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Oberheffen
Gedenket der hungernden Doge!! Schützt die Tiere vor der Kälte!
fachen Sieg-Heil auf den Führer wurde die sammlung geschlossen.
gen nicht bestätigt worden. Kahn sagt selbst, daß et allein als Täter in Frage komme und daß Wohl« fahrt unbeteiligt sei. Eine eingehende Nachprüfung der Angaben beider Beschuldigter ergab, daß ein dringender Tatverdacht gegen Wohlfahrt nicht mehr besteht. Er steht offensichtlich mit der Brandstiftung in keinerlei Verbindung; der Oberstaatsanwalt hat deshalb die Aufhebung des Haftbefehls gegen Wohl« fahrt und dessen Entlassung aus der Untersuchungshaft in die Wege geleitet. Das Motiv der Tat ist in erheblichen wirtschaft«
lichen Schwierigkeiten zu suchen.
Büchertisch.
— „D e r Kampf ums Matterhorn." Ein Tatsachen-Roman von Carl Haensel. In Leinen gebunden 2,85 RM.' Verlag I. Engelhorns Nachf., Stuttgart. — (238) — In einer sorgfältig ausgestatteten billigen Volksausgabe, mit 16 ausgezeichneten Matterhornbildern nach Aufnahmen von Walter Mittelholzer, Professor Dyhrenfurth u. a. liegt der berühmte Tatfachenroman von Carl Haerrsel „Der Kampf ums Matterhorn" vor. Der erbitterte und tragische Wettkampf des englischen Touristen Whymper mit dem italienischen Bergführer Carrel
um die Erstersteigung des großen Berges, dieser mit übermenschlichen Anstrengungen und unter Aufbietung alles hochalpinistischen Könnens geführte Wettkampf wird von Haensel sachlich und doch mit großer innerer Spannung geschildert. So entstand eine moderne Heldendichtung, deren Helden, die einsame, ungeheuer aufragende Felspyramide des Matterhorns und der einsame von den Bergen besessene und Willensstärke Whymper, jeden in ihrer Größe und Schicksalsverflochtenheit überwältigen und ergreifen.
— Professor K. A. Eckhardt: „Das Studium der Rechtswissenschaft". Kartoniert 1,— RM. Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg. — (24) — Die Schrift Professor Eckhardts, des Referenten im Reichswissenschaftsministerium, enthält die „Richtlinien des Studiums für die Rechtswissenschaft", dem ein Semesterplan angefügt ist, und das Referat des Verfassers, in dem kurze Erläuterungen über den Inhalt und das Ziel der einzelnen Vorlesungen gegeben werden. Diese Veröffentlichung wird allen Studenten und Dozenten willkommen sein, die sich mit der Neuordnung des juristischen Studiums vertraut machen wollen. Insbesondere kommt dem Referat eine besondere Bedeutung zu insofern, als der Verfasser hier Begründungen für die Gestaltung der Studienreform gibt.
Oer Reichstheaterzug in Heuchelheim.
□ Heuchelheim, 8. März. Am gestrigen Donnerstag war der Reichstheaterzug der NS. - Gemeinschaft „Kraft durch Freude" in unserem Dors zu Gast. Am Nachmittag machten die großen Kraftwagen eine Propagandafahrt durch die Straßen und fanden bei der Einwohnerschaft allgemeine Bewunderung. Am Abend wurde in der Turnhalle die Operette „Der Vetter ans Dingsda" von Eduard K ü n n e ck e gegeben. Die Aufführung stand auf hoher künstlerischer Stufe und zeigte, daß es das Bestreben des Theaterzuges ist, auch dem flachen Lande gute Theaterkunst zu zeigen. Alle Darsteller spielten ihre Rolle gut und ernteten starken Beifall. Die musikalische Begleitung wurde von dem Landes-Symphonie-Orchester unter der Leitung von Paul Cornelius sehr gut ausgeführt. Die Besucher waren sehr befriedigt, und man hofft, daß der Theaterzug der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" noch öfter in Heuchelheim zu Gast sein wird.
50 Jahre DHE. in Lich.
[Q ß i d), 8. März. Für das am 16. Juni in unserer Stadt abzuhaltende Jubelfest des 5 0 jähri - gen B e st e h e n s des V H C. - Z w e i g v e r - eins Lich werden jetzt schon Vorkehrungen getroffen. Die einzelnen Arbeitsausschüsse sind bereits gebildet und haben ihre Tätigkeit begonnen. Unter dem Vorsitz des Lehrers H i l d tagte heute der Presseausschuß und verteilte seine Arbeit unter die einzelnen Mitglieder. Vor allem wird Wert' darauf gelegt, den aus weitem Umkreis zu erwartenden Gästen eine bebilderte Festschrift in die Hand zu geben, die sie mit den Sehenswürdigkeiten und Schönheiten unserer Stadt und der Umgegend bekannt machen und ihnen eine bleibende Erinnerung an die Festtage bieten soll.
Landkreis Gießen.
00 Klein-Linden, 8. März. In besonderer Anerkennung ihrer Verdienste um die Förderung des Tierschutzes hat der Gau Rheinfranken- Nassau-Hessen des Reichsbundes Dokstum und Heimat zwei treuen Tierpflegern unserer Gemeinde Ehrenurkunden verliehen. Der Ortsringführer des RVH. überbrachte heute dem Fuhrmann Heinrich Naumann, der vier Jahrzehnte als Fuhrmann im Bergwerk und jetzt feit vier Jahren bei Metzgermeister Wilhelm Hin ter - l a n g tätig ist, und dem Fuhrmann Emil Funke, der auf eine neunjährige Tätigkeit bei Kohlenhändler Wilhelm Jung III. bzw. Philipp Weigel zurückblicken kann, die künstlerisch ausgestattete Urkunde unter Würdigung ihrer Verdienste um die Bestrebungen des Tierschutzes.
Preußen.
Zuchtvieh-Ausstellung und -Versteigerung in Wehlar.
Der Reichsverband der Rinderzüchter Deutschlands, Abteilung 5, mittedeutsches Rotvieh, veranstaltet am kommenden Donnerstag, 14. März, in Wetzlar die 63. Ausstellung und Zucht- vieh-Versteigerung für mitteldeutsches rotes Höhenvieh. In Verbindung mit der Rotviehversteigerung findet ein Zucht-, schweineverkauf des Schweinezuchtverbandes Biedenkopf-Wetzlar statt. Näheres in der heutigen Anzeige.
Geständnis eines Brandstifters.
LPD. Frankfurt a. M., 8. März. Zu dem Brand des Geschäftshauses der Firma Veit Wohlfahrt auf der Zeil in Frankfurt a. M. teilt der Oberstaatsanwalt beim Frankfurter Landgericht mit:
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei sind zu einem gewissen Abschluß gelangt. Das Ergebnis geht dahin, daß der von vornherein bestehende Verdacht, daß das Feuer vorsätzlich angelegt ist, seine endgültige Bestätigung aefunöen hat. Unter dem Eindruck des erdrückenden Beweismaterials hat von den beiden beschuldigten Geschäftsinhabern Julius Kahn und Friedrich Wohlfahrt der erstere — Julius Kahn — ein Geständnis dahin abgelegt, daß er das Feuer vorsätzlich am Abend des 2. Februar angezündet hat. Der im Anfang besteh-nde Verdacht, daß Friedrich Wohlfahrt an der Brandlegung beteiligt fei oder wenigsten ein Vorwissen
§ Großen-Linden, 8. März. Wie man erfährt, soll in der neuen Schule im Dachstock ein Raum für Schulungen geschaffen werden. Hierzu werden auch der Singsaal sowie die Küche für die MädchenfortbLdungsschule benötigt. In der alten Schule sollen Umänderungen für die Räume der Bürgermeisterei und des Gemeinderechners vorgenommen werden.
J) Lollar, 8. März. Mit Beginn dieses Monats trat Lehrer Pg. Jacobi in den wohlverdienten Ruhestand. Seit seinem Abgang vom Lehrerseminar in Friedberg war er ununterbrochen an der hiesigen Volksschule segensreich tätig und erfreute sich allgemeiner Wertschätzung. Schon seit Jahren ist er ein Anhänger Adolf Hitlers. Seit dem Tode von Rektor Keller lag tue Leitung der hiesigen Schule in seiner Hand. Mit Bedauern und mit besten Wünschen sieht die Gemeinde Lollar den beliebten, tüchtigen Lehrer aus seinem Amte scheiden.
+ Grünberg, 9. März. Am Freitagabend gastierte hier der Theaterzug des Reichspropagandaamtes der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude". Gegeben wurde die Operette von Künne cke „Der Detter aus Dingsda". Die wohlgelungene Aufführung hinterließ allgemein einen guten Eindruck und erntete reichen Beifall. Daß auch auf dem flachen Lande Bedürfnis nach guten Theatervorstellungen vorhanden ist und ein solches Gastspiel freudig begrüßt wird, bewies der sehr starke Besuch. Die geräumige Turnhalle war ausverkauft.
Kreis Alsfeld.
* Groß-Felda, 8. März. Die Holzfällerei ist zu Ende, lieber 50 Arbeiter haben dabei seit Mitte November lohnenden Verdienst gefunden. Die Mehrzahl der Holzfäller findet im Sommer als Bauarbeiter Beschäftigung. — Eine Reihe hiesiger Vereine hielt in den letzten Wochen Generalversammlung ab, die in den üblichen Formen stattfanden. Der Turnverein unterhielt auf einem Familienabend feine Gäste mit einem reichen Programm. Eine eifrige Werbetätigkeit zeigt der hiesige O b st - bauöerein. Er erstrebt vor allem einen erhöhten Anbau von Obstbäumen. Auf seine Veranlassung wurden in den letzten Jahren mehrere hundert Öbstbäume bestellt und angepflanzt. Einige Mitglieder haben sogar Obstbgumstücke angelegt.
st. Kirtorf, 8. März. Dieser Tage fand bei Kamerad Schaaf die Generalversammlung des diesigen Kriegervereins statt. Der Vereinsführer Heinrich Schäfer gedachte zunächst des verstorbenen Reichspräsidenten, dann des Generalleutnants v. Horn und des im vergangenen Jahre verstorbenen Mitglieds Th. R e i ch m a n n. Die Toten wurden in der üblichen Weise geehrt. So
dann gab der Vereknsführer einen Ueberdlick fiberlnon der Bandlegung hatte, fft durch W (Frmftfffflie
das Wirken des Vereins im vergangenen Jahr----
und betonte, daß der Verein an allen bedeutsamen nationalen Veranstaltungen teilnahm. Eine besondere Ehrung wurde sodann dem Ehrenmitglied Karl Otto zu dessen 80. Geburtstag zuteil. Der Rechner Ludwig Schombert trug die Jahresrechnung vor, die geprüft und für richtig befunden wurde. Dem Rechner wurde Entlastung erteilt. Der Vereinsführer ernannte den Kameraden Otto Faul- d r a t h zum ersten Schießwart mit dem Auftrag der Gründung einer Schießabteilung. Freiherr Schenck forderte die Kameraden auf, auch die schlechteren Schützen, der Schießabteilung beizutre- tcn. Diese Anregung wurde begrüßt und alle Mitglieder erklärten ihren Beitritt zur Schießabteilung. Im weiteren Verlauf des Abends wurde beschlossen, das 60jährige Bestehen des Vereins in diesem Jahre voraussichtlich am 2. Pfingftfeiertag mit einem Preisschießen und einer kameradschaftlichen Feier zu begehen. Mit dem Worte: „Alles für Deutschland und Adolf Hitler" und mit einem drei- *■ *■' Ver-
1864a
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D6r Naturforscher vereint mit Natur und Technik
Bebilderte Monatsschrift für das gesamte Gebiet der Naturwissenschaften und ihre Anwendung in Naturschutz, Unterricht,Wirtschaft und Technik. Herausgeber:
Dr. Richard Rein
„Der Naturforscher“ ist die allgemein verständliche, hochwertige naturwissenschaftliche Monatszeitschrift für geistig Anspruchsvolle, die bei hervorragender Ausstattung nicht auf oberflächlichen Aufputz, sondern *f Gehalt eingestellt ist. „Der Naturforscher“ bietet Beiträge in Bild und Wort von angesehenen u bedeutenden Mitarbeitern ausallenGebieten d.Naturwissenschaften. Preis: vierteljährlich nur RM. 2.50. - Probehefte und Werbeblätter kostenlos.
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Brennholzversteigerungen der Stadt Gießen.
A. Montag, den 11. März 1935, 9% Uhr beginnend, aus der Abt. 45a (Stadtwald) und 19a (Philosophenwald), Försterei Rödgen:
30,5 rm Buchen- und Hainbuchenscheiter 1. Kl.
137,2 „ Eichenscheiter 1. Kl.
24,1 „ Eichenscheiter 2. Kl.
10,7 „ Kiefern- und Fichtenscheiter 2. Kl.
17,9 „ Buchen- und Hainbuchenknüppel
98,3 „ Eichenknüppel
12,6 „ Kiefern- und Fichtenknüppel
3,9 „ Eschenknüppel
1720 Wellen Buchen- und Hainbuchenreisig
2. und 3. Kl.
22,0 rm Eichenstammreisig 1. Kl.
55,0 „ Buchen- und Eichenstöcke
Das Holz aus dem Philosophenwald kann nicht vorgezeigt werden; vorherige Besichtigung wird daher empfohlen.
Zusammenkunft: Grünberger Straße, 8. Schneise.
B. Mittwoch, den 13. März 1935, 9% Uhr beginnend, aus den Abteilungen 40b, 44a und 45c (Sladtwald), Försterei Rödgen:
3,9 rm Buchenscheiter 1. Kl.
53,8 „ Eichenscheiter 1. Kl.
6,4 „ Kiefern-, Eschen- u. Erlenscheiter l.Kl.
3,4 „ Buchenknüppel
36 7 „ Eichenknüppel
4,6 „ Kiefern- und Fichtenknüppel
32,7 „ Erlen- und Eschenknüppel
3,2 „ Birkenknüppel
100 Wellen Buchenreisig 3. Kl.
21,9 rm Eichenstammreisig 1. Kl.
11,3 „ Fichtenstammreisig 1. Kl.
14.2 „ Erlen- und Eschenstammreisig l.Kl.
1265 Wellen Kiefernstammreisig 2. Kl.
17,2 rm Eichenstöcke.
Das Holz aus der Abt. 40b kann nicht vorgezeigt werden, vorherige Besichtigung wird daher empfohlen.
Zusammenkunft: Grünberger Straße, 7. Schneise.
C. Freitag, den 15. März 1935, 9% Uhr beginnend, aus der Abteilung 49 (Stadtwald) und 1b, 2b, 3, 4b und 6a (Stolzenmorgen), Försterei Rödgen:
1,8 rm Buchenscheiter 1. Kl.
4,8 „ Eichenscheiter 1. und 2. Kl.
5,4 „ Kiefernscheiter 2. Kl.
165,7 „ Fichtenscheiter 1. und 2. Kl.
2,3 „ Eichenknüppel
7,7 „ Kiefernknüppel
93,7 „ Fichtenknüppel
2,8 „ Buchen- und Eichenstammreisig 1. Kl.
5,2 „ Fichtenstammreisig 1. Kl.
125 Wellen Buchenreisig 3. Kl.
930 „ Fichtenreisig 3. Kl.
Das Holz aus dem Philosopstenwald kann nicht vorgezeigt werden; vorherige Besichtigung .wird daher empfohlen. 1380C
Zusammenkunft: Anneroder Weg, 12. Schneise.
Gießen, den 8. März 1935.
Bürgermeisterei Gießen. Ritter, Oberbürgermeister.
Bekanntmachung.
Die Arbeiten für 40 000 cbm Erdbewegung bei dem Ausbau der Schlageterstraße sollen auf Grund der RDO. öffentlich vergeben werden. Verdingungsunterlagen und Angebotsvordrucke sind ab Montag, den 11. März 1935, bei uns erhältlich. 13690
Angebote sind spätestens zum Eröffnungstermin am Montag, dem 18. März 1935, vormittags 10 Uhr, an das Städtische Hoch- und Tiefbauamt, Asterweg Nr. 9, abzugeben, wo die Oeffnung der eingegangenen Angebote im Beisein der erschienenen Anbieter erfolgt.
Gießen, den 8. März 1935.
Städtisches Hoch- und Tiefbauamt, G r a v e r t.
137QA
bei uns der An- 13650
tag. den 18. März 1935, 10 Uhr, portofrei einzureichen, wo anschließend die Oeffnung geböte erfolgt.
Zuschlagsfrist: 8 Tage.
Arbeitsbeginn: Sofort nach Zuschlag.
Gießen, den 7. März 1935.
Provinzialdirektion Oberhessen. Tiefbauamt.
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Arbeitsvergebung.
Die Arbeitsausführungen sowie Lieferung der Baustoffe für die Verbreiterung der Usabrücke bei Friedberg und die damit im Zusammenhang stehende Kurvenverbreiterung im Zuge der Reichsstraße Frankfurt—Gießen—Kassel sollen auf Grund der „Verdingungsordnung für Bauleistungen (V. O. S.J" im öffentlichen Wettbewerb vergeben werden.
Angebotsvordrucke sind ab Dienstag, den 12. März 1935, auf unserem Büro, Gießen, Hitlerwall 37, Zimmer 12, erhältlich, wo auch die Pläne zur Ein- sicht offenliegen.
Zusendung der AngLbotsvordrucke durch die Post nur gegen Rückporto.
Es können nur solche Firmen berücksichtigt werden, die nachweislich ähnliche schwierige Umbauarbeiten schon mit Erfolg ausgeführt haben.
Ortsbesichtigung: Donnerstag, den 14. März 1935, 10 Uhr, an der Usabrücke bei Friedberg.
Die Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen (Submission) bis Man-
Bekanntmachung.
Durch Verordnung des Herrn Reichsministers der Finanzen vom 28. Dezember 1934 ist mit Wirkung vom 1. April 1935 die Verwaltung der Erbschaftssteuer für die Bezirke sämtlicher Finanzämter Oberhessens dem Finanzamt Gießen übertragen worden.
Gießen, den 7. März 1935. 13960
Finanzamt Gießen.
Die Abgabe des Gespüls und der sonstigen Speise- abfälle wird auf dem Submissionsweg für die Zeit vom 1. April 1935 bis 31. März 1936 vergeben.
Die Bedingungen können hier eingesehen werden.
Gebote, in welchen die Bedingungen anzuerkennen sind, sind bis spätestens 19. März 1935, vormittags 10 Uhr, schriftlich einzureichen mit der Aufschrift: „Gebot auf Gespül usw.". 13660
Gießen, den 6. März 1935.
Direktion der Landes-Heil- und Pflegeanstalt bei Gießen.
Holzversteigerung
Donnerstag, den 14. d. M., 9 Uhr, in der Wirtschaft des Georg Sommer VI. zu Watzenborn aus den Forftorten Zellenrod 9, 29, Tempel 10, 12, 13, 25, 26, 27, 47, Schindanger 14, Dörnergrund 28, 46, 56, Kolfterwiese 44, 45, Buchenberg 57, 58, 59, Rabenpfuhl 49 u. a. der Försterei Baumgarten:
Scheiter rm: 29 Buche I und 4 II, 0,9 Hainbuche, 40 Eiche I und 3 II, 7 Esche, 0,6 Elsbeere, 272 Kiefer I und 9 II, 3 Fichte I und 107 II; Knüppel rm: 15 Buche I und 0,6 II, 37 Eiche, 0,4 Esche, 38 Fichte I und 45 II; Reisig I. Kl. (Knüppelreisig) rm: 109 Eiche, 1,6 Esche, 128 Kiefer, 40 Fichte; Reisig II. Kl. (Stammreisig) 100 Wellen: 29 Buche, 15 Eiche; Reisig III. Kl. (Astreisig) 100 Wellen: 11 Buche, 0,3 Esche, 3 Eiche, 0,1 Elsbeere, 0,8 Fichte; Reisig IV. Kl. (Schlagreisig) 100 Wellen tax.: 8 Kiefer, 13,5 Fichte; Stöcke rm: 10 Eiche, 58 Kiefer, 0,5 Fichte. 13820
Die blau unterstrichenen Nummern kommen nicht zur Versteigerung. Vorherige Besichtigung des Holzes wird empfohlen.
Gießen, den 8. März 1935.
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