-N
:o
in
kh
>h
ter
rt.
11
Oberheffen
einen Kranz aufs Grab.
w es en
m in* lb
!5> « er- ei-
r>
ib
5i< in
00! ft bei bü um bei nei1 iS« m ei» Bep aus jein Bep
u< en
Üel)t' ilen
■en
:u
iör
et t>
jftp ibei
U)0^ itnk
ft ini« bs or? a mb inici
7» Alsfeld, 9, Sept. Eine große Kundgebung gegen Staatsfeinde fand am Sonntag in der hiesigen Festhalle statt. Die große Halle war bereits vor Beginn der Versammlung überfüllt, so daß sich viele Teilnehmer mit einem Stehplatz begnügen mußten. Die Stadt trug reichen Flaggenschmuck. Die Gruppenkapelle des Freiwilligen Arbeitsdienstes der Gruppe 223 und die SA.-Kapelle Unterwelten die Teilnehmer zu Beginn der Versammlung mit flotten Musikstücken. Nach dem Em- marsch der Fahnen und Begrüßung der Versammlung durch Kreisleiter Kirchner sprach der Gau- inspektor für Oberhessen Pg. David Muller über den Kampf gegen bie Staatsfemde Er stellte unter diesen folgende Gruppen heraus: die Juden, die reaktionären Kreise, Zentrum und Christlich- Sozialer Dolksdienst und die geborenen Nörgler. Der Redner rechnete in scharfen Worten mit diesen Staatsfeinden ab, die in unverantwortlicher Weise das große Aufbauwerk des Führers immer wieder
ji.rf der künftige Ehemann zur Zeit der An- hagffeUung feinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat. Der Antrag erfolgt schriftlich
Der Reitersturm 6/147 Gießen im Reichs-SA.-Wettkamps.
men
taut nfl® leite itft
Die Ehestandsdarlehen.
Das künftig Ehepaare wissen und beachten müssen.
Propagandaritt und die Einsatzübung
sahen wiederum die Reiter im Wettkampf. Auch hier wurden an Reiter und Pferde große Anforderungen gestellt. Besonders die Einsatzübung nahm Reiter und Pferde voll in Anspruch. Galt es doch die gestellten Aufgaben restlos zu lösen. Beim
1000-Meter-hindernislauf
waren insgesamt 100 Punkte für einen Trupp zu erringen. Zu nehmen waren vier Hindernisse. Für jeden, der ein Hindernis nicht klar überwand, gab es 5 Minuspunkte. Erzielt wurden 85 Pluspunkte, also doch 15 Minuspunkte. Selbst diese 15 Minuspunkte fallen nicht so sehr ins Gewicht, wenn man bedenkt, daß auch die alten SA.-Kameraden Über 40 Jahre den Lauf mitmachten.
Als letzte Hebung des Wettkampfes mußte die politische Schulung
durchgeführt werden. Hierbei sollte der Beweis er- bracht werden, daß die SA.-Reiter nicht nur körper- lichen Anstrengungen gerecht werden, sondern daß sie auch auf geistigem Gebiete Kenntnisse besitzen.
Kundgebungen gegen Staatsfeinde.
In Schotten.
Führers, wenn von der Möglichkeit, auf Grund eines Ehestandsdarlehens einen eigenen Hausstand zu gründen, reichlich Gebrauch gemacht wird. Was heute um fo leichter ist, da jetzt nieder Darlehen bis zu 1000 Reichsmark gewährt werden.
|ü lü
ne
ienf
erfolgt, die Turnhalle war überfüllt. Nach einleitenden Musikstücken und Sprechchören des Arbeitslagers begrüßte Kreisleiter Kromm die Der- sammlung und warnte alle Gerüchtemacher und geheimen Hintermänner, die in letzter Zeit wieder hier ihr Unwesen trieben. Alsdann sprach in eineinhalbstündiger eindrucksvoller Rede Kreisleiter Pg. Koch (Büdingen) zum Thema. Er gab einen geschichtlichen Rückblick über die Entstehung, Entwicklung und die kulturellen Verdienste der nordischen und germanischen Rasse. Eingehend behandelte er die Judenfrage und den politischen Katholizis- mus. Er warnte alle, die unter dem Deckmantel der Religion das neue Reich zu sabotieren versuchten. Lange genug habe man Geduld gehabt, bald sei diese erschöpft. Reicher Beifall lohnte den Redner. Kreisleiter Kromm faßte den Dank in entspre- chende Worte und brachte ein begeistert ausgenommenes Sieg-Heil auf den Führer aus. Die nationalen Lieder wurden gesungen und die machtvolle Kundgebung alsdann geschlossen.
In Alsfeld.
'Loiaussetzung für die Gewährung eines Ehestands- üacehens ist selbstverständlich, daß die künftige Ehe- fraiL auf ihre gewerbliche Tätigkeit verzichtet und dem Arbeitnehmerstand, dem sie bisher ange- te, ausscheidet und dadurch den Arbeitsmarkt
ie tzt wird.
: Der Antrag muß nach Bestellung des standes- ntlichen Aufgebotes, aber vor Schließung der Ehe i gereicht fein, und die Antragstellerin muß ihre E igkeit als Arbeitnehmerin spätestens am Tage im dem Empfang des Ehestandsdarlehens aufgege» Mi haben.
? Die Antragstellerin muß sich verpflichten, eine Ewigkeit als Arbeitnehmerin so lange nicht auszu- jbtri, als der Ehemann nicht als hilfsbedürftig im Liime der Vorschriften über die Gewährung von Äü eitslosenunterstützung betrachtet wird und das Histandsdarlehen nicht restlos getilgt ist.
öltammung sein. *
1 Es darf keiner der beiden Antragsteller an körperlichen und geistigen Gebrechen leiden oder eiti-r sonstigen Krankheit, die seine Verheiratung niet im Interesse der Volksgemeinschaft liegend, er- schiinen lassen.
' L Die beiden Antragsteller müssen em gutes JMeben und einen guten Leumund nachweisen, so- nh ihren Verpflichtungen zur Rückzahlung des Dar- lkhms nachiommen können.
fo. Es darf keinerlei Absicht der Antragsteller befielen, nach der Eheschließung ihren Wohnsitz in das Ausland zu verlegen. Danzig gilt nicht als auslän-
Y Lollar, 10. Sept. Die Kriegerkame- radschaft Lollar setzte am vergangenen Sonntag ihr Preisschiehen auf dem Schießstand, am ehemaligen Klopfwerk, unter starker Beteiligung fort. Die Ergebnisse sind durchschnittlich gut. — Der SA. -Sturm 2/116, der mit einem Durchschnitt von 88,9 Ringen im Schießen beim Reichswettkampf der SA. als Brigadebester hervorging, wird sich demnächst am Schießen um den vom Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß gestifteten Preis beteiligen. Gegenwärtig trainiert der Sturm sehr eifrig auf den Schießständen in Lollar und Mainzlar, um die neuen, ziemlich schweren Bedingungen erfüllen zu können. — Während in unserem Orte die Dreschma- s ch i n e von einem Hof zum anderen wandert und ihr geschäftiges Brummen ertönen läßt, geht d i e Grummeternte, welche dies Jahr infolge der Trockenheit etwas hinter den vorjährigen Erträg- nisten zurückbleibt, ihrem Ende entgegen. Kartoffeln und Dickwurz haben sich nach den letzten Regenfällen noch gut erholt und dürften hinter dem Durchschnittsertrag nicht zurückbleiben.
= Göbelnrod, 10. Sept. Am heutigen Dienstag fand die Beerdigung des Erbhofbauern Her- mann Velten II. statt. Der Verstorbene war Beigeordneter unserer Gemeinde, Ortsbauernführer, Direktor der landwirtschaftlichen Bezugs- und Absatzgenossenschaft und 1. Vorsitzender der Milchliefe- rungsgenossenschaft. Das kennzeichnet schon die An- erfennung und Achtung, der er sich in unserer Gemeinde erfreute. Dor ca. sechs Jahren war der Bruder des Verstorbenen durch Sturz von einem Speicher tödlich verunglückt. Damals gab der heute zu Grabe gebrachte seinen Beruf auf; er war Versuchstechniker beim Landwirtschaftlichen Institut in Gießen, um den Hof des Bruders zu übernehmen. Nun ist er nach ganz kurzer Krankheit an einem Herzschlag viel zu früh für seine Familie im Alter von 41 Jahren gestorben. Der alte Vater, der dieses Jahr auch schon seine treue Lebensgefährtin verloren hat, steht nun zum zweiten Male am Grabe des Erben. Der Verstorbene hinterläßt seine Frau und drei Kinder, darunter einen noch schulpflichtigen Sohn. Die Beteiligung der Gemeinde bei der Beerdigung war ein Beweis für die Teilnahme, die man der schwergeprüften Familie zollt. Der Motorsturm, dem Bauer Velten angehörte, und ein Musikzug der SA. erwiesen dem Kameraden die letzte Ehre. Pfarrer Volz- Wirberg schilderte den Heimgegangenen als treuen Mann in seinem Berufe und in all den Aemtern, in die er berufen war, und fand Worte des Trostes für die Hinterbliebenen. Nach dem Pfarrer sprach zunächst Bürgermeister Weber für die Gemeinde Göbelnrod und legte zum Zeichen des Dankes einen Kranz nieder. Der Vorsitzende des Gesangvereins, Hem- rich Kern, feierte sodann den Freund und Sangesbruder, dem der Gesangverein unter Leitung von Lehrer Allendörfer zwei Chöre am Grabe fang. Der Motorsturm legte ebenfalls einen Kranz nieder, und während die Fahne sich senkte, spielte der Musikzug das Lied vom guten Kamerad. Stütz- punktleiter Stüh le r legte für die Partei und die Ortsbauernschaft einen Kranz nieder und würdigte die Verdienste des Pg. und Ortsbauernführers. Die NS. Frauenschaft ließ durch Frau Allen- d ö r f e r einen Kranz niederlegen, auch die beiden landwirtschaftlichen Genossenschaften ließen Kränze niederlegen. Die Bezirks- und Kreisbauemschaft, die Ortsbauernschaften von Beltershain, Saasen und Stangenrod und der Verein ehemaliger Licher Land» Wirtschaftsschüler hatten gleichfalls Kränze niedergelegt. Die ehemaligen Berufskollegen in Gießen gaben dem Verstorbenen in ihrem Nachruf dankbares Gedenken und als Zeichen der Verbundenheit
Werkes der Vorzug gegeben wird. Der Der- käufer der Waren hat bei Entgegennahme von Bedarfsdeckungsscheinen darauf zu achten, daß der Empfänger des Darlehens auf die Rückseite der Scheine seinen Namen mit genauer Wohnungs- angabe setzt.
Bareinlösung der Bedarfdeckungsscheine durch Verkaufsstellen ist verboten.
Die Rückzahlung des Darlehens erfolgt in monab lichen Teilbeträgen von je 1 v. H., die am 10. jedes Monats fällig find. Die Rückzahlungspflicht begint mit dem ersten Monats^ehnten des Kalender- Vierteljahres, das auf die Auszahlung des Ehe- ftandsdarlens folgt. Können die Raten aus irgendeinem Grunde, wie Krankheit ober Arbeitslosigkeit, nicht regelmäßig gezahlt werden, so tritt zinslose Stundung ein. Im Falle des Todes des Ehemannes kann den veränderten Verhältnissen insoweit Rechnung getragen werden, als unter Umständen Erlaß der Rückzahlung eintritt. Bei der Geburt jedes in der Ehe lebendgeborenen Kindes werden 25 v. H. des ursprünglichen Darlehensbetrages erlassen.
Beispiel: Ein junges Ehepaar erhält am 15. August 1935 ein Ehestandsdarlehen im Betrage von 1000 Reichsmark. Die Rückzahlung betragt 10 RM., erstmalig am 10. Oktober 1935. Am 1. Juli 1936 wird das erste Kind geboren. Zurückgezahlt sind 9 X 10 = 9Ö Reichsmark. Der ursprüngliche Darlehensbetrag ermäßigt sich also um 25 v. H., also von 1000 RM. auf 750 Reichsmark. Zuruck- gezahlt sind 90 RM., so daß der noch zu tilgende Darlehensrest 660 Reichsmark beträgt.
Die Geburt eines Kindes ist dem Finanzamt durch eine Geburtsurkunde, die für diese Zwecke kostenlos ausgestellt wird, anzuzeigen.
Kugel st oßen: 1. Sturmmann Lipp 11,30 Meter. 2. Sturmmann Albert Faber 9,73 Meter.
3. SA.-Mann Gürtel 8,56 Meter.
Keulenweitwurf: 1. SA.-Mann Spruck 54 Meter. 2. Die SA.Männer Lipp und Albert Faber mit je 53 Meter. 3. SA.-Mann Karl Faber 48 Meter.
Weitsprung: 1. Sturmmann Lipp 5,21 Meter. 2. SA.-Mann Spruck 5,05 Meter. 3. SA.- Mann Scheid 4,96 Meter.
3000-Meter-Lauf: 1. SA.-Mann Philipp 11:24 Min. 2. SA.-Mann Spruck 11:34 Mn. 3. Die SA.-Männer Scheid und Fay mit je 11:48 Min. ,,, ,
Beim Kleinkaliberschießen
wurde ein guter Durchschnitt erzielt, der beweist, daß bei den Reitern der Schießsport gefördert wird. An Stelle des 10-Kilometer-Gepäckmarsches anderer Einheiten war für die Reiterstürme ein
15-kilometer-Ritt
angesetzt, der auch ohne Unfall durchgeführt werden konnte. Es ist nicht leicht, mitten in der Erntezeit einen solchen Ritt durchzuführen. Bedenkt man doch, daß sowohl Reiter wie Pferde in der Woche den ganzen Tag die schwerste Arbeit verrichten müssen. Der
/X Schotten, 9. Sept. In der H o r t m a n n » schen Spinnerei befand sich früher ein Arbeitsdienstlager, das später verlegt wurde, da die Raumverhältnisse unzureichend waren. Einige Zeit hatte das Jungvolk das Lager in Besitz. Nun hat die D A F. ein S ch u l u n g s l a g e r in den neu hergestellten Räumen eingerichtet. Schlafsaal mit Betten (etwa 50), Unterrichtssaal, Eßraum, Küche, Waschraum und sonstige Nebenräume sind genügend vorhanden. Die Räume sind mit schönen Bildern und passenden Inschriften geschmückt. Ein Schu- lungskursus, der immer am Wochenende abgehalten wird, hat unter Leitung des Kreisschu- fungsleiters Regierungs-Assessor Denzer schon ftattgefunben. Eine Reihe von Dorträgen ist für die Kursusteilnehmer aus den Gebieten der nationalsozialistischen Weltanschauung, Zweck und Ziel der DAF., Judenfrage, Recht, Wirtschaft und Geschichte gehalten worden. Den Abschluß bildete ein Karne- radschaftsabend. Nunmehr' soll eine durchgehende Schulung aller Vertrauensräte des Kreises im Lager stattfinden. Gestern mittag fand hierzu die feierliche Eröffnung statt, zu der sich zahlreiche Mitglieder der Dertrauensräte, wie auch viele Betriebsführer eingefunden hatten. Der Leiter des Schulungskursus Regierungs - Afsesior Denzer sprach über Sinn und Zweck des Schulungslagers und der Kurse. Ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Betriebsführer und Dertrauensrat müsse geschaffen werden. Ausführlicher behandelte diese Gedanken noch der Gauschulungsleiter der DAF. Pg Demmer (Frankfurt), der die Stellung des Betriebsführers und des Vertrauensratsmitglieds nach dem neuen Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit im einzelnen kennzeichnete und zur gegenseitigen Treue und Kameradschaft mahnte.
Im Anschluß an diese Eröffnungsfeier begab sich die Versammlung nach der Turnhalle Hier fand eine Großkundgebung der N S DA P., Kreis Scbotten, gegen Staatsfeinde,uu-> hluöc a“iv/uu“'v“ .••••— — - -
und Dunkelmänner statt. Ein großer Auf- zu stören versuchen. DerNationalsozialismus lehne marsch aller Organisationen der Partei war zuvor I es ab, sich auf den Standpunkt zu stellen, daß er
Der Reichs-Wettkampf der SA. ist abgeschlossen. Der Wettkampf hat gezeigt, daß die SA. zu kämpfen versteht, auf jedem Posten und in jeder Lage. Und jeder SA.-Mann kann und muß stolz darauf sein, daß auch er mit dazu beigetragen hat, daß der Wettkampf erfolgreich durchgeführt werden konnte. Der diesjährige Wettkampf der SA. wird jedem Teilnehmer in guter Erinnerung bleiben.
Die Reiter vom Reitersturm 6/147 Gießen haben in diesem Weftkamps der SA. gezeigt, daß sie verstehen sich einzufügen in die Gesamtheit und daß sie jederzeit gewillt sind zu kämpfen für den Auf- bau unseres Vaterlandes.
Gerade für die Retter war der SA.wettkampf eine große Prüfung. Galt es doch mitten in der Erntezeit anzutreten. Und es muß hier gesagt werden, daß der allergrößte Teil feine Schuldigkeit getan hat und zu jeder angesehten Hebung angetreten ist.
Auch wenn er manchmal noch so müde und abgearbeitet vom Felde nach Hause kam. Diesen SA.- Männern ist es hoch anzurechnen, daß sie mit frischem Mut und Ausdauer den Wettkampf mit- gemacht haben und dadurch zum Gelingen des Wettkampfes auch im Reitersturm 6/147 Gießen beigetragen haben. Das find Männer, die verstehen, was es heißt, SA.-Mann zu fein. Nämlich einsatzbereit zu jeder Zeit, wie und wo es auch sein mag.
Die leichtathletischen Wettkämpfe zeigten auch im Reitersturm guten Durchschnitt. Gewertet wurde die Gesamtleistung des Trupps bzw. des Sturmes. Wenn nun Wer doch verschiedene Einzelleistungen des Wettkampfes aufgeführt werden, so geschieht es nicht aus dem Grunde, nur speziell die Einzelleistung hervorzuheben, sondern um alle andern anzuspornen, bei den nächsten Wettkämpfen alles daranzusetzen, auch ihrerseits die Leistungen zu steigern.
So waren bei den
leichtathletischen Wettkämpfen
nach Punkten gerechnet Einzelsieaer: 1. Sturmmann Lipp mit 63 Punkten. 2. SÄ.-Mann Spruck mit 61 Punkten. 3. SA.-Mann Schelü mit 60 Punkten. ,
Die Sieger in den Einzel-Wettkampfen waren: .
100 Meter: 1. SA.-Mann Philipp 13,4 Sek. 2. Die SA>Männer Menges und Scheid mit je 13,6 Sek. 3. Sturmmann Lipp 13,7 Sek.
Heimatkundliche Wanderung im Vogelsberg.
rl. Schotten, 9. Sept. Die Mitglieder der Bezirke Schotten und Gedern des NSLB., sowie die z. Z. in den Landschulen des Kreises übenden Lehrerstudenten aus Friedberg, Gerammelten sich am Samstagvormittag beim Hofgut Zwiefalten zu einer heimatkundlichen Wanderung. Kreisschulrat Dr. M e u c r (Schotten) begrüßte die etwa 60 Teilnehmer und Teilnehmerinnen und übergab die Führung der Wanderung un- erem fleißigen Heimatforscher Lehrer W ü r z (Eichelsdorf). Zunächst sprach Herr Würz im Hof des ehemaligen Jagdschlosses Zwiefalten über dessen Geschichte, über Art und Umfang der einstmaligen Hirschjagden und ihre Bedeutung für die Auswanderung aus unserer Gegend in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Aber nicht nur der ungeheure Wildschaden, sondern auch die Nöte des Siebenjährigen Krieges, über die Herr Würz urkundliche Auf. zeichnungen auszugsweise verlas, haben die verhältnismäßig zahlreichen Auswanderungen der Jahre 1765 f und 1772 nach der Wolga und nach Ober- schlesien verursacht. Der Redner steht mit den Nach- kommen dieser Ausgewanderten in Verbindung. Er zeigte einige Bilder ihrer Siedlungen und wird oemnächst in einem größeren Vortrag näher unterrichten. Auf der alten Zwiefaltener Höhenstraße ging es dann zum „Häwischwalb" (— höfischer Wald) und an den Ort des ausgegangenen Dorfes Reifertshain. Hier sind in den Wiesen noch zwei Brunnen- löcher festzustellen, und als schollentreue Zeugen der ehemaligen Siedlung stehen am Waldrand noch einige Büsche des schwarzen Holunders, des alten Begleiters des deutschen Hauses. Vermutlich finden sich hier der Zeugen aus dem Pflanzenreich noch mehrere („Menschenbegleiter"). Auf der alten Höhenstraße nach Nidda, die — wie alle solche — auch hier immer Gemarkungsgrenze ist, ging es zur „Dicken Eiche" bei Eichelsdorf, wo eine Mittagsrast eingelegt wurde. Häufige Spuren alter Eisengewin- nung gab Anlaß zu mancherlei heimatgeschichtlichen Mitteilungen und Erörterungen. In einem Schlußwort wies Herr Würz auf die unterrichtliche Verwertung der heimatkundlichen Forschungsergebnisse hin, die nur lebendigen Wert erhielten, wenn sie als Brücken zum Verständnis und zur Behandlung volksdeutscher Gegenwartsfragen genützt werden.
Landkreis Gießen.
die totale Macht habe unb alles Niederhalten werbe. Der Führer wolle, daß alle feiner Fahne folgen und daß sie freudig eine Gefolgschaft bilden. Wenn man heute von Staatsfeinden spreche, so geschehe dies, um sie zum letzten Male zu warnen und um sie dem Volke im richtigen Lichte darzustellen. Der Kamps des Nationalsozialismus werde nur für den Gemeinnutz geführt, wenn auch viele noch nicht die Gesetze des Nationalsozialismus verstehen würden. Der Kampf gehe um das Deutschland, das die Jahrhunderte überdauern solle. Die oft von lebhaftem Beifall unterbrochenen, klaren und überzeugenden Ausführungen des Redners fanden am Schlüsse langanhaltenden stürmischen Beifall. Nach Musikstücken der beiden Kapellen schloß der Kreisleiter die eindrucksvolle Kundgebung mit dem Sieg- Heil auf den Führer, und mächtig erklang das Hoi^t-Wessel-Lieb durch die überfüllte Halle.
läge des Bescheides. Außerdem ist eine Bescheinigung des letzten Arbeitgebers erforderlich, daß die Ehefrau ihre Tätigkeit als Arbeitnehmerin aufgegeben hat, wenn es nicht schon früher geschehen ist. Im Falle der Gütertrennung erhalten beide Ehegatten einen Bescheid.
Bedarfsdeckungsscheine werden in Stücken zu 100, 50, 20 und 10 Reichsmark ausgegeben, je nach Angabe und Wunsch des Antragstellers. Bedarfsdeckungsscheine sind weder übertragbar noch pfändbar und nur gültig, wenn sie den Dienststempelabdruck des Ausgabefinanzamtes tragen. Mit Bedarfsdeckungsscheinen dürfen nur deutsche Erzeugnisse gekauft werden und nur Hausgerät.
Darunter sind alle Gegenstände zu verstehen, die — mit Ausnahme von Kleidung und Wasche — zur Einrichtung eines Heimes erforderlich sind, z. B. Gardinen, Vorhänge, Möbelstoffe, Tischdecken, so- weit sie nicht unter Tischwäsche fallen, Matratzen, Betten mit Decken und Kopfkissen, Stepp- und Schlafdecken, Kinderwagen, Musikinstrumente für Hausmusik (Radio), Teppiche, Küchengeräte, Geschirr, Beleuchtungskörper, Oefen, Babeeinrichtun- gen, Nähmaschinen, Bilder, Stand- und Wanduhren usw. Besonderer Wert ist darauf zu legen, daß nur Waren erster Güte gekauft und dabei möglichst Erzeugnissen des deutschen Hand-
i enthalt im Inland hat.
L Jeder Antragsteller muß im Besitze der bur- ztt.ichen Ehrenrechte sein.
f Jeder der beiden Antragsteller muß sich jeber- jdi zum nationalsozialistischen Staat bekennen und M rückhaltlos für ihn einsetzen.
L Jeder der beiden Anttagsteller muß arischer
!1 (uf einen vom Reichsfinanzministerium vorge- l J sthrlebenen Vordruck, der von den Standes- 2$ Ämtern unentgeltlich abgegeben wird.
ui! Bor Abgabe des Antrages an das Finanzamt viild er durch die Gemeindebehörde geprüft, die auch
1 bo'iu Stellung nimmt. Sind alle Voraussetzungen für die Gewährung eines Darlehens vorhanden, so gib: sie den Antrag mit einer gutachtlichen Aeuße- M rur?g über die Höhe des Darlehens an das Finanz- n 1IF omr weiter, das für den zukünftigen Ehewohnsitz inbtf1 zusmndig ist. Die Entscheidung über die Gewährung B trifrt das Finanzamt, in Ausnahmefällen der Reichs- M trinifter der Finanzen. In beteben Fällen erhalten W tee Antragsteller einen entsprechenden Bescheid. Die jjingabe des Darlehens erfolgt in Form von Be- darfsdeckungsscheinen, die zum Erwerb eor Möbeln und Hausgerät in Verkaufsstellen be- 4/ nötigen, die zur Entgegennahme von Bedarfs- 18 böiungsscheinen zugelassen sind. Die Aushändigung j br Scheine erfolgt durch das Finanzamt das den
Secheid über die Gewährung des Ehestandsdar- al W ns erteilt hat, an den Ehemann, sobald der
Nachweis der Eheschließung erbracht ist unter Vor-
lall) hat. Auch Arbeitnehmerinnen, die eine Be- ch ftigung im Haushalt ober Betriebe ihrer Eltern, Leitern, Urgroßeltern, Aboptioeltern ober Stief- iltrn nachweisen, ftnb zur Stellung eines Antrages be pefjtigt, wenn sie ben Nachweis erbringen, baß lhi bisherige Stelle vor Hingabe bes Ehestanbs- bailehens burch eine frembe Arbeitskraft bauernb
iur Einrichtung eines eigenen
inner noch sehr groß. Daß bie Verheiratung der jungen Leute wegen mangels an Mittel unterbleibt, iieorge, sondern auch einen Ausfall an Nachfrage , -mcl Möbeln, Hausgerät und Kleinwohnungen und ch eßlich auch nach Kinderwäsche, Kinberkleidung, 1 vpelwaren usw. Die Folge dieses Ausfalles an , Nachfrage bedeutet wiederum Ausfall an Arbeit m , ler Möbelindustrie, Textilindustrie, Bauwirtschaft, bntsgeräteinbuftrie usw. Und die Folgen dieses ! Unfalles an Arbeit sind einerseits Arbeitslosigkeit erhöhter Finanzbedarf für die Unterstützung ,v Arbeitslosen, anderseits Ausfall an Verbrauch, Ki >fall an Steuern und Abgaben, weil ein Aus- |al an Umsatz, Einkommen und Verbrauch zu verrechnen ist.
s bedeutet Mitarbeit am Aufbauwerk des
Die Antragstellerin muß innerhalb der letzten imi Jahre vor Stellung des Antrages mindestens ne n Monate lang im Inland in einem Arbeit- ne merverhältnis gestanden haben. Das gilt auch bas Gebiet ber Freien Stabt Danzig, wenn ber ftige Ehemann zur Zeit ber Antragstellung fei- ! Wohnsitz ober gewöhnlichen Aufenthalt im Ju
lie Zahl ber jungen Volksgenossen unb Volks- kenossinnen, bie sich im heiratsfähigen 2Mer beftn- utet nicht nur eine Last für bie Arbeitslosen- unb heiraten möchten, aber nicht heirattti kon- weil es ihnen an den erforderlichen Mitteln Einrichtung eines eigenen Heimes fehlt, ist
astet.
s wird nun die Frage interessieren, wer ein ..,ftandsdarlehen erhalten kann. Ehestandsdarlehen lojien deutsche Reichsangehörige erhalten, die die kh miteinander schließen wollen und die den An- irc । auf Gewährung eines Darlehens stellen. Der Krorag hat Aussicht auf Erfolg, wenn die nachte enden Voraussetzungen gegeben sind:
Möer Wohnsitz. .. ...
11 Die Einkommens- und Vermogensverhaltnisse btr Antragsteller müssen so gelagert sein, daß sie h fcer mit Hilfe des Ehestandsdarlehens emgerichte- tin Wohnung einen einigermaßen gesicherten Haus- ufli hak zu führen imstande sind.
M es müssen alle elf Bedingungen gegeben sein, wenn der Antrag auf Gewährung eines Darlehns Aussicht auf Erfolg haben soll. In Ausnahmefäl- I-n entscheidet der Reichsminister der Finanzen Voraussetzung ist dabei aber immer, daß mit Hingabe des Darlehens der Zweck des Gesuches zur Verminderung der Arbeitslosigkeit erfüllt wird. Der Antrag ist bei dem Finanzamt ter Dohnsihgemelnde zu stellen, in deren Be-
A Don größter Wichtigkeit ist, daß beide Antrag- stil<r vor der Verheiratung die Deutsche Reichs- cehörigkeit besitzen. Angehörige der Freien Stabt Ov-Rzig sinb wie Deutsche Reichsangehörige zu be- harbeln, wenn ber künftige Ehemann zur Zeit ber Airragstellung seinen Wohnsitz ober gewöhnlichen


