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Oberheffen.

Oer Haushaltsvoranschlag des Kreises Schotten für 1935.

* Schotten, 11. April. Am kommenden Montag wird der Kreistag des Kreises Schotten hier zu einer ordentlichen Tagung zusammentreten, wobei es sich vor allem um die Verabschiedung des Ha us Haltsvoranschlags des Kreises Schotten für das Rechnungs­jahr 1935 handeln wird. Der Voranschlag schließt nach der Festellung der Kreisverwaltung und des Kreisausschusses in Einnahme und Ausgabe ins­gesamt mit 291 644 Mark ab. Davon entfallen auf die Betriebsrechnung 206 446 Mark, auf die Vermögensrechnung 85198 Mark. Hauptausgabe­posten der Betriebsrechnung ist der Voranschlag des Bezirksfürsorgeoerbandes und Kreisjugendamts, der bei einer Ausgabe von 83 310 Mark und einer Einnahme von 18 657 Mark einen Zuschuß aus allgemeinen Kreismitteln in Höhe von 64 653 Mark erfordert. An Kreisumlagen sollen wiederum wie im Vorjahre rund 70 000 Mark ein­gehen. Das Vermögen des Kreises Schotten be­läuft sich nach dem neuesten Stand auf 98 001 Mark, die Schulden stellen sich auf 92 895 Mark Zu diesem Voranschlag wird der Kreistag am Montag Stellung nehmen.

Oer Büdinger Kreisvoranschlag für 1935.

Büdingen, 10. April. (LPD.) Unter Vorsitz des Kreisdirektors Becker fand im Sitzungssaal des Kreisamtes eine Sitzung des Kreistages Büdingen statt. Nach einführenden Worten des Vorsitzenden über die erfreuliche Belebung und Bes­serung auf allen Gebieten wurde zunächst die Rech­nung für 19 3 3 zur Prüfung vorgelegt. Der Einnahme von 469 821,24 Mark stehen 325170,01 Mark Ausgaben gegenüber, so daß sich ein Ueber- schuß von 114 651,23 Mark ergibt, der zur Hälfte in Barbeständen und Außenständen zerfällt. Rech­nung und Verwaltungsbericht für 1933 wurden ohne Einspruch verabschiedet.

Dann wandte sich der Kreistag dem H a u s - Haltsooranschlag des Kreises für 1935 zu. Er schließt in Einnahme und Ausgabe mit 576 907 Mark gegen 528 010 Mark im Vorjahr ab. Da der durch Kreisumlagen zu deckende Betrag von 164 000 Mark um rund 6000 Mark niedriger ist als im Vorjahr, tritt eine Senkung der Gemeindeum­lagen ein. Bei dem Sondervoranschlag des Kreis­wohlfahrtsamtes (mit Kreisjugendamt) stehen der Einnahme von 79 044 Mark Ausgaben in Höhe von 205 331 Mark gegenüber, so daß es hier eines Zu­schusses von 126 287 Mark bedarf. Aber auch hier­bei ist eine Senkung gegenüber dem Vorjahr fest- zusiellen. Durch die günstige Gestaltung des Vor­anschlages werden größere Abschreibungen für Be­trieb und Reserven möglich gemacht. Bei der allge­meinen Senkung der Lasten werden die Steuersätze an sich denen des Vorjahres entsprechen. Nach einem Hinweis auf den Stand des Kreisoermögens am 31. März 1935 mit Vermögenswerten in Höhe von 94 026 Mark und Verpflichtungen von 47 063 Mark wurde der Kreisvoranschlag einstimmig ver­abschiedet.

OerBüdingerStadthaushaltfürl 935

* Büdingen, 10. April. Der Gemeinde- r a t genehmigte den st ä d t i s ch e n Haushalts­voranschlag für 19 3 5, der in Einnahme und Ausgabe mit rund 341617 Mark abschließt. Wie Bürgermeister D i e m e r im Verlaufe der Sitzung mitteilte, bewegen sich die Einnahmen der Stadt in aufsteigender Richtung, so daß es der Verwaltung möglich war, die Bürger st euer um rund 3000 Mark und die Gemeindeum­lagen um 13 000 Mark zu senken. Auch bei den Ausgaben konnten erfreulicherweise Senkun­gen vorgenommen werden, mit Ausnahme der Aufwendungen für soziale Fürsorge. Ferner ge­nehmigte der Gemeinderat den Voranschlag des Gaswerkes mit rund 60 597 Mark und den Voranschlag des Wasserwerkes mit rund 29 368 Mark in Einnahme und Ausgabe. Aus die­

sen Betrieben ergeben sich Ueberschüsse zugunsten der allgemeinen Finanzwirtschaft der Stadt.

Bürgermeister-Tagung in Schotten.

* Schotten, 10. April. Unter Leitung des Kreisamts (Reg.-Rat Schwan) Schotten fand eine vollzählig besuchte Bürgermeister- versammlung im hiesigen Rathaussaal statt. Heber mehrere statistische Erhebungen wurde ver­handelt. Ein Vertreter des Landesstatistischen Amtes sprach über die Bodenbenutzungserhebung 1935. Kreisjägermeister Oberforstmeister D e u st e r hielt einen Vortrag über die neuesten Aus­führungsbestimmungen zum Reichsjagdgesetz, an den sich eine ausführliche Besprechung anschloß. Eine Reihe von Verfügungen wurde noch bekannt- gegeben und dann die Versammlung mit Sieg-Heil auf den Führer geschlossen.

Molkerei-Erweiterung in Wetterfeld.

* Wetterfeld, 11. April. Die Molkerei­genossenschaft in Wetterfeld bei Lau­bach läßt einen U m - und Erweiterungs­bau der Molkerei Wetterfeld durchführen. Es han­delt sich um eine Erweiterung der Betriebsräume, zugleich aber auch um eine moderne Ausgestaltung nach neuzeitlichen hygienischen Gesichtspunkten, um eine einwandfreie Versorgung der Bevölkerung mit Molkereiprodukten nach Maßgabe der Bestimmun­gen des Milchwirtschaftsverbandes zu ermöglichen. Bei der modernen Ausgestaltung des Molkerei­betriebes wird u. a auch eine neue Kühlanlage geschaffen, ebenso werden die maschinellen Einrich­tungen teilweise neugestaltet. Mit den Umbau« arbeiten wird sofort begonnen, damit durch dieses Projekt nicht nur eine nach jeder Richtung hin neu­zeitliche Betriebseinrichtung geschaffen, sondern im Sinne des Arbeitsbeschaffungsprogramms des Füh­rers auch für eine Anzahl Volksgenossen lohnende Arbeitsgelegenheit erschlossen wird. Die Gesamt­kosten für den Um- und Erweiterungsbau und die erforderlichen maschinellen Anschaffungen belaufen sich auf rund 50 000 Mark. Die Planfertigung und Bauleitung hat Architekt Karl Schwan in Gie­ßen, die Aufsicht über die maschinelle Neueinrich­tung hat die Bauberatungsstelle des Milchwirt­schaftsverbandes Hessen. Das bedeutsame Arbeits­beschaffungsprogramm der Molkereigenossenschaft Wetterfeld verdient auch unter dem Gesichtswinkel des Allgemeininteresses Anerkennung.

Hochbetrieb in der Steinfurther Rosenzucht.

H Steinfurth bei Bad-Nauheim, 10. April. Die Rosenzucht gibt unserem Dorfe ein ganz eignes Gepräge. Während sich in den übrigen Bauerndörfern die Arbeiten im wesentlichen auf die Frühjahrsbestellung der Felder beschränken, herrscht bei uns seit Wochen Hochbetrieb, wie sonst nur in der Ernte. Mit dem Aufbruch des Frostes setzt nämlich der Hauptversand der Rosen ein. Strohballen-Kartons in allen Größen wan­dern auf Leiterwagen bis herab zu dem fast in jedem Haufe befindlichen Handwagen zur Bahn oder Post, um in alle Gegenden Deutschlands und auch des Auslandes bis zum Balkan verfrachtet zu werden. Außerdem sind sehr zeitig die Millionen Wildlinge (Kaninas) zu pflanzen, die im Sommer (Juli August) veredelt werden. Die im Vorjahr veredelten Pflanzen müssen gleichzeitig geschnitten werden, d. h. alle wilden Triebe und Aeste werden bis auf das edle Auge abgenommen, damit dieses allen Saft zum Austrieb bekommt. Wie im Herbst die Kartoffelfeuer, so sieht man Anfang März über­all im Feld die brennenden Dornenhäufen. Bis in die späte Nacht hinein müssen die mit dem Rosen­versand verbundenen schriftlichen Arbeiten vorge­nommen werden. Alle diese Arbeiten drängen sich auf wenige Wochen mit den übrigen Frühjahrs­bestellungen der meist kleinbäuerlichen Betriebe zu­sammen. Der Bezirk Steinfurth ist das größte An­baugebiet für dieKönigin der Blumen" innerhalb unseres Vaterlandes und repräsentiert mit seinen über 200 Rosenzüchtern etwa 40 v. H. der deut­schen Gesamtproduktion an Rosen. Die hervor­

ragende Qualität, die auf dem feldmaßigen Anbau der Rosen im Wechsel mit anderen Kulturen be­ruht, hat unseren unermüdlich tätigen Züchtern Weltruf verschafft.

Landkreis Gießen.

§ Mainzlar, 10. April. Die Sammlung der NSV. für das Opfer buch ergab in unserem Orte den stattlichen Betrag von 58,60 RM., auch die Eiersammlung, die von der Frauen­schaft durchgeführt wurde, war ausgezeichnet. Am vergangenen Samstag hielt der Reserve- sturm 22 R/116 bei Gastwirt Müller dahier einen in allen Teilen wohlgelungenen Kamerad- schaftsabend ab. Unsere Gemeinde besitzt nunmehr keinen Erwerbslosen mehr. (Vollbeschäftigung auf dem Werk und rege Bau­tätigkeit in unserem Ort.)

Daubringen, 10. April. Dieser Tage fand unter der Leitung von Direktor A l b a ch die Ge­neralversammlung des Spar - und Vorschuß­vereins in der Wirtschaft von Ludwig Schäfer statt. Die verstorbenen Mitglieder wurden zunächst in üblicher Weise geehrt. Aus dem Geschäftsbericht ist zu vermerken: Der Umsatz betrug 306 444,14 Mark. Die Kleinspareinlage ergab insgesamt 7604 Mark, wovon die Schule einen Anteil von 2224 Mark hat. Die Gewinnverwendung ist fol­gende: Der Geschäftsanteil erhält 6 v. H., dem Ver­einKinderfreund und Krankenpflege" werden 50 Mark überwiesen, die Schulbücherei erhält 25 Mark, 600 Mark kommen zum Reservefonds, der Rest wird der Betriebsrücklage überwiesen. Der Direktor ermahnte, für besseren Eingang der Zin­sen-Rückstände besorgt zu sein. Der Rechner Wil­helm Braun II. gab die Jahresrechnung bekannt. Die Aktiva beträgt 169 100,06 Mark, die Passiva 167 494,89 Mark, der Reingewinn beläuft sich auf 1605,17 Mark. Der zweite Vorsitzende, Wilhelm Mohr III. verlas den Revisionsbericht des Ver­bandsrevisors Hartmann. Direktor A l b a ch gab bekannt, daß auch für unsere Kasse die neuen Einheitsstatuten gelten. Auf Anfrage wurde noch mitgeteilt, daß die Kreditzinsen 51/z v. H. betragen. Der zweite Vorsitzende schloß mit kurzer Ansprache in der üblichen Weise die Versammlung.

Kreis Ariedberg.

pb. Butzbach, 10. April. Im großen Saal des Hessischen Hof" fand gestern abend im Rahmen

der NS.-Kulturgemelnde ein Gastspiel d e's Rhein-Mainischen Künstler-Theaters statt. Es wurde das LustspielDer Mann mit den grauen Schläfen" von Leo Lenz aufgeführt. Die Spielleitung hatte Paul Roland. Das Lustspiel wurde in glänzender Weise gegeben, so daß vom Beginn bis zum Ende die Zuschauer nicht aus dem Lachen herauskamen und hochbefriedigt waren. Das Bühnenbild und die Kostüme waren hervorragend.

* Friedberg, 11. April. Zum kommiffa- rischen Beigeordneten wurde Friedrich von der Emde bestellt.

CO Gambach, 10. April. Am 12. April be­gehen dahier Wagnermeister Jakob Metzger und Frau Katharine, geb. Bingel, das Fest der gol­denen Hochzeit. Beide Ehegatten sind noch sehr rüstig und arbeiten noch täglich von früh bis spät im landwirtschaftlichen Betrieb ihrer Kinder.

$ Steinfurth, 10. April. Am 5. M a i werden es 30 Jahre, daß auf Anregung des ehemaligen Lehrers Schenk der hiesige Turnverein ge­gründet wurde. Eine außerordentliche Generalver­sammlung unter dem Vorsitz des Mitbegründers Ludwig Huber I. beschäftigte sich mit der festlichen Gestaltung dieses Tages, mit dem ein Wetturnen verbunden sein wird. Eine Frauen- und zwei Schü­lerriegen, denen saft sämtliche Schüler der vier oberen Jahrgänge angehören, werden unter Leitung von Frl. Kluge und Lehrer Metzler u. a. mit reizvollen Tänzen und Reigen aufwarten.

Kreis Bübingen.

$ Nidda, 10. April. Am vorigen Sonntag vollendete in dem benachbarten Geiß-Nidda der noch verhältnismäßig rüstige Landwirt Gustav Schwab fein 80. Lebensjahr. Er entstammt einer Familie aus Fauerbach. Dor dem vor etwa einem halben Jahre erfolgten Tode von zwei Ge­schwistern betrug das Alter der fünf Geschwister Schwab ungefähr 385 Jahre.

Kreis Schotten.

* Ulrichstein, 10. April. Wie das Kreisamt Schotten bekannt gibt bleibt während der Sommer­monate vom 1. April bis 30. September jedes Jah­res die Apotheke in Ulrichstein an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 21 Uhr geschloffen.

Was ist Volkstumsarbeit?

Der Reichsbund Volkstum und Hei­mat, Landschaft Rheinfranken-Nassau-Hefsen schreibt uns:

Volkstumsarbeit ist Leben aus den Kräften der Volksgemeinschaft, ist dienende Hingabe an das überlieferte Erbgut und schöpferische Neugestaltung des Lebens unseres Volkes in seinen Stämmen und Ständen, in seinen vielfältigen Gemeinschaften und Ordnungen aus den tiefsten Kräften unseres Seins. Volkstumsarbeit ist der unablässige Kampf gegen das Volksfremde und Unechte, das sich in Zeiten der Verirrung im Volke einniftet und breit macht.

Heule ist Volkstumsarbeit wieder die schärfste und wirksamste Waffe im Kampf um die Er­haltung und Erneuerung unseres Volkes ge­worden.

An den Grenzen unseres Volkes, diesseits und jenseits, wo deutsche Bauern und Städter am stärk­sten fremdvölkischen Einflüssen ausgesetzt sind, muß ein ständiger Kampf um die Reinhaltung von deut­scher Sitte und deutschem Brauchtum geführt wer­den. In dem Häuserdickicht der Großstädte und In­dustriezentren gilt es, die dort entstandeneAsphalt­kultur"' zu überwinden. Die abstumpfenden und entnervenden Wirkungen der Mechanisierung der Arbeit und Vermassung der Menschen gilt es zu beseitigen, und neuen Lebensraum und Lebenssinn für Werkgemeinschaften und städtische Nachbarschaf­ten zu schaffen, in denen sich wieder ein gesundes Familienleben und kameradschaftliche Lebensformen entwickeln können.

Den Dörfern selbst, die im letzten Jahrhundert an Menschen und Werken immer mehr verarmten, die von dem Glauben an die städtische Unkultur teilweise völlig eingefangen waren, so daß sie ihre eigenen bäuerlichen Lebensformen als zweitrangig

und minderwertig empfanden, muß durch Umsied­lung neuer Lebensstrom zugeführt werden, muß durch die von den. Führern der Volkstumsarbeit getragene Gesinnung gezeigt werden, wieviel sie den wurzellos gewordenen Städtern voraus haben

Die Kraftfelder völkischen Lebens, die noch überall vereinzelt in unserem Volke vorhanden sind, müssen freigelegt werden, damit sie sich wirksam entfalten und das ganze Volk wieder zusammenfassen können: Volkslied, Volksmusik und Laienspiel sollen wieder mitten hineinge­stellt werden in das tägliche Leben.

Sitte und Brauchtum sollen wieder Ausdruck eines ordnenden Willens werden. Tageslauf und Jahresgang, Arbeit und Freizeit, Feier und Fest in Familie und Freundeskreis, in Dorfgemeinschaft und Betriebszelle, in Werk und Kameradschaft, in Stadt und Land gilt es, aus diesem Willen heraus neu und einheitlich zu gestalten.

Die Landschaft muß wieder geformt werden durch Siedlung und Bauwerk, durch Anlagen und Stätten der Gemeinschaft, geschaffen aus dem Geiste des Volkstums, errichtet mit den bodenständigen Werk­stoffen und geprägt von den heimatlichen Willens­trägern der Nation.

So wird sich eine Stammeskultur neu entwickeln durch die auch das artgemäße Trachtenwefen das immer ein Zeichen der Zusammengehörigkeit einer Gemeinschaft gewesen! starke Antriebe erhält. Die Neutrachten der SA. und SS., der Arbeits­front und des Nährftandes, des Arbeitsdienstes, und der Hitlerjugend werden ergänzt durch die in den deutschen Stämmen noch lebendigen Ueberlieferun- gen einer alten Trachtenkultur für Feiertag, Alltag und Werkarbeit, die is pflegen und als wert­volles Erbe zu ehren gilt.

Die Hilfe gegen Gicht und Rheumatismus.

Sie wissen kein sicheres Mittel gegen diese Plagegeister? Ein reibungen, Packungen, Bäder, Salben usw. lindern meistens nur für einige Zeit die Schmerzen, aber sie packen nicht immer das Hebel an der Wurzel.

Ich empfehle Ihnen ein wirklich erprobtes Mittel und Sie sollen es selbst versuchen, ohne daß es Sie etwas kostet; aber ehe ich Ihnen mehr jage, lesen Sie die folgenden Briefe:

Brohl a. Rhein, Mittelstr. 1c, den 20. April 1934.

Gestatte mir hiermit gefl. anzuzeigen, daß die von Ihnen mir

gesandten Gichtosint-Tabletten sich auf das Beste bewährt haben. Ich litt seit längeren Jahren derart an Rheuma und Gicht, daß ich außer den großen Schmerzen, zuletzt fast nicht mehr gehen konnte, sondern kriechen mußte. Auf Ihr Präparat aufmerksam gemacht, waren nach der ersten Kur Schmerzen, Gicht und alles verschwun­den; und konnte wieder als 53jährige laufen wie eine von 18 Jahren. Ich kann diese Tabletten jedem Rheumaleidenden bestens empfehlen. Frau Jos. Weber.

Warnemünde, John-Brinkmann-Straße 11, den 9. Januar 1935.

Ich will ehrlich bekennen, daß ich über die Wirkung Ihres vor­züglichen Mittels sehr angenehm überrascht war. Schon nach einer Woche hatten die Schmerzen erheblich nachgelassen und nach vier Wochen verspürte ich nichts mehr von einem so heftigen Ischias. Ich kann und werde Ihre Gichtofint-Kur überall empfehlen und sage

Ihnen nochmals meinen allerherzlichsten Dank für Ihre Hilfe.

Hans Jahnke, Reichb.-Aff.

Solche Briefe besitze ich über 16 000 (notariell beglaubigt) und nun hören Sie weiter:

Gicht und Rheumatismus können nur von innen heraus wirk­lich kuriert werden durch Entgiftung des Blutes. Dieses ist verun­reinigt durch zurückgebliebene harnsaure Salze und diese müssen heraus, sonst nutzt alles Einreiben und Warmhalten nichts.

Zur Beseitigung der Harnsäure dient das Gichtosint. Sie können kostenlos und portofrei eine Probe Gichtosint mit weiteren Auf­klärungen und genauer Gebrauchsanweisung erhalten, wenn Sie Ihre Adresse senden an: Gichtosint-Kontor, Berlin SW 235, Friedrich­straße 19. 2113 V

Zu haben in allen Apotheken.

Jeremias: 31, 3.

Es hat dem Herrn gefallen, unser geliebtes einziges Kind, unseren Sonnenschein

Gertrudchen

nach schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden im Alter von 6 Jahren in die Schar seiner Engel auf­zunehmen.

In tiefer Trauer:

Franz Neumeier und Frau Eleonore, geb. Kaub.

Gießen (Horst-Wessel-Wall 62 pt), den 11. April 1935. Unser Kind verstarb im Stadt Krankenhaus Frank­furt am Main am 7. April 1935. 2119 D

Die Beerdigung hat in der Stille stattgefunden.

Mittwoch nachmittag verschied nach kurzem schweren Leiden meine innigstgeliebte Frau, unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwieger­mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Katharine Karber, geb. Becker

im Alter von 62 Jahren.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Christian Karber.

Staufenberg und Odenhausen, den 10. April 1935.

Die Beerdigung findet am Samstag, dem 13. April, nachmittags um 2% Uhr statt

2129 D

Für die innige Teilnahme an dem schwe­ren Verlust, der uns betroffen, sagen wir herzlichsten Dank.

Frau Irene Dickhardt u. Kinder.

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