Ausgabe 
12.2.1935
 
Einzelbild herunterladen

und ein Leck erhalten habe. Der Kapitän des Schoners ist ein amerikanischer Rund­funksprecher namens Lord, der sofort nach seiner ersten Begegnung mit dem KreuzerAu- stralia" an zwei amerikanische Rund­funkstationen eine ausführliche Schil­derung des Erlebnisses gegeben hat. Man ver­mutet, daß es sich bei dem neuen Notruf um eine Fortsetzung des schlechten Scherzes handelt, den sich der Kapitän der Seth Parker allem Anschein nach mit derAustralia" gemacht hat. Das amerikanische Schiff hatte es vermieden, das SOS-Signal auszusenden, sonst würde es zu Schadensersatz verpflichtet sein.

Deuksche Wagen im Ausland.

Die deutsche Automobilindustrie hat wie im Ar­beitsbeschaffungsprogramm der Reichsregierung, so auch in den Bemühungen um Ausweitung des deutschen Außenhandels eine Schlüsselstellung inne. Höchst erfolgreich, wie vor kurzem in London, Paris und Brüssel hat die Daimler-Benz AG. auch auf dem vor wenigen Tagen eröffneten Internatio- nalen Automobiksalon in Amsterdam durch die hohe Qualität und die Fortschrittlichkeit ihrer Erzeugnisse den Marktkampf mit den Spitzen­fabrikaten aller Länder bestanden. Der P r ä s i - dent der deutschen Handelskammer für die Niederlande telegraphierte der Firma: Beglückwünsche Sie zu Ihrem großen Erfolg auf Amsterdamer Ausstellung. Ähr Stand dauernd dicht belagert. Mercedes-Benz zeigt unbedingt die fort­schrittlichsten Konstruktionen und schönsten Karosse­rien in reichster Auswahl, die allgemein Bewunde­rung erregen.

Rettungsmedaille für einen hitlerjungen.

Der Führer und Reichskanzler hat dem Hitler- jungen Karl R e u f ch aus Niederböhl bei Rastatt (Bann 111) die Rettungsmedaille verliehen. Reufch hatte im vergangenen Sommer einen sechsjährigen Jungen unter Einsatz des eigenen Le­bens vom Tode des Ertrinkens gerettet.

Zwei Kinder beim Schlittschuhlaufen ertrunken.

Der zehnjährige Frede Nielsen brach aus dem Damm" in Haüersleben durch das E i s. Ein zwölfjähriger Schulfreund versuchte ihn zu retten, versank aber ebenfalls in den Fluten. Die Leichen beider Kinder sind geborgen worden. Lin Unglückssonntag für den Wiener Wintersport.

Der letzte Wiener Sportsonntag war für die Wiener Bevölkerung ein Rekordtag an Un- gl ü ck s f ä l l e n. In den Bergen der näheren Um­gebung Wiens verunglückten rund 300 Skifahrer. 150 von ihnen hatten ausgesprochen schwere Verletzungen erlitten. An dieser Riesenziffer trug vor allem die Vereisung des Geländes schuld, wodurch sich zahlreiche gefährliche Stürze ereigneten. Ein vermißter Wiener Skifahker wurde auf der Schneealpe in Steiermark t o t aufgefunden. Ein zweiter Skifahrer konnte lebend geborgen werden. Von den 23 Rettungsmannschaften haben 19 zum Teil schwere Erfrierungen erlitten.

Flammentod eines sechsjährigen Mädchens.

Die sechsjährige Tochter des Arbeiters F a - s ch i n s k i aus Vorheide bei Neu-Strelitz spielte am offenen Herdfeuer, als ihre Kleider plötzlich Feuer fingen. Das Kind lief, laut um Hilfe schreiend, auf die Dorfstraße. Da die Leute aber alle auf dem Hofe arbeiteten, wurde es nicht ge­hört und rannte wieder in die Wohnung zurück. Hier versuchte die schon betagte Großmutter, ihre Enkelin durch Uebergießen mit Wasser zu retten. Die Hilfe kam jedoch zu spät.

Trauriges Ende eines verdienten allen Kapitäns.

Bei Baggerarbeiten im Vorhafen zur Bremer­havener Kaiserschleuse wurde die Leiche des Ka­pitäns Po lack an die Oberfläche gespült und ge­borgen. Polack wurde seit dem 16. November o. I. vermißt. Er hatte damals an der Feierstunde auf dem LloydschnelldampferBremen" teilgenommen,

die anläßlich der Zurücklegung von 100 Rundreisen über den Nordatlantik und des 60. Geburtstages des Kapitäns derBremen", Kommodore Zie­ge n b e i n , stattfand. Er hatte sich wahrscheinlich auf dem Heimweg im Dunkeln verirrt und war bei einem Schleusenübergang in den Hafen gestürzt. Polack, der im 75. Lebensjahr stand, war zuletzt der Kapitän des LloydschnelldampfersKronprinzessin Eäcilie", mit der er, vom Kriegsausbruch auf der Heimreise von Neuyork überrascht, die berühmten Fahrten vom englischen Kanal nach Amerika und zurück machte, die ein Beispiel kühnen Seemanns­geistes sind.

Dienststrafverfahren

gegen einen Jenaer Universitätsprofessor.

Gegen den Ordinarius an der Friedrich-Schiller- Universität in Jena, Professor Dr. Johannes Albert Debrunner, ist ein Dienststrafver- fahren eingeleitet worden, bis zu dessen Erledi­gung Professor Debrunner auf Beschluß der thüringischen Staatsregierung von seinem Lehramt entbunden wurde. Debrunner wurde beschuldigt, sich am Tage der nationalen Solidarität über das Win­terhilfswerk abfällig geäußert zu haben. Die Je­naer Studentenschaft hatte deshalb die Vorlesungen des Professors boykottiert.

Liebenköpfige Familie durch Kohlengas vergiftet.

Im Dorfe Wiecburk im Posener Gebiet wurde eine siebenköpfige Familie infolge eines schad­haften Ofens durch Kohlengas vergiftet auf­gefunden. Drei Kinder waren bereits tot, zwei andere und die Eltern wurden in sehr be­drohlichem Zustande ins Krankenhaus ein­geliefert.

Reue Expedition zur Hebung des sagenhaften Goldschatzes auf den Kokosinseln.

Der englische 45-Tonnen-SchonerVera City" hat mit einer Gruppe von Schatzsuchern an Bord eine Fahrt nach den Kokosinseln angetreten, die etwa 500 Kilometer von Costarica entfernt im Stillen Ozean liegen. Das Ziel der Schatzsucher ist der berühmte Goldschatz im Werte von angeblich einer halben Milliarde Reichsmark, der vor mehre­ren hundert Jahren dort von Seeräubern ver­graben worden sein soll. Eine ähnliche Expedition hatte im vorigen Jahre ein unrühmliches Ende ge­nommen. Sie war von einer Polizeiabteilung aus Costarica verhaftet und abgeschoben worden. Die neue Expedition hat solche Schwierigkeiten durch Abschluß eines Vertrages mit der Regierung von San Jose ausgeschlossen. Nach diesem Vertrag soll die Regierung ein Drittel aller gefundenen Schätze erhalten. Zehn Polizisten werden zum Schutze der Schatzgräber mitgehen und wohl auch, um sie im Auge zu behalten. Unter den Mitgliedern der Ex­pedition befinden sich ein Geologe, zwei Bergbau­ingenieure und ein Sachverständiger für Bohrungen.

Mißbrauch

mit einem Schlafmittel mit dem Tode bezahlt.

In ihrer Wohnung in Kassel wurde eine Frau leb los im Bett vorgefunden. Ein Arzt stellte fest, daß die Frau eine größere Menge eines Schlaf­mittels zu sich genommen hatte, was ihren Tod herbeiführte. Die mittels Sauerstoffapparat vor- genommenen Wiederbelebungsversuche blieben lei­der ohne Erfolg.

Kunst und Wissenschaft.

Hans Tannert wird Schauspieldirektor in Dortmund.

Der frühere Gießener Bonviant und Spielleiter Hans Tannert, zur Zeit Intendant des Stadt­theaters in Krefeld, ist als Oberspielleiter des Schau­spiels mit der Bezeichnung Schauspieldirektor auf zwei Jahre an das Stadttheater in Dortmund verpflichtet worden.

Adele Kern geht an die Berliner Staatsoper.

Die bekannte Sopranistin und Koloratursängerin Adele Kern von der Wiener Staatsoper, die früher an der Frankfurter Oper tätig war, ist für

Idie kommende Spielzeit an die Berliner Staatsoper 1 verpflichtet worden.

Gastspiele des Saarbrückener Stadttheaters.

Das Stadttheater Saarbrücken, das deutsche Kul­turbollwerk an der Saar, wird einer ehrenvollen Einladung folgend in Karlsruhe mit feiner Aufführung desWilhelm Tell" in der Inszenierung des Intendanten Heinz Huber am 10. März gastieren. Am gleichen Tage wird das Badische Staatstheater mit einer Aufführung der M e i st e r f i n g e r " i n Saar­brücken zu Gast fein. Weiter erhielt das Saar­brücker Stadttheater eine Einladung nach Frank­furt. Dort wird es am 21. März, am Tag von Potsdam, mitWilhelm Tell" gastieren, und die Frankfurter Oper wird in Saar­brücken WagnersWalküre" zeigen.

Günstiges Ergebnis der ersten Versteigerung auf Schloß Sibyllenort.

Auf Schloß Sibyllenort kamen im Verlaufe der Versteigerung die vielen vergoldeten Stühle aller Stilarten zur Versteigerung. Die Taxwerte wurden durchschnittlich um das Doppelte und Dreifache überschritten. Ein Ausziehtisch, der angeblich ein Geschenk Friedrichs des Großen an den Herzog von Braunschweig sein soll, fand das besondere Inter­esse und erzielte statt 300 Mark 1000 Mark. Sehr verschieden war das Ergebnis bei dem Ausgebot der Marmorstatuen. Durchschnittlich wurden auch hier die Taxen um das Drei- bis Vierfache gestei­gert. Einen großen Kampf gab es um die etwa 300 Kupferstiche. Meistens wurde eine ganze Serie von Kupferstichen geschlossen ausgeboten. Das Fünf- bis Zehnfache war hier das übliche Ergeb­nis. In einem Falle wurde sogar das Achtzehnfache der Taxe erreicht. Das Interesse der Bieter hielt bis zum Schluß an. Viel Interesse fanden die Hof­wagen und Schlitten. Die erzielten Preise betru­gen durchweg das Doppelte bis Dreifache des Tax­wertes. Tapeten, Waschgeschirre, Portieren und Bodenbelag fanden reißend Absatz. Bis auf die bei­den Hauptpositionen, den venetianischen Speisesaal, das Prunkbett des Herzogs von Braunschweig und einige wenige Dinge, über deren Verkauf aller­dings Verhandlungen schweben, ging alles weg. In einigen Wochen wird in Sibyllenort eine zweite Versteigerung stattfinden. Daneben laufen die Ver­handlungen der Schloßverwaltung über die Ver­wendung des riesigen Gebäudes.

Kleine politische Nachrichten.

Wie die hessische Ministerialabteilung für Bil­dungswesen, Kultus, Kunst und Volkstum mitteilt, ist bei ihr folgendes Telegrammdes Reichs­erziehungsministers eingegangen:Hier­mit verbiete ich bis auf weiteres sämtlichen mir unterstellten Beamten und Lehrpersonen jeg­liche Teilnahme an den Veranstaltun- gen des Deutschen Phil-ologenver- b a n d e s".

*

Der Führer und Reichskanzler hat Seiner Heiligkeit dem Papst zum Krönungs­tage drahtlich herzliche Glückwünsche übermittelt. Aus Anlaß des 13. Jahrestages der Krönung Pius XI. findet in der Sixtinischen Kapelle ein feierliches Hochamt statt, an dem die hohe Geistlichkeit, das beim Heiligen Stuhl akkreditierte diplomatische Korps sowie das römische Patriziat teilnehmen. In der Lateran-Basilika wird ein feier­liches Tedeum gesungen.

*

Das deutsch-französische Zollabkom­men über die Zusammenlegung der Zollgrenze mit der politischen Grenze des Saargebietes ist im italienischen Außenministerium von den Bot­schaftern Deutschlands und Frank­reichs unterzeichnet worden. Die Aende- rung der Zollhoheit tritt um Mitternachtzum 18. Februar in Kraft. Zum gleichen Zeitpunkt

wird die Währungsverordnung in Krofl treten.

*

Der rumänische Außenminister Titulescy wurde auf ein Jahr zum Präsidenten der Balkan-Entente bestimmt. Da er bis zua, 6. Juni 1935 außerdem Präsident der Klei, n e n Entente ist, ist der Vorsitz dieser beiden Bündnissysteme somit in einer Hand vereint.

Die Regierungen Lettlands, Estlands und Litauens haben den Generalsekretär des Völkerbundes darauf aufmerksam gemacht, daß dis baltischen Staaten in den ständigen Aus, schüssen des Völkerbundes nicht Der, treten seien und sich infolgedessen in einer wem, ger günstigen Lage befänden als andere kleine Staaten, deren jährliche Beiträge an den Völker» bund geringer seien als die der baltischen Staaten. Lettland, Estland und Litauen seien dahin überein» gekommen, sich in den Genfer Körperschaften g e, m e i n s a m vertreten zu lassen.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

In Süddeutschland und im Alpengebiet hat sich das heitere Wetter mit starkem Frost noch gehalten Weiter nördlich ist auch Mitteleuropa bis nach Nordskandinavien hin von einer kräftigen West­strömung überflutet worden. Sie bringt im Norden allgemein Tauwetter und vielfach Regenfälle, in Mitteldeutschland und in unserem Bezirk hält sich über der Schneedecke noch leichter Frost, der aber wahrscheinlich noch am heutigen Dienstag von Tau» wetter verdrängt wird. Ein Gebiet steigenden Luft« drucks bringt dann vorübergehend Aufklaren und nochmals Abkühlung, doch wird sich insgesamt mildes Westwetter mit Regenfällen fortsetzen.

Aussichten für Mittwoch: Nach weiterer Milderung und einzelnen Regenfällen vorübergehend Aufklaren, stellenweise nochmals etwas Frost, spä­terhin weitere Milderung, lebhafte südwestliche Winde.

Aussichten für Donnerstag: Unbestän­diges und mildes Westwetter.

Lufttemperaturen am 11. Februar: mittags1,4 Grad Celsius, abends2,3 Grad; am 12. Februar; morgens4,1 Grad. Maximum1 Grad, Mini« mum5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 11. Februar: abends0,8 Grad; am 12. Februar: morgens0,6 Grad. Niederschläge 0,2 mm. Schneefall 2 cm.

Wintersport.

Rhön: Wasserkuppe: heiter7 Grad, 50 cm Gesamtschneehöhe, 2 cm Neuschnee, verharscht, Skt und Rodel gut.

Vogelsberg: Hoherodskopf: Nebel, 9 Grad, 55 cm Gesamtschneehöhe, Pulverschnee, Skt und Rodel sehr gut.

Sauerland: Winterberg: Nebel,6 Grad, 62 cm Gesamtschneehöhe, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.

Schwarzwald: Feldberg: heiter,15 Grad, 180 cm Gesamtschneehöhe, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.

Harz: Schierke: heiter,8 Grad, 90 cm Ge* samtschneehöhe, 8 cm Neuschnee, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. I. 35: 12195. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei

R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 15 Pf* mit der Illustrierten 5 Pf. mehr

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.

Mw diw^..

Bestimmt, diesmal werden Sie es gewiß nicht vergessen.

Nägel. Schrauben, Haken, passendes Werkzeug: Hammer, Zange, Schrau­benzieher usw.

zu besorgen. Also heute, oder spätestens morgen deshalb gleich zu

J. B. Häuser

Am Oswaldsgarten 746a Gießen - Ruf Nr. 2145/2146

Äla

Anzeigen-Aktiengesellschast

9. Eisenacher Geld-Lotterie zum Besten des Thüringer Museums I 3386 Geldgewinne, zusammen Mk 1250® Hochstgewinn auf Doppellos:

5000 2500 toSlrill. Doppellos 1-Mk Porto und Liste Pfg. extra Zu haben bei- A. Dinkelmann, Worms Postscheck; 20 060 Frankfurt a. M. und allen durch Plakate kenntlichen Verkaufsstellen

Annahme von Anzeigen für alle Zeitungen u. Zeitichntten Gießen / Schulstraße 7

Verlobungs-Anzeigen

liefert Brühl'sche Druckerei

Kräuterkuren

entschlacken den Körper und das Blut und geben ihm neue Spannkraft. Ich bin Spezialist hierfür und berate Sie gerne. Einige von den vielen Heil-

I Mittwoch, IZ.Febr., nachm. 2 Uhr, versteigere ich dahier, Neuen­weg 28Zum Löwen", zwangs­weise gegen Barzahlung:

An Ort und Stelle, Bekanntgabe in obig. Lokal: 1 Personenwagen !Wanderer),lFramo-Lieserwagen, 1 Schuhmacher-Nähmaschine, eine Klebepresse, 1 Nähmaschine, 1 Re­gistrierkasse, 1 Pianino, Büfetts, Kassenschränke, 1 Gewehrschrank, 1 Pürschbüchse, 1 Bücherschrank, 1 Materialienschrank, 1 Eisschrank, 1 Drogenschrank, Kleiderschränke, Vertikos, Spiegel, Sofas, Chaise­longues, Tische, 1 Rauchtischchen, Sessel, 1 Zimmerteppich, 1 Bett­stelle, Grammophone, 1 Photo- apparat, 1 Prismenfernglas, eine Partie Herren- und Damenschnür­schäfte, 200 Mistbeetfenster.

Schwalb,Stellv. desGerichtsvollz. Junker in Gießen, WieseckerWeg 16 Telefon 3383. 83oD

Uschi hält gerade ihrer Kleinen einen belehrenden Vorfrag über warme Zimmer, billiges Heizen und so ... . Besonders macht sie dem Püppchen klar, warum man immer .Sonne" verlangen sollte und nicht einfach .Briketts", denn .Sonne"-Briketts sind so heilkräftig wie die Sonne. Ja, es sind wirkliche ,Sonne"-ßrikett$l

BRIKETTS

v.....

Kl

Nachweis der Bezugsquellen durch:

Brikeit-VerkaufSonne"

GmbH Leipzig C1 - HerdplefclHl

kräutern möchte ich Ihnen

nennen: sstA

Richters Frühstückstee

1-, 1.80, 2.25 Mk.

Ebus-Tee............1.50 Mk.

Dr.-Jansen-Tee.....2. Mk.

Pfefferminztee, feinste

Blattware .... Beutel 55 Pf.

Kamillen, kränk., x/4 Pfd. 55 Pf.

Holen Sie sich bei mir Rat!

Drogerie, Kreuzplatz 10

Mit fragt 3-50.

Seefische zum Kochen

im Ausschnitt th v. 40 H an Filet Marke ,FifP. « v. 40 4 an Heilbutt,Rotzungen,Schollen, leb. Karpfen,leb.Schleienempf.billigst SL -koch Slachfolgev Mäusburg 15 (83Sd) Telefon 3612 WerMatt möglichst mit Nebenraum gesucht.

I Schriftliche Angebote unter 0552 'an den Gießener Anzeiger.

Illlllllllllllllllllllllllllll Ihre Geschäfts-

Drucksachen stellen dleVerblndung her zu Ihren Erzeug­nissen.Man stellt sich die Beschaffenheit Ihrer Waren so vor, wie man Briefbogen, Brief Umschläge,Post­karten, Rechnungen, Geschäftskarten Ihres Hauses beurteilt. Le­gen Sie deshalb Wert auf gepflegte Druck­sachen I Wir bieten sie Ihnen preiswert! BrUhlsche Druckerei Schulstr. 7, Ruf 2251 illlllllllllllllllllllllllllll

| Verkäufe

Gelegenheiten!!

Zündapp 250 ccm billigst zu verkauf. 0553

Heinbach,

Großen Buseck, Zeilstraße 59.

Nora Netzanode für Gleichstrom 220 V fast neu, zu verk. Rm. 10. Grabenstr. 4 HL

Gebr. gut erhalt. Kinderwagen, Kinderklavv- stühlch. u. Lauf­gärtchen z. ver­kaufen. 0549

NeuenBäue25H.

Verschiedenes

Web-

Unterricht

18., 19., 21., 22. Februar

Röhr

Bahnhofetraße44

iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii

ZweckSBekümpfungoer Schwarzarbeit können Arbeits-Ange- bote von Handwerkern nur mit Namensnen­nung u. unter Vorlage desGewerbenochweiies an genommen werden.

Verlag ve«SiebeoerAn,eiger.

Schneiderin nimmt Kunden i. Haufe an. Wo? sagt d.Geschäfts- stelled.Gietz.Anz.

21111061** ßeiunden

Gegen Ausweis u. Erstattung der Unkost, abzuy.bei Hermann Reih, Mücke.0548

Illlllllllllllllllllllllllllll

Stammel

19.30-22.30Uhr: 17.Mittw.-Abon. iOverettenrireise

Der goldene Pierrot.

Operette in 8 Bildern, Musik vonW.W.Goebe IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIHH

Kohlen Koks 1671l. Briketts

Eiform

Happel&Co.

Mühlstr.18,Ruf3925

HoteLReftaurant BayrifdierHof Mittwoch, den 13. Februar 19351 MeMupje Empfehle gleichzeitig Saal für ca. 100 Perfonen für jegliche

Bekanntmachung.

Nachdem die Zustellung der Steuerbescheide übet hie Bürgersteuer 1935 an die Zahlungspflichtigen bzw. Empfangsberechtigten stattgefunden hat, wird als Tag, an dem sämtliche Steuerbescheide als zu« gestellt zu gelten haben, der 6. Februar 1935 hiermit fef^esetzt. 8296

Gießen, den 6. Februar 1925.

________Bürgermeisterei Gießen: Ritter.

Arbeitsvergebung.

Die Lieferung von Grabeinfasfungen'für 53 Ein» fassungsgräber aus Natur- oder Kunststein soll öffentlich vergeben werden. Angebotsvordrucke sind hier erhältlich. 833D

Die Angebote sind verschlossen bis zum

Freitag, dem 22. Februar 1935, vormittags 10 Uhr, bei uns einzureichen.

Oeffnung erfolgt im Beisein etwa erschienener Bieter.

Gießen, den 11. Februar 1935.

Städtisches Hoch- und Tiefbauamt: G r a v e r t.

Nuhholz-Gubtmssion

Die Gemeinde Steinheim verkauft auf dem Weg- schriftlichen Angebots folgende Holzsortimente:

Eichenstämme: 2. Kl. 0,95 km, 3. Kl. 8,80 km, 4. Kl.

8,64 km, 5. Kl. 1,77 km.

Vuchenstämme: 3. Kl. 3,80 km, 4. Kl. 7,66 km, 5. Kl. 3,89 km.

Fichlenstämme: la-Kl. 0,90 km, Id-Kl. 17,46 km, 2a-Kl. 56,05 km, 2b-Kl. 63,20 km, 3a-Kl. 33,28 km, 3d-Kl. 6,32 km.

Angebote sind in Reichsmark pro Festmeter, ge­trennt nach Sortiment und Klasse, verschlossen, mit AufschriftHolzsubmission" bis spätestens Donnern tag, den 14. Februar, nachmittags 2 Uhr, bet dem unterzeichneten Amt einzureichen, woselbst auch die Bedingungen zur Kenntnis genommen werden können. 8310

Man bittet, das Holz vorher einzusehen, da spätere Reklamationen nicht berücksichtigt werden können.

Auskunft erteilt die unterzeichnete Stelle und Förster Diehl, Ober-Widdersheim.

Steinheim, den 11. Februar 1935.

Hessische Bürgermeisterei: Schmidt. 1