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Mainkraftwerke Höchst a.M..». 4

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4% Oesterretchtsche Goldrente.... 4,20% Oesterretchtsche SUberrente 4% Ungarische Goldrente.......

*% Ungarische Staatsrente b. 1910 <7j% desgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmextkaner von 99

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie I.....................

Rundfunkprogramm

Samstag, 13. April.

6 Uhr: Bauernfunk. 6.15, 6.30: Gymnastik. 6.55: Morgenspruch Choral. 7: Frühkonzert. 8.15 bis 8.35: Gymnastik. 9: Nachrichten. 9.15: Konzert. 10: Nachrichten. 11: Werbekonzert. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten; anschließend Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittags- konzert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Die besten Schallplatten der Woche. 15: Jugendfunk. 16: Der frohe Samstagnachmittag: Die drei lustigen Gesellen in fernen Landen. 18: Eröffnung des Koblenzer Senders, Funkbericht. 19: Präsentier- und Parade­märsche ehemaliger deutscher Regimenter. 20: Nach­richten; anschließend: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20.15: Bunter Abend: Edler Schmuck und Höhensonne. 22.15: Nachrichten aus dem Sende* bezirk. 22.30: Unterhaltungskonzert. 24 bis 2: Nacht­musik.

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Olympiasieger im Turmspringen Harald Smith für die Dauer des Sommers verpflichtet.

Die Deutschen Kegler-Meisterschaf­ten 1935 wurden nach Dortmund vergeben und werden voraussichtlich in den Tagen vom 8. bis 12. August ausgetragen.

Beim Tennisturnier in Nizza schlug

Schwedens KönigMr. G." mH Lotan-England zusammen das Paar Dr. R 7f""2 einem Borgabedoppel mit 6:2, 4:6, 6:3.

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Bemberg...................0

Sellstoff Waldhof ............0

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Daimler Motoren............ 0

Deutsche Linoleum...........6

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Accumulatoren-flcchrü.......13

Conti-Gummi...............8

W XVI 11,08, Roggenkleie R XIII 10,14, R XV 10,38, Mühlenfestpreis ab Mühlenstatwn. Soja­schrot mit Monopolzuschlag 13,, Palmkuchen mit Monopolzuschlag 13,30, Erdnußkuchen mit Mono­polzuschlag 14,50, Fabrikstation ab sudd. Fabrik- station. Treber, Trockenschnitzel 9,65, Heu 10,50, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreht 5, bis 5,40, do. gebündelt 5, bis 5,40. Die Preise ver­stehen sich: Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm. Tendenz: ruhig.

frankfurter Schlachtviehmartt.

Frankfurt a.M., 11. April. (Dorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 7 Rinder (5 Kühe, 2 Färsen), 1310 Kälber, 158 Schafe, 464 Schweine. Es kosteten: Kälber 30 bis 60 Mark, Hämmel 34 bis 39, Schafe 25 bis 36, Schweine 46 bis 52 Mark. Marktverlauf: Kälber lebhaft, Hämmel, Schafe und Schweine mittelmäßig.

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ling-Paolino, der für Anfang Juli im Berliner Poftstadion vorgesehen ist, jetzt genehmigt.

Kurze Sportnotizen.

Eine deutsche Fußball-Nachwuchs- Elf spielte am Mittwoch in Berlin vor 4000 Zu­schauern gegen eine brandenburgische Gauelf und gewann verdient mit 4:2 (2:0).

Der Deutsche Schwimm-Verb and hat als Trainer seiner Springer den amerikanischen

tätigkeit mehr, man versteht ihn auszunutzen durch I ein sachgemäßes Hallentraining und Medizinball, Hantelübungen, Gymnastik, geeigneten Spielen und dergleichen mehr. Dieses Training dient in erster Linie dem Zweck, den Körper beweglich und ela­stisch zu erhalten, neue Kräfte zu sammeln, die < Nerven von den Anstrengungen der vorangegange- 1 nen Saison zu erholen, die Organe nicht zu ent- ! wöhnen von gewohnter Arbeit und Beanspruchung. Wer dieses Ziel planmäßig verfolgt hat, wird sich 1 freuen, wie gut er über den Winter gekommen ist und wie leicht ihm der Schritt zu der nun folgen­den und notwendigen Frühjahrsarbeit wird.

Das Uebergangslraining erfordert eine gewisse Steigerung der Ansprüche, die an den Körper gestellt werden müssen. Ls ist gut, wenn man frühzeitig damit beginnt, damit man möglichst viele Wochen dafür zur Verfügung hat und infolgedessen den Aufbau des vorbereitenden Trainings auf mehrere Wochen verteilen, die Leistungssteigerung also schrittweise vornehmen kann.

Fängt man zu spät damit an, muß das Tempo beschleunigt werden, was nicht vorteilhaft ist, oder aber man kommt zu spät in Form. Schließlich muß man ja auch die Witterungsverhältnisse be­achten, denn es stellt sich bei uns die warme Jahreszeit ja nicht mit unbedingter Regelmäßigkeit und Pünktlichkeit immer zur gleichen Zeit ein.

Der Aufbau des Uebergangs-Trainings muh planmäßig erfolgen. Kräftigung^ der Muskeln und der Organe, Gewöhnung an größere Anstren­gung und Leistung sind das Ziel, dementsvrechend die Maßnahmen, durch die man es zu erreichen ver­sucht. Es wäre vollkommen falsch, von sich gleich zu viel zu verlangen, und man würde durch ein sinnloses Drauflosarbeiten gerade das Gegenteil dessen erreichen, was man erreichen will. Natür­lich müssen die Anforderungen, die man an sich stellt, jetzt etwas größer werden, muß man die Leistungen gewissermaßen ankurbeln und allmäh­lich darauf ausrichten, daß sie zur persönlichen Höchstleistung führen.

Jetzt darf man nicht mehr bloh üben mit dem allgemeinen Ziel der Kräftigung, wie wahrend des Winters, sondern jetzt heißt es schon trai­nieren nach einem ganz bestimmten Plan.

Man muß ein Ziel vor Augen haben. Die Lo­sung heißt jetzt,auf Draht f am men*. Das ge­schieht am besten, wenn man seinen Körper durch geeignete Hebungen ordentlich einheizt, wenn man ihn so kräftig durcharbeitet, daß er tüchtigan­gewärmt" wird. Aber eins vergesse man dabei nie: Maß halten! Nichts ist schädlicher, nichts ent­fernt einen Sportler schneller und weiter vom Ziel, als wenn er an Stelle eines planmäßig aufbauen­den Trainings gleich zu scharf ins Zeug geht, wenn Kräfte und Leistungen nicht organisch wach­sen und sich allmählich steigern. Die genaue Dosie­rung dessen, was man sich zutrauen darf und von sich verlangen muß, ist nicht ganz einfach, man be­achte gerade in dieser Hinsicht alle Ratschläge des Sportlehrers recht genau.

Das fortschreitende Hebergangstraining führt dann zum zweiten Stadium, dem des sich technisch Fertigmachens. Jetzt heißt es, sich größere An­strengungen zuzumuten, sich hart zu machen und außer dem Körper auch die Nerven daran gewöh­nen, daß sie gehorchen lernen. Hier muß sich zei­gen, ob man im Winter sich wirklich Ruhe gegönnt hat, ob man haushielt gerade mit den Nerven, die in der Kampfzeit des vergangenen Sommers viel­leicht noch mehr beansprucht wurden als die kör­perlichen Kräfte. Jetzt gilt es auch, feine Aufmerk­samkeit nicht nur dem Körper widmen, sondern sich auch geistig und seelisch vorzubereiten auf die Monate des Kampfes, die dann bevorstehen.

Ulan mag noch so fleißig trainiert, den Körper noch so sehr gestählt haben, ohne daß hinter allem nicht ein fester Wille, ein unbeugsamer Entschluß zum Kämpfen und Siegen steht, geht es nicht.

So wie an den Beginn eines jeden Trainings der eiserne Wille gehört, es unter allen Umftänben durchzuführen, sich alle Entbehrungen aufzuerlegen, die es fordert, sich restlos unterzuordnen unter die Anweisungen des Sportlehrers, so kann auch eine wirkliche Leistung nur erzielt werden, wenn der Wille dazu die stärkste Triebkraft ist. In gleicher Weise wie der Körper, seine Muskeln und Organe, in gleicher Weise wie die Nerven dazu erzogen werden müssen, daß sie, wenn es darauf ankommt, nicht versagen, muß sich auch der innere Mensch auf die Aufgaben planmäßig vorbereiten, die er sich selbst stellt ober die ihm gestellt werden. Das ist sportliches Training. Rn.

Boxkampf Schmeling-paolino genehmigt.

Der Fachamtsleiter für Boxen, Erich Rüdi­ger- Berlin, hat den Schwergewichtskampf Schme-

Harpener...................0

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Ilse Bergbau Genüsse Rlödnetroerte .......

Nach 15 Labren gesühnt.

Der Mordanschlag gegen den Amtsgerichtsrat Hengsberger.

LPD. Hanau, 10. April. Zwei Tage lang hatte sich das Schwurgericht Hanau mit der sich gegen den 63 Jahre alten Georg Möller aus Hintersteinau (Kreis Schlüchtern) richtenden An­klage auf vorsätzlichen Mordversuch gegen den damals in Schlüchtern tätigen Amtsgerichtsrat Jean Hengsberger, der jetzt in Hanau im Ruhe­stand lebt, zu befassen. Der Vorfall hat sich vor etwa 15 Jahren, am Morgen des 31. Mai 1920, auf der Straße zwischen Hintersteinau und Wall­rath zugetragen. Kurz vor den Reichstagswahlen hatte in Hintersteinau eine von der Deutschnatio­nalen Dolkspartei einberufene Wählerversammlung stattgefunden, zu der als Hauptredner der damalige Stadtverordnete Rudolph aus Frankfurt a.M. erschienen war, während die Leitung in den Hän­den des Amtsgerichtsrats Jean Hengsberger lag, der Vorsitzender der Ortsgruppe Schlüchtern der Deutschnationalen Volkspartei war. Auf der von Hengsberger und Rudolph in einem von einem Landwirt geführten Fuhrwerk vorgenommenen Rückfahrt nach Schlüchtern find aus einem Hin­terhalt auf das Gefährt sechs scharfe Schüsse abgegeben worden, die dem Amtsgerichts­rat Hengsberger galten, glücklicherweise aber ihr Ziel verfehlten. Der Täter blieb vorerst unermittelt. Erst im Herbst vorigen Jahres konnte, als in der Behausung des Möller in Hintersteinau eine erfolg­reiche Durchsuchung nach Waffen vorgenommen wurde und eine auf die Täterschaft des alten Möller hinzielende Bemerkung eines Familienmitgliedes fiel, ein früherer Freund des alten Möller ein« dringlich vernommen werden, der zugab, daß ihm Möller mehrmals erzählt habe, den Anschlag gegen Hengsberger aus Rache verübt zu haben. Auch er sei von Möller aufgefordert worden, gegen Hengs­berger eine Gewalttat zu unternehmen. Jetzt stand Möller vor dem Schwurgericht, leugnete jedoch ent­schieden, schuldig zu sein. Der Hauptbelastungs­zeuge, sein früherer Genosse auf strafbaren Wegen, wiederholte, daß Möller ihm gegenüber die Tat hingestanden habe. Auch ergab sich, daß Möller gegen Hengsberger von tiefem Haß erfüllt war, weil er diesem die Schuld zuschob, daß gegen ihn im Jahre 1909 ein Verfahren wegen Verleitung zum Meineid eröffnet worden war, das mit seiner Verurteilung zu 4V2 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust geendet hatte. Auch hatte Möller am Amtsgericht Schlüchtern mehrfach Zivilprozesse geführt, die nicht zu dem von ihm gewünschten Ziel geführt hatten. Der Ruf des Möller in seinem Wohnort war ein recht übler. Das Schwurgericht verurteilte ihn wegen Mordversuchs zu 4*A> Jah­ren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust. Es war einmütig von feiner Schuld überzeugt. Poli­tische Beweggründe schieden bei der Begehung der Tat aus.

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Schlußk. Abmd- börse

10.4

Schluß!. Millag- börse

10.4.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

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Mexikaner bei 12,25, Silbermexikaner bei 5,30, 3m» gationsanleihe bei 8 v. H. gesucht.

Am A k t i e n m a r f t setzten Farbenindustrie mit 147 gut behauptet ein, Rütgers lagen 1,25 v. H. fester, Erdöl behauptet. Arn Elektromarkte AEG. mit 1,25 v. H. stärker befestigt, Lahmeyer um 0,25 höher, aber Gessürel 0,25, Siemens 0,75 v. H. niedriger. Montanwerke durch den voraussichtlichen nochmaligen Dividendenausfall bei Mannesmann überwiegend gedrückt, Mannesmann selbst bei 78,75 angeboten nach gestern 79,75, Harpener und Rhein­stahl je 0,25, Ilse Genüsse 1,25 o. H. schwächer. Da­gegen Stahlverein um 1,13 v. H. erhöht. Am Kunst­seidemarkt AKH. um 0,50 v. H. leicht erholt, auch Zellstoffwerte im Nachklang zur Waldhof-GD. fester, Waldhof selbst um 0,25, Aschaffenburg um 1,50 v. H. Auch Daimler wieder lebhafter und 0,75 v. H. höher in Erwartung der baldigen Dividendenentscheidung. Reichsbankanteile um 1,25 v. H. erhöht. Schiffahrts­werte bis 0,40 v. H. freundlicher. Im Freiverkehr Adlerwerke durch die Daimler-Bewegung angeregt und 1 v. H. höher.

Im Verlaufe lag die Börse unter dem Eindruck der Geschäftsstille, die besonders vom Montanmarkt ausging, etwas leichter. Montanwerte 0,50 bis 0,75 v. H. schwächer, auch IG. Farben bis 146,25 nach 147 abgeschwächt, Renten blieben behauptet. Tages­geld unverändert 2,50 v. H.

Abendbörse sehr still, eher schwächer.

An der Abendbörse lagen Aktien unter Hinweis auf Exportfragen eher eint Kleinigkeit schwächer, die Hmsätze waren sehr gering. Deutsche Renten waren gleichfalls still, aber gut gehalten. Mexi­kaner weiter etwas freundlicher, und zwar um 0,13 v. H., Gold-Mexikaner 12,40. Don Aktien waren AEG. bei 36,50, also 0,50 v. H., Mannesmann bei 77,50 ebenfalls 0,50 v. H. niedriger angeboten. IG. Farben unverändert, Metallgesellschaft 0,25 v. H. fester. Kunstseidewerte ohne Veränderung, Aku 52,40. Bis zum Schluss« traten keine nennenswerten Veränderungen mehr ein, lediglich Gold-Mexikaner gaben von ihrem Anfangskurs mit 12,40 wieder 0,25 v. H. auf 12,13 o. H. nach.

U. a. notierten: Altbefitz-Anleihe 112,13, Gold- Mexikaner 12,13, do. Irrigation 7,95, Harpener 105,50, Ilse Genüsse 125,50, Mannesmann 77, Nheinstahl 106,50, Stahlverein 79,25, Aku 52,40, Bekula 136,25, Bemberg 115,65, Deutsche Gold und Silber 213, Deutsche Linoleum 155, Elektr. Licht und Kraft 124,50, IG. Farben 146,25, Gesfürel 120,25, Holzmann 89, Iunghans 89, Metallgesell­schaft 96, Schuckert 105,50, Südd. Zucker 168, Deut­sche Reichsbahn-VA. 122, Hapag 32,25.

Schweinemartt in Nidda.

[Q Nidda, 10. April. Zum heutigen S ch w e i n e- markt waren insgesamt 270 Tiere aufgetrieben. Es kosteten sechs bis acht Wochen alte Ferkel 20 bis 22 Mark, 10 bis 14 Wochen alte Tiere 26 bis 28 Mark. Für Läuferschweine wurden bis zu 35 Mark gezahlt. Der Handel war flau, so daß Heber­stand verblieb.

Schweinemarkt in Friedberg.

LPD. Friedberg, 10. April. Auf dem heu­tigen Schweinemarkt wurden folgende Preise bezahlt: Bis 6 Wochen alte Tiere 18 bis 22 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 22 bis 27 Mark, 8 bis 12 Wo­chen alte 27 bis 30 Mark. Das Geschäft war sehr lebhaft, der Auftrieb von 343 Ferkeln wurde rest­los abgesetzt.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt, 10. April. Am heutigen Getreide­markt zeigte sich wie bisher, weiter unverändert große Nachfrage nach Futtermitteln. Das Mehl­geschäft verlies weiter ruhig. Das Angebot in Weizen hiesiger (Wetterauer) Herkunft war, wie bisher, klein, dagegen das Roggenangebot größer.

Es notierten: Weizen W IX 209, w XIII 213, W XVI 217, Roggen R IX 169, R XIII 173, R XV 177, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste G IX 171, G XI 174, G XII 176, Hafer H XIII 169, H XIV 171, Groß­handelspreise ab Station. Bei Wasserverladung über 100 Tonnen 3 Mark mehr. Sommergerste für Brauzwecke 200. Weizenmehl W XIII 27,60, W XVI 28,05, Roggenmehl R XIII 23,70, R XV 24,10, plus . 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizennachmehl 17,50, Weizenfuttermehl 13,75. Weizenkleie W XIII 10,87,

Oie Lndustrie- unb Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

628: Keine Devisenbeschränkungen im belgischen Touristenverkehr.

629: Der Postauftrags- und Nachnahmeverkehr mit Belgien ist wieder ausgenommen worden.

630: Gebührenzettel im Postverkehr nach und aus Luxemburg werden vorübergehend nicht zugelassen.

631: Veröffentlichung der Zuschläge für die im deutsch-belgischen Gütertarif bestehenden deutschen Frachten.

632: Die Luftpost und die Postschlüsse für Luft­post nach außereuropäischen Ländern ab 1. 4. 1935.

633: Neue französische Kontingentierungsmaß­nahmen u. a. für keramische Fliesen und Pflasterziegel.

Oer Eisensteinbergbau an Lahn, Dill und in Oberheffen.

Die Bezirksgruppe Wetzlar der Fachgruppe Eisenerzbau berichtet: Förderung und Absatz zei­gen auch im Monat März das nun schon gewohnte Bild stetigen Anstiegs. Die Förderung betrug 66182 Tonnen (59 782 Tonnen), der Absatz 69 231 Tonnen (63 987 Tonnen) bei 26 Arbeitstagen gegenüber 24 im Februar, für den die eingeklam­merten Zahlen gelten. Die Vorräte sind entspre­chend weiter auf rund 93 000 Tonnen zurück­gegangen. Auch die Belegschaft ist weiter um rund 50 Mann auf 2690 gestiegen. Das Bohrpro­gramm und die sonstigen Sucharbeiten werden systematisch fortgesetzt. Bis Ende März wurden in 26 Boyrlochern, von denen 10 noch in Betrieb sind, insgesamt 3208 Bohrmeter niedergebracht. 10 Bohrpunkte waren fündig. Eingehende Be­sprechungen mit dem Büro des Wirtfchaftsbeauf- tragten des Führers und Reichskanzlers, Pg. Keppler, die dieser Tage über die Frage der Möglichkeit der Mehrförderung von Eisenerzen im Bereich der Bezirksgruppe Wetzlar stattfanden, geben die Hoffnung, daß Mittel und Wege für die Wiederinbetriebnahme von 20 bis 25 kleineren Gruben gefunden werden, wodurch nach einer ent­sprechenden Einlaufzeit sich die Monatsproduktion um über 30 000 Tonnen heben würde. Angesichts unserer immer noch drückenden Arbeitslosigkeit und Devisennot ein recht erfreulicher Ausblick, im be­sonderen auch für die vielen an solchen Wiederauf­nahmen interessierten Dorfgemeinden.

* Leichter Hmsatzrückgang im Textil­einzelhandel im Februar. Die für den Textileinzelhandel vorliegenden Hmsatzergebniffe für Februar zeigen im Gesamtdurchschnitt für das deutsche Wirtschaftsgebiet gegenüber dem gleichen Monat des Dorlahres ein Absinken der Hmsätze um 1,2 v. H. Allerdings geben die für den Januar und Februar d. I. ermittelten Hmsatzziffern für sich allein betrachtet kein klares Bild von der tatsäch­lichen Hmsatzentwicklung, da die Hmsätze durch die in verschiedenen Wirtschaftsgebieten ftattgefunbene zeitliche Verlegung der Jnventurverkäufe zum Teil beeinträchtigt worden sind. Um einen genauen Heberblick über die tatsächliche Hmsatzbewegung zu erhalten, werden die Umsätze der beiden Monate zusammengefaßt. Hierbei ergab sich für Januar und Februar eine wertmäßige Zunahme von 1,6 vom Hundert gegenüber den beiden gleichen Mo­naten des Jahres 1934.

Rhein-Mainische Mittagsbörse.

Leicht befeskigt.

Frankfurt a. M., 10. April. Die Börse lag reckt ruhig, in sich aber freundlich. Die Publikums­aufträge haben merklich nachgelassen, bevorzugt sind mehr dividendentragende Nebenwerte. Da besondere Anregungen nicht Vorlagen, hielt sich auch die Kulisse zurück. x

Erst im Verlaufe traten stärker deutsche deutsche Renten, besonders Hmschuldungsanleihe und Alt­besitz hervor. Kommunal-Hmschuldung um 20 Pf. höher. Zinsvergütungsscheine 15 Pf. höher gefragt, Altbesitz 112,05. Auch Mexikaner eher fester, Golo-

Mansfelder Bergbau .. Kokswerke...........

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che Braunkohlen Rheinstahl ...........

Vereinigte Stahlwerke. Otavi Minen ........

Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln. Kaliwerke Salzdetfurth

I. G. Farben-Jndustrie ScheideanstaU........

Goldschmidt .........

Rütgerswerke........

Metallgesellschaft......

Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt..

Schultheis Patzenhoser

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Schluß­kurs

9.4

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Devisenmarkt Vertin Frankfurt a. M.

9.April

10. April

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

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Buenos Atre.

0,658

0,662

0,658

0,662

Brüssel.....

41,98

42,06

41,98

42,06

Mo de Jan.

0,201

0,203

0,201

0,203

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

53,63

53,73

53,91

54,01

Danzig.....

81,09

81,25

81,09

81,25

London .....

12,01

12,04

12,075

12,105

HelstngforS..

Paris ......

5,305

5,315

5,335

5,345

16,38

16,42

16,38

16,42

Holland ....

167,53

167,87

167,13

167,47

Italien.....

20,58

20,62

20,58

20,62

Japan ......

0,702

0,704

0,706

0,708

Jugoslawien

5,649

5,661

5,649

5,661

OSIo.....:

60,37

60,49

60,68

60,80

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon....

10,90

10,92

10,96

10,98

Stockholm...

61,94

62,06

62,26

62,38

Schweiz ....

80,72

80,88

80,72

80,88

Spanien....

33,92

33,98

33,92

33,98

Prag.......

10,375

10,395

10,375

10,395

Budapest ...

Neuyork...

2,486

2,490

2,487

2,491

Frankfurt a.201.

Berlin

Frankfurt a. M

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Schluß- kurS

Schlußk. Abmd« börse

Schluß- kurs

Schlußk. Mittag­börse

Schluß- kurs

Schlußk. Abend« börse

Schluß« kurs

Schlußk. Mittag» börse

Datum

9.4.

10.4.

9-4

10.4.

Datum

9.4-

10.4.

9.4

10-4.

6% Deutsche Retchsanleihe v. 1927

100,13

100

100,13

100,25

4% desgl. Serie 11 .............

8,5

8,5

-

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

96,5

97,25

96,5

97,25

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4,4

4,4

4,4

4,65

5Vi% Doung-Anlethe von 1930 ..

101,5

101,75

44%Rumän.veretnh.Rentev.l913

6,75

6,75

6,13

6,75

Deutsche Anl.-Wlöj.-Schuld mit

4% Rumänische vereinh. Rente ..

4,13

4,13

4,13

4,2

112 13

112

112,1

214% Anatolier ...............

33,75

33,9

33,75

33,9

W/o Deutsche Retchspostschatzan-

Weisungen von 1934, I.......

99,6

99,9

99,9

100

Hamburg-Amerika-Paket .....O

32,5

32,25

32.4

32,5

6% efjem.8% Hess. Bolksstaat 1929

Hamburg-Südam. Dampfschiff. O

27,75

26,5

(rückzahlb. 102%)............

97,25

97,25

97

97,25

47i% ehem. Hessische Landesbank

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O

82,5

^82

81,75

82

Darmstadt Gold N. 12........

96

96

d

Berliner Handelsgesellschaft ... 5

108

108

107,5

107,25

5y2% ehem. Hess. Landes-Hypo-

Commerz, und Privat-Bank ... 0

85,65

85,75

85,25

85,5

thekenbank Darmstadt Staut ...

100,25

100,25

*

Deutsche Bank und Disconto-

4%% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landesb.Goldschuldverschr. R.8

__

_

Gesellschaft................O

Dresdner Bank..............0

88,75

88,75

88,75

88,75

88,75

88,75

88,75

88,75

Oberhessen Provinz-Anleihe mti

Auslos.-Rechten .............

Reichsbank ................ 12

158,25

159

158

158,75

Deutsche Komm. Sammelabl. An-

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

114,76

115

114,75

115

A.E.G......................O

35,75

36,75

36,25

36,5

47i% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl

136,5

136,25

136,75

136,5

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

96

Elektr. LteferungSgesellschast... 5

107,75

108,25

109,25

6/,% ehem. 4'/r% Franks. Hyp^

Licht und Kraft ........... 6 7»

124

124,5

124,13

124,5

Bank-Ligu.-Pfandbriefe.......

100,5

100,7

Felten L Guilleaume.........O

87

88

87

87,5

5%% ehem. 4y2% Rheinische

Gesellsch.s.Elektr.Unternehmung. 5

121

120,25

121

120,25

Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpse.....

101,25

101,13

101,2

101

Rheinische Elektrizität ........5

106,5

106,65

122,5

471% ehem. 8% Dr. Landespfand-

Rhein. Wests. Elektr..........6

»

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

96

96

96

96

SchuckertKCo...... 4

105

105,5

105,25

105,5

47i% ehem. 7% Pr. Landespfand-

SiemensKHalske............ 7

151,75

151

151,5

150,5

5riefanst., Gold Komm. Obl.V

96

96

96

96

Lahmeyer L Co....... 7

121.75

122,25

122,75

122,5

Steuergutsch.BerrechnungSk. 35-39

105,9

105,9

105,9

105,9

Serlin, 10-April

Geld

Aries _

Amerikanische Noten..............

2,439

2,459

Belgische Noten..................

41,82

41,98

Dänische Noten .................

53,70

53,92

Englische Noten .................

12,04

12,08

Französische Noten...............

16,32

16,38

Holländische Noten...............

166,72

167,38

Italienische Noten................

20,66

20,74

Norwegische Noten ..............

60,47

60,71

Deutsch Oesterreich, A 1OO Schilling

Rumänische Noten...............

*

Schwedische Noten...............

62,05

62,29

Schweizer Noten.................

80,29

80,61

Spanische Noten.................

33,45

33,59

Ungarische Noten................