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der
Am Sonntag, 14. Juli, vormittags hält
die
Schiedsrichter-Arbeitsgemeinschaft Gießen auf dem Waldsportplatze des LfB.-Reichsbahn Gießen ihren
zweiten Appell ab.
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Zum 82. Male Keldbergfest.
Das 82. Feldbergfest, das am 20. und 21. Juli
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Als Meldeschlußtag wurde vom Ausschuß 14. Juli bestimmt.
Schiedsrichterappell auf dem Waldsportplatz.
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Naturschutz ist Dienst an Volk und Vaterland
Naturschutz im Dritten Veich
Einführung in Wesen und Grundlagen zeitgemäßer Naturschuharbeit
Von Professor Or. Walther Gchoenichen
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Amtliches Gutachten der Neichsstelle zur Förderung des deutschen Schrifttums im Neichsüberwachungsamt der NSDAP, vom 25.8.34: „Das sorgfältig gearbeitete Buch schildert in knapper Form alle wesentlichen Fragen deutlich und allgemeinverständlich. Es wird klar und eindringlich gezeigt, daß wirklicher Natur- schuh eine Mehrung des Dolksvermögens und für unser Volk nicht nur seelisch bunh die Erhaltung wichtiger Erscheinungsformen unserer Dollsheimat etwas bedeutet, sondern daß die Durchführung des Naturschuhes auch ein Teil der Er- füllung des Satzes: ^Gemeinnutz geht vor Eigennutz^ ist. Das Buch ist ein vorzügliches Schulungsmittel und sollte in allen öffentlichen Büchereien vorhanden
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in Cronberg beginnt. Abends findet auf dem Feldberge ein Deutscher Bergabend statt, an dessen Gestaltung wie im Vorjahre wieder Oberstudiendirektor Philipps (Friedberg), Fachamtsleiter für Laienspiel im Landschaftsbund Volkstum und Heimat, mit Friedberger Laienspielkräften beteiligt ist.
Den Vierkämpfen der Turner, Turnerinnen und Sportler am Sonntag geht eine Morgenfeier voraus. Gleich nach der Feier treten die Männer- und die Jugendturner zum Wettkampf an, dann die Altersklassen II bis IV und die Frauen. Gleichzeitig beginnt der Wehrkampf der Wehroerbände. Der Nachmittag bringt dann die Staffelläufe, ferner Schauvorführungen, darunter Volkstänze und gymnastische Darbietungen von etwa 200 Turnerinnen, sowie ein Tischspringen der Turner. Gegen 16 Uhr werden alle Teilnehmer mit den Fahnen der Vereine aufmarschieren zur feierlichen Siegerehrung, bei der der stellvertretende Gaubeauftragte H. Topp (Frankfurt a. M.) eine Ansprache halten wird.
Für den Wehrkampf, der die guten Beziehungen Zwischen den teilnehmenden Verbänden und dem Neichsbund für Leibesübungen zum Ausdruck bringen wird, besteht innerhalb der oben genannten Wehrverbande ein lebhaftes Interesse, Eine Sitzung des Zeldberg-Ausschuffes. Am 14. Iuli Meldeschluß für das 82. Feldbergfesl.
Sen letzten Vorbereitungen für das am 20. und 21 Juli stattslndende 82. Feürbergfest galt eine Sitzung des Feldbergfest-Ausschusses, der auch der Stellvertreter des Gaubeauftragten Beckerle Be- zirksbeauftragter Hermann Topp, beiwohnte. Der Führer des Feldbergfest-Ausschusses, Hugo Pfaff lÄ^nkfurt a. M.), gab ein Bild von dem Stand der Vorbereitungen für das Fest, das durch die Beteiligung der Wehroerbände in diesem Jahre eine besondere Note erhalten wird, lieber den Ablauf her Wettkämpfe machten Oberturnwart Eugen K r a m b (Bad Kreuznach) und Bezirksbeauftragter
Topp (Frankfurt a. M.) aufschlußreiche Mitteilungen Die geplante Festgestaltung und die Vielseitigkeit der Wettkämpfe, an denen sich Turner, Sportler und die Wehrformationen beteiligen, oer- sprechen in bezug auf Aufbau und Beteiligung ein Feldbergfest, das keinem seiner Vorgänger nachstehen wird. Das Feldbergfest, das immer schon em echtes Volksfest gewesen, wird mehr noch als bisher den Gedanken der Volksgemeinschaft Herausstellen und dazu die enge Verbundenheit der im RfL. geeinigten Turner und Sporller mit den Kameraden in den Wehroerbänden lebendig veranschaulichen. Daß sich auch nach altem Brauche die Festbesucher aus nah und fern wieder in großer Zahl in das altbeliebte Volks- und Heimatfest ein- gliedern, darf beim diesjährigen Bergfeste bestimmt erwartet werden.
Aus der Besprechung im Feldbergfest-Ausschuß ergab sich, daß das 82. Feldbergfest in seinem Ver- lauf im wesentlichen die Fest- und Wettkampffolqe der Vorjahre einhält.
Am Samstagnachmittag wird der Mannschaftskampf um das historische Völsun- g e n h o r n ausgetragen, der mit dem Gepäckmarsch
Grundbedingung für einen Schiedsrichter ist: Gutes Auftreten, Kenntnis der DFB.-Regeln und eine gehörige Portion Beherrschung. Es sind 22 Spieler auf dem Spielfelde und diesen Spielern beizubringen, daß sie sich unbedingt den Regeln des Spieles zu unterwerfen haben, ist Aufgabe des geschulten Schiedsrichters, ungeachtet der Wünsche und der manchmal unberechtigten Kritik der Zuschauer und fanatischen Vereinsanhänger.
Um nun auch tatsächlich den Spielverlauf genau verfolgen zu können, muß ein Schiedsrichter genau so gewandt und eintrainiert sein, wie die Spieler. Ja, an den Schiedsrichter wird noch eine größere Anforderung gestellt, man verlangt von ihm, daß er alles, also jeden Regelverstoß nicht nur sieht, sondern auch ahndet. Dabei darf der Schiedsrichter aber beileibe kein Diktator, sondern er muß Freund und Kamerad der Spieler zugleich sein.
Es ist nun leider so, daß noch vielen Spielern, auch Spielern der 1. Mannschaften die unbedingt nötige Kenntnis der Spielregeln fehlt. Ganz zu schweigen von den Zuschauern, die immer nur mit dem Schiedsrichter zufrieden sind, wenn die Mannschaft, mit der sie sympathisieren, den Sieg davon trägt. Und gerade die Zuschauer sollten sich doch mehr mit den Regeln vertraut machen und mehr Verständnis für die Leistungen des Schiedsrichters aufbringen.
Zweck des Appells ist nun, etwa fehlende oder mangelnde Kenntnis der Regeln den Schiedsrichtern benubringen und den Schiedsrichternachwuchs zu fördern. Besonderen Wert legt der DFB. auf das Auftreten des Schiedsrichters, er muß die Zuschauer schon für sich gewinnen können, wenn er nur das Spielfeld betritt und seine Pfeife ertönen läßt. Hat der Schiedsrichter ein gutes Auftreten, dann wird ihm schon von vornherein mancher kleine Fehler verziehen.
Diesem Appell wohnt die Kreisführung des DFB. bei und wird sich wohl jeder Schiedsrichter und Anwärter zur Hergabe seines ganzen Könnens einsetzen. Nicht zu vergessen ist, daß der Schiedsrichter in der Hauptsache Erzieher der Sportjugend ist und deshalb den dazu nötigen Idealismus mitbringen muß.
Kilo (1900) bei den Olympia- Prüfungskämpfen in Hamburg.
O ^".mpsschulungsplan des Fachamts für Leichtathletik sieht heute und morgen noch einmal Prüfungskämpfe innerhalb der Olympia- lchtung vor, und zwar in Hamburg und in Darmstadt. Einladungen hierzu haben durchweg nur Leichtahleten bzw. Leichtathletinnen erhalten, die für die Olympia-Kernmannschaft vorgemerkt sind. Kilo von der Spielvereinigung 1900, der auf Grund seiner bisherigen Leistungen im Diskus-
Oavispokalkampf Tschechoslowakei—Deutschland 1:1.
3n Prag begann am Freitag bei sehr heißem Sommerwetter der Endrundenkampf zur Europazone des Davispokals zwischen Deutschland und der Tschechoslowakei mit den Einzelspielen. Im ersten Spiel hatte unser „zweiter Mann", der junge Berliner Heinrich Henkel, den tschechischen Spitzenspieler Roderich Menz-el, der jahrelang zur Weltklasse zählte, zum Gegner. Der Deutsche lieferte einen großen Kampf und gab sich erst nach fast drei Stunden 7:5, 6:1, 4:6, 2:6, 6:4 geschlagen; fünf Sätze also benötigte der Deutschböhme, um über den tapferen Berliner die Oberhand zu behalten und den ersten Punkt für die Tschechoslowakei zu erringen. Anschließend trat unser Meister Gottfried von Cramm dem zweiten tschechischen Einzelspieler Josef C a s k a gegenüber. Caska hatte nicht viel zu bestellen, schon nach drei Sätzen mußte er sich dem großen Können des Wimbledonzweiten mit 6:2, 6:4, 6:2 beugen. Nach den beiden Einzelspielen des ersten Tages steht der Davispokalkampf Deutschland — Tschechoslowakei somit 1:1.
Kurze Etappe der „Sour".
Noch 68 Teilnehmer traten am Freitag bei druckender Hitze zu der kurzen achten Etappe der Radrundfahrt durch Frankreich von Grenoble über 102 Kilometer nach Cap an, auf der wiederum zwei größere Höhen zu überwinden waren. In den Stei- gungen taten sich auch diesmal wieder die Italiener, aber auch die Belgier hervor. Im Endspurt konnte der Belgier Jean Aerts nach einer Fahrzeit von 3:24.07 Stunden gegen Ruozzi (Italien) gewinnen. Dritter wurde Verwaecke in 3:24.25 vor S pe i ch e r (3:25.45) und Lowie (3:25.54). Bester Deutscher war wiederum Thierbach (Dresden), der nach 3:29.21 Stunden den 21. Platz belegte.
auf dem Feldberg im Taunus durchgeführt wird, ist nicht nur offen für alle Vereine der DT., sondern erstmals auch für alle Sportvereine, die dem Reichsbund für Leibesübungen angefchloffen find. Dazu kommt als eine besondere Bereicherung des Festes ein Mannschafts-Wehrkampf für SA. (Gruppen Hessen und Kurpfalz), SS., Arbeitsdienst (Gau Hessen-Nassau), NSKK., Luftsportverband und Polizei. Die Gesamtleitung der Wettkämpfe liegt in Händen des Oberturnwarts im Keldbergfest - Ausschuß, Gauoberturnwart Eugen K r a m b (Bad Kreuznach). Für den Mannschafts- Wehrkampf wird ein besonderer Wettkampfstab gebildet, der unter der Leitung des Gaubeauftrag- h?n des Reichssportführers, SA. - Gruppenführer Beckerle und feines Stellvertreters, des Bezirks- beauftragten Hermann Topp (Frankfurt a. M.) steht und dem je ein höherer Führer der beteiligten Organisationen angehören wird.
Im Mannschafts-Wehrkampf hat jede Mannschaft du bestreiten einen Gepäckmarsch mit einer gelände- sportlichen Hebung und einen Gelände-Hindernis- lauf. Der Kampf beginnt Sonntag früh 11 Uhr mit dem Abmarsch der Wehrkampfmannschaften. Um 1 Uhr treffen die Mannschaften auf dem Berge an, kurz vor dem Ziel ein Keulenzielwurf (kniend 20 Meter in einem 3 Meter großen Kreis) in den Gepäckmarsch eingeschaltet wird. Neun Felder der Feldbergkampfbahn stehen für diese geländesportliche Hebung zur Verfügung. Jeder Mann erhält drei Keulen. Die Mannschaft muß in kürzester Zeit im ganzen 6 Treffer erzielen. Nach einer einstündigen Ruhepause treten die Wehrmannschaften dann zum Zweiten Teil des Wehrkampfes, zum Gelände- Hindernislauf an, der über eine Strecke von etwa 2000 Meter führt. Das Ziel des Laufes liegt auf dem Berge in unmittelbarer Nähe des Brun- hildisfelfens.
Jede Mannschaft, die beide Teile des Wehr- kP!cUu bestreiten fjat, besteht aus einem Führer und 5 Mann.
VfB.-Veichsbahn-Leichtathletik.
Am kommenden Sonntag startet der VfB.-R. bei den Nationalen leichtathletischen Wettkämpfen des FV. 1919 Weilburg. Weilburg hat es schon immer verstanden, seinen Wettkämpfen die richtige Besetzung zu geben. Diesmal dürfte die Kontur- renz noch stärker werden, da auch die Hochschule für Lehrerbildung in Weilburg am Start ist, in deren Reihen sich vorzügliche Leichtathleten befinden. Die VfB.-R. müssen deshalb mit allem Ernst an den Start gehen. Erstmals starten auch einige Frauen auswärts. Besonders in der 4-rnal- 100-Meter-Staffel hofft man hier auf ein gutes Abschneiden.
Erfolgreiche post-Schühen des Gießener Post-Sportvereins.
Der 4. Deutsche Postwettkampf im Kleinkaliberschießen hat auch für unseren Gießener Post-Sportverein gute Erfolge gebracht. Von insgesamt 287 teilnehmenden Vereinen steht unsere Mannschaft mit 1120 Ringen an der 58. Stelle. Im Höchstbeteiligungsbewerb marschiert Gießen mit 115 Schützen von 245 Gesamtmitglievern an dem 73. Platz.
Bester Einzelschütze von hier wurde unter den insgesamt gezählten 37 169 Schützen der P. I. Heinrich Kern mit 153 Ringen an 194. Stelle; zweitbester der Psch. Karl Müller mit 149 Ringen an 290. Stelle. Bester Jungschütze von hier wurde K. Schad mit 131 Ringen an 31. Stelle.
Die Leistungen sind um so erfreulicher, als ein Teil guter Schützen wegen dienstlicher und sonst dringender Verhinderung nicht zum Schießen kam.
Großes Reit- und Kahrturnier in Bad-Aauheim.
Am 20. und 21. Juli 1935 findet im Zusammenhang mit hem, Jubiläum des Staatsbodes ein großes Reit- und Fahrturnier in Bad-Nauheim statt. Mit diesem Turnier werden auch einige Schaunummern verbunden fein. Die Wehrmacht wird Vorführungen bringen, die sicherlich allgemeines Interesse finden werden. Außerdem beteiligt sich auch die SA.-Reiterei, die mit Gebrauchspferden einen schweren Ackerwagen fahren wird, und hier ihre Leistungsfähigkeit beweisen soll. Das Programm bringt ferner eine Quadrille. Auf die heutige Anzeige sei besonders aufmerksam gemacht.
Zum 10. Male ^/Runb um Schotten".
Insgesamt weit über 100 Fahrer gemeldet.
Schotten, die Kleinstadt im Herzen des Vogels- bergs, steht jetzt schon im Zeichen des großen Motorradrennens ,Rund um Schotten", das am 21. Juli 1 Zum zehnten Male durchgeführt und als Lauf um ! die Deutschen Straßenrneisterfchaften gewertet wird, i
Auf der Strecke werden am letzten Tellstuck noch einige Ausbesserungsarbeiten vorgenommen. Der übrige Teil der Rennstrecke präsentiert fick aber schon in einer geradezu mustergültigen Verfassung. Längs der Rundstrecke wird ein Zaun von Maschendraht in einer Länge von rund elf Kilometer gezog- gen, um Absperrung und Zuschauerkontrolle zu erleichtern. In Schotten selbst sind die Funktionäre des DDAC. eifrig an der Arbeit, um die letzten organisatorischen Vorarbeiten zu erledigen. Der starke Eingang von Meldungen verspricht alle bisherigen Schottener Veranstaltungen weit in den Schatten zu stellen. Schon längst bevor die Meldefrist abgelaufen war, lagen für alle Klassen insgesamt über 120 Meldungen vor, unter denen sich mit Ausnahme der wenigen Fahrer, die sich an dem Rennen um den Großen Preis von Belgien beteiligen, die gesamte deutsche Fahrer-Elite befindet. Die nachstehenden Namen sprechen für sich selbst:
B i s 2 5 0 c c m : Schön, Frankfurt a. M., Winkler, München, Müller und Geiß, Pforzheim, Koh- fink, Bietigheim — insgesamt etwa zwei Dutzend Fahrer.
Bis 3 5 0 ccm: Liebergall, Wiesbaden, Loos, Godesberg, Mellors und Mellmann, Neckarsulm — insgesamt über 25 Fahrer.
B i s 5 00 ccm: Poths, Wiesbaden, Scheel, Frankfurt a. M., Mansfeld, Breslau, Bauhofer, München, Soenius, Köln, Rüttchen, Erkelenz, Steinbach, Neckarsulm, Giggenbach, Mühldorf — insgesamt über zwei Dutzend Teilnehmer.
Seitenwagen bis 600 ccm: Kahrmann, Fulda, Detert, Faust, Nürnberg, Schneider, Düsseldorf, Loof, Godesberg, Seppenhauser, München — insgesamt etwa 15 Fahrer.
Internationale „Military" in Oöberih.
Bei der Internationalen „Military" in Döberitz, der letzten großen Vorbereitung der Reiter für die olympischen Spiele, wurde am Freitag der zweite und zugleich schwerste Teilwettbewerb, der über insgesamt 36 Kilometer führende Geländeritt ausgetragen. Wie schwer die Prüfung war, zeigt nur allzudeutlich der Ausfall von rund 30 v. H. der Bewerber. Der Ostpreuhe „Nurmi" unter Hauptmann Stubb enbor ff aus dem Vielseitigkeitsstall der Kavallerieschule Hannover konnte in der Gesamtwertung auch weiterhin die Führung behaupten und seinen Punktvorsprung so weit ausdehnen, daß er kaum noch zu schlagen ist. Den zweiten Platz nimmt der Däne Grandjean auf „Grey Friar" vor „Granit" (Rittmeister Lippert) ein.
werfen eingereicht ist, geht in Hamburg an dep Start. Es sind insgesamt acht Diskuswerfer nach dort berufen, alles Spitzenkönner. Dem 1900er wird es unter diesen Umständen nicht leicht fallen, sich eine gute Position zu verschaffen.
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Diskus-Weltrekordmann Schröder ist jetzt, wie eine Anzahl anderer Polizei-Leichtathleten (Lammers, Scheele, Blask) nach Berlin 'ersetzt worden, wo er bessere Möglichkeiten hat, sich für die Olympischen Spiele vorzubereiten.
Leichtathletik -er Gp.-Dg. 1900.
Besuch der Nationalen Wettkämpfe in Weilburg und Frankenberg.
Am Sonntag kämpfen die Leichtathleten der Spielvereinigung 1900 nach zwei Fronten. Es sind sowohl Meldungen beim Weilburger Fußball-Verein, als auch beim Sportverein „Hessen 1911" Fran- kenberg Eder zu erfüllen. Bei beiden Veranstaltungen treffen die Spieloereinigungsleute auf eine starke Gegnerschaft. Da einige gute Kräfte noch nicht wieder aktionsfähig sind, werden die Entsandten alles aufbieten müssen, um sich durchzusetzen. In Weilburg wird wohl der größte Teil der Lahn- und Main-Vereine vertreten sein. Auch Hessen-Preußen Kassel wird am Start erwartet. Die Frankfurter Konkurrenz wird sich besonders stark in den Frauen- Wettbewerben bemerkbar machen.
In Frankenberg dürfte die Besetzung ebenfalls stark ausgefallen fein. Neben Kassel und Marburg werden die Leute aus Fritzlar, Corbach usw. schon ihren Mann stellen. Das gilt sowohl für die Aktiven als auch für die Jugendklasse.
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