Ausgabe 
8.11.1935
 
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Kundgebung ihren Äusklang.

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Reiskirchen, Alsfeld, 8. November 1935.

Die Beerdigung findet Sonntag, den 10. Nov., nachm. %2 Uhr statt

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§ Alsfeld , 5. November. Der B e z i r k s v e r - band Alsfeld des Reichskriegerbun- dcs Kyffhäuser und die SAL. veranstalteten am Sonntagabend im großen Saal desDeutschen Hauses" eine Kundgebung aus Anlaß der Wiedereinführung der Wehrpflicht. Bezirksverbandsführer Georg R e u s ch e r d. I. be­grüßte mit herzlichen Worten die zahlreichen Be­sucher, ganz besonders die Vertreter der Wehr­macht, der Partei und des Arbeitsdienstes. Das ganze deutsche Volk danke seinem Führer Adolf H i t - l e r, der nach langen Jahren der Schmach und der Unfreiheit unserem Volke endlich wieder die Freiheit und Wehrhoheit zurückgegeben habe. Im Mittel­punkt des Abends stand ein Vortrag von Ma­jor a. D. R i e tz s ch (Hanau) überDas Wesen des nationalsozialistischen Wehrgesetzes vom 21. Mai 1935". Der Redner betonte zunächst die Bedeutung der Wehrpolitik, die heute mehr als je eine Ange­legenheit des ganzen Volkes sein müsse. Die ein­zelnen Bestimmungen des Wehrgesetzes erläuterte er an Hand von zahlreichen Vergleichen mit den Verhältnissen in anderen Ländern und den Ein­richtungen früherer deutscher Wehrgesetze. Jnter-

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in der Wirtschaft Arnold eine Partelver- s a m m l u n g statt. Die Hitler-Jugend, Schar Reiskirchen, eröffnete die Versammlung mit dem SprechchorArbeiter Bauern Soldaten", der mit starkem Beifall ausgenommen wurde. Dann sprach der Kreispropagandaleiter Pg. Schmelz über die Wunder der nationalsozialistischen Revolu­tion. Mit dem Gesang des Horst-Wessel-Liedes und mit dreifachem Sieg-Heil auf den Führer und Kanz­ler unseres Volkes Adolf Hitler wurde die Ver­sammlung beendet.

kreis Friedberg.

+ Butzbach, 7. Nov. Gestern wurden die um­fangreichen Straßenbauarbeiten an der Durchgangsstraße nach Nieder-Weisel beendet. An der nach Westen, von der Fahrbahn aus gesehen, gelegenen Seite wurde eine Verbreiterung vorge­nommen, die als Radfahrweg dient und zur Ent­lastung der Fahrbahn wesentlich beiträgt. Der An­bau wunde durch eine Betondecke mit vorangegan- genem Packlager derart befestigt, daß die Straße wohl als Musterbeispiel gelten kann. Die Erweite­rung war dringend notwendig, um dem in den legten Jahren außerordentlich gesteigerten Verkehr aller Art gerecht zu werden, lieber Nieder-Weisel hin­aus nehmen die Erweiterungsarbeiten einen rüsti­gen Fortgang. Bis zum Eintritt des Winters dürften auch diese Arbeiten beendet sein.

Kreis Schotten.

< Schotten, 7. Nov. In seiner jüngsten Sitzung befaßte sich der Gemeinderat zunächst mit der Frage, ob ein Bedürfnis zur Errichtung bzw. Beibehaltung eines Cafes bzw. Wirtschaft am Nordostausgang, Dogelsbergerstraße, vorhanden fei. Die Bedürfnisfrage wurde verneint. Zur

In tiefer Trauer:

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Ludwig Damm, Bauinspektor nebst allen Angehörigen.

Anschaffung eines Sanitätsautos wurde der hiesigen Sanitätskolonne ein namhafter Betrag be­willigt. Der Bürgermeister berichtete im einzel­nen über die Einladung und seine Reise zu dem goldenen Jubiläum des,,Schotte ne r Männerchors Neuyor k". Er wird die Glück­wünsche der Stadt überbringen und ein Geschenk, ein prächtiges Bild von Schotten, das dieser Tage in einem Schaufenster hier ausgestellt wird, über­reichen. Eine Reihe von Punkten, die die Oesfent- lichkeit weniger interessieren, wurde noch behandelt.

Kreis Alsfeld.

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Gießen, den 6. November 1935.

Direktion der Städtischen Betriebe.

Für die vielen Beweise herzlichster Teilnahme beim Heimgange unseres lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank.

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Gießen, den 8. November 1935. 04010

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Am Montag, dem 25. November 1935, vormittags 9 Uhr, werden im Amtsgerichtsgebäude in Gießen, Gutfleischstraße Nr. 1, Zimmer 221, die den a) Weißenberg, Emil, b) Weißenberg, Flora, geb. Llsosser, dessen Ehe­frau, Gesamtgut der Errungenschaftsgemein­schaft (beide zur Zeit in Haifa, Palästina, wohn­haft)

zugeschriebenen Grundstücke versteigert:

Grundbuch für Gießen, Band 2, Blatt 79:

1. Flur I, Nr. 562, Hofrette in der Iudengasse (Warktstrahe 27), 241 qm;

2. Flur I, Nr. 562«/10, Straße daselbst, 6 qm. Schähungsbetrag zusammen - 47 050 R2N. Steuereinheitswert (1.1.31) = 63 600 RM.

Die Versteigerung erfolgt auf Antrag des Ver­walters im Konkurse über das Vermögen des Kauf­manns Emil Weißenberg, früher in Gießen, jetzt in Haifa (Palästina) und gleichzeitig zum Zwecke der Zwangsvollstreckung. 6415V

Gießen, den 12. Oktober 1935.

Im Auftrage des Amtsgerichts Gießen: Karle, Ortsgerichtsvorsteher.

essant war auch die Schilderung der einzelnen Wehr- formen, denen eine besondere Bedeutung zukomme. Das Dolksheer der Germanen, das Standesheer der Ritter, das Landsknechtsheer, stehendes Heer, Miliz usw. sind die wichtigsten Beispiele einer jahr­hundertelangen Geschichte. Das neue deutsche Wehr­gesetz beruhe auf dem Grundsatz der gleichen Wehr- pflicht ohne die Privilegien früherer Zeiten. Zwi­schen Volk und Wehrmacht bestehe eine innige bindung, und Wehrmacht und Nationalsoizalismus hätten die gleichen Grundlagen. Das Deutsche Reich, das nun seine Wehrhoheit wiedergewonnen habe, stehe jetzt wieder als freier und mächtiger Staat da, der mit seiner Wehrkraft niemand bedrohe, sondern der Aufrechterhaltung des Friedens diene. Die gründlichen und fesselnden Ausführungen des Red­ners fanden bei den Zuhörern herzlichen Beifall. Mit einem dreifachen soldatischen Hurra auf den Führer und dem Gesang der Nationallieder fand die

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* Kinzenbach, 7. Nov. Für das Winter« h i l f s w e r k wurden hier 120,90 Zentner Kartof» fein und 16,80 Zentner Korn gespendet. Die Kar« feln wurden am letzten Montag an der Bahn ver­laden. Der erste Eintopfsonntag erbrachte den ansehnlichen Betrag von 62,70 RM. Die S ch t f [ chen-Plakette brachte 27 RM. em. Anläß­lich des nationalen Spartags wurde von der hie­sigen Spor - und Darlehnskasse eine rege Werbetätigkeit durchgeführt, an der sich außer dem Vorstand auch die Schule beteiligte. Der Erfolg war sehr gut, es konnten 3800 Mark an Einzahlungen auf 94 Konten gebucht werden.

Wieder eine jüdische Weingroßhandlung polizeilich geschloffen.

Worms, 6.Nov. (LPD.) Die Wormser Polizei berichtet: In den letzten Tagen wurden bei jüdischen Weingroßfirmen in Mainz und in Nierstein Ver­fehlungen gegen das Weingesetz festgestellt und die Täter festgenommen. Hierbei ergaben sich auch An­haltspunkte für eine unreelle Geschäftsführung der Weingroßhandlung S. May Söhne in Ost­hofen. Am 4. November 1935 griffen deshalb Beamte der Mainzer und der Wormser Kriminal­polizei unter Hinzuziehung zweier staatlicher Wein­kontrolleure überraschend dort ein. Nach umfang­reichen Durchsuchungen, welche Öen ganzen Tag über dauerten, wurde so viel belastendes Material gefunden, daß die sich in Osthofen be­findlichen Kellereien und Büroräume versiegelt und die Inhaber der Firma, die Brüder Ludwig und Siegfried May, in Worms I wohnhaft, in Haft genommen werden mußten.

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Alsfeld, 5. Nov. Am Sonntagnachmittag fand im hiesigen StadtwaldHomberg" eine größere Waldbrandübung statt, bei der die Forst­ämter, die Alsfelder Freiwillige Feuerwehr und der Arbeitsdienst mitwirkten. Auch der Motorsturm des NSKK. hatte eine Anzahl Fahrer für Meldungs- zwecke zur Verfügung gestellt. Durch Vernebelung wurde in einer Fichtenschonung ein Brandherd dar­gestellt. Ein Meldefahrer vom NSKK. veranlaßte nach Entdeckung desBrandes" die Alarmierung durch die Feuerfirene. Schon nach kurzer Zeit rück­ten die Mannschaften des Arbeitsdienstes und der Feuerwehr auf Lastkraftwagen bzw. mit Postautos n I an, um den Brand großzügig und zielbewußt zu i- bekämpfen, wobei auch eine Brandschneise angelegt -'wurde. Zahlreiche Zuschauer hatten sich eingefunden.

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