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Polnische Kragen an Frankreich

Konferenz der baltischen Außenminister

ERNTEN 30 BIS 32 + MUSTERCIGARETTEN + MISCHUNGSNUMMER R6 o/M

Der brachte

tatsächlich, seinen bewaffnen und das Blatt.

in Frankreich, der

Bild-Schema im Durdileuchturigsapparat

worden.

Beabsichtige also Frankreich neuen Bundesgenossen zu gegen wen, fragt

Diese Reinheit der Tabakblätter bildet das Geheimnis für die Zartheit und Milde des wunderbaren Aromas.

H. F. & PH. F. REEMTSMA CIGARETTENFABRIKEN ALTONA-BAHRENFELD

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Der Militarismus Gowjetrußlands

Alle verfügbaren Kräfte für die Entfaltung der Roten Armee."

von außen her bringen.

Der Führer der lettischen Delegation, Vize­außenminister Gunters, nahm dann zu dem sowjetrussisch-französischen Pakt Stel­lung, dessen allgemeiner Wachsamkeitscharakter ein Glied in der Kette der osteuropäischen Sicherheits­bestrebungen darstelle. Die baltische Politik müsse sich von dem Grundsatz der Erhaltung der Unab­hängigkeit und der Aktivität leiten lassen.

e st n i s ch e Außenminister S e l j a m a a zum Ausdruck, daß die baltischen Staaten

Moskau, 7. Mai (DNB.) Außer der aufsehen­erregenden Rede Stalins anläßlich der Abschluß­prüfung des neuen Jahrganges der Roten Offiziere und Militäringenieure haben auch die Ansprachen von Kalinin, Molotow, Woroschilow und Ordschonikidse starken Eindruck in Mos­kau hinterlassen, zumal die beiden ersten ebenfalls recht bemerkenswerte Ausführungen machten.

Nachdem der Vorsitzende des Hauptvollzugsaus­schusses der Sowjetunion, Kalinin, die Absol­venten der Militärakademie zu ihrem Uebergang aus die praktische Arbeit in der Roten Armee be­glückwünscht hatte, deutete er u. a. darauf hin, daß

die Role Armee mit jedem Jahr wachse und sich vervollkommne. Auch die Feinde der Sowjet­union hätten allmählich begriffen, was die Rote Armee für eine Macht darslelle. Daher dürfe man in dem weiteren Ausbau dieses Machtinstrumentes nicht müde werden. Alle verfügbaren Kräfte, alle Energie und aller Reichtum der wissenschaftlichen Erfahrung müß-

um UNS von der wirtschaftlichen Zerstörung zu er=] holen und um Lösungen für schwrerige industrielle! und soziale Probleme zu finden. In diesen ruhe-! losen Jahren hat der König eine schwere Krone! nicht nur mit königlicher Würde und Huld getra-1 gen, sondern auch mit menschlichem Verstehen, Füh-1 len und Empfinden. Seine Ratgeber sind gekom­men iwb gegangen. Aber für ihn hat es keine Ruhe gegeben. Aus Tagen wurden Monate, aus Monaten Jahre, und er hat die Ergebenheit aller gewonnen, die ihm gedient haben. Wir danken ihm heute in gleicher Weise für seine Taten und für sein Beispiel, und wir möchten heute auch unsere Ehrerbietung derjenigen zollen, deren Rat und Hilfe ihm in all den Jahren seiner Regierung geholfen und ermuntert hat, der Kö­nigin. Mögen sie noch viele Jahre glücklich beiein-1 ander sein.

Frankreichs Glückwunsch.

Paris, 6. Mai. (DNB.) Der französische Staatspräsident hat anläßlich des 25jährigen Regierungsjubiläums an den König von Eng­land nachstehenden Glückwunsch gesandt:An­läßlich des silbernen Jubiläums Ew. Majestät ist es mir eine unendliche Freude, Ihnen meine freundschaftlich st en Glückwünsche zu übermitteln. Der Name Ew. Majestät bleibt im Gedächtnis aller Franzosen eng mit der Erinne­rung an die schwersten und glorreichsten Stunden verbunden, die die moralischen Kräfte unserer bei­den Länder vereint haben. Frankreich ist glücklich, sich der besonderen Ehrung anschließen zu können, die das Britische Reich heute Ew. Maje­stät widerfahren läßt. Ich möchte Ew. Majestät ebenfalls die herzlichsten Glückwünsche für das persönliche Wohlergehen und das I. M. der Köni­gin aussprechen."

K o w n o, 6. Mai. (DNB.) Im Zuge des balti­schen Annäherungsabkommens vom 12. August 1934 begann am Montag in Kowno die zweite Ko n- ferenz der baltischen Außenminister. Heber das Programm der Konferenz wird nichts be­kanntgegeben. Aus den Eröffnungsreden der Dele- aationsführer geht aber hervor, daß den wichtigsten Gegenstand der Beratungen dieser Konferenz die Sicherheitsfrage der baltischen Staaten im Rahmen der Entwicklung der ost europäischen P a k t p l ä n e bilden wird. In den Eröffnungs­reden wurde diese Frage jedoch nur in allgemeiner Form berührt, ohne daß Lösungsversuche angedeu­tet wurden. Litauens Außenminister er­klärte, daß er sich wohl nicht täusche, wenn er an­nehme, daß nicht aus Schwierigkeiten vorüber­gehender Art die Solidarität der drei baltischen Staaten entspringe, sondern Schwierigkeiten, die für alle drei Staaten in gleicher Weise gewisse Gefahren

Eine besondere Botschaft möchte ich an die K i n- d e r richten. Ich bitte Euch, daran zu denken, daß Ihr in den kommenden Tagen die Bürger eines großen Weltreiches sein werdet. Haltet stets diesen Gedanken vor Euch, während Ihr heranwachst. Und wenn die Zeit kommt, seid bereit und stolz, Eurem Vaterland den Dienst Eurer Arbeit, Eures Geistes und Eures Herzens zu widmen. Ich bin sehr gerührt durch alle Grüße, die mich heute aus meinen Dominien und Kolo­nien, aus Indien und aus dem Heimatland erreicht haben. Mein Herz geht hinaus zu allen, die mir jetzt zuhören mögen Ihr in der Heimat, m Stadt und Dorf, oder in einer entfernten Ecke des Imperiums, oder vielleicht auf hoher See. Ich danke meinem geliebten Volk von Herzen. Goll möge es segnen!"

Macdonalds Glückwunschrede.

Die Botschaft des Königs wurde mit einer Rede des englischen Ministerpräsidenten eingeleitet, in der Macdonald u. a. folgendes sagte:

Aus allen Teilen des Erdballs, aus den Domi­nien, aus Indien, den Kolonien und Schutzgebieten haben wir an diesem glücklichen Tage Grüße und Ausdrücke der Loyalität und Achtung gegen­über Seiner Majestät gehört. Jetzt am Ende dieses Tages spricht die alte und eigentliche Heimat der britischen Rasse. Im Auftrag der Bevölkerung von England, Schottland, Wales und Nord­irlands entbiete ich dem König unsere treue Ergebenheit und unsere aus dem Herzen kom­menden Glückwünsche und Danksagun- §e n. Er hat seit 25 Jahren über uns regiert ... ahre glücklichen Aufblühens und ernster Besorg­nis, Jahre segensreichen Friedens und verheerenden Krieges. Lange Kriegsjahre und längere Jahre, in denen die Qualitäten unseres Volkes auf eine eiserne Probe der Ausdauer gestellt worden find,

len für die Entfaltung der Roten Armee auf- gewendel werden. Militäringenieur zu fein, rief Kalinin den Absolventen zu, fei ein Ehrentitel, Rlilikärlngenieur der Roten Armee fein, heiße an der Organisierung seiner Armee mitzuwirken, die die Werktätigen in der ganzen Welt ver­teidige und beschütze.

Der Vorsitzende bes Rates der Volkskommissare der Sowjetunion, Molotow, der seine Ansprache noch vor der Rede Stalins hielt, sprach zunächst von demneuen Erfolg der Sowjet­diplomatie, der mit dem Zustandekommen des sowjetistisch-sranzösischen Paktes er­rungen w'orden sei". Der Abschluß eines solchen Paktes sei nicht zuletzt darauf zurückzuführen, daß sich die Rote Armee und das Ansehen Sowjetruß­lands allmählich in der Welt durchaesetzt hätten. Sowjetrußland, so schloß Molotow, stelle die ge­waltigste Macht dar, ohne die kein Frieden in Europa gesichert werden könne!

Es erhebe sich die Frage, wieso gelegentlich eines angeblich nur gegen Deutschland gerichteten Paktes die Frage einer Anleihe auftauche, die sich tatsächlich gegen jemand anders richte. Es sei das Recht und die Pflicht Polens, er­schöpfende und offizielle Aufklä­rung in dieser unklaren Angelegenheit zu verlan­gen. Französischerseits seien die Gerüchte über eine Anleihe und ihre Ziele nicht dementiert

Warschau, 7. Mai. (DNB. Funkspruch.) Der K u r j e r Poranny" weist darauf hin, daß, ab­gesehen von der ernsthaft nicht in Betracht zu ziehenden Möglichkeit eines Seekrieges und von der phantastischen Idee eines Durchmarsches sowjet- russischer Truppen durch Rumänien, keine Mög­lichkeit zu entdecken sei, wie Sowjetruß­land den Franzosen gegen Deutsch­land zu Hilfe kommen sollte. Schon aus rein geographischen Gründen habe also der fran­zösisch-sowjetrussische Vertrag im Grunde'für Frank­reich keinerlei Wert und erfülle im Gegenteil die L a ft e n Frankreichs, da es bei einem deutsch- sowjetrufsischen Konflikt gegen Deutschland marschieren müßte. Die französische Öffentlichkeit, die dem Vertrag keineswegs begeistert gegenüber* stehe, halte ihn für eine durch die Umstände e r - zwunaene Ehe ohne Liebe und wünsche, daß diese Ehe im Gegensatz zu der früheren fran­zösisch-russischen Alliance ohne Kinder, das heißt ohne französische Kredite für Mos­kau bleibe.

Indessen, schreibtkurjer poranny", erhält sich trotz der sowjetrussischen Genesis hartnäckig das Gerächt in Paris, daß Frankreich an Sowjet­rußland Kredite zum strategischen Eisenbahnbau an seiner westlichen Grenze geben werde. Wenn das wahr sei, müsse man mit Entschiedenheit feststellen, daß eine solche Operation nicht mit der antideutschen Tendenz des Paktes übereinstimme, da die Westgrenze der Sowjetunion nicht die Grenze gegen Deutschland sei.

Akk**

Die Cigaretten fester methoden. die zulfciTO de ÄsjffntoDi

nach dem Grundsatz der Großmächte ihre Zustim- ( mung zum Beitritt zu einem Kollektivsicher­heit s s y st e m geben, dessen Aufgabe es aber sein müsse, den Frieden in Osteuropa zu sichern, ohne daß irgendwelche Befürchtungen bei einem Beitritt hervorgerufen würden.

Die Führer der lettischen und estnischen Delega­tion deuten damit an, daß für den Beitritt zu einem Sicherheitssystem ihre Teilnahme auch an den Vorbereitungen desselben Voraussetzung sei, was in gewissem Sinne der von Moskau beein­flußten litauischen Bereitwilligkeit entgegensteht. Außerdem wird sich die Konferenz mit einer Reihe baltischer Fragen wirtschaftlicher und kul­tureller Art befassen. Da sich hierbei die Be­lange der vertretenen Länder kreuzen, dürfte es der Konferenz nicht leicht fallen, zu greifbaren Ergeb­nissen oder überhaupt zu einer Entscheidung zu kommen.

Gleichzeitig werden in Kowno die Beratungen der Gesandten und Konsuln Litauens, die seit der ver­gangenen Woche in Kowno weilen, fortgesetzt. Diese Besprechungen erstrecken sich auf alle außenpoliti­schen Fragen Litauens, besonders auf die polnisch- litauischen Beziehungen. Bemerkenswert ist, daß der persönliche Adjutant Pilsudskis, Hauptmann L e p e ck i, der, wie offiziell mitgeteilt wurde, zu Geschichtsstudien nach Litauen kommt, bereits am Dienstag, also während noch beide Konferenzen im Gange sind, io KowW eintrijft,

Kein verantwortlicher Mann v .

sich die politische Landkarte ansehe, könne sich darü­ber täuschen, daß sie für französisches Geld gekauf­ten sowjetrussischen Kanonen nicht Deutsch­

land erreichen.

Französisches Dementi.

Paris, 6. Mai. (DNB.) Das französische A u ß e n a m t veröffentlichte am Montagabend folgende Erklärung:

Gewissen Nachrichten der ausländischen Presse zufolge ist der f r a n z ö s i f ch - s o w j e t r u l s i s ch e Beistandspakt und das ihn begleitende Pro­tokoll von geheimen Klauseln begleitet. Außerdem ist angeblich eine sowjetrussische Anleihe ins Auge gefaßt worden. Diese Infor­mationen entbehren jeder Grundlage. Der Wortlaut der Verträge ist in integraler Weise veröffentlicht worden. Die Frage einer Anleihe^wurde überhaupt nie aufgeworfen."

Diese Cigaretten werden in den FatwikaiÄsa^agen unseres technischen Muster­betriebes in Altona-Bahrenfeld völlig neuen Methoden hergestellt.

Der ungewöhnlich zarte und reine ChaiWter dieser Mischung beruht darauf, daß sämtliche Tabake zweima^rBij*-t»«*p^6^tr|»fe wird ausschließlich ohne Mundstück hergestellt D^sSp^olerlerlz^tlrnli^naus folgenden Distrikten;