ftunden-Mannschaftsfahren nach Sechstageart. In ben Pausen der Rennen werden Reigen und Radballspiele vorgeführt.
Erfolgreiche Gießener Radfahrer.
Am vergangenen Sonntag weilten die Fahrer Mebus, E. Muhl und Klappert vom Radfahrerverein 1885 sowie Preis und F a u st vom Radklub Germania in Kassel und nahmen an dem Straßenrennen „Rund um den Dörnberg" teil. Das Rennen, das über eine Strecke von 150 Kilometer führte, wurde von 32 Fahrern aus dem Gaugebiet bestritten. Die Gießener konnten sich recht gut durchsetzen. Eine Spitzengruppe von sechs Fahrern lieferte sich einen scharfen Endspurt, wobei Preis Zweiter und Mebus Vierter wurde. Faust konnte den siebenten Platz belegen, während Muhl wegen angeblichen unvorschriftsmäßigen Fahrens (in der Spitzengruppe liegend) aus dem Rennen genommen wurde. Klappert mußte wegen Raddefekt das Rennen vorzeitig beenden.
Der Fahrer W. Reumann vom Radfahrerverein v. 1885 startete am vergangenen Sonntag beim Straßenrennen „Rund um Dortmund". Nachdem derselbe bereits an den Rennen „Großer Straßenpreis von Hannover und Bielefeld" teilgenommen, jedoch jedesmal unter Raddefekten zu leiden hatte, konnte Neumann in Dortmund den neunten Platz belegen. Sollte Neumann am kommenden Sonntag beim Straßenrennen „Rund um Köln" ebenfalls unter die zehn Ersten kommen, dann dürfte er sicherlich in die deutsche Nationalmannschaft eingereiht werden.
Kegler auf Reifen.
Der Vorstand und Beirat des Vereins der Kegler des Lahn- und Buseckertals, Sitz in Wieseck (Mitglied des Deutschen Keglerbundes), hielt am Sonntag im Gasthaus S ch e r p in Lollar eine sportliche Besprechung ab. Der Vorsitzende Schäfer- Wieseck begrüßte die Teilnehmer. Es wurde beschlossen, zum Mannschaftskegeln am Sonntag, 12. Mai, eine Zer- Mannschaft nach Limburg zu entsenden. Für das Bundeskegeln in Kassel wurde eine ler-Mannschaft bestimmt. Die für das Mannschaftskegeln ausgewählten Kegler haben sich bei den Ausscheidungskämpfen auf der Bundesbahn in Alten-Buseck als die besten Kegler des Vereins hervorgetan. Die Versammlung wurde in üblicher Weise geschlossen.
Deutschlands zweiter Hockey-Sieg in Brüssel.
Beim Brüsseler internationalen Hockey-Turnier kamen am Sonntag drei Spiele zum Austrag. Deutschlands Mannschaft konnte ihrem schönen Sieg gegen Frankreich vom ersten Tage einen neuen Erfolg anreihen. Mit 5:1 (4:0) wurde Holland geschlagen. Damit konnte Deutschland für die am 28. April in Amsterdam im Länderspiel erlittene Niederlage Vergeltung üben. Die deutsche Mannschaft befand sich in ausgezeichneter Verfassung. Sie führte bei der Pause durch Treffer von Hamel, Kurt Weiß, Scherbarth und Huffmann 4:0, erhöhte nach dem Wechsel durch Kurt Weiß auf 5:0, und erst bei diesem Stande gelang den Holländern durch ihren Mittelstürmer Schnitger der Ehrentrefser.
II. Wachbergrennen bei Weinheim.
Mit dem zweiten Weinheimer Wachenbergrennen wurde am Sonntag die deutsche Bergrennsaison 1935 eröffnet. Nahezu 15 000 Zuschauer umsäumten die kurvenreiche Strecke; 50 Motorräder (davon 36 Ausweisfahrer) und 16 Sport- und Rennwagen bestritten die einzelnen Nennen. Von kleineren, für die Betroffenen glimpflich verlaufenen Stürzen abgesehen, verlief das Rennen ohne Zwischenfälle.
Die Rennen des Sonntags brachten einen neuen Streckenrekord für Motorräder, der gleich von zwei Fahrern aufgestellt wurde. Der Mannheimer Ausweisfahrer Grämlich erzielte 58,4 Stdkm. Durchschnittsgeschwindigkeit und überbot damit den auf 57,7 Stdkm. stehenden alten Rekord. Auf die gleiche Zeit kam auch der Lizenzfahrer G i m b e r t, Mudau. Bei den Rennwagen war S t e i n w e g , München, auf Monoposto - Spezial mit 60,45 Stdkm. der Schnellste; seine Zeit bedeutet absoluten Streckenrekord. Der Vorjahrssieger Wimmer, Kappelrodeck, geriet in der großen Kurve aus der Fahrbahn und mußte aufgeben.
Kurze Sportnotizen.
Nach einer Mitteilung des deutschen Boxsportführers ist es zwecklos, daß Boxer Anträge auf Wiederzuerkennung der Amateur-Eigenschaft stellen. Dies ist nach den Bestimmungen der FJBA. nicht möglich.
Korpsführer Hühnlein richtete an die Vorstände der Auto-Union, Adler- und NSU.-Werke anläßlich ihrer großen Erfolge am vergangenen Sonntag Glückwunschtelegramme.
Spaniens Fußballelf spielte am Sonntag in Lissabon gegen Portugal vor 30 000 Zuschauern nur 3:3 Unentschieden.
irffchast.
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<*
Oie Lndustrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:
724: Großzügige Zuteilung von Devisenvorgenehmigungen für deutsche Waren in Argentinien.
725: Sicherungsabtretung von Forderungen an Ausländer.
726: Mitnahme von Zahlungsmitteln auf Grund von Reiseverkehrsabkommen.
727: Gutschrift des Gegenwertes von Reichsmarkwechseln auf Auslcinderfonderkonten.
728: Zahlungen von Veredelungslöhnen im Verrechnungsverkehr mit Frankreich statthaft.
729: Die französische Umsatzsteuer und Einfuhrabgabe.
730: Richtpreisanordnung 18 für unedle Metalle vom 4. Mai 1935, betr. Blei.
731: Erweiterung der ungarischen Einfuhrbewilligungsliste.
Die Sparkasseneinlagen im März um 110 Millionen Mk. erhöht.
Der Spareinlagenzufluß hielt sich auch im März auf hohem Stande. Bei Einzahlungen in Höhe von 493,8 Millionen Mark und Auszahlungen im Betrage von 426 Millionen Mark stellt sich der Einzahlungsüberschuß auf 67,8 Millionen Mark, oder 0,52 v. H. des Ende Februar nachgewiesenen Spareinlagenbestandes. Zu dem Einzahlungsüberschuß des 'Berichtsmonats treten noch Zinsgutschriften in Höhe von 39,3 Millionen Mark, sowie Gutschriften von Härtemitteln (aus der Aufwertung) u. a. von 3,3 Millionen Mark. Die Spareinlagen haben sich also um 110,5 Millionen Mark auf 130,22 Millionen Mark erhöht.
*
* Ermäßigung des Privatdiskonts und des Diskontsatzes der unverzinslichen Schatzanweisungen. Der Privatdiskont ist um 0,13 v. H. auf 3,25 v. H. gesenkt worden. Angesichts der starken Nachfrage nach Schatzanweisungen in den letzten Wochen wurde auch gestern ein Abbau des Diskontsatzes für die Schatz - anroeifungen um 0,13 v. H. vorgenommen. Die per 15. Januar 1937 fälligen Schatzanweisungen werden nunmehr mit 3,90 v. H. gegen bisher 4 v. H. und die per 15. April 1936 fälligen mit 3,65 v. H. gegen bisher 3,75 v. H. abgegeben. Gleichzeitig ist der Ausgabekurs für die 4,50proz. langfristigen Schatzanweisungen um 0,25 auf 99,65 v. H. erhöht worden. Die Diskont-Companie hat den Satz für tägliches Geld von 3 auf 2,75 v. H. ermäßigt.
* Frachtvergünstigung für Super- Phosphat und Superphosphat - Mischdünger. Um denjenigen Abnehmern, die jetzt am Schluß der Versandzeit für volle Wagenladungen nicht mehr haben, den Bezug kleinerer Mengen zu erleichtern, hat sich die deutsche Superphosphat- Jndustrie entschlossen, nachdem im vorigen Monat bereits eine Frachtvergünstigung für Lieferungen von 10 Tonnen aufwärts erfolgt war, eine weitere Vergünstigung eintreten zu lasten derart, daß für Lieferungen im Mai bereits Ladungen von 5 Tonnen frachtfrei bzw. in die Paritätsgebiete so geliefert werden, daß dem Käufer je Doppelzentner keine höhere Fracht entsteht als beim Bezüge von 15 Tonnen.
* Maschinen - Fabrik Moenus AG., Frankfurt a. M. Die Gesellschaft erzielte 1934 einen wesentlich höheren Ueberschutz, und zwar einschließlich 17 910 RM. Vortrag von RM. 489 662. Nach erhöhten Anlageabschreibungen von 271 439 (218 679) RM. verbleiben 218 222 (129 682) RM. Reingewinn. Wie erst jetzt mitgeteilt wird, beschloß der Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom 30. April erwartungsgemäß der General - Versammlung am 13. Juni wieder 4 v. H. Dividende auf 4,5 Millionen RM. Aktien vorzuschlagen. Der Geschäftsgang im neuen Geschäftsjahr sei zufriedenstellend.
* Kaliwerke Aschersleben, Aschersleben. Dem Geschäftsbericht ist u. a. zu entnehmen, daß im Geschäftsjahre 1934 von Aschersleben insgesamt 1 287 205 gegen 980 588 Doppelzentner K2O im Jahre 1933 geliefert wurden. Die Erzeugung der Werke stellte sich auf 1154117 (978 219) Doppelzentner Reinkali. In den Nebenerzeugnissen seien kleine Absatzsteigerungen eingetreten. Der Betriebsertrag hat sich auf 5,68 (5,28) Mill. RM. erhöht. Erträge aus Beteiligungen erbrachten 1,12 (1,37), Zinsen 0,51 (0,45) und ao. Erträge 0,65 (0,44). Für Löhne und Gehälter wurden 2,74 (2,38), für soziale Abgaben 0,36 (0,31), für Steuern 0,55 (0,48), für Anleihezinsen 0,72 (0,90), für sonstige Ausgaben 1,05 (0,91) Mill. RM. aufgeroanbt. Abschreibungen, die als Wertberichtigungsposten auf der Passivseite der Bilanz
eingestellt werden, sind mit 1,38 (1,39) Mill, angegeben. Einschl. 239 174 (242 026) RM. Vortrag beträgt der ausgewiesene Reingewinn 1 404 015 (1413170) RM., woraus unv. 5 v. H. Dividende auf 22 Mill. RM. Stammaktienkapital und 6 v. H. auf die 324 000 RM. DA. gezahlt werden. Zum Vortrag verbleiben 232 728 RM.
Uhein-Mainische Mittagsbörse.
Ueberwiegend fester.
Frankfurt a. M., 6. Mai. Obwohl aus der Wirtschaft stärkere Anregungen nicht vorlagen, eröffnete auch die erste Börse der neuen Woche in überwiegend fester Haltung. Don der Kundschaft, erfolgten meitere Käufe am Aktienmarkt, aber auch Renten waren wieder mehr beachtet und höher. Die Kursentwicklung war etwas uneinheitlich, da nach den Steigerungen der letzten Tagen einige Realisationen vorgenommen wurden. Der Aktienmarkt hatte einige Sonderbewegungen. Auf die Abschlüsse im Salzdetfurth-Konzern waren Kaliwerte sehr fest , Aschersleben 121,25 (zuletzt 114,25), auch Westeregeln und Salzdetfurth lagen entsprechend höher. Ferner erhöhten sich Scheideanstalt um 3,50 v. H. auf 219,50, da der allerdings nicht starken Nachfrage kein Angebot gegenüberstand. Die Far- ben-Aktie blieb mit 142,25 0. H. unverändert, von sonstigen Chemie-Werten gewannen Goldschmidt 1,13 0. H., Metallgesellschaft 0,25 0. H., Rütgers- werke und Deutsche Erdöl lagen behauptet. Elektroaktionen lagen sehr unregelmäßig. Gesfürel und Siemens gaben bis 1,50 v. H. und AEG 0,50 v. H. nach, andererseits zogen Betula 0,40 v. H., Felten 0,50 v. $). und Lechwerke 0,75 v. H. an Sehr fest lagen Chade A bis C mit zirka 280 (271). Montanaktien tendierten ebenfalls uneinheitlich, wobei aber Befestigungen von 0,25 bis 0,75 v. H. überwogen, nur Rheinstahl und Klöckner gaben je 0,25 v. H. nach. Sonst eröffneten u. a. Reichsbank 1,25 0. H., Moenus Maschinen, Gement Heidelberg und Zellstoff Waldhof je 0,50 v. H., AG. für Verkehr 0,25 v. H., Hapag 0,13 v. H. und Daimleri 0,13 v. H. freundlicher. Nordd. Lloyd gingen um 0,13 v. H. zurück, Aschaffenburger Zellstoff lagen mit 83 v. H. unverändert.
Der deutsche Rentenmarkt war ebenfalls befestigt bei zum Teil lebhafterem Geschäft. Neben Altbefitzanleihe mit plus 0,65 v. H. und Städte- Altbesitz mit plus 0,50 v. H. waren Kommunal- Umschuldung 0,15 v. H., Zinsvergütungsscheine 0,13 v. H. und späte Reichsschuldbuchforderungen 0,13 v. H. erhöht. Vor fremden Werten zogen Ungarische Goldanleihe auf 8,45 (8,25) und vierprozentige Goldmexikaner auf 9,45 (9,15) an, ferner lagen im Freiverkehr Rusten - Prioritäten lebhaft und hoher, Gulden-Russen 1 v. H. (0,95), 1920er Russen 0,95 (0,90).
Infolge der starken Geschäftsschrumpfung bröckelten die Aktienkurse im Verlaufe durchschnittlich um 0,25 bis 0,50 v. H. ab, so IG. Farben, AEG., Har- pener (— 0,65), Bekula (— 0,90), Norddeutscher Lloyd (—0,75 v. H.). Fester lagen nochmals Scheideanstalt mit 220 (219,50), ferner kamen Westeregeln mit 119,75 (116), Holzmann mit 92 (90,25) und schließlich Chade A—C mit 283, also 11 RM. hoher zur Notiz. Kleine Chadeaktien galten etwa 273 (zuletzt 256). Farbenindustrie waren später wieder auf den Anfangsstand erholt. Am Kassamarkt blieben Jnag zu 61 (l. K. 51) gesucht.
Am Rentenmarkt zogen Altbesitz noch 0,13 v. H. an, dagegen gingen Zinsvergütung auf 89,50 (89,65) zurück, sonst lagen die variablen Anleihen behauptet. Schwächer waren 5 v. H. Stahlverein mit 97,13 (97,50). Der Pfandbriefmarkt lag bei kleinem Geschäft behauptet. Stadtanleihen waren teilweise bis 0,25 v. H. freundlicher. Von Ausländern zogen Anatolier auf 37,75 bis 37,65 (36,75) an. Mexikaner und Ungarn konnten ihre Kurse behaupten. Fester lagen ferner Schweizer Bundesbahnen.
Am Geldmarkt war die Lage sehr leicht, zu 2,50 (2,75) v. H. verblieb für Tagesgeld Ueberftanb.
Abendbörse still.
An der Abendbörse vermochte sich kein nennenswertes Geschäft zu entwickeln, da Aufträge aus der Kundschaft kaum Vorlagen. Die Kulisse betätigte sich kaum am Geschäft. Die Grundstimmung blieb wohl freundlich, die Kurse bröckelten aber im Vergleich 3um Berliner Schluß, insbesondere für einige Montan- und Elektroaktien sowie für Auslandswerte ab. Dagegen zeigte sich etwas vermehrtes Interesse für IG. Farbenindustrie mit 142,75 bis 143 (142,50), Scheideanstalt gaben andererseits von ihrem 4prozentigen Mittagsgewinn 0,50 v. H. ab auf 219,50.
Am Rentenmarkt erhielt sich für einige deutsche Anleihen etwas Nachfrage, so beispielsweise für Reichsbahn-VA. zu 123 (122,90), auch Zinsver- gütungsscheine waren auf 89,55 (89,50) erholt, Alt- besitz lagen mit 115,50 und späte Schuldbuchforderungen mit 97,13 behauptet. Von Ausländern brok-
felten 4 v. H. Ungarn Gold auf 8,20 (8,40) ab, Mexikaner konnten sich etwa behaupten. Im Freiverkehr blieben Türken gefragt, Tranche I 123, II 118, III 119,50 d. h. plus 1 v. H., während Serben zunächst 8,75 bis 9 galten, dann aber auf 8,65 nachließen. Rusten-Prioritäten, wie Gulden- und 1902er Rusten lagen mit je 1,15 unverändert. Von Schweizer Werten lagen Bundesbahnen schwach, 4 v. H. 161,50 (am Samstag 168), 3,50 0. H. do. 151,50 (159).
Es notierten: Altbesitzanleihe 115,50, 6 v. H. Stahlverein 101,50, 4,50 v. H. Franks. Hyp.-Bank Gold R. 1 bis 4 96, 5,50 v. H. Rhein. Hyp.-Bank Liquidation 101, 4 v. H. Ungarn Gold 8,20, 5 v. H. Mexikaner innere 6,13, 5 v. H. do. äußere Gold 14, Adca 84, Commerzbank 93,50, DD.-Bank 94,50, Dresdner Bank 94,50, Reichsbank 160,50, Buderus 99,75, Mannesmann 79,50, Rheinstahl 106,75, Stahlverein 80,90, AKU. 53,50 bis 53,40, Bekula 133,65, Chade A bis C 281, D 270, Conti Gummi 148,25, Daimler 93, Deutsche Erdöl 107,75, Scheideanstalt 219,50, Deutsche Linoleum 154,75, Licht & Kraft 122,50, ELG. 106,25, IG. Farben 142,75 bis 143, Gesfürel 123,50, Holzmann 92, Goldschmidt 99, Rheag 124, Siemens 154,50, Zellstoff Aschaffenburg 83,50, Südd. Zucker 168, Schofferhos 164, Hapag 33.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 6. Mai. Am Getreidegroßmarkt blieb Roggen stark angeboten und fand kaum Aufnahme, dagegen war Weizen besser verkäuflich. Das kleiner gewordene Angebot wurde untergebracht. Hafer und Futtergerste war nicht angeboten. Am Futtermittelmarkt hielt die Nachfrage nach ölhaltigen Artikeln, sowie für Klee an, das Angebot war ungenügend; andere Futtermittel werden kaum noch verlangt und für Nachmehle gaben die Preise um 0,25 Mark je Doppelzentner nach. Im Mehlgeschäft ist noch keine Belebung zu verzeichnen. Auch das neue, hellere Roggenmehl wurde nicht so verlangt, wie man es vielfach erwartet hatte; der Preisunterschied von 0,50 Mark zum bisherigen Mehltyp 997 verhindert eine lebhaftere Nachfrage für die Type 815.
Es notierten: Weizen WIX 210, W XIII 214, WXVI 218, Roggen RIX 170, R XIII 174, R XV 178, Großhandelspreise der Mühlen. Futtergerlte G IX-172, G XI 175, G XII 177, Hafer H XIII 170, H XIV 172, Großhandelspreise ab Station. Bei Wasserverladung über 100 Tonnen 3 Mark mehr. Weizenmehl Type 790 W XIII 27,70, W XVI 28,15, Roggenmehl, Type 997, R XIII 23,80, Type 815 RXIII 24,30, Type 997 R XIII 24.20, Type 815 R XV 24,70, alles plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizennachmehl 17,25, Weizenfuttermehl 13,50, Weizenkleie WXIII 10,92, WXVI 11,13, Roggen- kleie R XIII 10,20, R XV 10,44. Soyaschrot mit Mo- nopolzufchlag 13, Palmkuchen m. M. 13,30. Erdnußkuchen m. M. 14,50, Fabrikpreise ab Fabrikstation. Treber 19, Trockenschnitzel 9,70 bis 10,20, Heu 10,25 bis 10,50, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt ober gebündelt, 4.80 bis 5.
Kartoffeln: Industrie hiesiger Gegend 3,30 (3), gelbfleischige hiesiger Gegend 3 (2,90) Mark per 50 Kilogramm bei Waggonbezug. Tendenz befestigt.
Frankfurter Schtachtviebmarkt.
Frankfurt a. M., 6. Mai. Auftrieb: Rinder 867 (gegen 748 am letzten MontagsmarM. drunter 199 Ochsen, 61 Pullen, 375 Kühe und 3 v H. direkt zum Viehhof zugeführt, 232 Färsen. Kälbor 673 (664), Schafe 12 (19), Schweine 3802 (4^10). Notiert wurden pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 42 (am letzten Montag 42), b) 41 bis 42 (41 bis 42), c) 37 bis 40, (38 bis 40). d) — (35 bis 37). Bullen a) 42 (42), b) 41 bis 42 (41 bis 42), c) 37 bis 40 (38 bis 40), d) — (33 bis 37). Kühe a) 41 bis 42 (40 bis 42), b) 37 bis 40 (34 Hs 39), c) 32 bis 36 (28 bis 33), d) 24 bis 31 (20 bis 27). Färsen a) 42 (42), b) 41 bis 42 (41 bis, 42), c) 39 bis 40 (38 bis 40), d) 35 bis 38 (—). Kälber a) 60 (59 bis 60), b) 51 bis 59 (52 bis 58), c) 42 bis 50 (40 bis 51), d) 32 bis 41 (30 bis 39). Häm- mel b2) Weidemasthämmel 40 (38 bis 39). Schweine a2) 48 bis 51 (49 bis 52), b) 46 bis 51 (46 bis 51), c) 46 bis 50 (44 bis 51), d) 42 bis 49 (42 bis 49), e) 38 bis 46 (35 bis 44), f) —, gl) 43 bis 48 (43 bis 48), g2) 38 bis 42 (38 bis 42). Marktverkauf: Rinder lebhaft, beste Tiere über Notiz. Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, ausverkauft. Schweine ruhig, Ueberftanb (110 Stück).
Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung des Fleischgroßmarktes: 929 Viertel Rindfleisch, 61 ganze Kälber, 9 ganze Schafe, 232 Schweinehälften, 3 Kleinvieh. Preise pro 50 Kilogramm in Mark: Ochsenfleisch b) 72 bis 76, c) 62 bis 70. Bullenfleisch b) 68 bis 74. Kuhfleisch b) 54 bis 60, c) 40 bis 52. Färsen- steisch b) 72 bis 76, c) 62 bis 70. Kalbfleisch b) 74 bis 82, c) 68 bis 72. Hammelfleisch b) 75 bis 78. Schweinefleisch b) 70 bis 75. Roher Speck unter 7 Zentimeter 60 bis 65, Flomen 80 bis 85. Marktverlauf: lebhaft.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt 0.2)1.
2)eriin
Frankfurt a. M
-Berlin
Schluß- tut»
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Echluß- turs
Schlups. Mittag- börie
Schluß- furei
Schlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag« börse
Datum
4.5-
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6 5
Datum
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6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 6/2% Dvung-Anleihe von 1930 Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
inn 100.13
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9,5
4% desgl. Serie II ..........
8,5
4,6
6,75
4,25 36,75
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5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4/r°nRumän.vereinh.Rentev.lS13 4% Rumänische vereinh. Rente ..
4'/,% Deutsche ReichSpostschatzan- Weisungen von 1934, I.......
Hamburg-Amerika-Paket .....o
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
Norddeutscher Lloyd .........0
Ä.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
Berliner Handelsgesellschaft ... 5
Commerz- und Privat-Bank ... 0
Deutsche Bairk und Disconto-
Gesellschaft................0
Dresdner Bank..............0
RetchsbHnk ................12
A.E.G......................0
Bekula.................... 10
Clektr. Lieferungsgelellschaft... 5
Licht und Kraft ........... 6/x
Felten & Guilleaume.........0
Gcsellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5
Rheinische Elektrizität ........ 5
Rhein. Wests. Elektr..........6
Schultert 6 Co. ..............4
Siemens S Halske............7
LahmeyerLCo.............. 7
Buderus ........ 0
Deutsche Erdöl......... 4
Gelsenkirchener..............0
Harpener...................0
6% efjem.8% Hess. VolkSstaak 1929 (rückzahlb. 102%)............
4/i% ehem. Hessische Landesbank Darmstadt Gold 91.12........
6/:% ehem. Hess. Landes-Hypothekenbank Darmstadt Staut ...
4/i% ehem. 8% Darm st. Komm.
Landesb.Goldschuldverschr. R.6 Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Deutsche Komm. Sammelabl. Anleihe Serie 1 mitAuslos.-Rechten 4/i% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 5/i% ehem. 4/z% Franks. Hyp.-
5/i% ehem. 4/2% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....
4/»% ehem. 8% Pr. LandeSpfand- briesanstali, Pfandbriefe 9i. 19 4/t% ehem. 7% Pr. Landespfand-
briefanst., Gold Komm. £61.VI Cteuergutsch.VerrechnungSk. 35-39
4% Oesterretchtsche Goldrcnte....
4,20% Oesterretchtsche Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
4*4% desgl. von 1913..........
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. 0
Ilse Bergbau ............... 6
Ille Bergbau Genüsse........6
Klöcknerwerke .............g/s
Mannesmann-Röhreu........ 0
5% abßeft“ Goldmexikaner von 99
4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie i.....................
Jranffurt a. M. Serlin
Schluß» kurs
Schlußk. Abcnd- börse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag» börse
Datum
4 5
6.5
4-5
6.5.
ManSfelder Bergbau.......
.. 8
105,75
—
106
106
Koksiverke................
.. 5
——
—
116,9
116
Phvntr Bergbau...........
.. 0
—
—
Rheinische Braunkohlen ....
- 12
212
211
212,75
213,25
Rheinstahl................
8/i
107,75
106,75
107,5
106,75
Vereinigte Stahlwerke......
.. 0
81,75
80,9
81.5
81,13
Otavi Minen .............
.. 0
19
19
18,9
19
Kaliwerke Aschersleben......
.. 5
122
117,75
122
Kaliwerke Westeregeln......
.. 5
116
120,5
117
121
Kaliwerke Salzdetfurth.....
7/1
168
164
166,5
I. G. Farben-Jndustrie.....
- 7
142,25
143
142,5
142,5
Scheideanstalt.............
.. 9
219,5
Goldschmidt ..............
.. 0
99
99
99,75
99
Rütgerswerke .............
.. 4
113,75
113,5
114
113,5
Metallgelellschaft...........
.. 4
98,65
98,9
98,25
99
Philipp Holz mann.........
.. 0
90,25
92
92
92
Zementwerk Heidelberg ....
Cementwerk Karlstadt.......
.. 5
4
116
—
116,5
-
Schultheis Patzenhofer .....
.. 4
—
_
108
108,5
Atu (Allgemeine Kunstseide)
.. 0
54,25
53,4
54
53,9
Bemberg.................
.. 0
113
113,5
112,5
112,13
Zellstoff Waldhof..........
.. 0
114,5
114,75
114,25
114,5
Zellstoff Aschaffenburg .....
.. 0
83
83,5
83,25
83,75
Dessauer Gas .............
.. 7
—
——
124,4
124,5
Daimler Motoren .. ........
.. 0
93,4
93
93,13
93
Deutsche Linoleum.........
.. 6
153,75
154,75
154,65
154,65
Lrenstein L Koppel ........
.. 0
—
88,25
88,5
Westdeutsche Kaufhof.......
.. 0
35,9
35,5
35,65
35,25
Chade ................
.. 0
271
281
272
283
Accumulaloren-Fabrit......
. 12
159
160,75
162
Conti-Gummi.............
.. 8
148,25
148,25
147,5
148,25
Gritzner..................
.. 0
36
36,25
35,65
36,25
Mainkrastwerte Höchst a.M.
.. 4
i 97,9
-
Süddeutscher Zucker .......
.. 9
166,75
168
168
167
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Banknoten.
4.Mai
6. Mai
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Brief
Geld
Brief
Buenos Aire-c
0,658
0,662
0,658
0,662
Brüssel.....
41,98
42,06
41,98
42,06
Rio de Jan. .
0,201
0,203
0,201
0,203
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
53,61
53,71
53,83
53,93
Danzig.....
46.93
47,03
46,89
46,99
London .....
12,005
12,035
12,055
12,085
Helsingfors..
5,305
5,315
5,325
5,335
Paris ......
16,38
16,42
16,38
16,42
Holland ....
167,76
168,10
167,88
168,22
Italien.....
20,68
20,72
20,53
20,57
Javan ......
0,706
0,708
0,709
0 711
Jugoslawien.
5,649
5,661
5,649
5,661
Oslo..... :
60,34
60,46
60,59
60,71
Wien.......
48,95
49,05
Lissabon....
10,90
10,92
10'94
10,96
Stockholm...
61,90
62,02
62,17
62,29
Schweiz ....
80,72
80,88
80,39
80,55
Spanten....
33,92
33,98
33,92
33,98
Prag.......
10,355
10,375
10,365
10,385
Budapest ...
—
—
Neu York ...
2,483
2,487
2,486
2,490
Berlin,8.Mai
Geld
25rlef
Amerikanische Noten..............
2,438
2,458
Belgische Noten................
41 82
41,98
Dänische Noten .................
53 94
Englische Noten .................
19 gtz
Französische Noten...............
163?
16 J8
Holländische Noten...............
168,14
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
60^38
60 62
Deutsch Oesterreich, k 100 Schilling
Rumänische Noten.............."
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten.................
80 48
Spanische Noten.................
33 ’ 59
Ungarische Noten................


