SJL-tfpoit
„Zu null" an sich zu reißen. Mit 9:7, 6:0 wurde „Hilde" Meisterin.
3m Männer-Doppel glückte nach langen Jahren endlich wieder einmal ein deutscher Sieg. Henkel II/Denker hatten in ihren Schlußgegnern Hebda/Tarlowski weniger zu schlagen, als bei den voraufgegangenen Runden. Mit 1:6, 1:6, 1:6 verloren die Polen, Klassen unter der deutschen Paarung spielend.
3m Frauen-Doppel ist Deutschland durch Frau Schneider-Peitz am Endsieg beteiligt. Frau Schneider-Peitz feierte mit der Holländerin Rollin- Couquerque zusammen gegen die Engländerinnen Noel/Hardwick einen feinen 5:7-, 8:6-, 6:1-Sieg.
Wohl die größte Sensation des ganzen Turniers gab es im GemischtenDoppel: das Ex-Welt- meisterpaar Gottfried von Cramm/Hilde Sperling gelangte nicht in die Endrunde. 3m Vorschlußrunde nkampf gegen Noel/Wilde unterlagen die Wimbledonsieger von 1933 mit 4:6, 7:9. Frl. Äußern/ Heinrich Henkel retteten das deutsche Ansehen durch einen klaren 6:1-, 6:0-Sieg über das belgische Paar Adamson/Geelhand in der Vorschlußrunde, nachdem sie vorher über Couquerque/Kukuljevic in einem harten Dreisatzkampf siegreich geblieben waren. Die Schlußrunde zwischen Noel/Wilde und Außern/Hen- kel brachte dann zum Abschluß dem deutschen Tennis noch einen schönen und schon fast nicht mehr erwarteten Erfolg: Cilly Außem/Heinrich Henkel besiegten die britische Paarung Noel/Wilde mit 3:6, 6:1, 6:2.
Die neuen deutschen Tennis-Mister
Alle Entscheidungen gefallen.
Die 3nternationalen Tennis-Meisterschaften von Deutschland, um die in der vergangenen Woche auf den Plätzen der Hamburger Tennis-Gilde am Rothenbaum gekämpft worden war, gingen am Sonntag mit den Schlußrunden in allen fünf Konkurrenzen zu Ende. Als neue internationale Tennis- Meister von Deutschland konnten sich folgende Spieler und Spielerinnen durchsetzen:
Männer-Einzelr Gottfried von Gramm.
Frauen-Einzelr Hilde Sperling - Krahwinkel.
Männer-Doppel: Henkel II/Denker.
Frauen-Doppel: Schneider-Peitz/Rollin- Couquerque.
Gemischtes Doppel: Cilly Auhem/Hen- kel II.
Es gab mannigfache Ueberraschungen, erfreuliche und weniger erfreuliche für die deutsche Tennisgemeinde. 3m Männereinzel holte sich Gottfried von Cramm den Titel, er schlug im Endspiel den früheren ungarischen Berufsspieler Szigeti sicher in drei Sätzen 6:3, 6:3, 6:3.
3m Frauen-Einzel setzte sich erfreulicherweise Cilly Äußern als Schlußrunden-Gegnerin der Titelverteidigerin Hilde Sperling-Krahwinkel durch. Die Kölnerin war so gut in Fahrt, daß man ihr auch für den Endkampf gute Chancen gegeben hatte. Es kam aber anders. Frau Sperling hatte nur im ersten Satz den hartnäckigen Widerstand Cilly Äußerns zu überwinden, um dann den zweiten
Hainlgfest der Lauterbacher Turner.
Schon seit dem 3ahre 1892 und in diesem 3ahre zum 42. Male beging die Turnerschaft Lauterbach ihr traditionelles H ai n i g f e st. In den früheren Fahren wurden die offiziellen Wettkämpfe immer Vormittags auf dem Sportplatz bei der Turnhalle ausgetragen. 3n diesem Jahre hat man mit Rücksicht auf noch andere Veranstaltungen davon abgesehen und die Wettkämpfe, soweit es das Gelände im Hainig gestattete, dort ausgetragen. Nachmittags zogen die Turnerinnen und Turner hinauf, um im Schatten vielhundertjähriger Eichen am Fuße des trutzigen Hainigturmes sich im friedlichen Wettkampf zu messen. Auch aus den benachbarten Turnvereinen hatten sich Wettkampfteilnehmer eingestellt. Es wurden besonders bei den Sonderkämpfen recht gute Leistungen geboten So wartete der Fuldaer S ch e l l e r mit einem Weitsprung, allerdings außer Konkurrenz, von 7,05 Meter auf, und dem Jugend- turner König von der Turnerschaft Lauterbach, 15 Fahre alt, gelang ein Sprung von 6 Meter. Vor Beginn der Wettkämpfe marschierten Turner und Turnerinnen zu den allgemeinen Freiübungen auf und am Schluffe der Kämpfe zeigten die Turnerinnen Volkstänze. Auch für allerlei Kindervergnügungen war Sorge getragen worden.
Vierter Leichtathletik-Länderkampf Deutschland-England.
Vor über 15 000 Zuschauern gelangte am Sonntag im Münchener Dante-Stadion der vierte Leichtathletik - Länderkampf zwischen Deutschland und England zum Austrag. Wie schon in den drei vor- aufgegangenen, so gelang den deutschen Athleten auch diesmal wieder ein Sieg. Mit 75:61 Punkten mußten sich die Engländer geschlagen bekennen, trotzdem es deutscherseits manch unerwarteten Ausfall gab. Deutschland verdankt den Sieg in erster Linie seinen Werfern, Springern und Stoßern, die fast in jeder Konkurrenz Doppelsiege herausholen konnten. In den Läufen war England überlegen. Hier gelangen den Gästen Doppelerfolge über 200 Meter, bei denen Borchmeyer ganz ausfiel, und über 400 Meter. Leichum siegte zwar im 100-Me- ter-Lauf in 10,5 vor dem Engländer Sweeney, dafür fiel das 110-Meter-Hürdenlaufen durch Finlay in 14,6 Sekunden an England. Der deutsche Meister Wegner war hier am Start fitzen geblieben, Da er einen Fehlstart annahm. Beim Lauf konnte er dann den verloren gegangenen Boden nicht mehr ganz gut machen. Ein dramatisches Rennen gab es im 5000-Meter-Lauf. Burns (England) führte bis zur letzten Runde mit großem Vorsprung vor Syring. Der Engländer hatte sich aber zu sehr aus- gegeben, er wurde auf einmal schwach und mußte sich schließlich durch Syring noch weit geschlagen bekennen.
Die besten Leistungen auf Seiten der Deutschen vollbrachten Wöllke im Kugelstoßen mit 16 Meter und Schaumburg im 1500-Meter-Laufen mit der Eurova-Fahresbestzeit von 3:54,0 Minuten. Fm Stabhochsprung kamen Müller und Hartmann auf je 4 Meter und belegten damit die beiden ersten Plätze.
Deutsche Schwimm-Meisterschasten.
Die Entscheidungen des zweiten Tages.
Die Deutschen Schwimm-Meisterschaften wurden am Sonntag in Plauen beendet. Auch am zweiten
Die Ergebnisse:
Aktive.
100 Meter: 1. Junahans (Friedberg) 11,4 Sek.; 2. Trapp (Friedberg) 11,7 Sek.; 3. Jakob (DsB.-R.) 11,9 Sekunden. 400 Meter: 1. Jung- Hans (Friedberg), 53,4 Sek.; 2. Trapp (Friedberg), 54 Sekunden; 3. R. Fischer (VfB.-R.), 54,8 Sek. 800 Meter: 1. Stumm (Friedberg), 2:09,3 Mm.; 2. Pfaff (VfB.-R.), 2:10,1 Min.; 3. Sobezak (DsB.- Reichsbahn), 2:14,0 Minuten. 3000 Meter: 1. Erich (Friedberg), 10:12,4 Min.; 2. Pfaff (VfB.-R.), 10:18,2 Min.; 3. Stein (Friedberg), 10:25,0 Mm. 4X100-Meter-Staffel: 1. Friedberg, 45,3 Sek.- 2. DfB.-Reichsbahn, 47,1 Sekunden.
Weitsprung: 1. Jelrnen (Friedberg), 6,07 Meter; 2. Junghans (Friedberg), 6,04 Meter; 3. Herrmann (VfB.-R.), 5,95 Meter. Hochfpru.na : 1 Pieh (VfB.-R.), 1,63 Meter; 2. Herrmann (VfB.- Reichsbahn), 1,57 Meter; 3. Künstler (Friedberg), 1,53 Meter. K u g e l st o ß e n: 4. Herrmann (VfB.- Reichsbahn), 12,50 Meter; 2. Pieh (DsB.-R.), 10,96 Meter; 3. Künstler (Friedberg), 10,58 Meter. Diskuswerfen: 1. Felmen (yriebberg), 33,80 Meter; 2. Herrmann (VfB.-R.), 51,50 Meter; 3. Müller (Friedberg), 31 Meter. IOXV2-Runden- Staffel: 1. VfB.-Reichsbahn, 4:35,8 Minuten; 2. Friedberg, 4:38,4 Minuten. Speerwerfen: 1. Jakob (VfB.-R.), 49 Meter; 2. Pieh (VfB.-R.), 46,80 Meter; 3. Jelrnen (Friedberg), 39,40 Meter.
Frauen.
100 Meter: 1. Friedel Schmidt (VfB.-R.), 13,8 Sek.; 2. Gufti Heberling (VfB.-R.), 13,9 Sek.; 3. Reinheimer (Friedberg), 13,9 Sekunden. Hoch- fprung: 1. Reinheimer (Friedberg), 1,31 Meter; 2. Guftel Luh (VfB.-R.), 1,30 Meter; 3. Friedel Fischer (VfB.-R.), 1,28 Meter. Kugelstoßen: 1. Schwarz (Friedberg), 9,19 Meter; 2. Reinheimer (Friedberg), 8,87 Meter; 3. Gustel Luh (VfB.-R.), 8,44 Meter. 4 X 1 0 0 - M e t e r - S t a f f e l: 1. VfB.-Reichsbahn, 56,3 Sekunden; 2. Friedberg, 57,2 Sekunden.
Jugend.
100 Meter: 1. Möll (VfB.-R.) 11,9 Sek.; 2. Huppert (VfB.-R.) 12 Sek.; 3. Habermehl (Friedberg) 12,2 Sek.
15(70 Meter: 1. Horst Möll (VfB.-R.) 4:47,4 Min.; 2. Mesferschmidt (Friedberg) 4:48,2 Min.; 3. Troß (Friedberg) 4:50,4 Min.
Weitsprung: 1. Kley (VfB.-R.), 5,65 Meter; 2. Helmut Moll (VfB.-R.) 5,52 Meter; 3. Ostheimer (Friedberg) 4,86 Meter.
K u g e l st o ß e n : 1. Kley (VsB.-R.) 12,74 Meter; 2. Gebhardt (Friedberg) 11,15 Meter; 3. Nies, (VfB.-R.) 11,11 Meter.
4 X 100-Meter-Staffel: 1. VfB.-Reichsbahn 47,8 Sek.; 2. Friedberg 56,1 Sek.
Alle Herren.
10 0 M e t e r : 1. R. Fischer (VfB.-R.) 11,5 Sek.; 2. Größ (Friedberg) 12 Sek.
Weitsprung: 1. Größ (Friedberg); 2. Müller (Friedberg).
Kugel st oßen: 1. Größ (Friedberg); 2. Müller (Friedberg).
Keulenweitwurf l 1. Müller (Friedberg); 2. Größ (Friedberg).
Leichtathletik der Gp.-Vg. 1900.
Drei erste Siege, vier zweite und ein dritter Sieg in Diez.
Die 8. Oranienkampfspiele standen den voraus- gegangenen in keiner Weise nach. Die zahlenmäßige Besetzung war sogar stärker als in den letzten Jahren. Die 1900er hatten es daher schwer, sich in den erst nachmittags in großer Eile durchgeführten Dorkämpfen zu behaupten. Es blieb daher auch ein Teil der Blauweihen trotz guter Dorkampfleistungen auf der Strecke. Dies gilt für W. Mül - l e r und Fr. Koch, die mit 11,6 Sekunden und 25,0 Sekunden über 100 Meter und 200 Meter in den Zwischenläufen ausscheiden mußten. Ebenso schieden Frl. Guth und Frl. D i e h l im Hochsprung trotz übersprungener 1,30 Meter im Dorkampf aus. In dieser Hebung wurde eine der besten Tagesleistungen von der wenig bekannten Limburgerin M. Staudt mit 1,50 Meter erzielt. Eine Heber- raschung gab es auch im 5000-Meter-Lauf, in dem Fr. Reidel vom To. Heuchelheim von dem älteren und kräftigeren Knobloch (Bonn) geschlagen wurde.
Die Ergebnisse.
klasse I.
Diskuswerfen: 1. Kilo (1900 Gießen), 42,01 Meter; 2. Leitges (Poft-Spv. Trier), 41,09; 3. Gary (DfB. Marburg), 38,70. Ein sicherer Sieg. Leider war im Wurfkreis vorher das Hammerwerfen aus- getragen worden.
8 0 0 - M e t e r - L a u f: 1. Seibert (Splv. Staffel), 2:04,4 Min.; 2. Peters (1900 Gießen), 2:05,2; 3. Dam- bach (Fußballv. Frankfurt), 2:06. Peters ließ wieder feine Gegner das Tempo bestimmen und war dann im Spurt zu langsam.
Stabhochsprung: 1. Jung (1900 Gießen), 3,20 Meter; 2. Grabke (Eintracht Frankfurt), 3,00; 3 Helm (Reichsbahn 06 Betzdorf), 2,88. Wegen Verletzung nicht ausgefprungen.
4X100-Meter-Staffel: 1. Eintracht Frankfurt, 44,8 Sek.; 2. Reichsbahn 06 Betzdorf, 46,0; 3. Spog. 1900 Gießen, 46,9. Im Vorlauf erzielte die Mannschaft Kilo, Fr. Koch, Jung, W. Müller als bester Zweiter 46,0 Sekunden.
Klasse II.
110-Meter-Hürden: 1. Jung (1900 Gießen), 17,5 Sekunden; 2. Feger (VfB. Diez), 19,0; 3. Weinstein (VfB. Diez), 19,0. Jung war feinen Gegnern überlegen. Bei ansteigender Bahn muß die Zeit als gut bezeichnet werden.
3000 Meter: 1. Mathias (Post-Spv. Trier), 9:34,2 Minuten; 2. Burkhardt (Tv. Offenbach), 9:34,7; 3. Gasteier (DAD. Holzappel), 9:46,8; 4. Napp (Pol.- Spv. Wiesbaden), 9:52,4; 5. Bäcker (1900 Gießen), 9:59,8; 5. Leihs (Spv. Darmstadt), 9:59,8. Bäcker wachte zum Schluß viel Boden gut und erzwang gegen den als Favoriten in das Rennen gegangenen bekannten Darmstädter Junior totes Rennen.
Kugel st oßen: 1. Diehl (Allianz Frankfurt), 12,37 Meter; 2. Kilo (1900 Gießen), 12,35; 3. Feldmann (Pol.-Spv. Wiesbaden), 11,80. Kilo blieb knapp geschlagen.
Frauen.
Kugelstoßen: 1. Nelles (Fußballv. Bonn), 9,75 Meter; 2. Diehl (1900 Gießen), 8,93; 3. Linden (Fußballv. Bonn), 8,45. Dieser Erfolg kam überraschend, da man die kräftige Linden in Front erwartet hatte.
4X100-Meter-Stafselt 1. Eintracht Frankfurt, 51,8 Sekunden; 2. Spvg. 1900 Gießen, 58,0; 3. 07-Reichsbahn Limburg, 63,0. Hier war gegen die schnellen Eintrachtlerinnen nichts auszurichten, und der im Vorjahre errungene Wanderpreis mußte abgetreten werden.
Gesamtleistung: 1. Eintracht Frankfurt, 20 Punkte; 2. Spielvereinigung 1900 Gießen, 18 P.; 3. Fußballverein Bonn, 17 P.; 4. Post-Sportverein Trier, 14 P.
Klubkampf DfA.-Reichsbahn — Tgde. Friedberg.
Wie erwartet, gestaltete sich der Klubkampf am Sonntag gegen die Turngemeinde Friedberg äußerst interessant. Da beim VfB.-Reichsbahn die unersetzlichen Kämpfer Luh, Mohl und Langenohl fehlten, ging es hart auf hart. So führte denn auch einmal dieser und einmal jener Verein mit zwei Punkten Unterschied. Nach Erledigung der 10XV2-Runden- Staffel, die Gießen gewann, stand der Kampf zugunsten von Gießen. Aber die letzte alte Herren- Konkurrenz, bei der Friedberg wieder Punkte gut machte, stellte den knappen Sieg sicher. Sehr gut war der Sprinter Junghans von Friedberg. Die besten Leistungen des Tages vollbrachten doch die Jugendlichen Möll, Huppert und Kley vom VfB.-Reichsbahn. So wurde besonders die lOXttr-Runden-Staffel nur durch die guten Läufe von Möll, Huppert und Kley gewonnen. Die Frauen des VfB.-Reichsbahn machten ihre Sache ebenfalls recht gut. Besonders die 4X100-Meter- Staffel gewannen sie überzeugend.
Tage seßlen sich In zahlreichen Wettbewerben tofa der die Titelverteidiger erfolgreich durch.
Im Kunstfpringen der Frauen erschien die Meisterin Olga Jentsch-Jordan nicht am Start, In ihrer Abwesenheit holte sich Hertha SchiechS nach dem Gewinn des Turmspringens auch diesen Wettbewerb. Eine zweite Meisterschaft gewann auch Poseidon Worms mit dem Sieg in der 3 m a I 2 0 0« Meter - Brust staffel für Vereine ohne Winterbad der Frauen, nachdem den Hessen am Vortage der Sieg in der Kraulstaffel der Männer zugefallen war. Der Nachmittag wurde mit der 4 mal 100-Meter-Kraulstaffel eingelei« tet, die sich der Titelverteidiger Bremischer Schwimm» Verband nach Kampf mit Magdeburg 96 wieder holte. Auch Gisela Ahrendt- Charlottenburg setzte sich wieder erfolgreich durch. Sie verteidigte chren Titel im 100-Meter-Frauenkraul erfolgreich gegen ihre Klubkameradinnen Ruch Halbsguth und Hilde Salbert.
Eine weitere D. o. W. - S t a f f e I wurde übet 4 mal 2 0 0 Meter Brust ausgetragen und von dem Freiberger SSC. gewonnen. Dann kam das» 200-Meter-Fraue'n brüst schwimmen an die Reihe, das sich erneut Martha Geneger - Krefeld holte.
Heber 200 Meter Kraul fetzte sich dann der Stettiner G a u k e vor dem Bremer Heibel erfolgreich durch.
Einen großen Erfolg errang Hermann Stork- Frankfurt im Turmspringen der Männer. Nicht nur, daß der deutsche Europameister feinen deutschen Meistertitel erfolgreich verteidigte, er übertraf auch mit 117,63 Punkten bei weitem feine bisher erzielten Bestleistungen.
In der 3 mal 100-Meter-Frauenkraul- ft a f f e I belegten die Charlottenburger „Nixen" die ersten beiden Plätze.
Heber 15 0 0 Meter Kraul setzte sich der Schlesier Przywara erfolgreich durch. Im 2 0 0- Meter-Bru st schwimmen mußte sich der vielfach als Favorit angesehene Göppinger Paul Schwarz wieder einem Besseren beugen, fietna- Gladbeck beendete den Wettbewerb siegreich.
Im 100-Meter-Fra u e n - Rückenschwimmen mußte sich die vorjährige Meisterin Gisela Ahrendt mit dem dritten Platz begnügen. Siegerin wurde die junge Christel Rupke - Ohligs. Die abschließende Lagen st affel ergab einen scharfen Kampf zwischen Magdeburg 96 und Gladbeck 1913. Oie Studenten-Wettspiele in Budapest.
Bei den Schwimmern.
Jrn Budapester Kaiserbad wurden die Schwimmwettkämpfe der VI. Studenten-Weltspiele fortgesetzt. Im Kunstspringen der Frauen gab es einen deutschen Sieg durch die Berlinerin Frau Samson, die mit 80,50 Punkten vor der Ungarin Fonyo gewann. Die 4X200-Meter-Kraul- staffel war den mit ihrer Nationalstaffel antretenden Ungarn nicht zu nehmen. Mit 9:28,8 belegten die Magyaren den ersten Platz. Die Deutschen sicherten sich in 9:48 den zweiten Platz vor England. In der Frauen-Lagen st asset (3 X 100 Meter) belegte Deutschland nur den dritten Platz. Sieger wurde Ungarn.
Die Schwimmwettkämpfe im Kaiserbad wurden abgeschlossen mit einem Wasserballspiel zwischen Ungarn und Oesterreich. Diese einseitige Angelegenheit entschieden die Magyaren mit 13:1 (7:0) Toren für sich.
Die Wettkämpfe der Fechter.
In der Universitäts-Aula setzten die Fechter die Mannschaftskämpfe fort. Hier mußte Deutschland durch Frankreich eine 12:4-Niederlage hinnehmem
Im Frauenturnen
gewannen die Ungarn mit insgesamt 145,8 Punkten den Weltmeistertitel vor Lettland mit 128,3 und Belgien mit 122,4 Punkten. Deutschland war nicht vertreten. Beim
Kunstturnen wurden am Nachmittag die Freiübungen erledigt. Hier waren wieder die Ungarn vorn.
Sandrock bester Reckturner.
Im Reckturnen gab es endlich einen deutschen Sieg. Heinz S a n d r o ck vom Tv. Immigrath setzte sich an diesem Gerät an die Spitze und ließ alle Bewerber hinter sich.
Durch die auffallende Tatsache, daß Ungarns Spitzenturner zur Hochschuljugend gehören, wird den Ungarn der Gesamtsieg im Turnen kaum noch zu nehmen sein.
Deutschland In der Florett-Vorschlußrunde.
In der Universitäts-Aula wurden die Kämpfe der Fechter mit dem Mannschafts-Florettfechten in Angriff genommen. Die Deutschen Schuchardt, Ruckaberle, Knies und Wiese hatten in Aegypten einen schwachen Gegner, der mit 15:1 geschlagen wurde.
Beginn des Tennisturniers.
Die Eröffnung des Tennisturniers wurde durch Regen am Vormittag etwas verzögert. Am Nachmittag, als die Plätze wieder trocken waren, konnten dann die ersten Spiele abgetragen werden. Im Fraueneinzel gab es einen deutschen Sieg durch Frl. G r ö h l i n g über die Tschechin Drtinova mir 2:6, 8:6, 6:2.
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