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bestanden hat. Sodann gab er in einem etwa ein» stündigen aufschlußreichen Vortrag Kenntnis von
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März 1935
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Gießen
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schafl In unserem deutschen Volke gefestigt werden. Alles kleine müsse vergessen und der Blick
den großen Zielen zugerichtet sein.
Nur so könnten wir unserem Führer Adolf Hitler dienen, der sich in der Arbeit für das deutsche Volk verzehre, so allein könnten wir ihm für seine Aufopferung danken.
Mit einem Gelöbnis der Treue zum Führer, mit dreifachem „Sieg-Heil!", in das die Zuhörer begeistert einstimmten, und mit dem gemeinsam gesungenen Horsl-Wessel-Lied fand die Versammlung ihren Abschluß.
Sondergericht in Gießen.
Zu Hause: Samstag, den 16., und Sonntag, den 17. März 1935
__________________________________1436 D
Das Sondergericht unter dem Vorsitz von Land- gerichtsdirettor Hackler (Darmstadt) verhandelte gestern in Gießen zunächst gegen den 37jähriaen Wilhelm Weizmann. Der Angeklagte, der ohne festen Wohnsitz ist, kam aus der Wanderschaft nach Leihgestern, wo er bettelte. Eine Witwe ging er
Mittagessen an. Als ihm das versagt und ihm kleiner Geldbetrag gewährt wurde, stellte er
Versteigerung.
Donnerstag, den 14. d. M., nachmittags 2^ Uhr, werden im Hofe des Finanzamts Gießen, Goethe- straße, für das Reichsbauamt Darmstadt meistbietend gegen Barzahlung versteigert: 1438V
Zirka 250 Stück Gerüstbohlen für Maurer und Weißbinder,
10 Stück Gerüstböcke und
verschiedene lose Rundhölzer (Brennholz).
Ferner werden für das Finanzamt Gießen zwangsweise gegen Barzahlung versteigert:
6 Damenmäntel (Plüsch),
3 Herrenmäntel,
eine Anzahl Figuren, 1 Violine mit Kasten,
1 Gitarre und verschiedene Kurzwaren.
Die Versteigerung findet bestimmt statt.
Finanzamt Gießen (Vollstreckungsstelle).
Auf Einladung der Deutschen Arbeitsfront (Berufsgruppenamt Gießen) sprach am Samstagabend im Ortsgruppenheim Provinzialoberbaurat Sei» larius über „Das Straßennetz der Provinz Oberhessen und die neuzeitlichen Bauweisen". Dieser Vortrag bildete sozusagen eine Fortsetzung des am 25. Februar gehaltenen Vortrags über „Provinzialstraßen und Reichsautobahn".
Einleitend behandelte der Redner das Straßengesetz vom 15. 7. 1926 und gab einen kurzen lieber» blick über die Tätigkeit der Provinz Oberhessen, deren vornehmste Aufgabe auf dem Gebiete des Straßenwesens im Ausb a u des vorhandenen Straßennetzes für den immer mehr zunehmenden Kraftwagenverkehr
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Der Straßenbau der Provinz Oberhessen
Oie neuzeitlichen Bauweisen.
Mittwoch, den 13. März, nachm. 2 Uhr, versteigere ich dahier, Neuenweg 28, „Zum Löwen", zwangsweise gegen Barzahlung. An Ort und Stelle Bekanntgabe in obigem Lokal:
1 Kaffeeröster, 1 Personenwagen (Wanderer), 1 Schäftestevvmasch., Lederwalzen, ISchuhmacher-Näb- maschine,Nähmaschinen, ISchreib- maschine, Registrierkassen, Gasherde, 1 Fahrrad, 2 Pianinos, 1 Harmonium, Büfetts, 1 Kredenz, Flurgarderoben, Bücherschränke, 1 Warenregal, Eisschränke, einen Kassenschrank, Kleiderschränke, ein Vertiko, 1 Trummeausviegel, Chaiselongues, Sofas, Tische und Schreibtische, Stühle, Sessel, eine Trockenhaube, 1 Grammophon, Radio-Apvarate, 1 Gewehrschrank, 1 Photo-Avparat, 1 Prismenfernglas, Oelgemälde, 1 große Partie Bücher, Damen- u. Herrenschnürschäfte, 90 Flaschen Wein, Dekorationsfiguren, 200Mistbeetfenster. Schwalb, Stellvertr. des Gerichts- vollz. Junker in Gießen, Wiesecker Weg 16. (u39D) Telefon 3383.
gewiesen, daß im Frühjahr, vor allem im April, die meisten Bienenvölker am Hungertode eingehen, da um diese Zeit infolge des schon starken Brutansatzes der Futterverbrauch verhältnismäßig stark ist. Stellt sich dauerndes Brausen des Volkes ein, so bedeutet dies in den meisten Fällen Wassermangel. Die Völker brauchen jetzt unbedingte Ruhe und gute Warmhaltung. Weisellos gewordene Völker sowie Schwächlinge sind mit starken Völkern zu vereinigen, denn selten bringen letztere im Laufe des Jahres noch einen Honigertrag. Die Volksentwicklung im Frühjahr ist abhängig von den zur Verfügung stehenden Pollen. Es ist zu begrüßen, daß das Abschneiden der stark stäubenden Weiden- und Haselnußkätzchen polizeilich verboten ist-
Der zweite Vortrag wurde von Ober-Tele- graphensekretär i. R. Pfeiffer (Launsbach) gehalten und behandelte
„Die Bekämpfung der Faulbrut und Jlofema- krankheit im Frühjahr."
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unwahre Behauptungen bezüglich des Winterhilfswerks und des Ministerpräsidenten Göring auf. Hinzu kam noch, daß der Angeklagte unbefugt das Hoheitsabzeichen trug. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Gefängnisstrafe von 1 Fahr unter Anrechnung von 3 Wochen erlittener Untersuchungshaft.
Unter Ausschluß der Öffentlichkeit befaßte sich das Gericht mit dem Andreas Wilkening aus Gehrden. Der Angeklagte übte böswillig Kritik an den Maßnahmen des Führers anläßlich der Ereignisse vom 30. Juni 1934. Das Gericht erkannte auf 6 Monate Gefängnis.
In der Nachmittagssitzung stand der Wilhelm Ortmüller aus Gießen vor Gericht. Der Angeklagte sollte sich in schweren Beleidigungen gegen die Reichsregierung, insbesondere den Führer, ergangen haben. Die dahingehende Anzeige wurde von der 'eigenen Tochter des Angeklagten erstattet, die unter Aufsicht der Sittenpolizei steht und als moralisch minderwertig angesehen wird. Unter diesen Umständen konnte eine Verurteilung auf Grund ihrer Aussage nicht erfolgen, und der Angeklagte mußte mangels Beweises freigespro » chen werden.
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den. Aus dem Tätigkeitsbericht der Unter« fuchungs- und Forschungsstelle für Bienenkrankheiten am Zoologischen Institut der Universität Frankfurt ist zu ersehen, daß von den 141 zur Untersuchung eingesandten -Proben 43 den Befunv von Nosernaseuche ergeben hat, während nur drei Maikrankheit und acht Faulbrut ergaben.
Viel Interesse sand der Film
Bienenzucht und Landwirtschaft.
lieber zwei Millionen Bienenvölker, überwiegend auf beweglichem Bau, werden von den deutschen Imkern betreut. Jährlich werden durchschnittlich 300 000 Zentner Bienenhonig geerntet, der einen Wert von 35 Millionen Mark hat. Weit höher wird der mittelbare Nutzen der Bienenzucht geschätzt, der darin besteht, daß die Bienen die Befruchtung der Pflanzen vornehmen. Wissenschaftliche Versuche haben ergeben, daß der Anteil der Bienen bet der Bestäubung in manchen Fällen bis 100 Prozent ausmacht. Der Obstbau steht und fällt mit der Bienenzucht. Im Samenbau liegen die Verhältnisse ähnlich.
Eine rege Aussprache schloß sich den Vorträgen an. Bekanntgegeben wurde noch, daß am 6. und 7. April ein Seuchenkurs stattfindet und am 3. Osterfeiertag die Jubelfeier des 75jährigen Bestehens des Hauptvereins in (3ie« ßen irn größeren Rahmen begangen wird.
Der stellvertretende Vereinsvorsitzende wünschte im Schlußwort dem großen Führer des Deutschen Reiches baldige völlige Genesung und schloß mit einem dreifachen „Sieg-Heil!" auf Volk, Führer, Vaterland und die deutsche Bienenzucht die anregend verlaufene Tagung.
den in den letzten acht Baujahren in Oberhessen verlegten neuzeitlichen Straßenbau- weisen und deren Kosten. Er erläuterte insbesondere die Vor- und Nachteile jeder Deckenkonstruktion und die Erfahrungen, die man damit in Oberhessen gemacht hat. Ausgehend von der wassergebundenen Schotterdecke oder Makadam - decke (sog. nach dem Schotten Mac Adam), der etwa um das Jahr 1820 diese Deckenkonstruktion erfand und der mit Recht als ein Vorkämpfer unserer Zeit bezeichnet werden darf, schilderte der Vortragende, daß das Prinzip der Makadamdecke auch heute noch bei allen anderen Deckenarten rote» verkehre. Eine notwendige und wichtige Voraussetzung, insbesondere für Straßen mit gemischtem
Gewerbe- und Landwirtschastöbank Butzbach.
pb. Butzbach, 10. März. Heute nachmittag and im „Deutschen Haus" die 72. Generalversammlung der Gewerbe- und Landwirtschaftsbank Butzbach e. G. m. b. H. unter Vorsitz des Kaufmanns Louis Ioutz statt. Aus dem Geschäftsbericht, der von dem Vorstandsmitglied Pabst er» tattet wurde, war zu entnehmen, daß auf Grund )er großen Geldflüssigkeit jederzeit den berechtigten Kreditansprüchen entsprochen werden konnte. Die Spareinlagen stiegen von 561 000 RM. auf 577 000 RM., der Kassenbestand betrug am 31. Dez. 1934 25 941,52 RM., das Bankguthaben 97 439,68 RM. Der Gesamtumsatz stieg von 16100 000 RM. auf 18100 000 RM., die Bilanzsumme beträgt 825 500 RM. gegen 821 000 RM., die Geschäftsunkosten betrugen 29 153 RM. gegen 30 056 RM. Die Gesamthaftsumme der Mitglieder beträgt 551000 RM., die offenen Reserven stellen sich nach Zuteilung aus dem Reingewinn auf 58 000 RM., die Gesamtgarantiesumme beträgt 735 000 RM. Der Reingewinn beträgt 5379,76 RM., er gestattet die Ausschüttung einer Dividende von 4,5 v. H. Der Bestand an Wechseln betrug am 31. De^. 1934 83 066" RM. in 407 Stück. Die Geschäftsguthaben der Mitglieder betrugen 118179,14 RM. gegen 118 875 RM. Die Zahl der Genossen betrug 455, es traten neu ein 24 und schieden aus durch Aufkündigung 18, durch Tod 6. Die eigenen, durchaus mündelsicheren Wertpapiere stehen mit 52 062 RM. zu Kauf. Die Gesamtausleihungen im Konto-Korrent- und Wechselverkehr betrugen 586 000 RM. Von der Möglichkeit, ins Entschuldungsverfahren zu gehen, machten 19 Genossen Gebrauch mit 27 829 RM. Die Gesamtzahl der geführten Konten beträgt 1676. Der Reingewinn wird wie folgt verteilt: RM. 4772,52 = 4,5 v. H. Dividende, 550 RM. Zuschrift auf Reservefonds, 57,24 RM. Vortrag auf neue Rechnung. Die Bilanz wurde genehmigt und die ausscheidenden Mitglieder, Kaufmann Louis Ioutz, Kaufmann Georg Becker und Kaufmann Otto Gerhardt, in den Aufsichtsrat wiedergewählt.
Landkreis Gießen.
* Wieseck, 11. März. Der Verein der Kegler des Lahn- und Puseckertales, Sitz in Wieseck (Mitglied des Deutschen Keglerbundes), hielt am Sonntag im Saale der „Ludwigs-
Gr führte etwa folgendes aus: Das Erkennen einer Krankheit bedeutet bei Binenkrankheiten fast immer ganze Heilung. Die schlimmste Seuche, die in weiten Gebieten unseres Vaterlandes in den letzten Jahren große Opfer gefordert hat, ist die bösartige Faulbrut. Finden sich auf leeren Waben noch überdeckelte Zellen, so prüfe man nach Entfernen des Wachsüberzugs den Inhalt der Zelle. Läßt sich dieser zu einem Faden ziehen, so ist Gefahr im Verzüge. Sofort meldet der Imker diesen Faulbrutverdacht dem Seuchensachverständigen, der dann die nötigen Feststellungen trifft und für Bekämpfung der Seuche sorgt. Die Entseuchung geschieht durch Vernichtung des Wabenwerkes und Ausbrennen der Bauten mit der Lötlampe. Unter gewissen Umständen ist die Einsendung von Waben an eine staatliche Lehr- und Untersuchunasanstalt geboten. Die besten Mittel zur vorbeugenden Bekämpfung sind Erneuerung des Wabenbaues, Vermeidung von Gegenständen, die mit verseuchten oder mangelhaft entseuchten Völkern in Berührung gekommen sind, und peinliche Reinlichkeit im Bienenhause. Der Platz vor dem Stande ist gründlich zu fegen, und die toten Bienen sind zu verbrennen. Die Fluglöcher leerstehender Beuten sind zu schließen.
Die Nosema- ober Darmseuche ist eine Krankheit, die der Imker mit Bestimmtheit nicht allein feststellen kann. Besteht Verdacht, so sind mehrere lebende Bienen an ein in Frage kommendes Institut einzusenden, wo mit Hilfe des Mikroskopes erst endgültige Klärung erfolgen kann. Oft wird Nosema mit Ruhr verwechselt. Auch Maikrankheit und Milbenseuche sind etwas anderes. Völker mit geringem Nosema-Befall können noch gerettet wer-
burg" in Wieseck seine Jahresversammlung ab. Erschienen waren 51 Bundesmitglieder. Der Vereinsführer, Pg. Freund (Alten-Bufeck), eröffnete die Versammlung und erteilte dem Geschäfts- ührer, W. Schäfer (Wieseck), das Wort. Die zur Erledigung stehende Tagesordnung wurde in sportlicher Art erledigt. Vereinsführer Freund stellte infolge Arbeitsüberhäufung feift Amt zur Verfügung und schlug der Versammlung den W. Schäfer (Wieseck) als Führer vor, der von der Versammlung auch freudig gewählt wurde. Der neue Vereinsführer Scyäfer bestimmte sodann seine Mitarbeiter, die das übertragene Amt annahmen. Die sportlichen und finanziellen Belange des Vereins der Kegler des Lahn- und Buseckertales sind die denkbar besten und werden in echtem Sportgeist gewahrt. Die Versammlung wurde mit einem dreifachen „Sieg- Heil!" auf unseren Führer und Reichskanzler Adolf Hitler geschlossen.
00 Klein-Linden, 11. März. Die am Samstag durchgeführte Sammlung des Volksbundes für das Deutschtum im Ausland, die von älteren Schulkindern vorgenommen wurde, erbrachte in unserer Gemeinde als Reinertrag für das Winterhilfswerk 47,41 Mark.
> Holzheim, 11. März. Am Samstagabend hielt der Turnverein, gegründet 1908, eine außerordentliche Generalversammlung im Vereins- lokal bei Mitglied Gg. Sarnes ab. Der stellvertretende Vereinsführer E. Jung leitete die Versammlung. 40 Mitglieder waren anwesend. Schrift- roart E. Zeiß II. verlas die neuen Satzungen, die einstimmig angenommen wurden. Der seitherige Vereinsführer, Landwirt Heinr. Grieb, wuroe einstimmig wiedergewählt. Nach den neuen Satzungen müssen zwei Kassenprüfer auf die Dauer von zwei Jahren gewählt werden; es wurden Gg. Sames und E. Zeiß II. einstimmig gewählt. Der Vereinsführer ernannte dann für das neue Jahr feine Mitarbeiter: stellvertretender Vereinsführer E. Jung, Oberturnwart Karl Müll, Dietmar! Gg. Sames, Kassenwart Karl Reitz, Schrift-, Presse- und Werbewart E. Zeiß II. und Spielwart O. Ohly. Es wurde dann der Aeltesten- rat gebildet, der sich wie folgt zusammensetzt: Vorsitzender des Aeltestenrats der Vereinsführer H. Grieb III., weitere Mitglieder Oberturnwart K. Müll, Dietwart Gg. Sames, H. Jung II., Gg. Jung V., H. Jung IX., Konr. Klee und K. Müller I. Bei Punkt „Verschiedenes" hielt
Die Ortsgruppe Gießen der Reichs -1 fachschaft Imker hielt am Sonntag im Eisenbahnhotel Hopfeld ihre Frühjahrsversammlung ab, zu der sich über 70 Bienenzüchter aus den Kreisen | Gießen und Wetzlar eingefunden hatten.
Nach der Begrüßung durch den Ortsgruppenführer, G. Bodenbender (Gießen), übernahm Rektor Echternach (Krofdorf), als Stellvertreter die 93erfammlungsleitunxj und leitete die Besprechung über das Thema
„Auswinterung der Bienenvölker"
ein. Der erste Flugtag der Bienen im Hornung oder Lenzing ist für den Bienenvater von besonderer Bedeutung. Kann er doch da am Flugloch ablesen, ob die Durchwinterung gut verlaufen ist und ob die Stockmutter noch am Leben ist. Vielen Bienenzüchtern ist auch noch nicht bekannt, daß beim ersten Reinigungsflug in der Aufregung auch die Königinnen mit hinausgelockt werden und dann leicht verloren gehen. Nur bei warmer Witterung ist kurze Nachschau zu halten, ob noch genügend Futterrvorräte vorhanden sind, denn es ist nach-
unb schwerem Verkehr, sei trockener und starker Grundbau mit daraufliegender dichter, d. h. möglichst hohlraumarmer Decke, deren Abbindyngs- prozeß beendet ist, sobald sie dem Verkehr übergeben wird.
Auf Hauptstraßen mit mittlerem Verkehr wurden verlegt: Oberflächenteerungen, Asphalt- und leer» splitteinstreudecken, Halbtränkdecken, Traßkalk- decken und Hementschotterdecken. Für schwereren und schwerste Verkehr wählte man die im Heiß- Mischverfahren hergestellten hohlraumarmen bituminösen Decken, wie Asvhaltteerbeton, Teermaka- dam, die ein- und zweischichtiye Asphaltfeinbeton- decken (Topeka), ferner die zweischichtige Betondecke und das heimische Kleinpflaster.
Die rasche Entwicklung des Kraftwagenverkehrs zwinge uns zu Straßenbefestigungen, die nicht nur in der Herstellung und Unterhaltung billig sind, sondern auch die Eigenschaften besitzen, geräuschlos, staub- und stoßfrei zu sein.
Nach dem mit Beifall aufgenommenen Vortrag wurden von Direktor Ochs der Deutschen Straßenbaugesellschaft zwei lehrreiche Filme „Die Bitumenstraße" und „Die Straßen des römischen Reiches, des Mittelalters und der Neuzeit" vorgeführt und erläutert. Auch diese Darbietungen wurden mit starkem Beifall belohnt.
Der Versammlungsleitsv Dr. Koburger schloß dann den Vortragsabend mit einem dreimaligen Sieg-Heil auf den Führer und Volkskanzler Adolf Hitler.
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