Einzelbild herunterladen

graphen 223, 223a, 47 StGB, erkannte das Gericht auf Gefängnisstrafen von je zwei Mo­naten.

Wegen Beleidigung des Bürgermeisters in zwei Fällen wurde der 5). E. in Röthges zu je 1 0 0 M k. Geldstrafe verurteilt. Der Angeklagte warf dem Bürgermeister Postenjägerei und unlautere Machen­schaften anläßlich eines Brandes eines versicherten Reisighaufens vor.

Von der Anklage des versuchten Betruges wur­den die Eheleute L. aus Wallernhausen f r e i g e -

Aus Anlaß der bevorstehenden Vertrauensrats­wahlen, die zu einem großen Bekenntnis des schaf­fenden deutschen Menschen zum Führer Adolf H i t- l e r werden sollen, fand am gestrigen Mittwoch­abend im Caf6 Leib eine Kundgebung der Kreiswaltung Gießen der Deutschen Arbeitsfront statt. Mit der Einbringung zahl­reicher Betriebszellen-Fahnen, mit kurzen Worten der Begrüßung durch den Kreiswalter der DAF. Pg. Wagner und mit dem gemeinsam gesungenen LiedBrüder in Zechen und Gruben" wurde die Kundgebung eröffnet. Dann sprach der

Gauschulungsteiter pg. Demmer.

Er wies zunächst auf die großen Umbildungen hin, die sich gegenwärtig in unserem Volke vollziehen. Am 30. Januar 1933 sei dem deutschen Volke ein neuer Morgen angebrochen. Heute begriffen wir mehr und mehr Adolf Hitlers überragende Tat für unser Volk. Die Geschehnisse der jüngsten 2V2 Jahre hätten alle davon überzeugen müssen, daß es für das deutsche Volk nichts anderes geben könne, als den Führer urtb den Nationalsozialismus. In die­sen Tagen stünden wir wieder einmal vor einer ge­waltigen Entscheidung.

In einer großen Bekundung solle der Welt ge­zeigt werden, daß der schaffende deutsche Wensch in geschlossener Front hinter seinem Führer stehe.

Das gemeinsame Blut kennzeichne unseren Le­bensweg und fordere die Verwirklichung der Ge­meinschaft. Dieser Weg sei uns durch die Natur vorgeschrieben. Das gleiche Empfinden und das gleiche Denken, das uns zu eigen sei, müsse auch den gleichen Gestaltungswillen im Gefolge haben. Trotz aller Widerstände sei das Empfinden der Zusammengehörigkeit in unserem Volke immer lebendig gewesen. Trotz der Zersplitterung in Klas­sen habe sich das deutsche Volk in höchster Gefahr immer wieder gefunden.

Das unwirtliche Klima, die unwirtliche Um­gebung habe in alter Zeit unseren Vorfahren die Existenzmöglichkeit nur im harten Kampf um das Dasein gestattet. Aber dieser Kampf habe sie stark gemacht und zur Gemeinschaft geführt, und erst der Verlust des gesunden Führertums, der Verlust des Herzogs", der vor dem Volke her zog, habe sich verhängnisvoll ausgewirkt. Dann trieb die Kraft des Judentums Keile in das deutsche Volk. Der Nationalsozialismus wisse, warum er den Kampf gegen das Judentum allem Kampf vorangestellt habe. Der Jude, in sich zerrissen und kein Volk, sei überall Unruhestifter. In allen Jahrhunderten habe das deutsche Volk gegen diesen Unruhestifter angehen müssen und ganz besonders seit dem Jahre 1914. Nur in den Familien des deutschen Volkes könnten wir unsere Volksgenossen erkennen; nie könnten wir uns mit einem Neger, einem Japaner oder einem Chinesen in Kameradschaft zur Schick­salsgemeinschaft finden. Aber doch seien uns fremde Weltanschauungen aufgezwungen worden. In ver­brecherischem Gedankengang sei dem Arbeiter im­mer wieder gesagt worden, daß sein Vaterland nur da sei, wo er sein Geld verdiene. Wie oft sei auch der Versuch gemacht worden, uns aller unserer art­eigenen sittlichen Grundlagen zu berauben.

Demgegenüber müsse immer wieder festgeslellt werden, daß wir unseren Weg nur durch die eigene völkische Gemeinschaft gehen könnten, daß wir nach eigener wirtschaftlicher Gesetz­gebung leben müßten, ^nser wirtschaftliches Leben müsse vom Dienst an der Gemeinschaft erfüllt sein. Arbeit für die Gemeinschaft sei höchstes sittliches Ziel.

Dieses Ziel sei immer verfolgt worden solange, bis die französische Revolution eine fremde geistige Welt in unser Volk brachte, Mißtrauen in unser völkisches und wirtschaftliches Leben trug, zur Massenproduktion, zum Trust, zur Monopolisierung und zum internationalen Kapitalismus führte. Aus dem Schaffen, aus Not, Elend und Tod des deut­schen Menschen seien in der Folge die Profite in­ternationaler Machthaber erjagt worden. Viele Volksgenossen seien auf der Strecke jener geblie-

sprachen. Die Angeklagten behaupteten in einem Brief an eine hiesige Firma, eine tatsächlich von der Mutter des Angeklagten geleistete Bürgschaft sei nicht von dieser, fondern von ihm geleistet. Die An­geklagten wollten auf diese Weise die Inanspruch­nahme der Mutter aus der Bürgschaft verhindern. Die Angeklagten verwerteten den Brief in einem Prozeß beim hiesigen Amtsgericht. Ihr Vorgehen wurde lediglich als Parteibehauptung angesehen, die straflos ist, zumal das Schreiben für die richterliche Entscheidung vor dem Amtsgericht nicht kausal war.

den, die skrupellos das Geld zur unumschränkten Macht gestalteten und wahre menschliche Qualitäten zur Bedeutungslosigkeit verurteilten. Der Führer selbst habe diese Zeit in unbarmherziger Härte erlebt. Er habe in Wien gesehen, wie auf der einen Seite Wohlleben, auf der anderen Seite krasseste Not herrschte. Am furchtbarsten sei aber für ihn die Erkenntnis gewesen, daß man damals im Arbeiter nur das Arbeitstier sah und nie den Volksgenossen. Er habe die alles zerstörenden Kräfte fremder Elemente und fremden Geistes ken­nengelernt und gesehen, wie überall nur das eigene Ich" das Handeln aller bestimmte und niemand nach dem Volksgenossen fragte. Ein Volk könne aber nur dann leben, wenn es nicht nur äußerlich zusammengeschweißt sei, sondern auch den inneren Frieden in sich trage. Der Weltkrieg habe im Schützengraben das Gefühl der absoluten Zusam­mengehörigkeit neu erkennen lassen, und zwar in einer Zeit, da man Brot und Zigarette teilte, immer nur bestrebt war, durchzuhalten, .da man nicht nach dem Stand fragte, sondern einfach Ka­merad war und sich auch stumm verstand.

Die Toten des Weltkrieges predigten die Ka­meradschaft über den Tod hinaus. Sie for­derten den Kampf für den Frieden und die Kameradschaft in unserem Volke. Der Führer Adolf Hiller habe dieses Vermächtnis der

In den menschlichen Siedlungen und den an sie grenzenden Gärten herrscht trotz des seither für den April so bezeichnenden Wetters reges Leben in der Vogelwelt. Eine Anzahl der uns im Winter vor­übergehend verlassenden gefiederten Sänger hat sich wieder eingefunden, und täglich sind neue Rück­wanderer zu erwarten.

Von den auch im Winter bei uns verweilenden Vögeln ist der Haussperling der gemeinste. Hier in der Stadt, will mir scheinen, sind lange nicht mehr so viel Sperlinge zu beobachten, seitdem die Pferde weniger und die Kraftwagen mehr ge­worden sind. Die Rückstände des Kraftwagens können dem Sperling die Rückstände des Pferde­fuhrwerks nicht ersetzen und Futterausfall bewirkt Abwanderung oder eine Verminderung der Nach­kommenschaft. Aber vorerst zählt Freund Spatz noch nicht zu den Seltenheiten.

Frühmorgens verläßt die Amsel mit lauten Lockrufen ihr Versteck, und abends bezieht sie es ebenfalls erst wieder, nachdem sie mit lebhaften Tacktack-Rufen ihre Absicht bekundet hat. Einen Winter über beobachteten wir, wie eine Amsel Abend für Abend ihr altes Nest im Lindenbaum vor un­serem Fenster als Nachtasyl benutzte. Ob es regnete oder schneite, in der Dämmerung schlüpfte der Vogel möglichst unauffällig in das Nest. Dort saß er, stets mit dem Schwänzchen nach der Wetterecke (Süd­westen), unbekümmert um den sich unter ihm hin­ziehenden lebhaften Verkehr. Gegen Frühjahr wurde ihm fein Nest beim Ausästen der Bäume zerstört. Wenn auch die Amsel sich in mancher Beziehung dem Menschen gegenüber Unarten zuschulden kom­men läßt, möchten wir doch den klugen Vogel und seinen melodischen Gesang in unseren Gärten nicht missen.

Schon in der zweiten Hälfte des Februar fängt der Buchfink an zu schlagen. Gleichzeitig oder vielleicht schon früher als der Finkenschlag ist das Klingeln von Kohl - und Blaumeise, deren charakteristischer LockrufSpitz die Schar" den Land­wirt an die beginnende Feldarbeit erinnert, zu ver­nehmen. Die Puchfinkenmännchen sind den ganzen Winter über bei uns zu beobachten, während die Weibchen im allgemeinen südlich ziehn. Sämtliche Meisenarten sind Standvögel, jedoch ziehn sie zur Winterszeit in Trupps versammelt, zigeunernd umher.

Die meiste Zeit des Winters hielt sich ein Zug Stare bei uns auf, die jeden Nachmittag Dach­first und Watterfahnen eines Eckhauses mit ihrem Besuch beehrten und bei günstiger Witterung ihr^n

Token des welikrieges groß und stark in sich getragen und die Schicksalsgemeinschaft unseres

Volkes geschmiedet.

Sozialismus sei die Grundlage unseres Lebens und der Volksgemeinschaft, in deren Dienst wir uns unterschiedslos stellen müßten. Einsatzbereite und höchste Leistung werde von jedem verlangt. Die Wirtschaft habe in den letzten 2J4 Jahren einen großen Aufschwung erlebt, aber in mühevoller Wei­terarbeit müsse der Wohlstand des Volkes errungen werden. Wahrhafte Volksgemeinschaft, einheitlicher Wille und gegenseitiges Vertrauen seien die Vor­aussetzungen dafür. Der Führer habe die Grund­lage für dieses Aufbauwerk geschaffen. Arbeiter und Unternehmer seien nicht mehr Feinde, wie ehedem, sondern Arbeiter am gemeinsamen Werke. In unfern Wirtschaftsgemeinschaften könnten wir keine Gegen­sätze mehr brauchen. Die Deutsche Arbeitsfront fei zur Einheit des Gestaltungswillens aller schaffenden deutschen Menschen geworden. Das Gesetz zur Ord­nung der nationalen Arbeit sei der Wegweiser.

Die bevorstehende Vertrauensratswahl solle nicht eine Wahl im Sinne einer vergangenen Zeit sein, sondern eine Kundgebung des Ver­trauens zum Führer Adolf Hitler. Das Ver­trauen des ganzen Volkes werde dem Führer immer wieder neue Kraft für seine Arbeit zu­strömen lassen.

Jeder Volksgenosse habe die Aufgabe, den Ver­trauensmann in seiner Arbeit zu unterstützen. Ein­gedenk unserer Schicksalsgemeinschaft müßten wir unbedingte Kameradschaft üben und dem Führer in geschlossener Front folgen. (Anhaltender starker Bei­fall.) Gemeinschaftlich wurde im Anschluß an die Rede das LiedVolk ans Gewehr!" gesungen.

Nachdem die Musikkapelle (Teil des Musikzuges der SA.-Standarte 116) noch ein vaterländisches Potpourri gespielt hatte und von dem Kreiswalter der DAF., Pg. Wagner, ein dreifachesSieg- Heil!" auf den Führer Adolf Hitler ausgebracht worden war, fand der Abend mit dem Gesang des Horft-Weffel-Liedes sein Ende.

quietschenden Gesang vernehmen ließen. Ich hatte mir oft überlegt, wo dieser Schwarm wohl in der Nähe übernachten könne, bis ich eines Tages in der Dämmerung aus der dichten Epheuwand, welche die Nordseite eines nahgelegenen Gebäu­des überzieht, das leise Gezwitscher unserer Stare vernahm. Damit hatte ich ihre gar nicht so ubele Uebernachtungsstelle entdeckt.

Wohl erst seit Mitte vorigen Jahrhunderts ist die H a-u b e n l e r d) e bei uns Brut- und Stand­vogel geworden. Nicht sehr häufig, meist paar­weise, trifft man diesen in zierlichem Trippeln einherschreitenden Vogel zur Winterszeit auf Stra­ßen und Wegen an. Die Haubenlerche ist ein Bewohner ober, kiesiger Landstriche und sicherlich ein Brutvogel des Exerzierplatzes auf dem Trieb, wo er zu jeder Jahreszeit angetroffen wurde.

Einen reizenden Anblick gewährte ein Rot­kehlchen, das ich vor einigen Wochen in einer unserer belebtesten Straßen unter einer Linde auf der Futtersuche traf. Ruhig abwartend betrachtete es mit feinen dunklen Augen den vor ihm stehen­den Menschen. Ein befreundeter alter Bauer, den schon längst die Erde deckt, erzählte mir oft, wie in feiner Jugend stets ein zahmes Rotkehlchen im Haus gehalten wurde, das frei umherflog. Beim Mittagessen hatte es feinen Platz auf der Suppen­schüssel, und wenn es dabei den Zweck der Schüssel einmal verkannte, gab es deswegen keine längere Unterbrechung im Essen. Das Rotkehlchen der Gärten und Anlagen ist Standvogel geworden, da­gegen pflegen die Rotkehlchen des Waldes auch jetzt noch zu wandern, oder wenigstens im Winter die Nähe menschlicher Siedlungen aufzusuchen.

Der Zaunkönig, so klein er ist, hält den Winter über bei uns aus. Jeden Morgen läßt einer seiner Art sein für die Kleinheit des Sängers gar nicht so leises Lied vor unfern Fenstern erschallen. Mitte März traf ich einen dauernd zeternden und schnarrenden Zaunkönig in der Hecke am Garten der Liebigshöhe. Ich blieb stehen und antwortete ihm auf sein Gezeter. Es dauerte nicht lange, der sehr neugierige putzige Vogel kam aus seiner Hecke heraus, klammerte sich an einen in die Höhe wach­senden Zweig und schnarrte mich unter stetem Knixen heftig an. Ich antwortete, und so uns ab= wechselnd gegenseitig unterhaltend befanden wir uns einige Zeit Auge in Auge gegenüber. Als ich merkte, daß der Beherrscher des Zauns das letzte Wort haben wollte, wandte ich mich zum Gehen, und der kleine König schlüpfte, mir noch einige

Zerrrrr nachschmetternd, wieder in sein dorniges Reich zurück.

Der meist Ende März zu uns zurückkehrende, durch seinen bezeichnenden Ruf seine Ankunft ver­ratende Weidenlaubvogel war dieses Jahr nicht viel zu vernehmen. Vielleicht ist mir auch sein Zilp, Zalp" diesmal entgangen. Das kleine, grün­gelbe Vögelchen verläßt uns im Oktober. Vor sei­ner Abreise kann man seinen einförmigen Gesang oftmals noch wochenlang in unfern Gärten und Anlagen vernehmen.

Ein treuer Genosse des Menschen ist der Haus- rotschwanz geworden. Vom Felsenbewohner hat er sich zum Nistvogel an menschlichen Bau­werken aller Art entwickelt. Vor einigen Tagen war erstmalig der mehr wunderliche, als schöne Gesang des Hausrotschwanzes zu vernehmen. Trotz­dem derHausrötel" fast stets nur in der Nähe des Menschen lebt, hat er sich eine gehörige Portion Mißtrauen bewahrt. Ein Pärchen dieser Vögel nistete alljährlich unter einem Vorbau in einem über der Haustür angebrachten einfachen Kästchen. Im Winter wurde dieses stets gereinigt. Einmal hatte man es vergessen, und die Reinigung geschah erst, als die Vögel schon eingetroffen waren. Daraufhin ließ das Pärchen sein altgewohntes Quartier für dieses Jahr im Stich und errichtete sein Nest in der Aussparung einer Mauer des benachbarten Stalles. Jrn nächsten Jahre wurde dann die frühere Niststätte wieder bezogen.

Der Grünfink ist ein Strichvogel, der sich mit anderen Finkenvögeln im Herbst zusammenschließt und mit ihnen allmählich südwärts wandernd dem Winter ausweicht. Er trifft ebenfalls ziemlich früh bei uns ein, und gelegentlich konnte man feinen wohllautenden Trillergesang in unseren Gärten wieder vernehmen. Bei uns ist der Grünfink ein echter Gartenvogel geworden, und die Annahme, daß er dem Gartenbau nachgewandert und sich erst mit der Ausdehnung des letzteren zum Garten­bewohner entwickelt habe, findet in verschiedenen Beobachtungen eine Stütze.

Noch einige Wochen vor Mitte Mai sind die empfindlichsten unserer Gartensänger nicht zu er­warten und unsere gefieberten Gartenbewohner find wieder vollzählig versammelt. V.

Oer Altmeister der Elfenbeinschnitzer 70 Jahre alt.

Erbach i. O., 10. April. <LPD.) Der Altmeister der Odenwälder Elfenbeinschnitzer, Otto G l e n z in Erbach, vollendet am 11. April sein 7 0. Lebensjahr. Die Elfenbeinschnitzerei hatte Glenz gelernt bei dem Schöpfer des bekannten Graf-Franz-Denkmals auf dem Erbacher Markt­platz, Ph. Willmann. Nachdem er einige Zeit in Hanau in der Silberwarenfabrikation als Modelleur gearbeitet hatte, machte sich Glenz in seiner Heimat­stadt, die damals schon als Zentrale der Elfenbein­schnitzerei überall bekannt war, selbständig. Seine Hauptarbeiten waren figürliche Darstellungen nach eigenen Entwürfen. Im Jahre 1910 errichtete Glenz mit Unterstützung des Grafen Georg Albrecht das bekannte Erbacher Elfenbeinkunftmufeum, das im Jahre 1933 erweitert und in das Gräfliche Schloß verlegt wurde. Glenz modellierte auch das Krieger­denkmal in Erbach und das Denkmal des Vaters den Grafen Georg Albrecht in Eulbach. Mit der Odenwälder Elfenbeinschnitzerei ist der Name Glenz, des Obermeisters der Elfenbeinschnitzer und Dreher von Hessen und Nassau, eng verbunden.

Hochwasserschäden im Oillgebiet.

LPD. Dillenburg, 10. April. Das Hoch­wasser hat im Tal der bei Dillenburg in die Dill mündenden Dietzhölze großen Schaden ange­richtet. In der vergangenen Nacht spülte der rei­ßende Bach unterhalb Frohnhausen eine Be­tonbrücke fort und setzte große Wiefenflächen unter Wasser. Gefährdet ist vor allem das neuregulierte Bachbett, das ganze Tal gleicht einem großen See.

Scharfschießen bei Ebersgöns.

* Wetzlar, 11. April. Der Landrat gibt be» fannt: Am 15., 16., 17. und 18 April täglich von 6.30 uis 17.30 Uhr finden in der Nähe von Ebers­göns Schießübungen mit scharfer Mu­nition statt. Gefährdet ist das Gelände südlich Ebersgöns, südlich Oberkleen und ostwärts von Kleeberg. Die Straße EbersgönsKleeberg und KleebergHausen, letztere soweit der Kreis Wetzlar in Frage kommt, werden an den obengenannten Tagen für jeden Verkehr polizeilich gesperrt. Das gefährdete Gelände wird durch Posten abge­sperrt und muß eine Stunden vor Beginn bis eine Stunde nach ^Beendigung des Schießens von jedem Verkehr freibleiben. Die Bevölkerung wird darauf hingewiesen, daß sie den Weisungen der Absperr, posten, die die Rechte und Pflichten eines Wacht­posten haben, unbedingt Folge zu leisten hat.

Kundgebung der DAZ. zur Vertrauensratswchl.

Die Vogetivett unserer

Wohnstätten und Gärten

Wie immer:

Preiswert, paßgerecht und modisch führend

UM '

MH Hk n

Mniftftaus

2127 A

Gießen

lamuna JU Ul* M, W ifclfersiDCg 87