gibt, sondern, ganz nüchtern wissenschaftlich gespro- chen, auch im Menschendasein. Wenn viele Fürsten der Vergangenheit aus persönlicher Machtgier die Zuden als Geldoerleiher und Steuerpächter einsetzten, so geschah das aus der bereits erprobten Beobachtung über ihre Ausbeutungsfähigkeit. Diese charakteristiiche parasitäre Eigenart, die nie auf schöpferische Arbeit, sondern nur auf Auswertung fremder Kräfte bedacht ist, ist Blutbedingtheit des Luden, niedergelegt in seinem Religionsgesetz. Wer dieses Wesen, und zwar unabänderliche Wesen des Judentums begriffen hat, der wird die wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Auswirkungen bei jedem Erstarken des jüdischen Einflusses als überall gleichbleibend feststellen können. Der Bolschewismus, im Großen und Weltpolitischen betrachtet, ist die letzte Konsequenz, die sich aus dem Eindringen des Judentums in die Kultur und Politik der europäischen Staaten ergibt.
Als die Völker aus tausend Wunden bluteten, da stürmte sich dann mit innerer Notwendigkeit der jüdische Parasit auf diese Wunden und versuchte, wie Marx es theoretisch getan hatte, nun in der Tat diese Wunden immer weiter aufzureißen. Es ist deshalb Naturnotwendigkeit gewesen, daß in der bolsche, wistischen Bewegung überall und ausnahmslos der Jude als der Einpeitscher der Revolten gegen die europäische Kultur gestanden hat und heute noch steht.
Zionismus und Weltbolschewismus, so verschieden sie von außen sein mögen, sind zwei Druckmittel in der Hand einer alljüdisch geleiteten Weltpolitik, um die jüdischen Ziele durch kapitalistische Methoden im demokratischen Westen, durch bolschewistischen Terror im europäischen Osten, unter Aufhetzung der Soldaten und Arbeiter aller Völker zu verwirklichen und die Völker einem Zustand entgegenzuführen, dem das Judentum im Laufe der letzten 16 Jahre sich schon so nahe wähnte, daß es manchmal aus Unvorsichtigkeit die letzte Hülle fallen ließ.
Wil dem Siege der nalionalsozialistifchen Bewegung hat das Judentum, nahe an der Welt
herrschaft, seinen stärksten Gegenstoß erhalten und zugleich mit ihm ist der Bolschewismus, der Gesamlmarxismus in Deutschland niedergeworfen und darf auf der Erde Hermanns des Befreiers, Friedrichs des Großen und Adolf Hillers niemals mehr auferstehen! Der Nationalsozialismus wird entgegen manchen Einflüsterungen von seinem Programm und seiner Haltung keine handbreit weichen, wir hoffen, daß sich aus den Kämpfen unserer Zeit organisch umgrenzte Nationalstaaten entwickeln, und daß diese im eigenen wesen ruhenden Nationalstaaten ein System zur Sicherung alles dessen bilden, was wir mit Stolz europäische Kultur nennen, zur Sicherung der Lebensnotwendigkeiten der weihen Rasse, zur Abgrenzung der Lebensgebiete dieses weihen Menschentums gegenüber den wertvollen Rassen und Völkern anderer Erdteile. wie immer diese anderen Völker ihr Schicksal gestalten mögen, so sind wir doch des stolzen Glaubens, daß mit der Riederschlagung des Kommunismus und der Ausschaltung des Judentums in Deutschland eine neue Epoche der Völkergeschichte begonnen hat, dann hat der Weltkrieg einen tieferen Sinn erhalten als reinigende Krise des Völkerlebens, als Verpflichtung zur tieferen Verantwortung gegenüber der Vergangenheit und Zukunft aller schöpferischen Völker, zur Festigung des Gefüges der Achtung der Ehre des eigenen Volkes und der anderen Rationen. Dann werden alle Schlacken schmelzen können, die uns eine vergangene schwere Zeit hinterlassen hat, und aus Kampf und Bedrohung wird eine von Deutschland begrüßte und erstrebte Wiedergeburt unseres schwergeprüften Europas ihren Anfang nehmen.
Deutschlands Kamps gegen den Volkstod.
Oer Reichsärzteführer kündigt ein Gesetz gegen Mischehen an.
Mit häufigen, begeisterten Beifallskundgebungen folgte der Kongreß der programmatischen Rede, die insbesondere auch auf die zahlreichen anwesenden Ausländer einen nachhaltigen Eindruck machte. Mit gespannter Aufmerksamkeit folgte sodann der Kongreß den Ausführungen des Hauptamtsleiters und Neichsärzteführers Dr. W a g n e r, der u. a. ausführte: Wenn wir heute nach 2Vz Jahren nationalsozialistischer Regierung die Stellungnahme der Welt zu dem deutschen Geschehen betrachten, so ergibt sich die Tatsache, daß in den ehrlichen Kreisen des Auslandes eigentlich nur noch ein einziges Gebiet unserer Aufbauarbeit auf UnverständniG stößt: das ist die deutsche Bevölkerungs- und Rassenpolitik. Wo weite Kreise der Welt heute noch im Wahn von der G l e i cy h e i t befangen sind, erkennt Deutschland heute die naturgegebene Ungleichheit der Menschen wieder an.
Die Gleichheitslehre behauptet fälschlich, daß Wesen und Wert aller Menschen im Grunde völlig gleich seien, und sie hat auf politischem Gebiet zu den Wahnsinnsformen der parlamentarischen Demokratie geführt. Kulturell führt sie zwangsläufig zur Zerstörung der Grundlagen jeder Kultur. Biologisch gesehen führte die Gleichheitslehre zur bevorzugten Förderung und Erhaltung des Schwächlichen und Untüchtigen und damit zur Degeneration der Völker. Die Gleichheitslehre leugnete auch die Rassengrenzen, in Europa insbesondere die Grenze zwischen Europäern und Juden. Die Folge war eine zunehmende Vermischung mit dem uns völlig artfremden jüdischen Blute.
Der Ratlonalsozlalismus erkennt die naturgegebene und gottgewollte Ungleichheit der Wenschen als Grundlage allen Kulturlebens wieder an und zieht daraus feine Folgerungen. Politisch bestehen sie im Führer- gedanken, biologisch In der Bekämpfung der Degeneration innerhalb eines Volkes durch bewußte Förderung der tüchtigen und gesunden Teile gegenüber den untauglichen und der Ablehnung der Rassenverml- f ch u n g durch Ausschaltung jedes rassefremden Einflusses.
Naturgemäß zerfallen die rassenhygieniscben Maßnahmen, die die Degeneration überwinden sollen, in positive und negative. Positive Maßnahmen dieser Art sind alle, die der Auslese dienen. Jede Maßnahme, die Gesunde und Begabte sozial fördert, kann aber nur dann als Auslese im biologischen Sinne gelten, sofern sie über die individuelle Förderung hinaus gleichzeitig die M ö g - lichkeit zur Frühehe und zur kinderreichen Familie schafft.
Die negativen rassenhygienischen Maßnahmen haben das Ziel, die Fortpflanzung des untauglichen Teiles des Volkes etnzu- schränken und in Fällen schwerer Belastung
völlig zu verhindernd Im einzelnen wird dieses Ziel durch die im Aufbau befindliche Eheberatung, durch demnächst gesetzlich einzuführende amtliche Ehezeugnisse und in besonderen Fällen durch Eheverbote erreicht werden. Für die Fälle schwerer Belastungen hat das Deutsche Reich mit seinem Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses die Sterilisierung eingeführt.
Aus der Anerkennung der naturgegebenen Ungleichheit ergibt sich für den Ratlonalfozialls- mus als zweite biologische Folgerung zwangsläufig der Grundsatz der Reinerhaltung des Blutes und der Ausschaltung jedes rassefremden politischen, geistigen und wirtschaftlichen Einflusses in der Ration. Deshalb wird der nationalsozialistische Staat in Kürze durch ein Gesetz zum Schuhe des deutschen Blutes die weitere Bastardierung durch neue Wischehen mit Juden verhindern. Auch die Zurückdrängung jüdischen Einflusses in Wirtschaft und öffentlichem Leben wird im Rahmen der praktischen Wögllchkeiten unerbittlich weiter verfolgt werden.
Im übrigen gilt gerade für dieses in der Praxis oft so schwierige Gebiet mehr denn irgendwo das Führerwort, daß bei grundsätzlichen Fragen, die für Jahrhunderte gelöst werden müssen, nicht das Tempo der Entwicklung, sondern dieZähig- k e i t in der unerbittlichen Verfolgung des einmal als richtig erkannten Zieles entscheidend ist.
Unsere Bevölkerungspolitik stützt sich nicht allein auf wirtschaftliche und gesetzliche Maßnahmen, sondern in erster Linie auf die neue seelische Haltung der Nation. Indem wir ihr wieder Vertrauen Aur Führung und zur Zukunft gaben, indem wir Den Willen weckten, die Schwierigkeiten zu meistern, die sich dem Glück und der Zukunft, unseres Volkes entgegenstellen, schufen wir die Voraussetzungen für die Auswirkung jener gesetzlichen Maßnahmen, die durch sachliche Unterstützung das gleiche Ziel einer Geburtensteigerung anstreben und bis zu einem erheblichen Grade auch schon erreicht haben.
Zur Ehaltung des Volksbestandes ist eine Erhöhung der Geburtenhäufigkeit gegenüber dem Stand von 1933 um mindestens 4 5 d. H., d. h. eine Geburtenzahl von 1,4 Millionen im Jahre, und zwar dauernd, erforderlich. Der Nationalsozialismus hat den völkischen Lebenswillen des deutschen Volkes wieder erweckt. Wir Nationalsozialisten wissen, daß es uns unter der Führung Adolf Hitlers auch gelingen wird, den Kampf, bei dem es um Sein oder Nichtsein geht, siegreich zu beenden und damit zum ersten Mal in der Ge- schichte aller Zeiten und Völker ein Volk vom Rande des biologischen Todes zurückzureißen und einer neuen, glücklichen, völkischen Zukunft entgegenzuführen.
AationalsoziaMsche und bolschewistische Agrarpolitik.
Gesundete Landwirtschafi sichert die Dolksernährung. - Reiches Agrarland unter der Geißel des Hungers.
Als letzter Redner sprach Reichsleiter und Reichsbauernführer R. Walther D a r r 6 über „Das Prinzip der nationalsozialistischen Agrarpolitik gegenüber dem Prinzip der bolschewistischen Agrarpolitik". Er führte u. a. aus: Als der Nationalsozialismus im Jahre 1933 die Verantwortung im landwirtschaftlichen Sektor unserer Wirtschaft übernahm, wurde, ohne zu zögern, eine gründliche Reform eingeleitet, welche einen hoffnungsvollen Gesundungsprozeß der deutschen Landwirtschaft bewirkt hat. Die Voraussetzung für das Gelingen dieser Reform in der Landwirtschaft war die Durchsetzung des Willens der Führung bis in die letzten Gliederungen des Landvolkes, also bis in die einzelnen Bauern- böfe, hinein. Mit der Organisation des Reichsnährstandes war es möglich, sofort den Krebsschaden aller Volkswirtschaften, die Börsenspekulation im Lebensmittelhandel zu zerschlagen.
Die Schlüsselstellung, um sowohl die für die Ernährung notwendige Gesundung der landwirtschaftlichen Produktion herbeizuführen, als auch dem Konsumenten einen ausreichenden Schutz zukommen
zu lassen, lag also auf dem Gebiet derRegelung der Markte. Der Landwirt hat auf solche Weise Die Stetigkeit seines Absatzes qesichert, und sein Volk hat die Gewähr einer gesicherten Ernährungs- wirtschaft. Die Marktordnung bedeutet eine unter staatlicher Aufsicht stehende Regelung und Ordnung der Lebensmittelverteilung. Unsere nationalsoziali- stlsche Marktordnung enthält sich grundsätzlich eines Eingriffes in die Privatinitiative auf dem Hofe. Dem Konsumenten gegenüber liegt der Schutz darin, daß die Regelung der Märkte gestattet, auch wirk- lich die Lebensmittel dorchin zu dirigieren, wo sie benötigt werden, um damit die Preispolitik der Regierung überhaupt erst zu garantieren.
So hat die RSDAP. in einer eigentümlichen Synthese von Individualismus in der Produktion und einer planmäßig geordneten Verteilung der Lebensmittel gegenüber den konsu- menten nicht nur in knapp zwei Jahren die deutsche Landwirtschaft der Gesundung entgegenführt, sondern auch unmittelbar dem deut-
Oie Preisträger.
Der Dichter Hanns Johst (rechts) erhielt den neu geschaffenen Preis für Kunst der NSDAP. Den Preis für Wissenschaft erhielt der Rassenforscher Professor Dr. Hans F. K. G ü n t h e r (links). (Scherl-Bilderdienst-M.)
schen Volksgenossen im Lager der Konsumenten die Rahrung zu erschwinglichen Preisen gesichert.
Wie sehr diese Dinge tatsächlich eine Frage des Prinzips sind, nach welchem regierungsseitig gearbeitet wird, beweist uns heute in einem krassen Gegenbeispiel die Sowjetunion. Denn die Sowjetunion geht an die Probleme der Lebensmittelversorgung des russischen Volkes von einem genau entgegengesetzten Standpunkt aus heran, wie der Nationalsozialismus. Der Nationalsozialismus ist bauernfreundlich, der Bolschewismus ist grundsätzlich bauernfeindlich und zerstört sein Bauerntum planmäßig; der Nationalsozialismus fordert die bäuerliche Wirtschaft, der Bolschewismus versucht die Produktionsgebräuche der Industrie auf das Landvolk zu übertragen, indem es sog. Kollektivwirtschaften, d. h. staatliche oder halbstaatliche R i e s e n g ü t e r an die Stelle der bäuer
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Des Führers Hammerschlag bei der feierlichen Grundsteinlegung zur neuen Kongreßhalle im Südosten der Lmtpold-Arena: „Stehe fest und rede als ewiger Zeuge!" Hinter dem Führer die Blutfahne.— (Scherl-Bilderdienst-M.)
lichen Wirtschaften setzt. Auf dem Gebiet des Lebensmittelhandels schaltet der Nationalsozialismus Wucher und Spekulation aus und beschränkt sich im übrigen auf die Kontrolle sowohl bezüglich der Versorgung der Bevölkerung als auch bezüglich der Preise; die sowjetrussische -Regierung dagegen hat den Lebens Mittelhandel verstaatlicht, um ihn zu einer phantastisch ergiebigen Einnahmequelle für den Staat auszubauen, d. h.
der Bolschewismus erhebt den Lebensmlttelwucher zum Staats- Prinzip. Das Ergebnis der bolschewistischen Welhode ist hunger, hunger und abermals hunger. Erst feit einem Jahr hat der russische Arbeiter überhaupt die Möglichkeit, zusätzliche Lebensmittel im staatlichen Geschäft zu kaufen. Bis dahin war er auf seine kümmerliche Lebensmittelration angewiesen und muhte, um diese zu erhalten, einen Teil seiner freien Zeit mit Schlangenstehen vor den Lebensmittelgeschäften verbringen. Um sich 10 Kilogramm Schwarzbrot kaufen zu können, muh der russische Arbeiter bei durchschnittlichem Lohn 12V« Stunden arbeiten, der deutsche Arbeiter dagegen nur 4 bis 5 Stunden. Für 1 Kilogramm Rindfleisch muh der russische Arbeiter den Lohn von 15 Arbeitsstunden hergeben: für 1 Kilogramm Wurst muh er den Lohn von 9 Arbeitsstunden aufwenden: für 1 Kilogramm Butter gar 32 Arbeitsstunden: 1 Liter Wilch kostet 2 Arbeitsstunden: 1 Wandel Eier 14 Arbeits- stunden und für einen Zentner Kartoffeln muh der russische Arbeiter 60 Arbeitsstunden aufbringen.
Wenn nun in Rußland fortgesetzte Mißernten, — die bei einer derartigen Wirtschaft eigentlich ja an der Tagesordnung sind — die Regierung veranlassen, mehr als die Hälfte der Ernte einzutreiben, oder wenn die dem Kollektivlandarbeiter verbleibende Hälfte der Ernte nicht ausreicht, um sich und seine Familie zu ernähren, dann sind diese armen Menschen gezwungen, zu versuchen, i n d e n staatlichen Läden etwas Lebensmittel zu kaufen, wo sie, vorausgesetzt, sie haben überhaupt die Mittel dazu, dem brutal st en staatlichen Lebensmittelwucher ausgesetzt sind. Das
Ergebnis des bolschewistischen Prinzips auf dem Gebiet der Lebensmittelversorgung ist also: Preisgabe der Bauern! Als Folge: Zusammenbruch der landwirtschaftlichen Produktion, daraus folgert die Unterernährung des Gesamtvolkes.
Während also Rußland von der Sozialisierung des Bodens und der landwirtschaftlichen Produktion spricht, schafftes Hungersnot und einen Staatskapitalismus, wie er grausamer nicht gedacht werden kann. Wir dagegen bejahen die Privatinitiative, bejahen das Eigentumsrecht der bäuerlichen Arbeit und schaffen praktischen Sozialismus durch Sicherung der Ernährung des Volkes vermittels einer Ordnung des Lebensmittelmarktes. Der Nationalsozialismus baute in zwei Jahren eine fast völlig vernichtete Landwirtschaft wieder auf und sicherte trotz großer sonstiger Schwierigkeiten die Ernährung des Volkes ausreichend, der Bolschewismus brachte es fertig, e i n reiches Agrarland, welches früher seinen Ueberschuß noch ausführte, restlos zu zerstören und in 18 Jahren feiner Regierungszeit d i e chronische Hungersnot in immer größer werdendem Umfange gewissermaßen staatlich zu stabilisieren. Wahrlich, der gesunde Menschenverstand braucht nicht lange zu wählen, um bei den Vergleichen beider Systeme, des nationalsozialistischen und des bolschewistischen, zu wissen, wohin er sich zu wenden hat.
Der Führer dankte jedem Redner unmittelbar nach dem Vortrag persönlich durch Händedruck für die geleistete Arbeit. Der Stellvertreter des Führers vertagte sodann gegen 9 Uhr den Kongreß auf Freitag vormittag.
Manöverbeginn in der bayrischen Ostmark.
Alexandersbad, 12. Sept. (DNB.) Zu den vom 13. bis 18. Sept, in der bayerischen Ostmark stattfindenden Schulungsübungen des 9. Armeekorps unter seinem Korpskommandeur Generalleutnant D o l l m a n n fanden sich auf Einladung des Korpskommandos 50 Pressevertreter aus den hessischen, thüringischen, braunschweigischen und hannoverschen Heimatgarnisonen der übenden Truppe in Alexandersbad im Fichtelgebirge ein, wo ihnen die Manöverleitung ein gemeinsames Standquartier zur Verfügung gestellt hat. Der ersten Uebung, die sich über den 13. und 14. September erstreckt, liegt der Gedanke zugrunde, daß eine östlich des Uebungsge« ländes stehende rote Armee unter Generalmajor Lüdtke angreift, während eine ungefähr auf der Linie Grafenwöhr-Vilseck stehende blaue Partei unter Generalmajor von G o ß- l e r hinhaltenden Widerstand zu leisten hat. Die Bevölkerung nimmt an dem vorbereitenden Aufmarsch der Truppen lebhaften Anteil und hat für die eingelegten Ruhetage eine Reche Veranstaltungen, insbesondere Kultur- und Volkstumsabende, zu Ehren der seltenen Manöoergäste in Aussicht genommen.
Ein grausiger Fund.
In einer Hecke an der Landstraße Siesbach—Wilzenberg (Birkenfeld) fanden Hitlerjungen einen d e r- ko hlten Menschenschädel. Im Frühjahr dieses Jahres hatte man die große Hecke zum Teil abgeholzt, teils abgebrannt, wobei wohl auch der Schädel in Mitleidenschaft gezogen worden fein mag. An der Stirn, oberhalb des linken Auges, konnte man ein kleines, runoes Loch feststellen. Man nimmt an, daß es von einer Kugel herrührt. Bei einer polizeilich durchgeführten Grabung an dieser Stelle wurden noch mehrere gut erhaltene menschliche Knochen gefunden, die mit dem Feuer nicht in Berührung gekommen sind.
Reichshandwerksmeister Schmidt bei der Grundsteinlegung der Kongreßhalle. (Scherl-Bilderdiensts
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