Ausgabe 
7.3.1935
 
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Wirtschaft

Interessante Zahlen vom deutschen FußbaMort

Baden-Baden.

im übrigen blieben die variablen Anleihen gut be­hauptet. Am Pfandbriefmarkt lagen die Kurse zu­meist unverändert, etwas fester Rhein. Hypotheken Gold mit 96,50 (96), ferner waren einige Liqui­dationspfandbriefe bis 0,25 v. H. höher. Stadt­anleihen gingen fast durchweg um 0,25 v. H. zurück. Staatsanleihen lagen still. Am Auslandsrentenmarkt zogen Schweizer Bahnanleihen etwas an, ebenso Anatolier. Im Freiverkehr lagen Adlerwerke mit 87 (89,50) schwach. Tagesgeld 3 v. H.

Abendbörse: stltt.

Die Abendbörse war stark geschäftslos. Die Ku­lisse verharrte angesichts der neueren außenpoliti­schen Entwicklung in ihrer Zurückhaltung, zumal, da die Privatkundschaft sich nach keiner Richtung hin am Geschäft beteiligte. Die Haltung war nicht unfreundlich und die Kursentwicklung noch etwas uneinheitlich, wobei aber größere Abweichungen nicht mehr eintraten. Hanfwerke Füssen kamen mit 77,25 (gestern 79,50) zur Notiz. Etwas Interesse erhielt sich in Nachwirkung des Abschlusses für AEG. mit 31,50 (31,40), gedrückt waren noch u. a. Bekula, Holzmann und einige Montanwerte. Der Rentenmarkt stagnierte bei unveränderten Kursen vollkommen. 4pröz. Schweiz. Bundesbahn erhöhten sich auf 163 (162), 3V-proz. auf 154,50 (153,50).

U. a. notierten: Altbesitz 111,50, Stahlverein- Bonds 98, 6 v. H. Stadt Mainz von 1928 92, Schutz­gebietsanleihe von 1908 10,40, von 1914 10,45, Com­merzbank 82,75, DD.- und Dresdner Bank je 83, Gelsenkirchen 72,75, Harpener 97, Mannesmann 75,40, Aku 52,50, AEG. 31,50, Bekula 141,75, Dt. Linoleum 144,50, Licht und Kraft 118,25, IG. Far­ben 138,65, Gesfürel 114,25, Hanfwerke Füssen 77,25, Holzmann 86,25, Miag 74, Moenus 85,75,

Schuckert 98,25, Siemens 139,50, Reichsbahn-DA. 119,50, Hapag 30,13, Anatolier Eisenbahn 35.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 6. März. Am Getreidegroß, markt blieb der Geschäftsverkehr sehr klem. Bro^ gctreide ist im Verhältnis zur Nachfrage reichlich angeboten, findet aber bei den Mühlen und auch im Handel nur kleine Aufnahme. Das Mehlgeschoft vermochte sich nicht zu beleben, auch die Abrufe waren nicht immer befriedigend. Futtergetreide, wie Hafer und Futtergerste, sind kaum angeboten und selbst im Tausch gegen Kleie und Kraftfutter- mittel nur schwer erhältlich. Frei verfügbares An- gebot lag nicht vor, die Nachfrage der Landwirt- Ichaft wird von den bekannten Derteilungsstellen auch nicht voll befriedigt.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige ie 100 Kilo) in Mark: Weizen W IX 208, W XIII 212, W XVI 216, Roggen RIX 168, R XIII 172, R XV 176; Futtergerste GIX 170, G XI 173, G XII 175, Hafer H XIII 168, H XIV 170; Sommergerste für Brauzwecke 200; Weizenmehl W XIII 27,60, W XVI 28,05, Roggenmehl R XIII 23,70, R XV 24,10, alles plus 0,50 Mark Frachtausgleich; Weizennachmehl 17, Weizenfuttermehl 13,25, Weizenkleie W XIII 10,82, WXVI 11,02, Roggenkleie R XIII 10,08, R XV 10,32, Soyaschrot mit Monopolzuschlag 13, Palmkuchen m. M. 13,30, Erdnußkuchen m. M. 14,50, Trockenschnitzel 9,50, Heu 10,50, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt oder gebündelt 5 bis 5,40.

Frankfurter Pserdemarkt.

Frankfurt a. M., 6. März. Obwohl auch in verschiedenen Nachbarstädten, wie Friedberg, Kreuz­nach Usw. Pferdemärkte abgehalten wurden, hatte der hiesige Markt doch einen zufriedenstellenden Auftrieb und Verlauf. Die Beschaffenheit der zum Verkauf gekommenen Pferde war diesmal teilweise weit über den Durchschnitt gut und konnte selbst den verwöhntesten Käufer befriedigen. Schöne bel- gische Arbeitspferde, elegante norddeutsche Pferde, frisch importierte ungarische Wallache und Stuten standen neben billigeren Gebrauchs- und Laufpfer­den zur Wahl. Die Preise kamen im allgemeinen etwa 10 bis 15 v. H. höher als beim letzten Fe­bruar-Markt. Schlachttiere erster Qualität wurden ebenfalls flott gehandelt und erzielten Preise zwi- schen 28 hi5 29 Mark je 50 Kilogramm Schlacht- gewicht. Der nächste Pferdemarkt findet am 2. April statt.

Schweinemarkt in Homberg.

die Beiträge der Vereine und die fünfprozentige Abgabe von den Spielen gedeckt. Der Ueberschuß der Kämpfe um den Titel eines Deutschen Fußball­meisters und der Bundes-Pokalspiele, sowie die finanziellen Erträgnisse der Länderkämpfe, die die Nationalmannschaft durchführt, wird zur Leistung der obigen Aufgaben und für die Sicherung des Spielverkehrs zwischen seinen Vereinen verwandt. Hier zeigt sich eine wahre Sportkameradschaft im Rahmen unserer großen Volksgemeinschaft.

Gemeinsam arbeiten alle für das gleiche Ziel: Ertüchtigung unserer Jugend und Erziehung zur ritterlichen Auffassung im Kampf.

Der große Verein steht neben dem kleinen, alle sind sie ausgerichtet, um die selbstgestellte Aufgabe voll zu erfüllen. Es ist ein schönes Ziel; ein stolzer Erfolg tut sich auf, wenn der Fußballsport jeweils am Ende seiner Spielzeit den Blick rückwärts richtet.

Eine siebenköpfige

Hegistermark-Schieberbande verhaftet.

--er. Homberg, 6. März. Der heutige Schweinemarkt war mit 228 Ferkeln besah- ren. Es wurden für 6 bis 8 Wochen alte Ferkel pro Stück 18 bis 22 Mark, für 8 bis 10 Wochen alte 20 bis 25 Mark bezahlt. Für Läufer zahlte man bis zu 35 Mark. Der Handel war gut; es verblieb geringer Ueberftand.

Ferkelmarkt in Friedberg.

LPD. Fr-iedberg, 6. März. Auf dem heutigen Schweinemarkt wurden folgende Preise er­zielt: Bis sechs Wochen alte Tiere 16 bis 20 Mark, sechs bis acht Wochen alte Tiere 20 bis 25 Mark und acht bis zwölf Wochen alte Tiere 25 bis 30 Mark. Der Handel war sehr lebhaft, der Auftrieb von 420 Ferkeln war in kurzer Zeit verkauft.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 7. März. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 68 Rinder (2 Ochsen), vom Schlachthof direkt, 881 Käl­ber, 102 Schafe, 403 Schweine. Es kosteten: Kälber 26 bis 52 Mark, Hämmel 32 bis 37, Schafe 25 bis 32, Schweine 44 bis 52 Mark. Marktverlauf: Kälber lebhaft, Hämmel, Schafe und Schweine mit­telmäßig.

Rhein-Mainische Mittagsbörse.

Meist schwächer.

Frankfurt a. M., 6. März Die schon feit einigen Tagen vorherrschende Zurückhaltung hat sich an der heutigen Börse infolge der plötzlichen Ver­schiebung des englischen Ministerbesuches verstärkt, nachdem schon im gestrigen Abendbörsenoerkehr eine stark abwartende Haltung eingetreten war. Ange­sichts der großen Geschäftsstille bröckelten die Kurse zumeist weiter etwas ab. Wenngleich das Angebot keinen größeren Umfang hatte, fand es anderseits nur schwer Aufnahme. Bei sehr kleinen Umsätzen ließen die Kurse zur ersten Notiz durchschnittlich 0,50 bis 1 v. H. nach, später zeigte sich hier und da wieder geringe Rückkaufsneigung. Die unstete Hal­tung des englischen Pfundes blieb bei dem geringen Geschäftsumfang ebenfalls nicht ohne Einfluß. Von wirtschaftlichen Momenten fand der weiter lebhafte Verlauf der Leipziger Messe Beachtung, desgleichen hinterlMß der AEG.-Abschluß einen guten Eindruck, obschon diese Faktoren aus den oben erwähnten Gründen der allgemeinen Tendenz kaum eine Stutze bieten konnten.

Am Aktienmarkt waren einige in letzter Zeit stärker beachteten Werte mehr angegriffen. Es eröffneten: Reichsbank 166,25 (168,75), dann etwa 167, Deutsche Linoleum 144 (146), Zement Heidel­berg 117,50 (119), Daimler-Motoren 52,13 (53,25), dann auf 52,65 erholt. Schwach waren vor allem Aschaffenburger Zellstoff mit 79 (82), Waldhof nur mäßig niedriger mit 106 (106,75), ferner stärker gedrückt Lahrneyer mit etwa 121,50 (zuletzt 124,25). §ZG. Farben gingen auf 139,75 bis 139,50 (140,25), Scheideanstalt auf 206,50 (206,75) zurück. Von Mon­tanwerten tarnen zunächst nur Gelsenkirchen mit 73,50 (74) und Mannesmann mit 75,75 (76,25) zur Notiz. Am Elektromarkt lagen AEG. 0,75 v. H. und Siemens 0,50 v. H. fester, auch Chade waren um 1,25 RM. erholt, dagegen verloren Licht und Kraft 0,65 v. H., Gesfürel 0,75 v. H. und Elektrische Liefe­rungen 0,75 v. H. Sonst eröffneten noch u. a. Brau- bank 0,40 v. H., Hapag 0,13 v. H., Norddeutscher Lloyd 0,25 v. H., Kunstseide AKU. 0,50 v. H. schwächer.

Am Rentenmarkt waren Altbesitzanleihe auf 111,90 bis 111,50 (112,13), späte Schuldbuchforde­rungen auf 96,75 (97,13) und Kommunal-Umschul- bung um 0,15 v. H. gedrückt. Zinsvergütunasscheine blieben mit 90,35 bis 90,40 behauptet, Stahlverein- Bonds und Reichsbahn-VA. lagen je 0,13 v. H. freundlicher.

Im Verlaufe hielt die Gefchäftsstille unverändert an, die Kurse zeigten nur wenig Bewegung, zumeist bröckelten sie aber noch geringfügig ab. IG. Farben gingen auf 139, Daimler auf 52,40 zurück. Von den später zur Notiz gekommenen Papieren lagen Rhei­nische Braunkohlen mit 208,75 (211), Moenus-Ma- schinen mit 86 (87,50) schwach, ferner büßten die meisten Montanaktien bis zu 1 v. H. ein. West­deutsche Kaufhof gaben auf 40 (40,75) nach. Etwas fester lagen nur Mainkraft mit 91,25 (91). Lechwerke konnten sich mit 99 gut behaupten.

Am Rentenmarkt bröckelten Altbesitz weiter ab,

25 000 Mark ins Ausland verschoben.

LPD. Frankfurt a. M. 6. März. Wieder ist der Zollfahndungsstelle in engster Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei in Wiesbaden ein großer Fang gelungen. Durch schnelles Zu pack en konnte die siebenköpfige Schmugglerbande Friedmann und Genossen verhaftet werden. Sämtliche Mitglieder der Bande sind Aus­länder, Tschechen und Galizier. Die Bande wurde von Friedmann geleitet, der sich der übrigen Mitglieder bediente, um auf ihre Pässe Register- m ar E in Reichsmark umwechseln zu las­sen. Die Helfer Friedmanns, die das Geld zu er­heben hatten, bekamen einen kleinen Anteil. Wenn ein größerer Teil des Geldes erhoben war, fuhr der Rädelsführer über Kehl oder auf Nebenstrecken durch die Pfalz nach Frankreich und brachte das Geld über die Grenze. In Paris besorgte er neue Registermarkschecks und versorgte damit seine Bande. Im Briefverkehr mit seinem in Frankreich sitzenden Landsmann und Helfershelfer wurden Deckbezeichnungen benutzt. Da war die Rede von einerLondoner Firma", dieRetourware la be­halten wollte, und die gleichzeitig soundsoviel Kisten" neue WareSorte Ha" bestellte. Unter der angegebenen englischen Firma war der französi­sche Helfershelfer bzw. seine ausländische Bankver­bindung zu verstehen. MitKiste" bezeichnete man jeweils' einen Registermarkscheck über 100 Mark. Retourware la" waren die ins Ausland verschobe­nen Reichsmarkbeträge, unterSorte Ila" die neuen Registermarkschecks, mit denen der Rädelsführer feine Bande versorgte, zu verstehen. Gearbeitet hat die Bande, deren Schiebungen sich auf rund 25 000 Mark belaufen, in Frankfurt, Wiesbaden und

Weltklasse emporzuschwingen. Der Reoanchekampf gegen den Amerikaner Steve Hamas wird ihm, falls dem Deutschen die Revanche gelingen sollte, die Tür zu einem Titelkampf mit dem Weltmeister Max Baer öffnen. Max Schmeling geht ausge­zeichnet vorbereitet in den Kampf, während man aus dem Trainingslager des Amerikaners nur widersprechende Meldungen gehört hatte. Deutsch­land rechnet mit einem klaren Steg von Max Schmeling und hofft, daß er nicht enttäuschen wird. Das Rahmen-Programm der Hamburger Veranstaltung weist noch drei zug­kräftige Kämpfe auf, Adolf Heuser (Bonn) kämpft gegen den Engländer Bob C a r d i 11, Adolf Witt (Kiel) hat Ernie Simons (England) zum Gegner und Fred Bo Ick (Hamburg) trifft ebenfalls auf einen Briten und zwar auf Gien Moody.

Schlußspringen

auf der Olympia-Schanze

Am Sonntag wird auf her Olympia-Schanze in Garmisch-Partenkirchen ein internationaler Sprung­lauf ausgetreten, an dem auch die beiden Norweger Birger Ruud und Randmond Sörensen teil- nehmen. Dazu kommen die besten Deutschen, soweit sie sich nicht noch in Norwegen und Finnland auf­halten.

Sportverein 1928 Garbenteich.

Garbenteich I Watzenborn-Steinberg II 2:1 (2:0).

Das Spiel war ein harter aber fair geführter Lokalkampf. Schiedsrichter Keller war dem Spiel ein tatkräftiger Leiter. Etwa 300 Zuschauer wohnten dem Spiele bei. Garbenteich trat komplett an. Die Gäste hatten den Torwart und den Rechtsaußen als Verstärkung aus der 1. Mannschaft zugezogen. Be­reits in der 3. Minute verloren die Gastgeber ihren linken Verteidiger durch eine schwere Knieverletzung und mußten in der Folge das Spiel mit nur zehn Mann bestreiten. Mit großem Siegeswillen wurde aber weitergekämpft und bis Halbzeit eine 2.0 =

Artur Stenzel, Kassenwart im Fachamt Fuß- ; ball des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen ; und Schatzmeister des Deutschen Fußball-Bundes, veröffentlicht im amtlichen Organ des Deutschen Fußball-Bundes,Deutscher Fußball-Sport , einige interessante Zahlen aus dem Arbeitsgebiet des Deutschen Fußball-Bundes. Nachdem einleitend die Aufgaben des Fußballsports und die Tätigtet! ber Vereine Gaue und des Bundes aufgezeigt sind, unterzieht Stenzel die wirtschaftlichen Werte des Fuhdallfports einer Betrachtung. Er zeigt, welche große Bedeutung der Volkssport Fußball in der Reihe der Leibesubungen besitzt. Die Hauptgeschäfts­stelle des Deutschen Fußball-Bundes, welche gemein­sam mit den 16 Gaugeschäftsstellen die Arbeiten des Fachamtes für Fußball mit erledigt, umfaßt über 60 Angestellte. Bei der Zahl von fast

60 000 fuhballspielenden Mannschaften

und der vielen Aufgaben, die zu erledigen sind, ist diese Zahl der hauptamtlich tätigen Kräfte gering. Dazu kommen noch drei bis vier Hilfskräfte auf den einzelnen Gaugeschäftsstellen und etwa 1000 ehrenamtlich tätige Verwaltungsarbeiter, die als Sport-, Rechts-, Jugend- und Kassenwarte einen großen Teil ihrer freien Zeit dem Fußballsport opfern, die Schulspiele durchführen, Schiedsrichter ansetzen oder sonstwelche Aufgaben zu erfüllen haben.

Der Deutsche Fußball-Bund beschäftigt daneben acht hauptamtlich tätige Sportlehrer, die in den Gauen Fuhballkurse durchführen und den Ver­einen unentgeltlich zur Verfügung stehen.

Der Deutsche Fußball-Bund besitzt die von seinen früheren Landesverbänden geschaffenen Jugend­heime, die den Jugendlichen zur Erholung dienen und gleichzeitig Stätten für die Kurse sind, die im Rahmen des großen Schulungsplanes durchgeführt werden.

Erste Aufgabe ist die fachamtliche Regelung des Spielverkehrs der rd. 14000 deutschen Fußball­vereine. Im Durchschnitt finden an jedem Sonn­tag rund 20000 (Spiele statt. Die Durchführung dieses riesigen Spielverkehrs erfordert starke geld­liche Aufwendungen. Die ehrenamtlich tätigen Der- waltungsarbeiter, die den direkten Spielverkehr regeln, haben etwa 60 000 Mark Portoauslagen im Jahr. Die Kurse erfordern rund 120 000 Mark. An Unfallzuschüssen wurden (ohne besondere Belastung der Vereine) 60 000 Mark aufgewendet. Für die Jugendarbeit stehen 120 000 Mark zur Verfügung. Die Betreuung der Jugendheime erfordert 35 000 Mark. Für die Werbung sind 70 000 Mark veraus­gabt, während vom Deutschen Fußball-Bund ge­schaffene Spielplätze und Bürgschaften für Vereine einen Betrag von 20 000 Mark notwendig machten. Alle diese Kosten werden noch nicht zur Hälfte durch

Aundfunkproqramm

Samstag, S. März.

6 Uhr: Bauernfunk. 6.15, 6.30: Gymnastik. 6.55: Morgenspruch, Choral. 7: Frühkonzert. 8.15 bis 8.35: Gymnastik. 9: Nachrichten. 9.15: Konzert. 10: Nachrichten. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskon­zert I. 13: Nachrichten. Nachrichten aus dem Sende­bezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Die besten Schallplatten der Woche. 15: Jugendfunk. 16: Nachmittagskonzert. 18: Stimme der Grenze. 18.20: Stegreifsendung. 18.35: Wir schalten ein: Das Mikrophon unterwegs. 18.50: Militärkonzert. 20: Nachrichten. Anschließend: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20.15: Volkstänze aus deutschen Gauen mit Dialekteinlagen. 22: Nach­richten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20: Tanzmusik. 24 bis 2: Was kost' die Welt? 1.15 bis 2.15: Von Hof und Brauch im alten Bauernland der Schwalm. Funkfolge.

Führung erreicht; der Linksaußen und der Mittel­stürmer waren erfolgreich. Bis zum Seitenwechsel waren die Gastgeber im Feldspiel überlegen. Nach der Pause drehten die Teutonen mächtig auf. Aber die einheimische Verteidigung (H. Mohr und W. Stumpf) war nicht zu überwinden. Nur einmal war es dem Mittelstürmer der Gäste vergönnt, das verdiente Tor für feine Mannschaft zu schießen. Erwähnenswert ist, daß die Gäste zwei Elfmeter­bälle verschossen. Für Garbenteich bedeutet Der Sieg ein sehr ehrenvolles Ergebnis, wenn man berück­sichtigt, daß die Mannschaft nur mit zehn Mann spielen konnte. Nach dem Spiel traf man sich m herzlicher Sportkameradschaft im Vereinslokal des Sportvereins und verbrachte einige unterhaltsame Stunden. Vor dem Spiel der 1. Mannschaft standen die neu ausgestellten Schüler von Garbenteich den Schülern von 1900 Gießen gegenüber. Die Schuler von Garbenteich verloren (mit 8 Mann) mit 6:2 Toren.

Kurze Sportnotizen.

Einen neuen Weltrekord im 100-Meter- Kraulschwimmen stellte der Amerikaner Peter F i ck in Newhaven mit 56,6 Sekunden auf. Sein Lands­mann Vandeweghe unterbot den Rekord des Japaners Kiyokawa bei der gleichen Veranstaltung um Vio Sekunden und stellte ihn auf 5:30,4 Minuten.

Einen deutschen Seglersieg gab es in Genua bei der ersten Wettfahrt um den Cagni- Pokal der Starboote. Das deutsche BootPimm" ließ alle seine Konkurrenten mit 14 Minuten Vor­sprung überlegen hinter sich.

*

Die französische Amateurboxstafsel, die am Wochenende in Würzburg und München gegen Bayern kämpft, wird in der kommenden Woche noch in Karlsruhe gegen den 1. Karlsruher BSV. 22 antreten.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt besch lossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H.,

Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt 0.2)1.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß». Abend- börse

Schluß­kurs

Schluß!, mittag« dürfe

Datum |

5-3.

6.3

5.3.

6 3.

6% Deutsche Retchsanleihe v. 1927

100

100

99,9

99,9

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

96,25

101,75

96,25

96,25

96,25

6Vt% Doung-Anleihe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

101,65

Auslos.-Rechten .............

112,13

111,5

111,5

4*/i% Deutsche ReichSpostschatzan-

Weisungen von 1934, I.......

-

6% ehem.8°/o Hess. Bolksstaat 1929

(rückzahlb. 102%)............

97,25

97,25

97

_

ehem. Hessische Landesbank

Darmstadt Gold R. 12........

96

96

_

96

6Vi% ehem. Hess. Landes Hypo-

Ihckenbank Darmstadt Liaui ... 4yz% ehem. 8% Darmst. Komm.

99,5

99,75

Landesb.Goldichuldverschr. R.6

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

_

Deutsche Komm. Sammelabl. An,

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

113,75

113,25

113,5

113

95,75

95,75

95,5

*-

6yz% ehem. 4y,% Franks. Hyp.»

99,5

99,5

5¥2% ehem. 4y2% Rheinische

Htzp.-Bank-Liqu.-Goldpfc.....

4Vi% ehem. 8% Pr. Landespfand.

briesanstalt, Pfandbriefe R. 19 4%% ehem. 7% Pr. LandeSpsand- briefanst., Gold Komm. Obl.V

99,5

99,75

100

99,9

97

97

97

97

97

97

97

97

Steuergutsch.VerrechnungSk. 85-39

105,9

105,9

105,9

105,9

4% Oesterretchische Goldrente...

27,5

27,25

26,25

4,80% Oesterretchische Cilberrente

1,2

1,2

1,2

8,1

4% Ungarische Goldrente......

7,8

7,3

7,7 7

7,65

4% Ungarische Staatsrente v. 191C

7,6

7,13

4'%% deSgl. von 1013.........

7,65

10,65

7,4

7,6

7,25

5% abgest. Goldmexikaner von 9 4% Türkische Bagdadbahn-Anleth

10,5

10,65

10,6

Serie 1 .........

8,6

a#5

M6

Frankfurt a. M

Berlin

Schluß­kurs

Schloßt. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. mittag» börse

Datum

5.3.

6 3.

5.3-

6.3.

8,5

4,3

7

4,1

34,9

30,65

33,5

86

116,5

84

83,25

84

168,75

30,75

143,25

107,75

119,4

88

115,4

99,75

139,5

91,13

99,25 74

98,25

124,9

86,75

76,25

8,5

4,3

4,05

35

30,13

33,25

85

116

82,75

83

83

166,25

31,5

141,75

107

118,25

86,5

114,25

98,25

139,5

121,5

90,5

99

72,75

97

124,25

85,5

75.4

7 4,1 35,2

30,65

34

86,9

116,25

84,25

84

84,25

168

30,65

141,5

107,25

117,9

87,5 115

112

99,75 140,75 123,25

91,13

99,5

98

87,9

122,5

86,5

W» 25

6,75

4,05

35,5

30,13

26,75

33,4

84

115

82,75

83

83

166,13

31,4

142,5

107

118

86,4

114,4

115

98,65 139,75

120

91

98,5

97,25

86 145,5 124,5

86

76,13

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4yr%Rumän.veretnh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente .. 2%% Anatolier ...............

Hamburg-Amerika-Paket .....0

Hainburg-Südam. Dampfschiff. 0

Norddeutscher Lloyd .........0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 5

Commerz- und Privat-Bank ... 0

Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................0

Dresdner Bank..............0

Reichsbank ................12

A.E.G......................0

Bekula.................... 10

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 5

Licht und Kraft ...........

Felten L Guilleaume......... 0

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ........5

Rl>ctn. Wests. Elektr..........6

Schuckert L Co............... 4

Siemens L Halske............7

Lahmeyer L Lo.............. 7

Buderus ...................o

Deutsche Erdöl ..............4

Gelsenkirchener..............o

Harpener...................c

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. c

Ilse Bergbau ...............

Ilse Bergbau Genüsse........

Klöcknerwerke ............. ty

Mannesmann-Rohre» --ttttti

Frankfurt a. M. |

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend« börse

Schluß- kurs

Ewlußll Mittag- börse

Datum

5.3.

6.3

5 3-

6 3.

Mansselder Bergbau ..

......8

93,25

92,5

93,5

92,75

Kvkswerke..........*

.......6

105,75

104

Phönix Bergbau......

.......0

58

Rheinische Braunkohlen

.....12

211

208,75

209

Rhetnstahl...........

.....8 y»

94,5

93,5

94,75

94

71,13

72,9

Ltavi Minen ........

.......0

12,13

12

11,9

12,25

Kaliwerke Aschersleben.

.......5

111,75

112,13

109,75

112,25

Kaliwerke Westeregeln .

.......5

111

109

112

Kaliwerke Salzdetfurth

.....?y-

148

148

147,75

.......7

140,25

138,65

141,5

138,5

Scheideanstall........

.......9

I 206.75

206,5

.......C

90

88,75

89,5

88,75

Rütgerswerke ........

.......4

| 105,5

104,5

105,5

104,13'

Metallgesellschast......

.......4

1 91,5

91,9

90,75

Philipp Holz mann ...........0

Zementwerk Heidelberg ......5

Cementwerk Karlstadt.........41

Schultheis Patzenhofer .......4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg...................0

Zellstoff Waldhof ............$

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gas ..............

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum........... 6

Orenstein & Koppel ..........0

Westdeutsche Kaufhof.........0

Chade......................0

Accumulatoren-Fabrü.......13

Conti-Gummt...............8

88,5

119

127

86,25

117

127

89,75

87

_

_

104,25

102,25

53,25

52,5

54,25

53

118

117

116,5

117,5

106,75

106

106,5

106,5

82

80,5

80

80

127,25

125,25

53,25

52,5

88,5

87,5

146

144,5

145,5

144,5

85,5

85,5

40,75

40

39,9

39,75

190

191,25

193

160

157

160

157,5

150

150

Gritzner....................01 35,5 I 35 I 35,5 1 34,9

Moinkraftwerke Höchst 4 91 91,25 11

Süddeutscher judex ........ WI W

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

Banknoten.

5. März

6-März

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Bries

Buenos Alle.

0,623

0,627

0,623

0,62

Brüssel ....

58,17

58,29

58,17

58,29

Rio de Jan. .

0,194

0,196

0,194

0,196

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

52,36

52,46

51,78

51,88

Danzig.....

81,22

81,38

81,22

81,38

London .....

11,725

11,755

11,605

11,635

HelsingforS..

5,175

5,185

5,125

5,135

Paris ......

16,43

16,47

16,43

16,47

Holland ....

168,33

168,67

168,33

168,67

Italien.....

21,14

21,18

21,14

21,18

Japan......

0,689

0,691

0,683

0,685

Jugoslawien.

' 5,649

5,661

5,649

5,661

Oslo..... :

58,94

59,06

58,28

58,40

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon....

10,64

10,66

10,53

10'55

Stockholm...

60,46

60,58

59,79

59,91

Schweiz ....

80,72

80,88

80,72-

80,88

Spanien....

33,97

34,03

33,93

33,99

10,37

Budapest ...

_

_

Reuyork...

2,457

2.461

2,455

2,459

Berlin, 6.März |

Geld

STIef

Amerikanische Noten..............

2,407

2-427

Belgische Noten..................

57,96

58,20

Dänische Noten .................

51,58

51,78

Englische Nokn .................

11,57

11,61

Französische Noten...............

16,42

16,48

Holländische Noten...............

167,91

168,59

Italienische Noten................

21,33

21,41

Norwegische Noten ..............

58,12

58,36

Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten.............

59,58

59,82

Schweizer Noten.................

80,44

80,76

Spanische Noten.................

33,49

33,63

Ungarische Noten ................