Einzelbild herunterladen

Preußen

den, i 1M M

Duette, öre des und An«

-er im ir alljU artigen i irtimg f) aus M M

!nchor sjährige r k gab emsiger . Kauf- iinftigen

I.

m Man» ldalberß r Absicht r abzu- mn von ihr ein lege be« art das befand, Überfall die An- Auf ihrs ab und

Die Verufs- und FortbildungsschuWicht im fireife Wetzlar.

Kreis Schotten.

* Laubach, 11. Febr. Der gestrige Tag war für unsere evangelische Gemeinde ein Tag des Gustav-Adols-Vereins und des Evange­lischen Bundes. Als Prediger und Redner war Studienrat Storck aus Offenbach a. M. gewon­nen worden, der aus eigener Anschauung die Lage des Auslandsdeutschtums und der deutschen evan­gelischen Kirche im Ausland kennt. In dem Vor- Mittagsgottesdienst predigte er über das Wort der Bibel:Wie kann ich zusehen, daß mein Geschlecht umkomme?" In packenden Bildern wurde die Lage, der Kamps und die Not des evangelischen Auslands­deutschtums gezeichnet und zur helfenden Tat auf­gerufen. Auch im Kindergottesdienst wußte der Pre­diger die Herzen der Jugend warm zu machen. Die Abendversammlung, auch in der Kirche, war dem Evangelischen Bund gewidmet. Der Vorsitzende des Zweigvereins, Dekan i. R. Dolp, begrüßte die Besucher und zog Verbindungslinien zwischen der Arbeit des Gustav-Adolf-Vereins und des Evange­lischen Bundes. Studienrat Storck verstand es dann, in lebendiger Schilderung ein packendes Bild vom heutigen Oesterreich zu geben. Das Jahr 1934 brachte in seiner ersten Hälfte der dortigen evange­lischen Kirche ein gewaltiges Anschwellen der Ueber- tritte, die aber dann in der zweiten Hälfte durch Gewaltmaßnahmen zurückgedrängt wurden. Er­schütternd war es, was man da hörte und was ganz von selbst zur helfenden Liebe aufforderte. Dekan V o l p rief zum Schluß der Gemeinde zu:Wach auf, du evangelisches Herz und kämpfe für deine Kirche". Der Kirchenchor umrahmte mit zwei Chö­ren die stimmungsvolle Feier.

Aus dem Kreise Wetzlar wird uns von sachkun­diger Seite geschrieben:

Im Gegensatz zum Lande Hessen, wo durch Lan- desaesetze die Berufs- (F o r t b i l d u n g s-) schulpflicht für das ganze Staatsgebiet emge- führt wurde, ist in Preußen die Aufstellung dieser Schulpflicht in das Ermessen der Kreise und Ge­meinden gestellt. Im Kreise Wetzlar war, mit Ausnahme der Stadt Wetzlar, bis zum Beginn des laufenden Winterhalbjahres die Berufs- und Fort­bildungsschulpflicht nur für die männlichen Jugend­lichen begründet und dementsprechend nur für sie Fortbildungs- und Berufsschulen eingerichtet wor­den Den Mädchen war Gelegenheit geboten, durch freiwilligen Besuch von ungefähr achtwochigen Haushaltungskursen, die der Kreis durch seine Wan­derhaushaltungslehrerin, die bei der Kreisbevolke- runq bekannte und geschätzte Fräulein A d a m , ab­halten ließ, sich für den Hausfrauenberuf vorzu­bilden Mit Beginn des Winterhalbjahres wurden aber auch für die Mädchen Fortbildungsschulen ein­gerichtet, die Haushaltungskurse wurden eingestellt, Fräulein Adam trat in den Fortbildungsschul­dienst über.

Nunmehr sind gleichmäßig im ganzen kreise die INädchen ebenso wie die Knaben berufs- und fortbildungsschulpflichtig.

Deswegen konnte auch die Vielzahl der bisher be­stehenden Satzungen aufgehoben werden und an ihre Stelle eine einzige Satzung f ü r d e n g a n- zen Kreis treten. Diese Satzung ist am 8. Ja­nuar 1935 erlassen worden. Sie enthält die Rege­lung der Schulpflicht im einzelnen, der Pflichten der Schüler, ihrer gesetzlichen Vertreter (Eltern, Vor-

e die er« iq in der er Fried' i>n Schuh oirb. Der itsfest in Jahr sein über das isikalischer aufe des ,nt. Zuni Kräftigere :nem ver; lieg*'11

Kreis Alsfeld.

N. Flensungen, 12. Febr. Am Samstag­abend hielt der hiesige Fußballklub Flen­sungen-Mücke bei Gastwirt Weifenbach seine Generalversammlung ab. Der zweite Vorsitzende E. Schumann begrüßte die Sportfreunde. Dem Kassierer K. Seim wurde nach Prüfung der Bücher Entlastung erteilt. Spielausschußobmann K. D i e r h e l l e r erstattete Bericht über den nicht sehr umfangreichen Spielbetrieb. Es wurde lobend hervorgehoben, daß die Spieler K. Vierheller und W. Becker in sämtlichen Spielen des vergangenen Jahres mitgespielt haben. Zum ersten Vorsitzenden wurde einstimmig August Beck gewählt. Der übrige Vorstand wurde einstimmig wiedergewahlt. Der Werbewart sprach noch kurz über Ziele und Aus­gaben des deutschen Sports.

dl. Mücke, 12. Febr. Der B i e n e n z u ch t v e r- ein Mücke und Umgegend hielt dieser Tage seine Hauptversammlung im Saale der Gastwirt­schaft B a i st ab. Der Vorsitzende Erb begrüßte die Mitglieder, gab einen Rückblick auf das verflossene Vereinsjahr und erstattete Bericht über die Ver­sammlung des Hauptoereins in Gießen. Ferner

enanuty -anbei Egten, iar ein| ilussicht, te, abe|

möge.

Provinzialdirektor Klostermann sprach von der großen wirtschaftlichen Bedeutung der Netzum­stellung. Diese habe sich für Alsfeld als dringend notwendig erwiesen, da die künftigen Aufgaben der Stadt ohne Drehstromverforgung überhaupt nicht durchführbar seien. Durch den bevorstehenden Bau der Reichsautobahn im Raume der Gemeinde Als­feld habe die Stadt erhöhte Aufgaben zu erfüllen, die ohne eine ausreichende, nach modernsten tech­nischen Grundsätzen erfolgende Stromversorgung nicht erfüllt werden könnten.

Das anschließende gesellige Zusammensein bei einem einfachen Imbiß verlief echt kameradschaftlich und im Geiste echter Volksgemeinschaft. Die Ver­anstaltung wurde belebt mit unterhaltenden Weisen einer Musikkapelle.

Landkreis Gießen.

ck Heuchelheim, 12. Febr. In der hiesigen Turnhalle hielt am vergangenen Samstag abend der GesangvereinGermania fern Win­terfest ab. Den ersten Teil der Vortragsfolge füllte hauptsächlich ein sehr gut aufgefuhrtes Volksstuck aus nachdem der Vereinsfuhrer Adolf R e u s ch - lin'q die Teilnehmer herzlich begrüßt hatte Stim­mungsvoll umrahmt wurde die Theaterauffuhrung von den unter Leitung des Dirigenten L. Schrei­ner- Alten-Buseck ausgezeichnet vorgetragenen

Staufenberg, 12. Febr. Bei der diesjäh­rigen Holzver steig er ung, die sehr gut be­sucht war, wurden folgende Preise erzielt: Buchen­scheite 18 bis 24 Mark, Buchenknüppel 13 bis 16 Mark, Eichenknüppel 6 bis 10 Mk. je zwei Raum­meter. Für 5 Raummeter Reisig wurden 5 bis 8

l6 Der- ereins s Lich- benb ner;

Heimat- ;ei diesen ngen Ju5 Saal des ljchermeise mW» ner; fnete A nden, be- WW en W e fegens «' x er tu f; in ®ir, »'S *S: es J feinet 6 fBortra#

?° «Q

krels Wehlar.

<£ RoÄheim a. d. B., 10. Febr. Im Zuge der Veranstaltungen zum Besten des W i n t e r h i l f s - wertes hatte der Sturm 13/K. 14 8 seine Angehörigen für Samstag zu einem Kamerad- schaftsabend geladen. Der Bendersche Saal, der in diesem Winter schon so > manche Veranstal­tung sah, zeigte diesmal ein besonders festliches Aussehen, galt es doch auch, den von auswärts kommenden Gästen zu zeigen, daß Rodheim auch in dieser Beziehung auf der Höhe ist. Als sich der Saal gefüllt hatte und die Musik, gestellt von der Gießener Reichswehr, mit einem schneidigen Marsch eröffnete, da war sofort die Stimmung da, die Voraussetzung ist für das Gelingen einer solchen Veranstaltung. Offiziell eröffnet wurde die Vor- traasfolge durch eine Begrüßungsansprache des Führers des Sturmes, Sturmmann Dr. Z i ch e, der darauf hinwies, daß einmal auch den Frauen etwas geboten werden solle, die so ost doppelt stark belastet werden, wenn der Dienst den Mann in Anspruch nimmt. Der Abend solle unter dem Motto Kraft durch Freude" stehen und zeigen, daß Kameradschaft nicht nur eine Redensart ist, sondern im Sturm 13/K. 148 eine Pflegstätte fand. Im Ver­laufe des Abends ergriff auch Ortsgruppenleiter Karl Keller das Wort zu längeren Ausführun­gen, die in einem Gruß an den Führer und Reichs­kanzler Adolf Hitler und den Nationalsozialismus ausklangen. Eine Verlosung, humoristische Vortrage, Gesangseinlagen eines Gastes und Tanz, so ver­lief der Abend. Die Stimmung war vorzüglich, und es dürfte wohl keinen der Kameraden, die zum Teil recht weite Anmarschstrecken zurückzulegen hatten, gereut haben, nach Rodheim gekommen zu sein. Der Sturm, der in dieser Weise zum ersten Male geschlossen in die Oeffentlichkeit trat, darf wohl mit Berechtigung seines Erfolges froh und stolz fein. Wenn es dann noch möglich war, einen nennenswerten Betrag an die Kaffe des Winter­hilfswerkes abzuführen, dann dürfte die Veranstal­tung als in jeder Beziehung gelungen bezeichnet werden.

<£ Vetzberg, 12. Febr. In der Gastwirtschaft von Becker fand die diesjährige Nutz- und Brennholzversteigerung der Gemeinde statt. Für Fichtenstammholz (geschält) wurden für len Festmeter im Durchschnitt geboten: Klasse la 12,44 RM., Ib 15,30 RM., Ha 19,10 RM., Hb 20 05 RM. und Illa 25,00 RM. 1 Raummeter Buchenscheit kostete 12,00 bis 12,50 RM., Buchen­knüppel 9,00 bis 10,00 RM. und Eichenknüppel 7,00 RM. m .

Wißmar, 12. Februar. Die Grippe- erkrankungen unter den hiesigen Kindern haben noch nicht wesentlich abgenommen. Man muhte sich entschließen, die Schule auch weiterhin geschlossen zu halten.

<£ Wißmar, 12. Febr. Die Notstands­arbeitenRodung von 5 Hektar Wald zur Ge­winnung von Acker- und Wiesenland" undAus­bau des Erlentalweges" sind nunmehr in Angrif genommen. Es werden zur Zeit 60 Arbeitslose be-

. der Inbetriebnahme des Wechselstromnetzes hatten sich die wesentlichen Vorteile dieser Stromversor­gung ausgewirkt. Bürgermeister Dr. Völsing sprach die Hoffnung aus, daß die neue Stromver- orgung in Verbindung mit einem vollkommen neu angelegten modernen Ortsnetz für die Stadt Als­feld und ihre Bevölkerung zum Segen gereichen

fchäftigt, darunter 35 Wohlfahrtserwerbslofe, die nach Beendigung der Arbeiten zum größten Teil aus der öffentlichen Fürsorge ausscheiden, da dann die meisten Wohlfahrtsunterstützungsempfänger An- pruch auf Arbeitslosenunterstützung haben, falls bis aahin keine andere Arbeitsmöglichkeit vorhanden i ein sollte. Die Gemeinde Wißmar, die in den letz­ten Jahren mit ihrer unverhältnismäßig hohen Zahl von Wohlfahrtserwerbslosen im ganzen Kreis an der Spitze stand, wird durch diese Maßnahme in diesem Frühjahr alle Wohlfahrtserwerbslose in Ar­beit bringen. Die Versteigerung des bei der Rodung anfallenden Brennholzes wird in aller Kürze statt- finden.

= Niederkleen, 11. Febr. Die hiesige Raiff­eisen-Genossenschaft hielt in der Gastwirt­schaft von Langsdorf ihre Generalversammlung ab, die von dem Vorsitzenden Louis U l m geleitet wurde. Der Rechner Karl R e i n e ck gab die Bilanz zum 31. Dezember 1934 bekannt, der zu entneh­men war, daß sich der Umsatz der Genossenschaft um 3500 Mark erhöht hat. An Getreide wurden 1600 Zentner im Werte von 15 700 Mark umgesetzt. Die Bilanz wurde einstimmig gutgeheißen. Dem Vorstand, dem Aufsichtsrat und dem Rechner wurde Entlastung erteilt. Das satzungsgemäß ausscheidende Dorstandsmitglied Karl Hoffmann wurde durch Zuruf einstimmig wiedergewählt. Für die aus- scheidenden Aufsichtsratsmitglieder Heinr. Krick II. und Johannes Nern VII. wurden die Mitglieder Wilhelm Diehl und Philipp Zimmermann gewählt. Die Uebernahme des Einheitsstatuts wurde einstimmig beschlossen. Der im Jahre 1934 ver­bliebene Reingewinn von 37,50 Mark wurde dem Reservefonds zugeführt. Zehn Mark kommen der Winterhilfe zugute. Mit dreimaligemSieg-Heil!" auf Führer, Volk und Vaterland sand die Ver­sammlung ihren Abschluß.

Kreis Biedenkopf.

* Frankenbach, 12. Febr. In den vergange­nen Tagen wurde die Gemeindejagd meistbietend im Rathaus zu Frankenbach verpachtet. Der bisherige Pächter zahlte pro Jahr 1400 Mark (ohne Wild­schaden). Der jetzige Pächter, Fabrikant Voll­mann aus Iserlohn, bezahlt pro Jahr 630 Mark. Den Wildschaden muß jedoch der Pächter zahlen. Die B r e n n h o l z v e r st e i g e r u n g e n im Ge­meindewald Frankenbach erbrachten je zwei Raum­meter folgende Preise: Buchenscheit 18 bis 20 Mark, Buchenknuppel 13 bis 17 Mark, Eichenscheit 13 bis 14 Mark, Eichenknüppel 12 bis 13 Mark, Kiefer­knüppel 10 bis 11 Mark.

Kreis Warburg.

# Sichertshausen, 12. Febr. Im Friedel- Häuser Wald fand die einzige diesjährige Brenn- Holzversteigerung statt. Es hatten sich sehr viele Kauflustige eingefunden. Es wurden je zwei Raummeter folgende Preise erzielt: Buchenscheite 18 Mark, Buchenknüppel 15 Mark, Eichenschelte und Knüppel 12 Mark, Nadelholzknüppel 9 Mark. Buchenreisig kostete je 10 Raummeter 9 Mark, Nadelholzreisig 10 Raummeter 2 Mark.

Mark bezahlt. _ ., . .

H Daubringen, 12. Febr. In der Gastwirt­schaft von Emil Schäfer fand heute die erste dies­jährige H o l z v e r st e i g e r u n g aus dem Staats­wald statt, zu der viele Käufer aus den benachbar­ten Orten erschienen waren Es wurden gute Preise erzielt: es kostete Buchenscheit 24 bis 26 Mark, Buckenknüppel 16 bis 18 Mark, Buchenstocke 7 Mark Buchenreiser 4 Mark, Eichenrundscheit und Cichenknüppel 10 bis 12 Mark je Raummeter.

wg. Grohen-Buseck, 12. Febr. Der Z i e - genzuchtverein Grohen-Buseck hielt m der Wirtschaft Sommerl ad seine diesjährige Hauptversammlung ab. Vereinsfuhrer Ludwig Scheid begrüßte die Mitglieder und erstattete den Jahresbericht. Er hob dabei hervor, daß der Ver­ein im Geschäftsjahr 1934 sehr gute züchterische Erfolge erringen konnte. Bei den Pranuierungen in Lick, Hungen und Gießen konnte der Verein bei stärkster Konkurrenz 23 erste, 21 zweite und 1 dritte Preise erringen. Ferner konnten ncn oer Prämiierung in Gießen noch 11 Wertgegenstände als Preise nach Hause gebracht werden Imi oer- gangenen Jahre feierte der Verein sein 25^r ges Bestehen. Nachdem der Veremsfuhrer noch über die Reichsfachtagung der Z^enzuchter und Reichs-Kleintierschau m Frankfurt a. M. bericht hatte, erstattete der Rechner Wilhelmi W a g n e r 1. den Kassenbericht, der von den Rechnungsprüfern Karl Wilhelm Wagner und Heinrich Großer 1 . in bester Ordnung befunden wurde. Dem Rechner wurde Entlastung zuteil. Zum Schluß dankte der Dereinsführer allen Mitgliedern für ihre wüster- gültige Zusammenarbeit und schloß den Abend mit einem dreifachenSieg-Heil" auf den Führer.

In einer von der Gausilmstelle der RS^-AP. - onftalteten Filmvorführung wurde der Film ""iöinben, 12. Sehr. Der IW Hugo Holler, Sohn des Reichsbahnassistenten Holler von hier, erlitt heute beim Rodeln einen Unfall. Er zog sich einen Oberschenkel- b r u ch zu und mußte in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden

+ Lang-Göns, 12. Febr. Dieser Tage fand im Gemeindehaus die 80. Generalversammlung der hiesigen Viehversicherung s-G e s e l l s ch a f t statt. Direktor Wenzel begrüßte die Teilnehmer, besonders den Ortsgruppenleiter und Bürgermeister

sprach der Vorsitzende über das neue Seuchengesetz und behandelte die Bienenkrankheiten wie: Faul­brut, Nosemaseuche und Ruhr. Auch wurde das Thema Wachsgewinnung erörtert. Die Jahresrech­nung wurde geprüft und dem Rechner Entlastung erteilt. Der Verein besteht zur Zeit aus 79 Mit­gliedern, der Vereinsbeitrag wurde für das laufende Jahr auf 4,50 Mark festgesetzt. Für die Winterhilfe wurden 40 Pfund Honig gestiftet.

# Mücke, 11. Februar. Die geplante Errich­tung einer Erzwäsche im Zusammenhang mit der Wiederinbetriebnahme bzw. Neueröffnung einer Eisensteingrube beginnt nunmehr greif­bare Formen anzunehmen. Als erste Arbeit wird die Verlegung des Anschlußgleises von Bahn­hof Mücke aus in Angriff genommen, auf dem das Material zum Bau der Erzwäsche bis zur Verwen­dungsstelle anrollt. Die Beschaffung des Steinmate­rials für den Gleisbau wirkt sich bereits arbeitför­dernd in den umliegenden Steinbrüchen aus.

# Ober-Ohmen, 11. Febr. Dieser Tage fand hier die Versteigerung des Brennholzes aus den Gemeindewaldungen statt. Es wurden je 2 Raummeter folgende Preise erzielt: Buchenscheite 14 bis 16 RM., Hainbuchenscheite 10 RM., Buchen­knüppel 9 bis 11 RM., Hainbuchenknüppel 7 bis 8 RM., Eichenrundscheit 8 bis 10 NM., Eichenscheit gespalten 6,80 bis 9,40 RM., Eichenknüppel 6 bis 8 RM., Kiefernscheite 6,80 bis 8 RM., Fichten­scheite 6 bis 7 RM., Kiejernknüppel 5 bis 6 RM., Fichtenknüppel 4 RM., Kiefernbengelreisig 4 RM., 1 Raummeter Buchenreisig stellte sich auf 50 bis 60 Pf., Hainbuchenreisig notierte etwas geringer.

aus feiner zehnbändigen, in einer Mertelmillion Eremplaren verbreiteten Sammlung der Mundart- befte. Niemand brauchte sein Kommen zu bereuen, denn was geboten wurde, waren Proben echten, frischen Humors, untermischt mit sittlichem Ernst n heiterem Gewände, der die aufmerksamen Zu­hörer im Innersten packte und zu stärkstem Beifall Iwanq. Dietz verstand es ausgezeichnet, die Ver­sammlung in angenehmster Weise zu unterhalten und ihr einige frohe Stunden zu bereiten. Es war ein genußreicher, echt volkstümlicher Heimatabend. Rach dem wohlverdienten Dank an den Redner wurde der Abend in üblicher Weife geschloffen.

Kameradschastsfeier

des Ueberlandwerks Oberhessen.

T Alsfeld, 9. Febr. Nachdem die Arbeiten zur Umstellung des Stromnetzes in der Stadt Alsfeld von Gleichstrom auf Wechselstrom beendet sind, hatte das U e b e r l a n d w e r k O b e r h e s s e n zu einem Lichtsest in den kleinen Saal desDeutschen Hauses" eingeladen. Die leitenden Beamten des Uebevlandwerks Oberhessen und die gesamte Ge- solgschaft, die bei den Umbauarbeiten in der Stadt Alsfeld beschäftigt war, hatten sich zu dieser.Feier eingefunden. Die Provinzialverwaltung war durch Provinzialdirektor Klostermann und Provin- z.alrat Vogt vertreten. Ferner waren die Poli­tische Leitung, der Stadtrat und zahlreiche andere Behördenvertreter erschienen.

Direktor von Stadler vom Ueberlandwerk Oberhessen betonte in seiner Ansprache zu Beginn der Zusammenkunft, daß mit der Ortsnetzumstellung ein wichtiger Abschnitt in der Entwicklung der Stadt Alsfeld erreicht sei. Der Gefolgschaft, den beteilig­ten Behörden und Handwerkern dankte er für ihre Mitarbeit. Besonderen Dank stattete der Redner noch der Stadt Alsfeld ab, die mit sicherem Weit­blick die große Bedeutung einer modernen Elektri- zitätsverforgung für die künftige Entwicklung der Stadt erkannt habe, die sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten erst voll und segensreich auswirken werde. Der Stadt Alsfeld wünschte er

münder und Arbeitgeber) und ist deswegen nicht nur für die Behörden und Schulen, sondern auch für die gesamte Kreisbevölkerung von Interesse. Im folgenden sei das Wichtigste aus ihrem Inhalt in Kürze wiedergegeben:

§ 1 der Satzung gibt an, wer zum Besuch der Berufs- und Fortbildungsschulen verpflichtet ist. Es sindalle Reichsangehörigen, nicht mehr volks­schulpflichtigen unverheirateten Jugendlichen beider­lei Geschlechts unter 18 Jahren, welche im Schul­bezirk beschäftigt oder wohnhaft sind".

Den Vorrang hat bezüglich der Schulpflicht, wenn Wohn- und Beschäftigungsort ausein­anderfallen, der Beschäftigungsart.

Beim Vorliegen besonderer Gründe kann auf einen an den Schulleiter dies ist regelmäßig der Leiter der Volksschule des Ortes zu richtenden Antrag durch den Landrat die Erlaubnis erteilt werden, daß an Stelle der Schule am Beschäftigungsort die Schule am Wohnort besucht wird. Für das lau­fende Schuljahr mußte aus verschiedenen Gründen an einzelnen Orten eine andere Regelung durchge­führt werden: vom nächsten Jahre ab aber soll, was an dieser Stelle schon zur Beruhigung für manche Interessenten mitgeteilt werden kann, die in der Sat­zung vorgeschriebene Regelung überall durchgeführt werden.

Arbeitslosigkeit begründet keine Befreiung von der Schulpflicht.

Die Schulpflicht ruht dagegen, solange der oder die Schulpflichtige eine Schule einer der anderen in der Satzung aufgezählten Schularten, z. B. Gymnasi­um Lyzeum, Bäuerliche Werkschule, anerkannte

* Garbenteich, 12. Februar. Der hiesige Schweineversicherungsverein hielt bei Mitglied Peter Becker seine Hauptgeneralversamm­lung ab. Vereinsführer Wilhelm Kullbach be­grüßte die Mitglieder und gab den Jahresbericht für das verflossene Geschäftsjahr bekannt. In seinen weiteren Worten gedachte er der Gründer des Ver­eins, die im Jahre 1909' mit 43 Züchtern den Verein ins Leben riefen und der nun nach 25 Jah­ren die dreifache Mitgliederzahl zählt. Im Laufe der Jahre konnte die Versicherung bei vielen Mitglie­dern Hilfe leisten und sie vor größtem Schaden be­wahren. Allen noch lebenden Gründern dankte er für die Schaffung dieser Einrichtung. Der schon verstorbenen Mitglieder wurde in üblicher Weise ge­dacht. Kassenwart Schmidt gab die von den Rech­nungsprüfern für einwandfrei befundene Jahres­rechnung bekannt. Nach der Entlastung des Kassen­wartes bestätigte der Vereinsführer den Vorstand in der bisherigen Zusammensetzung und ernannte zu Rechnungsprüfern Ludwig Keßler und Jakob Weigand. Nach Klärung einiger züchterischer Fragen schloß der Vereinsführer mit einem Sieg- Heil auf den Führer die Jubiläumsversammlung.

£ Villingen, 12. Febr. Am Sonntagabend veranstaltete das Mandolinen -Orche st er Villingen im Saale von Heinrich Strack einen wohlgelungenen Werbe ab end. Der mit Haken­kreuzfahnen reich geschmückte Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. Bürgermeister Zimmer be­grüßte die zahlreich erschienenen Gäste und hieß sie herzlich willkommen. In seinen Ausführungen hob er besonders hervor, daß es im Sinne unseres Füh­rers liege, die deutsche Musik und das deutsche Lied zu pflegen und zu fördern. Hierauf ergriff Vor- itzer Paul das Wort und dankte besonders dem Mandolinenorchester Queckborn, das zur Mitwirkung erschienen war. Anschließend sangen die Besucher gemeinsam das LiedO Deutsch­land hoch in Ehren". Im Mittelpunkt des Abends tand das gut eingeübte TheaterstückDas Wald­kreuz". Ein flott gespielter, lustiger Einakter sorgte dann für heitere Stimmung unter den Zuschauern. Reicher Beifall belohnte die Mitspieler für ihre guten Leistungen. Die Pausen wurden durch gut vorgetragene Musikstücke des Mandolinenorchesters ausgefüllt. Nach Abschluß des offiziellen Teils spielte das Mandolinenorchester noch zum Tanz auf.

Kreis Friedberg.

LPD. Bad-Nauheim, 12. Febr. In 17 Zimmer der hiesigen Stadtschule drangen in der vorletzten Nacht Diebe ein. Sie erbrachen ämtliche Pulte und Schränke mit einem Stemm­eisen und durchwühlten die Behältnisse. Insgesamt wurde ein Betrag von etwa 30 Mark erbeutet.

Kreis Büdingen.

> Babenhausen I, 11. Febr. In unserem Orte tritt die Grippe, insbesondere bei alteren Leuten, in ernsterer Form, teilweise sogar mit Lungenentzündung auf. Nach kurzem Äranffein er­lagen hier an einem Tage der 74jährige Johannes Ernrich und der 66jahrige Landwirt Heinrich Albus III. der tückischen Krankheit.

> Bellmuth, 11. Febr. In der Gastwirt­schaft von Heinrich Carl fand eine Sauern- Versammlung statt. Im Rahmen der Er­zeugungsschlacht sprach Dr. Orth von der bäuer­lichen Werkschule und Beratungsstelle Nidda über das ThemaI u v lehaufzucht und Füt­terung". Die ' hen Ausführungen wurden mit großem In, verfolgt. Der Vortrag loste

eine allgemeine 2i ache aus. Die Versammlung

wurde in der üblichen Weise geschlossen.

Wenzel und den Ortsbauernsührer Well. So­dann ehrte er den Rechner der Gesellschaft Heinrich Henrich II., dem für feine 25jährige Tätigkeit als Rechner ein Diplom überreicht wurde. Die Ver­sicherung hatte, wie aus dem Jahresbericht hervor­ging, ein schweres Jahr zu überstehen, da mehr als 10 v. H. des ganzen Pferdebestandes übernommen und entschädigt werden muhte. Der Rechnungs­bericht ließ jedoch erkennen, daß die Viehversiche­rung nach wie vor gesund dalteht. Die Kasse ist von dem Rechnungsprüfer Wilhelm Euler nach- geprüft und in bester Ordnung befunden worden. Zum Schluß der Versammlung brachte Bürger­meister Wenzel ein dreifachesSieg-Heil!" auf den Führer Adolf Hitler aus.

W a tz e n b o r n - S t e i n b e rg, 12. Febr. Der hiesige GesangvereinJugendfreund" feierte im überfüllten Saale des VereinslokalsZur Krone" fein 47. Stiftungsfest. Vereinsführer Hau- fer VIII. begrüßte die Teilnehmer. Der Chor des Vereins, der unter der bewährten Stabführung von Chorleiter Schleuse (Steinbach) steht, brachte so­dann Chöre von Kreutzer, Trunk, Braumann, Lang, Schauß, Moldenhauer usw. zu Gehör und erntete dafür lebhaften Beifall. Musikstücke, von der Kapelle Schleuse gespielt, wurden ebenfalls sehr dankbar ausgenommen. Zum Schluß gelangte noch eine gut einstudierte Operette zur Aufführung. Die hiesige Ortsgruppe der NSDAP., Abteilung Rundfunk, hielt dieser Tage im Saale von Georg Sommer einen R u n d f u n k w e r b e- abend ab. Ortsfunkwart Karl Schäfer sprach einleitend von der Bedeutung einer lebendigen Brücke zwischen Staatsführung und Volk, wie sie im Rundfunk gegeben sei. Der Redner des Abends, Dipl.-Jng. Pg. Hanns Seibert vom Reichssender Frankfurt a. M. schilderte den Rundfunk als einen Mittler zwischen Führung und Gefolgschaft, als Künder nationalsozialistischen Kulturwillens und als Bereiter froher Stunden. Zum Schluß forderte er zur Vereinigung aller Rundfunkhörer im Reichs­verband Deutscher Rundfunkhörer auf. Im weiteren Verlauf des Abends gelangten verschiedene Tonfilme zur Vorführung. Außerdem wurde ein Volks­empfänger verlost.

weiteres Aufblühen.

Namens des Stadtvovstandes sprach Bürgermei­ster Dr. Völsing dem Ueberlandwerk seinen Dank für die anerkennenden Worte aus. Die erste wichtige Station auf dem Gebiet der Stromver­sorgung für die Stadt Alsfeld fei der im Jahre 1922 mit der Provinz Oberhessen abgeschlossene . Stromlieferungsvertrag gewesen, der sich als rich- , tig erwiesen habe. Die zweite Etappe sei die im Frühjahr 1934 beschlossene Sttomversorgung durch -die Provinz Oberhessen. Schon in der kurzen Zeit der Inbetriebnahme des Wechselstromnetzes hatten