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Oberheffen.

Mütterfreizeit der evangelisch-kirchlichen Irauenhilfe in Langsdorf.

cx) Langsdorf, 12. Mai. Auf Anregung des Verbandes der evangelisch-kirch­lichen Frauenhilfen in Hessen hatte eine Reihe hiesiger Mitglieder 10 Frauen von Bad-Nauheim für eine Freizeit von einer Woche zu sich eingeladen. Es waren von evange­lischen Mütterdienst in Bad-Nauheim nur solche Mütter ausgewählt worden, die der Erholung drin­gend bedürftig waren, ohne sich aus eigenen Mit­teln eine Entspannung erlauben zu können. Die hiesigen Gastgeberinnen nahmen die Mütter in Wohnung und Verpflegung. Sie wurden alle um­hegt wie hilfsbedürftige Kinder, und fühlten sich alsbald unter solcher Obhut sehr wohl.

Der Landesverband der Frauenhilfen hatte seine Vikarin Margarete S i e b e r t h für die ganze Frei­zeit zur Verfügung gestellt, daß sie sich unseren Gästen ganz widmen könne. Morgens wurde der Tageslauf mit einer Andacht im Pfarrhaus be­gonnen. Nachmittags wurden kleinere Spaziergänge in den Wald oder die nähere Umgebung gemacht, je nach der körperlichen Leistungsfähigkeit der Er- holungsuchen^n. Abends wurde der Tag mit einer gemeinsamen Andacht geschlossen. An zwei Aben­den sprach Fräulein S i e b e r t h zu dem größeren Kreis unserer Frauenhilfe. Am ersten Abend er­läuterte sie den Sinn der ganzen Veranstaltung den Dorfsrauen, am anderen Abend stellte sie etliche biblische Frauengestalten vor die Seelen ihrer Zu­hörerinnen. Wir hatten die Freude, daß sowohl die Kreisverbandsvorsißende, Frau K r e u d e r (Gießen) als auch die Geschäftsführerin des Lan­desverbandes, Fräulein Wahrendorff, unsere Gäste begrüßten.

Am Freitagnachmittag reisten die Nauheimer Mütter, gekräftigt und beglückt ab, erfreut, daß sie in unserer Dorfgemeinde den Willen erleben konn­ten, positives Christentum zu üben. Wir Dorf­leute aber konnten einen Einblick gewinnen, wie­viel Not sich hinter der glänzenden Fassade einer Badestadt bergen kann, wieviel Liebe es noch selbst­los zu üben gilt, bis alle Volksgenossen ein men­schenwürdiges Dasein haben.

Ein -ISjähnger Streit um ein Grund­stück aus der Welt geschafft.

* Grünberg, 12. Mai. Hier schwebte seit 15 Jahren ein hartnäckig geführter Streit um ein Stück städtischen Geländes, den ehemaligen Färbgraben. Dieses Gelände wurde im Jahre 1920 von der angrenzenden Firma Schmidt zum ersten Male für ihre Zwecke beansprucht, allerdings erfolglos, da es damals noch städtischen Zwecken dienen mußte. Ein anderer angrenzender Grund­besitzer, der Schlossermeister Schäfer, konnte im Jahre 1924 einen Teil des Geländes für einen Wohnhausbau erwerben, sein Konkurrent um den Grundstücksbesitz, die Firma Schmidt, ging trotz eifriger Bemühungen wiederum leer aus. Von da ab datiert nun ein erbittertes Ringen um das Rest­stück des Geländes. Der Gemeinderat und auch das Kreisamt in Gießen mußten sich sehr oft mit dem leidigen Streit beschäfigen, wobei die Fa. Schmidt u. a. geltend machte nachdem im Jahre 1934 dem Schlossermeister Schäfer noch ein Geländestreifen zwischen seinem Wohnhaus und der Werkstatt ab­gegeben worden war daß das Gelände ihr schon einmal (im Jahre 1924) versprochen und zweimal (1926 und 1932) von der Stadt verkauft worden sei, so daß die Firma nunmehr eine Schaden­ersatzklage für den Fall des anderweitigen Verkaufs des Geländes in Aussicht stellte. Dem unerquicklichen Streit machte nun der neue Bürger­meister Wagner ein Ende. Er erhielt von beiden Interessenten an dem Grundstück gleiche Angebote zum Kauf des restlichen Geländestücks, stellte aber auch fest, daß die Firma Schmidt in ihrem Betrieb mit großen Raumnöten zu kämpfen hat und sich bereit erklärte, auf dem strittigen Gelände sofort eine Lagerhalle zu errichten, ferner bei der Ueberlassung des Grundstücks die angekündigte Schadenersatzklage fallen zu lassen. Daraufhin sprach der Bürgermeister das restliche Gelände, in Ueber- einstimmung mit dem Gemeinderat und mit dem Kreisamt Gießen, der Firma Schmidt zu und beendete damit einen Rattenkönig von Streitig­keiten. Das Gelände ist an die Firma bereits auf­gelassen worden, in den nächsten Tagen wird mit dem Bau der Lagerhalle begonnen werden.

Landkreis Gießen

= Wieseck, 13. Mai. Der hiesige Obst- und Gartenbauverein hielt gestern für seine Mit­glieder und für Freunde des Obstbaues eine Schu­lungstagung im Freien ab. Der Vereins­oorsitzende und Örtsfachberater für Obstbau, Lehrer B e p p l e r, wies zuerst auf die schweren Frostschä­den hin, die die kalte Maiennacht im Obst- und Gar­

tenbau angerichtet habe und die gleich bei der Be­sichtigung der neuen Kleingärten festgestellt werden konnten. Eine Freude war es für die Teilnehmer, durch die im herrlichsten Blütenflor stehenden Baumstücke zu wandern. Jedermanns Pflicht sei es, so betonte der Leiter, alles zu tun, um aus dem reichen Blütenjahr ein gutes Obstjahr zu machen. Wohl sind einzelne Blütenanlagen in der Knospe erfroren, aber jeder Obstwirt müsse durch richtige Volldüngung, sowie durch planmäßige Schädlings­bekämpfung seine Schuldigkeit tun, um durch Erzeu­gung marktfähigen Obstes die Einfuhren ausländi­scher Ware überflüssig zu machen. Qualitätsobst lasse sich nur da erzielen, wo neben der Obstbaum- karbolineumspritzung im Winter noch die nötigen Sommerspritzungen mit Kupfer, oder Schwefel- und Arsenmitteln durchgeführt würden, um damit den Hauptobstverderbern, der Obstmade und dem Schorf (Fusikladium), zu Leibe zu rücken. Baumwart Haas rückte dann die Erfolge der Karbolineum- spritzung ins rechte Licht und zog Vergleiche zwischen bespritzten und unbehandelten Bäumen. Letztere zeigten einen starken Befall mit Apfelblattflöhen, die unter Umständen den ganzen Blütenansatz eines Baumes vernichten können. Neuerdings macht sich auch der Birnblattfloh schädlich bemerkbar. Weiter­hin wurden die Frostspannerlarven, die Larven des Apfelblütenstechers, der Knospenwickler, Blatt- und Blutläuse, sowie die Fraß- und Saugschäden dieser Schadinsekten gezeigt und amtlich erprobte Bekämp­fungsmittel empfohlen. Den aus der Versammlung heraus geäußerten Wünschen nach weiteren Rund­gängen soll zur gegebenen Zeit entsprochen werden. Der Vorsitzende wies noch darauf hin, daß die Karren- und Rückenspritze des Vereins den Mitglie­dern zur Verfügung stehen und zur Verbilligung des Spritzverfahrens die notwendigen Pflanzen­schutzmittel vereinsseitig beschafft würden.

* Hausen, 12. Mai. Der etwa 25 Jahre alte Hilfsarbeiter Hugo M ü h l von hier erlitt am Sams­tag bei der A r b e i t i m S t e i n b r u ch einen U n - fall, bei dem er schwere Kopfverletzun­gen davontrug, die seine Ueberführung nach dem Krankenhaus in Gießen notwendig machten.

s. Lang-Göns, 12. Mai. Am gestrigen Abend hatte unser BdM. zu einem Eltern-

LPD. Frankfurt a. M., 12. Mai. Im Monat April hat sich die E n t l a st u n g des Arbeits­marktes im Landesarbeitsamtsbezirk Hessen weiter fortgesetzt. Wenn auch, wie zu er- warten stand, das Tempo der Entlastung geringer war als im Monat März, in dem besonders das Ausmaß der Belastung des letzten Winters ausge­glichen werden konnte, so ist der im Monat April erreichte Erfolg im Hinblick auf die planmäßige Verminderung des Einsatzes von Notstandsarbei­tern sehr beachtenswert.

Die Abnahme der Zahl der Arbeitslosen betrug 3365 oder 2,4 v. h. des Standes vom Ende Mrz, davon waren knapp ein Drittel Frauen. Ende April wurden insgesamt 138 554 Arbeits­lose gezählt. Gegenüber dem Höchststand der Arbeitslosigkeit bei der Machtübernahme Ende Januar 1933 liegt der Stand von Ende April 1935 nunmehr um rund 194 000 oder 58,3 v. h. niedriger.

Die Entlastung des Arbeitsmarktes im April geht z. T. auf eine weitere Aufnahmefähigkeit der Außen­berufe zurück, zum größeren Teil trug die freie Wirtschaft zu der erneuten Belebung der Arbeitslage bei. Von der Gesamtabnahme kamen 1300 Arbeits­lose auf die Außenberufe. Die Entlastung der Gruppe Baugewerbe betrug 564, die der Landwirt­schaft 368 Arbeitslose. Die Gruppe der Industrie der Steine und Erden erfuhr eine Entlastung um 249 Arbeitslose. Von den konjunkturell beeinfluß­ten Berufsgruppen ist besonders die Entwicklung in der Eisen- und Metallerzeugung und -Verarbeitung hervorzuheben (Entlastung um 493 Arbeitslose); erheblich war auch der Rückgang im. Bekleidungs­gewerbe mit 449. Infolge der in den Bade- und Kurorten beginnenden Saison hat die Gruppe Gast- und Schankwirtschaftsgewerbe eine starke Abnahme um 536 Arbeitslose zu verzeichnen. Die Zahl der Angestellten nahm um 400 ab, die der ungelernten Arbeiter um fast 500 zu, was ebenfalls auf die Verminderung des Einsatzes von Notstandsarbei­tern zurückzuführen ist.

abend im Saalbau Hebbel eingeladen. Der Be­such war verhältnismäßig gut. _ Nach herzlichen Begrühungsworten durch die Führerin, Fräulein Gertrud Hellwig, folgte ein sehr umfangreicher und machtvoller Sprechchor, der mit eingelegten Rollen einzelner Sprecherinnen und Gesang vom tiefsten Wesen und von der größten Aufgabe un­seres Daseins handelte, vom Leben und Sterben für unser deutsches Vaterland. Anschließend zeig­ten die Mädchen anmutige und schöne Volkstänze. Weiterhin folgten noch lustige Schattenspiele, der Schneider und der Teufel usw., die viel Beifall fanden. Den Abschluß der Darbietungen bildete ein TheaterstückDie Weiber von Weinsberg", das recht flott gespielt wurde und reichen Beifall auslöste. Mit dem Lied der Jugend wurde der Abend geschlossen.

Preußen.

Oie Wehrmacht

im Dienste des Winterhilfswerks.

LPD. Frankfurt a. M., 11. Mai. Die Wehr­macht hat sich mit erfreulichem Erfolg auch in der neutralen Zone in den Dienst des Winterhilfswerks gestellt. So erbrachten die Großkonzerte der Wehrmacht in Hanau einen Reinertrag von 628,53 Mark, in Wiesbaden von 704,28 Mark, in Mainz von 1024,15 Mark, in Worms von 1068,75 Mark, zusammen einen Reinertrag von 3425,71 Mark. Der Ertrag wurde in voller Höhe den Kreisleitungen der NSDAP, in Hanau, Wies­baden, Mainz und Worms, die sich in dankenswerter Weise für die erfolgreiche Durchführung der Kon­zerte eingesetzt hatten, zur Abführung an die zu­ständige Winterhilfsstelle zur Verfügung gestellt. Neben dem finanziellen Erfolg haben die Veran­staltungen durch ihren starken Massenbesuch in be­sonders erfreulicher Weise die Zusammengehörig­keit und Verbundenheit der Wehrmacht mit den Volksgenossen des nationalsozialistischen Reiches be­wiesen.

Dillkreis.

* E i s e m r o t h, 12. Mai. Durch einen unglück­lichen Sturz zog sich der Bergmann Ewald T h i e l m a n n einen Unterschenkelbruch des linken Beines zu, der seine Ueberführung nach der Gießener Klinik notwendig machte.

Ende April wurden in der Arbeitslosenversiche­rung 22 325, in der krisenfürsorge 50 251 Hauplunterstühungsempfänger gezählt. Die Zahl der Hauptunlerstühungsempfänger in beiden llnterstühungseinrichlungen zusammen ist dem­nach gegenüber dem Stand von Ende Mörz um 6202 oder 7,9 v. h. zurückgegangen.

Die Zahl der anerkannten Wohlfahrtserwerbslosen betrug Ende April 34 043, also 1046 oder 3,1 v. H. weniger als Enbe März. Die Zahl der in der werte­schaffenden Arbeitslosenfürsorge beschäftigten Not­standsarbeiter belief sich auf 25 822 (Ende März 30 908).

Die Fndustrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

744: Errichtung eines Reichsmarksonderkontos Brasilien.

745: Verbringung von Wertpapieren aus dem indirekten Depot nach Deutschland.

746: Die rumänische Nationalbank hat beschlossen, ab 15. 4. 1935 die bisher bei der Abgabe von Devisen erhobene Taxe von 10 v. H. für die Länder mit Clearingabkommen aufzu­heben.

747: Umschreibung von Wertpapierdepots im Auslande.

748: Ausführungsbestimmungen zur Verbrauchs­regelung für unedle Metalle, einmalige all­gemeine Erhebung über die Verbrauchs­zahlen des Jahre 1934.

749: Ausnützung der schweizerischen Einfuhrkon­tingente für das 1. Halbjahr 1935.

Rhein-Mainische Mittagsbörse.

5est.

Frankfurt a. M., 11. Mai. Die Börse lag auch am Wochenschluß sowohl am Aktien-, wie am Rentenmarkt fest. Die ungewöhnlich leichte Verfas­

Wirtschaft.

Weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit

im Landesarbeitsamtsbezirk Hessen im April.

sung des Geldmarktes bietet bei der Kundschaft wel- teren Anreiz zu kleinen Anlagekäufen, außerdem trat auch die Kulisse auf Grund der vorteilhaften Wirtschaftsmeldungen in kleinem Umfange als Käufer auf. Größeres Geschäft vermochte sich aber nicht zu entwickeln, lediglich einige Spezialwerte am Aktienmarkt erfreuten sich etwas regeren Um­satzes. Im Vordergrund standen heute Elektroaktien, insbesondere Siemens, die zunächst auf 160 Geld (154,50, Berliner Schluß 156) geschätzt wurden, ferner waren Schuckert gesucht und auf 107,90 bis 108,50 (107) befestigt. Gesfürel notierten excl. Di­vidende mit 120,50 um 0,65 v. H. höher, daneben gewannen AEG. 0,13 v. H., Licht, und Kraft 0,25 v. H. Von chemischen Werten eröffneten IG. Farben Mit 144,50 bis 145 nach 144,25, Deutsche Erdöl lagen unverändert, während sonst Erstkurse zu­nächst fehlten. Am Montanmarkt zogen Buderus 0,13 v. H., Klöckner 0,50, Rheinstahl 0,25 v. H. stär­ker erhöht waren Rhein. Braunkohlen mit plus 2,50 v. H. Harpener setzten 0,50 v. H. niedriger ein, Stahlverein lagen mit 81 und Mannesmann mit 79,75 unverändert. Otavi Minen waren wieder ge- fragt und auf 18,60 (18,13) erhöht. Von sonstigen Werten eröffneten Deutsche Linoleum 0,50, Bem- berg 1,50 v. H. AG. für Verkehrswesen 0,65 v. H. und Aschaffenburger Zellstoff 0,25 v. H. leichter, da­gegen gewannen Bank für Brauindustrie 1,40 v. H., Reichsbank 0,13 v. H., Zellstoff Waldhof 0,50 und Südd. Zucker 0,25 v. H.

Am Rentenmarkt wiesen Altbesitzanleihe mit 116,25 (115,90) und Zinsoergütungsscheine mit 89,85 (89,70) etwas größeres Geschäft auf, Späte Reichsschuldbuchforderungen zogen auf 97 (96,90), Reichsbahn-Dorzugsaktien auf 123 (122,90) an. Kommunal-Umschuldung lagen unverändert. Schwä­cher lagen im Freiverkehr auf die Nachzertifizierung zertifierte Dollar-Bonds bei Rückgängen bis 0,75 v. H. 6 v. H. Preußen 62,50 (63,25), Spargiro 62 (62,50). Auslandsrenten still.

Im Verlaufe blieb die Haltung fest, das Geschäft erfuhr aber keine Belebung. Immerhin ergaben sich gegen den Anfang vielfach weitere Besserungen von etwa 0,25 bis 0,50 v. H., so bei AEG., Schuckert, Siemens, Deutsche Linoleum, Daimler, Mansfelder Bergbau und Rheinstahl. Siemens notierten später 160 (154,50). Etwas schwächer lagen Laurahütte ( 1 v. H.) und Scheideanstalt ( 1 v. H.).

Am Rentenmarkt gingen Altbesitz auf 116 (116,25) zurück, Zinsvergütungsscheine blieben zu unver­ändert 89,85 gesucht; im übrigen lagen die variab­len Rentenwerte unverändert. Weiter rückläufig, und zwar bis nochmals 0,50 v. H. lagen zerttfizierte Dollar-Bonds. Am Pfandbriefmarkt blieben die Kurse bei kleiner Nachfrage ,gut behauptet, auch Stadtanleihen wiesen keine Veränderungen von Belang auf. Auslandsrenten lagen auch später still, 5 v. H. Innere Mexikaner bröckelten auf 5,95 (6) ab, Anatolier lagen mit 37,65 unverändert.

Srantfutfer Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a.M., 13.Mai. (Dorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1203 Rinder (250 Ochsen, 85 Bullen, 665 Kühe, 203 Fär­sen), 699 Kälber, 25 Schafe, 3800 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 34 bis 42 Mark, Bullen 34 bis 42, Kühe 22 bis 42, Färsen (Kalbinnen 34 bis 42, Kälber 28 bis 58, Hämmel 38 bis 40, Schweine 30 bis 50 Mark. Marktverkauf: Rinder mittelmäßig, Kälber, Hämmel, Schafe und Schweine ruhig.

Rundfunkprogramm

Mittwoch, 15. Mai.

6 Uhr: Frühkonzert I. 6.45: Gymnastik. 7: Früh­konzert II. 8.10: Gymnastik. 8.30: Frühkonzert. 9.15: Nach Ostland wollen wir reiten. Singestunde des VDA.-Jugendchores Kassel. 10: Nachrichten. 10.15: Schulfunk. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.30: Sozialdlenst. 11.45: Bauernfunk. 12: Mittagskonzert I des Funkorchesters. 13: Nach- richten. Anschließend Nachrichten aus dem Sende­bezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.15: Wirtschaftsbericht. 14.45: Sendepause. 15: Nachrichten. 15.15: Von Trier: 1. Quartettmusik für Cello Lieder von Peter Cornelius und Robert Schumann. 2. Funkbericht von der großen Jubi- läumsweinversteigerung au Trier. 16: Klaviermusik von Fr. Chopin. 16.30: Aus Zeit und Leben. Hun­dertjähriges Jubiläum in Bad-Nauheim. Wissen­schaftliche Institute (I). (Funkbericht aus der Arbeit eines Weltbades.) 17: Nachmittagskonzert. 18.30: Schlösser in der Wetterau. 18.45: Das Leben spricht. 19: Unterhaltungskonzert. 19.50: Bauernfunk. 20: Nachrichten. Anschließend: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20.15: Stunde der jungen Nation. 20.45:Frühling im Ahrtal". 21: Operettenkonzert. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sende­bezirk, Sportbericht. 22.20: Schach dem Zaren. Eine Stunde weltgeschichtlicher Entscheidung. Dramatische Szene von Wilhelm Müller-Scheld. (Wiederholung.) 23.10: Nachtmusik. 24: Kammermusik. 0.45 bis 2: Bläser-Kammermusik.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a.M. |

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend- börsc

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

10.5.

11-5.

10.5.

11.5.

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

100,05

100,05

100,25

100,25

4% Deutsche ReichSanl. von 1934

96,75

96,75

97

97

6%% Voung-Anlethe von 1930 ..

101,9

101,75

101,75

102,13

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld

Auslos.-Rechten .............

115,9

115,9

116

115,75

4l/e% Deutsche Retchspostschatzan-

100,4

100,4

Weisungen von 1934, I.......

100,4

100,5

6% ehem.8% Hess. Volksstaat 1929

(rückzahlb. 102%)............

98,25

98,25

98,25

98,25

4%% ehem. Hessische Landesbank

Darmstadt Gold R. 12........

96,25

96,25

96,25

_

5%% ehem, Hess. Landes-Hypo-

thekenbank Darmstadt Lioui ... 4Yi% ehem. 8% Darmst. Komm.

LandeSb.Goldschuldverschr. R.8

100,5

100,5

-

92

92

Oberhessen Provinz-Anlethe mit

Auslos.-Rechten .............

120,75

120,75

Deutsche Komm. Sammelabl. Aw

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

116,5

116,5

116,13

116,13

4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

96

96

96

W/o ehem. 4y«% Franks. Hyp.» Bank-Liqu.-Pfandbriefe.......

100,75

100,8

_

6y,% ehem. 4%% Rheinische

Hhp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....

101

101,13

101,5

101,5

4H% ehem. 8% Pr. Landespfand.

oriefanstalt, Pfandbriefe R. 19

96,75

96,75

96,75

96,75

4%% ehem. 7% Pr. Landespfand orte sanft., Gold Komm. DbLVI

96,75

96,75

96,75

96,75

Eteuergutsch.Berrechnungsk. 35-39

105,9

106

105,9

106

4% Oesterreichische Goldrente....

4,20% Oösterreichische Silberrente

27,25 1,1

28

28

1,25

28

4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische StaatSrente b. 1910

8,05

7,75

8

7,75

8

7,8

8

7,75

4yt% desgl. von 1913..........

7,8

7,9

7,9

7,85

6% abgest. Goldmextkaner von 99

V°adadbahn-Anleche

14

9,75

14

9,75

14,1

14

Frankfurt a. M

Zerlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

10.5.

11.5.

10-5.

11.5.

4% desal. Serie II ............

10

9,75

-

10

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4,6

4,5

4'/,%Rumän.vereinh.Rentev.l913

6,75

6,75

6,9

7

4% Rumänische vereinh. Rente

4,25

4,25

4,25

4,45

2%% Anatolier .............

37 65

37,65

37,25

37,75

Hamburg-Amertka-Paket .....

0

32,75

32,75

32,65

32,65

Hamburg-Südam. Dampfschiff.

0

26,75

28

Norddeutscher Lloyd .........

0

34,75

35

34,75

35

A.G. für Verkehrswesen Akt. ..

0

89

88,25

88,5

87,75

Berliner Handelsgesellschaft ...

5

109,9

110

110

110

Commerz, und Privat-Bank ...

0

93,5

93,5

93,75

93,65

Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................

0

94,25

94,75

94,25

94,75

Dresdner Bank..............

o

94,75

94,25

94,75

Reichsbank ................

12

16b 75

161", 9

161 65

161,9

A.E.G......................

0

38,4

38,65

38,13

38,65

Bekula....................

10

135

135,75

134,9

135,9

Gektr. Lieferungsgesellschaft...

5

106,5

106

105,5

105,75

Licht und Kraft ...........6%

123,5

123,75

123,5

124

Felten L Guilleaume.........

0

94,65

95,25

95

95,5

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung.

6

125,25

121

125

120,4

Rheinische Elektrizität ........

5

125

126,5

124,25

126

Rhein. Wests. Elektr..........

6

4

107

10fi.75

106,9

108,5

7

154,5

160

156

159,25

Lahmeyer LCo..............

7

122

122

121,4

122,5

Buderus ...................

0

96,4

96,5

96,25

96,9

Deutsche Erdöl ...

4

108

108

107,9

108,25

Gelsenkirchen« .. .. . ... ..

0

Harpener ...................

0

106,25

106,25

106,25

106,65

Hoesch EisenKöln-Neueste« ..

0

96,75

Ilse Bergbau ...............

6

151,5

154,5

152

Ilse Bergbau Genüsse........

6

126,75

127

126,75

127,5

Klöcknerwerke.......<

Mannesmann-Röhren^^.I

2

79,75

79,75

79,75

80,13

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

10.5.

11.5.

10-5-

11.5.

ManSfelder Bergbau ..

.......8

106

107,5

106

107,5

Kokswerke...........

.......6

117,75

Phönix Bergbau......

Rheinische Braunkohlen

.......0

.....12

217

220

217

220

Rheinstabl...........

.....31/,

107,5

108

107,25

108,13

Bereinigte Stahlwerke.

.......0

81

81,25

80,9

81,4

Otavi Deinen ........

.......0

18,13

18,6

18,5

18,65

Kaliwerke Aschersleben.

.......5

120,5

122

120,9

122

Kaliwerke Westeregeln.

.......5

120,75

120,5

120,75

121

Kaliwerke Salzdetfurth

.....1¥i

165

165

165

3- G. Färben-Industrie

.......7

144,25

145

144

145,25

Scheideanstalt........

.......9

223

222

Goldschmidt .........

.......0

99

98,5

99

99

Rütgerswerke........

.......4

113

114,13

113,75

114,13

Metallgesellschaft......

.......*

98

98

98,25

98,5

Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Zementwerk Karlstadt..

.......0

92

92,5

92,5

92,75

......8 .......4

116

116,75

-

Schultheis Patzenhoser

Aku (Allgemeine Kunsts

.......4

_

110,65

eide) .. 0

55,25

54,65

55,4

55,25

Bemberg............

.......0

113,5

112

112

112,25

Zellstoff Waldhof.....

.......0

114,5

115,25

115

115

Zellstoff Aschaffenburg

.......0

84,25

84

>3,3

o4,25

Dessauer Gas ........

.......7

-

125

Daimler Motoren.....

.......0

91,9

92,5

91,75

92,25

Deutsche Linoleum ....

.......6

161,5

162

162

162,5

Orenstetn L Koppel ...

.......0

88,65

Westdeutsche Kaufhof..

...... 0

35,5

35,75

35,75

35,9

Cbade ...............

Aecumulatoren-Fabrü.

.......0

290

288

294

290

......12

161,5

162,5

Conti-Gummi........

.......8

149,5

149,25

149,75

149,25

Gritzner.............

.......0

36,5

36,5

36,5

-

Matnkrastwerke Höchst a-äJL... 4

79,5

92

72

! -

Süddeutsch« Zucker..

*1

1167.25

167,6

168

168,5

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. ZIL

Banknoten.

10.Mai

11.Mai

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

»rief

Geld

Brief

Buenos AireL

0,658

0,662

0,658

0,662

Brüssel.....

41,98

42,06

41,98

42,06

Rio de Ian. .

0,199

0,201

0,199

0,201

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen,

53,92

54,02

53,94

54,04

Danzig.....

46,86

46,96

46,85

46,95

London .....

12,075

12,105

12,08

12,11

HelfingforS..

Paris ......

5,33

16,38

5,34

16,42

5,33

16,38

5,34

16,42

Holland ....

168,18

168,52

168,18

168,52

Italien.....

20,53

20,57

20,53

20,57

Japan......

0,710

5,649

0,712

0,710 5,649

0,712 5,661

Jugoslawien.

5,661

Oslo..... :

60,69

60,81

60,71

60,83

Wien.......

48,95

10,96

49,05

48,95

10,965

49,05

10,985

Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanien....

10,98

62,39

80,55

34,02

10,38

62,27

80,39

33.96

10,36

62,29

80,39

33,95

10,36

62,41

80,55

34,01

10,38

Budapest ...

Neuyork...

2,487

2,491

2,486

2,490

Beriin,11.Mai

Geld

Bries

Amerikanische Noten..............

2,438

2,458

Relgtscbe Noten..................

41,82

41,98

53'73

53,95

Englische Noten .................

12,045

12,085

Französische Noten ...............

16,32

16,38

Holländische Noten...............

167,76

168.44

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

6(L50

«Ä

Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

62,08

62,32

Schweizer Noten.................

80,16

80,48

Spanische Noten.................

33,48

33,62

Ungarische Noten««

LT