Ausgabe 
12.3.1935
 
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Kirche und Schule

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)( Ruppertsburg, 11. März. Unter dem Vorsitz unsees Bürgermeisters und Ortsgruppenlei­ters Lind fand bei Gastwirt Schlörb eine gut besuchte Bauernversammlung statt, in der zuerst der Bezirksbauernführer Straub, Rainrod über die Aufgabe des Nährstandes im Dritten Reich sprach. In längerer Repe schilderte er die Notwendigkeit und große Bedeutung der Erzeu­gungsschlacht. Danach hielt Assessor Dr. Dietz von der bäuerlichen Werkschule Grünberg einen lehrrei­chen Vortrag über Schweinezucht. Er zeigte, wie der Bauer dadurch, daß er mehr Fettschweine züch­tet als seither, mithilft, die Einfuhr ausländischer Fette einzudämmen. Die Versammlung bekundete beiden Rednern reichen Beifall. Der Leiter dankte ihnen und fchloß mit einemSieg-Heil!" auf den Führer.

* Ruppertsburg, 12. März. Der Förster i.R. Johannes Reeg Hierselbst kann am morgi­gen 13. März seinen 8 5. Geburtstag begehen. Der alte Herr ist Veteran von 1870/71, um ihn scharen sich an seinem Geburtstage drei Söhne, drei Töchter, 17 Enkel und fünf Urenkel. Dem Ju­bilar wird überall große Wertschätzung entgegen­gebracht. _________________________________

Prozentsatz von 21,22 t>. der landeskirchlichen und 17,14 v. H. der erwachsenen evgl. Bevölkerung.

Am Heiligen Abendmahl nahmen 296 Manner und 499 Frauen oder 30,20 v. H. der landeskirch- lichen bezw. 40,27 o. H. der erwachsenen evgl. Be­völkerung teil. f ....

Die Gesamtsumme der Liebesgaben betrug 4464 Mark, d. h. etwa 1,70 Mark auf den Kopf der lan- deskikchlichen bzw. 2,26 Mark auf den Kopf der

erwachsenen Bevölkerung.

Der Kirchenvorstand beriet den Voranschlag der evangelischen Kirche und des Marienstifts für 1935. Er wurde mit einer Einnahme und Ausgabe von 12 679,88 Mark genehmigt. An größeren Ausgaben wurden vorgesehen für Steuern 2400 Mark, für Un­terhaltungsarbeiten der kirchlichen Geoäude, beson­ders für weitere Jnftandfetzung des Kirchendachs, 2540 Mark. Ein Fehlbetrag von 6000 Mark muß durch örtliche Kirchensteuern gedeckt werden, da das Marienftift, das früher alle Ausgaben deckte, keine nennenswerten Einnahmen mehr hat. Die Einnah­men und Ausgaben des zweiten Teils (Pfarrbesol­dungsfonds) betragen 4171,94 Mark.

Im Berichtsjahr konnte endlich der Wunsch der Kirchenbesucher nach einer besseren Heizungsanlage dank des Entgegenkommens der Stadt Lich er­füllt werden. Es wurde eine neue größere Hei­zungsanlage (System Esch) eingebaut, die imstande ist, 'den großen Kirchenraum besser zu erwärmen. Die Heizungsanlage, die bisher in einer alten Sei­tenkapelle (Sakristei) untergebracht war, wurde tie­fer gelegt. Die schöne dadurch wieder freigewordene alte Kapelle soll hergerichtet und in ihren ursprüng­lichen Zustand gebracht tdtrben.

Ferner wurde im Berichtsjahr das Pflaster vor der Kirche und dem Gefallenendenkmal mit der sich anschließenden Stützmauer wiederhergestellt und da­durch dem Kirchenplatz eine schönere Gestaltung ge­geben. Durch die verschiedenen Arbestsvergebungen wurde die Arbeitsbeschaffung wesentlich unterstützt. Verzettelung der Kirchenbücher in Lich

Tlatuffchutz ist DottSsach« geworden! Wegweisend gingen die führenden Männer des neuen Reiches voran, sicherten dem deutschen Wald und Wild wirksamen gesetzlichen Schuh und zeigten planvoller Volkslumsarbeit große, edle Ziele auf. Dieses grundlegende ^uch über den Aalurschutz aus der Feder des Leiters der deutschen Naturschuhbewegung geht jeden einzelnen Volksgenossen an. Es gilt, die natürliche Schönheit unserer Heimat in liebevoller Sorge und naturverbundener Gemeinschafisarbeit zu erhalten für uns und

der Dietwart Gg. Sam es einen kurzen Vortrag über den deutschen Menschen und den Lebenslauf des Begründers der Deutschen Turnerschaft Friedr. Ludwig Jahn. Mit breifachem Gut Heil! auf den Führer Adolf Hitler, unser geliebtes Vaterland und dür Deutsche Turnerschaft sowie mit dem Ge­sang der beiden Nationallieder wurde die Ver­sammlung geschlossen. Dieser Tage starb die älteste Einwohnerin unseres Dorfes, Frau Katharine Sun g,. geborene Schneider, im hohen Alter von 83 Jahren. Wenige Tage vorher feierte sie noch im Kreise ihrer Verwandten und Bekann­ten ihren Geburtstag, wobei sie noch gesund und

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1934 einen besseren Besuch aufzuweisen hatten, als im Jahre 1933. Frau Ohly (Alsbach) überbrachte die Grüße des Hauptverbandes und behandelte an­schließend das ThemaMit der Mutter durch den ganzen Tag". An der Hand von Beispielen aus dem Leben zeigte die Rednerin, wie das Gebet der Mutter Kraft verleihe und wie von den Kindern Erinnerungen an das gemeinsame Gebet mit hin­aus ins spätere Leben genommen würden. Frauen­hilfsschwestern hätten die besondere Aufgabe, für gesegnete Wohnstätten zu sorgen und die Kinder auf betendem Herzen zu tragen; solche Kinder könnten nie verloren gehen. Gerade die Passions­zeit und die Vorbereitungszeit der Konfirmation feien im besonderen Maße dazu geeignet, das Ge­bet zu pflegen.

Der Ortsgeistliche, Pfarrer Volz (Wirberg), sprach allen Gästen und Mitarbeitern am Frauen­hilfswerk Dank für ihr Kommen aus. Dekan Sattler (Wiefeck) dankte den hiesigen Gemeinde- alicbern, bie alle Gäste bewirtet hatten, für ihre Gaftfreunbfchaft unb sprach bie Hoffnung aus, baß ber Tagung ein reicher Segen befchieben sein möge.

Oie evangelische Gemeinde Lich im Jahre 1934.

Eure Arbeit an ber beruflichen Ertüchtigung unb Eure freiwillige Selbstprüfung im Reichsberufs, wettkampf soll das ganze Volk mit einem frohen Glauben an bie beutsche Zukunft erfüllen.

Darum, beutsche Jugend. hinein in ben frieblichen Wettstreit ber Arbeit!

Frankfurt a. 21L, 9. Marz 1935.

Gez.: Sprenger.

des Reichswekterbienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Das mächtige, mit seinem Kern unoeränbert über Sübskanbinavien liegenbe Hochdruckgebiet ist noch immer für unser Wetter beftimmenb. Dabei bringen jedoch in ber Höhe jetzt wärmere Luftmassen aus Sübost nach Deutschlanb ein, die sich bei uns in ab- steigender Bewegung befinden unb baburch vor allem in Gebirgslagen stärkeren Temperaturanstieg gebracht haben. In ben Niederungen steigen bie Tagestemperaturen zwar kräftig an, boch sinb nachts immer noch leichte Strahlungsfröste zu erwarten.

Aussichten für Mittwoch: In ben Nie­berungen vielfach bunstig, sonst aber noch über» wiegenb heiteres unb trockenes Wetter, mittags ziemlich warm, nachts leichter Frost, lebhafte öst­liche Winbe. e

Aussichten für Donnerstag: Noch An­halten bes trockenen unb übermiegenb heiteren Wetters.

Temperaturen. Am 11. März, mittags + 6,3 Grab Celsius; am 11. März, abenbs0,2 Grad; am 12. März: morgens1,2 Grad. Maximum 6,5, Minimum 4,2 Grad.Erdtemperaturen in zehn Zentimeter Tiefe. Am 11. März, abends 0,0 Grad; am 12. März, morgens 0,1 Grad; Sonnenschein­bauer 9,1 Stunben.

Wintersport.

Schwarzwald: Feldberg: Heiter,7 Grad, 195 Zentimeter Gesamtschneehöhe, gekörnt, Ski und Rodel sehr gut.

Alpen: Garmisch-Partenkirchen: Heiter, 7 Grad, 55 Zentimeter Gesamtschneehöhe, verharscht, Ski und Rodel sehr gut.

D Weickartshain, 11. März. Im Hockschen Saale fand am Samstag ein Schulungsabend statt. Blockwart Melchior begrüßte mit kurzen Worten die Besucher. Eine Minute stillen Geden­kens widmete man dem auf tragische Weise ums Leben gekommenen Minister Schemm. Pg. Heß sprach dann über das ThemaJuden unb bereu Treiben in Deutschlanb." Seine Worte mürben mit starkem Beifall ausgenommen. Blockwart Melchior schloß hierauf bie Versammlung mit dreifachem Sieg-Heil auf den Führer Adolf Hitler. Bei Gastwirt Bingmann fand bie erste Generalversamm­lung ber hiesigen Milchabsatzgenossen­schaft statt. Bürgermeister Brüller begrüßte bie Mitglieber. Georg Opper würbe zum Schriftfüh­rer ernannt. Der Jahresbericht von 1934, sowie ber von 1933 (im Grünbungsjahr 1933 fand keine Generalversammlung statt) würben vorgetragen. Die Bilanz würbe genehmigt unb bem Vorstanb Entlastung erteilt. Ferner schilberte Ortsbauernführer B i n g m a n n Zweck unb Ziele ber Bezugs- unb Viehverwertungsgenossenschaften. Hinsichtlich ber Er­zeugungsschlacht forberte er bie Mitglieber auf, ben notwendigen Flachsanbau zu steigern; 15 Ar wurden sofort zum Anbau gemeldet. Auch auf die Einrich­tung der Silo kam' ber Ortsbauernführer zu spre­chen. Bürgermeister T r ü 11 e r schloß bann mit brei- fachem Sieg-Heil auf Führer unb Vaterlanb bie Versammlung. Ein Unglücks fall ereignete sich am Samstag auf bem hiesigen Bergwerk Gewerkschaft Luise. Der hiesige Arbeiter H. R. war an einem reparaturbebürftigen Motor beschäftigt, als ihm plötzlich eine Stichflamme ins Gesicht schlug unb ihm erhebliche Brand- wurben beibrachte. Der Bebauernswerte mußte sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Kreis Schotten.

Kreisverbandstaguug der Evangelischen Zrauenhilfe.

7" Saasen, 11.Marz. In unserer Gemeinde anb am gestrigen Sonntag ein Kre i s ve r - banbs treff en ber in ber Evangelischen Reichsfrauenhilfe zusammengeschlossenen Vereine statt. Aus ben Gemeinben Annerob, Nöti­gen, Wieseck, Alten-Buseck, Linbenstruth, Göbeln- rob unb Saasen hatten sich bie Teilnehmerinnen in großer Zahl eingefunben, so baß unser kleines alt- ehrwürbiges Kirchlein auf bem Veitsberg kaum alle Gäste fassen konnte.

Im F e ft g o 11 e 5 b i e n ft prebigte Propst Knobt (Gießen) über 2. Kor. 6, 2.1:Wir er­mahnen euch aber als Mithelfer, baß ihr nicht ver­geblich bie ©nabe Gottes empfangt". Er ermahnte bie Frauenhilfsschwestern, getreu ben Vorbildern, die uns die beutsche Geschichte in ber Heiligen Eli­sabeth, ferner in Luthers Frau unb ber Ma- thilba Wreda gegeben habe, nachzuleben. Frauen­hilfsarbeit fei eine Arbeit, bie nicht um ihrer selbst, sondern zur Ehre Gottes getan werbe. Das Wir­ken ber Evangelischen Frauenhilfe solle aus unb in ben Gottesbienst führen. Eine gesegnete Aus­gabe ber evangelischen Frau sei in ber Hauptsache bas Wirken für bas Leben in ber Kirche.

Die Nachversammlung, bie ebenfalls in ber Kirche abgehalten würbe, eröffnete ber Frauen­chor Saafen, geleitet von Lehrer Dieser, mit bem ChoralGroßer Gott, wir loben bich". So­dann begrüßte bie Kreisverbanbsvorsitzenbe, Frau Kreuber (Gießen), bie Versammlung unb gab ben Jahresbericht, aus bem zu ersehen war, baß bie Kreisverbandsversammlungen in bem Jahre

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Bettenhausen, 11. März. Die GemeinschaftKraft b u r ch Freude" stattete am Sonntag unter Leitung bes Bommersheim im Müllerschen Saale einen Volkstumabenb. Der Gesangverein trug ch liche a»te Volkslieder vor, wobei man sah, was auch ein kleiner börslicher Chor stimmbegabter Leute unter zielbewußter Schulung leisten kann. Beson­ders angenehm war bflft reine, von Provinzialismen fast ganz freie Sprache. Ein Kenner unseres Dorfes entwarf etlicheDolkskunbliche Bilber aus Betten­hausen". Es würbe von ber Bedeutung der Flur­namen gesprochen, die Schönhest unserer Haus­namen gewürdigt und von Witterungs- und Ernte­verhältnissen in ber ersten Hälfte des 19. Jahrhun­derts erzählt. Nachdem der offizielle Teil mit einem Sieg-Heil auf ben Führer geschlossen worden war, blieb man noch ein wenig zusammen bei Volks­liedern und Gesängen des neuen Deutschland.

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- - Lich, 11. März. Die Sammlung des Vereins für bas Deutschtum im Aus- lanb am vergangenen Samstag erbrachte ferer Stabt ben ansehnlichen Betrag von

ber Gegenwart werben (Kommunismus, Frei- bentertum unb Rüstungsinbustrie) unb rief zuletzt zur Mitarbeit am Misfionswerk auf. Die Gemeinde folgte mit großem Interesse den eindrucksvollen Ausführungen. Am Nachmittag kamen die Kinder zu ihrem Recht. Außerdem sprach Missionar Rufs noch in Nieder-Bessingen.

Nundsunkproaramm

Mittwoch, 13. März.

6.15 Uhr: Gymnastik. 7: Frühkonzert. 8.15 bis 8.30 Uhr: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.15: Schul­funk. 11.45: Sozialdienst. 12: Promenadenkonzert, ausgeführt vom Mufikkorps der Landespolizei Stuttgart. 13.15: Mittagskonzert.Sonne, Mond und Sterne." 14.30: Wirtschaftsbericht. 15.15: Neuere Musik. 16: Nachmittags-Doppel-Konzert. 18- Aus Zeit und Leben. Lebensfpiegel im Beruf. 19: Das UeberbrettL 20.15: Stunde der jungen Nation. Jungarbeiter angepackt! 20.45:Ihr lieben bösen Männer." Frauen machen Kabarett. 22.20: Ein alemannischer Volksbrauch: Beim Scheiben­schlagen im Markgräfler Land. 22.40: Tanzmusik. 24 bis 2. Nachtmusik. Meisterwerke deutscher

13. März hätte der große Tondichter Hugo Wolf seinen 75. Geburtstag feiern können. Seine Lieder sind in das ständige Repertoir aller Konzertsäle Europas eingegangen und werden noch heute als die besten Vertonungen des neuen Volks­liedes geschätzt. Hugo Wolf war lange verkannt, und erst zu einer Zeit, als ihn schon die geiftige Umnachtung umfangen hielt, verstand man den Wert seiner Tondichtungen zu würdigen. Er starb am 22. Februar 1903 in Wien.

Die Hitler-Jugend unb die Deutsche Arbeitsfront rufen Euch zum

2. Reichsberufswettkampf

auf.

Laßt sie wie im Vorjahre diese Großtat der deutschen Iungarbeiterschaft zu einer machtvollen Kundgebung für das ganze deutsche Volk werden.

Beweist, daß Arbeit das Ideal des deutschen Volkes unb der Jugend Wille die Leistung ist.

)( Lich, 11. März. Auf Anregung ber staatlichen Stelle für Verzettelung ber Kirchenbücher sollen auch bie Kirchenbücherderevangelischen Gemeinde Lich, die bis etwa 1630 zurückrelchen, verzettelt werden. In dankenswerter Weise hat Stu- bienrat Dr. Stotz- Gießen, ein geborener Licher, biese umfangreiche unb schwierige Arbeit übernom­men. Die Arbeit, bie ehrenamtlich getan wirb, soll noch in biesem Frühjahr angefangen werben. Von jebern Eintrag in bie Kirchenbücher wird, je nach­dem es sich um Geburt bzw. Taufe, Trauung und Beerdigung handelt, ein in verschiedenen Farben gehaltener Kartenauszug hergestellt. Die so herge­stellte Kartothek steht bann in der staatlichen Stelle in Darmadt den Ahnenforschern usw. zur Verfü­gung. Auf diese Weise soll eine Schonung der alten Kirchenbücher, die in den letzten Jahren sehr stark gebraucht und dadurch in ihrer Erhaltung gefährdet wurden, erreicht werden. Wie groß die Benutzung ber Kirchenbücher war, geht baraus hervor, baß bis jetzt über 1800 Personen in unserer Pfarrei ber arische Nachweis ganz ober teilweise geliefert würbe. Die Bewältigung biefer Arbeit war nur baburch möglich, baß sich ehrenamtliche Kräfte zur Verfü­gung stellten.

Landkreis Gießen.

)( Lich, 11. März. Der gestrige Sonntag war in unserer evangelischen Gemeinbe ber Heiden- Mission gewidmet. Im Vormittagsgottesdienst predigte Missionar Ruff von der Baseler Mission, abends hielt er einen Vortrag über China. Auf

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Ausruf des Gauleiters zum zweiten Reichsberufswettkampf.

Deutsche berufstätige Jugend, deutsche Zungbauern im Sau Hessen-Nassau.

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)( Lich, 11. März. Aus der kirchlichen Sta­tistik des Jahres 1934 ist zu berichten:

Im Jahre 1934 wurden in der evangelischen Ge­meinde Lich 23 Paare getraut, 61 Kinder getauft, 63 konfirmiert und 35 Gemeindeglieder beerdigt. Es wurden in 64 Hauptgottesdiensten 5024 Männer, 8064 Frauen unb 3972 Kinber, in 30 Nebengottes- bienften 1502 Männer, 2762 Frauen unb 1079 Kin­ber, in 10 Christenlehren 80 Jünglinge unb 165 junge Mäbchen, in 40 Kinbergottesbiensten 2887 Knaben unb 3500 Mäbchen gezählt. Die Gesamt- burchschnittszahl aller Gottesbienstbesucher ber Ge- Grunb seiner über 16jahrigen Tätigkeit m biesem meinbe in einer Woche betrug 127,05 Männer, großen Lanbe schilberte er zunächst Land und 211,38 Frauen unb 219,99 Kinber. Das ergibt einen Leute, wies auf bie Mächte hin, die um China jn