Ausgabe 
8.5.1935
 
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noch großes Glück und in Tuescher einen hervor- ragenden Torhüter.

Das Kölner Stadtparkrennen.

Soenius (Köln) fuhr Tagesbestzeit.

Herrlichstes Wetter begünstigte am Sonntagvor­mittag das Kölner Motorradrennen im Stadtpark. Nicht weniger als 70000 begeisterte Motorsportfreunde umlagerten vom frühen Morgen an unentwegt die mit 2,636 Kilometer kleinste Motorradrennstrecke Deutschlands, die von den Aus­weisfahrern 25mal, von den Lizenzfahrern dagegen 40mal zu runden war.

Der Sport war außerordentlich gut. In allen Klaffen gab es spannende Kämpfe, kein Wunder, daß die Rekorde nur so purzelten. Die beste Zeit des Tages fuhr in der 500er-Klasse der Kölner NSU.-Fahrer Soenius heraus, dessen 120,2 Kilometer-Stunden für die 105,44 Kilometer lange Gesamtstrecke eine ganz große Leistung bedeuten. Nur wenig schlechter war Mansfeld auf DKW.; er blieb nur um wenige Sekunden geschlagen, hatte dafür aber den Trost, mit 123 Kilometer-Stunden die schnellste Runde des Tages gefahren zu haben. Die 350er-Klasse brachte durch Steinbach, Mell­mann und Rüttchen einen dreifachen NSU.- Trjumph, bei denGanz Kleinen", den 250er- Maschinen, siegte ebenso überlegen DKW. durch Geiß, Winkler und Klein. Die Seitenwagenklasse bis 1000 Kubikzentimeter ließ sich Weyres nicht nehmen, bis 600 Kubikzentimeter sicherte sich Kahr­mann auf DKW. den Klassensieg.

Marokko-Zahrt beendet.

Die zweite Marokko-Sternfahrt über 6300 km wurde jetzt beendet. Als Sieger aus dieser ungeheuer

schwierigen Prüfung ging der Franzose T r e v o ü x (Bugatti) hervor, der ebenso wie sein Landsmann Lahaye (Renault) strafpunktfrei das Ziel in Casablanca erreichte. Bei einer angesetzten Ge­schwindigkeitsprüfung hatte Trevoux leichte Vorteile und sicherte sich damit den Gesamtsieg in der Sternfayrt. In der 1 - Liter - Klasse gab es durch S ch w e d e r auf Adler einen deutscken Sieg. Sauerwein (Mainz), ebenfalls auf Adler, hatte großes Pech, da er wegen eines Kotflügel-Defektes ausgeschlossen wurde. Den Wagen des erkrankten Hasse steuerte bis zum Ziel Hoffmann, dagegen fehlt von P. von Guilleaume und Frau Lotte Bahr bisher noch jede Nachricht, wahr­scheinlich mußten die beiden kurz vor dem Ziel auf­geben.

Kurze Sportnotizen.

Die Summe von 140375 Mark hat die Werbewoche der DT. für das Winterhilfswerk ergeben. Die Leichtathleten sammelten rund 12 000 Mark für den Kampf gegen Hunger und Kälte.

Die spanische Fußball-National­mannschaft wird am Mittwoch in Köln erwar­tet. Sie wird aber gleich nach Bad Godesberg wei­terfahren und dort bis zum Sonntag wohnen. Der Kampf Deutschland Spanien im Kölner Stadion wird von dem Belgier John Langenus geleitet werden.

Der amerikanische Weltrekord- s ch w i m m e r Peter Fick wird nun doch nach Europa kommen und auch in Deutschland an den Start gehen. Er nimmt am 5. Juni an einem internationalen Berliner Schwimmfest teil.

Wirtschaft.

Oie Zndustrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

732: Die ab 1. Mai in Italien geltenden Bestim­mungen für die Einfuhr aus den einzelnen Ländern.

733: Genehmigung von Kompensationsgeschäften mit Lettland, Einfuhr von Textilgeweben, Wollgarn, Rohseide und Maschinenteilen im Kompknsationswege.

734: Anordnung 30 der Ueberwachungsstelle für unedle Metalle vom 29. April 1935, betr. Verbrauchsregelung für unedle Metalle für Mai und Juni 19 35. Die Anordnung ist im Deutschen Reichs- und Preußischen Staatsanzeiger Nr. 104 vom 6. Mai 1935 veröffentlicht. Der Bezug dieser Äusgabe wird den interessierten Firmen drin­gend empfohlen.

Oie öffentlichen Sparkaffen als Kreditgeber.

LPD. Mit Beginn des Jahres 1934 wurde der Anteil der öffentlichen Sparkassen an der Finanzie­rung des Arbeitsbeschaffungsprogramms der Reichs­regierung statistisch erfaßt. Seit diesem Zeitpunkt also im Laufe von 1V< Jahren haben die 57 öffentlichen Sparkassen von Hessen-Nassau der heimischen Wirtschaft die Summe von, 33,92 Mill. RM. für Arbeitsbeschaffungszwecke zur Verfügung gestellt. Dieser Betrag verteilt sich auf 23 575 Einzel­bewilligungen. In der gleichen Zeitspanne erfuhren die Sparguthaben bei den Sparkassen in Hessen- Nassau eine Erhöhung um rund 45 Mill. RM. Mit rund 34 Mill. RM. wurde der Spareinlagenüber­schuh für Zwecke verwandt, deren Erfüllung für eine weitere erfolgreiche Bekämpfung der Arbeits­losigkeit von weittragender Bedeutung ist: die Rest­summe diente zur Verstärkung der gesetzlich vor­geschriebenen Liquiditätsreserve.

Im ersten Vierteljahr 1935 haben die hessen­nassauischen Sparkassen in rund 7400 Einzelbewilli­gungen der heimischen Wirtschaft Kredite in einer Gesamthöhe von 10,48 Mill, RM. zur Verfügung gestellt. Dieser Betrag verteilt sich auf 6,23 Mill. NM. Hypothekendarlehen, 2,30 Mill. RM. Konto- korrentkredite, 1,16 Mill. RM. feste Darlehen und 0,79 Mill. RM. Wechselkredite. In dieser Gesamt­kreditsumme von 10,48 Mill. RM. sind in rund 4000 Posten 6,77 Mill. RM. Arbeitsbeschaffungs­kredite enthalten, die in besonderem Maße zur Wirtschaftsbelebung und zur Entlastung des heimi­schen Arbeitsmarktes beitragen.

Während die Anzahl der bewilligten Kreditanträge sich gegen das vorangegangene Vierteljahr nur unwesentlich erhöht hat, erfuhr die Kreditsumme eine Steigerung um mehr als 10 v. H. Den 6,02 Mill. RM. Arbeitsbeschaffungskrediten des 4. Quar­tals 1934 stehen an Neubewilligungen im 1. Viertel­jahr 1935 6,77 Mill. RM. gegenüber. Der Durch­

schnittsbetrag erhöht sich dementsprechend von rund 1500 RM. auf rund 1670 RM.

Die Absatzregelung für Kartoffeln.

(LPD.) Die Landesbauernschaft Hessen-Nassau teilt mit: Wie bereits durch die Presse bekanntge­geben wurde, ist ab 1. Mai 1935 die Hauptvereim- gung der deutschen Kartoffelwirtschaft auf Grund der Verordnung über den Zusammenschluß der Kar­toffelwirtschaft vom 18. April 1935 begründet wor­den. Danach wird in Zukunft die gesamte Absatz­regelung der Früh- und Svätkartoffeln durch den bei jeder Landesbauernschast vorgesehenen Kartof­felwirtschaftsverband durchgeführt werden. Hierfür werden in allernächster Zeit die endgültigen An­weisungen, die im wesentlichen eine Weiterführung und den Ausbau der bisherigen Maßnahmen und Einrichtungen vorsehen, erlassen werden. Um jede Störung und unerwünschte Mißverständnisse in der Uebergangszeit zu vermeiden, weist der Gebiets­beauftragte für Hessen-Nassau zur Regelung des Absatzes von Kartoffeln, der den Auftrag hat, vor­läufig die Geschäfte weiterzuführen, ausdrücklich darauf hin, daß die bisherigen Bestimmungen bis zur Erteilung endgültiger Anweisungen in Kraft bleiben, daß also nach wie vor der Schlußschein­zwang beim Ankauf von Kartoffeln beim Erzeuger bestehen bleibt und die Erzeugermindestpreise wie bisher zu beachten sind.

*

* AG. Buderussche Eisenwerke zu Wetzlar. Die HV. genehmigte den Abschluß 1934 mit 4 (0) v. H. Dividende. Da die nom. 300 000 Mark VA. ihre Aufgaben des Schutzes gegen Ueberfremdung erfüllt haben, wurden sie jetzt ein­gezogen. Im Gegensatz zur Gepflogenheit der letzten Jahre erfolgten diesmal keinerlei Ausführungen über das laufende Geschäftsjahr.

Khein-Mainische Mittagsbörse.

Meist nachgebend.

Frankfurt a. M., 7. Mai. Obwohl eine ganze Reihe günstiger Nachrichten aus der Wirtschaft und der Industrie Vorlagen, eröffnete die heutige Börse bei deutlichen Ermüdungserscheinungen innerhalb der Börse selbst in überwiegend knapp behaupteter Haltung. Starke Beachtung fanden die Ausführun­gen des Reichsbankpräsidenten und anderer Direk­toren der Reichsbank, insbesondere die erneute Stellungnahme gegen jede Devalvation. Anderer­seits lösten die zu erwartenden Maßnahmen zur Exportförderung Zurückhaltung aus.

Am Aktienmarkt war die Kursentwicklung anfangs etwas uneinheitlich, später stellten sich jedoch meist leichte Abschwächungen ein. Die Kund­schaft war kaum am Geschäft beteiligt. Von chemi­schen Werten gingen IG. Farben nach der Be­festigung im Abendbörsenverkehr um 1 v. H. auf 142 zurück, dagegen lagen Scheideanstalt, Gold­schmidt und Deutsche Erdöl voll behauptet. Elektro­aktien waren nahezu geschäftslos, so daß es an Erstkursen fast fehlte. Etwas fester lagen Gesfürel mit plus 1 v. H., wogegen Siemens 0,50 v. H.

verloren. Montanaktien notierten durchweg schwä­cher, insbesondere Rheinstahl mit minus 1,65 v. H. waren gedrückt, außerdem gaben Mannesmann 0,50 v. H., Stahlverein 0,90 v. H., Klöckner 0,75 o. H. nach. Otavi Minen gingen auf 18,25 (19) und Kali Westeregeln auf 120,25 (120,50) zurück. Reichs­bankanteile eröffneten 1 v. H., Moenus Maschinen auf den unv. 4prozentigen Dividendenoorschlag 0,65 v. H. höher. Sonst setzten noch ein: Schifs- fahrtswerte behauptet, AG. für Verkehr 1 v. H., Kunstseide AKU. 0,65 b. H. und Zement Heidelberg 0,25 v. H. leichter.

Der R e n t e n m a r k t war stark geschäftslos und ebenfalls meist nur knapp gehalten. Altbesitz gaben 0,25 v. H., 6 v. H. Stahlverein-Bonds 0,50 v. H., Kommunal-Umschuldung und späte Reichs­schuldbuchforderungen je 0,13 v. H. nach. Zinsver- aütungsscheine blieben mit 89,50 behauptet. Von fremden Werten lagen Ungarn bis 0,25 v. H. nie­driger, Mexikaner waren knapp gehalten, im Frei­verkehr gingen Serben auf 8,25 bis 8,50 (8,75) und Russen-Prioritäten bis zu 0,10 v. H. zurück.

In der zweiten Börsenstunde stagnierte das Ge­schäft auf allen Märkten nahezu vollkommen und infolgedessen bröckelten die Kurse vielfach weiter leicht ab, insbesondere am Montanmarkt. Klöckner lagen insgesamt 1,75 v. H. schwächer. Auch die erst später zur Notiz gekommenen Elektroaktien gingen meist bis 0,75 v. H. zurück, Schuckert verloren 1,25 v. H. Matt waren außerdem Daimler mit minus 1,75 o. H. Etwas fester notierten nur Deutsche Linoleum mit 155,50 (154,75) und Rhein. Braun­kohlen mit 212,65 (211). Am Kassamarkt waren Zement Karlstadt auf den 6-(4-)prozentigen Divi­dendenvorschlag gesucht, Taxe bei 135 (l. K. 129). Bankaktien lagen etwa 0,50 bis 0,75 v. H. schwächer.

Renten blieben auch späterhin sehr still, wobei Altbesitz noch 0,13 v. H. verloren. Die diversen Serien Stahlvereins - Obligationen waren nach schwächerem Anfang meist etwas erholt. Pfand­briefe und Stadtanleiben wiesen bei sehr kleinem Geschäft kaum Veränderungen auf. Don Auslän­dern gingen Mexikaner weiter leicht zurück, ebenso Russen-Prioritäten und Anatolier I und II 37 bis 36,75 (37,65). Auch Schweizer Bahnanleihen waren noch gedrückt. Tagesgeld blieb zu 2,50 v. H. unverändert und sehr leicht.

Abendbörse: ruhig.

Die Abendbörse nahm auf der ganzen Linie einen sehr ruhigen Verlauf, eine ausgesprochene Tendenz fehlte. Die Kulisse und auch die Kundschaft übten Zurückhaltung. Die Kurse lagen bei nicht unfreund­licher Grundstimmung ttn Vergleich zum Berliner Schluß nur um Bruchteile eines Prozentes verän­dert. Etwas fester notierten Bemberg mit 111,40 (110,50), Rheinstahl mit 105,65 (105,40), Nordd. Lloyd mit 35,75 (35,40), dagegen gingen Reichsbank auf 160 (161), Deutsche Erdöl auf 106,75 (107,65) zurück. IG. Farben bröckelten um 0,25 v. H. auf 142-50 ab; die Absatzlage im Stickstoffgeschäft für April bot keine Anregung. Großbankaktien lagen unverändert.

Der Rentenmarkt war eher freundlich, jedoch ohne nennenswertes Geschäft. Altbefitz und Reichsbahn- Vorzugsaktien gewannen je 0,13 v. H., IG. Far- ben-Bonds 0,50 v. H. auf 127,75. Von fremden Wer­ten blieben Ungarn und Mexikaner gehalten. Schweizer Bahnanleihen, die im Mittagsschlußver­kehr fester wurden, waren weiter erholt, 4prozentige 164,50 (163), 3,5prozentige 156 (155).

Es notierten u. a.: Altbesitz 115, 6 v. H. Stahl- verein 101,50, 4,5prozentige Franks. Hyp. Gold 96, 4,5 v. H. Ungarn 1914 7,90, do. 1913 7,90, 5 v. H. innere Mexikaner 6, Commerzbank 92,75, DD-Bank 94, Dresdner Bank 94, Reichsbank 160, Harpener 106,75, Kali Aschersleben 119, Mannesmann 78,75, Mansfeld 105,50, Rheinstahl 105,65, Stahlverein 80, AKU. 52,75, Bemberg 111,40, Deutsche Erdöl 106,75, Licht 6- Kraft 122,25, Scheideanstalt 220, IG. Far­ben 142,50, Gesfürel 124, Holzmann 90,50, Schuckert 102,50, Reichsbahn-Vorzugsaktien 123, Hapag 32,50, Nordd. Lloyd 35,75.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M., 7. Mai. Der Gemüse- markt hatte, durch das Wetter begünstigt, gute Zufuhren von Spargel, Kopfsalat, Kohlrabi, Gur­ken und Rettich, während Spinat knapp geworden ist. Die Nachfrage war ziemlich lebhaft. Für Kopfsalat und Spargel gaben die Preise nach, für Spinat wgen sie etwas an, im übrigen blieben sie unverändert. Ausländischer Blumenkohl und Kopf­salat knapp, Preise sehr hoch, Geschäft weniger lebhaft. Es notierten: Blumenkohl, Steige 12 Pfg. 18 Stück 7,508,00 ital., Gelbe Rüben 45, Sa­lat-Gurken (Treishaus) 3060, 4550 holl., Kohl­rabi (Treibhaus) 1020, Kopfsalat, Mistbeet 12 bis 22, Freiland 710, Steige 30 Stück 6,50 bis 7,50 holl., Rettich 1560, Römischkohl 1215, Rote Rüben 24, Sellerie je nach Größe 1040, Spar­gel la 6580, I 6062, II 5055, III 33-35, Spinat 1822, Schnittlauch 2530, Weißkraut 78 holl.

Am Obstmarkt bestand bei schwacher Nach­frage ebensolches Angebot in deutschen Aepfcln,

die Preise waren erhöht. Ausländ. Aepfel stärker angeboten. Bei steigenden Preisen verlief das Ge- chäft langsam. Apfelsinen waren genügend, Zi­tronen knapp angeboten. Preise höher. Geschäft in Apfelsinen schleppend, Bananengeschäft bei er­höhten Drei en befriedigend. Es notierten:» äpfel 3545, amerik. Kiste 40 Psd. rot 19,00 bis 21,00, dto. gelb 21,0022,00, Apfelsinen blond 16 bis 21 span., Blut 1827, Bananen, Kiste 25 Dfd. 9,00 Jam., 7,50 Bras., Erdbeeren (Treibhaus) 2,50 bis 4,50, Zitronen Korb ca. 220 Stück 16,50 ital.

Mainzer Schlachtviehmarkt.

Mainz,?. Mai. Auftrieb: Ochsen 22 (zum Vieh. Hof direkt 4), Bullen 32 (2), Kühe 318 (6), Färsen 130 (4), Kälber 370 (44), Schweine 742 (33). Notiert wurden pro 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 42, b) 39 bis 42, c) 37 bis 38. Bullen a) 42,

b) 39 bis 41, c) 35 bis 38, d) 32 bis 34. Kühe

a) 41 bis 42, b) 37 bis 40, c) 32 bis 36, d) 20

HI.-Zeltlager besuchen heißt: Erholung finden, Kraft schöpfen, 7Nut gewinnen, Gemeinschaft erleben!

bis 31. Färsen a) 42, b) 40 bis 41, c) 36 bis 39, d) 27 bis 35. Kälber a) 55 bis 58, b) 47 bis 54, c) 37 bis 46, d) 28 bis 36. Schweine b) 49 bis 51, c) 47 bis 50, d) 45 bis 49. Marktverlauf: Rinder lebhaft, ausverkauft. Kälber anfangs lebhaft, später abflauend. Schweine rege, ausverkauft.

Echweinemarkt in Grotz-Erchen.

ch Groß-Eichen, 8. Mai. Bei herrlichstem Maiwetter fand gestern der Frühjahrsmarkt statt. Es waren 169 Ferkel aufgetrieben, die größ­tenteils ihre Käufer fanden. Die Preise bewegten sich zwischen 25 und 28 RM. Auch der Krämer­markt war gut beschickt und zog viele Kauflustige an.

Rundfunkprogramm.

Freitag, 10.7Nai.

6 Uhr Morgenspruch Choral. Anschließend: Frühkonzert I. 6.45: Gymnastik. 7: Frühkonzert II. 8.10: Gymnastik. 8.30: Sendepause. 9: Werbekonzert und Nachrichten. 9.15: Nur Freiburg: Elsässische Stunde. Dem Gedenken Friedrichs Lienhards. Zu seinem Todestag am 30. April. Von Hermann Guth. 10: Nachrichten. 10.15: Schulfunk. Weltrekord. Von der Geburtsstätte eines deutschen Rennwagens. Hör­bericht aus den Mercedes - Benz - Werken. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 1. Handwerksgesellen auf der Walz. 2. Arbeitsfürsorge für Wanderer. 12: Mittags­konzert I. 13: Nacyrichten. Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nach­richten. 14.15: Wirtschaftsbericht. Worüber man heute spricht. 14.45: Sendepause. 15: Nachrichten. 15.15: Für die Frau. 16: Kleines Konzert. 16.30: Orauenberoegungen in Rußland, Südsuropa und rankreich. 16.45: Wenn man auch versichert ist... Ein aufschlußreiches Zwiegespräch. 17: Nachmittags­konzert. 18.30: Jugendfunk. 18.45: Das Leben spricht! 19: Unterhaltungskonzert. 20: Nachrichten. Anschlie­ßend: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20.15: Unterhaltungskonzert. 21: Der Zundelsrieder und der Zundelheiner. Die lustigen Streiche der Zundel- brüber. Hörspiel zum 175. Geburtstag von Joh. Peter Hebel. 21.30: Kammermusik. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk und Sport­bericht. 22.25: Dr. Heinrich' Waffenschmidt spricht über die amtlichen Rundfunkzeitschriften. 22.35: Die - Sportschau der Woche. 23: Unterhaltungskonzert des Rundfunkorchesters. 24: Nachtkonzert des NS.» Reichssymphonieorchesters. 1 bis 2: Nachtmusik.

Samstag, 11. 2Hai:

6 Uhr Morgenspruch Choral. Anschließend: Frühkonzert I. 6.45: Gymnastik. 7: Frühkonzert II. 8.10: Gymnastik. 8.30: Sendepause. 9: Nachrichten. 9.15: Konzert. 10: Nachrichten. 11.45: Sozialdienst. 12: Buntes Mittagskonzert. 13: Nachrichten. An­schließend: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Buntes Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.15: Aus der Wunderwelt der Natur. 14.45: Sendepause. 15: Jugendfunk. 16: Der frohe Samstagnachmittag. 18: Stimme der Grenze. 18.20: Stegreifsendung. 18.30: Wir schalten ein. Das Mikrophon unterwegs. 18.40:Wer ist wer?" Wir plaudern über Dienst­grad und Abzeichen im Arbeitsdienst. 19: Präsen­tier- und Parademärsche ehemaliger deutscher Regi­menter. 20: Nachrichten. Anschließen: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20.15: Bunter Abend, ver­anstaltet vom Reichsverband deutscher Rundfunkteil­nehmer und dem Reichssender Frankfurt. 22: Nach- richten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.30: Bunter Abend. 24 bis 2: Nachtmusik.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt 0.3JI.

Berlin

Frankfurt a. M

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend­kurse

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag- bSrse

Schluß­kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß­kurs

Schluß!. Mittaa- börse

Datum

6.5

75

6 5

75

Datum

6.5

75

6.5

7-5

6% Deutsche Ncichsanleihe v. 1927 4% Deutsche NeichSanl. von 1934 b!4% Doung-Anleihc von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Auslos.-Rechten .............

100,13

97 101,75

115,5

100,25

98,25

96,25

100,4

119

116,25

96

100,9

101

96,75

96,75

105,9

29

1,2

8,2

8,1

8,25

14

8,5

100,65

96,75

101,9

115

100,3

98,25

96,25

100,4

92

116

96

100,9

101

96,75

96,75

105,9

28,5

1,15

8,2

7,75

7,9

13,75

9

100,25

97

102

115,5

100,25

98

96

100,9

96,75

105,9

29,25

1,3

8,3

8,05

8,25

13,9

9,5

100,25

97

101,9

114,9

100,5

98

116,25

96

100,9

96,75

96,75

105,9

28,9

8,05

7,75

7,9

13,9

4% vesgl. Serie 11 .............

8,5

4,5

6,75

4,25 37,65

33

35,13

85,25

111

93,5

94,5

94,5 160,5

37,65 133,65 106,25

122,5

94,5

123,5

124

104 154,5 122,5

99,75 107,75

107

123,5 91,25

79,5

9

4,5

6,75

4,25

36,75

32,5

35,75

84,5

111,65

92,75

94

94

160

37,13

133,25

106,5

122,25

93,9

124

123,75

102,5

154

122

99,13 106,75

106 75

123,5

90

78,75

9,5

4,6

6,65

4,25

37,4

33,13

27,25

35,65

84,75

111,25

94

94,5

94,5

160,75

37,65

133,65

106,5

122,75

94,25

123,75

124

103,5

155

122,5

99,65

108,4

107

94,65

150

123,5

91,25

79,75

10

4,65

6,7

4,3

36,9

32,65

28

35,75

84,4 1,1,25

92,75

94 94

161

37,13

133,4

105,5

122,25

93,75 122

123,25

102,5 153,75 121,25

99,5 107,65

106,75

94,25 146,5 123,25

90,25 79

5% Ruinän. vereinh. Rente ti. 1903 4H%Rumän.vereinh.Rentev.lS13 4% Rumänische vereinh. Rente ..

2 ^% Anatolier ...........f..

Hamburg-Amertka-Paket .....0

Hamburg-Südam. Dampsschifs . 0

Norddeutscher Lloyd .........0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 5

Commerz, und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto»

Gesellschaft................v

Dresdner Bank...... 0

Reichsbank .......... 12

A.E.G......................<J

Aekula.................... 10

Elektr. Lieferungsgelellschaft... 5

Licht und Kraft ........... 6*4

Felten & Guilleaume.........0

Gescllsch.f.Elektr.Unternehmung. 5

Rheinische Elektrizität ........5

Rhein. Wests. Elektr..........6

Schuckert L Co........... 4

Clemens L Halske............ 7

LahmeyerLCo............7

Buderus ...................0

Deutsche Erdöl ......... 4

Gelsenkirchener........... 0

Harpener...................0

Hoesch EisenKöln-Neuessea .. 0

Ilse Bergbau ............... 6

Ilse Bergbau Genüsse........6

Klöcknerwerke .............SH

Mannesmann-Röhre« ........ 0

4;,% Deutsche Reichspostschatzaw Weisungen von 1934, I.......

6% efyem.8% Hess. Bolk'sstaat 1929 (rürfxahlb. 102%) ............

4*4% efjem. Hessische Landesbank Darmstadt Gold R. 12........

5Vi% ehem. Hess. LandeS-Hypo- lhekenbank Darinstadt Lioui ...

4%% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landesb.Goldschuldverschr. R.6 Oberhcssen Provinz-Anleihe mit

Datsche Komm. Sammelabl. An, leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten 4*4% ehemL% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6%% ehem. 4%% Franks. Hhp.-

5¥i% ehem. 4y2% Rheinische Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpse.....

4*4% ehem. 8% Pr. LandeSpsand-

vricsanstalt, Pfandbriefe R. 19

4ii% ehem. 7% Pr. LandeSpfand- brtefansl., Gold Komm. £61.VI Steuergutsch.Verrechnungsk. 35-39

4% Oesierretchische Golvrente....

4,20% Oösterreichische Silberrente

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4*4% Deofll. von 1913..........

5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe

Serie 1...................

Frankfurt a. M.

Serkin

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

Gchluß- kurs

Schluß!. Abend- börse

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag- börse

6.Mai

7-Mal

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld Bries

Datum

6 5

7 5

6-5

7-5

Geld

Ärief

Buenos Arre Brüssel ....

Rio de Ian.

Sosta......

Kopenhagen. Danzig.....

London -----

Heljingsors.. Paris ......

Holland .... Flalten.....

Japan ......

Jugoslawien Oslo..... :

Wien.......

Lissabon.... Stockholm... Schweiz ....

Spanten.... Prag.......

Budapest ... Neuyork...

Mansselder Bergbau......... 8

KokSwerke ............. 6

Phönix Bergbau.............0

Rheinische Braunkohlen .....12

Rheinstahl ................ 84

Vereinigte Stahlwerke........0

Otavi Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben........ 5

Kaliwerke Westeregeln........5

Kaliwerke Salzdetfurth.....7%

I ®. Farben-Jnbustrte.......7

Scheideanstalt...............9

Goldschmidt ........ 0

Rutgers werke ..............4

Metallgesellschaft........ 4

Philipp Holzmann...........0

Zementwerk Heidelberg ...... 5

Cementwerk Karlstadt.........4

Schultheis Patzenhoser ....... 4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg...................0

Zellstoff Waldhof ............0

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gas ............... 7

Daimler Motoren............ 0

Deutsche Linoleum........... 6

Orenstein L Koppel ..........0

Westdeutsche Kaufhof.........0

Chade......................0

Accumulatoren-Fabrü....... 12

Conti-Gummi ..............8

Grttzner.................... 0

Matnkrastwerke Höchst a.8».... 4

Süddeutscher Zucker.........9

211

106,75

80,9

19

122

120,5

168

143

219,5

99 113,5 98,9

92 116,5

53,4 113,5 114,75

83,5

93

154,75

35,5

281

159 148,25

36,25

168

105,5

212,65

105,65

80

18,13

119

120,25

166

142,5

220

98,25

110,75

97,25

90,5

116

52,75

111,4

114

82,5

91

154,5

35,4

277

147,9

36,25

93

168,5

106

116

213,25

106,75

81.13

19

122

121

166,5

142,5

99

113,5

99

108,5

53,9

112,13

114,5

83,75

124,5

93

154,65

88,5

35,25

283

162

148,25

1 36,25

1 167

105,5

115

212,5

105,4

80,25

18,5 119,5 120,5

165

142,75

98 111,25 96,75

9OJ5

108,4 52,75

110,5

113,5

83 124,25 90,75

155 87,25 35,75

277,5

162 147,75

35,9

168

11,030

41,98 0,201

3,047

53,83

46,89

12,055

5,325

16,38

167,88

20,53

0,709

5,649

60,59

48,95

10,94

62,17

80,39

33,92

10,365

2,486

42,06 0,203

3,053

53,93

46,99

12,085

5,335

16,42

168,22

20,57 0 711

5,661

60,71

49,05

10,96

62,29

80,55

33,98

10,385

2,490

Banknoten

41,98 0,201

3,047 53,83

46,89

12,055

5,325

16,38

167,93

20,53 0,710

5,649

60,59 48,95 10,94 62,17 80,39

33,92

10,365

2,488

42,06 0,203 3,053

53,93 46,99

12,085 5,335 16,42

168,27 20,57 0,712 5,661 60,71

49,05 10,96 62,29 80,55 33,98

10,385

2,492

Serlin,7.Mai

Geld

ZSrief

Amerikanische Noten..............

Belgische Noten..................

Dänische Noten ................

Englische Noten .................

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Noten.................

Ungarische Note«................

2,44 41,82 53,67 12,02 16,32

167,51 20,01 60,38

61,96 80,16 33,45

2,48 41,98 53,89 12,06 16,38 168,19

20,09 60,62

62,20 80,48

33,59