Ausgabe 
9.2.1935
 
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3U- Verschiedene Vertreter Bevölkerungsteile,

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Wie sieht es in der Wirtschaft aus?

1933 schuf

Oie Gaarsammlung der Studentenschaft.

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Oer Iieichsverkehrsminister 60 ZaKre

Am 9. Februar vollendet Reichspost- und Reichs- verkehrsminister Freiherr von Eltz-Rübe- n a ch sein 60. Lebensjahr. Freiherr von Eltz- Rübenach wurde in Wahn (Rheinland) geboren. Er studierte Maschinenbau und arbeitete danach praktisch in den Eisenbahnwerkstätten des Direk-

s ch e r ui,u uiiiiciuci,

Griechen und Juden, haben sich ebenfalls um Par­lamentssitze beworben, und zwar auf Wunsch des Staatspräsidenten selbst. Drei von ihnen j e ein Jude, Armenier und Grieche sind Abgeordnete geworden.

Berlin, 8. Febr. (DRB.) Das Deutsche Nachrichtenbüro teilt mit:

Das halbamtlicheGiornale d'Italia" be­richtet unter der UeberschriftEine Goebbels- Rede über das Aktionsprogramm für die Rück­kehr aller Deutschen ins Reich" u. a., daß Reichsminister Dr. Goebbelsunlängst in einer Rede erklärt habe, im Propagandaministerium seien bereits alle Maßnahmen getroffen; sobald das Außenpolitische und das Wehrpolitische Amt vom Führer ihre neuen Direktiven erhalten haben,! würden wir alle geschlossen einen Kampf entfalten, der die Welt in Verwirrung setzen könnte. Er glaube, daß zuerst die M e m e l f r o n t und das deutsche Oe st erreich herankommen. Nichts aber schließe aus, daß diese Aktion auch gleichzeitig ge­führt werde. Wir müßten mit allen uns zur Ver­fügung stehenden Mitteln den Weg für die Rückkehr aller Deutschen ins Reich öff­nen. In Zukunft dürfe es in Europa nur ein ein­ziges Deutsches Reich geben. Das würde nicht nur vom Führer vertreten, sondern auch vom gesetz­mäßigen Träger der deutschen Waffen, der deut­schen Reichswehr.

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sämtlich mit Einstimmigkeit durchge­kommen. Die unabhängigen Abgeord­neten sind mit den Stimmen der Volkspartei und auf ausdrückliche Empfehlung der Staatsleitung und der Partei gewählt worden. Ihnen fällt die Rolle einer unabhängigen Kritik - ** * ~ ' ........

Bei den Maiwahlen werden mindestens drei Parteien um den Erfolg ringen: Die Regie­rungspartei mit dem Liftenträger I e f t i t ch,

i ov t i s ch - s e r b i f ch e Bauernpartei mit Matschekan der Spitze und die sog. Volks- parter mit dem jetzigen Abgeordneten Hod- 1 ch e r a als Listenführer. Dr. Matschet teilte Jo- wanonntsch mit, er habe die Absicht, im Wahlbünd- ni9 rnit den serbischen Landwirten für die Ver­wirklichung der kroatischen Ziele im Rahmen des südslawischen Staates zu kämpfen, d. h. mit anderen Worten, er werde sein autonomistisches Programm gegenüber der zentralistischen Verfassung aufrecht'erhalten Er fugte jedoch hinzu, daß die Wahrscheinlichkeit nur gering seiunter dem jetzigen Regime" sein Programm durchsetzen zu können. Er scheint dem­nach entschlossen zu sein, den Kampf um die kroati­schen Forderungen mit der alten Entschiedenheit wieder aufzunehmen.

Wahlen in der Türkei.

Istanbul, 9. Febr. <DNB.) Am Freitag fan- den in der Türkei die Wahlen zur fünften großen Nationalversammlung statt bei Denen rund 400 Abgeordnete darunter 17 Frauen gewählt wurden. 16 Abgeordnete sind unabhängig, während die übrigen einschließ­lich der Frauen der Regierungspartei, der einzigen türkischen Partei, angehören. Diese Wahl ist die, erste in der Geschichte der Türkei, die unter Beteiligung der Frauen vor sich gegangen ist. Die neu gewählte Nationalversammlung wird im März in Ankara zusammentreten. Die Bevölkerung hat überall geflaggt, viele Gebäude waren fest­lich beleuchtet. Am Abend fanden in den Versamm­lungshäusern der Republikanischen Volkspartei F e i- e r n zu Ehren der neuen Volksvertretung statt. Die Parlamentswahlen find in der Türkei nicht Kampf­angelegenheit verschiedener Parteien, sondern gleichgestimmter Ausdruck des Volks­willens. Daher ist eine Wahlunruhe hier unbe­kannt, wie sie im parlamentarisch-demokratischen Staatswesen üblich ist. Die Kandidaten der von Re­gierung und Partei ausgestellten Wahllisten sind

kannten Gründen alle europäischen Preise weit unterbieten kann.

*

An den internationalen Rohstoff­märkten sind neue Preisrückgänge eingetreten. Getreide, Kaffee, Zucker, Baumwolle, Wolle, Kup- fer, Blei, Kautschuk u. a. m. sind weiter im Preise gesunken. Befestigt haben sich dagegen die inter­nationalen Marktpreise für Kakao,' Tee, Hanf, Flachs, Zmn Rohöl usw. Der Preisdruck überrooq aber roeitaus. Denn die wichtigsten Märkte, wie die für Getreide, Wolle und Baumwolle, weisen Preis­rückgänge auf. Ein katastrophaler Preissturz ist auf dem Pfeffermarkt eingetreten. Der Lon- Ooner Pfefferpool, der bisher die Pfefferpreise fünft- uch hochhielt, ist in Schwierigkeiten geraten. Wahr» chemlich wird die niederländisch-indische Regierung, die über 80 Prozent der Pfefferproduktion der gan- 3en Welt verfügt, nun den Versuch machen, durch eine Restriktion der Pfefferausfuhr ein neues Ge» gegengewicht gegen den Preissturz zu schaffen. Der Pfefferverbrauch ist in vielen Ländern, so z. B. auch in Deutschland stark zurückgegangen. Auch in die- em Falle hat sich gezeigt, daß die Aufrechterhal­tung überhöhter Preise durch Trustbildung und an­dere künstliche Mittel in kritischen Zeiten nutzlos ist.

Der Aufbau

des Reichsnährstandes.

Die Zusammenschlüsse auf dem Gebiet der Marktordnung.

An allen deutschen Hochschulen fanden Appelle der Studierenden zum Gedenken der deut* chen Brüder von der Saar statt. Gleichzeitig wurde der Verkauf des Saarabzeichens der Deutschen Studentenschaft eröffnet. Auf dem Appell der Berliner Friedrich-Wil­helm-Universität sprachen vom Balkon des Universitätsgebäudes aus der Reichsführer der Deut­schen Studentenschaft, Pg. F e i ck e r t, und der Kreisfuhrer und Studentenschaftsführer der Uni- oersttat Berlin, Z a p k e. Nach dem erstrittenen Sieg wollen wir, so betonte Pg. Zapke, dem Arbeiter an der Saar dafür den Dank aussprechen, daß er 15 Jahre lang d e m deutschen Volke die Treue gehalten hat. Wir wollen ihm danken, daß er trotz marxistischer Verhetzung und separa­tistischer Verräter am 13. Januar wie ein Mann zum deutschen Vaterlande und zum Führer sich bekannt hat. Mit dem Arbeiter an der Saar verbindet uns eine unzertrennliche Schicksalsgemeinschaft. Reichsschafts, fuhrer Feickert erklärte, die Studenten hätten im Kampf um die Saar in vorderster Front gestanden Unsere Pflicht sei es nun, dem saarlän- dlschen Arbeiter zu beweisen, daß wir nach dem Siege Mitarbeiten wollen an dem großen Auf­bauwerk des Gauleiters B ü r ck e l. Jeder deutsche Student opfere daher heute für die Saarspende und trage das Saarabzeichen der Deutschen Stu- dentenschaft, das ein Erinnerungszeichen fein soll für die Treue der ©aaiL

erzen zu vermindern, werden in gesteigertem Maße L e i ch t m e t a l l e, die vor allem aus Aluminium hergeftellt sind, Verwendung finden. Außerdem soll der Abbau deutscher Eisenerze nach Möglichkeit ge­steigert werden. Professor Ubbelohde wies auf ein neues Verfahren hin, nach welchem eisen arme Erze mit Hilfe von Schwefelkoks auf­bereitet werden können.

Auf dem Gebiete der Erdölversorgung sind dank der neuen Erdölfunde auf deutschem Boden einige Fortschritte gemacht worden. Da aber trotzdem erst ein Zehntel des deutschen Erdöl­bedarfs aus deutschem Erdöl gedeckt wird, muß die Gewinnung von Mineralölen aus Kohle weiterentwickelt und ausgestaltet werden Die Fettversorgung der Seifenindu­strie kann, mindestens zum Teil, aus deutscher Erzeugung erfolgen, indem das feit langem bekannte Verfahren, Paraffin in technische Fett­säuren umzuwandeln, in größerem Aus­maß m Anwendung gebracht wird. Zur Verminde- rung der T e x t i l st o f f e i n f u h r endlich, durch die die deutsche Devisenbilanz besonders stark be­lastet wird, sind viele Wege beschritten worden Er­mahnt seien nur die Vergrößerung des deutschen Flachsanbaues, die Steigerung der Kunst- se i d e n e r z e u g u n g sowie die V e r f p i n n u n a der Stapelfaser, die von der Kunstseiden- industrie gewonnen wird, mit deutschem Flachs Mit besonderem Nachdruck wies Professor Ubbelohde barf ^n,?ubc5 ni$lnur darauf ankommt, die deutsche Industrie von der Einsuhr fremder Roh- stof e unabhängig zu machen, sondern auch darauf deutsche Rohstoffe herzustellen, die den bisher b e k a nnten überle ge n sind, und mit denen Waren erzeugt werden können, die geeignet find ü'geführt zu werden. In dieser Rich­tung sind bereits Erfolge erzielt worden.

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dle Aufgaben gegeben, die der Wissenschaft und der Technik auf dem Gebiet der Rohstoffver­sorgung der deutschen Wirtschaft gestellt sind. Er zeigte, wie diese Aufgabe, einheimische Rohstoffe zum Ersatz ausländischer herzustellen, im einzelnen in Angriff genommen worden ist. Dabei führte er vier Gruppen von Rohstoffen an, die bisher zum größten Teil eingeführt werden mußten und für öie jetzt nach Möglichkeit vollwertige in Deutsch­land erzeugte Ersatzstoffe gefunden werden sollen: ®rje, Mineralöle, Fette und Textil­stoffe. Um die Einfuhr von Metallen und Metall-

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Außenhandel in den beiden wichtigsten in Deutschland reichlich vorhandenen Rohstoften, i n fcn' hat sich im letzten Jahre recht zufriedenstellend entwickelt. Die Ausfuhr von Kohle hat erheblich stärker zugenommen als die Anfuhr. Infolgedessen hat Deutschland im Jahre 1934 rund 23.4 Millionen Tonnen Kohle mehr aus- als -mgefuhrt. Die Eriche haben sich allerdings etwas verringert Immerhin erbrachte der deutsche Kohlenaußenhandel im letzten Jahre wiederum einen U-berschuh oon mehr als 217 Millionen M^rk Die «rotzten Abnehmer deutscher Steinkohle sind Hol­land. Italien. Frankreich und Belgien. Eine sehr starke Zunahme weist die deutsche Eise naus- fuhr auf. Sie stieg von 1,32 Millionen Tonnen im 10^ ous rund 1,82 Millionen Tonnen im Jahre 1934. Der Export mancher Eisensorten so Z. B der von Roheisen Halbzeug, Formeisen und ^be. en war im zweiten Halbjahr 1934 beinahe doppelt so groß als im ersten Halbjahr 1933 Zurück- 8-^?6en ist nur die Ausfuhr oon Walzdraht, weil frffenbe^eh3n^ftn,e. btenu fef)r wichtigen ostasiati-

W* 6anz an die erstarkte japanische Konkurrenz verloren hat, die aus den be-

geftum von Temperament wie ihr ritterlicher Ahn, der Herzog von Marlborough, politische Outsider, die den Kampf suchen, um des Kampfes willen und häufiger Verwirrung stiften, als stete Arbeit leisten, werden nicht Nachlassen, mit ihren augen­blicklichen ultrakonseroativen Freunden die Natio­nalregierung und ihren Premier sowie Baldwins Parteileitung zu berennen. Neben der Jndienoor- lage des Kabinetts ist ihnen noch die auf eine deutsch­französische Verständigung und ein Abkommen zur Begrenzung der Rüstungen hinzielende Europa­politik Simons und Edens in höchstem Grade un­sympathisch. Sie möchten, wie auch die leitenden Männer des britischen Generalstabs, Wiederherstel­lung der Entente mit Frankreich und äußerste Stei­gerung der eigenen Rüstungen. Deshalb ist es auch außenpolitisch von großer Bedeutung, wie die Aus­einandersetzung innerhalb der konservativen Partei verläuft und wie bis zu den allgemeinen Wahlen zum Unterhaus sich die Partei zur Nationalregie­rung stellen wird. Von einer innerpolitischen Klä­rung in England wie in Frankreich hängt auch für bas Gelingen des großen Programms für eine Be­friedung Europas unendlich viel ab.

politische Brunnenvergistung Die Lage des Aeuhaus- und Eigenheimbesitzes

tionsbezirks Köln. 1905 trat er in den Dienst der Preußischen Staatseisenbahn ein. 1911 wurde er technischer Sachverständiger beim Kaiserlichen Gene­ralkonsulat in Neuyork und fand dort Gelegenheit, das amerikanische Eisenbahnwesen zu studieren. Im Weltkrieg wirkte Freiherr oon Eltz von 1916 bis 1917 bei der Neugestaltung der Feldeisenbahnen in Bulgarien mit und wurde dann dem Feldeisen­bahnchef im Großen Hauptquartier zugeteilt. Nach der Verreichlichung der preußischen Staatsbahnen wurde Freiherr oon Eltz 1923 Ministerialrat im Reichsoerkehrsministerium und 1924 Präsident der Eisenbahndirektion Karlsruhe. 1932 übernahm er im Kabinett Papen die Leitung des Reichspost- und des Reichsverkehrsministeriums. Seine große Arbeitskraft und feine umfassenden Kenntnisse des gesamten Verkehrswesens haben sich während der Verwaltung der beiden Aemter in der Durchfüh­rung einer Reihe gesetzgeberischer und anderer organisatorischer Maßnahmen auf allen Verkehrs­gebieten ausgewirkt.

I Berlin, 7. Febr. (DNB.) Der Reichsver­band Deutscher Neuhaus- und Eigen- ^imbefitzer, der nach der Machtübernahme geschaffen wurde, um der Zersplitterung auf diesem Gebiet em Ende zu machen, wird eine Reichs- tagung in Berlin abhalten. Der Führer des Reichsverbandes, Direktor Fischer, und der Ge- Ichaftsfuhrer, Dr. Waerther, gaben der Presse eine Schilderung der Lage des Neuhaus- und Eigen- I heimbefitzes und der Möglichkeit, eine wirt- I s ch a ftliche Besserung zu erzielen.

I Im sogenannten älterenHausbesitz sind in der Nachinflation bis 1931 etwa 20 Milliar­den Mark festgelegt worden, davon 17 Mil-

I narben Leihkapital und 3 Milliarden eigenes Ka- pital. Etwa 95 v. H. des gesamten privaten Haus- desitzes befinden sich in den Händen des mittel ständischen Handwerks, der Ar­beiter, Angestellten, Beamten, Rent­ner und Kriegsbeschädigten. Der grund­sätzliche Fehler der früheren Wohnunaspolitik lag barm, daß man die Mieten im Althaus- besitz durch das Reichsmietengesetz nieber = hielt, was zur Verhinderung einer Bewucherung I des knappen Wohnungsmarktes notwendig war, daß man aber andererseits davon Abstand nahm, die Preisfrage im Neuhausbesitz zu regulieren. Dadurch schuf man ein Mißver­hältnis zwischen Althaus- und Neuhausmieten, das heute bei der großen Belastung des Neuhausbesitzes schwer zu überbrücken ist. Die durch die Brüningsche Notverordnung angeorbnete Zinssenkung war eine holbe Maßnahme. Der Druck auf bie Mieten wurde besonders verschärft durch die Aufhebung langfristiger Verträge, bie sich befonbers , bei dem frei finanzierten Neuhausbesitz katastrophal Sie ist um auswirkte.

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Md- 1U höchster Fl gilt worden n hie man in t Mnchen, Frc genannt die Münchener B gerinnen, d den Knaben,

sn fr! * n cs 8 Setnmr. (DNB.) Reichsminister ? kalter Darre hat jetzt bie vierte SBerorbntma über den oorläufigen Aufbau des Reichs» nahrstandes erlassen, die besonders die auf dem Gebiet der Marktordnung gebildeten 'R u sammenschlüffe betrifft

Reichsnährstandsgesetz vom 13. September 1933 schuf die gesetzliche Grundlage für den Aufbau Des Reichsnährstandes und seiner Marktordnung. Diese will den Absatz landwirtschaftlicher Erzeugnisse im nationalsozialistischen Sinne so lenken, daß für Erzeuger und Ver­braucher volkswirtschaftlich gerecht- f e r 11 g t e Preise entstehen und daß der richtige Ausgleich erzielt wird zwischen -der wirtschaftlichen Tätigkeit der Einzelbetriebe und den Not­wendigkeiten der G e s a m t w i r t s ch a f t und des Gemeinwohles.

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Diese Annahme ist um so mehr berechtigt, als eine Anzahl Jahresberichte führender Fi­nanz- und Wirtfchaftunternehmen vor­liegen, die alle auf den gleichen Nenner abgestimmt sind und der heißt:Es geht aufwärts!" DieVer­einigten Stahlwerke AG." in Düsseldorf kurz Stahlverein genannt, hat in diesen Tagen eine kleine Schrift über die Zulassung von Aktien und Schuldverschreibungen (in hohen Beträgen) erscheinen lassen. Ohne auf die Zahlen einzugehen, sei daran erinnert, daß es sich beim Stahlverein um ein gewaltiges Unternehmen handelt, dessen Lei- stungs- und Absatzverhältnis sich in letzter Zeit recht gehoben hat. Dementsprechend ist auch das Ergeb­nis für das abgelaufene, sechs Monate umfassende Zwifchengeschäftsjahr befriedigend. 30 v. H. des Um­satzes der zahlreichen Betriebsgesellschaften dieses Unternehmens gehen ins Ausland. Beteiligt ist der Stahlverein an 50 großen Firmen und der Wert dieser Beteiligung wird mit 370 Millionen Mark angegeben. Auch hier sieht man der weiteren Ge­schäftsentwicklung mit Zuversicht entgegen. Nach Auflösung der ehemaligen Konzernform ruhen jetzt die Vereinigten Stahlwerke auf den 21 Betriebs­gesellschaften und den Beteiligungen. Einen Begriff von dem Umfang desStahlvereins" erhält man, roenn man erfährt, daß die Hütten- und Walz­werke, die doch nur eine Gruppe der Betriebswerke darstellen, über 55 Hochöfen, 25 Stahlwerke mit 92 Siemens-Martin-Oefen und 7 Elektroöfen ver- fuqen. Einen günstigen Jahresabschluß haben die Stemenswerke ihren Aktionären vorgelegt. Bei der Siemens & Halske AG. ist der Reingewinn von 6,14 auf 6,86 Millionen Mark, bei den Sie- !?^s-Schuckertwerken, die im Vorjahr keinen Ueberschuß erzielt hatten, auf 1,32 Millionen Mark gejtieaen. In dem Geschäftsbericht wird darauf hin- gewiesem daß die Besserung der Geschäftslage hauptsächlich auf die Belebung des Jnlandabsatzes, und zwar vorwiegend auf die Steigerung der Auf-

der Mittel- und Kleinindustrie zurückzuführen ist. Auch im laufenden Geschäftsjahr liegt der Auf- ragsemgang bei beiden Siemensgesellschaften . Vorjahresbenen ber gleichen Zeitabschnitte des , l 3r Förderung des Gewerbefleißes

bm ?lter Ghemifch-Technischen Instituts i 11 h r T.echmfchen Hochschule, Professor |

Ubbelohde, einen interessanten Ueberblick über j

Entwicklung nimmt angesichts der für Mai angesetz­ten Neuwahlen für die Skupschtina die Aufmerk­samkeit der Oeffentlichkeit so sehr gefangen, daß die außenpolitischen Vorgänge stark in den Hintergrund gedrängt werden. Größtes Aufsehen erregte die Nachricht, daß die Kroaten die Absicht haben, in die Politik zurückzukehren. Der Kroatenführer Dr. Matschek, der Nachfolger des erschossenen Ste­phan Raditsch, teilte dem ehemaligen Führer der serbische nLandwirte Dragoljub I o - w a n o w i t s ch mit, daß er dessen Angebot a l s gemeinsamer Li st en träger der Kroaten und serbischen Landwirte angenommen habe.

2)r. Matschek stand in den letzten fünf Jahren unter strenger Polizeiaufsicht. Zweimal war er in Prozesse verwickelt worden, wobei er beim zweiten Prozeß zu drei Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Er mußte zwei Jahre abbüßen. Das dritte Jahr wurde ihm nach dem Tode des Königs Alexander im Gnadenwege erlassen. Sein Bundesgenosse Dra­goljub Jowanowitsch ist Unioerfitätsprofeffor unb war vor dem Staatsstreich im Jahre 1929 Führer des linken Flügels der serbischen Landwirte­partei.

Erst der politische Umbruch brachte in dem so­genannten Reinhardt-Programm in der Zurverfügungstellung eines 50 - Millionen- 3 o n ö s die erste Hilfsmaßnahme, die angesichts der Finanzen des Reichs natürlich beschränkt sein mußte. Von dem Vortragenden wurde mitgeteilt, bafj das preußische Innenministerium bereits ange- funbigt habe, daß biefe Unterstützung in Preußen beibehalten werden soll. Mit ben an ber en Cänbern aber hätten sich bie Ver­handlungen bisher außerorbentlich schwierig gestal­tet. Das große Problem bes Neuhausbesitzes besteht in der Lösung der Frage, wie man bie Mieten auf eine den heutigen Einkommen an­gepaßte Höhe bringen kann. Der Neuhaus­äesitz von sich aus ist hierzu nicht in ber Lage. Eine Angleichung an die Mieten des Alt- hausbefitzes kann nur ftattfinben, wenn auch o i e L a st e n des Neuhausbesitzes an diejenigen des Althausbesitzes angepaßt werden.

Die Not des Neuhausbesitzes ist nicht nur oon der Mietsseite her zu betrachten, sondern, da es sich zum größten Teil um Eigenheimbesitz han­delt, oon der Frage der gesunkenen Einkom- men her. Die Lasten, die seinerzeit der Eigenheimer bei Erstellung des Hauses auf sich genommen hat, standen durchaus in einem zum Einkommen ge­sunden, vertretbaren Verhältnis. Heute aber müssen diese Volksgenossen einen überwiegenden Teil ihres Einkommens nur für öie Saften ihres Eigenheims aufbringen Die Redner sprachen die Hoffnung aus, daß man die Wirtschaftsentwicklung nicht allein auf den Schultern dieser Neuhausbesitzer ruhen läßt, son­dern einen Ausgleich zwischen allen Beteiligten suchen werde, der auf die gegenseitigen wirtschaft­lichen Verhältnisse Rücksicht nimmt.

Die Marktordnung mußte schrittweise auf ben einzelnen Marktgebieten nach neuen Grunb- geöanfen aufgebaut werben. Es war baher zunächst nicht möglich, mit ber Neuorganisation des Marktes den Organisatorischen Aufbau des Reichsnährstandes zu belasten, vielmehr mußten zunächst befon- dere Zusammenschlüsse für einzelne Wirtschaftsgebiete gebildet werden, selbst­verständlich mit dem Endziel, diese nach Aufbau des Reichsnährstandes in dessen Organisation ein- zubeziehen. Diesen Gedanken trägt die 4 Verord­nung über den vorläufigen Aufbau des Reichsnähr­standes Rechnung. Die auf dem Gebiet der Markt- ordnung gebildeten Zufammenschlüffe ge­hören nunmehr dem Reichsnährstand an und sind ihm unterstellt. Die früheren Haupt­abteilungen III und IV werden zufam - m e n 0 e l e g t und bilden gemeinsam mit den ein- 1 -ne. Marktorganisationen (Hauptvereinigungen, wirtschaftlichen Vereinigungen und Beauftragten) den Grundstock für die Bildung einer neuen Hauptabteilung III. Die näheren Einzel

ländische Dor Bürgermeister itiche Selbst; bensaltern 2 graphisches \ sttator vielsa bereits 1898 die Berliner späteren Iah in ber Berl dent vertrat die Förderi bemüht. Re Liebermanr Reichs; au ttn, lange demie der klasse des l

Es handelt sich bei der Wiedergabe dieser an­geblichen Rede um eine politische Brunnen- Vergiftung übelster Art. Sie ist selbstver­ständlich niemals gehalten worden, was auch demGiornale d'Jtalia" bekannt fein dürfte, da es sich ja nicht einmal der Mühe unterzieht, Datum und Ort der Rede anzugeben, sondern nur erklärt, daß sieunlängst" gehalten wor­den sei. Die Art des Vorgehens desGiornale d'Jtalia" wird auf das schärfste und nach­drücklichste z u r ü ck g e w i e s e n. CL «... so verantwortungsloser, als sie nur geeignet ist, ben! durch Wort unb Tat erhärteten Friebenswillen des Führers unb feiner Mitarbeiter in Mißkrebit Zu bringen unb bie ohnehin mit schweren Sorgen belastete internationale Politik aufs neue zu ver- Wi unb in Unruhe zu -ersetzen. Nach Ablauf der Einfpruchasrist »egen die Zins-

<DU0ndtt>tfu)C tttttcnijohhf senkung der Pfandbriefe ist festzustellen, I T ' .V V daß die Zahl der Einsprüche verschwindend gering

Wahlbündnis zwischen ist und das ist aus mehreren Gründen erfreulich.

Kroaten und serbischer Landwirte-Partei bas Verständnis der Pfandbriefinhaber

o ct-c. x s. . rrrVrurt b,c wirtschaftliche Notwendigkeit solcher Maß.

. JrQo< 8. Febr. (DNB.) die innenpolitische nahmen, es zeugt für das Vertrauen, das man der Wirtschaftspolitik Dr. Schachts entgegenbringt. Dann aber wirkt die Zinssenkung wie auch ihre Aufnahme äußerst anregend auf die gesamte Wirt­schaft. Die größte der Aufgaben bestand darin, in einer Zeit wirtschaftlichen Aufstieges an eine Zins­senkung heranzugehen, wobei eine Verknappung des Kapitalmarktes nicht nur vermieden werden wußte, sondern im Gegenteil mit der Durchführung eine Befruchtung erzielt werden sollte. Die Schuld­ner können jetzt allmählich an den Abbau ihrer Verpflichtungen Herangehen und damit zu einer grö­ßeren Bewegungsfreiheit gelangen, die Gläubiger erhalten wieder die Verfügungsmöglichkeit über ihre Kapitalien, die Unternehmertätigkeit aber erhält eine kräftige Förderung. Man darf auch annehmen, daß jetzt so manche Geldsumme, die bisher nutzlos zurückgehalten wurde, den Weg auf den Kapital­markt antritt.

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