Wandern und Reisen ♦ Bäder und Sommerfrischen.
zerreißen sich dort, wo
nennadeln und der Erde in der Luft.
doe.
Auf dem Rhein bei Oberwesel.
Wanderfahrten
)as nehmen wir aus die Reise mit?
<1
ja so
das Tageskleid verwandelt. Die Mode ist
VerüwLLchtersel-e
Eine Einladung an dieser Stelle fahrt snm Besuch Ihres Hauses!
torfÄÄ:$tobTeS^n Zu b-zl-h-n durch I°be Suchhund,uu» teSÄÄ Lugo Sermühler Verlag
Gin Sünden« und Sittenbuch. Mit 64 Kunstdrucktafeln und vielen Textabbila düngen. Preis broschiert RM. X8» gebunden RM. 3,60.
Man sott an vieles denken, aber nicht alles einpacken! von Louise Diel.
ken jenseits der Berge herab. *
Auf den Matten und auf dem bewegten Grün der Bergwälder jagen Schatten und Licht in hetzender Eile voreinander her, und nun wirft die Sonne ihre ganze Macht über das Tal. An den Zweigen glänzen Millionen von Diamanten, die Wiesen dampfen. Die Bäche haben neue Kraft gewonnen
Landaufth.I.Vogelsb. Ferienwohn. w 10.X (3 Bett.). Wochenend m. Frühst. 2.40. Volle Pens. 3.40.Fr.M.Klatt, geb. Dieffenthaler Schlierbach b.W.170
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kannteste dieser Ausgangspunkte, der an fick einen Besuch lohnt. Hier treffen sich die Ausläufer von Rhön, Vogelsberg und Knüll und schaffen mit ihren herrlichen Waldungen, die bis an die Badeanlagen reichen, dem uralten, schon 736 gegründeten Städtchen seine äußerst reizvolle Lage. Wie in der ganzen Gegend noch buntestes Fachwerk herrscht, so entzückt auch hier die mittelalterliche Prägung des Stadtbildes. Von architektonifcheer Bedeutung ist neben dem prächtigen Rathaus (16. Jahrhundert) die Stiftsruine (1038—1144), die als größte ro- manische Kirchenruine Deutschlands gilt und eine besondere Seltenheit birgt: im Glockenturm hängt noch immer eine der ältesten deutschen Glocken, die Lullusglocke, die alljährlich nur einmal, im Oktober zum „Lullusfest", geläutet wird. Der malerische „Eichhof", eine trutzige Wasserburg früherer Siebte, alte Kirchenruinen auf den Bergen entzücken die Besucher, die hauptsächlich Hersfeld wegen der heilkräftigen Quellen des modernen Bades aufsuchen.
Von Hersfeld läuft das Knüllbähnle durch anmutiges Bergland in die Nähe des berühmten Malerdorfes Willingshausen, seit hundert Jahren eine unserer interessantesten „Pinselkolonien" mit origineller Malerstube im Gasthof und einer von Künstlerhand geschaffenen Schwälmer Stickereischule. Denn hier grenzen die Knullberge den weiten Schwalmgrund mit seinem ganz besonderen Bauernvölkchen, das noch heute in Sitte, Tracht und kernfestem Wesen eine Sehenswürdigkeit für sich ist und jeden Heimatfreund interessieren sollte. Eine Schwälmer „Salat- firmes, etwa in Ziegenhain, der Hauptstadt der Schwalm, mit ihren unverfälschten Na- tionaltänzen in kostbaren alten Trachten durfte nicht allein für alle kundigen Marburger Musen- söhne ein verlockendes Sonntagsziel fein! lieber das altertümliche Ziegenhain führt auch von Treysa an der Main-Weserbahn die bequemste Autopostlinie mitten durch den Knüll und macht den Besuch des Knüll gipfele (635 Meter) zu einem leichten Spaziergang.
Dies sogenannte Knüllkövfchen auf luftiger Hochfläche ist ein wahrer Schauinsland. lieber Den fruchtstrotzenden Schwälmer Gau, zu den Hohen und Waldern um Kassel, in die Thüringer Berge, Rhön, Vogelsberg geht der Blick, und nach allen Seiten streichen die aussichtsreichen Wanderwege, beron schönster wohl in die prachtvollen Buchenwälder des Efzetales, bergab nach Homberg führt, das sich so malerisch an feinen rumengefronten Burgberg duckt. Manch idyllisches Nestchen, Neukirchen, Öltrau, Schwarzenborn bietet mit stillen, herbstbunten Wäldern Rast und Erholung, aber auch der „Givfettresser", dem es das Knüll- köpfchen selbst am meisten angetan, findet hier em vortreffliches Hausen! Denn außer einem einsamen Malerheim „ganz oben" und einer Jugendherberge am Waldsaum steht als bestes Mittelstuck noch Vater Fälders blitzblank neues Häufel da, wo man für wenig Geld schwelgen kan und die kräftigste Knüll-Luft gratis bekommt!
Sahenfurt — Holzhausen — Rodenroth — Rasenberg — Beilstein — Greifenstein —
Edingen.
Wir fahren mit Sonntagskarte nach Katzenfurt, gehen auf mit Obstbäumen bestandener Landstraße durch Greifental, eine ehemalige Hugenottenkolonie, hierauf am Forsthaus Langengrund vorbei, das anmutig am Waldrand liegt, überschreiten die Straße Greifenstein—Dianaburg und kommen bei Holz- hausen in das liebliche Ulmbachtal. Erne mehrfach gekrümmte Straße führt uns hinauf nach dem hoch- liegenden Rodenroth am Fuße des Rasenbergs (512 Meter), den wir auf Feldwegen besteigen, um die wundervolle Aussicht bis in unsere Gegend und nach den fernen Lahnbergen zu genießen. Hier oben treffen wir auch die Wanderstrecke 7 des Wester- waldvereins, die uns bis Beilstein den Weg zeigt. Wir kommen über saftige Wiesen, spater an der Schmalburger Ley, einem mächtigen Dasaltstein- brud) vorüber nach Beilstein, das nach Merian „lustig zwischen Bergen liegt" und von einer Burgruine überragt ist. Bei der Ruine gute Gastwirtschaft. Wir folgen jetzt blauen Strichen die uns an der Beilsteiner Ley vorüber zumeist durch Wald, an dessen Austritt herrlicher Blick, nach Greifenstein führt, dessen stattliche Burgruine und Kirche eine Besichtigung lohnt. Auf aussichtsreichem Wege stei-
Bad Salzschlirf
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gen wir hinab nach unserem Endziel Edingen: bis Katzenfurt nachlösen. Wanderzeit etwa 5 Stunden.
Lollar — Forsthaus Waldhaus — Krofdorf.
Diese lohnende Wanderung ist, da sie viel durch Wald führt, namentlich für die heiße Jahreszeit geeignet, doch empfiehlt sich die Mitnahme von Getränken, da unterwegs keine Unterkunftsmogllch- feit ist. Don unserem Ausgangspunkt Lollar folgen wir den roten Keilen, die vom Hangelstein kommen und UNS bis zum Waldhaus begleiten. Wir kommen an dem altersgrauen Gotteshaus von Kirchberg vorüber, überschreiten die Lahn und das am andern Ufer liegende Ruttershausen, hinter dem uns alsbald der Wald aufnimmt und bis kurz vor Dem Endziel nicht verläßt, nach einiger Zeit treffen wir das rote H des Hessischen Rennwegs, das auf uralten Verkehrswegen gemeinsam mit unserem Zeichen weitergeht. Durch prächtigen Hochwald wandern wir weiter, kreuzen bei der Dicken Buche die schwarzen Punkte, die nach Fronhausen führen, und gelangen nach etwa 2^/rstündiger genußreicher Wanderung zum Forsthaus Waldhaus,das früher eine willkommene Raststätte war, jetzt aber bedauerlicherweise seine gastlichen Pforten geschloßen hat. Hier verlassen wir die beiden Wegezeichen und gehen in einer guten Stunde die schöne, von Autos wenig belebte Waldstraße nach Krofdorf, von wo wir das Postauto zur Heimfahrt benutzen.
Seht, welch' schöne Landschaft! Mit einem Griff ist der Photoapparat dem Koffer entnommen — und auch Ersatzfilme dürfen schon bei Beginn der Reise nicht fehlen.
In allen Teilen Deutschlands spielt Geschichte, die meisten Gaue find erfüllt, vom Leben und Weben großer Dichter und Denker. Wer richtig reift, nimmt sich darum ein Buch mit, das Weg und Reiseziel erschließt und Einfühlung in die neue Umgebung vermittelt. Doch neben dem Reisebuch, das uns die Ferne geistig nahebringt, liegen einige Familienbilder, die Auge und Herz in tiefer Heimverbundenheit fesseln.
Zu guter Letzt drängen sich Ueberlegungen und Ratschläge, wie der Inhalt des Koffers. Um unabhängig von fremdem Personal zu sein und sich ganz auf sich selbst stellen zu können, dürfen weder die zuverlässige Weckuhr noch das N ä h k ä st - chen (mit Schere), weder klappbare Kleiderbügel noch das Schuhputzzeug fehlen. Kein Witterunas- umschlag darf überraschen, für jede sportliche Be- tätigung müssen die erforderlichen Utensilien vorhanden fein. Vom Kragenknopf über das vollständige Rasierzeug bis zum dunklen Anzug („für besondere Gelegenheiten") muß für den Herrn an alles gedacht werden, und ein Erinnern an Paß, Ausweis und Visitenkarten und darüber hinaus an den Tafchenkalender (mit Gedenktagen) und die Versicherungspapiere für zu Haufe (damit im Bedarfsfälle kein Versäumnis eintritt) wie für die Reise selbst kann nichts schaden. Die Großen schätzen bei schlechtem Wetter Schach- ober Kartenspiel, die Kinder brauchen unterhaltendes, möglichst geräuschloses, kleines Spielzeug. Ein Bilderbuch, ein Baukasten mit bunten Steinen kann oft Wunder tun. Eine Thermosflasche leistet im Zug und bej Ausflügen gute Dienste — und was fehlt noch?
Aus Angst etwas zu entbehren, wird häufig z u viel mitgenommen. Was soll die Riesenflasche mit Haarwasser auf einer achttägigen Reise? Warum das letzte gute Stück aus dem Kleider- schrank mitnehmen? Beim Heimkommen ist bann nichts Frisches zum Anziehen ba — nein, beim Einpacken schon an bie Rückkehr benken! Unb Kost- barfeiten, bie ängstlich gehütet werben müssen. Gegen- stänbe, bie keinen Druck unb Stoß vertragen, wie auch Lieblingsstücke, bie keine Aufgabe erfüllen, zu Hause lassen! Nach ber Rückkehr mache man einmal eine „Kofferbilanz", um festzustellen, was von bem Mitgenommenen wirklich gebraucht würbe. Das Ergebnis kann für bas nächste Mal gute Dienste lei-
einherirren. Plötzlich, nur für wenige Sekunden, wird der Gipfel des Berges frei, der mit feinem kühnen Schwünge alle anderen weit in ber Umgebung beherrscht. Die Spannung unter ben Wolken wächst an; sie schieben sich ineinanber, rücken gegen bie felsigen Wänbe vor unb zerfließen vor bem Anprall an bem harten Stein zu taufenbfach veränberlichen, gespenstischen Gestalten, bis sie ben Ranb ber Berge erklommen haben. Langsam zerteilt sich bas grau- schwarze Meer, blauer Himmel blenbet baraus hervor, unb bie letzten mürrisch geballten Wolken sin-
sten.
Darüber hinaus hält jeher an feiner kleinen Eigenbrötelei fest, der eine kann nicht ohne Goethes „Faust", der andere nicht ohne Kamillentee reifen — warum auch nicht! Vergeßt jedoch darüber nicht die drei wichtigsten letzten Punkte: Das Geld nie an einem einzigen Platz zu verwahren (der alt- modische kleine Lederbeutel auf der Brust hat sich noch immer bewährt), eine Liste des gesamten Inhalts der Koffer aufzustellen und an jedem Gepäckstück ein Namensschild wie in Hut und Mantel mindestens die Anfangsbuchstaben des Namens anzubringen.
Dann gute Fahrt und frohe Heimkehr!
Reifeliteratur.
— „B o d e n f c e u n b Rhein." Der Bodenseeprospekt ist in diesem Jahr durch viele neue Bilder überaus bereichert worden. Das was das Gebiet Bodensee und Rhein so anziehend macht, die herrliche Landschaft in Verbindung mit den Zeugnissen uralter Kultur und mit dem pulsenden Leben ber Gegenwart, ist burch bie Auswahl der über 50 Bilder überzeugend zum Ausdruck gebracht. Das äußere Gewand des Prospektes verdankt seine Lebendigkeit einer Anordnung der Bildseiten, die an die Art guter, illustrierter Zeitschriften erinnert. Der Textteil enthält neben einer Beschreibung, die wohltuend sachlich die Schönheiten des Gebietes darzustellen versucht, die Hotellisten und praktische Hinweise, so z. B. für den Grenzverkehr.
Daten für den 14. Juli.
1789: Erstürmung und Zerstörung der Bastille in Paris; — 1816: der Kulturhistoriker Graf Arthur Gobineau in Dille d'Avroy geboren (gestorben 1882): — 1867: v. Bismarck wird Bundeskanzler; — 1884: in Duala an der Mündung des Kamerun« flusfes wird bie beutfche Flagge gehißt; Gründung beutfcher Kolonien; — 1895: ber Reichsbauernfuh- rer unb Ernährungsminister Walter Darrs in Be- grano in Argentinien geboren.
Daten für den 15. Juli.
1099: Erstürmung Jerusalems (1. Kreuzzug, 1096 bis 1099); — 1291: Rudolf I., Graf von Habsburg, Deutscher König in Speyer gestorben (geboten 1669); — 1831: der Bildhauer Reinhold Beaas in Berlin geboren (gestorben 1911); — 1874: Der Dichter Wilhelm von Scholz in Berlin geboren; — 1918: (bis 17.) Angriffsschlacht an der Marne und in der Champagne; — 1928: der italienische Politiker und Staatsmann Giovanni Giolitti in Rom gestorben (geboren 1842).
Sprechen wir hier nicht von felbstverständlichen Dingen wie Kleidern, Schuhen, Hüten. Doch halt! Schon da fängt allzu oft bas Dilemma am Wer wüßte nicht ein Lieb zu fingen do n Hutschachteln, bie als ärgerlicher Ballast von einem Ort zum anbern mitgeschleppt würben, unb von Älei- bern unb Anzügen, bie ungetragen, aber zerdrückt wieder daheim landeten.
Doch neben diese Kleidungsfrage treten nicht minder wichtige Ueberlegungen mannigfacher Art Die fürsorgliche Frau und Mutter zeichnet ja als JRei e= marschall für alles verantwortlich. Sie muh für alle möglichen Fälle vordenken. Ein Kind erkaltet sich, sofort müssen Fieberthermometer und Guttapercha für Umschläge zur Hand fein, und mit ihnen bie anberen Dinge einer kleinen, aber inhaltreichen Reiseapotheke. Denn bie Erfahrung lehrt, bah ber Organismus burch Klimawechsel unb oer- änberte Ernährung auf Reisen leicht in Unorbnung 9e™on wieviel Hilfsmitteln bes Menschen Wohlbe- finben abhängig ist, bas merkt mancher erst richtig auf ber Reise. Der Kurzsichtige kann fern Augen- alas nicht entbehren. Weil in ber kleinen Sommerfrische vielleicht kein Optiker ist mutz er vorsorglich stets eine Reservebrille ober Emzelglaser bei sich führen. Auch bie Sonnenbrille kann von unersetzlichem Wert sein, zumal wenn sie mit be» sonberen Gläsern ausgestattet ist. Hier darf ber für vieles gültige Ratschlag gegeben werben: Notwendige Gebrauchsgegenstände, bie sich nicht überall im ersten besten Geschäft fofort neu anschaffen lassen nehme man möglichst in Reserve mit. Man mutz ferner stets barmt rechnen, batz dieses ober jenes Kleibungsftück burch Schöben verschieb euer Art plötzlich nicht mehr gebrauchsfähig ist, auch Da mutz sofort ein Ersatz vorhanben fein. Sich nur auf ein einziges Paar Schuhe ober auf em Tageskleid ÄU verlassen, ist unvorsichtig. Ebenso bebenklich ist es aber, neue Schuhe, bie noch nicht richtig „gangbar" sinb, und andere Kleidungsstücke, deren Bequemlichkeit noch nicht bewiesen ist, mitzunehmen.
Welche Frau erlebte auf Reisen feine lieber- raschung, die sie zwingt, mit Geschick 'm Handum- Drehen aus ber Not eine Tugend zu machen! Das feMenbe, plötzlich aber benötigte Nachmittags- ober Abendkleid wirb rasch ersetzt bureb eine ansprechende Garnitur, eine Blume oder Schleife, nut der man
großzügig, und die Frauen sind fo erfinderisch! Nach dieser Richtung liegen darum weniger Schwierigkeiten als in den unzähligen Ansprüchen und Forderungen, die der Reisende geroohnheitsmapig stellt, so als sei er zu Hause, — und für alles soll der Koffer aufkommen!
Schon während der Fahrt müssen Briefpapier, Briefmarken und Füllfederhalter zur Stelle sein. Das kleine Taschenbüchlein enthalt alle wichtigen privaten unb beruflichen Anschriften unb Telephonnummern. Wie nützlich ist jetzt auch Losch- papier; benn ber Brief soll rasch auf ber nächsten Zwischenstation in ben Bahnhofsbriefkasten! —
3m Allgäu zwischen Regen und Sonnenschein.
Wovon unterhalten sich in »°m Mn°n Mgau-r Dorf hart an ber österreichischen Grenze bie Ferien gäfte wenn sie abenbs in ben Gasthausern beisaM' Sh“ und nach dem Esi-n noch >hre °-rl°hn- Uchen, oerdauungssördernden G-sprache sich' Natürlich hier wie überall, wo man die Sunden des Andres in ein paar Wochen Erholung wieder gell ?u macken lucht über das Wetter. I-lbst°-r tandl.ch auch wer den schönsten Aufstieg zur Schatzalm oder über bie Aussicht vorn Breitgrat, vor allem aoer über bas Wetter, benn es gibt kein Xhema bei bem iira finffnunaen unb Befürchtungen, tiefgrunoige NaNg-n'Ünd kühnste PH-nt-si-'-mun'» °°r-
Linern dieses entzückenden ^b-rgstal-szurech net entfdieibet sich zum morgigen Vormittag jur
Schwur! *
Am nächsten Morgen Hangar ^mer^em
für zweckmäßig holt. *
Läng,am ^r&^b”rruenbS^n:9»"re^TamUen ■’S X Über den Grat der Berge hinein ^das^Tal. kr.echen in di- Schluchten und
Waren Sie schon im „Knüll"?
XSon 3- Sitting-Wiesner.
Das merfroürbige Wort „Knüll" ist im beutschen Sprachschatz zwar nicht unbekannt, aber als Bezeichnung für eine unserer schönen beutschen Mit- telgebirgslanbschaften bürste es selbst manchen findigen Wanberfreunben noch immer ein frember 'Klang fein. Unb boch hat jeher bies unbekannte Stückchen Hessenlanb schon gestreift, östlich ober westlich, wenn er von Berlin über Kassel ober Eisenach nach Frankfurt a. M. fuhr unb ein Städtchen aus bem Knüll-Dreieck: Hersfelb, Homberg ober Treysa anlief, bie bas Knüllgebirge umgrenzen. Don biefen drei belebteren Plätzen aus lassen sich auch bie bequemsten Schlenderfahrten finben, kreuz unb quer burch bas einsame, auf- unb abschwingende Berglanb mit feinen stillen Tälern, tiefen Buchen- unb Tannenforsten, versteckten alten Mühlen unb Walbseen, heideartigen Hochflächen.
B a b Hersfeld' ist ber bebeutenbfte unb be-
......irt, wo bie letzten Latschen in ben i unb brausen ungestüm in bie Tiefe. Die Berge Himmel ragen, zu vielen kleinen Fetzen, Die wie ab- stehen frei unb in gewaltiger Ruhe gegen das dun- gefprengte Schäflein hilflos unter ber großen Herbe kelste Blau bes Himmels. Das Tal scheint weiter einherirren. Plötzlich, nur für wenige Sekunden,| geworden zu sein nach diesem Regen; die duftende wird der Gipfel des Berges frei, der mit feinem küh- Kühle ist noch zusammen mit dem Geruch ber xan»
fiebteit. ReichhaltifleBucyere^
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Würzburg-Frankl umgeb. v. Svesi u. Flußfischerei, nimmt Sommer- fartroalb/m ruh. Lage, sonn.Frem- frifcbler in Pension. Pr. 3.20 Mk. benzim.,Badegel.Liegewies-Penß. preis nnt Nachm.-Kasiee 3.50^. Familie Ermäßigung. Besitzerin.
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Als sich in ben späten Nachrnittagsstunben die Schatten riesengroß auf die Hänge legen, ist der schwarzgraue Spuk vorn Dormittag ferne Vergangenheit. Die Sonne färbt in triumphalem Abschied, als habe sie sich niemals hinter einem grauen Schleier verborgen gehalten, bie Bergspitzen unb setzt ihnen eine Krone auf von purpurnem Gold.
Der Herr aus Stuttgart mit bem lebenslustigen Bäuchlein entscheibet sich am abenblichen Stammtisch zum morgigen Tag für schlechtestes Wetter unb oerabrebet einen Skat. Totsicher! Unb ber Wirt vom Gasthof „Zur Nebelkrähe" betrachtet noch einmal anerkennend den Wetterzettel mit den Worten: „Fortdauer des bestehenden Wetters."
Für Wanderer und Aatursteunde


