnen .......

. 0

>9,25

19,4

19,25

19,4

Kaliwerke Aschersleben.

Ä Ä » Ä « .

. 5

135,4

136

Kaliwerke Westeregeln .

......

. 5

129,25

130

130

131

Kaliwerke Salzdetfurth

7y.

186

185,75

186

I. G. Farben-Jnbustrte

. 7

156,4

155,65

156,25 1 155,65

Scheideanstalt........

. 9

240

240

-

Goldschmidt .........

. O

110

109,9

110

109,75.

Rütgerswerke ........

. 4

116,5

116

117

116,4

Metallgeiellschaft......

. 4

111,75

112,5

111,75

112,9

Philipp Holz mann .... Zementwerk Heidelberg

. O

94

95

95

95

- . - -

. 6

118

117,75

Zementwerk Karlstadt..

. 4

Schultheis Patzenhofer

. 4

109,4

110,5

Aku tAllgemetne Kunstseide)

.. O

59,25

58,75

59,25

59,4

Bemberg............

. 0

114,65

Zellstoff Waldhof .....

.. 0

116

115

116,5

Zellstoff Aschaffenburg

.. 0

82,5

82,5

83

83,13

Dessauer Gas .......

.. 7

131,5

130,65

Daimler Motoren.....

O

99,5

99,25

99,75

99

Deutsche Linoleum ....

.. 8

154

152

153,25

152

Orenstein & Koppel ..

.. O

86,13

86

Westdeutsche Kaufhof.

.. 0

27,75

27,5

27,75

27,4

Chade ..............

.. c

287,5

280

289

288

Attumulaloreu-Fabrtk

12

175

174

Conli-Gummi ______

.. 8

157,75

158

157,75

158

Grttzner............

.. O

1 33,5

I 33,5

1 34

33,5

Matnkraftwerke Höchst a.3JL.

.. 4

Süddeutscher Zucker .

.. e

1 206,75

208

1 207,5

209

Devisenmarkt Berlin -

Frankfurt a. 2TL

11 .September

12 September

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Srles

Geld

Srief

Buenos Aires

0,668

0,672

0,668

0,672

Brüssel.....

41,92

42,00

41,92

42,00

Ufo de Ian. .

0,139

0,141

0,139

0,141

Sofia ......

3,047

3,05;

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,82

54,92

54,78

54,88

Danzig.....

46,82

46,92

46,82

46,92

London .....

12,275

12,305

12,265

12,295

HeliingforS..

5,41

5,42

5,405

5,415

Parts ......

16,38

16,42

16,375

16,415

Holland ....

167,83

168,17

167,83

168,17

Italien.....

20,30

20,34

20,30

20,34

Jaoan ......

0,722

0,724

0,722

0,724

Jugoslawien

5,664

5,676

5,664

5,676

OSlo..... :

61,65

61,7:

61,61

61,73

Wie».......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon ....

11,13

11,15

11,12

11,14

Stockholm...

63,30

63,42

63,26

63,35

Schweiz ....

80,84

81,00

80,84

81,00

Spanten....

33,95

34,01

33,94

34,00

Prag.......

Budapest ...

10,26

10,28

10,27

10,29

Reu York ...

2,486

2,490

2,486

2,490

Banknoten.

Berlin, 12 September

Geld

Srief

Amerikanische Rote»..............

2,438

2,458

Belgische Noten..................

41,72

41,88

Dänische Noten ...............

54,62

54,84

Englische Noten ..........

12,23

12'27

französische Noten........

16,325

16,385

Holländische Noten........

167 41

168,09

Italienische Noten.........

19'46

19,54

Norwegische Noten .......

61,45

61 6»

Deutsch Lesterreich, 4 1OO Schilling

Rumänische Noten........

Schwedische Noten........

63.09

63,35

Schweizer Noten..........

80,66

80,98

Spanische Noten__________

33+58

33 12

Ungarische Rot«................