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auf der Erkenntnis, daß fast alle Krankheiten ent­weder mit Selbstheilungsoorgängen im Organismus verbunden oder durch Mängel und Fehler im innern Betrieb (fehlerhafte Ernährung, Mangel an Bewe­gung, Einatmen schlechter Luft usw.) hervorgerufen seien. Die Leistung des Organismus bei den Selbst­heilungsvorgängen hänge neben der Anlage durch­aus ab von der Blutbeschaffung und dem Blut­umlauf; da die Blutbeschaffenheit besonders von Nährstoffen und Sauerstoffgehalt bestimmt werde, ergäbe sich ohne weiteres die große Bedeutung unserer Nahrung und Atmung für diese Krankheits­vorgänge und damit auch für die Wundheilung; der mangelhafte Blutumlaus führe vor allem zu Stauungsvorgängen im erkrankten Gebiet, die un­bedingt beseitigt werden müßten. Dieselben Fragen kommen auch für die Entstehung derinneren" Störungen in Betracht, die sich besonders häufig als Schwäche-, Erfchlaffungs- und Stauungszustände bzw. deren Folgen erklären lassen. Auch das Nerven­system spiele bei allen Krankheiten eine beträcht­liche Rolle. Solche Erfassung des gesamten physio­logischen Vorganges bei den Krankheiten führe ohne weiteres zu den richtigen Behandlungswegen und ihm paffe sich besonders gut die naturärztliche Be­handlung an, die damit ein wohlbegründetes, wissen­schaftliches Heilverfahren sei.

Dr. E. Silber (Frankfurt a. M.) sprach dann ausführlich überNaturärztliche Ernäh­rungslehre". Aufbauend auf den einwandfreien Beobachtungen und Untersuchungen von Forschern, wie Hindhede, Bircher-Benner, Ragnar Berg u. a. wies er auf die Bedeutung der richtigen Ernäh­rung hin, für die im Gegensatz nu der alten Lehre Liebigs gefordert werden muß, daß sie unter Ein­schränkung des Fleischgenusses vor allem Pflanzen­kost, in reichlichem Maße auch roh, enthalte, da Pflanzenkost mindestens ebenso vollwertig, aber im Stoffwechsel günstiger und wirtschaftlich billiger als Tierkost sei. Richtige Ernährung könne viele Krank­heiten verhüten und trage immer sehr wesentlich zur Heilung bei.

Dr. D o u g l a s (Wiesbaden) sprach im Anschluß in launiger Weise über chronische Bein- und Fuß- leiden, insbesondere über kalte Füße und Fuß­schmerzen, und betonte besonders die Zusammen­hänge dieser Beschwerden mit dem Blutumlauf und mit der Arbeit der Unterschenkel- und Fußmusku­latur.

Dr. Väth (Heidelberg), der Verbandsleiter, wies hin auf die weitere Arbeit des Verbandes, ins­besondere auf die in der zweiten Hälfte des Mai stattfindende große Tagung aller der Naturheil­bewegung angehörenden Verbände in Nürnberg, deren Schirmherrschaft der Frankenführer Strei­cher übernommen habe und die hoffentlich auch den Zusammenschluß aller biologischen Aerzte zu einer Reichs-Arbeitsgemeinschaft bringen werde.

Nur das Note Kreuz

Träger des Autostraßen-Hilfsdienstes.

LPD. Frankfurt a. M., 6. Mai. Durch ge­meinsame Entschließung des Reichsministers des Innern und des Reichsverkehrsministers ist das Deutsche Rote Kreuz zum alleinigen Trä­ger des S t r a ß e n - H i l f s o i e n st e s an den großen Reichsautobahnen bestellt worden und wird nach Vereinbarung mit dem General­inspektor für das deutsche Straßenwesen den Straßenhilfs- und Rettungsdienst bei den demnächst in Betrieb zu nehmenden Reichsautobahnen über­nehmen.

Autobahnen sind nicht für Radfahrer.

Eine grundsätzliche Entscheidung des Frankfurter Schöffengerichts.

LPD. Frankfurt a. M., 6. Mai. Eine Ent­scheidung von grundsätzlicher Bedeutung für den Autoverkehr auf Autostraßen fällte das Schöffen­gericht Frankfurt a. M. Am 22. Januar d. I. er­eignete sich auf der Autostraße WiesbadenFrank­furt ein schwerer Unfall. Ein Frankfurter Autofahrer befand sich in der Dämmerung auf der Rückfahrt von Königstein nach Frankfurt. Die Autostraße wird auf Frankfurter Gebiet von einem Feldweg gekreuzt, und von dort kam auf seinem Fahrrad ein 41jähriger Revisionsbeamter gefahren und wollte die Autoumgehungsstraße überqueren. Er wurde von dem Auto erfaßt und so unglücklich getroffen, daß er einen schwe­ren Schädel bruch, mehrere Kopfver­letzungen, einen Oberschenkelbruch und Verletzungen am Oberarm davontrug. Gegen den Autolenker, einen 24jährigen Gewerbetreibenden, kam es zu einer Anklage wegen fahrlässiger Kör­perverletzung. Der Angeklagte wurde auf Antrag des Staatsanwalts freigesprochen. Das Gericht hielt den Unfall für sehr bedenklich und versagte dem Verletzten keineswegs Mitgefühl. Es habe sich aber ein strafbares Verschulden nicht feststellen lassen. Der Angeklagte sei außerhalb einer ge­schlossenen Ortschaft in einem Tempo von 7080 Kilometer gefahren. Darin habe die Anklagebehörde ein Verschulden erblickt, aber die Anklage sei fal­len gelassen worden. Die Auto st raßen seien dazu da, daß die Autos schnell vorwärts kommen. Der Verletzte habe es sich selb st zuzu schreiben, wenn er als Rad­fahrer, der grundsätzlich nicht auf die Autostraße gehöre, angefahren worden sei.

^unöfunfprogramm

Mittwoch, 8. Mai.

6 Uhr: Morgenspruch Choral. Frühkonzert I. 6.45: Gymnastik. 7: Frühkonzert II. 8.10: Gymnastik. 8.30: Sendepause. 9.15: Musik am Moraen. 10: Nachrichten. 10.15: Schulfunk. 10.45: Praktische Rat­schläge für Küche und Haus. 11.30: Sozialdienst. Der möblierte Herr". 11.45: Bauernfunk. 12: Mit­tagskonzert I. 13. Nachrichten. Anschließend: Nach­richten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskon­zert II. 14: Nachrichten. 14.15: Wirtschaftsbericht. Handwerker exportieren! 14.15: Sendepause. 15: Nachrichten. 16: Kleine Klaviermusik. 16.30: Aus Zeit und Leben: 1. Die Baumkircher Blasius-Gesell­schaft, 2. Der letzte Wollkämmer in Ober-Florstadt. 17: Nachmittagskonzert. 18.30: Das Leben spricht. 18.50: Von Köln (aus Dortmund): Fußball-Länder­kampf Deutschland Irland. 19.40: Bauernfunk. 20: Nachrichten. Anschließend: Der Zeitfunk bringt

den Tagesspiegel. 20.15: Stunde der jungen Nation. Mit Hermann Löns ins deutsche Land". 20.45: Lachender Funk. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk, Sportbericht. 22.20:Fasse dich kurz!" Heiterer Einakter. 22.45: Unterhaltungs­und Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert.

Donnerstag, 9. Mai.

6 Uhr: Vom Deutschlandsender: Glockenspiel Morgenspruch Choral. Frühkonzert I. 6.45: Gym­nastik. 7: Frühkonzert II. 8.10: Gymnastik. 8.30: Sendepause. 9: Nur Trier und Koblenz: Werbekon­zert. 9.15: Musik am Morgen. 10: Nachrichten. 10.15: Schulfunk. Volksliedsingen. 10.45: Prakt. Ratschläge für Küche und Haus. 11.30: Sozialdienst: Der Schnei­dermeister. Deutsche Berufe I. 11.45: Bauernfunk. 11.50: 25. Jubiläum des englischen Königs. Original­übernahme der Feier in der Westminster Hall. 12.30: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. Anschließend: Nachrichten aus dem Sendevezirk. 13.15: Mittags-

Am 12. Mai veranstaltet die Motorbrigade Hessen des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps wieder eine Kurhessenfahrt, über deren Ausschreibung und Bedingung noch berichtet werden wird. Bereits im vergangenen Jahr fand in der Gegend von Bad Wildungen eine solche Fahrt statt, die in jeder Weise einen Erfolg darstellte. Es wird gehofft, daß sich auch diesmal wieder Reichswehr, Landespolizei und die verschiedenen Gliederungen der Partei sowie DDAC. in großer Zahl beteiligen werden. Es wird für die Manner vom NSKK. ein besonderer An­sporn sein, ihre Kräfte mit ihnen zu messen.

Als seit Jahren unermüdlicher Förderer des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps hat der kur­hessische Gauleiter der NSDAP., Staatsrat Pg. W e i n r i ch, die Schirmherrschaft über die dies­jährige Kurhessenfahrt übernommen. Gauleiter Wein- rich, selbst schon zur Zeit vor der Trennung zwischen Motor-SA. und NSKK. eifriger Gönner des Kraft­fahrkorps, gebührt für die tatkräftige Unterstützung der besondere Dank der Motorbrigaoe Hessen, deren Gebiet zu einem erheblichen Teil mit dem Gau Kurhessen der NSDAP, zusammenfällt.

Die Motorbrigade Hessen veranstaltet die Fahrt, ihrer Aufgabe und Ueberlieferung entsprechend, als

LPD. Die Zentralabteilung der hessi­schen Landesregierung teilt mit: Die Reichsreaierung hat durch Gesetz vom 30. März 1935 und Verordnung vom 18. April 1935 ange­ordnet, daß für 1935 und 1936 die Sondergebäude­steuer nach den für 1934 geltenden Vorschriften also i n der Regel in der seitherigen Höhe weiterzuzahlen ist, wenn die jähr­liche Sondergebäudesteuer (staatliche und kommu­nale Steuern zusammengerechnet) 200 Mark oder mehr für das einzelne Grundstück beträgt.

Wird dieser Befrag nicht erreicht, so tritt also die 25prozentige Senkung ein.

Im umgekehrten Fall aber ist in der Regel der seitherige Betrag aus 1934 weiter zu zahlen, doch gilt ein Viertel der entrichteten Sondergebäude­steuer als Einzahlung auf eine Anleihe und drei Viertel gelten als Einzahlung auf die Steuer. Beim Erlaß dieser Vorschriften, die nicht vorauszusehen gewesen sind, waren die staatlichen Vorauszahlun­gen für 1935 seitens der Finanzämter bereits in allen Fällen unter Abzug eines 25prozentigen Sen­kungsbetrages berechnet worden, anstatt nur in den Fällen unter 200 Mark. Wer in 1934 aber 200 Mark ober mehr staatliche und kommunale Sonder­gebäudesteuer zu entrichten hatte, hat hiernach mit der Nachforderung des ihm zu wenig angesorderten

LPD. Erbach i. O., 5. Mai. Das schöne Oden­waldstädtchen Erbach stand am Samstag und Sonntag im Zeichen des blauen Wimpels. Der Landesverband Hessen des VDA. hatte seine Hauptversammlung nach Erbach ver­legt. Als Ehrengäste nahmen an der Tagung teil als Vertreter des Bundesleiters, Dr. Sievert (Berlin), die Leiterin des Frauendienstes bei der Bundesleitung Frau Reiter (Berlin), die Orga­nisationsleiterin Frl. Hessenauer, weiter meh­rere Landesführerinnen, Ortsgruppenleiterinnen und Ortsgruppenleiter.

Die Hauptversammlung wurde Samstag nach­mittag durch Landesleiter Dr. Leip mit einer Begrüßungsansprache eröffnet. Landes-Organisa­tionsleiter Dr. Mulch (Darmstadt) verlas den Jahresbericht für 1934.

Besonders bemerkenswert ist die Zunahme der Ortsgruppen und noch mehr die der Schulge- meinschaften an den Volksschulen, den höheren und den Berufsschulen. Teilweise sind Volks­schulen heule lOOprozentig für die Arbeit erfaßt.

Sehr erheblich war auch die Zunahme der Aus­landsarbeit. Die Leitung der Forschungsstelle für Auswanderer wurde Professor Dr. B e h n (Mainz) übertragen. Alles in allem kann gesagt werden, daß das Jahr 1934 ein Jahr ernster Auf­bauarbeit war, die reich belohnt wurde durch Fortschritte in der Durchdringung mit volksdeut­schem Denken und damit der Festigung und Siche­rung der VDA.-Arbeit im Volk.

Jahresbericht und Kassenbericht, letzterer erstattet von Schatzmeister Philipps (Friedberg), wurden genehmigt. Dr. Mulch berichtete dann kurz über die Frauenarbeit des VDA. Der Tätigkeit der Lan­desleiterin Frau Sabine Koepke wurde mit be­sonderer Anerkennung gedacht.

Landesleiter Dr. Leip sprach dann über die VDA.-Arbeit. Heute sei der VDA. zum wahren Treuhänder der 35 Millionen Deutschen geworden, die jenseits der geographischen Grenzen leben. Diese

konzert II. 14: Nachrichten. 14.15: Wirtschaftsbericht Schuhe suchen ihren Absatz. 14.45: Sendepause. 15: Nachrichten der Gauleitung. 15.15: Kinderfunk. 16: Kleines Konzert. 16.30: Spiel des Schicksals. Nach einer wahren Geschichte von Friedrich von Schiller. (Zu seinem 130. Todestag.) 16.50: Einmal­eins für Gartenfreunde. Nützliche Betrachtungen eines Dichters. 17: Nachmittagskonzert. 18.30: Kunst­bericht der Woche. 18.35: Der nationalsozialistische Rundfunk. Vortrag. 19: Aufforderung zum Tanz. 20: Nachrichten. Anschließend: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20.15: Stunde der Nation. Wan­derung über die Nehrung. 21: Johann-Strauß- Abend. 22: Zeitangabe. Nachrichten. 22.15: Nach­richten aus dem Sendebezirk. 22.20: Autofabrik. Funkbogen aus der Welt des Motors. 23: Zeitgenös­sische Musik. 24: Orgelkonzert. Werke von Joh. Seb. Bach. 0.30 bis 2: Nachtmusik.

eine ernste Prüfung für ihre Männer und Maschi­nen. Ist die Hervorkehrung einer idealistischen Be- geisterungsfähigkeit für Motorsport und Motorwehr- sport das Merkmal des NSKK.-Mannes, so ist für diese Kurhessenfahrt Einsatzbereitschaft, Gemein­schaftsgeist und Fahrermut ein besonderes Kenn­zeichen, auch soll der Mannschaftswettbewerb im Vordergrund stehen.

Die Fahrt ergibt eine Orientierung - Prüfung für Fahrer und Fahrzeuge im Gelände und auf Straßen jeder Beschaffenheit. Besondere Anerkennung verdient die rege Beteiligung der NSKK.-Männer, die selbst mit teilweise nur recht knapp bemessenen Mitteln gesegnet, vorbehaltlos ihre Fahrzeuge für die Demonstration energischen Willens zur gemeinsamen Aufbauarbeit im Kraft­fahrkorps jeder Belastungsprobe unterziehen.

Die Kurhessenfahrt verdient das ganze Interesse aller Volksschichten, denn für einen Erfolg in diesem schwierigen Wettbewerb ist nicht die Güte der Maschine, sondern das Können und die Findigkeit der Fahrer ausschlaggebend. Man kann- dem Natio­nalsozialistischen Kraftfahrkorps einen vollen Erfolg bei dieser Veranstaltung wünschen.

Steuerbetruges für 1935 zu rechnen. Wie hoch die demnächstige staatliche Nachforderung sich belaufen wird, kann leicht errechnet werden.

In den meisten Fällen beträgt die Rachforde- rung ein Viertel der 1934er staatlichen Sonber- gebäudesteuer und deckt sich mit dem Betrag, um welchen die Vorauszahlung für 1935 hinter der Sondergebäudesteuer für 1934 zurückbleibt.

Einstweilen sind von den Finanzkassen selbstver­ständlich nur d i e angeforderten Beträge in Beitreibung z u nehmen, -während über den Betrag der Nachzahlung besondere Anordnun­gen nachfolgen müssen, sobald die Reichsregierung das gesamte Verfahren auch bezüglich der An­leihe geregelt haben wird. Bis dahin wird es sich dringend empfehlen, die nachzuzahlenden Be­träge anteilig aus der Mieteinnahme zurückzulegen, weil mit Stundung nicht gerechnet werden kann. Die Regelung der kommunalen Sondergebäudesteuer wird sich in vielen Fällen ein­facher gestalten können, weil Steuerbescheide dar­über bisher noch nicht ausgegeben worden sind. Hier kann also die neue Sachlage schon beim Steuerausschlag berücksichtigt werden. Ist dies aber in einzelnen Gemeinden nicht mehr möglich, so wird auch hier der Weg der Nachzahlung zu wäh­len sein.

Treuhänderschaft setze eines immer voraus: das Opfer.

Der Führer und die Reichsregierung wünsch­ten, daß jeder Volksgenosse den VDA. tätig und opfernd unterstütze.

Es sei nicht die Aufgabe des VDA., viele zahlende Mitglieder zu werben, sondern die Aufgabe sei die Durchdringung mit dem Gedankengut volksdeutscher Gesamthaltung und Gesamteinstellung. Darum wende sich der VDA. hauptsächlich an die Jugend und ihre Erzieher und Bildner. Aus ihren Reihen erwachsen dem VDA. die tätigsten Mitarbeiter. Für den Nachwuchs sorgten in Hessen, erstmalig im ganzen Reich, ins Leben gerufene vier volksdeutsche Seminare. Der Landesleiter schloß mit einem Gruß an das deutsche Volk und dreifachem Siegheil für den Führer, das stürmischen Widerhall fand. Ein Begrüßungsabend beendete den ersten Tag der VDA.-Tagung.

Die Arbeiten des Sonntags wurden eingeleitet durch die geschloffene Tagung der Gesamtgruppen, in deren Mittelpunkt die Ausführungen von Pro­fessor Dr. Weber (Berlin) standen, der ein charak­teristisches Bild der Gesamtlage des deutschen Vol­kes diesseits und jenseits der Grenzen zeichnete. An­schließend wurden die Berichte der einzelnen Grup­pen erstattet, und zwar von Organisationsleiter Dr. Mulch über bereits erfolgte und noch bevor­stehende Organisationsänderungen, von Professor Dr. B e h n (Mainz) über Pflege des Kulturgutes Volksdeutscher Musik, von Landespressewart Dr. Götz über die Zusammenarbeit der VDA.-Arbeits- stellen mit der Tagespresse, von Dr. F l e s s a (Mainz) über die Arbeit der Schulung bei den VDA.-Aufgaben, von Dr. H e y d (Mainz) über die Arbeitstagungen auf der Zitadelle in Mainz, von Dr. Neumann über die Pfingsttagunq in Königs­berg. Als letzter Redner sprach Schreiber (Mainz) über das am 22. September in allen Schulen in großem Ausmaß durchzuführende Fest der Schule.

Gleichzeitig fanden verschiedene Sondertagungen statt. So tagten die Bezirksverbands- und Bezirks­leiter unter Dr. Leip, der Frauendienst unter Frau Koepke, die Gruppen unter Dr. Mulch, die Schulgemeinschaften unter Dr. Flessa und die Hochschulgruppen unter Dr. Freymann.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen folgte im Hofe des Erbacher Schlosses eine erhebende volks­deutsche Weihestunde, zu der Fahnengruppen und Ehrenstürme der SA., der HI., des NSDFB. und des Kyffhäuserbundes aufmarschiert waren. Die Feier war umrahmt von musikalischen und chori- schen Darbietungen. Professor Dr. König (Gie­ßen) hatte die Festansprache übernommen, die mit einem volksdeutschen Bekenntnis endete. Das Schlußwort hielt der Landesleiter Dr. L e i p. Mit Siegheil auf den Führer und mit dem Gesang des Deutschlandliedes und des Horst-Wessel-Liedes en­dete die erfolgreiche Arbeitstagung.

125-Zahrfeier der ehem. 87er.

Treugelöbnis der alten Soldaten zu Führer und Reich.

LPD. M a i n z, 5. Mai. Aus nah und fern waren Taufende von Angehörigen des ehemaligen 1. Nassauischen Infanterie-Regiments N r. 8 7 und seiner Kriegsformationen nach ihrer alten Garnisonstadt Mainz geeilt, um bas 125- jährige Bestehen des Regiments festlich zu begehen.

Ein großes Konzert im festlich geschmückten großen Saal der Stadthalle vereinigte die ehemaligen 87er mit ihren Kameraden aus anderen Militärvereinen am Samstagabend. Nach dem Einmarsch der Fah­nen, bei dem besonders die ruhmbedeckten alten Re­gimentsfahnen jubelnd begrüßt wurden, hieß Oberst a. D. Tietz die Versammlung, insbesondere die Vertreter der Behörden, her Marburger Traditions­kompanie und der Standarte 87 herzlich willkom­men. Man habe sich s. Zf. entschlossen, das Regi­mentsjubiläum erst in diesem Jahre zu feiern, da man die endgültige Ausgestaltung des Ehrenmal­platzes abwarten wollte. Dieser Jubiläumsfeier ver­leihe der 16. März 19 3 5 eine Weihe von un­geheurem Ausmaß. Seine Ansprache klang in ein Treuegelöbnis zu Führer und Vaterland aus, das die Versammlung mit einem Sieg-Heil auf den Füh­rer und mit dem Deutschlandlied und dem Horst- Wessel-Lied bekräftigte. Beigeordneter Schlei- mann, der der Versammlung im Namen des ver­hinderten Oberbürgermeisters den Willkommensgruß entbot, teilte mit, oaß zu Ehren der Gefallenen des Regiments der Ehrenplatz künftigAm 8 7er- Denkmal" genannt werde. Die Festrede des Leut­nants d. R. Dr. S ch m i d t b o r n - Wiesbaden, der mit packenden Worten die ruhmvolle Geschichte des Regiments zeichnete, war ein hohes Lied vom Kämp­fen, Leiden und Sterben deutscher Helden im Welt­krieg. Der Führer der Standarte 87, Marxhei - ner - Limburg, gab dem Stolz der Standarte Aus­druck, die Nummer des ruhmreichen Regiments tragen zu dürfen.

Am Sonntagvormittag trafen sich die Regiments­kameraden nach den Festgottesdiensten und einem Regimentsappell am Ehrenmal am Windmühlberg. Ehrenstürme der nationalen Verbände, insbesondere der Standarte 87, Abordnungen des Kyffhäuser­bundes usw. bildeten Spalier. Eine Fahnenkompanie des Kyffhäuserbundes Mainz geleitete die alten ruhmreichen Regimentsfahnen zum Ehrenmal. Der Bundesführer des Kameradschaftsbundes der 87er, Major a. D. Glaeßgen, hielt eine tiefempfun­dene Gedenkrede, in der er besonders der im letzten Krieg gefallenen Regimentskameraden und des ver­storbenen Generalfeldmarschalls von Hinden­burg gedachte. Die Toten verlangten von uns die Erneuerung des Treueschwurs auf ewig zu Füh­rer und Reich. Unter den Klängen des Liedes vom guten Kameraden wurden dann mehrere Kränze am Ehrenmal niedergelegt.

Nach dem Umzug durch die Hauptstraßen der Stadt erfolgte auf dem festlich geschmückten (Buten- bergplatz der Vorbeimarsch an den Regimentsfah­nen. Nachmittags trafen sich die Kameraden in den verschiedenen Lokalen, um alte Freundschaften zu erneuern und ernste und heitere Erinnerungen aus­zutauschen.

Glückwunsch des Führers.

Mainz, 6. Mai. (LPD.) Der Führer und Reichskanzler hat zu der 125-Jahrfeier des 1. Nas­sauischen Infanterie-Regiments Nr. 87 seine Glück­wünsche übermittelt.

Handwerksburfchen gehen wieder auf die Walze.

Frankfurt a. M., 6. Mai. (LPD.) Unter reger Anteilnahme der Bevölkerung setzte heute nachmittag vom Börsenplatz aus die Gaufachgruppe der Metzger und Bäcker des (Baues Hessen-Nassau die Handwerksburschen, die sich alle nach Nord­deutschland wenden werden, in Marsch. Inmitten einer freudig erregten Menge hatten die ungefähr 20 Handwerksburschen, zunftgemäß gekleidet und mit Blumen geschmückt, Aufstellung genommen, mährend die Lehrlings-Kapelle der Bäcker-Innung flotte Weisen spielte.

, Bezirksobmann Becker von der Deutschen Ar­beitsfront, der die Glückwünsche des (Bauleiters überbrachte, hielt eine kurze Abschiedsrede, in der er darauf hinwies, daß der nationalsozialistische Staat selbstverständlich die verschiedenartigsten Ver­änderungen hervorgerufen habe.

Eine der schönsten und besten Veränderungen sei das Wiederinkrafttrelen der Gesellenwan- derung.

In der Lehrzeit könne der junge Mann noch lange nicht alle für feinen Beruf erforderlichen Kennt­nisse sammeln. Der Geselle müsse daher die Kraft und den Mut besitzen, an einem anderen Orte und unter anderen Umständen sich in seinem Berufe zu vervollständigen. Daher, so sagte Pg. Becker am Schlüsse seiner Ausführungen, begleiten Sie auf ihren Marsche meine persönlichen Wünsche, die Wünsche der Deutschen Arbeitsfront und die unseres (Bauleiters.

Der Gaubetriebsgerneinschaftswart der Gruppe Handwerk, Pg. Josef Becker, ermahnte die jun-

Kurhessensahrt des NG.-Krastsahrkvrps.

Achtung! Gondergebäudesteuerpflichtige!

Hauptversammlung des Landesverbandes Hessen des VDA.

MAGGI5 Fleischbrühe 3 würfel 104

V? Pfund Reis, 2 Eßlöffel Buffer, 1 Zwiebel, 1 Titer Fleischbrühe aus 4 Maggi s Fleischbrühwürfeln.

Die sehr feingeschniftene Zwiebel in der Heißgemachfen Sutter hellgelb schwitzen. Den ge­waschenen Reis dazugeben und unter ständigem Rühren 5 Minuten bei kleinem Feuer dunsten. Die Fleischbrühe dazugeben und langsam weichkochen laffen.(Für 4 Personen.)