3. 2er Mannschafts-Verfolgungs- rennen. Am Start: Mannschaft: Parduschek- Danz; Zacharias-Müller; Stamm-Kneller; Göbel- Faust. 1. Sieger: Stamm-Kneller; 2. Zacharias- Müller; 3. Paduschek-Danz; 4. Göbel-Faust.
4. Punktefahren: 10 Mann: 1. Schmidt 44 Pkte., 2. Gassenmeyer 35 Pkte., 3. Ehlers 34 Pkte., 4. Hohbein 15 Pkte.
5. 1-Stunden - Mannschaftsrennen: 1. Sieger: Stamm-Kneller 23 Pkte., 2. Tertilde- Schmidt 21 Pkte., 3. Ehlers-Purkert 8 Pkte., 4. Pa- duschek-Danz 8 Pkte., 5. Kerp-Muhl E. 3 Pkte.
Deutsche Fußball-JNeisterschast.
Hanau ausqeschaltet.
Hanau 93 — SpBg. Fürth 1:5 (0:2).
Das letzte im eigenen Gau angesetzte Meisterschaftsspiel der Hanauer wurde am gestrigen Sonntag vor 8000 Zuschauern auf dem 03-Platz in Kassel ousgetragen. hatten die Hanauer im Vorspiel in Würzburg die Fürther mit 1:0 geschlagen, so rechnete der Anhang des Nordhessen-Meisters im eigenen Gau erst, recht mit einem Hanauer Siege. Die Erwartungen der Hanauer Anhänger wurden aber stark enttäuscht. Die Fürther waren in ausgezeichneter Verfassung und hielten die ziemlich abgekämpft und ermüdet wirkende Hanauer Mannschaft dauernd im Schach. Auch die sonst so gute Hintermannschaft der Nordhessen wußte diesmal nicht zu überzeugen.
Die Fürther legten in der ersten Halbzeit kurz vor der Pause durch Warst und Becher zwei Treffer vor. Nach dem Wechsel stellte Becker das Ergebnis auf 3:0, und bei diesem Stande fiel durch Mondors nach einem Strafstoß der Ehrentresfer der Hanauer. Später stellte Becher das Spiel auf 4:1, kurz vor Schluß fiel aus einem Gedränge der fünfte und letzte Treffer der Fürther.
Bayerns Meister lieferte am Sonntag das beste seiner bisherigen Meisterschaftsspiele. Die Mannschaft war schnell und eitrig und wurde auf Grund ihrer besseren Läuferreihe bald feldüberlegen. Auch die technische Durchbildung der einzelnen Spieler war besser als beim Gegner. Hanau war gegen die letzten Spiele nicht wieder zu erkennen. Es schien, als habe die Mannschaft den Kampf schon aufgegeben. Außer ihrem großen Eifer hatte die Mannschaft dem bayerischen Gegner wenig entgegenzusetzen.
Schalke endgültig Gruppenmeister.
In der G r u p p e 2 der Deutschen Meisterschafts- Endspiele sicherte sich der FC. Schalke 04 nun auch punktemäßig den Sieg der Gruppe und damit die Teilnahme an der Vorschlußrunde. Die Schalter spielten in Stettin vor 6500 Zuschauern gegen den einheimischen Pommernmeister Stettiner SC. und siegten mit 6:0 (3:0). In die sechs Treffer teilten sich Pörtgen (2), Gellesch, Tibulski, Kallwitzki und Urban.
Deutschland Zweiter in Brüssel.
Die Briten Turniersieger. —
Unsere Reichself nach zweimaliger Verlängerung nur knapp 3:2 unterlegen.
Am Samstag wurde das Brüsseler Hockey-Länderturnier mit den Schlußspielen im Heyssel-Stadion beendet. Den Höhepunkt bildete der Kampf um den Turniersieg zwischen Deutschland und der britischen Elf, den die Briten knapp mit 3:2 (1:1) nach Zweimaliger Verlängerung zu ihren Gunsten entscheiden konnten. Nach Ablauf der regulären Spielzeit stand das Treffen 2:2, und auch während der ersten Spielverlängerung änderte sich das Ergebnis nicht, erst während einer nochmaligen Verlängerung konnten die Vertreter Großbritanniens einen Treffer erzielen, der ihnen den Turniersieg einbrachte.
Im Kampf um den dritten Platz konnte Holland, ebenfalls erst nach Verlängerung, einen 4:3-(l:l-) Sieg über Spanien verbuchen, nachdem das Spiel noch Beendigung der regulären Spieldauer 3:3 stand, und sich damit den dritten Platz hinter den Briten und Deutschland sichern.
Stöer deutscher Kunsislugmeisser.
In Stuttgart fanden am gestrigen Sonntag auf dem Cannstatter Wasen die deutschen Kunstflugmeisterschaften ihren Abschluß. Deutscher Kunstflug- meister wurde diesmal Fliegerkapitän Stoer (Berlin) mit 1475 Punkten vor Gsrd A ch g e l i s mit 1471 Punkten und Liefe! Bach (Heidelberg) mit 1049 Punkten. Auf dem vierten Platz endete Schwarmführer Meier (Darmstadt) mit 554 P.
Skirennen auf her Zugspitze.
Toni Bader gewinnt den Zngshitz-Pokal.
Einen Riesenerfolg hatte die gestrige Schlußveranstaltung der Saison 1934/35 des Deutschen Ski
verbandes mit den traditionellen Skirennen auf der Zugspitze. 170 Gemeldete hatten sich am Start zum Sprunglauf und Abfahrtslauf eingefunden.
Die Veranstaltung begann mit dem Sprunglauf am Vormittag, zu dem 80 Teilnehmer angetreten waren. Als Sieger mit der Bestnote des Tages 222,2 und Sprüngen von 37,5 und 40 Meter ging Toni Bader SC. Partenkirchen hervor, der damit auch den Pokal der Zugspitzbahn-Gesellschaft gewann Ausgezeichnet sprang auch der Jungmanne Wiedemann vom SC. Oberstaufen, der mit 41 Meter den weitesten Sprung überhaupt stand.
Im Rohmen der Feier des 75jährigen Bestehens von sechs Groß-Frankfurter Turnvereinen fand am Sonntag im vollbesetzten Schumann-Theater in Frankfurt a. M. der K u n st t u r n - G a u k a m p f zwischen den Gauen Bayern, Mitte und Süd- west statt.
Der Kampf endete mit einem überraschend glatten Siege der ganz ausgezeichnet besetzten bayerischen Mannschaft, die 963,9 Punkte errang. Der veranstaltende Gau-Südwest muhte auch noch den Gau Mitte vorbeilassen, der 930,5 Punkte erreichte. Südwest kam mit 903,5 Punkten nicht über den letzten Platz hinaus.
Man hatte mit einem spannenden Kampf zwischen Bayern und Südwest gerechnet, während dem Gau Mitte keine besonderen Aussichten eingeräumt worden waren. Aber gerade die Vertreter des Mitte- Gaues waren die Ueberraschung des Tages. Nur zweimal, an den Ringen und am Reck, konnte sich der Gau Südwest vor den Thüringern behaupten, die in den übrigen vier Hebungen jeweils den zweiten Platz belegten und auch im Endergebnis einen immerhin klaren Vorsprung von 27 Punkten herausholten. Vollkommen unangefochten steuerten die Bayern von Anfang an ihrem sicheren Siege zu. Don Gerät zu Gerät dehnten sie ihren Abstand vor dem Gau Mitte weiter aus, und fast im gleichen Verhältnis fiel auch der Gau Südwest hinter den Thüringern zurück. Die schwachen -Leistungen der Südwest-Mannschaft, in der nur Ernst Winter den an ihn gestellten Ansprüchen gerecht wurde, sind wohl auf eine nicht ganz glückliche Mannschaftsaufstellung zurückzuführen. Eine andere Südwestmannschaft hätte wohl die 60 Punkte Differenz gegen den Gau Bayern auch nicht ausgeglichen, sie hätte aber sicherlich nicht so sang- und klanglos verloren. Nächst Ernst Winter gefiel in der Mannschaft nur noch der Oppauer Richard Reuther, während die übrigen vier durchweg von den Turnern der Gaue Bayern und Mitte übertroffen wurden.
Bei herrlichstem Wetter fanden gestern die Wettkämpfe statt. In fast allen Disziplinen waren starke Felder am Start. Es wurden daher an die Kampfrichter große Anforderungen gestellt. Wie bei den vorausgegangenen Veranstaltungen, so hatte der DfB.-Reichsbahn auch diesmal ein Kampfgericht zur Stelle, das feine Aufgabe mit Verständnis erledigte. Dies ist ein wesentlicher Faktor zum Gelingen der Veranstaltung.
Am Start
waren Teilnehmer folgender Vereine: Sportklub 1880, I. G. Sportverein, Eintracht, Postsportverein und Polizeisportverein, sämtlich aus Frankfurt a.M. Tv. 1861 Eschwege, Reichsbahn-Turn- u. Sportverein Limburg, Tv. Heuchelheim, Tv. Lollar und die Gießener Vereine Tv. 1846, 1900 und VfB.- Reichsbahn Gießen. In fast allen Klaffen konnte man in den Siegern sehr gut veranlagte und auch bereits merklich geschulte Leute feststellen. Die Vorführungen der Frauenabteilung des DfB- Reichsbahn Gießen fanden starken Beifall. Die Frauen erledigten auch die schwierigsten Hebungen in eleganter Manier. Nachstehend
die Ergebnisse:
Klasse A.
100 Meter: 1. Rompel, 1880 Frankfurt, 11,9; 2. Bangert, IG. Frankfurt, 12; 3. Deutschmann, TD. 1861 Eschwege, 12,1 Sekunden.
400 Meter: 1. Will, Reichsbahn Limburg, 57,3;
Anschließend fand der Abfahrtslauf statt, der vom Schneefernerkopf nach der Knorrhütte führte, bei einer Länge von vier Kilometer und einem Höhenunterschied von 800 Meter. Dabei erzielten die Frauen ganz hervorragende Leistungen, denn sie mußten als Erste über den stumpfen Schnee gehen. Sieger in der allgemeinen Klasse wurde G l e i s l - Partenkirchen in 4:02 Min., aber die absolute Best- zeit erzielte der in der Altersklasse startende Martin Neuner 1860 München mit 4:01. Bei den Frauen belegte Frl. G r a \ e g g e r • Partenkirchen in 5:52,4 den ersten Platz.
Eine Zusammenstellung der Leistungen an den
einzelnen Geräten ergibt folgendes Bild:
Südwest Punkte 149,9
Darren
Bayern Punkte 160,8
Mitte
Punkte
156,0
Ouerpferd
152,5
147,1
139,1
Freiübungen
159,1
156,4
153,8
Ringe
165,7
158,0
159,6
Längspserd
152,7
147,6
134,4
Reck
173,1
165,4
166,7
Gesamt 963,9 930,5 903,5
Recht spannend gestaltete sich im Wettbewerb um den besten Einzelturner der Zweikampf Schwarz- mann — Winter. Nach dem Turnen an den Ringen hatte der Frankfurter eine knappe Führung von 0,7 Punkten erreicht, aber schon beim Pferdsprung, wo Schwarzmann für einen glänzend durchgeführten Sprung 29,6 Punkte, Winter dagegen nur 26,5 erhielt, fiel die Entscheidung zugunsten des Bayern. Winter lag damit 2,4 Punkte zurück, die er auch an seinem Spezialgerät, am Reck nicht aufholen konnte. Schwarzmann erreichte hier sogar 29,9 Punkte, Winter nur 29,5 Punkte, so daß sich der Vorsprung des Fürthers auf 2,8 Punkte ausdehnte.
Mil 174,4 Punkten (Barren 28,2, Ouerpferd 28,8, Freiübung 29,8, Ringe 28,1 Lüngspferd 29,6, Reck 29,9) wurde der Deutsche kunst- turnmeister wieder einmal Erster, während Ernst Minter mit 171,6 Punkten (28,7, 28,9, 28,3, 29,7, 26,5, 29,5) Zweiter wurde.
In den dritten Rang teilten sich die beiden Bayern Volz (Schwabach) und Stangl (München) mit je 166,3 Punkten. Die vier nächsten Plätze in der Einzelwertung belegten Die Thüringer Limburg (Ruhla), 161,6, Rödel (Greiz), 158,1, Tretner (Altenburg), 157,2 und P o p p (Schleiz), 154,9.
2. Schreff, IG. Frankfurt, 58,8; 3. Koch, 1900 Gießen, 59,5 Sekunden.
800 Meter: 1. Horn, Eintracht Frankfurt, 2,08; 2. Carnier, IG. Frankfurt, 2,09; 3. Bastian, Reichsbahn Limburg, 2:12,5 Minuten.
4X100-Meter-Staffel: 1. TV. 1861 Eschwege 47,6; 2. IG. Frankfurt Sportv. Frankfurt 47,9; 3 Eintracht Frankfurt 48,5 Sekunden.
Weitsprung, Klasse A: 1. Emmel L, Eintracht Frankfurt, 5,71; 2. Hofmann, Eintracht Frankfurt, 5,62; 3. Emmel II., Eintracht Frankfurt, 5,61 Meter.
Diskuswerfen: 1. Hermann, 1880 Frankfurt, 39,28; 2. Möller, TV. Eschwege, 33,39; 3. Presser, Eintracht Frankfurt, 32,49 Meter.
Kugelstoßen: 1. Hermann, 1880 Frankfurt, 14;
2. Bangert, IG. Frankfurt, 12,55; 3. Möller, TV. Eschwege. 12,32 Meter.
Klasse B.
50-Meter-Lauf: 1. Goß, 1900 Gießen, 6,3; 2. Jung, Eschwege, 6,3; 3. Kley, VfB.-Reichsbahn Gießen, 6,5 Sekunden.
100 Meter: 1. Loewe, 1880 Frankfurt, 11,8; 2. Rauecker, IG. Frankfurt. 11,8; 3. Jung, Eschwege, 11,9 Sekunden.
800 Meter: 1. Schimpf, Eintracht Frankfurt, 2:178,; 2. Schneider, Eschwege, 2:19,6; 3. Schlicht, 1880 Frankfurt, 2:21,8 Minuten.
4X100-Meter-Staffel: 1. 1800 Frankfurt 48,7;
2. IG. Frankfurt, 1. Mannschaft, 48,7; 3. IG. Frankfurt, 2. Mannschaft, 49,6 Sekunden.
Hochsprung: 1. Hcko, Eintracht Frankfurt, 1,50;
2 Oldenburg, IG. Frankfurt, 1,48; 3. Ouennet, IG. Frankfurt, 1,48 Meter.
Kugelstoßen: 1. Loewe, 1880 Frankfurt, 12,32; 2. Kley, DfB.-Reichsbahn Gießen, 11,80; 3. Goß, 1900 Gießen, 11,66 Metern
Klasse C.
50 Meter: 1. Hüner, IG. Frankfurt, 6,9; 2. Par- low, Lollar, 7,1; 3. Heimpel, IG. Frankfurt, 7,4 Sekunden.
75 Meter: 1. Erich Rinn, Heuchelheim, 10,2; 2. Heimpel, IG. Frankfurt, 10,6; 3. Heinrich Mootz, DfB.-Reichsbahn, 10,8 Sekunden.
4X50-Meter-Staffel: 1. TV. Lollar 28; 2. IG. Frankfurt 28,8; 3. Polizei Frankfurt 29,2 Sekunden.
Kugelstoßen: 1. Werner, Polizei Frankfurt, 9,95; 2. Heinrich Mootz, DfB.-Reichsbahn Gießen, 8,44; 3. Dewald, ViB.-Reichsbahn Gießen, 8,43 Meter.
Weitsprung: 1. Rinn, TD. Heuchelheim, 4,79; 2. Heimpel, IG. Frankfurt, 4,43; 3. Hüner, IG. Frankfurt, 4,32 Meter.
Klasse D.
50 Meter: 1. Adolph, 1900 Gießen, 7,8; 2. Kraft, 1900 Gießen, 7,9; 3. Schmidt, IG. Frankfurt, 8 Sekunden.
4X50-Meter-Staffel: 1. 1900 Gießen, 1. Mannschaft; 2. 1900 Gießen, 2. Mannschaft; 3. IG. Frankfurt.
Weitsprung aus dem Stand: 1. Freilinger, 1900 Gießen, 2,05; 2. Klähr, IG. Frankfurt, 2,05; 3. Schmidt, Frankfurt, 1,94 Meter.
Ballweitwerfen: 1. Kraft, 1900 Gießen, 55,50; 2. Schmidt, IG. Frakfurt, 53,55 ; 3. Schneuker, 1900 Gießen, 51,47 Meter.
DfB.-Reichsbahn Gießen.
vfB.R. I — Sportfreunde Wetzlar I 1:0 (1:0).
Da einige Spieler nach Köln zum Länderspiel gefahren waren, mußten die Hiesigen mit einer Der- legenheitself, der man keinerlei Gewinnaussichten geben konnte, in Wetzlar antreten. Aber es kam anders, als man dachte. Die Ersatzspieler fügten sich gut in die Mannschaft ein, und wenn auch in technischer Beziehung nicht wie gewohnt gespielt wurde, so wurde dieses Manko durch erhöhten Eifer ausgeglichen. Die Wetzlarer Mannschaft hat den erwarteten Gegner abgegeben. Ihre überragenden Leute waren der Tormann, der rechte Verteidiger und der linke Flügel. Zur Gießener Mannschafts- kritik fei nur gesagt, daß keine Versager in ihren Reihen waren.
Zum Spielverlauf ist zu berichten: Die Hiesigen haben Anstoß und spielen die erste Hälfte mit dem Wind im Rücken. Hierdurch bedingt sind die Gäste leicht feldüberlegen. Die Außen können sich aber vorerst nicht wie gewöhnlich durchsetzen, da die meisten Vorlagen durch den Wind ins Aus getrieben werden. Gut vorgetragene Angriffe der Gäste scheitern mehrmals an der glänzenden Abwehrarbeit des Wetzlarer Schlußmannes. Auf der Gegenseite setzen die Wetzlarer immer wieder ihren" linken Flügel ein. Als der Gießener Tormann einen schwach geschossenen Ball verfehlt, lag die Führung für die Gastgeber in greifbarer Nähe, aber Leut- heu f e r rettet zur Ecke. Der Halblinke der Wetzlarer, ihr gefährlichster Mann, kommt nicht zum Schuß, da die Gießener ihn immer wieder durch besondere Bewachung lahmlegen. Auf der Gegenseite spielt sich der Innensturm der Gäste gut durch. Döti Erben wandert der Ball zu W l o d a r e ck. Eine Körpertäuschung und der Ball landet unhaltbar im Wetzlarer Netz. Die Gießener führen mit 1:0. Weiter sind die Hiesigen im Angriff, und als Szponick eine Flanke des Rechtsaußen neben die Latte ins Aus schießt, war das Glück auf feiten des Gastgebers. Zwei Ecken für bie Hiesigen, die abgewehrt werden, dann ist Halbzeit. Nach Wiederbeginn gelingt es den Gastgebern, eine Viertelstunde lang das Spiel drückend überlegen zu ge» statten. Aber die Gießener Hintermannschaft hält auch dieser Drangperiode stand. Zwei Bombenschüsse von König hält der Gästetormann in überragender Manier. Die Gießener ziehen ihre Halbstürmer zurück und können, da diese die Aufbauarbeit übernehmen, gefährliche Angriffe einleiten. Szponick wird zweimal in letzter Sekunde behindert, so daß seine Schüsse über die Latte streichen. Das Spiel wird jetzt sehr hart. Ein Freistoß im Gießener Strafraum wird von den Gastgebern verschossen. In der letzten Viertelstunde sind die Gäste wieder in Front. Eine Erscheinung, die bei den Gießenern etwas Hngewohntes darstellt. Aber sie können trotz mehrfacher Gelegenheiten die gebotenen Chancen nicht ausnutzen. Als W l o d a » reck die gegnerische Verteidigung umgeht und zu dem alleinstehenden Halbrechten paßt, verschießt dieser eine sichere Torgelegenheit.
BfB. 2. 3ugb. — Sportfreunde Wehlar 1. 3ugb. 1:6.
Wie vorausgesehen, erlitten die Gießener bei den Wetzlarern eine Niederlage, deren Höhe auch dem Spielverlauf entspricht. Man sollte nicht immer den Hiesigen Gegner gegenüberstellen, denen sie körperlich nicht gewachsen sind.
Kunsttum-Ltebenaschung in Frankfurt.
Sau Bayern siegt vor Mitte - Südwest Letzter.
III.Aationate leichtathletische Äaendivettkämpse des VsV.-Reichsbahn, Gießen.
Hervorragende Ergebnisse. — Glänzender Verlauf der Veranstaltung.
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