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Wirtschaft

konzert.

Freitag. 12. Juli.

160, Daimler 97,90, Deutsche Erdöl 113,40 bis

Sportschau der Woche. 23: Die Polizei. Funkbericht

6 Uhr: Choral Morgenspruch. Gymnastik. 6.15: Frühkonzert. 8.10: Gymnastik. 9.15: Musik am Morgen. 10.50: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.30: Sozialdienst. 11.45: Bauernfunk. 12: Mrttagskonzert I. 13: Nachrichten; anschließend Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittags­konzert II. 14: Nachrichten. 14.15: Wirtschaftsbericht. 14.45: Sendepause. 15: Nachrichten. 15.15: Für die Frau. 16: Klaviermusik. 16.30: Der Himmel im Juli Wie beeinflußt unsere Sonne die Planeten und Kometen? Vortrag von Prof. E. Sittig, Frank­furt a. M. 16.45: Japan, der Staat im Osten (II). Großindustrie auf schmaler Rohstoffbasis. 17: Bunte Musik am Nachmittag. 18.30: Jugendfunk. 18.45: Das Leben.spricht! 19: Unterhaltungskonzert. 19.40: Rundfunkhörer und Rundfunkstörer." Zwiegespräch zwischen Dr.-Jng. Dominik und Dr. Dennhardt. 19.50: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frank­furt. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der Nation. 20.55: Die Landschaft spricht: Das Nassauer Land. 21.30: Unterhaltungskonzert. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk und Sportbericht. 22.20: Das offizielle Rundfunkschrifttum. 22.30:

in Angriff genommen. Im. Juni wurden im ganzen 690 Meter gebohrt, wobei wieder an verschiedenen Stellen Eisenerzlager nachgewiesen wurden.

*

** Hessische L a n d e s h y p o t h e k e n b a n k A. G. in D ar m st ad t. Das Institut konnte in 1934 das Neugeschäft noch nicht aufnehmen, es be­schränkte sich demgemäß hauptsächlich auf die Ab­wicklung des Aufwertungsgeschäftes. Für das abgelaufene Geschäftsjahr ergibt sich nach Abschrei­bungen von 224 132 (289 783) RM. einschl. 47 224 (46 500) RM. Vortrag ein Reingewinn von 184 566 (197131) RM. Daraus sollen wieder 5 v. H. Di­vidende auf 1,68 Mill. RM. Aktienkapital ausge­schüttet werden, 20 000 RM. fließen dem gesetzlichen Reservefonds zu, 30 000 RM. erhält der Pensions­und Unterstützungsfonds. 50 566 RM. verbleiben zum Vortrag auf neue Rechnung. Nach der Er- folgrechnung erbrachten u. a. Zinsen 1,24 (1,28), außerordentliche Erträge 139 627 (114 327) RM., sonstige Erträge 96124 (221 143) RM. Anderer- eits erforderten Personalaufwendunqen 146 777 (150170) RM., Zinsen 830 474 (875 884) RM.

* 56630 Genossenschaften in Deutsch­land. Die Bestandsentwicklung der deutschen Ge­nossenschaften hat eine weitere Zunahme erfahren. Durch einen Reinzuwachs von 46 Genossenschaften steigerte sich der Gesamtbestand aller deutschen Ge­nossenschaften am 1. Juni 1935 auf 56 630. Erwäh­nenswert ist die stärkere Entwicklung der Liefe­rungsgenossenschaften. Auch im Mai wurden wie­der 26 Genossenschaften, meist Landeslieferungs- genossenschaften der verschiedenen Handwerksarten, errichtet.

* Großer Exporterfolg der Adam- Opel - A G. Im verflossenen Monat Juni erreichte der Opel-Export seinen bisherigen Höchststand. Nicht weniger als 1411 Wagen haben in diesem einen Monat das Rüsselsheimer Werk nach den europäischen und Ueberseemärkten verlassen. Im ersten Halbjahr 1935 wurden insgesamt 6587 Opel­wagen exportiert. Das bedeutet eine Zunahme von 28 v. H. gegenüber dem ersten Halbjahr 1934 und von 63,7 v. H. gegenüber dem gleichen Zeitraum 1933. Diese ständige Steigerung ist nicht allein für die Stärkung der deutschen Handelsbilanz bedeu­tungsvoll, sondern in hohem Maße auch für die Erhaltung und Mehrung der Beschäftigung der deutschen Industrie. Wenn von 7978 Wagen, die im Juni ab Rüsselsheim versandt wurden, 1411 = 17,7 v. H. ins Ausland gingen, so ist das eine außer-

Weizenmehl bleibt im August 1935 unverändert. Die Anordnung ist im Hinblick auf die Verossent- lichuna im Verkündigungsblatt des Reichsnähr­standes vom 13. Juli 1935 mit Wirkung vom 2. Juli 1935 in Kraft getreten.

Mein-Mainische Börse.

Tendenz behauptet.

Frankfurt a. M., 9. Juli. Die Börse wies heute nur sehr kleines Geschäft auf, da der Auf­tragseingang gegenüber den Portagen eine merk­liche Verringerung erfahren hat. Die Grundstim­mung blieb indes freundlich, etwas Anregung bot die günstige Entwicklung der Reichssteuerein­nahmen.

15. Juli 1935 bei dem zuständigen Amtsgericht ge­stellt werden. Er ist unzulässig, wenn die frühere Entscheidung ausschließlich auf einem der im § d Abs. 1 Nr. 1, 3 bis 6 des Gesetzes genannten Ab­lehnungsgründe beruht. Danach ist eine Wiederaus- nahmemöglichkeit nicht gegeben, wenn die Eröffnung des Verfahrens aus nachstehenden Gründen abge­lehnt wurde:

1. Ueber das Vermögen des Betriebsinhabers ist das Konkursverfahren eröffnet.

2. Der Betriebsinhaber hat Schulden im Hinblick auf die beabsichtigte Inanspruchnahme des Entschul­dungsverfahrens ausgenommen.

3. Persönlichkeit und Wirtschaftsweise des Be­triebsinhabers bieten nicht die Gewähr für eine erfolgreiche Durchführung des Verfahrens.

4. Der Betriebsinhaber hat auf Entschuldung ver- zichtet.

Ist ein Entschuldungsoerfahren aus Gründen vor­stehender Art nicht eröffnet oder aufgehoben wor­den, so besteht keine Wiederaufnahmemöglichkeit. In allen anderen Fällen ist die Wiederaufnahmemög­lichkeit gegeben. Es wird insbesondere darauf hin­gewiesen, daß Anträge nur bis zum Ablauf des 15. Juli bei dem zuständigen Amtsgericht gestellt werden können.

Rundsunkprogramm.

Donnerstag, 11.3ulL

6 Uhr: Choral Morgenspruch. Gymnastrk. 6.15: Morgenmusik. In der Pause: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Frühkonzert. 9.15: Musik am Mor­gen. 10.15: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.30: Sozialdienst. 11.45: Bauernfunk. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. Anschließend: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskon­zert II. 14: Nachrichten. 14.15: Wirtschaftsbericht. 14.45: Sendepause. 15: Nachrichten der Gauleitung. 15.15: Kinderfunk. 16: Kleines Konzert. 16.30: Kunst und Glaube. Briefe für künstlerische Menschen. 16.45: Die Kulturhöhe unserer germanischen Vorfahren als Wurzel eines starken Nationalbewußtseins (I). Von Carl Duisberg. 17: Nachmittagskonzert. 18.30: Kunst­bericht der Woche. 18.35:Herr Petereit stellt sich vor." Eine heitere Satire auf den deutschen Spießer. Von Felix Riemkasten. 19: Unterhaltungskonzert. 19.50: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frank­furt. 20: Nachrichten. 20.10: Fischzug im Aethermeer. Eine verzwickte musikalische Sendefolge. 22: Nach­richten. 22.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk und Sportbericht. 22.20: Unterhaltungskonzert. 22.45: Aus neueren deutschen Opern. 24 bis 2: Nacht-

Jetter 88,50, Feldmühle 123,50, Felten 109, Gold­schmidt 111,25, Holzmann 95,50, Metallgesellschaft 115 50, RWE. 135, Schuckert 125,50, Siemens 18C50, Schöfferhof 178, Schantung Handels AG- 82, Hapag 35,50.

Rindermarkt in Gießen.

Gießen, 10. Juli. Auf dem gestrigen Nutzvieh- und Rindermarkt in Gießen waren 788 Stück Groß­vieh 272 Stück Fresser und 178 Stück Kälber auf- getrieben. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qual. 400 bis 520 Mk., 2. Qual. 280 bis 360 Mk., 3. Qual. 170 bis 220 Mk.; Rinder, Vi'A1 jährig, 110 bis 170 Mk., 2jährig 160 bis 240 Mk., tragend 220 bis 450 Mk.; Kälber bis zu zwei Wochen 26 Mk., bis zu vier Wochen 40 Mk., bis zu sechs Wochen 52 Mk. Der Marktverlauf war mittelmäßig. Es wurde ausverkauft.

Frankfurter Obff- und Gemüfemarkt.

Frankfurt a. M., 9. Juli. Gemüse: Zu­fuhren von Blumenkohl, Bohnen, Gurken, Karot­ten, Frühkartoffeln und Tomaten gut, von Erbsen, Kohlrabi, Kopfsalat, Weißkraut und Wirsing aus­reichend, von Rotkraut und Spinat gering. Ge­schäftsgang zufriedenstellend. Preise für Bohnen nachgebend, für Sälat und Spinat höher, sonst kaum verändert. U. a. notierten Blumenkohl I 2050, II 1015, Bohnen Treibh. 2830, dto. Freiland 2528, Erbsen 812, Gelbe Rüben 25 bis 40, Salat-Gurken 1545, dto. holl. 1830, Einmach-Gurken 100 Stück 2,503,50, Karotten 1 Pfd. 7S, Kohlrabi 47, Kartoffeln Erstlinge 8,508,75, ital., 1011, Kopfsalat 510, Rettich 515, Römischkohl 56, Rotkraut 1518, Spinat 1220, Tomaten I 30-40, II 2025, Weißkraut 6,58, Wirsing 912, Zwiebeln 89, 8,59 ital.

Obstmarkt: Erdbeerenangebot nachlassend, aber ausreichend. Gute Zufuhren von Heideldee- ren, Himbeeren, Johannisbeeren und Kirschen, Stachelbeeren genügend, von Aprikosen und Pfir­sichen gering. Bei durchweg höheren Preisen ver­lief das Geschäft lebhaft. U. a. notierten: Apri- kosen 4050, 35 ital., Erdbeeren I 3540, II 25 bis 32, III 2022, Walderdbeeren 7075, Heidel- beeren 2628, Himbeeren 3035, Johannisbeeren 1417, Kirschen I 2838, II 2225, Sauerkirschen 2535, Pfirsiche 3850, 3045 ital., Stachelbeeren 1525. \

Bei der Durchführung des Gesetzes zur Regelung der landwirtschaftlichen Schuldverhaltmsse hat sich gezeigt, daß in vielen Fällen die Eröffnung bean­tragter Entschuldungsverfahren abgelehnt wurde iber auch eröffnete Verfahren wieder aufgehoben wurden aus Gründen, die mit den aeltenden Be­stimmungen und dem Grundgedanken des SchMden- regelungsgesetzes nicht vereinbar waren. Dor Erlaß der 7 Durchführungsverordnung bestand keine Mög­lichkeit, den betroffenen Betriebsinhabern eine Schuldenregelung nach den Vorschriften des Gesetzes zu ermöglichen. Dieser Tatbestand mußte von den Betroffenen als ungerecht empfunden werden. Die 7. Durchführungsverordnung zum Schuldenrege­lungsgesetz hat die erforderlichen gesetzlichen Besinn- mutigen zur Wiederausnahme zu Unrecht abgelehn- ter Entschuldungsverfahren gebracht. Im Artikel 43 ist folgendes bestimmt:

3ft vor Inkrafttreten diesex Verordnung em Antrag auf Eröffnung des Entschuldungsversahrens oder ein Selbstentschuldungsantrag abgelehnt oder ein eröffnetes Schuldenregelungsverfahren aufge­hoben worden, so kann das Entschuldungsamt auf Antrag des Betriebsinhabers die ergangene Ent­scheidung abändern, wenn sie den geltenden Bestim­mungen nicht entspricht."

Der Antrag kann nur bis zum Ablauf des

Die Wiederaufnahmemöglichkeiten a-gelehnter Entschuldungsverfahren

Antragsfrist: 15. Juli.

11,35 (11,25).

Tagesgeld blieb zu 3 v. H. unverändert.

Abendbörse knapp behaupfef.

Die Abendbörse nahm auf allen Marktgebieten einen sehr stillen Verlauf. Aufträge lagen kaum vor, was die Kulisse zu weiteren kleinen Reali­sationen veranlaßte. Infolgedessen konnten sich die schon ermäßigten Mittagsschlußkurse in den meisten Fällen nur knapp behaupten, die Rückgänae hielten sich im Rahmen von 0,25 bis 0,50 v. H. Niedriger lagen in der Hauptsache die in den letzten Tagen stark gestiegenen Montanaktien. Am Einheitsmarkt zogen Schantung Handel AG. auf 82 (80) an. Der Rentenmarkt lag nahezu geschäftslos, und kurs­mäßige Veränderungen traten nicht ein. U. a. no­tierten: Altbesitz 112,40, Reichsbahn-VorzugsAktien 123,65, 6 v. H. Krupp 104, Farben-Bonds 127,50, 4,5 v. H. Rhein. Hyp. Gold R 18/25 96,25, 4,5 v. H. Franks. Hyp. Bank KO 93,75, 4 v. H. Oesterr. Gold 32,25, 4 v.H. Ungarn Gold 11, 4 v. H. Ru­mänen 6,13, 4 v. H. SBV. 194, 3,5 v. H. SBV. 180, Commerzbank 92,50, Dresdner Bank 93,75, Reichs­bank 192, Buderus 108,75, Harpener 114, Klöckner 103,40, Mannesmann 92,50, Hoesch Eisen 108, Rheinstahl 114,75, Stahlverein 88,90 bis 88,75, AKU. 67, AEG. 47,13, BMW. 127,50, Conti Gummi

Am Aktienmarkt war die Kursbildung un­einheitlich. Infolge der nur geringen Publikums­beteiligung erfolgten seitens der Kulisse einige Rea­lisationen. Im allgemeinen bewegten sich die Ver­änderungen im Rahmen von 0,25 bis 1 v. H. Be­sonders ruhig verkehrte der Montanmarkt, die .Kurse lagen aber noch mäßig höher. Rheinstahl, Stahlverein und Buderus zogen bis 0,50 v. H an, Laurahütte gewannen 0,75 v. H., während Harpe­ner 0,50 v. H. und Mannesmann 0,25 v. H. nach- lreßen. Don chemischen Werten waren Farbenmdu- strie angesichts der europäischen Sttckstoffeinigung etwas beachtet und 0,75 v. H. höher, auch Gold­schmidt lagen 0,50 v. H. freundlicher, Rütgerswerke gaben 0,50 v. H. nach. Am Elektromarkt lagen einige Spezialwerte fest, wie Siemens mit plus 1,13 v. H. und Lechwerke Augsburg mit plus 1,25 v. H., Be- kula zogen 0,65 v. H. an, andererseits gingen Elektr. Lieferungen um 0,65 v. H., Schuckert 0,50 v. H. und AEG. 0,25 v. H. zurück. Motorenwerte erhöh­ten sich bis 0,40 v. H. Maschinenwerte lagen un­einheitlich; Muag minus 1 v. H., Moenus plus 0,50 v. H., Eßlingen unverändert. Schiffahrtswerte lagen bis 0,40 v. H. höher, ebenso gewannen Aku 0,50 v. H., Holzmann 0,50 v. H., Reichsbank 0,25 v. H. Niedriger setzten Deutsche Linoleum (minus 1 v. H.), Hanfwerke Füssen (minus 0,50 v. H.), Me­tallgesellschaft (minus 0,50 v. H.) und Zellstoffwerte (minus 0,50 v. H.) ein. Fest tendierten Gebr. Jung- hans (plus 2 v. H).

Renten lagen ebenfalls sehr ruhig. Altbesitz bröckelten 0,25 v. H. ab, die übrigen variablen Werte lagen unverändert. Zertif. Dollar-Preußen blieben zu 66,50 gut gehalten. Etwas Nachfrage zeigte sich für Industrie-Obligationen, 6 o. H. Krupp plus 1 d. H., 6 v. H. Mittelstahl plus 0,40 v. H. Fremde Renten lagen sehr still.

Der Verlauf war weiterhin sehr ruhig und in­folge der Geschäftsstille bröckelten die Mehrzahl der Kurse um Bruchteile eines Prozentes ab, so u. a. Montanwerte, IG. Farben, Elektroaktien, Schiff- fahrts- und Zellstoffpapiere. Fest lagen aber ande­rerseits Reichsbank mit 192,25 nach 191,25 und Goldschmidt mit 111,25 nach 110. Ferner tarnen Feinmechanik Setter nach Geldstreichung mit 88,50 (1. K. 83,25) wieder zur Notiz. Die erst später notierten Werte lagen ebenfalls uneinheitlich bei geringen Abweichungen. Kali Aschersleben lagen 1,25 v. H. fester. r

Am Rentenmarkt waren Altbesitz mäßig hoher, auch Kommunal-Umschuldung und Zinsvergütungs­scheine zogen leicht an. Der Pfandbriefmarkt ver­kehrte bei unveränderten Kursen in sehr stiller Hal- tung. Stadtanleihen lagen uneinheitlich und meist etwas niedriger, so Heidelberger minus 0,65 v. H., Hanau minus 0,50 v. H., Mainzer minus 0,25 v. H., dagegen Frankfurter plus 0,50 v. H. Don Aus­landsrenten erhöhten sich 4 v. H. Rumänen auf 6,22'/- (plus 0,13 v. H.), 4 v. H. Ungarn Gold auf

Oie Fndustrie- unb Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

962: Betriebsanmeldepflicht für Erze und Ferro­legierungen. Anordnung 11 der Ueber- wachungsstelle für Eisen und Stahl.

963: Herabsetzung der dänischen Umrechnungs­kurse für die Einfuhr.

©er Reichsbankousweis für die erste Fuliwoche.

Der Reichsbankausweis vorn 6. Juli 1935 weist eine recht starke Entlastung auf, die die günstige Entwicklung nach dem Halbjahresultimo kennzeich­net. Die gesamte Anlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lombards und Wertpapieren hat sich um 307,6 auf 4374,6 Millionen Mark verringert, womit 52,3 Prozent der Ultimo-Juni-Beanspruchung be­reits wieder zurückgeflossen sind gegen 25,4 Prozent zum entsprechenden Zeitpunkt des Vormonats und nur 38,2 Prozent zum gleichen Vorjahrestermin. Im einzelnen haben die Bestände an Handelswech­seln und Schecks um 209,6 auf 3669,1 Millionen Mark, an Lombardforderungen um 44,4 auf 45,1 Millionen Mark, an deckungsfähigen Wertpapieren um 0,9 auf 335,7 Millionen Mark und an Reichs­schatzwechseln um 52,8 auf 0,2 Millionen Mark ab­genommen. Der gesamte Zahlungsmittelumlauf be­trug am Stichtag 5795 Millionen Mark gegen 5820 Millionen Mark zum entsprechenden Zeitpunkt des Vormonats und 5582 Millionen Mark zur gleichen Dorjahreszeit.

Die fremden Gelder zeigen mit 717,8 Millionen Mark eine Abnahme um 101,2 Millionen Mark, die ausschließlich auf die privaten Giroguthaben entfällt, während bei den öffentlichen Konten eine kleine Zunahme zu verzeichnen ist. Der Bestand an son­stigen Aktiven ist um 27,3 auf 676,2 Millionen Mark gestiegen, der an sonstigen Passiven um 3,9 auf 213,2 Millionen Mark zurückgegangen. Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen haben sich durch Auslandkäufe von Gold um 0,2 auf 89,8 Millionen Mark erhöht.

©er Eisensteinbergbau an Lahn, ©ill und in Oberheffen im Juni 1935.

Nach dem Bericht der Bezirksgruppe Wetzlar der Fachgruppe Eisenerzbergbau zeigt arbeitstäglich auch der Monat Juni mit 65 297 Tonnen eine wei­tere Steigerung der Förderung (65 713 Tonnen im Monat Mai). Der Versand zeigte eine Abnahme auf 66 874 Tonnen gegen 74 443 Tonnen im Vor­monat, die jedoch lediglich zu Lasten der mangan­haltigen Erze ging. Trotzdem überstieg der Versand im Juni noch die Förderung um rund 1500 To. Die Vorräte sind damit auf rund 71500 Tonnen zurückgegangen. Die Belegschaft war bis Ende Juni auf 2800 Mann angestiegen.

Im Laufe des Juni wurden von den in Gang befindlichen 13 Bohrungen 6 beendigt und 3 neu

ordentlich hohe Exportquote.

* Festsetzung der Mehlgroßhandels­preise. Der Vorsitzende des Getreidewirtschafts­verbandes Hessen und Nassau teilt mit: Die in der Anordnung Nr. 24 vorn 10. Mai 1935 angegebenen Preise, an deren Einhaltung die Mühlen beim Ver­kauf von Mehl, Grieß und Backschrot gebunden sind, werden für den Monat August 1935 wie folgt festgesetzt: Roggenmehl: Kaufverträge über die Lieferung von Roggenmehl nach dem 1. August 1935 sind zu dem noch festzusetzenden, für die Liefe­rungszeit maßgebenden Preise abzuschließen. Wei­zenmehl: Der im Juli 1935 gültige Preis für

113,13, Scheideanstalt 239, Deutsche Linoleum aus ihrem Leben und aus ihrem Dienst. 23.30: 166,75, Licht und Kraft 135,25, Eßlingen Maschinen Frauenschicksal einst und jetzt: Das alte Fräulein. 85,25, IG. Farben 155 bis 154,75, Feinmechanik 24 bis 2: Nachtkonzert.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v.H.

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß- kurs

Echlußk. Abend­börse

Schluß. kurS

Schluß!. Mittag- börse

Datum

8-7

9.7.

8.7.

9.7.

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

100,25

100,25

100,25

100,5

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

97,5

97,5

97,25

97,5

&Vi% Doung-Anleihe von 1930 ..

104

103,25

103

104

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld

Auslos.-Rechten .............

112,75

112,4

112,75

112,4

4*/% Deutsche Reichspostschatzan-

Weisungen von 1934, I.......

6% ehem.8% Hess. Volksstaat 1929

100,13

100,3

100,4

100,5

(rückzahlb. 102°/.)............

4)4% ehem. Hessische Landesbank

Darmstadt Gold R. 12........

97,5

97,5

97,4

97,5

96,25

96,25

-

96,13

6Vi% ehem. Hess. Landes-Hypo-

thekenbank Darmstadt Liout ...

101,13

d

4H% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landesb.Goldschuldverschr. R.6

92,5

92,5

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

AuSlos.-Rechten .............

127

127

_

Deutsche Komm. Sammelabl. An-

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

116,25

116

116,25

116,5

4K,% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

96,25

96,25

W-

6%% ehem. 4*4% Franks. Hhp.- Bank-Liqu^Pfandvriefe.......

101,25

101,4

_

_

5y>% ehem. 4yt% Rheinische

Hyp.-Banl-Ltqu.-Goldpfe.....

101,25

101,5

101,25

100,75

4%% ehem. 8% Pr. Landespfand.

vriefanstall, Pfandbriefe R. 19

97

97

97

4%% ehem. 7% Pr. Landespfand, vriefanst., Gold Komm. Obl.VI

97

_

97

97

Steuergutfch.BerrechnungSk. 85-39

107,25

107,2

107,25

107,2

4% Oesterretchtfche Goldrente...

32,5

32,25

32,5

32,5

4,20% ©österreichische Stlberrente

1,8

1,75

1,75

4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische StaatSrente v. 1910

11,25

11,13

11

11.13

11,4

11,13

11

10,75

4y>% deSgl. von 1913..........

11,5

11,4

11,3

10,9

6% abgest. Goldmsxikaner von 98

12,65

12,5

12,25

12,5

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie l.....................

*

i 12,75

Frankfurt a. M

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend- börse

Schluß- lurS

Echlußk. Mittag- bclrse

Datum

8-7.

9.7.

8-7.

97.

4% desgl. Serie 11 .............

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4^,%RumSn.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente ..

2V«% Anatolier ...............

Hamburg-Amerika-Paket .....o

Hamburg.Südam. Dampfschiff. 0 Rorddeutjcher Lloyd .........o

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 5 Commerz, und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................o

Dresdner Bank..............o

Reichsbank ................12

A.E.G................ O

Betula.................... 10

Elektr. Lieferungsgesellschaft.., 5 Licht und Kraft ........... 6*4

Felten L Guilleaume.........0

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5 Rheinische Elektrizität ........5

Rhein. Wests. Elektr..........6

Schuckert L Co............... 4

Siemens L Halske.............

LahmeyerLLo..............7

Buderus ...... 0

Deutsche Erdöl . ........ .. 4

8 10,65

6,1

39,6

36

39,4 87,75

118,25

92,75

94

94

191

48

141 121,25 135,75

109

131 142,25 135,75

127 181,5 136,5

109,25 113,25

7,8

10,4

6,13

40

35,5

39,65

88

118,25

92,5

93,75

93,75

192

47,13

141,4

120,25

135,25 109 130

141

135

125,5

180,5

135,75

108,75

113,13

7,6

10,4

6,1 39,75

36,25

34 39,65 88,25

118

93

94

94

191

47,75 140,9 120,4

136 108,75 130,25

141

135,25 126,5

180,75

136,5

109,4

113

7,9

10,25

6,1

40

35,9

34,75

39,65

88

117

92,5

93,75

93,75

192

47,25

141,4

119,75 135,75 109,75

130

142 135,25 125,25

180

136

108,65

113,5

Gelsenkirchener........ö

Harpener....................

Hoesch EisenKöln-Neueste» .. 0

Ilse Bergbau ...............e

Ilse Bergbau Genüsse........

Klöcknerwerke .............gy

Mannesmann-Röhr« ........ C

115

108,25

160

131,4

103

93,75

114

108

161

132,75

103,4

92,5

115,5

107,65

161 131,75 103,25

83,65

114,75

108

160

132

103,5

92,8

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurS

Echlußk. Abend­börse

Schluß- kurS

Echlußk. Mittag­börse

Datum

8.7

9-7

8.7-

9.7.

Mansselder Bergbau ..

.......8

120

119,5

120

118,9

Kokswerke...........

.......6

124,25

123,5

Phönix Bergbau......

.......O

Rheinische Braunkohlen

.....12

228

227,5

227,25

227,5

Rheinstahl...........

.....»'/,

115,25

114,75

115,9

115,25

Vereinigte Stahlwerke.

.......O

89,5

88,75

89,65

89,25

Otavt Minen ........

.......O

18

18,25

18,13

18

Kaliwerke AscherSIeben.

.......5

128,25

129,5

129

129,75

Kaliwerke Westeregeln.

.......5

127,5

127,5

126,5

127

Kaliwerke Salzdetfurth

.....

194

194,5

200

9. G. Farben-Industrt»

.......7

155

154,75

155

155

Scheideanstalt........

.......9

240

239

-

Goldschmidt .........

....... 0

109,5

111,25

109,4

111,25

.......4

123,5

123

122,75

121,75

Metallgesellschaft......

....... 4

117,5

115,5

117,5

116

Philipp Holzmann ........... 01 95,5 I 95 I 95,5 I 95,5

Zementwerk Heidelberg ...... 6 120 120 1

Cementwerk Karlstadt.........41 I I I

Schultheis Patzenhofer .......4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg...................0

Zellstoff Waldhof............0

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gas . ......... 7

Daimler Motoren............ 0

Deutsche Linoleum........... 6

Orenstetn L Koppel .......... 0

Westdeutsche Kaufhof......... 0

Chade......................0

Accumulatoren-Fabrik....... IS

Lonti-Gummt...............8

Grihner....................01

Mainkraftwerke Höchst cuM.... 4

Süddeutscher Zucker .....^.. #

113

114,25

67,75

67

67,9

66,9

122

120,5

121

121

124,5

123,75

123,75

123

92,5

92

92,75

92,5

144,5

144

98,5

97,9

98

97,9

168

166,75

168,5

166,5

*

91,25

91

36

35,4

35,4

35,13

294

-w~

294

291,5

177,5

177,5

178

178

160

160

160,75

160

40,5

-

40,25

40,5

95,75

95,75

-

192

182,5

l 182

180,5

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 211.

8. Zull

9. Full

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Brief

Buenos Atre-

0,658

0,662

0,658

41,885

0,662

Brüssel.....

41,885

41,965

41,965

Rio de Ian. .

0,139

0,141

0,139

0,141

Sofia......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,84

94,94

51,88

54,98

Danzig.....

46,905

47,005

46,91

12,29

47,01

London .....

12,28

12,31

12,32

Heliingfors..

5,415

5,425 .

5,42

5,43

Parts ......

16,405

16,445

16,41

16,45

Holland ....

168,78

169,12

168,74

169,08

Italien.....

20,50

20,54

20,50

20,54

Japan ......

0,721

0,723

0,722

0,724

Jugoslawien.

5,649

5,661

5,649

5,661

Oslo.....:

61,72

61,84

61,77

61,89

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon....

11,14

11,16

111,55

11,175

Stockholm...

63,32

63,44

63,37

63,49

Schweiz ....

81,13

81,29

81,17

81,33

Spanien....

34,00

34,06

34,00

34,i)6

Prag.......

10,34

10,36

10,35

10,37

Budapest ...

Neuqork....

2,476

2,480

Bantnoten

2,474

2,478

Berlins Full

Gelb

»rief' -

2,426

41,72

54,82

12,255

16,36

168,32

19,86

61,56

2,446

41,88

55,04

12,295

16,42

169,00

19,94

61,80

Belgische Noten..................

Dänische Noten .............

Englische Noten .................

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling Rumänische Noten...............

Schweizer Noten.................

63,15

80,94

33,64

63,41

81,26

33,78

Spanische Noten.................

Ungarische Rot« ................

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Rlia« Steve Heimo

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