politischen unö auch welkestenDolkskreisen höchste Beachtung fand. Es brach mit dem bis dahin gültigen Grundsatz „Mark gleich Mark". Von da an War eine gleichgeartete Rechtsprechung bei den Gerichten und die gesetzgeberische Regelung der Auf- wertungssrage nicht mehr aufzuhalten. In einer großen Anzahl von Veröffentlichungen und durch zahllose Vorträge im ganzen Reichsgebiet, welche über das durch die Inflation hereinaebrochene Elend aufklärten und zum Kampf gegen die Lauen und Inflationsgewinnler aufriefen, hat Dr. Best den Aufwertungsgedanken sieghaft weitergetrieben, und seine unermüdliche Tätigkeit in dieser Richtung, die seinen Namen über die Grenzen des Vaterlandes hinaus bekannt werden ließ, führte im Dezember 1924 auch zu seiner Wahl in den Deutschen Reichstag und später in den Hessischen Landtag.
Jenem gehörte er bis zum Sommer 1930 und diesem bis zum Herbst 1930 an. Zäh und unermüdlich hat Dr. Best in vorderster Front für die Wiedererstarkung des durch die Inflation mit ihren Folgeerscheinungen aufs schwerste verletzten Rechtsempfindens großer Teile der deutschen Volksgenossen gekämpft. Er hat in einer Zeit trübster Vergangenheit unseres Wirtschaftslebens den Gedanken von Treu und Glauben wieder in den Vordergrund der Rechtsprechung gerückt. Die deutschen Richter aber mögen nicht oeraessen, welchen außerordentlichen Dienst er damit Dem deutschen Richterstand geleistet hat, indem er gezeigt hat, daß vor dessen unbeugsamen Rechtssinn eine Interessen- und Parteiwirtschaft nicht zum Ziele kommen konnte. Ein Richterkönig im besten Sinne.
tung angesichts der sehr flüssigen Geldmarktlage fest, doch kam dies kursmäßig nicht zum Ausdruck und auch der Umsatz war gering. Altbesitz stiegen auf 110,75 (110,70) und von Stadtanleihen konnten sich 4^proz. Darmstadt von 26 weiter befestigen auf 88,25 (87,75). Kommunal-Umschuldung und späte Reichsschuldbuchforderungen lagen auf der erhöhten Mittagsbasis gut behauptet. Ausländische Anleihen lagen geschäftslos.
u. a. notierten: Altbesitzanleihe 110,75, öprozen- tige Stahlverein 101,90, 6proz. Krupp 102,50, Reichsbahn-VA. 122,75, 5^proz. Frankfurter Hyp.- Bank Liquid. 100,75, Reichsbank 173, Commerzbank 88,75, DD-Bank 89, Harpener 112,50, Rheinstahl 109, Laurahütte 22,65, Stahlverein 82,50, AKU. 53,75, AEG. 39, Betula 142,75, Conti Gummi 152,50, Deutscher Eifenhandel 105, Scheideanstalt 236,50, Deutsche Linoleum 147,50,'Licht und Kraft 13L, JG.-Farben 151,50, Gesfürel 122,75, Gold- schmidt 106,50, Holzmann 92, Iunghans 94,75, RWE. 124,25, Schuckert 121, Südd. Zucker 209, Nordd. Lloyd 18,65.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 7. Okt. In Brotgetreide war das Angebot der Landwirtschaft nur klein, dennoch war es gut ausreichend, da die Mühlen nur kleine Mengen aufnahmen. Kontingentfreies Getreide ist stark angeboten, findet aber nur wenig Beachtung. Don Futtergetreide fehlt Futtergerste vollkommen, während Hafer vornehmlich aus Ostdeutschland gekauft wurde, da das hiesige Angebot für die Nachfrage zu schwach ist. Det Futtermittelmarkt liegt für Kleie weiterhin abwartend. Nachmehle werden ausreichend angeboten. In ölhaltigen Futtermitteln werden dieser läge die Zuteilungen für Oktober erwartet, der Bedarf ist sehr groß. Der Mehlmarkt verzeichnet normales Bedarfsgeschäft in Weizenbrotmehl, von Roggenmehl findet die Type 815 besseren Absatz. Einiges Geschäft entwickelte sich in Braugerste. Don Rauhfutter haben sich die Strohpreise weiter erhöht.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 201, W 16 204, W 19 208, W 20 210; Roggen R 12 164, R 15 167, R18 171, R19 173, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Sommergerste für Brauzwecke 200 bis 210. Weizenmehl w 13 27,85, W 16 28,10, W 19 28,10, W20, 28,45; Roggenmehl R 12 22,65, R 15 23,00, R 18 23,45, R 19 23,70 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizennach- mehl 17,10 bis 17,25; Weizenfuttermehl 13,50; Weizenkleie W13 10,65, W16 10,80, W19 11,00, W 20 11,10; Roggenkleie R12 9,95, R15 10,15,
Richtpreise für das
Am 21. Mai 1935 war vom Reichskommissar, für Preisüberwachung Dr. G o e r d e l e r die „Ordnung für das graphische Gewerbe" (Ogra) erlassen worden, die in Verbindung stand mit einer seitens des Reichs- und Preußischen Wirtschaftsministeriums erlassenen „Anordnung einer Marktregelung für das graphische Gewerbe" vom 7. Juni 1935. Ziel und Zweck dieser beiden Anordnungen soll sein, eine organische Marktpolitik einzuleiten, um den Buchdrucker gegen Auswüchse und Entartungserscheinungen im Wettbewerbskampf zu schützen. Die Anordnungen boten zunächst nur den Rahmen für eine Marktregelungspolitik, bei der neben dem bis Ende dieses Jahres befristeten Neuerrichtungsund Erweiterungsverbot für graphische Betriebe das Hauptgewicht auf der Erziehung zur richtigen Kalkulation und geschäftlich einwandfreien Betriebsführung liegt. Um den durch das Gesetz gegebenen Rahmen auszubauen, mußte sorgfältige Arbeit unter Berücksichtigung aller für den Buchdruckerberuf wichtigen wirtschaftlichen Faktoren geleistet werden. Nunmehr ist eine weitere wichtige Etappe auf dem Wege zu einer gesunden das gesamte Gewerbe berücksichtigenden Marktregelungs- Politik erreicht worden. Der Deutsche Buchdrucker- Verein, dem als marktregelnder Verband für das Buckdruckgewerbe u. a. die Ermächtigung erteilt wurde, für bestimmte Lieferungen und Erzeugnisgruppen Richtpreise und Lieferungsbedingungen festzusetzen, hat am 27. September eine „Erste Anordnung zur Durchführung der Ogra" erlassen. Danach sind als Richtpreise die „Preisnormen für das Buchdruckgewerbe" vom 13. September 1935 festgesetzt worden.
Gleichzeitig sind auch Richtpreise für folgende elf Sparten festgesetzt worden: Bahn-, Post- und Zoll- Formular - Drucker, Diagramm - Hersteller, Durch. schreibebücher-Hersteller, Galvanoplastik und Stereotypie, Juristische Formular-Drucker (Rechtsanwälte und Notare), Kalenderblock-Hersteller, Maschinensatz-Hersteller, Rabattmarken-Hersteller, Serienbil- der-Hersteller, Stahlstich-Hersteller und Wertpapier- Drucker. Die Herausgabe von Richtpreisen für weitere Sparten ist in Vorbereitung. Nicht nur die Spartenmitglieder sind zur Beachtung dieser Richtpreise verpflichtet, sondern sämtliche Betriebe, die Erzeugnisse der Sparten Herstellen. '
Wirtschaft.
Oie Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:
1148: Das neue Reichskursbuch ist erschienen.
1149: Umsatzsteuerumrechnungsfätze auf Reichsmark für die Umsätze im Monat September 1935.
1150: Bekanntmachung KP 33 bfer Ueberwachungs- stelle für unedle Metalle betr. Kurspreise.
1151: Umrechnungskurse der schweizerischen Bundesbahnen.
1152: Die französischen Einfuhrkontingente für Industrieerzeugnisse für das 4. Vierteljahr 1935.
1153: Die Neuregelung des deutsch - schweizerischen Reiseverkehrs.
1154: Reichsgüterkursbuch, Ausgabe Winter 1935/36, liegt bei der Kammer zur Einsichtnahme auf.
1155: Werbemarken „Freude durch Schenken zu Weihnachten".
1156: Aenderung der rumänischen Einfuhrverordnung bevorstehend.
1157: Bekanntmachung KP 34 der Ueberwachungs- stelle für unedle Metalle bett. Kurspreise.
1158: Französische Einfuhrkontingentierung, Berichtigung von Anschriften deutscher Kontingentsbewirtschaftungsstellen, u. a. für genähte Wäschestücke und Möbel.
Anbauregelung
für Futter- und Zuckerrübensamen.
Um eine geordnete Versorgung mit Futter- und Zuckerrübensamen sicherzustellen und den Schäden, denen die Dermehrungsbestände von zugelassenen Hochzuchtsorten durch Fremdbefruchtung ausgesetzt sind, entgegenzuarbeiten, wird im Interesse der Bereitstellung besten Saatgutes für die deutsche Landwirtschaft und der Erhaltung der Ausfuhr von Zucker- und Futterrübensaatgut, auf Grund der Verordnung über Saatgut vom 26. März 1934 folgendes angeordnet:
1. Jeder freihändige Anbau, d. h. jeder Anbau, der nicht auf Grund des vom Reichsoerband der Deutschen Pflanzenzucktbetriebe vorgeschriebenen Vertrages mit einem Deutschen Züchter oder bei Futterrüben, mit einer zugelassenen Sorte erfolgt, ist ab Anbaujahr 1936 untersagt.
2. Verstöße gegen diese Anordnung werden mit Ordnungsstrafen bis zu 10 000 Mark für jeden Fall der Zuwiderhandlung geahndet.
*
* Behringwerke A G., Marburg. Die Gesellschaft, deren AK. von 1,8 Millionen RM. fast ganz im Besitze der IG. Farbenindustrie AG., Frankfurt a. M., ist, erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 1934/35 einen nahezu unveränderten Reingewinn von 12 000 RM. Bekanntlich erhalten die ausstehenden Aktionäre 6 v. H. Dividende.
* Cornelius Heyl A G., Worms. Die Gesellschaft, die bereits im Mai d. I. ihren Abschluß nebst Geschäftsbericht für das am 31. Oktober 1934 beendete Geschäftsjahr 1933/34 der Öffentlichkeit übergeben hatte, die für den 23. Mai 1935 angefetzte oHV. jedoch ohne Angabe irgendwelcher Gründe wieder abgejagt hatte, hat soeben die Einladung zu dieser oHV. für 1933/34 auf den 31. Oktober ergehen lassen. Die TO. sieht eine größere Kapitaltransaktion vor. Zunächst soll eine Aenderung der Vorrechte der bisherigen VA. im Betrage von 2,1 Millionen RM. vorgenommen werden. Der oHV. wird alsdann zur Beschlußfassung gestellt, von dem 12,9 Millionen RM. betragenden StA.-Kapital einen Betrag von 3 Millionen RM. einzuziehen, und zwar gegen Ausreichung von 3 Millionen RM. neu auszugebenden Teilschuldverschreibungen. Weiter ist vorgesehen, 3 Millionen RM. StA. in VA. urnzu- wandeln. Nach Durchführung dieser Vorschläge würde also ein StA.-Kapital von noch 6,9 Millionen RM. vorhanden sein, ferner würde es zwei Posten VA. von 2,1 bzw. 3,0 Millionen NM. geben und außerdem 3 Millionen RM. Teilschuldoerschrei- düngen.
Rhein-Mamische Börse.
ZttUtagsbörfe fest.
Frankfurt a. M., 7. Okt. Unbeeinflußt von den Vorgängen in Abessinien lag die Börse auch zum Wochenanfang ziemlich fest. Von der Kundschaft lagen z. T. beachtliche Kaufaufträge vor, denen keine Abgabeneigung gegenüberstand, so daß an den Aktienmärkten durchschnittliche Befestigungen von 1 v. H. eintraten. Einzelne Werte erfuhren angesichts der Marktleere stärkere Steigerungen. Im Mittelpunkt des Interesses standen weiterhin Montanwerte, die noch von den aünsti- gen Berichten über den Roheisenmarkt und der jahreszeitlichen Belebung am Kohlenmarkt angeregt wurden. Rheinstahl gewannen 1,75 v. H., Mannesmann und Stahlverein je .1,25 o. H., Harpener und Klöckner bis 0,25 o. H., Hoesch Eisen in Nachwirkung der Bilanz plus 1,40 o. H. Am Elektromarkt traten RWE. mit plus 1,50 v. H. mehr hervor, ferner gewannen tzicht & Kraft 0,25 d. H., Gesfürel 0,75 v. H., während Lahmeyer nach dem jüngsten Anstieg 0,50 v. H. nackließen. Zellstoffwerte lagen fest, insbesondere Waldhof mit plus 3 v. H., Aschaffenburger erhöhten sich um etwa 1,50 v. H. IG. Farben stiegen bei größerem Umsatz auf 150,13 bis 151 (150), auch Rütgerswerke lagen 0,75 v. H. fester. Im einzelnen eröffneten u. a. Bemberg, Zement Heidelberg und Hanfwerke Füssen bis 1,50 v. H., Südd. Zucker 1,75 o. H., Daimler, Deutscher Eisenhandel, Moenus und Julius Berger bis 0,50 v. H. freundlicher. Kunstseide AKU. notierten nach etwas schwächerem Beginn (52,75) später wieder airf Vortagsstand mit 53,50.
Der Rentenmarkt zeigte gleichfalls eine feste Tendenz, wobei das Geschäft aber kein besonderes Ausmaß annahm. Altbesitz 110,70 (110,50), späte Reichsschuldbuchforderungen 96 (95,75), Kommunal- Urnschuldung plus 0,25 v. H. Von Industrie-Obligationen stiegen 6 v. H. Hoesch um 1,13 v. H. auf 103,25. Auslandsrenten lagen allgemein höher. Anatolier plus 0,75 v. H., 4 v. H. Rumänen plus 0,40, Unaarn Gold plus 0,40 v. H., 1910er Ungarn plus 0,40 v. H. und 4 v. H. Goldmexikaner von 1904 plus 0,20 v. H.
Im Verlaufe war die Haltung weiter sehr fest, es bestand seitens der Kundschaft Nachfrage, wäh. rend Angebot nicht vorlag. Die Kurse am Aktienmarkt fliegen zumeist um nochmals 0,50 bis 1 v. H., darüber hinaus Schuckert um 3 v. H. auf 121. Bevorzugt wurden weiterhin Montanwerte, wie Hoesch, Mannesmann, Stahlverein, ferner von Elektroaktien RWE., Gesfürel. IG. Farben hielten bei 151 bis 151,50.
Am Rentenmarkt lagen die Kurse späterhin unverändert, Umsätze fanden nur in kleinem Umfange statt. Zertifizierte Dollar-Bonds gewannen 0,25 bis 0,50 v. H. Pfandbriefe wiesen bei kleinem Geschäft kaum Veränderungen auf, auch Stadtanleihen lagen größtenteils unverändert, doch war eine festere Tendenz nicht zu verkennen. Don Auslandsrenten blieben insbesondere Ungarn beachtet bei bis 0,50 v. H. erhöhten Kursen. — Tagesgeld war sehr leicht und mit 2,75 v. H. unverändert.
Abendbörse still, aber fest.
Die Abendbörse nahm einen sehr stillen Verlauf, doch war die Tendenz im Anschluß an den Mittagsverkehr weiter fest. Es lagen weitere kleine Aufträge der Kundschaft vor, denen nicht immer das passende Angebot gegenüberstand, was auf die nur geringe Umsatztätigkeit nicht ohne Einfluß war. Die erhöhten Mittagsschlußnotierungen der Berliner Börse blieben voll behauptet, eine ganze Reihe von Papieren vermochten sich um 0,25 bis 0,50 v. H. zu befestigen, so u. a. IG.-Farben mit 151,50 (151,13), Rheinstahl mit 109 (108,50), Stahlverein mit 82,50 (82,25), Reichsbank mit 173 (172,50), Goldschmidt mit 106,50 (106), RWE. mit 124,25 (123,75). Etwas leichter lagen Südd. Zucker mit 209 (210) und Gesfürel mit 122,75 (123) sowie Holzmann mit 92 (92,50).
Auch am deutschen Rentenmarkt blieb die Hal-
R18 10,40, R19 10,50, Mühlenfestpreis ab Müh- lenftation. Sojaschrot mit Monopolzuschlag 16,20; Palmkuchen m. M. 16,80; Erdnußkucken m. M. 18,30; Heu 7,50; Weizen- und Roggenstroh (draht- gepreßt) 3,00 bis 3,40, do .(gebündelt) 2,60 bis 2,80.
Kartoffeln: gelbfleischige hiesiger Gegend 2,85 bis 2,90, weiß-, rot- und blauscyalige hiesiger Gegend 2,60 Mark per 50 Kilogramm bei Waggon- bezug.
Frankfurter Schtachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 7. Okt. Auftrieb: Rinder 804 (gegen 962 am letzten Montagsmarkt), darunter 214 Ochsen, 93 Bullen, 270 Kühe, 227 Färsen. Zum Schlachthof direkt: 10 Kühe, 1 Färse. Kälber 244 (327), Schafe 48 (39), Schweine 413 (721). No- tiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 42 (am 30. Sept. 42), b) 42 (42), c) 42 (41 bis 42), d) 38 bis 40 (37 bis 40). Bullen a) 42 (42),b) 42 (42), c) 41 bis 42 (41), d) 38 bis 40 (37 bis 40). Kühe a) 42 (42), b) 40 bis 42 (37 bis 41), c) 33 bis 39 (31 bis 36), d) 23 bis 32 (24 bis 30). Färsen a) 42 (42), b) 42 (42), c) 40 bis 42 (41 bis 42), d) 37 bis 39 (36 bis 40). Kälber andere a) 67 bis 70 (66 bis 70), b) 60 bis 66 (59 dis 65), c) 53 bis 59 (51 bis 58), d) 44 bis 52 (43 bis 50). Lämmer und Hämmel b2) 42 (42), c) 40 bis 41 (40 bis 41). Schafe nicht notiert. Schweine a2) 54 (54), b) 54 (54), c) 54 (54), d) 54 (54), e) 50 (50), f) —, Sauen gl) und g2) -r- (54). Marktverlauf: Rinder rege, aus- verkauft. Kälber mittelmäßig, ausverkauft. Hämmel und Schafe flott, ausverkauft. Schweine wurden zugeteilt. Ueberftanb: 7 Kühe.
Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung des Fleischgroßmarktes: 690 Viertel Rindfleisch, 37 ganze Kälber, 31 ganze Hämmel, 236 halbe Schweine. Preise pro 50 Kilogramm in Mark: Ochsenfleisch b) 76 bis 80, c) 68 bis 76. Bullenfleisch b) 74 bis 78. Kuhfleisch h) 62 bis 68, c) 52 bis 62. Färsenfleisch b) 76 bis 80, c) 68 bis 76. Kalbfleisch b) 78 bis 88, c) 70 bis 78. Hammelfleisch b) 82 bis 85. Schweinefleisch b) höchster Preis 74, Fettwaren. Speck roh unter 7 Zentimeter 77 bis 80, Flomen 76 bis 80. Marktverlauf: lebhaft.
Schwelnemarkk in Alsfeld.
A Alsfeld, 7. Oktober. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 435 Ferkel aufgetrieben, darunter 147 Händlerschweine. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alteFerkel 16 bis 22 Mark, 8 bis 10 Wochen alte Tiere 22 bis 30 Mark. Der Handel war mittelmäßig, es Derblieb ein Ueberftanb von 47 Stück.
Bnch-rnckgewer-e.
Außer den Richtpreisen sind als Lieferungsbedingungen festgesetzt worden die „Lieferungs-und Zahlungsbedingungen im Deutschen Buchdruckgewerbe" vom 13. September 1935.
Die jetzt neu festgesetzten Richtpreise und Lieferungsbedingungen sind nicht nur für die Mitglieder des Deutschen Buchdrucker-Vereins, sondern für alle Unternehmungen des Buchdruckgewerbes, die Buchdruck-Erzeugnisse für Dritte Herstellen, wirksam. Sie gelten ab 15. Oktober 1935.
Eine Überschreitung oder Unterschreitung der Richtpreise ist nur möglich, wenn der anbietende Betrieb den diesbezüglichen Bestimmungen der Ogra genauestens entspricht. Dlese Bestimmungen sehen vor, daß jeder Betrieb verpflichtet ist, seine Selbstkosten regelmäßig nach seinen tatsächlichen Unkosten zu errechnen, und zwar unter ordnungsmäßiger Berücksichtigung und Erfüllung seiner laufenden Verpflichtungen gegenüber Reich, Staat und Gemeinden, gegenüber den Organisationen der Wirtschaft, gegenüber den sozialen Versicherungsträgern, gegenüber seiner Gefolgschaft und gegenüber feinen Gläubigern.
Im Falle der Unterschreitung der Richtpreise ist das Unternehmen verpflichtet, gleichzeitig mit feinem Angebot die Unterschreitung der Richtpreise dem Deutschen Buchdrucker-Verein mitzuteilen. Eine Gutachterkammer ist befugt, gegebenenfalls mit den Strafen der Entziehung des Rechtes zur Betriebsführung oder gar Schließung schleudernder Betriebe einzuschreiten.
Gleichzeitig mit der Herausgabe der „Ersten Anordnung des Deutschen Buchdrucker-Vereins zur Durchführung der Ogra" ist die Notgemeinschaft der deutschen Buchdruckereien außer Kraft gesetzt worden. In dem Augenblick, wo die Richtpreise in Geltung treten, können selbstverständlich keine Mindestpreise mehr, wie sie die Notgemeinschast vorsah, in Gebrauch bleiben.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr Samstagnachmittag geschlossen.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H.. Lombardzinsfuß 5 o. H.
•
Frankfurt a.M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abend« dürfe
Schlußkurs
Schlußk. Mittag« börse
Datum
5-10.
7.10.
5.10.
7.10.
6% Deutsche Reicheanleihe v. 1927
100
100
100,13
100,13
4% Deutsche Reichsanl. von 1984
96,65
96,75
96,65
97
b^,%Doung-Anlelhe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
102
101,5
101
101,9
Auslos. »Rechten .............
110,5
110,75
110,4
110,7
<’/■% Deutsche RetchSpostschatzan»
Weisungen von 1934, 1.......
100,05
100
100,2
100,13
8% ehem.8% Hess. BolkSstaat 1929
(rückzahlb. 102%) ............
95,75
96,13
96
96,13
96,5
96,5
ty.% ehem. Hessische LandeSbank
Darmstadt Gold R. 12........
6%% ehem. Hess. LandeS.Hypo»
thekenbank Darmstadt Ltaüi ... 4H% ehem. 8% Darmst. Komm
100,25
100,25
—
—
LandeSb.Goldschuldverschr. R.6 vberhessen Provinz-Anlethe mit
—
—
—
—
Auslvs.»Rechten .............
_
Deutsche Komm. Cammelabl. An»
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank
115,13
—
114,9
114,9
Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
96,25
96,25
—
»H% ehem. 4%% Franks. Hyp.»
Bank-Liqu.»Pfandvrtese.......
100,9
100,75
5y,% ehem. 4y3% Rheinische
Hyp.»Bank-Ltqu.»Goldpfe.....
iV»% ehem. 8% Pr. Landespfand»
100,9
101
100,5
100,75
briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
4H% ehem. 7% Pr.Landeöpfand»
97
97
97
97
brtefanst., Gold Komm. £)bl.V
97
97
97
97
Gteuergntsch.BerrechnungSk. 85-89
107,25
107,25
107,25
107,3
4% Oesterreich«che Goldrente....
4,20% Oesterreichische Silberrente
27
1,3
27,5
1,3
27,5
1,3
27,25
1,25
4% Üngarische Goldrente .......
9
9,45
9,13
9,2
9
9,4
9,2
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
4%% desgl. von 1013..........
8,75 ö.8 10,25
9,25
10,5
9,2
10,4
9,25
10,5
6% abgest. Goldmexikaner von 99
4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Frankfurt a. M
Berlin
Schluß- kurs
Schluvk. Abend» börse
Schluß- lurs
Schlußk. Mittagbörse
Datum
5.10.
7-10.
5-10.
7.10
4% desgl. Serie 11 .............
—
—
—
•—
6% Rumän. vereinh. Rente b. 1903
5,4
5,75
5,65
5,8
4Z/,%Rumän.vereinh.Rentev.l913
8,65
8,65
—
8,5
4% Rumänische vereinh. Rente ..
4,55
4,9
4,75
4,8
214% Anatolier ...............
37,75
38,75
38
38,75
Hamdurg.Amertka.Paket .....O
Hamburg-Südam. Dampfschiff. O
16,4
16,25
16,4
16,65
Norddeutscher Lloyd ......... o
18
18,65
18,25
18,65
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O
76,5
78,5
78,25
79,5
Berliner Handelsgesellschaft ... 5
111,5
111
111,5
111,25
Commerz» und Prioat-Bank ... O Deutsche Bank und Disconto»
87,5
88,75
87,5
88,75
Gesellschaft................O
88
89
88
89
Dresdner Bank....... O
88
89
88
89
Reichsbank ................ 12
171
173
171
172,5
A.E.S......................O
Betula.................... 10
Elektr. Lieferungsgesellschast... 5
Licht und Kraft ........... 8H
Felten L Guilleaume......... 0
Gesellsch.f.EIektr.Unternehmung. 5
Rheinische Elektrizität ........5
Rhein. Wests. Elektr..........6
Schuckert 8 Co............... 4
Siemens 8 HalSkv............ 7
Lahmeyer LEo..............7
38,25
39
38,25
38,9
142.5
142,75
142,5
142,75
108,75
110,75
109,75
111,25
131
132
131
132
104,5
105,5
104,25
105,65
121,5
122,75
122
123
135
—
134
132,5
121.5
124,25
121,25
123,75
118
121
118,9
121
169,85
170
169,5
170,5
133,5
133
133
133,5
Buderus ...... 0
Deutsche Erdöl..............4
Gelsenkirchener.............. O
Harpener...................O
Hoesch Eisen—Köln-Reuessen .. O
Alse Bergbau .. .......... 6
Ilse Bergbau öenüffe........ ft
Klöcknerwerke ............ SU
Mannesman n-RShrrn........ O
100,75
103
101,5
103
106
107
106,4
107,25
■■■
—»
w
112,5
112,5
112
112,5
91,65
93,5
91,4
93,25
—
—■
— —
124,5
125,5
125
125
89,75
91
89,5
91
85,25
86,75
85,75
86,5
Frankfurt a. M.
ÄerNn
Schlußkurs
Schlußk. Abend, börse
Schlußkurs
Schlußk. Mittagbörse
Datum
5.10.
7-10-
5.10.
7-10.
Mansselder Bergbau ..
e e e * e •
. •
117
118
,116,75
116
118,4
Kokswerke ...........
. 6
—
118
Phönix Bergbau......
Rheinische Braunkohlen
. O
—
—
12
215
217,5
217
219,75
Rheinstahl ...........
8'/r
106,5
109
106,75
108,5
Vereinigte Stahlwerke.
. O
80,5
82,5
80,4
82,25
Otavi Minen ........
. 0
18,65
18,75
18,65
18,65
Kaliwerke Aschersleben.
. 6
131,25
131
131
Kaliwerke Westeregeln .
. 6
123,25
—
123,5
122,25
Kaliwerke Salzdetfurth
1V1
—
183,5
g. G. Farben-Jndustrte
______
. 7
150
151,5
150
151,13
Scheideanstalt........
. 0
236,5
236,5
Goldschmidt .........
. O
105
106,5
105
106
Rütgerswerke........
. 4
114,5
115,25
114,5
115,9
Metöllgeiellschaft......
. 4
104,5
107
104
107
Philipp Holz mann .... Zementwerk Heidelberg
. O
91,25
92
92,75
92,5
. 6
115
116
-
—
Eementwerk Karlstadt..
. 4
130
130
-
—
Schultheis Patzenhofer
Aku lAllgemeine Kunsts
. 4
_
—
105,4
106,4
etde) .
. O
53,5
53,75
52,9
53,9
Bemberg............
. O
106,5
108,5
106
108
Zellstoff Waldhof .....
. 0
108,5
111,5
109
111,5
Zellstoff Aschaffenburg
. 0
79,5
82
80,25
82,13
Dessauer GaS ........
. 7
—
127,5
127,5
Daimler Motoren.....
. O
95,75
96,75
95,75
96,25
Deutsche Linoleum ....
. 6
147,5
147,5
147
147,4
Orenstein L Koppel ...
••••••
. O
81,75
81,9
Westdeutsche Kaufhof..
- - Ä « ■ Ä
. O
25,5
25,25
25,4
25,65
Ehade...............
. 0
285,5
290
288
295
Aecumulatoren-Fabrik.
12
—
171
Contt»Gummi........
- 8
150,25
152,5
151
152,5
Gritzner.............
. O
28,75
29,5
30
30,5
Mainkraftwerke Höchst a.DL..
. 4
91,25
91,25
-
Süddeutscher Zucker ..
. •
208,25
209
209,25
209
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
5.Oktober
7-Oktober
Amtliche
Notierung
Amtliche Notierung
Geld
»rief
Geld
Brief
Buenos Atre.
0,684
0,688
0,684
0,688
Brüssel.....
41,98
42,06
41,98
42,06
Rio de Ian.
0,146
0,148
0,146
0,148
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
54,30
54,40
54,34
54,44
Danzig.....
46,81
46,9
46,81
46,91
London .....
12,16
12,19
12,17
12,20
HellingforS..
5,36
5,37
5,36
5,37
Paris ......
16,37
16,4
16,37
16,41
Holland ....
168,03
168,37
167,88
168,22
Italien.....
20,30
20,34
20,24
20,28
Iavan......
0,709
0,711
0,710
0,712
Jugoslawien.
5,674
5,686
5,674
5 L 686
Oslo..... ;
61,06
61,11
61,10
61,22
Wien.......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon ....
11,025
11,045
11,035
11,055
Stockholm...
62,70
62,82
62,74
62,86
Schweiz ....
80,92
81,08
80,90
81,06
Spanien....
33,92
33,98
33,95
34,01
Prag.......
Budapest ...
10^28
10,30
10,30
10,32
Reuyork...
2,488
2,492
2,486
2,490
Banknoten.
__oerlln,7.Oktober
Geld
Zrles
Amerikanische Slot«..............
2,438
2,458
Belgische Roten..................
41 80
Dänischs Roten .................
54 j 3
Englische Roten .................
12 135
12 175
Französische Roten ...............
16.32
16 38
Holländische Roten...............
167,46
Italienische Noten... ' "
19,46
Norwegische Noten .......
6CL94
ei 'S
Deutsch Oesterreich, * 100 Schilling
Rumänische Noten........
—
—
Schwedische Noten........
62 57
62 ft3
Schweizer Noten.................
80,72
8i 'o4
Spanische Noten.................
33,59
33,73
Ungarische Not«................


