282 456 (708 530) Mark vorzutragen bleiben. Im l ganzen noch klein war. Don allgemekner Anregung abaelaufenen Geschäftsjahre habe die Gesellschaft waren einige Industrie-Abschluß e, vor allem vereine erhebliche Umsatzsteigerung gegenüber 1933 er- wies man auf den Abschluß der RobertBosch AG, mieten können. Der Auslandsumsatz des Vor,ahres Stuttgart, die nach neunjähriger Pause bie Dtm- konnte gehalten werden. Die Zahl der Gefolgschafts- dendenzahlung mit 6 v. $). aufnehmen, daneben
Wirtschaft
Am Sonntag findet in Gießen der O p f e r t a g der Radfahrer für das Winterhilfswerk statt.
Vormittags läuft im Gelände von Wieseck, Hangelstein und Badeburg das erste Querfeldeinrennen des Bezirks Gießen. Hierbei kommt es nicht nur auf die Schnelligkeit der Fahrer, sondern auch auf ihre Geschicklichkeit an. Die Fahrt geht über eine Rundstrecke von zweimal 7,5 Kilometer und beginnt an der Karlsruhe, biegt sofort hinter dieser von der Straße ab und geht dann auf Feldwegen nach Wieseck. Nachdem die Möserstraße überquert ist, führt die Strecke wieder auf Feldwegen zur Badenburger Hohle, welche die Fahrer im Laufschritt nehmen müssen, weiter am Friedhof in Wieseck vorbei auf die Straße von Alten-Buseck. An der Jttrnanns- burg zweigt die Strecke links ab über den Hangel- stein, hier müssen die Fahrer zu Fuß durch den Wald, um dann über die Daubringer Straße die Badenburg zu erreichen. An der Badenburg vorbei über eine schlechte Wegstrecke zur Wißmarer Straße, welche die Teilnehmer an der Gärtnerei Koch wieder verlassen, um durch die Bahnunterführung wieder in das Blickfeld der Zuschauer zu gelangen. In der Nähe der Karlsruhe fahren die Teilnehmer rechts ab, um dann die Sandgruben zu durcheilen, wobei es auf die beste Klettereigenschaft der Fahrer ankommt. An der Karlsruhe haben die Teilnehmer zwei Hindernisse zu nehmen, um dann die zweite Runde in Angriff zu nehmen.
Die besten Fahrer unseres Bezirks haben ihre Meldungen abgegeben. Auch die drei Olympiakandidaten Preiß, Mebus und Becker sind mit von der Partie, um sich gegenseitig die Spitzenposition des Bezirks streitig zu machen. Im ganzen
fand die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung bei der Mittelstahl starke Beachtung, ebenso die Abschlüsse der norddeutschen Zementgruppe.
Lebhafteres Geschäft hatten wieder AEG. auf Publikumskäufe mit 32.90 bis 33 (32,65), ferner im Freiverkehr neue Stahlvereins-Aktien mit 75 bis 75,25 bis 75,13 (74,75); auch die übrigen Montanwerte erzielten Besserungen bis zu 0,40 v. H. Im übrigen blieben die erhöhten Berliner «chluß- kurse gut behauptet. Am Kassamarkt zogen Commerzbank auf 82,50 (82,25) an. Von Auslandswerten erhöhten sich Chade A bis C auf 197,50 (197), IG. Chemie Basel 100 v. H. auf 156,75 (156), AKU. auf 54,13 (53,90), 4 o. H. Schweizer Bundesbahn bei rationierter Zuteilung auf 165,50 (164,75) und 3,50 o. H. auf 157 (155,50).
Am Rentenmarkt waren Altbesitz und Stahlverein-Bonds je 0,13 o. H. fester, Zinsoergütungs- scheine stiegen auf 90,50 (90,40), ferner blieben frühe Reichsschuldbuchiorderunaen gefragt.
U. a. notierten: Altbesitz 111,65, 7 v. H. Stahlverein 98,13, Adca 76,75, Ov-Bank 82, Reichs
werden ungefähr 25 Fahrer an den Start gehen.
Da dieses Rennen das erste dieser Art ist, das hier ausgetragen wird, ist der Sieger sehr schwer zu tippen. Hoffen wir, daß der beste Fahrer den Sieg daoonträgt. Der Sieger dürfte um 10 Uhr das Ziel passieren.
Am Nachmittag finden im Saale des Cafä Leib saalsportliche Wettbewerbe statt. Zunächst werden sich die besten 2er Radballmannschaften des Bezirks treffen, die um einen gestifteten Wanderpreis kämpfen werden. An den Start gehen: 1885 Gießen, Wieseck, Krofdorf und Wetzlar-Niedergirmes. Da der Wanderpreis in Punktspielen ausgetragen wird, sind spannende Kämpfe zu erwarten. Den Sieger wird wohl Krofdorf oder Gießen stellen, doch sind Ueberraschungen gerade im Radball sehr leicht möglich.
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung werden im R e i g e n f a h r e n die Jüngsten der Vereine von Krofdorf. Wieseck und Gießen schöne Leistungen zeigen. — Aber auch im Kun st fahren und Kun st reizen sind die besten des Bezirks vertreten. Bezirksmeister Göbel (Niedergirmes) und Haas (1885 Gießen), werden in ler-Kunstfahren durch schwierige Hebungen und meisterhafte Geschicklichkeit zu glänzen wissen. — Im 2er-Kunst- fahren werden die Jüngsten von Niedergirmes prächtige Leistungen vollbringen — Die 6er-Kunst- reigenmannschaft des RV. 1885 Gießen mit ihrem Kunstreigen wird den Abschluß der Veranstaltung bilden.
Da der Reinertrag des Opfertages dem Winterhilfswerk zugute kommt, ist der Veranstaltung voller Erfolg zu wückschen.
24 Obstbaumdiebe ermittelt
LPD. Frankfurt a. M., 7. März. Zum Nachteil der Reichsautobahn und eines Gärtnereibesitzers in Frankfurt a. M.-Griesheim wurden seit einiger Zeit junge Ob st bäume und Sträucher im Werte von 800 bis 1000 Mark entwendet. Die Ermittlungen führten zur Feststellung von 24 Dieben, die die Bäume für ihre Grundstücke gebrauchten. Ein großer Teil der Bäume und Sträucher konnte sichergestellt werden.
Schlesien, Mitte, Sachsen, Nordmark, Niedersachsen, Südwest (in Saarbrücken), Nordhessen (Gießen), Württemberg und Baden.
Mit Genehmigung des Generals der Landespolizei Daluege wird in diesem Jahre in der Zeit vom 27. bis 31. Juli die 6. Polizei-Sternfahrt durchaeführt. Ziel der Fahrt ist diesmal Frankfurt a. M.
Major Campbell wird am Strand von Daytona Beach in diesem Jahre nur noch eine Weltrekord-Versuchsfahrt unternehmen können, da seine Reifenbestände durch die bisherigen Starts fast erschöpft sind.
Der Weltrekord im Eisschnellauf, den die Amerikanerin Kit Klein in Horten (Norwegen) mit 1:44,8 Minuten für 1000 Meter auf- stellte, wurde vom Internationalen Eislauf-Verband anerkannt.
* Wiederaufnahme der Dividendenzahlung bei der Robert-Bosch-AG., Stuttgart. In dem jetzt vorliegenden Abschluß für das Geschäftsjahr 1934 weist die Gesellschaft nach Vornahme von 2,59 Millionen Mark Abschreibungen auf Anlagen einen Reingewinn von 3 510 040 Mark aus, der sich um den Gewinnoor- trag auf 4 218 571 Mark erhöht (im Vorjahr ergab sich nach Abzug der Geschäftsunkosten von 25,09 Millionen Mark einschl. 182 953 Mark Gewinnvortrag ein Reingewinn von 1 816 574 Mark). Hieraus wird die Ausschüttung einer Dividende von 6 (0) v. H. vorgefchlagen, so daß nach Zuweisung von 2,14 Millionen Mark (1,11) an die „Boschhilfe^
konnte gehalten werden. Die Zahl der Gefolgschaftsmitglieder wurde auf 14 980 erhöht. Das neue Jahr lasse eine stetige Entwicklung erhoffen.
*11. Baugeldzuteilung der Oeffent- l j ch e n Bausparkasse. Die 11. Baugeldzuteilung der Öffentlichen Bausparkasse (Abteilung der Landeskommunalbank - Girozentrale für Hessen) in Darmstadt findet am 2. April in Darmstadt im Sitzungssaal der Landeskommunalbank - Girozentrale statt. Zuteilungsberechtigt sind sämtliche Bausparer, deren Vertrag spätestens am 1. Januar 1935 (für Tarif 18 spätestens am 1. Dezember 1934) begonnen hat, und die mit Einzahlungen nicht im Rückstand sind. Jeder Bausparer, der sich als solcher ausweist, kann der Zuteilungshandlung beiwohnen. — Alle Öffentlichen Bausparkassen in Deutschland haben bis Ende 1934 insgesamt 67 900 Bausparverträge über zusammen 347 Millionen Reichsmark abgeschlossen. Bisher wurden an 15 300 Bausparer 93 Millionen Reichsmark zugeteilt (ohne Zwischenkredite), ein ansehnlicher Betrag, den die Oeffent- lichen Bausparkassen dem Bau- und Hypotheken-
Daten für den 8. März.
1823: der ungarische Staatsmann Graf Julius Andrafsy in Kaschau geboren (1890 gestorben); — 1887: der Rassenforscher und -Hygieniker Fritz Lenz in Pflugrade in Pommern geboren; — 1917: Ferdinand Graf v. Zeppelin in Berlin gftorben (geboren 1838).
markt zugeführt haben.
Hhem-Mainische MittagSbörje.
Tendenz: erholt.
Frankfurt a. M., 7. März. Die Börse nahm einen außerordentlich ruhigen Anfang, um nach den ersten Kursen auf einzelnen Spezialgebieten wesentlich lebhafter zu werden, wobei die Bewegung ihren Ausgang von der Börse selbst nahm. Die berufsmäßigen Kreise schritten zu einigen Rückdeckungen. Die Stimmung war nach den gestrigen Rückschlägen beruhigt und die Kurse trotz gewisser Uneinheitlichkeiten zumeist erholt. Die außenpolitische Lage sand eine' erheblich bessere Beurteilung, zumal da das englische Weißbuch im eigenen Lande scharfer Kritik begegnet ist und man zudem zuversichtliche Hoffnungen hegt, daß der englische Ministerbesuch in Kürze stattfinden werde. Einer größeren Unternehmungslust stand einmal die nur geringe Publikumsbeteiligung und zum anderen die fortdauernd unsichere Bewegung des englischen Pfundes gegenüber, so daß im großen und ganzen die Umsatztätigkeit kein größeres Ausmaß hatte.
Gegen die schon etwas beruhigtere Abendbörse ergaben sich durchschnittliche Erholungen von 0,50 bis 1 v. H. So eröffneten am Aktienmarkt: IG. Farben 139,13 (138,65), Deutsche Erdöl 99,40 (99), Deutsche Lionoleum 145,25 (144,50), Kunstseide AKU. 53 (52,50), Hanfwerke Füssen 78 (77,25), Reichsbank 166,50 (166,25), Daimler Motoren 52,75 (52,50), Holzmann 87,25 (86,25) und Zellstoff Aschaffenburg 81,50 (80,50). Spezialinteresse, insbesondere aus der Kundschaft heraus, erhielt sich für AEG. mit 31,90 bis 32,25 (31,50), wovon aud) die übrigen Elektroaktien etwas beeinflußt wurden, wenn auch die Erholungen sich in engen Grenzen hielten. Gffürel mit 113,75 (114,25) und Rheag nach Pause mit 114,50 (115,50) lagen noch etwas leichter. Am Montanmarkt entwickelte sich lebhaftes Geschäft in neuen Stahlvereins-Aktien (Freiverkehr) mit 73,25 bis 74,25 (Berliner Schlußkurs 72,90), Gelsenkirchen, die jetzt die Bewertung des umgestellten Stahlvereins-Kurses tragen, waren mit 73 bis 74 (72,75) mitgezogen, auch andere Montan- werte konnten sich etwas erholen, so u. a. Rheinstahl mit 92,75 bis 93,50 (93,50) und Mannesmann mit 75,65 bis 76 (75,40), nur Harpener lagen mit 96,50 (97) noch schwächer Etwas niedriger lagen ferner AG. für Verkehrswesen mit ca. 83,75 (85). Schiffahrtswerte lagen behauptet.
Am Rentenmarkt war die Haltung gleichfalls gebessert, das Geschäft blieb allerdings gering. Altbesitz 111,65 (111,50), Stahlverein-Bonds 98,13 (98), Zinsvergütungsscheine lagen mit 90,40 gut behauptet, Kommunal-Umschuldung waren nach knapp behauptetem Beginn mäßig höher. Späte Reichsschuldbuchsorderungen schwächten sich dagegen auf 96,50 (96,75) ab, während frühe Fälligkeiten, insbesondere 1936er mit 101,25 Geld und 1937er mit 103, als kurz- bzw. mittelfristige Anlage gesucht blieben und bis 0,50 v. H. höher lagen.
Bei etwas kleiner gewordenen Umsätzen blieb die Haltung im Verlaufe freundlich und zumeist stellten sich noch Besserungen um ca. 0,25 bis 0,50 v. H. ein. Etwas stärker gefragt waren IG. Farben mit 139,50 bis 140 (139,13). Montanaktien blieben auf erhöhter Basis gut gehalten, neue Stahlverein und Gelsenkirchen bis 74,65, höher ferner AKU., Hanf Füssen, Daimler, Gesfürel, Scheideanstalt und AEG. bis 32,50. Am Kassamarkt zogen Odenwälder Hartstein auf 96 (95) an. — Am Rentenmarkt blieben die variablen Anleihen unverändert. Pfandbriefe lagen etwas uneinheitlich, aber meist bis 0,25 freundlicher, ferner waren Stadtanleihen gesucht und bis 0,75 v. H. fester.
Abendbörse weiter erholt.
An der Abendbörse war die Haltung freundlich. Die Kurse erfuhren überwiegend eine weitere Erholung, wenn auch das Geschäft im großen und
bank 167, Buderus 91,40, Gelsenkirchen 74,75, Harpener 97,50, Klöckner 86,25, Mannesmann 76,13, Rheinstahl 93,90, AKU. 54,13, AEG. 32,90 bis 33, Conti Gummi 149 Br., Deutsche Erdöl 99,50, Scheideanstalt 207, Licht & Kraft 119.
Frankfurter Schlachwiehmarkt
Frankfurt a. M., 7. März. Auftrieb: 2 Ochsen, zum Schlachthof direkt 9 Ochsen, 13 Bullen, 56 Kühe, 4 Färsen. Kälber 881 (am letzten Donnerstagsmarkt, 28. Febr., 963), Schafe 102 (127), Schweine 403 (372). Notiert wurden pro 1 Zentner Lebendgewicht in RM.: Kälber a) 53 bis 54 (am 28. Febr. 47 bis 50), b) 45 bis 52 (39 bis 46), c) 39 bis 44 (33 bis 38), d) 30 bis 38 (25 bis 32). Lämmer und Hämmel b2) Weidemasthämmel 37 bis 38 (36 bis 37), c) mittlere 35 bis 36 (32 bis 35). Schafe e) beste 34 bis 36 (—), f) mittlere 30 bis 33 (30 bis 32), g) geringe 24 bis 29 (26 bis 29). Schweine b) 49 bis 52 (48 bis 52), c) 47 bis 52 (46 bis 52), d) 45 bis 50 (44 bis 50). Marktverlauf: Kälber flott, ausverkauft. Härnrnel und Schafe lebhaft, ausverkauft. Schweine mittelmäßig, ausverkauft.
Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung des Fleischgroßmarktes: 1229 Viertel Rindfleisch, 224 ganze Kälber, 10 ganze Schafe bzw. Hämmel, 708 halbe Schweine. Preise pro 50 kg in RM.: Ochsenfleisch b) 62 dis 66, c) 58 dis 62. Bullenfleisch b) 56 bis 60. Kuhfleisch b) 48 bis 54, c) 34 bis 42. Fäfenfleisch b) 62 bis 66, c) 58 bis 62. Kalbfleisch b) 67 bis 75 (am 4. März 62 bis 70), c) 61 bis 67 (56 bis 62). Hammelfleisch b) 70 bis 75. Schweinefleisch b) 70 bis 75. Fettwaren: Roher Speck aus hiesiger Schlachtung, unter 7 cm 68 bis 72, Flomen 80 bis 85. Mit Ausnahme der Preise für Kalbfleisch blieben die Preise gegen den letzten Montagsmarkt vom 4. März unverändert. Marktverlauf: langsam.
Schweinemarkt in Lanft-Göns.
s. Lang-Göns, 7. März. Zum heutigen Fer- k e l m a r k t, der auf dem Platze vor der Turnhalle abgehalten wurde, waren auswärtige und hiesige Händler mit reichhaltigem Tiermaterial erschienen. Der Handel wickelte sich rasch und flott ab Rach einigen Stunden war der Markt geräumt Die Preise waren ansehnlich. Für sechs bis acht Wochen alte Ferkel wurden durchschnittlich 19 bis 23 Mark bezahlt. Der Krämermarkt war — bis auf einen Stand — schwach beschickt.
Schweinemarkt in Butzbach.
pb. Butzbach, 7. März. Der heutige Schweinern a r k t war mit 180 Ferkeln befahren. Es wurden gezahlt bis 6 Wochen alt 17 bis 22 Mark, von 6 bis 8 Wochen 22 bis 27 Mark. Der Handel war sehr gut, der Markt ausverkauft.
Beim Neuyorker Sechstagerennen liegen die deutschen Teilnehmer bis auf den Stettiner C a r p u s, der aufgegeben hat, recht gut. Der Kölner Hürtgen steht mit S p e n c e r mit zwei Runden Rückstand an vierter Stelle; mit ,CI,ner teren Verlustrunde folgt der Berliner Wissel mit dem Belgier Debaetsan fünfter Stelle, wahrend Kormeyer - Ehmer mit fünf Runden Rückstand den achten Platz einnehmen. Nach 43 Stunden waren 1156,930 Kilometer gefahren.
Radfahrer im Dienste des Mnierhilssiverks
Erstes Querfeldein kennen. - Saalsportwettbewerbe.
Die Deutsche Reichsbahn im Januar 1935.
Im Güterverkehr trat ein saisonbedingter Rück gang ein. Dementsprechend sind die Betriebsleistungen gegenüber dem Vormonat um 7,28 v. H. zurück- gegangen. Auch der Personenverkehr blieb hinter dem des Vormonats zurück, überstieg aber, ebenso wie beim Güterverkehr, den des Vorjahres zum Teil nicht unbedeutend. Die Betriebseinnahmen d^r Reichsbahn belaufen sich im Januar auf 253,88 Millionen Reichsmark. Die Gesamteinnahmen waren im Januar rund 15 Millionen Reichsmark höher als im entsprechenden Monat des Vorjahres. Die Ausgaben stellen sich insgesamt auf 283,63 Millionen Reichsmark. Der Personalbestand ist gegenüber dem Vormonat leicht auf 634 948 (637 295) Köpfe gesunken.
DieReichsauioÄahnenimZanuarl 935
Im Januar wurden 49 Kilometer der Reichsautobahn neu in Bau genommen. Die Zahl der bei den Unternehmern Beschäftigten ermäßigte sich auf 35 421 gegen 80 294 im Vormonat, was durch das Frostwetter bedingt wurde. Es wurden 10 489 qm Betondecke und 18 000 qm Schwarzdecke verlegt. An Ausgaben sind zum Schluß des Geschäftsjahres 1934 sowie im Januar 1935 30,5 Millionen Reichsmark verrechnet worden. Der Personalbestand bei den Geschäftsstellen der Reichsautobahnen erhöhte sich auf 4309 gegen 4206 Ende Dezember.
Die Leipziger Texittmesse ein Erfolg.
Die Leipziger Textilmesse, die am Donnerstag ihre Pforten schloß, erbrachte einen vollen Erfolg. Als Leistungsschau der deutschen Tex- tilindustrie hat sie die große Bedeutung der deutschen Kunstspinnfaser aller Welt vor Augen geführt und bewiesen, daß alle Mischgarne und Stoffe für den praktischen Gebrauch gut geeignet sind. Die vielen Neuheiten haben dem in großer Zahl erschienenen Auslande gezeigt, wie
schöpferisch unsere Industrie ist. Die fremdländischen Einkäufer begnügten sich keineswegs mit der Information, sondern gaben Musteraufträge und vielfach auch reguläre Bestellungen auf. Es waren europäische Interessenten und auch solche aus Uebersee.
Die Umsatztätigkeit war auf der Textilmesse recht rege, das Vorjahr wurde häufig übertroffen. Die Jnlandskundschaft war in großer Zahl erschienen und gab zwar meist kleine, dafür aber viele Aufträge. Das geschäftliche Ergebnis gestaltet sich ungefähr wie folgt: Gardinen und Dekorationsstoffe hatten gutes Geschäft, auch mit dem Auslande. In Wollmusselinen und Druckstoffen hielt die Nachfrage unvermindert an. Kleiderstoffe, auch aus Mischgeweben, gingen gut. Große Nachfrage bestand nach Weißwaren. Die Damenkonfektion schnitt besser ab als die Herrenkonfektion, die auf der Messe schwach vertreten war. Berufskleidung und Uniformen machten recht gute Geschäfte. Teppiche erbrachten höhere Umsätze als vor einem Jahr und erzielten auch viele Auslandsverbindunqen. Strümpfe hielten die Vorjahreshöhe. In Wollgarnen kamen viele in- und ausländische Aufträge zustande. Plauener Artikel hatten gute Umsätze. Trikotagen waren ruhiger, Strickwaren konnten den vorjährigen Umsatz halten.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren
Jranffurt a.M. Berlin
Schluß» iurs
Schluß!. Abend» börse
Schluß» Iurs
Schluß!. Mittag» börie
Datum |
63 |
7.3
6.3-
7 3
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
100
100
99,9 !
99,9
4% Deutsche Reichsanl. von 1934 6%% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
AuSlos.-Rechten .............
96,25
96,25
96,25
96,25
101,65
101,75
—
——
111,5
111,65
111,5
111,5
4’/,% Deutsche Reichspostschatzanweisungen von 1934, 1.......
—
6% et)em.8% Hess. BolkSstaat 1929 (tüdjaf)lb. 102%) ............
97,25
97
_
96,75
4%% ehcm. Hessische Landesbank
Darmstadt Gold R. 12........
96
96
96
96
554% ehem. Hess. Landcä^Hypo- tbekenbank Darmstadt Liaui ...
99,75
99,5
4y2% ehem. 8% Darmst. komm.
Landesb.Goldschuldverichr. R.6
_
_
Obcrhessen Provinz-Anleihe mit
Auvlos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
113,25
112,65
113
112,75
4%% ehcm.8% Franks. Hhp.-Bank
Göldpfe. 15 unkündbar bis 1935
95,75
96
95,5
5y.% ehem. 4%% Franks. Hhp.- Bank.Liqu.-Psandbriefe.......
99,5
99,75
5yz% ehem. 4'/r% Rheinische Hyp.-Bank»Ltgu.-GoIdpfe.....
99,75
99,75
99,9
99,9
4ft% ehem. 8% Pr. Landeüpfand- briefanstatt, Pfandbriefe R. 19
97
97
97
97
4>/2% ehern. 7% Pr. Landespfand- briesanst., Gold Komm. £6(.V1
97
97
97
97
Steuergutsch.Berrechnungsk. 35-39
105,9
105,9
105,9
I 105,9
4% Oesterretchtfche Goldrente....
27,25
26,75
26,25
I 26,75
4,20% Oesterretchtfche Silberrente
1,2
1,2
—
—
4% Ungarische Goldrente .......
7,7
7,6
7,65
I 7,65
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
7
7,05
7,13
I 7,2
4*4% desgl. von 1913..........
7,4
7,25
7,25
—
5% abgest. Goldmexikaner von 9t
10,5
10,4
10,6
10,4
4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie 1....................
8,5
8,5
—
—
angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt a. 201
SJerlin
Schluß» kurs
Gchluvl. Abend- börs-
Schluß« lur»
Schluß!. Mittag- börse
Datum
6-3
7 d
63
7-3
4% deSgl. Serie 11 ...........
8,5
4,3
4,05
35
30,13
33,25
85
116
82,75
83
83
166,25
31,5
141,75
107
118,25
86,5
114,25
98,25 139,5 121,5
90,5
99
12,75
97
—
>1 1'24,25
1 85,5
>1 75,4
8,5
4,4
6,75
4,05 35,25
30,13
33,25
84
115,25
82,5
82
82
167
33 142,25 106,65
119
86,5
114,5 115,75
' 98,5 139,5
121,5
91,4
99,5
74,75
97,5
125
86,25
76,13
—
—
5% Rumän. verelnh. Rente v. 1903 4!4"/oRumän.vereinh.Rentev.l913
4% Rumänische vereint). Rente .. 2'4% Anatolier ..............
Hamburg-Amertka-Paket .....0
Hamburg Südam. Dampfschiff . 0
Norddeutscher Lloyd .........0
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
Berliner Handelzgesellschaft ... 5
Commerz- und Privat-Bank ... 0
Deutsche Bank und Tisconto-
Gesellschaft.................
Dresdner Bank..............0
Reichsbank ................
A.E.G.......................
Bekula.................... 10
Elektr. Lieferungsgesellschaft... 5 Licht und Kraft ........... ß yt
Felten & Guilleaume.........0
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5
Rheinische Elektrizität ........5
Rhein. Wests. Elektr..........6
Schustert L Co............... 4
Siemens L HalSke............ 7
LahmeyerLLo......... 7
BuderuS ....................
Deutsche Erdöl ..............
Gelsenkirchener..............
Harpener...................
Hoesch Eisen—Köln-Neuesten .
Ilse Bergbau ....... .
Ilse Bergbau Genüsse........
Klöcknerwerke .............
Mannesmann-Röhren........
6,75 4,05
35,5
30,13
26,75
33,4
84
115
82,75
83
83
166,13
31,4
142,5
107
118
86,4
114,4
115
98,65 139,75
120
91
98,5
97.25
86 145,5 124,5
86
75,13
4,6
6,7
4
35,25
29,9
26,25
32,75
84,5
115,5
82,25
82 82
167
32,65
142,75
107
119
86,5
114,4
112,75
98,5 139,25 121,75
91
99,75
97,25
86,25
145,25
126 86
75,9
Frankfurt a. M. |
25erfln
Schluß« kurs
Schlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag» börse
Datum
6-3.
7-3
6 3
7 3.
Mansselder Bergbau.......
. 8
92,5
93
92,75
92,5
Kokswerke................
. 5
——
—
104
104,75
Phönix Bergbau...........
. 0
—
——
—
—
Rheinische Braunkohlen ....
13
208,75
209
209
208,25
Rheinstahl................
oy,
93,5
93,9
94
94
Bereinigte Stahlwerke......
. 0
——
—
72,9
74,75
Otavi Minen .............
. 0
12
12,13
12,25
12,13
Kaliwerke Aschersleben......
. 5
112,13
111,75
112,25
111,75
Kaliwerke Westeregeln......
. 5
—
110,5
112
110,75
Kaliwerke Salzdetfurth.....
7Vt
—
147
147,75
147,25
3. G. Farben-Jndustrie.....
. 7
138,65
140
138,5
140
Scheideanstalt.............
. 9
206,5
207
—
—
Goldschmidt ..............
. 0
88,75
89,5
88,75
89,5
RütgerSwerke .............
. 4
104,5
104,5
104,13
104,75
Metallgesellschaft...........
. 4
—
90
90,75
90,25
Philipp Holzmann.........
. 0
86,25
87,25
87
87,5
Zementwerk Heidelberg ....
. 5
117
117
-
Cementtverk Karlstadt.......
.. 4
127
127
—
Schultheis Patzenhofer .....
.. 4
—
—
102,25
103,9
Aku (Allgemeine Kunstseide)
.. 0
52,5
54,13
53
53,9
Bemberg.................
.. C
117
117,25
117,5
117,5
Zellstoff Waldhof ..........
Zellstoff Aschaffenburg .....
.. 0
.. 0
106
80,5
107
81,5
106,5
80
107,5 81,75
Dessauer Gas .............
.. 7
—
—
125,25
126
Daimler Motoren..........
.. C
52,5
52,75
a 7,5
88,5
Deutsche Linoleum.........
.. 6
144,5
147
144,5
147
Lrenstein & Koppel ........
.. 0
—
85,5
85
Westdeutsche Kaufhof.......
.. 0
40
40,5
39,75
40,5
Chade....................
.- (
191,25
197,5
193
197
Accumulatoren-Fabrik......
. 12
157
—
157,5
159,5
Contt-Gummi ............
.. 8
150
149
150
149
Grttzner..................
.. 0
. 35
I 34,5
1 34,9
I 34,25
Mainkraftwerke Höchst a.M..
.. 4
91,25
90,5
—
Süddeutscher Zuster.......
.. 1
-
I 167
I >65,25
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
6.Mörz
7-März
Amtliche Jloticrunq
Amtliche JTollcrunq
Geld
Brief
Geld
Brief
Buenos Aire.
0,623
0,627
0,633
0,637
Brüssel.....
58,17
58,29
58,17
58,29
Rio de Jan. .
0,194
0,196
0,196
0,198
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
51,78
51,88
51,98
52,08
Danzig.....
81,22
81,38
81,12
81,28
London .....
11,605
11,635
11,625
11,655
Helsingfors..
5,125
5,135
5,135
5,145
Paris ......
16,43
16,47
16,43
16,47
Holland ....
168,33
168,67
168,33
168,67
Italien.....
21,14
21,18
21,14
21,18
Japan ......
0,683
0,685
0,683
0,685
Jugoslawien
5,649
5,661
5,649
5,661
Oslo..... :
58,28
58,40
58,49
58,61
Wien.......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon ....
10,53
10,55
10,55
10,57
Stockholm...
59,79
59,91
60,02
60,14
Schweiz ....
80,72
80,88
80,72
80,88
Spanien....
33,93
33,99
33,93
33,99
Prag.......
10,39
10,41
10,38
10,40
Budapest ...
—
—
Reuyork ...
2,455
2,459
Banknoten
2,455
2,459
Serlin,7.M2rz |
Geld
Lriek *
Amerikanische Roten..............
2,407
2.427
Belgische Roten..................
57,96
58,20
Dänische Roten .................
51,78
51,98
Englische Roten .................
11,59
11,63
Französische Roten...............
16,42
16,48
Holländische Roten...............
167,91
168,59
Italienische Roten................
• 21,33
21,41
Norwegische Noten ..............
58,33
58,57
Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling
Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
59,81
60,06
Schweizer Roten..............
80,44
80,76
Spanische Noten...............
33,49
33,63
Ungarische Noten................
Ueberall Wettkams
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Dem Ka fahr. Ak richtig sac e nicht errat ' ßieferante stellen fön März und Und weite
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