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großen Auto-Rennpreise aufgestellt. Das Höchst- gewicht der zuzulassenden Wagen wird auf 750 Kilogramm ohne Reifen und Ersatzrad, aber mit Wasser, Del und Brennstoff für 300 Kilometer beschränkt. Der Hubraum und der Vergaser unter­liegen keinen Vorschriften. Diese neue Formel be­deutet eine Gewichtseinschränkung um rund 150 Kilogramm gegenüber der bisherigen Höhe des Ge­wichts. Auf der gleichen Sitzung wurde von dem Sportausschuß beschlossen, eine neue Rekord- Kategorie, für Rennwagen mit Diesel- Motoren, zu schaffen.

Kurze Sportnotizen.

Ein Fußball-Länderkampf mit Dänemark wird in diesem Jahre nicht statt­finden, da Dänemark die deutsche Einladung für den 3. November nach Hamburg abgelehnt hat.

Einen tschechischen 5:1 (3:1) - Sieg ergab das am Donnerstag in Prag zwischen einer Kombination Slavia-Sparta und der englischen Elf von Manchester City ausgetragene Spiel. Die ersatz­geschwächten Prager überspielten durch genaue Kombination ihre Gegner glatt und siegten auch der Höhe nach verdient.

Manche st er City, die bekannte englische Berufs-Fußballelf- trat am Dienstag in Wien vor 25 000 Zuschauern gegen Rapid an und kam mit 5:1 (2:2) zu einem überlegenen Siege.

Eine schwere Bestrafung erfuhr die Handball-Abteilung des TuFV. Niederpleis, die in der Gauklasse des Gaues Mittelrhein spielte. Wegen schwerer Verfehlungen bei einem Meisterschaftsspiel wurde die Mannschaft aus der Gauklasse aus- aeschlossen und außerdem darf fein Spieler des Vereins bis Ende 1935 repräsentativ Verwendung finden. Daneben wurden noch einige Spieler mit langen Sperren belegt.

Gottfried von Cramm,der im Vorjahre bei den internationalen Tennismeisterschaften von Frankreich im Endspiel gegen den Australier Jack Crawford den Meistertitel errang, hat auch zu den diesjährigen Meisterschaften vom 18. Mai bis 3. Juni wieder gemeldet.

Emil Benecke, der Kapitän der deutschen Reichs-Wasserballmannschaft, soll als Schiedsrichter die Länderkämpfe am 30. Juni in Paris zwischen Frankreich und Holland sowie am 25. August eben­falls in Paris zwischen Frankreich und Belgien leiten.

In der Zeit vorn 3. bis 10. Juni ver­anstaltet der DSD. im Düsseldorfer Rhein-Stadion einen Frauen - Olympia - Sprinkurs, an dem die besten deutschen Springerinnen teilnehmen sollen.

Vier Mercedes-Benz-Wagen werden beim Avus-Rennen am 26. Mai an den Start gehen. Gesteuert werden die vier Wagen von Caracciola, Fagioli, v. Brauchitsch und Geier.

Wirischast.

Die Fndustrie- uttb Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

741: Neue italienische Einfuhrvorschriften.

742: Die von der Reichsstelle für den Außenhandel herausgegebene dritte Auflage desMerk­buch für den deutschen Außenhandel" ist so­eben erschienen. Die Druckschrift ist von der Eildienst für amtliche und private Handels­nachrichten GmbH., Berlin W 9, Potsdamer Straße 10/11, zum Preise von 2,85 Mark, zuzüglich 30 Pf. Versandkosten (Postscheck­konto Berlin Nr. 161177), zu beziehen.

743: Neuer Einzahlungskurs für Postanweisungen nach Danzig. 100 Danziger Gulden = 47,50 Reichsmark; 1 Reichsmark = 2,10526 Dan­ziger Gulden.

745: Erleichterungen für den Reiseverkehr mit Kraftwagen nach Frankreich.

Billige Hypotheken für den Klein- wohnungs- und Kleinsiedlungsbau. In einem Erlaß des Reichswirtschaftsministers betr. Zinssätze für Hypotheken, der soeben im Ministerialblatt für Wirtschaft und Recht veröffent­licht worden ist wird, die Mahnung an die Adresse der Kreditinstitute ausgesprochen, den veränderten Verhältnissen am Kapitalmarkt auch in den Be­dingungen für die langfristigen Neuausleihungen Rechnung zu tragen. Es wird dabei auf die Wichtig­keit der Unterstützung gerade des Kleinwohnungs­und Kleinsiedlungsbaues durch billige Hypotheken hingewiesen. Der Ausschuß, der über die lieber» nähme von Reichsbürgschaften für den Wohnungs­bau und für die Kleinsiedlung entscheidet, wird Reichsbürgschaften in Zukunft nur noch dann ge­nehmigen, wenn die Zinssätze für die erststelligen und die zu verbürgenden nachstelligen Hypotheken von besonderen Ausnahmefällen abgesehen den Satz von 5 v. H. nicht überschreiten. Innerhalb dieser 5 v. H. kann ein Verwaltungskostenbeitrag vereinbart werden, von dessen Erhebung Sparkassen und Versicherungsunternehmungen aber absehen sollten. Die Vereinbarung eines Disagios bei der Auszahlung der Hypotheken erscheint grundsätzlich unerwünscht, bei einem jährlichen Tilgungssatz von 1 v. H. darf jedoch ein Disagio von bis zu 2 v. H. vereinbart werden. Der Reichsarbeitsminifter und der Reichsfinanzminifter machen die Ueber- nahme von Reichsbürgschaften von der Innehaltung der vorbezeichneten Bedingungen abhängig.

Commerz- und Vnvatbank BA

In der gestrigen Hauptversammlung machte das Mitglied des Vorstandes, Direktor Harter, u. a. folgende Ausführungen: Auch bei der Commerz- und Privatbank liege das Schwergewicht des Kre­ditgeschäftes beim Kleinkredit. Das kurzfristige Kre­ditbedürfnis der Wirtschaft hätte jederzeit in vollem Umfange befriedigt werden können. Klagen über unzureichende Kreditverforguna der Wirtschaft oder einzelner ihrer Teile müßten, soweit der kurzfristige Kredit in Frage kommt, als unbegründet bezeichnet werden. Wenn Kreditanträge abgelehnt wurden, so geschah es nur deshalb, weil entweder bei den Kre­ditsuchenden die nach Lage ihrer Verhältnisse be­gründete Forderung nach bankmäßiger Sicherung

nicht erfüllt werden konnte oder ein wirtschaftlich be­gründetes Kreditbedürfnis nicht anzuerkennen war. Der Betriebsgewinn weife zwar gegen das Vor­jahr eine Steigerung auf, zu der aber einmalige Sondergewinne wesentlich beigetragen hätten. Die Verhältnisse im Bankgewerbe hätten noch nicht jenen Grad von Konsolidierung erreicht, der zu einer all­gemeinen Rentabilität erforderlich fei. Während auf der einen Seite eine Vereinfachung des Geld- und Ueberweifungsverkehrs angeftrebt werden muffe, fei es notwendig, daß auf der anderen Seite durch ent­sprechende Gebühren diese Arbeit an sich rentabel sei. Bis zu dieser Lösung glaube man die Erträg­nisse zur inneren Stärkung verwenden zu müssen. Es sei im gegenwärtigen Augenblick schwer, über die Zukunft der wirtschaftlichen Entwicklung etwas vor­auszusagen. Er glaube aber, zu der optimistischen Auffassung berechtigt zu sein, daß die deutsche Wirt­schaft auch die gar nicht zu leugnenden Schwierig­keiten erfolgreich überwinden werde. Jedenfalls würden die Banken nach wie vor alle Maßnahmen der Reichsregierung zur Hebung der deutschen Wirt­schaft nachdrücklichst unterstützen. Seit Beginn des neuen Geschäftsjahres habe sich das Geschäft der Bank weiterhin befriedigend entwickelt.

Die auf der Tagesordnung stehenden Punkte wur­den einstimmig genehmigt. Der Betriebsgewinn von 14,3 Millionen Mark wird wie folgt verwendet: 12,5 Millionen Mark werden zur Stärkung der Rückstellung benutzt, während 500 000 Mark zur Erhöhung des Penfionsfonds verwendet werden, 1,3 Millionen Mark verbleiben zum Vortrag.

* 4,5prozentige 91 e i d) s f d)<i a n ro e i = fungen von 1938. Gestern wurde der Zeich­nungskurs für die mit 4,5 v. H. verzinslichen Reichs­schatzanweisungen per 1. September 1938 von 99,65 auf 99,90 heraufgefetzt.

* Erneute Senkung der Privatdis­kontrate. Gestern wurde der Privatdiskont in­folge der starken Nachfrage erneut um 0,13 auf 3,13 v. H. ermäßigt.

* Verdreifachter Automobilabsatz der rhein-mainischen Industrie im April. Nach dem Lagerbericht der Bezirkswirt­schaftskammer Frankfurt a. M. verzeichnet die rhein- mainische Automobilindustrie eine anhaltend starke Absatzsteigerung. Im April war der Absatz in Per­sonenwagen und Nutzlastkraftwagen gegenüber der gleichen Vorjahreszeit insgesamt etwa verdreifacht.

* Neuzulassung von Kraftfahrzeu­gen im April. Im April wurden 35862 Kraft­fahrzeuge im Reich neu zugelassen, das sind 21 v. H. mehr als im Vormonat und 41 v. H. mehr als im gleichen Monat des Vorjahres.

Nhein-Mainische Mittagsbörse.

Freundlich.

Frankfurt a. M., 9. Mai. Die Börse ver­kehrte bei allerdings sehr kleinen Umsätzen in freundlicher Haltung und hatte am Aktien­markt durchschnittliche Kursgewinne von 0,50 bis 1 v. H. zu verzeichnen. Die Kundschaft hielt mit Aufträgen noch stark zurück, lediglich die Kulisse war im Hinblick auf die Entwicklung der Sperr­mark etwas lebhafter tätig und nahm kleine Käufe vor, die bei der Enge der Märkte zu den erwähn­ten Erhöhungen führten. Auch die außerordentlich flüssige Geldmarktlage bot zu kleinen Anlagekäufen Anregung. Am Aktienmarkt lagen einige Spezial­

werte recht fest. So beispielsweise erneut Scheide­anstalt mit 222 (220), Th. Goldschmidt mit 99,25 (97,25), Deutsche Linoleum mit 156,50 (154,75), Rhein. Braunkohlen mit 216 (213,50) und Ilse Ge­nuß mit 125,50 (123,50). Etwas lebhafter wurden JG.-Farben mit 143,25 bis 143,50 (143) umgesetzt, Metallgesellschaft gingen dagegen 0,50 v. H. zurück. Von Elektrowerten setzten AEG. 0,13, Bekula 0,25 und Schuckert 0,75 v. H. höher ein, wogegen Gesfürel mit 123,90 bis 124,13 (124,90) etwas schwächer lagen. Am Montanmarkt überwogen Kursbesserungen. Klöckner und Mannesmann ge­wannen je 0,65, Rheinstahl 1, Stahlverein 0,25 vom Hundert, dagegen lagen Buderus exkl. Divi­dende nur knapp gehalten. Fester notierten ferner Eßlingen Maschinen mit 81,50 (80),Kunstseide AKU. mit 54,25 (53,75), Südd. Zucker mit 168 (167,50), Aschaffenburger Zellstoff mit 83,40 (82,50), AG. für Verkehrswesen mit 87,50 (87). Reichsbank und Daimler lagen behauptet, dagegen gingen Schiff­fahrtspapiere bis 0,40 v. H. zurück.

Der Rentenmarkt war sehr still. Kommu- nal-Umschuldung und späte Reichsschuldbuchforde­rungen konnten sich nur knapp behaupten, Altbesitz lagen mit 115 und Zinsvergütungsscheine mit 89,65 unverändert, ebenso 6proz. Stahlverein mit 101,50. Von fremden Werten eröffneten 4proz. Rumänen mit 4,2250 (4,30), Anatolier I und II mit 36,85 (36,90), 5vroz. innere Mexikaner mit 6,10 (6). Im Freiverkeyr waren mexikanische Scrips gefragt und höher, Serie A 3,80 bis 4 (3,50), Serie B (1,50), ferner Serben 9,13 (8,75) und Gulden-Ruffen mit 1,10 bis 1,15 (1,05).

Im Verlaufe blieb die Haltung freundlich, die Kurse einzelner Spezialwerte wiesen weiter leichte Erhöhungen auf, insbesondere am Montanmarkt, ferner zogen AKU. und einige Elektrowerte weiter an. Sehr fest lagen Linoleumwerte, insbesondere Deutsche Linoleum mit 156,75 bis 161,50 (anfangs 156,50, gestern 154,75), wobei man Dividende­erwartungen hegt. Conti Linoleum stiegen auf 156 (151), ferner Chade D auf 275 (268) und Bemberg auf die Möglichkeit einer kleinen Dividendenzah­lung auf 113,13 (111,65). Größere Umsätze lagen diesen Bewegungen aber nicht zugrunde.

Am Rentenmarkt konnten sich Altbesitzanleihe um 0,25 v. H. befestigen, dagegen gingen späte Schuld­buchforderungen auf 96,50 (96,90) zurück. Der Pfandbriefmarkt lag im ganzen behauptet, Stadt­anleihen konnten sich überwiegend leicht erhöhen. Industrie-Obligationen notierten ebenfalls etwas freundlicher. Fremde Werte lagen später ruhig. Mexikanische Scrips eher etwas schwächer.

Tagesgeld blieb zu 2,50 v. H. unverändert.

Abendbörse freundlich.

Die weitere Abnahme der Arbeitslosenziffern machte an der Abendbörfe einen guten Eindruck. Die Haltung war im Anschluß an die befestigte Mittagsbörse weiter freundlich, eine Belebung des Geschäfts trat aber nicht ein. Aufträge fehlten fast vollkommen, auch die Kulisse verharrte in Zurück­haltung.

Die Kurse lagen im Vergleich zum Berliner Schluß gut behauptet, Montanwerte und einige anoere Papiere zogen überwiegend bis 0,25 v. H. an. Scheideanstalt erhöhten sich auf 223 (222). Am Kassamarkt konnten sich einige Industrie-Aktien bis 1 v. H. befestigen, dagegen kamen Schriftgießerei Stempel nach Pause mit 72 (75) zur Notiz. Von Bankaktien erhöhten sich ADCA. um 0,50 v. H. aiif 84,50, Commerzbank um 0,25 v. H. auf 93,75, DD.° Bank und Dresdner Bank blieben mit je 94 un­verändert.

Trotz der neuerlichen Senkung des Privatdiskonts blieb der Rentenmarkt stark geschäftslos bei aller­dings unveränderten Kursen. Nur Kommunal-Um- schuldung bröckelten nochmals leicht ab. 5,50 v. H. Rhein. Hyp. Liquidation waren auf 101,13 (100,90) erhöht. Von fremden Werten notierten 4 v. H. Schweizer Bundesbahn mit 169,50 (168,25).

U. a. notierten: Altbefitz 115,13, 6 v. H. Stahl­verein 101,50, Reichsbahn-DA. 123, 4,50 v. H. Franks. Hyp.-Bank Gold 96, Lissaboner Stadt­anleihe 53, 5 v. H. innere Mexikaner 6, Buderus 96,25, Harpener 105,75, Klöckner 90,50, Mannes­mann 79,40, Rhein. Braunkohlen 215,75 bis 215,50, Rheinstahl 106,50, Laurahütte 24, Stahlverein 80,50, AKU. 54,25, AEG. 37,90 bis 38, Bekula 135, Bemberg 114, Chem. Albert 98,65, Scheideanstalt 223, Deutsche Linoleum 162, Eßlingen 81,50, IG. Farben 143,25, Holzmann 91,75.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a.M., 9. Mai. Auftrieb: 52 Rin­der (gegen 29 am letzten Donnerstagmarkt) darun­ter 16 Ochsen, 16 Bullen, 20 Kühe, zum Schlachthof direkt 1 Ochse, 2 Färsen. Kälber 959 (766), Schafe 69 (39), Schweine 389 (308). Notiert wurden pro 1 Zentner Lebendgewicht in RM. Kälber Sonder­klasse, andere a) 60 (am 3. Mai 60), b) 5259 (5459), c) 4251 (47-53), d) 3241 (3746). Lämmer und Hämmel b2) Weidemasthämmel 40 (40), c) mittlere 3638 (3839), d) geringere 3538 (). Schafe e) beste 3538 (3536), f) mittlere 3034 (3334). Schweine b) 4750 (4650), c) 4650 (4649), d) 4249 (4048). Marktverkauf: Bei allen Gattungen mittelmäßig, ausverkauft.

Preußen.

Oer Reichsbauemführer in Hessen-Nassau.

LPD. Frankfurt a. M., 9. Mai.. Von Berlin kommend traf der Reichsbauernführer R. Walter Darrs in Begleitung des Stabsamtsleiters Dr. R e i f ch l e Donnerstag vormittag unerwartet in Frankfurt ein. Nach einer Besprechung mit dem Landesbauernführer Dr. Wagner fand in einer Fahrt durch Hessen-Nassau eine eingehende Besichti­gung des einheitlich sehr günstigen Saatenstandes in den einzelnen Landesteilen statt. ~ " 3

Einbruch im Frankfurter Messend.

LPD. Frankfurt a. M., 9. Mai. Ein ver­wegener Wohnungseinbruch wurde, gestern abend in der Mendelfohnstrahe in der Zeit zwischen 21.15 und 22.45 Uhr ausgeführt. Den unbekannt gebliebenen Tätern gelang es, über die Lieferan­tentreppe unbemerkt bis an die Wohnuna, zu kom­men, die mit einem Nachschlüssel aufgebrochen wurde. Die Diebe erbeuteten einen Platin­damenring, der mit drei großen Brillanten von je IV2 Karat besetzt war, außerdem 11 kleinere Brillanten und 10 Brillantsplitter aufwies. Der Ring hat einen Wert von 5000 Mark. Dann ließen sie noch einen zweiten Platindamenring mitgehen, der mit einem einfarätigen Smaragd und 26 kleinen Brillanten besetzt war. Der Wert dieses Ringes beträgt 850 Mark. Daneben konnten die Diebe noch 300 Mark in bar mitnehmen. Vor Ankauf der Damenrinae wird gewarnt. Sachdien­liche Mitteilungen in der Angelegenheit, die ver­traulich behandelt werden, find an das Einbruchs­dezernat im Frankfurter Polizeipräsidium zu richten.

Zusammenstoß zwischen Nehbock und Auto.

Biedenkopf, 9. Mai. (LPD.) Auf der Land­straße zwischen Laisa und Eifa wurden die In­sassen eines Personenautos plötzlich durch einen ft arten Anprall gegen das Auto und das Splittern der Schutzscheibe erschreckt. Als der Kraftfahrer den Wagen zum Halten brachte,

entdeckte er neben dem Wagen einen toten Reh - bock. Das Tier war in der Dunkelheit, vermutlich durch die Scheinwerfer geblendet, seitwärts gegen den in voller Fahrt befindlichen Kraftwagen ge­sprungen, hatte die Schutzscheibe und mit den Hin­terläufen auch die seitliche Fensterscheibe zersplit­tert und war dann tot neben dem Auto zu Boden gefallen. Personen sind durch den Unfall nicht zu Schaden gekommen.

Kreis Wetzlar.

(D Krofdorf, 9. Mai. Dieser Tage hielt die Ortsgruppe Krofdorf des NSDFB. (Stahlhelm) einen Karner ad fchafts- appell und Schulungsabend in Vetzberg (Gastwirtschaft Becker) ab. Nach Begrüßung und Bekanntgabe der Kreis- und Gaubefehle horten die Kameraden einen Vortrag überGrenzlanddeutsch­tum und Auslanddeutschtum in Europa". Kam. Bindewald wies auf das alljährlich stattfin- dendeFest der deutschen Schule" alsTag des deutschen Volkstums" hin, an dem alle im Reiche lebenden Deutschen mit den mehr als 30 Millionen Deutschen im Ausland sich verbunden fühlen sollen. Mehr als 6,5 Millionen dieser heute im Grenzland lebenden Deutschen sind durch den Versailler Ver­trag von uns getrennt worden. In Ost und West, in Süd und Nord sind dem lebendigen deutschen Leib Stücke abgerissen worden. Deutschlands Gren­zen bluten. Der Portragende schilderte dann den harten Kampf der Grenzlanddeutschen um deutsche Art und Sitte in den einzelnen Gebieten. Mit der Verlesung eines Kapitels aus dem BucheLand im Schatten" von F. H. Kratze, das ins polnisch gewordene Grenzland führt, und mit der Hoffnung, daß es unserer Regierung gelingen werde, das Ansehen des Reiches nach außen immer fester und stärker zu gestalten, daß sich die blutenden Wunden an Deutschlands Grenzen bald wieder schließen, endete der Vortrag.

* Königsberg, 10. Mai. Der 35 Jahre alte Bergmann Heinrich Müller von hier zog sich in Ausübung seines Berufes eine fchwereKnie- verletzung zu. Der Verunglückte wurde in die Klinik nach Gießen gebracht.

Die

hinter

Den Papieren

Frankfurt 0.2JL

Berlin

Schluß« kurs

Schluß!. Abmd­börse

Schluß, rurd

Schluß!. Mittag« börse

Oafum

1.5.

9.5.

8.5.

9.5-

6% Deutsche Retchsanleihe v. 1927

100,4

100,25

100,25

100,25

4% Deutsche Relchsanl. von 1934

96,75

96,75

97

97

6y2% Doung.Anleihe von 1930 ..

102

101,75

101,9

Deutsche Aul.-Ablos.-Schuld mit

Auslos.-Rechten .............

115

115,13

114,9

115,25

4/i% Deutsche Reichspostschatzan-

Weisungen von 1934, I.......

6% ehern.8% Hess. Bolksstaat 1929

100,4

100,5

100,5

100,4

(rückzahlb. 102%) ............

98,25

98,25

98,25

97,75

*Vi% etjem. Hessische Landesbank Darmstadt Gold 81.12........

96,25

96,25

6Yt% ehern. Hess. Landos-Hypo-

thekenbank Darmstadt fiiaui ...

100,5

100,4

.

_

4%% ehern. 8% Darmst. Komm.

Landesb.Goldschuldverschr. N.6

92

92

_

_

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

AuSlvs.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An-

120

120

119,65

120,5

leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten

116

116

116,13

116,13

4Vi% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

96

96

_

6yL% ehern. 4y?% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Piandbriefe.......

100,8

100,65

6yt% ehern. 4ya% Rheinische

Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....

101

101,13

101

101,25

*¥*% ehern. 8% Pr. Landespfand, vriefanstalt, Pfandbriefe 8L 19

96,75

96,75

96,75

96,75

4Yi% ehem. 7% Pr. Landespfand» vriefanst., Gold Komm. Cbl.VI

96,75

96,75

96,75

96,75

Steuergutsch.BerrechnungSk. 35-39

105,9

105,9

105,9

105,9

4% Oesterreichische Goldrente....

27,5

27,5

27,75

27

4,20% Oesterreichische SUberrente

1,13

1,13

4% Ungarische Goldrente.......

8,1

8,05

8

8,1

4% Ungarische Stoatsrente v. 1910

7,9

7,95

4y2% desgl. von 1913..........

7,9

7,9

7,65

8

5% abgest. Goldmexikaner von 99

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

13,75

13,9

13,75

14

Serie l.....................

9,5

w

10

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 0. H., Lombardzinssuß 5 v. H.

Frankfurt a. M

Serkin

Schluß- kurd

Schluß!. Abend­börse

Schluß« rurd

Schluß!. Mittag- börsc

Datum

8.5.

9.5.

8-5.

9.5.

4% desgl. Serie 11 .............

5% Shiman. vereinh. Rente v. 1903 4y2%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente ..

2V4% Anatolier ..............

Hamburg-Amerika-Pakel .....0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. o Norddeutscher Lloyd .........o

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 5 Commerz, und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Tisconto-

Gesellschaft................o

Dresdner Bank..............o

Reichsbank ....... 12

A.E.G......................0

Bekula.................... 10

Elektr.Lieferungsgesellschaft... 5

Licht und Kraft ........... 6yt

Felten & Guilleaume.........0

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5 Rheinische Elektrizität ........5

Rhein. Wests. Elektr..........6

Schuckert L Co............... 4

Siemens L Halske............7

Lahmeyer L Eo..............7

Buderus ....... 0

Deutsche ErdSI............ 4

Gelsenkirchener..............0

Harpener...................0

Hoesch EisenKöln-Neuesseu .. 0

Alse Bergbau ...............6

Alse Bergbau Genüsse........6

Klöcknerwerke.............JU

Mannesmann-Röhre«........ 0

9,5 4,5

4,3

36,9

32,75

35,25

87

111,25

93

93,5

93,5

161,25

38

133,75

106,25

122,25

94

124,9

123,5

103,5

153,5

121

99,4 107

105,5

149,75

123,5 90,25

78,9

9,5 4,55

4,25 37,25

32,4

35 88 111,5 » 93,75

94

94 161,5

38

135 106,75 123,13 94,25 124,13

124

104,75 153,75

121

96,25 107,5

105,75

125,5 90,5

79,4

4,65

6,75

4,35

37

32,65 27

35

86,9

111,5

93

93,5

93,5

161,4

37,9 133,75 106,25 122,25

94 124,13

123,5

103,9 153,75

121

99,25 107,25

105,5

94,4

150

123,65

90,5 79,25

4,65 6,9 4,3

37,13

32,5

27

35

88

110,5 93,75

94

94

161,5

38,13 134,9

106,25 122,9

94,4

123,9 124

104,75 154 121

96

107,65

105,5 94,75

154,5

126

90,25

79,25

Frankfurt a. M.

Serkin

Schluß« hird

Echlußk. Abend­börse

Schluß« furd

Gchlußk. Mittag­börse

Datum

Mansfelder Bergbau.........8

Kokswerke............. 5

Phönix Bergbau......... 0

Rheinische Braunkohlen .....12

Rheinstahl ................ 3 yt

Bereinigte Stahlwerke........0

Otavi Minen .......... 0

Kaliwerke Aschersleben........5

Kaliwerke Westeregeln........5

Kaliwerke Salzdetfurth.....?y,

3. G. Farben.Jndustrie.......7

Scheideanstalt............. 9

Goldschmidt ................ 0 Rütgerswerke................

Metallgesellschast..............

Philipp Holzmann...........0

Zementwerk Heidelberg ......5

Cernentwerk Karlstadt.........4

Schultheis Patzenhofer ....... 4

Mu (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg...................0

Zellstoff Waldhof ............0

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gas ...............7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum...........6

Orenstetn L Koppel..........0

Westdeutsche Kaufhof......... 0

Chade.................. 0

Accumulatoren-FabrS....... 12 Conti-Gummt ............g

Gritzner.....................

Matnkraftwerke Höchst a.M^.. 4

Süddeutscher Zucker.........8

8.5.

105,5

213,5 105,5

80,5

17,9

119 '19,5

165

143

220

97,25

112,25

97

90,75 115,4

53,75 111,4

113,75

82,5

91

154,75

36,75

277

148

16775

9.5.

105,5

215,5

106,5

80,5

18,13

120

165

143,25

223

98,25

112,75

97,25

91,75

115

136

54,25

114

113,5

83,4

91,25

162

35,75

283

160

148,25

36

8.5.

105,75 115,13

213,5 105,4

80,13 17,9 118,65

119,5 165

143

98 111,75

97

109 53,9

112

113,75

83 124,25 90,75 154,5

86,9 35,65

276

143

35,75

167,85

9.5.

105,65

116

215,25 106,5

80,4 18,13 120,5 120,5

165

143,4

98,5 112,65

97,25

92,25

110,4

54,5

113,5

114

83,5 124,25

91,25 162,5 87,25 35,65

283 160,5 148,25

36

167,5

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 211.

Banknoten.

8.Mai

9-Mai

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Srief

Geld

Brief

Buenos Aire.

0,658

0,662

0,658

0,662

Brüssel.....

41,98

42,06

41,98

42,06

Rio de Jan.

0,201

0,203

0,201

0,203

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

53,66

53,76

53,82

53,92

Danzig.....

46,89

46,99

46,90

47,00

London .....

12,015

12,045

12,055

12,085

Helsingfors..

5,305

5,315

5,32

5,33

Paris ......

16,38

16,42

16,38

Holland ....

168,13

168,47

168,21

168^55

Italien.....

20,53

20,57

20,53

20,57

Japan ......

0,707

0,709

0,709

0,711

Jugoslawien.

5,649

5,661

5,649

5,661

Oslo..... :

60,39

60,51

60,58

60,70

Wien.......

05

49,05

10,96

Lissabon....

10^91

10^93

10,94

Stockholm...

61,96

62,08

62,15

62,27

Schweiz ....

30,39

80,55

80,39

80,55

Spanien....

33,95

34,01

33,95

34,01

Prag.......

Budapest ...

10,36

10,38

10,36

10,38

Neuyork ...

2,486

2,490

2,486

2,490

Serkin, 9.Mai

Geld

Srie>

Amerikanische Noten..............

2,438 41,82 53,61

12,02

16,32

167,79 20,01 60,37

61,34

80,16

33,48

2,458

41,98

53,83

12,06

16,38

163,47

20,09

60,61

62,18

80,48

33,62

Belgische Noten..................

Dänische Noten .................

Englische Noten .................

Französische Noten ...............

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Noten.................

Ungarische Noten................