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will zur Neugestaltung des Reiches, das aus einem lebhaften kulturellen und wirtschaftlichen Austausch seiner einzelnen Gaue seine Lebenskraft zieht.

lieber die wirtschaftlichen und ideellen Grund­lagen und den Aufbau dieser Ausstellung berichteten am gestrigen Dienstag in einer Pressebesprechung die Mitglieder der Ausstellungsleitung, Dr. Niecz, Direktor P a q u 6 und Dr. Schnorr. Gleichzeitig wurde die Werbeschrift oorgelegt. Auf der ersten Umschlagseite finden wir das von Ferdinand Hof­mann entworfene Plakat, das eine symbolische Zeich­nung der Rhein-Mainischen Landschaft mit ihrer vielseitigen Bodengestaltung und ihrer mannig­faltigen Wirtschaft darstellt. Rhein und Main um­klammern diese Landschaft, die im Vordergrund durch charakteristische Industriebauten abgeschlossen wird, während das Zahnrad, das Symbol neuer Arbeitsgesinnung, die Landschaft überstrahlt.

Die Ausstellung wird das gesamte Festhallen­gelände, soweit es zu Ausstellungszwecken benutzt wird, also die Festhalle, dasHaus der Moden", tueWesthalle C" und dasHaus der Technik" um­fassen. Daneben wird auch das Freigelände hinzu­gezogen werden.

zahlenmäßig den richtigen Maßstab brachte, wurde der Kampf nach der Pause ausgeglichen. Duten­hofen kam stark auf und bot dem Gegner hart­näckigen Widerstand. Beide Gegner kamen noch zu jeweils drei Toren.

In der B e z i r k s k l a s s e kamen die zwei an­gesetzten Spiele zwischen Tv. Lützellinden Tuspo. Marburg und Kurhessen Marburg Mtv. Gießen Infolge Nichtantretens der Gastmannschaften nicht zur Durchführung. Die Punkte gingen kampflos an die Gegner über.

Kurze Gportnotizen.

Der erste Fußball-Gaumei st er in Deutschland wurde am Sonntag mit der Spielver­einigung Fürth im Gau Bayern ermittelt. Die Fürther siegten knapp 2:1 über den 1. FC. Nürn­berg und können, da München 1860 von Jahn Regensbdra 2:0 geschlagen wurde, nicht mehr ein­geholt werden. Die auch im Gau Mittelrhein er­wartete Entscheidung wurde durch die 2:4-Nieder- lage des BfR. Köln in Mülheim vertagt.

*

Die Regierung von Luxemburg hat 40 000 Franken für die Entsendung einer Olympia- Mannschaft nach Berlin zur Verfügung gestellt. Weitere 40 000 Franken bringen die luxemburgi­schen Sportler selbst auf.

*

Hans Stuck, der sich mit seinem Auto-Union- Wagen zur Zet in Oberitalien aufhält, dort jedoch die gleich ungünstigen Witterungsverhältnisse wie in Ungarn oorfand, hat zusammen mit Darzi und Rennleiter Walb eine neue Rennstrecke zwischen Brescia und Bergamo ausfindig gemacht, auf der nun die Versuchsfahrten vonftatten gehen sollen.

Bei dem in der Hohen Tatra zum Aus­trag gelangten Großen Preis der Tschechoslowakei holte sich der Oesterreicher Rudi Matt am Sonntag den Slalomlauf und wurde damit Preisträger der Kombination Abfahrt-Slalom vor Zingerle und Schroll (beide Oesterreich).

Französischer S k i m e i st e r in der Vierer­kombination wurde der Norweger Sigmund Ruud vor seinem Landsmann Christiansen.

der Kurs ohne Umsatz zunächst auf 96 Geld (heute mittag 89,50 bis 91), später gingen sie ohne sicht­baren Grund auf 92 bis 93 v. H. zurück.

U. a. notierten: Altbesitzanleihen 111,90, 7 v. H Stahlverein 97,25, 6 v. H. Stadt Mainz von 2S 90,25, 6 v. H. Franks. Hyp.-Bank Gold R. 1 bi- 15 96, 5 v. H. innere Mexikaner 5,20, Adca 75, Berliner Handelsgesellschaft 115, Commerzbank 84,50, vv-Bank 85,25, Dresdener Bank 85,25, Gelsenkirchen 70,50, Klöckner 86,50, Mannesmann 76,75, Phönix 55,75, Rheinstahl 96,13, Stahlver­ein 46,50, AKU. 53,75, Bekula 141, Daimler 52,90, Scheideanstalt 204,50, Deutsche Linoleum 127,50, Licht & Kraft 119,25, IG. Farben 143,25, Gesfürel 114, Holzmann 84,50, Lahmeyer 119,50, Moenus 89,25, Thür. Lieferung 103,50, Westdeutsche Kauf- Hos 39,75, Reichsbahn-VA. 118,50, Hapag 31,75.

Mainzer Schlachtviehmarkt.

Mainz, 12. Febr. Auftrieb: Ochsen 38 (zum Viehhof direkt 8), Bullen 36, Kühe 383 (14), Färsen 136 (2), Kälber 331 (15), Schweine 725 (33). Notiert wurden pro 50 Kilogramm in Mark: Ochsen b) 30 bis 35, c) 25 bis 29. Bullen a) 34 bis 35, b) 29 bis 32, c) 24 bis 28, d) 20 bis 23. Kühe a) 33 bis

Wirtschaft.

* Frankfurter Maschinenbau A G. vorm. Pokorny & Wittekind, Frank­furt. Das abgelaufene Geschäftsjahr 1934 verlief recht günstig und brachte gegen 1933 eine Umsatz­steigerung um 114 v. H. Die Belegschaft wurde im letzten Jahre von 291 aus 398 Mann erhöht. Nach Informationen des Fwd. wird die Verwaltung aus dem angemessenen Gewinn die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung in Höhe von 6 (0) v. H. Vor­schlägen. Auch im neuen Geschäftsjahre liegt ein zufriedenstellender Auftragsbestand vor.

Rhein-Mainische Mittagsbörse.

Tendenz: meist schwächer.

Frankfurt a. M., 12. Febr. Infolge der über­aus großen Geschäftsstille zeigte die heutige Börse bei Eröffnung meist etwas nachgebende Kurse. Das zum Verkauf gestellte Material hatte jedoch keinen nennenswerten Umfang, zumal von der Kundschaft keine Besitzlösungen vorgenommen wurden, lediglich die Kulisse schritt wegen des Fehlens jeglicher An­regung zu einigen Glattstellungen. Da anderseits für einige Spezialwerte noch etwas Kaufinteresse vorlag, war die Kursbildung nicht ganz einheitlich. Die Umsatztätigkeit war allgemein klein.

Von Aktienwerten eröffneten Daimler 0,40 v. H., Gebr. Junghans 0,65, Moenus-Maschinen 0,25 v. H., Metallgesellschaft und Conti Gummi je 0,13 v. H. freundlicher. Für Montanaktien war die Kurs­gestaltung schwächer, wobei Gelsenkirchen 0,75 v. H., Phönix 0,75 v. H., Mannesmann 0,50 v. H., Stahl­verein 1,13 v. H. und Laurahütte 0,25 v. H. verloren. Don Elektroaktien setzten AEG. 0,25 v. H., Licht und Kraft 0,65 v. H., Gesfürel 0,25 v. H. und Lahmeyer 0,75 v. H. schwächer ein, Thür. Lieferung, Gotha, konnten sich mit 103,25 v. H. behaupten. IG. Farben­industrie waren bei kleinem Umsatz mit 143,13 um 0,90 v. H. gedrückt. Verkehrswerte lagen zumeist schwächer, so AG. für Verkehrswesen mit etwa minus 1,50 v. H., Norddeutscher Lloyd minus 0,13 v. H., Allgemeine Lokal- und Kraftwerke minus 0,50 v. H., nur Hapag notierten 0,13 v. H. freund­licher. Im einzelnen eröffneten Reichsbankanteile 1 v. H., Zement Heidelberg 0,50 v. H. und Hanfwerke Füssen 0,40 v. H. niedriger.

Am Rentenmarkt war das Geschäft gleich­falls gering. Späte Reichsschuldbuchforderungen blieben im Angebot und gingen auf 96,25 (97) zurück, außerdem bröckelten Gemeinde-Umschuldung und Zinsvergütungsscheine um je 0,50 bis 0,10 v. H. ab, ferner lagen Stahlverein-Bonds sowie Reichs­mark-Anleihen bis 0,50 v. H. schwächer. Altbesitz­anleihe konnten sich mit 112 (111,90) voll behaupten, auch Reichsbahn-VA. lagen mit 118,50 unverändert. Von fremden Werten zeigte sich wieder etwas Nach­frage nych mexikanischen' Anleihen, 4,50 v. H. Irri­gation 8,13 (8), 4 v. H. Gold von 1904 8,25 (8). Ungarische Goldanleihe lagen mit 8 v. H. unver­ändert.

Bei anhaltend kleinem Geschäft zeigten die Kurse im Verlaufe nur geringfügige Veränderungen. Die Haltung erwies sich gegenüber der herrschenden Geschäftsstille als widerstandsfähiger. Leicht erholt waren IG. Farben mit 143,50, Phönix mit 55,75 (55,50), Stahlverein mit 46,75 (46,50), Hanfwerke Füssen mit 69,75 (69,50), Moenus-Maschinen zogen erneut um 0,25 v. H. auf 89,25 an, andererseits lagen Mannesmann noch 0,13 v. H. niedriger, ferner kamen schwächer zur Notiz Kunstseide AKU. mit 53,50 (53,75), Bemberg mit 118,50 (120,25), Har- pener mit 100,25 (101,50). Von Zellstoffwerten ver­loren Aschaffenburger und Waldhof je 0,75 v. H. Etwas fester lagen Deutsche Linoleum mit 128 (127,25).

Am Rentenmarkt waren späte Reichsschuldbuch­forderungen auf 96,75 erholt, sonst blieben die An­fangskurse unverändert. Goldpfandbriefe und Kom- munal-Obligationen lagen behauptet, Liquidations­pfandbriefe bröckelten vielfach um 0,25 v. H. ab. Stadtanleihen lagen bei kleinen Abweichungen un­einheitlich. Staatsanleihen waren sehr ruhig. Von Auslandsrenten kamen Anatolier mit 35,90 (35,25) zur Notiz, Schweizer Bahnanleihen gaben etwa 1 v. H. nach, mexikanische Anleihen blieben im Ver­lauf nicht voll behauptet.

Tagesgeld unverändert 2,90 v. H.

Abendbörse behauptet.

Nach dem ruhigen Verlauf der Mittagsbörse zeigte sich auch abends nur geringe Unternehmungs­lust, da Anregungen fehlten: vor allem die Kund­schaft gab nur spärliche Aufträge. An den Aktien­märkten lagen die Kurse im Vergleich zum Berliner Schluß nur wenig verändert, auch für Renten herrschte Geschäftslosigkeit bei ebenfalls meist be­haupteten Kursen. Späte Reichsschuldbuchforderun­gen waren zu 96,90 (96,75) weiter mäßig erholt. Von Auslandswerten konnten sich Schweizer Bahn­anleihen etwas erholen, 4 v. H. SBB. 162 (161), 3,50 v. H. do. 154 (153). Am Kassamarkt lagen Bankaktien unverändert, nur Commerzbank wur­den an den Berliner Kurs von 84,50 (84,40) an­gepaßt. Im Freiverkehr hatten Frankfurter Ma­schinenbau AG. vorm. Pokorny & Wittekind un­sichere Haltung. Auf die voraussichtliche Wieder­aufnahme der Dividendenzahlung mit 6 v. H. stieg

Die wichtigste Veranstaltung des laufenden Jah­res auf dem Festhallengelünde in Frankfurt a. M. wird die große AusstellungDie Rhein- M a i n i s ch e Wirtschaft" vom 24. August bis 8. September 1935 sein. Veranstalter der Ausstel­lung sind der Rhein-Mainische Industrie- und Han­delstag, Verkehrsabteilung, der Landesverkehrsver- bapd Rhein-Main und die Messe- und Ausstellungs- Gesellschaft m. b. H.

Dem Ehrenausschuß der Veranstaltung ge­hören über 90 Persönlichkeiten des Rhein-Maini- schen Wirtschaftsgebietes an. Reichsstatthalter und Gauleiter Jakob Sprenger wird die Ausstel­lung persönlich eröffnet. Er begrüßt die Ausstel­lung u. a. mit folgenden Worten:Ich begrüße den Plan, durch eine große AusstellungDie Rhein- Mainische Wirtschaft" die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren nationalsozialistischer Führung vl^r Augen zu führen und die Bedeutung des Rhein- Mainischen Wirtschaftsgebietes für die gesamte deutsche Volkswirtschaft darzustellen.

Wenn darüber hinaus die Ausstellung den Zweck verfolgt, eine Leistungsschau dar- zustellen und damit den verschiedenen Wirt­schaftsgruppen des Rhein-Wainischen Gebiets Gelegenheit bieten will, für sich und die Rhein- Mainische Wirtschaft in ihrer Gesamtheit zu werben, so erwarte ich, daß zur Erreichung die­ses Zieles sich alle maßgebenden Wirlschasts- träger des Rhein-Main-Gebieles, alle städtischen und behördlichen Stellen geschlossen an dieser Darstellung des Leistungsvermögens und des Leistungswillens des Rhein-Mainischen

Wirtschaftsgebietes beteiligen."

36, b) 27 bis 32, c) 21 bis 26, d) 14 bis 20. Färsen

a) 39, b) 32 bis 38, c) 26 bis 31. Kälber a) 44 bis

45, b) 37 bis 43, c) 30 bis 36, d) 22 bis 29.

Schweine a) 51 bis 52, b) 49 bis 52, c) 46 bis 51,

d) 43 bis 50. Marktverkauf: Großvieh gut, Kälber mittelmäßig, ausverkauft. Schweine ruhig, Ueber- stand.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M., 12. Febr. Am Gemüse- markt waren die Zufuhren im allgemeinen gut. Feldsalat, Karotten, Weißkraut und Wirsing sind stark angeboten und finden trotz niedriger Preise leider nur wenig Nachfrage. In Winterkohl, Spinat, Rosenkohl und Rotkraut entwickelte sich etwas leb­hafteres Geschäft. Ausl. Salat war bei rückläufigen Preisen stark angeboten. U. a. notierten: Blumen­kohl, Steige 12 und 18 Stück, 400 bis 450 ital., Eskarol, Steige 18 und 24 Stück, 175 bis 200 ital., Feldsalat, Freiland 25 bis 35, Mistbeet 50 bis 80, Karotten 4 bis 5, Kopfsalat, Steige 24 Stück, 260 und 350 span., Rosenkohl 24 bis 25, Rotkraut 8 bis 10, holl. 7,5 bis 10, Spinat 12 bis 16, 13 bis 16 ital., Tomaten 20 bis 25 Kan., Weißkraut 4 bis 5, holl. 4,5 bis 5, Wirsing 5 bis 7, Zwiebeln 8.

Am Odstmarkt waren Aepfel noch gut ange­boten, doch lassen die Zufuhren nach. Nachfrage be­friedigend, Preise fast unverändert. Apfelsinen und Mandarinen waren reichlich angeboten, die Nach­frage war jedoch angesichts des kalten Wetters schwächer. U. a. notierten: Aepfel I 22 bis 28, II 16 bis 20, Wirtschaftsäpfel 12 bis 15, Apfelsinen, blond 14 bis 16 span., kernlos 24 bis 27 span., Blut 22 bis 25 span., Kochbirnen 8 bis 15, Mandarinen 21 bis 23 ital., Zitronen, Kiste 300 Stück, 700 bis 800 ital.

Dem Arbeitsausschuß der Ausstellung ge­hören etwa 20 Persönlichkeiten an, deren Auswahl die Gewähr dafür bietet, daß das gesamte Rhein- Mainische Wirtschaftsleben erfaßt wird. Die Aus­stellungsleitung liegt in den Händen von Dr. N i e c z, Vizepräsident der Industrie- und Han­delskammer für das Rhein-Mainifche Wirtschafts­gebiet und Vorsitzender des Landesverkehrsverban­des Rhein-Main, Frankfurt a. M., Aug. Paqu 6, Direktor des Landesverkehrsverbandes Rhein-Main, Frankfurt a. M., Dr. Schnorr, Direktor des Messamtes, Frankfurt a. M.

Die Ausstellung geht nicht nur hinsichtlich ihres Umfanges weit über die übrigen diesjährigen Veranstaltungen hinaus, sondern sie stellt sich ganz besonders wichtige kulturelle und wirt­schaftliche Aufgaben.

Nach der unsinnigen politischen Zersplitterung wurde während der letzten beiden Jahre das Rhein-Mai­nische Wirtschaftsgebiet unter einheitlicher Führung zusammengeschlossen. Die Ausstellung will die Ein­heitlichkeit dieses Gebietes vor Augen führen und somit ein anschauliches Bild des ganzen Rhein- Mainischen Lebens geben. Damit wendet sich die Ausstellung zunächst einmal an die Bevölkerung des Rhein-Mainischen Gebietes selbst, aber sie sieht da­mit ihre Aufgabe nicht als erfüllt an, sondern sie strebt nach einer weitergehenden Wirkung auf das ganze Deutsche Reich und über seine Grenzen hinaus.

Die Verbundenheit von Kultur, Wirtschaft und Boden soll mit den Mitteln neuzeitlicher Aus­stellungstechnik dargestellt werden.

Hierdurch kommt der Ausstellung eine weit über die örtlichen Grenzen hinausgehende Bedeutung zu, weil sie ihrerseits einen praktischen Beitrag liefern

Oie große Ausstellung -es Jahres 1935: Die Mein-Mainische Wirtschaft/'

[RÄL]439A

Ein Gütezeichen, nach dem auch das ver­brauchende Publikum handwerkliche Leistungen zu bewerten vermag, haben als erstes deutsches Hand­werk die Tapezierer und Polsterer eingesührt. Dieses Gütezeichen wird in Form eines Anhängeschildes allen Erzeugnissen des Polstererhandwerks beigefügt. Es trägt links oben die Abzeichen "es Handwerks (Tapezierhammer und Sattel), rechts das Zeichen des Reichsstandes des Handwerks (Schlegel mit Eichenblatt und Eichel). Das Mittelfeld des Schildes nimmt die Angaben über Material und Verarbeitung auf, während unten der Raum für Angabe der Lieferfirma vorgesehen ist.

JRunOfunfproqramm.

Donnerstag, 14. Februar.

6 Uhr: Bauernfunk. 6.15, 6.30: Gymnastik. 6.55: Morgenspruch, Choral. 7: Frühkonzert. 8.15 bis 8.30: Gymnastik. 9.15: Musik am Morgen. 10: Nach­richten. 10.15: Schulfunk: Volksliedsingen. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschaftsbericht. 15: Nachrichten der Gauleitung. 15.15: Kinderfunk. 16: Nachmittagskonzert. 18.05: Der Schaufensterwett­bewerb im Rahmen des Reichsberufswettkampfes. Es spricht Gebietsführer Franz Langer. 18.30: Deutsche Gespräche:Ist Dichten ein Beruf?" Von Dr. Edmund Starkloff. 18.50: Tanzfunk. 19.45: Der Zeitfunk bringt: Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Orchesterkonzert. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20: Kammer­musik. 23: Zeitgenössische Musik (I). 24: Orchester­konzert. 1 bis 2: Nachtmusik.

Briefkasten der Mdaktion.

M. in B. Das Schnarchen hat die verschiedensten Ursachen, z. B. Behinderung der Nasenatmung, große Mandeln u. a. Bei starken Beschwerden ist es ratsam, den Arzt zu fragen.

W.» Gießen. Suezkanal. Von dem Gesamt­aktienkapital in Höhe von 200 Millionen Franks verkaufte im November 1875 der Vizekönig von Aegypten seinen Besitz an 176 602 Aktien für rund 4 Millionen Pfund an die englische Regierung zum Kurse von 568 Franks. Der Kurs der Suezkanal­aktien (200 Millionen Franks gestückelt in Aktien zu 500 Franks) betrug 1870 380 Franks, 1911 5450 Franks und 1926 2670 Franks. Es wurde eine Dividende gezahlt 1870 von 25 Franks, 1899 von 108 Franks und 1911 von 165 Franks.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H.,

Frankfurt a.m.

Berlin

Frankfurt a.M

Berlin

Frankfurt a. M.

Berkin

Schluß- kurs

«chlußt. Abend« börse

Schluß« kurS

Schlußl. Mittag- börse

Schluß« lurs

Schiunk. Abend« bc<rk

Schluß- lurS

Schluß!. Mittag­börse

Schluß« kurs

Schluß!. Abend-

Schluß« kurs

Schlußk. Miitag-

Datum

6% Deutsche Retchsanleihe v. 192? 6% efjem.7% Dt.ReichSanl. v. 1929 6%% Doung-Anlethe von 1930 ..

Deutsche Aul.-Ablös.-Schuld mit AuSIos.-Rechten ..........

Desgl. ohne Auslos.-Rechte ....

6% ehem.8°/«» Hess. Bolköstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............

6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12................

6Yi% Hess. Landes-Hypothekew bank Darmstadt Liqui.........

vberhessen Provinz-Anleihe mit Auölos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An­leihe Serie 1 mit AuSIos.-Rechten

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

6% ehe in. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 16 unkündbar biS 1936

6^2% ehem. *y.% Franks. Hyp.- Bank-Ltqu.-Psandbriese.......

6%% ehem. Wi% Rheinische Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpse. ..

6% ehem. 8% Pr. Landespfand­briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

6% ehem. 7% Pr. Landespfand­briefanstalt, Pfandbriefe R. 10

Steuergutsch. Verrechnungskurs

*% Oesterreich«che Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrente *% Ungarische Goldrenle.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4%% desgl. von 1913..........

5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

11-2-

99 4

102

111.9

97.5

°5-75

99.65

113.5

113.9

96

96

99.75

100

97

97 105

27-75

1.2

8 7.75 7.9 1175

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12 2.

99.25

101.9

111.9

97

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99.65

113.5

113-25

96

96

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99-75

97

97 105

27

8 7-65 7-8 11.75

8.5

11-2-

99.5

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111.9

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100-25

97

97

105

27.7 1.3

8-1

7.85

7.9 11-4

8J

12-2.

99 5

102

111.9

97-4

113.25

99.75

97

97 105

27 125

8.1

7.7

11-65

8.7

Datum

4% desgl. Serie 11 ............

5% »himan. vereinh. Rente v. 1903 4'/r%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente .. 2%% Anatolier ..............

Hamburg-Amertka-Paket .... o Hamburg-Südam. Dampfschiff . O Hansa-Dampfschiff........... o

Norddeutscher Lloyd ......... o

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. o Berliner Handelsgesellschaft ... 4 Commerz- und Prival-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................ o

Dresoner Bank..............o

Reichsbank ................ 12

A.E.G................ o

Bekula..................... o

Elektr. Lieferungsgesellschaft... k

Licht und SVraft.........6

Felten & Guilleaume......... 0

Äesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5 Rheinische Elektrizität ........ 5

Schlickert L Co...............6

Siemens L Halske............7

Lahmeyer L Co............. 10

Buderus ........... o

Deutsche Erdöl...............

Gelsenkirchener...... 0

Harvener...................0

Hees.li EisenKöln-Neuessea .. 0 Ilse Bergbau ............ e

Ille Bergbau Genüsse ........ 6

Klöcknerwerke ...............0

Mannesmann-Röhre». 0

11 2-

8.25

4.5

7

4.3 35-25

31-75

34.65

88 5 114,5 83 75

85.25 85-/5

165.75

31

141

108.5

120 87

115

100.4 146.5

120.5

92.5 102.5

71.5

101.5

148.25

122 25

86.5

78

12-2

8 5

4.25

7

35.9

"2

34.5

86.5

115

84.5

85-25 85 25 164.75

30-75

141

107 75 119-25

86.75

114

100 146.5 119-5

91 25

103

70.5

100

123 86.75 76.75

11-2

4-3

7.13 4.25 35-9

31.75

28.5

34.5

87.5

115 83-75

85-75 85-75

166

31 141-25

108 119-5 86.75 115.25 111-75 100.13 146.13

120

91.5 102-5 71.75

101.25 88,13 148.5

122

87 77-65

12-2

4 5 7-13 4-13 35-13

31-5 28.75

34 86.5 115 84.5

85-75 85.25 165-25

30.65 141.25

107.5 119.25

86 5 114-75

111

99.75

146

119

91 102.13 70-75 99-5

87 25

145

123

86.5 76-75

Datum

Mansfelder Bergbau .........O

Kokswerke .................. O

Phönix Bergbau.............O

Rheinische Braunkohlen .....10

Rheinstahl ..................O

Vereinigte Stahlwerke........O

Otavi Minen ...............O

Kaliwerke Aschersleben........5

Kaliwerke Westeregeln........ 5

Kaliwerke Salzdetfurth.....?y2

9. G. Farben-Jndustrte.......7

Scheideanstalt......... 9

Goldschmidt ................0

Rülgerswerke ...............0

Metallgesellschaft..............

PbÄvv Holzmann........ O

Zementwerk Heidelberg ......0

Cementweü Karlstadt......... 0

Schultheis Patzenhofer .......O

Mu (Allgemeine Kunstseide) .. O

Bemberg................... 0

Zellstoff Waldhos ............ 0

Zellstoff Aschaffenburg .......O

Dessauer Gas ...............7

Daimler Motoren............O

Deutsche Linoleum...........O

Orenstein & Koppel..........0

Leonhard Tietz ..............O

Chade............... 10

Aeeumulatoren-Fabrü........ O

Conti-Gummi...............0

Grttzner.................... 0

Mainkraftwerke Höchst a.M.... 4

Süddeutscher Zucker ......... 8,

11-2

93

56-25

206-25

96-75

47-65

12-5

108-5

108

155

144

205

92-9

106

95-65

85-13

113-25

127

53.75

120-25

52

76

52.5

127.25

39-75

144

33.4 90

164

12-2

92.75

55-75

205 96-13 46-5

12.65 108-13

108

154

143-25

204.5

92-75

105

95-25

84.5

112.75

127

53.75

119 51-75 75.25

52-9 127-5

39.75

143.5

90

164 |

11-2

92-9

102.5

56.5 205-75

96.75 47.13 12.75

108

108 155

144.4

93 105-65

95

104.25 55.25

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51.75

76

127.5

52.4

127.4 84-4

39.75

204

144

33-75

164.26

12.2-

92-75

102 55-9 203-5 96-65 46.75 12-5

107-75 107.5

154

143.4

92.5 104.9

95.5

84-75

103

53.9 118.5 52-25

75 127.75 52-65

128 83.25

£.9

198

143-5

35-25

Lombardzinsfuß 5 v. H.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2TC.

Banknoten.

11. Februar

12-Februar

Amtliche Dotierung

Amtliche Notierung

Geld

1 Bries

Geld

Brief

Buenos Aire^

0.639

0-643

0.639

0 643

Brüssel.....

58.17

58-29

58.17

58-29

Rio de Jan. .

0.194

0-196

0.194

0-196

'Ofia ......

3.047

3 053

3.047

Kopenhagen.

54-41

54-51

5443

54-53

Danzig.....

81-24

81.40

81-26

81-42

London .....

12.185

12-215

12-19

12-22

Helsingfors..

5-38

5-39

5.383

5-393

Paris ......

16 415

16.455

16-46

168-54

Holland ....

168-19

168-53

168-20

Italien.....

21-30

21-34

21-30

21-34

Japan ......

0.711

0-713

0 711

0.713

Jugoslawien

5.649

5-661

5-649

5-661

Lslo.....:

61-24

61.36

61.27

61-39

Wien.......

48.95

49 05

48 95

49 05

Lissabon....

11-06

11-08

11 06

11-08

Ltockholm...

62 82

62-94

62-85

62 97

Schweiz ....

80.72

80-88

80.72

80-88

Spanien....

34-04

34-10

34-04

34-10

Prag.......

Budapest ...

10.39

10-41

10-39

10-41

Reuyork...

2-497

2.501

2.498

2-502

Berlin, 12.Februar

Geld

»riet

Amertkanisa>e Roten..............

2 45

2-47

Belgische Noten..................

57-96

58.20

Dänische Noten .................

54.22

54 44

Englische Noten .................

12-155

12-195

Französische Noten...............

16.375

16-435

Holländische Noten...............

167-78

168-46

Italienische Noten................

21 -33

21 41

Norwegische Noten ............

61-11

61-35

Deutsch Lesterreich, ü 1OO Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Noten.................

Ungarische Noten................

62 63

80-44

33-65

62-89

80-76 33-79