Einzelbild herunterladen

Aus dem Leben des deutschen Handwerks

ßener 2Ii

Aus

.4

das und

die vielen dienst. ' liche Arb

Oer Storch.

Eine wahre Geschichte.

Schaffun v e r h ä l t n

deutschen Frauenwerkes gewidmet. In praktischer Darstellung wird das Nebenein­ander der zahlreichen Frauenverbände und da­neben das jetzige klare Miteinander aller im deutschen Frauenwerk zusammengeschlossenen Frauen­oerbände gezeigt. Alle Arbeitsgebiete des deutschen Frauenwerks werden in Einzelphasen anhand von Modellen, fesselnden Zeichnungen usw. lebendig dargestellt. Einen breiten Raum nimmt die Ab­teilung des Reichsmütterdienstes ein, wo in klarer Form die Mütterschulung und Erziehung vor Augen geführt wird. Eine weitere große Halle, die Gauhalle Düsseldorf, gibt in übersichtlicher Form einen Ueberblick über die Frauenarbeit eines Gaues, wie sie sich bis in die kleinsten Ortsgruppen hinein nach den Reichsrichtlinien aus­wirkt und wie sie vorbildlich sein soll für alle 32 Gaue.

Es schließt sich eine kleine Ausstellung als Ehrenhalle für den Führer an. Ein weiter Raum ist der Darstellung der bayrischen

ganz Der, und man wurde m den Dftpi werden { dem Ostp Problem; Feindschc von der Rede ist weil die dürfen, der Ma persönlic rungen; Unhöfliä Damen, einfache, Brocken innerung anjubring

Was au teratur ur Gefühl de schnittliche eine bur

Noch einmal durfte Frau Reichel ihren Sohn sehen, wie in alten guten Tagen strich sie ihm noch einmal die wilden Locken zurecht dann wurde sie ohnmächtig vor Schmerz.

Der tote Soldat wurde nach Gnesen übergeführt. Unter allgemeiner Teilnahme der Bevölkerung fand seine Beisetzung auf dem heimatlichen Friedhof statt. Die Eltern fanden Trost in der Gewißheit, daß ihr Sohn, der dem Vaterlande sein Leben geopfert hatte, wenigstens in der Heimaterde schlummern durfte. Die seltsame Geschichte seiner Heimkehr aber blieb ungeklärt und einer der Beweise für Walten unerforschlicher Kräfte zwischen Erde Ewigkeit.

neuem, mit dem Kinderbringer verbunden zu wer­den. Da kommt der Mutter ein rettender Gedanke. Sie schickt das Mädchen zum nächsten öffentlichen Fernsprecher und läßt von dort ihre Nummer an­rufen. Als das Klingelzeichen ertönt, ruft sie Büb­chen an den Apparat.Ist dort Herr Storch?", ruft er hinein.Jawohl, hier ist Storch".Ist es nicht möglich, daß Sie noch ein Kind bringen?"Be- daure sehr, aber es sind keine mehr da", lautet die Antwort. Da ist Bübchen sehr niedergeschlagen, denn er muß nun bis zum nächsten Jahr warten. Aber er ist trotzdem stolz darauf, daß er den Storch selbst gesprochen hat.

So geschehen in einer Großstadt ... Der Name tut nichts zur Sache.

unserem Leserkreise wird uns die folgende hübsche Geschichte erzählt:

Frau und Volk."

Eröffnung der Düsseldorfer Ausstellung der AS.-Frauenschast.

Auf d nach wel stehen di gewiesen Mutter können, j Zum letzt Es ist b nimmt, r neigt. G das Wuni Seele auf stch über borgensten fcGonr Edererkc Mn fd fih M es i Weber ihr, ytem fj Mnis de bredji D ihrem Q* $ei V wieder schenket W> Äahr sms

. 011 Alil A A & etni

S#er h, »ft d

MereKx P®ttuna r"* M n>r!9 r, } tieihi «eres 6

Andere Sv: imm-r S

?°n Ihr? 6|t ÖQg Men r- dieser

I r 9ro|

So sind auch die größten Persönlichkeiten des neuen Deutschland durch ihre Erbmasse bestimmt. Auch sie empfingen bei aller Begabung und Leistung von ihrer Familie die Erbanlagen, die unentbehrlich für ihre Sendung geworden sind. Was in Generationen vorbereitet, gehegt, gepflegt und ausgebildet wurde, das kommt nun Deutschland und seinem Neuaufbau zugute..

Die neuzeitliche Erbforschung und Biologie, die Rassenlehre und Familiengeschichte hat unsere Auf­merksamkeit auf Zusammenhänge gelenkt, die man im individualistischen Zeitalter vergessen hatte. Sie wird zwar mit ihren oerstandsmäßigen Mitteln nie ein Genie erklären oder eine schöpferische Per­sönlichkeit züchten können, aber sie wird doch helfen, einer besseren Aufzucht deutscher Menschen die Wege zu bereiten. Sie wird uns nachdenklicher machen und mit erneuter Ehrfurcht vor der Natur, dem Blut, der Zeugung und den Familienzusam­menhängen erfüllen. Sie wird dazu beitragen, daß Liebe und Eheschließung als eine völ­kische Verpflichtung betrachtet werden. Sie wird erreichen, daß sich der Sinn der Familie im Sinne des Aufbaues erfüllt, sie wird der Selbstsucht entgegenarbeiten, die auch sie nur als ein Tummel­platz ihrer egoistischen Interessen betrachtete. Sie wird bis vor die Tore des großen Geheimnisses führen, hinter denen das Mysterium des Blutes von den ewigen Schicksalsmüttern, den Nornen, gehärtet wird.

Zeitschriften.

lieber die Diätvorschriften bei fieberhaften Infektionskrankheiten kann sich jede junge Mutter im Maiheft der ZeitschriftM u t t e r u n d K i n d" (Verlag Staude, Berlin W 30) orientieren. Sie findet hier eine genaue Einteilung und Vorschrift der einzelnen Tagesmahlzeiten. Sie findet An­gaben darüber, was sie ihrem Kinde, fei es ein Kleinkind oder schon ein schulpflichtiges Kind, an Getränken, Suppen, Obst Kompott, Gemüse und an- deres mehr geben kann. Aus dem weiteren Inhalt wer- den Beitrage wieDie Arbeit des Kindes ist das Spiel, Jwenc beim Einkauf", .Linderwagen. JorgenAngsttraume bei Kindern",lieber bie , r^u?9 von Kindern in Erholungsheime", be- sondere Beachtung finden. Auch über dasAus- pabenbud) der Hausfrau" findet die junge Mutter interessante Auszeichnungen.

MS -Ms'' vielleicht"

rv

seiner 3>l1 zeichnend Generals, Deutschen ruhe nerd ginge, w«

hört, blutmäßig Ostfranken zu sein und an der oberfräntischen Heimat festzuhalten: Nur die Groß­mutter war Schweizerin, aber der Vater Heß hat sich seine Frau, die Mutter des stellvertretenden Führers, wieder aus Oberfranken geholt. Er ist auch, als er zu Anfang des Krieges Aegypten ver­lassen mußte, in die Nähe der Vaterstadt seiner Ahnen, Wunsiedel, zurückgekehrt und hat, als er sei­nen Lunaenschuß 1917 in Alexanderbad bei Wun­siedel heilte, ererbte Erinnerungen seiner Familie er­neuern können. Er bezeichnet Wunsiedel, wo seine Urahnen Schuhmachermeister gewesen sind, als seine Heimatstadt.

In Rudolf Heß sind wieder in andrer Art als bei Adolf Hitler, aber nicht minder kräftig typische Eigenschaften seiner Familie zur Geltung gekom­men. Obenan steht bei ihm die Treue zu Deutsch- land, die Treue zum Führer, die Treue zur Sache, wie sie nur ein Geschlecht hat entwickeln können, das drei Menschenalter hindurch die Verbindung mit seiner Heimat erhielt und immer wieder er­neuerte Auch die Festigkeit seines Charakters kommt sicher aus denselben Quellen, denn es ist eine gewaltige Leistung des Blutes, in der Familie so lange allen undeutschen Einflüssen standzuhalten. Die seltene Verbindung von Weltweite mit dieser Heimattreue ist ebenfalls ein Erbgut feiner Familie, die ihre besten Eigenschaften in diesem Manne vollendete.

Das Handwerk hat sich nach der nationalen Erhebung als eine Wirtschaftsgruppe gezeigt, die trotz ihrer Vernachlässiguna in der liberalen Zeit eine seltene Krisenfestigkeit bewies und in­folgedessen auch als erste geschlossene Gruppe orga­nisatorisch in die neue Wirtschaftsform überführt werden konnte. Die Arbeitsbefchaffungsmaßnahmen der Regierung sind natürlich dem Handwerk in sehr starkem Umfange zugute gekommen, so daß auch die wirtschaftliche Lage durch eine ruhige und stete Auf­wärtsentwicklung seit zwei Jahren gekennzeichnet wird.

Als Abschluß der organisatorischen Maßnahmen ist nunmehr auch die Eingliederung der Fachverbände durchgeführt worden, so daß das ganze Organisationsgebilde tm wesentlichen fertig dchteht. Die Fachverbände des Handwerks sind zu Reichsinnungsverbänden zufam- mengefchloffen, wobei die Möglichkeit besteht, Fach­untergruppen zu bilden, die aber keine eigene Rechtsstellung erlangen, sondern immer Glieder des Reichsinnungsverbandes bleiben, zu dem sie gehören. Somit sind alle Innungen, z. B. der Fleischer, Bäcker, Schmiede usw. zu Reichsinnungs­oerbänden zusammengeschlossen, wo­bei von einer bezirklichen Untergliederung im Prin­zip abgesehen wird. Fachuntergruvpe im Sinne dieser Ausführungen würde z. B. bei den Fleischern die FachuntergruppeGroßschlächter" sein, aber es würde sich um eine unselbständige Untergliederung handeln, die z. B. nicht das Recht einer Beitrags­erhebung oder einer selbständigen Finanzgebarung besitzen würde. Die eigene Rechtspersönlichkeit besitzt unter allen Umständen nur der Reichsinnungsver- banb.

Oie Stimme des Toten.

Eine Geschichte zum Muttertag.

Don O. G. Joerster.

Es war im ersten Weltkriegsjahr. Auf dem großen Marktplatz der Garnisonstadt Gnesen sammelten sich täglich Truppen der verschiedensten Waffengattungen, um von hier aus den Vormarsch gegen die Russen anzutreten. An einer der in den Marktplatz ein­mundenden Straßen lag das Haus des Kaufmannes Reichel. Hier spielte sich in jenen Tagen eine Tra­gödie ab, welche die ganze Stadt in tiefe Erregung versetzte.

Der älteste Sohn Reichels, der 18jährige Heinz, war im Oktober 1914 als Kriegsfreiwilliger ins Feld gerückt. Sein Regiment lag im Westen. An­fangs waren regelmäßig Briefe von ihm ein- getroffen, in denen sich die Heldengesinnung der R Regimenter spiegelte. Doch plötzlich blieben ichrichten aus, und die Eltern wurden von quälender Ungewißheit über das Schicksal ihres Sohnes erfaßt. Eines Tages traf ein Brief des Feldwebels feiner Kompanie ein. Der Inhalt dieses Schreibens war kurz und niederschmetternd: Heinz Reichel ist nach einem Sturmangriff nicht mehr ^urückgekehrt; die angestellten Ermittlungen ergaben, daß er wahrscheinlich schwerverwundet in franzö­sische Gefangenschaft gefallen ist... Auch ein Käme- rad des Vermißten schrieb an die Eltern. Er teilte mit, daß man das Gelände abgesucht, den Kame­raden aber nirgends gefunden habe.

Doch auch die Annahme, daß Heinz in Gefangen- schäft geraten sei, erwies sich als irrig. Denn Er- mittlungen, die mit Hilfe des Roten Kreuzes in französischen Lazaretten und Gefangenenlagern an- gestellt wurden, ergaben, daß ein deutscher (Befan­gener namens Heinz Reichel weder in Lazaretten noch in Lagern bekannt fei.

Wie ein Alp lastete die Ungewißheit auf den unglücklichen Eltern. Die Hoffnung, ihren Sohn lebend wiederzusehen, schien gering. Die Mutter vermochte sich nicht zu fassen in ihrem unsäglichen Schmerz, als die Mitteilung des Roten Kreuzes eintraf. Ein Nestchen Hoffnung, das sich in ihrem Mutterherzen festgesetzt hatte, kämpfte noch gegen die trüben Tatsachen an, allerlei Vermutungen und Fragen blieben für sie noch offen, und die Phantasie ließ erschreckende und peinigende Bilder vor ihrer Seele erstehen, bis sich endlich alle Gedanken und Hoffnungen zu dem einen Wunsche vereinten, wenig­stens die sterblichen Ueberrefte des geliebten Sohnes in heimatlicher Erde ruhen zu wissen.

In der Nacht, die diesem Tage folgte, wurde Reichel durch ein Stöhnen feiner Frau geweckt. 2hm fielen die schreckhaften Traumgebilde ein, bie

Zum Aufgabengebiet der Reichsinnungsverbände, die Wirtschaftsverbände im Sinne des Gesetzes vom 27. Februar 1934 lind, gehört die Beratung und Betreuung ihrer Mitglieder für das entsprechende Fachgebiet. Die gültigen Satzungen Der Reichsinnungsverbände werden alle Einzelheiten regeln. Zu den Aufgaben gehört auch alles, was man unter Preisgebarung und geordneter Wettbewerbs- fff6 fasten kann, wobei allerdings zu beachten ist, daß nach den bisherigen Anordnungen )es Reichswirtschaftsministers markt- und ) r e i s r e g e l n d e Maßnahmen ausfchei- ) e n. Die Reichsinnungsverbände werden auf dem Gebiete des Vergebungswefens wirken und die fachliche Ausbildung der Meister, Gesellen und Lehrlinge fördern. In diesen Rahmen ällt natürlich auch die Betreuung, Unterhaltung und Unterstützung von Fachschulen, Kursen und Vor­trägen usw. Die Unter st ützunaseinrich- t u n g e n, die sich das Handwerk früher geschaffen hat, werden wahrscheinlich nach einer besonderen Regelung vielleicht durch die Satzungen eben- alls dem Aufgabengebiet der Reichsinnungsverbände unterstellt.

in den letzten Wochen schon häufig seine Frau gequält hatten. Schon war er an ihr Bett getreten, um sie aufzuwecken da hörte er, wie seine Frau mit klagender Stimme ein oft stockendes, aber doch deutlich zu verstehendes Selbstgespräch führte.

Heinz, mein lieber Sohn!" rief die Mutter mit leiser Stimme,Heinz wo bist du nur? Wir können dich nicht finden... Wo bist du? Antworte mir... ich flehe dich an ... antworte... !"

Die Träumende schwieg. Wieder trat Reichel näher an ihr Bett, um sie zu beruhigen In dem matten Lichtschein einer Kerze konnte er ihr Gesicht beobachten. Es war gerötet. Die Augen waren ge- schlossen, aber die Lippen bewegten sich unaufhör­lich. Von neuem murmelte sie unverständliche Worte. Plötzlich aber nahm die Stimme der Schlafenden einen anderen, tieferen Klang an. Reichel wurde non Entsetzen ergriffen. Denn er hörte aus dem Munde feiner Frau die Stimme seines Sohnes ... eine Stimme jedenfalls, die in Klangfärbung und Tonmelodie der seines Sohnes merkwürdig ähnlich war.

Aufs tiefste erregt, beugte Reichel sich zum Bett feiner Frau hinunter, um die leisen, stoßweise her- vorgebrachten Worte zu verstehen.

Liebe Eltern", sagte die Stimme,grämt euch nicht... Aber holt mich heraus! Die Franzosen haben mich in einen Tümpel geworfen... ich war schwerverwundet... sie glaubten wohl, ich wäre tot... Es ist an der Straße nach B." Und nun folgte eine genaue Beschreibung der Lage des sump­figen Teiches, dann brach die Stimme plötzlich ab..

3n höchster Spannung hatte Reichel bas geheim- Ulsvolle und unerklärliche Zwiegespräch seiner Frau verfolgt. Erschüttert wandte er sich von der Schla- senden ab und sann über sein Erlebnis nach. Um nichts davon zu vergessen, setzte er sich sogleich an öen Tisch in seinem Arbeitszimmer und zeichnete alles auf, was er gehört. Erst am nächsten Morgen erzählte er feiner Frau davon. Frau Reichel wußte nichts von dem nächtlichen Geschehen, sie hatte zwar geträumt, ohne sich aber an Einzelheiten erinnern zu können.

Kaum aber hatte sie die Geschichte erfahren, so stand ihr Entschluß unwiderruflich fest. Unverzüglich traf sie die Vorbereitungen zu ihrer Reise, um das Vermächtnis des Toten zu erfüllen, das die Dor- sehung auf seltsame Weise offenbart hatte.

Mutterliebe überwindet alle Schwierigkeiten. So Öes auch der Mutter des vermißten Kriegs- ligen, mit einem Paß und einem Empfeh- lungsfchreiben des Landrates versehen, bis zur deutsch.französischen Grenze zu gelangen. Hier be­gannen neue Widerstände. Aber die Mutter ver- stand, ihr Erlebnis so überzeugend und eindringlich zu schildern, daß man sie passieren ließ und an die Zuständige Dienststelle verwies.

Bübchen wünscht sich brennend ein Schwesterchen. Kann denn nur", sagt er zur Mutter,der Storch nicht auch bei uns ein Kind abgeben, wie neulich nebenan bei Adekens?"Das kann er wohl, mein Jungchen, aber ich höre, daß der Storch dieses Jahr besonders viel zu tun gehabt hat und deshalb wohl 'em Kind mehr bringen kann." Kleine Pause. Mutti, sag mal, wohnt der Storch in unserer Stadt?"Jawohl, aber ich weiß nicht, wie man GN erreichen kann."Mutti, wenn er hier wohnt, fo muß man ihn doch anrufen können."Was fällt dir ein, wir können doch den Storch, der so be- schaftigt ist, nicht ans Telephon rufen!"

Bübchen denkt nach. Er kann zwar noch nicht richtig lesen und schreiben, denn er geht noch nicht zur Schule. Aber er hat aus eigener Weisheit und mit dem, was er dem ein Jahr älteren Bruder ab- geguckt hat, die lateinischen Buchstaben kennenge- lernt und weiß sie sogar mit Verständnis zu Wär- tsrn zu verbinden, indem er sie nebeneinander

In einer kleinen französischen Stadt erhielt Frau Reichel von einem Brigadegeneral die Zusage, daß man neue Nachforschungen nach ihrem Sohn an der von ihr bezeichneten Stelle anstellen würde. Sie selbst sollte das Ergebnis hier in der Stadt ab­warten.

Einiae Tage danach suchte eine Pionierabteilung das Gelände ab, das Frau Reichel angegeben hatte. Man fand nach der Beschreibung, die in jener Nacht die geheimnisvolle Stimme gegeben, den von Wei- dengebüfch umgebenen Tümpel und barg daraus nach längerem Suchen die Leiche eines deutschen Soldaten. Aus der Erkennungsmarke konnte fest- gestellt werden, daß es sich um Den Vermißten Heinz Reichel handelte.

Ostmark gewidmet, dem Patengau des Gaues Düsseldorf.

An die kulturelle Abteilung schließt sich die zweite Hauptabteilung der Ausstellung, die wirtschaft­liche, in der zunächst in einer größeren Halle der Reichsnährstand ein interessantes und lehr­reiches Material bietet. In der dann folgenden größten Halle des Ausstellungsgeländes haben In­dustrie, Handwerk und Handel die mit der Frau zusammenhänaenden Gegenstände, Ge­rätschaften und Erzeugnisse ausgestellt.

Im ganzen betrachtet, ist die Ausstellung von Anfana bis Ende äußerst interessant aufgebaut. Es wird hier von den nationalsozialistischen Frauen- organifationen plastisch und eindringlich allen Volksgenossen die Bedeutung Des Frauen­schaffens und -wirkens vor Augen geführt. Die Ausstellung ist nicht nur die Repräsentantin deutscher Frauenarbeit im kulturellen und sozialen Leben, sondern auch eine vorbildliche Lehr- und Er- fhungsschau und eine einzigartige Lehrschau deut­schen Arbeitsgeistes.

schlechts, von ihr wird die seelische Richtung der kommenden Volksgemeinschaft abhängen, in ihre Hand ist die biologische Gesundheit Deutschlands gelegt und damit überhaupt die Voraussetzung für Charakterbildung der deutschen Nation.

Wir sind der tiefen Ueberzeugung, wenn der deutsche Mann und die deutsche Frau ihre Pflich­ten auf dieser Welt erfüllen, im Dienste der Ehre und der Freiheit des deutschen Volkes und tiefer Achtung voreinander, sie damit auch einem religiö­sen Gebot auf dieser Welt nachkommen. Diese Er­füllung eines Gesetzes bedeutet das, was das na­tionalsozialistische Programm germanisches Sittlichkeitsgefüyl nennt.

Unsere Augen richten sich auf die Kinder, auf denen die Hoffnungen von uns allen ruhen. Sie bilden das lebendige Volkstum unserer Tage und sind berufen, die Wendung durch- z u f ü h r e n, die sich unser Geschlecht erkämpfen mußte. In dieser Volksgemeinschaft und kamerad­schaftlichen Zufammenarbeit zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft rufe ich heute an ihrem Ehrentag die Mütter des ganzen deutschen Volkes, jene, die da waren, jene, die heute leben, und alle jene, die noch kommen werden.

Nach den von stürmischem Beifall begleiteten Aus­führungen von Reichsleiter Alfred Rosenberg fand die eindrucksvolle Kundgebung mit der Symphonie Nr. 13 von Haydn und einem kurzen Schlußwort von Frau Scholz-Klink mit dem dreifachen Sieg- Heil auf den Führer und dem gemeinsamen Gesang des Deutschland- und Horst-Wessel-Liedes ihren Ausgang. Anschließend hatte noch Oberbürgermeister Dr. Wagenführ zu einem zwanglosen Beisam­mensein in denMalkasten" eingeladen, wo neben dem Oberbürgermeister auch (Bauleiter Florian das Wort ergriff.

Sin Rundgang durch die Ausstellung.

Ein Rundgang durch die fast fertige Ausstellung vermittelte ein interessantes Bild der einzelnen Ar­beitsgebiete der deutschen Frau. Die Haupteingangs­halle ist in würdiger Form als Ehrenhalle für die Mutter und die Frauen der Gefallenen des Weltkrieges und der Bewegung ausgestaltet.

Die erste große Halle des kulturellen Teils der Ausstellung ist der R eichsorganlsation des

Die Berufserziehung wird in der Hand- : werksarbeit der Zukunft einen breiten Raum ein- : nehmen. Nicht nur die Handwerksführer und Behör­den und Die Handwerkslehrer, sondern auch Die Handwerksmeister müssen auf diesem Gebiet noch viel Arbeit leisten, wenn bas hohe Ziel, das der Führer Dem Handwerk gestellt hat, erreicht werden soll. Im Wirtschaftsleben hat sich gerade in den letzten zwei Jahren im zunehmenden Maße ein Mangel an Facharbeitern herausgestellt, was vielfach durch Die lange Arbeitslosigkeit JuaenD- licher erklärt wird. Dadurch ist eine Berufsentfrem­dung eingetreten, und andere jugendliche Kräfte, Die Durchaus für eine Ausbildung geeignet waren, hoben von vornherein auf eine intensive Ausbildung verzichtet, weil ja doch keine Chancen für die Zu- kunft vorhanden waren. Auch durch die Weiterent­wicklung der Technik glaubten im liberalen Zeitalter viele der Erziehungsberechtigten nicht mehr an eine Zukunft des Handwerks und unterließen deshalb die Ausbildung der ihnen anvertrauten Zöglinge. Wenn nun eine Qualitätssteigerung des Nachwuchses er­reicht werden soll, bann muß roieber im höheren Maße eine gründliche handwerkliche Ausbildung durchgeführt werden, damit in einigen Jahren Der ausgefallene Nachwuchs an Facharbeitern im vollen Umfange ersetzt ist.

Um das hohe Ziel Der Berufserziehung unD Be- rufsausbilDung erreichen zu können, soll nunmehr in absehbarer Zeit, wie Reichsarbeitsminister Franz Selbte angefünbigt hat, ein Berufsausbil- dungsgesetz geschaffen werben. Durch dieses Ge­setz wird auch der soziale Schutz der jugendlichen Arbeiter geregelt werden, so daß mit einer stärkeren Angleichung Der Berufserziehung der Jugendlichen in den gewerblichen Betrieben aller Richtungen zu rechnen ist. Handwerkslehrlinge und Jungarbeiter werden also durch das kommende Gesetz in sozialer und beruflicher Beziehung voraussichtlich enger zu- sammengefaßt.

Nach einer Aufstellung des Statistischen Reichs­amtes hat der Mitgliederbestand der Jnnungs- krankenkassen im Januar 1935 513000 Mit- glieder befragen. Die gesamte Mitgliederzahl der Krankenkassen war rund 18 Millionen. Naturgemäß entfallen auf die Ortskrankenkassen und die Be- triebskrankenkaffen die meisten Versicherten. Immer­hin geht aus der Zahl von 513 000 die hohe Be- beutung ber Jnnungskrankenkassen eindeutig hervor.

Am 11. April fand in Berlin bas Richtfest Des Hauses des Deutschen Handwerks, das in der Straße Unter Den Linden zu diesem Zweck umgebaut wird, statt. Die Spitzenvertretung des Handwerks hat sich bekanntlich bisher in Han­nover befunden und soll nun verständlicherweise nach der Durchführung des organisatorischen Um­baues nach Berlin verlegt werden. Bisher hat der Reichsstand in gemieteten Räumen gewohnt, so daß mit der Erwerbung des repräsentativen Hauses Unter den Linden auch nach außen hin der stellt. Hat er doch neulich den Großeltern sogar ein Briefchen geschickt. Nun kommt ihm der Gedanke, elbst herauszufinden, wo der Storch wohnt. Er holt ich das Te-ephonbuch. Es braucht einige Zeit, bis )ie kleinen Händchen beim Buchstaben S angelangt inb. Dann huschen die Fingerchen an den Spal­ten herunter, und wahrhaftig, er hat Glück. Da steht es ja groß und breit:Storch usw. und daneben der selbst für Bübchen leserliche Zusatz: Vorsitzender des Vereins der Kinderreichen. Triumphierend läuft er zur Mutter und zeigt ihr die Telefonnummer.Nun mußt Du Den Storch

Die Mutter ist in einiger Verlegenheit, aber Bübchen läßt nicht locker. Schließlich geht sie an den Apparat, nimmt Den Empfänger ab unD tut so, als ob sie die Scheibe laufen läßt. Dann spricht sie einige Wörter, wendet sich bann aber zum Büb- Sen zurück mit der leidigen Auskunft, daß der Herr torch nicht zu Hause sei. Bübchen gibt sich aber damit nicht zufrieden und wünscht immer von

lien werb' reich, Pla" macht geh zielte obe 11, die hc

Die w die Derhc will vor Ziehung unpopuu stehende Volke bi Frieden kurze Un fragte, ob

Düsseldorf, 10. Mai. (DNB.) Die Reichs­leitung der NS.-Frauenschaft hatte am Vorabend der Eröffnung der Reichsausstellung Frau und Volk" nach Düsseldorf zu einem Begrüßungsabend eingeladen, der mit dem Con­certo grosse von Händel, gespielt vom Städtischen Orchester Düsseldorf unter Stabführung von Gene­ralmusikdirektor Balzer eingeleitet wurde. Unter Den zahlreichen Ehrengästen befanden sich hervor­ragende Vertreter aus Partei und Staat. U. a. waren erschienen die Reichsfrauenführerin Frau Scholz-Klink, Reichsleiter Alfred Rosen- Dera und Der Reichsleiter Der NSV Pg. Hil- genfelD

In einer kurzen Ansprache wies Die Reichsfrauen­führerin Frau Scholz-Klink auf den Sinn des Muttertages und der ReichsausstellungFrau und Volk" hin. Sie betonte u. a.: Diese Ausstellung wird für uns zu einem Richtpfad werden, zu einer Kritik, wo es noch fehlt, zu einem Maßstab, w o noch etwas besser gemacht werden kann. Wir werden selbst an uns hier die strengsten Maß­stäbe legen müssen, was wir auch wollen, weil wir Nationalsozialisten sind. Die Ausstellung wird uns zeigen, wie es bisher war und wie es in Zukunft sein soll. Sie wird uns lehren, was wir wissen, daß viele Hemmungen und Hin­dernisse, die heute noch da sind, nun in Zusammen­arbeit der einzelnen untereinander überwunden werden können.

Der Beauftragte Des Führers zur Ueber- wachung Der Schulung und Erziehung Der gesamten nationalsozialistischen Bewegung, Reichsleiter Alfred Rosenberg, führte bann, stürmisch begrüßt, u. a. aus: Wir verneinen eine Gebankenwelt, bie sich seit 1000 Jahren bemüht hat, ben Lebenskameraden des Mannes als eine Verlockung des Teufels und als minderwertig zu diffamieren. Wir glau­ben, daß die Rückkehr zur Anerkennung der Gleichwertigkeit und zur Wieder­herstellung der Ehre des deutschen Muttertums eine der Voraussetzungen einer wirklichen Wiedergeburt überhaupt ist. Unser Volk braucht gesunde und starke Men­schen, und gesunde und starke Menschen können aber nur von kraftvollen und bewußten Frauen geboren werden. In ihrer Hand liegt die weltan- schauliche erste Haltung des Heranwachsenden Ge-