Ausgabe 
6.6.1935
 
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zu

Wirtschaft

*

Verlängerung des E r z l i e f e r u n g s

u. a.

schon, bei arbeiteten Gastgeber die Gäste mehr auf

hinnehmen. Das Spiel wurde von ihnen auf die leichte Schulter genommen. Man sah die Gäste durch ihren Eifer, den sie während des ganzen Spieles zeigten, verdient als Sieger. In der ersten Hälfte war die Platzmannschaft mit dem Wind im Rücken klar im Vorteil und kam auch zu zwei Erfolgen, die mehr als verdient waren. Das Resultat hätte hier

wünschen übrig.

Turn- und Sportgemeinde Nodheim a. d. Bieber.

Rodheim I Wißmar I 1:0.

Rodheim Jgd. Wißmar Jgd. 4:1.

schwache Leistung, sonst hätte das Resultat höher jein müssen. Wißmar gefiel durch sein schnelles Spiel, hier zeigte besonders der Sturm eine gute Leistung. Torlos wurden die Seiten gewechselt. Rach Halbzeit wurde das Spiel härter. Ein Elfmeter für Wißmar wurde vom Rodheimer Torhüter in feiner Manier unschädlich gemacht. Dies gab die

einigermaßen Ausnutzung der herausge- Torgelegenheiten, mit 4:5 Toren für den stehen müssen. Rach der Pause kamen durch den Wind im Rücken mehr und und erreichten bald den Ausgleich und

kurz vor Schluß noch den Siegestreffer. Während bei den Gästen der Schlußmann der beste war, ließ die Besetzung dieses Postens auf der Gegenseite sehr

Äepfel, Kiste etwa 40 Pfund, 19, bis 22, (Austral.); Apfelsinen (Blut) 24 bis 28 (span.); Aprikosen 35 bis 40 (span.); Bananen, Kiste 25 Pfund, 13, (Jam.); Erdbeeren (alles Treibhaus) I 1,40 bis 1,80, II 1,10 bis 1,30, Freiland 1, bis 1,20; Kirschen 38 bis 45, 35 bis 40 (ital.). -

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 6. Juni. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb: 41 Rinder (2 Ochsen, 8 Bullen, 20 Kühe, 11 Färsen), 1050 Kälber, 25 Schafe, 548 Schweine. Es kosteten: Kälber 35 bis 63 Mark, Hämmel 35 bis 40, Schweine 44 bis 51 Mark. Marktverkauf: Kälber lebhaft, Hämmel, Schafe und Schweine mittelmäßig.

ändert. Bananenangebot knapp, bei steigenden Preisen lebhafter Verkauf. Es notierten

Oie Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

652: Stellung der Einfuhrbewillitzungsanträge in Frankreich für die neu kontingentierten Jn- dustrieerzeugnisse im dritten Vierteljahr 1935.

853: Fälligkeit von Zahlungen im Sinne der Devisenbewirtschaftung, wenn ein Skontoab- zug vereinbart ist.

der uneinheitlich und überwiegend um 0,25 v. H. leichter. Industrie-Obligationen wiesen nur wenig Veränderung auf. Von Ausländern lagen Ungarn nicht ganz einheitlich, Mexikaner zumeist mäßig höher. Tagesgeld blieb zu 2,50 v. H. unverändert.

Abendbörse schwächer.

Nachdem bereits gegen Schluß der Mittagsbörse infolge von Gewinnmitnahmen Abschwächungen zu verzeichnen waren, setzten sich die Realisationen an der Abendbörse fort. Im Durchschnitt gingen die Aktienkurse um 1 v. H. zurück. Darüber hin­aus verloren u. a. JG.-Farben unter Schwankungen 1,50 v. H. auf 156,75, Siemens 1,50 v. H. auf 179,50, Scheideanstalt 2 v. H. auf 233,50, Mansfelder Berg­bau 2,50 v. H. auf 116, Buderus 1,65 v. H. auf 109, Mannesmann 1,40 v. H. auf 88,40 usw. Das Ge­schäft war verhältnismäßig lebhaft. Am Einheits« markt erhielt sich Nachfrage nach Hypothekenbank­aktien, Franks. Hyp.-Bank 98 (96), Pfälz. Hyp.- Bank 89,75 (88,75), auch ADCA. waren um 1 v. H. auf 86,50 befestigt, wogegen Commerzbank auf 93,75 (94,25) nachgaben. Am Rentenmarkt blieb die Stimmung freundlich und die erhöhten Mittagskurse lagen voll behauptet. Größeres Ge­schäft war aber nicht zu verzeichnen. Gesucht waren Dekosama I zu 115,50 (115), auch Altbesitzanleihe lagen noch mäßig über Berlin. Liquidationspfand­briefe bröckelten teilweise etwas ab, so Rheinische auf 101 (101,13) und Frankfurter Hyp. auf 100,65 (100,80). Von fremden Werten ließen Ungarn, Ru­mänen und Mexikaner bis 0,40 v. H. nach.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 5. Juni. Der Getreide­großmarkt blieb gegenüber dem Montagsmarkt un­verändert. Auch die Angebotsverhältnisse in den einzelnen Sparten blieben die gleichen. In preis­licher Hinsicht waren nur Treber weiter ermäßigt, und zwar auf 17,5017,30 nach 17,5017,75. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in RM.: Weizen W 9 210, W 13 214, W 16 218, Roggen R 9 170, R 13 174, R 15 178 Großhandelspreise der Mühlen des ge­nannten Preisgebiets. Futtergerste G 9 172, G11 175, G12 177, Hafer H 13 170, H 14172 Großhandelspreise ab Station. Bei Wasserver­ladung über 100 Tonnen RM. 3, mehr. Weizen­mehl W13 27,70, W16 28,15, Roggenmehl Type 997 R13 23,80, Type 815 R13 24,30, Type 997 R 15 24,20, Type 815 R 15 24,70 plus 0,50 RM. Fracht-Ausgleich. Weizennachmehl 17,25, Weizen­futtermehl 13,50. Weizenkleie W13 10,92, W 16 11,13, Roggenkleie R 13 10,20, R 15 10,44, Müh­lenfestpreise ab Mühlenstation. Soyaschrot mit Monopolzuschlag 13,00, Palmkuchen m. M. 13,30, Erdnußkuchen m. M. 14,50 Fabrikpreise ab südd. Fabrikstation. Treber 17,5017,30, Trockenschnitzel 9,7010,20, Heu 9,75, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt oder gebündelt 5,10.

Der nächste Getreidegroßmarkt findet am Mitt­woch, 12. Juni, statt.

Frankfurter Obff- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M., 4. Juni. Der Gemüse- großmarkt hatte starke Zufuhren von Gurken, Kopfsalat, Kohlrabi, Rettich, Rhabarber, Spinat und Wirsing; Spargel und Karotten waren knap­per. Gute Nachfrage herrschte für Spargel, Karot­ten und Kohlrabi gut, im übrigen befriedigend. In Spinat, Kopfsalat und Wirsing verblieb Ueberstand. Preise für Spargel höher, für Spinat, Salat und Wirsing gefallen, sonst unverändert. Es notierten u. a. im Verkauf an den Kleinhandel in Mark für 100 Pfund, Stück oder Bündel: Blumenkohl, Stück 15 bis 60; Salatgurken (Treibhaus) 20 bis 35; Karotten (Treibhaus), Bündel 8 bis 12; Kohlrabi I 10 bis 14, II 5 bis 8; Kopfsalat 3 bis 5Vr; Rettich, Bündel 8 bis 35; Sellerie 25 bis 40; Spargel A 1 43 bis 45, A 2 38 bis 40, B 31 bis 33, C*16 bis 18; Spinat 6 bis 9; Wirsing 4 bis 6; Zwiebeln mit Schlotten, Bündel 8 bis 12, 11 bis 15 (ägypt.), 12 bis 13V2 (ital.).

Ob st großmarkt. Angebot von Treib-Erd­beeren nicht ganz ausreichend. Von Kirschen und Freiland-Erdbeeren geringe Erstlingsangebote. Erd­beeren wurden zu höheren Preisen flott abgesetzt, Kirschen schleppend. Ital. Kirschen, Erdbeeren und Aprikosen genügend angeboten. Preise kaum ver-

erneute Regierungskrise in Frankreich wurde viel beachtet.

An den Aktienmärkten ergaben sich gegen die schon stärker befestigte Abendbörse neue Ge­winne von durchschnittlich 1 bis 1,50 v. H. Erhöhte Nachfrage zeigte sich insbesondere nach sogenannten schweren" Werten. So lagen beispielsweise Scheide­anstalt mit 233,50 bis 234,50 um 2,50 o. H., Sie­mens mit 183 um 2 v. H. und Ilse Bergbau ca. 8 v. H. höher. Lebhafteres Geschäft wiesen vor allem Elektroaktien auf. Bekula, Felten, Gesfürel, RWE., Schuckert und Lechwerke Augsburg gewannen je 1,50 v. H. AEG. bei .größerem Umsatz 0,40 v. H. und Elektr. Lieferungen 0,50 v. H. Auch Montan­werke wurden stärker gefragt, insbesondere Rhein­stahl mit plus 2,25 v. H., Ilse Genuß mit ebenfalls plus 2,25 v. H., ferner zogen Buderus 1,75 v. H., Stahlverein, Klöckner und Mannesmann bis 1 v. H. an. Von Kali-Aktien Aschersleben plus 1 v. H. Am Chemiemarkt setzten IG. Farben 1,75 v. H., Deutsche Erdöl und Rütgerswerke je 2 v. H. höher ein. Auch Maschinen- und Motorenwerte wiesen Kurserhöhun­gen bis zu 2 v. H. auf, so Daimler, Moenus und Gebr. Junghans. BMW. plus 0,50 v. H., Eßlingen Maschinen plus 0,75 v. H. Feinmechanik Jetter kamen auf Basis der gestrigen Taxe mit 73,65 (1. K. 78,50) zur Notiz Von Bankaktien gewannen Braubank 3,50 v. H., Reichsbank 0,25 v. H. Sonst zogen noch bis 0,75 v. H. an: Cement Heidelberg, Holzmann, AKU., Hanfwerke Füssen, AG. für Ver­kehrswesen und Nordd. Lloyd.

Der R e n t e n m a r k t lag still, aber ebenfalls wieder fester. Altbesitz gewannen 35 Pf., späte Reichsschuldbuchforderungen 0,13 v. H., Kommunal- Umschulduna und Zinsvergütungsscheine lagen un­verändert. Zertifizierte Dollar-Bonds gewannen bei kleinem Umsatz 0,25 bis 0,50 v. H. Von fremden Werten erhöhten sich 4,20prozentige Oesterr. Silber­rente auf 1,95 (1,80), 4prozentige Rumänen auf 6,20 (6,10) und 4prpzentige Goldmexikaner von 1904 auf 10 (9,75) v. H.

Nachdem nach den ersten Kursen verschiedentlich kleine Abgaben erfolgten und die Kurse leicht nach­gegeben hatten, setzten sich in der zweiten Börsen­stunde bei anhaltend lebhaftem Geschäft neue Er­höhungen von durchschnittlich 1 v. H. durch. IG. Farben stiegen auf 158,50 nach 156,75, Siemens auf 185,50 nach 183, AKU. auf 63 nach 61,75. Fest lagen außerdem Deutsche Linoleum mit 171 bis 172 (169), Metallgesellschaft mit 11,75 bis 112 (109), Jul. Berger mit 121 (119), ferner Chade-Aktien A bis C mit 296,25 (289). Feinmechanik Jetter konnten sich auf 75 (73,65) erholen. Später unterlagen die Kurse starken Schwankungen und die Haltung war etwas unsicher, wobei vielfach Abschwächungen eintraten. Siemens gingen auf 182,50 zurück, ferner AKU.. auf 62, IG. Farben auf 158.

Der Rentenmarkt blieb dgegen sehr ruhig bei un­veränderten Kursen. Am Pfandbriefmarkt entwickelte sich bei zumeist unveränderten Kursen etwas größe­res Geschäft als bisher. Stadtanleihen lagen wie­

ner Schuß ging über oder neben den Kasten. Fast mit dem Schlußpfiff konnten die Einheimischen den siegbringenden Treffer anbringen.

Handball im Sau VIII.

To. Garbenheim Jgd. gegen Tv. Heuchelheim Jgd 5:2 (4:1). Der Sieg der Platzmannschaft ist zwar verdient, er hätte aber nach dem Spielverlauf nicht so hoch ausfallen dürfen. Die Heuchelheimer Mannschaft ist noch zu jung und konnte schon deshalb die gebotenen Chancen nicht restlos ausnutzen.

,Tv. Ehringshausen gegen Tuspo. W. - Niedergirmes 3:14 (1:8). Die Einheimischen haben neu angefangen und konnten so natürlich gegen das reifere Können der Gäste nie aufkommen.

Kurze Sportnotizen.

Rund 4 5 0 0 0 0 Zuschauer wohnten den 48 Spielen der vier Gaugruppen im Kampf um die Deutsche Fußball-Meisterschaft bei. Die beiden Spiele der Vorschlußrunde am letzten Sonntag waren nach genauer Zählung von zusammen 53 000 Zuschauern (41 000 in Düsseldorf und 12 000 in Leipzig) besucht.

Auch Schwedens Fußball -Mei st er- schaft ist inzwischen entschieden worden. Den Mei­stertitel sicherte sich der I. F. K.Göteborg, der zwar noch ein Spiel auszutragen hat, mit seinen 33 Punk­ten aber von AJK. Stockholm und Elfsborg Boras nicht mehr einzuholen ist.

Ein neuer Zweifronten-Fußball- kampf wird am 18. August ausgetragen. Während in München an diesem Tage das Länderspiel Deutschland gegen Finnland beide Nationen zum

wieder an. Als erste Sieger erhielten sie als Preis ein großes Bild des Führers und Volkskanzlei;s Adolf Hitler, das die Gemeinde Sinn für die höchste Klaffe gestiftet hatte.

Am vorigen Sonntag hatte die 1. Mannschaft von Großen-Buseck die 1. Mannschaft vom Turnverein 1846 Gießen als Gast. Da von der Ersten durch die Ueberanstrengung in Sinn einige Spieler nicht antreten konnten, mußte sie mit Ersatz spielen. Gleich in der ersten Minute wurde das Führungs­tor durch eine Flanke vom Rechtsaußen und durch den Linksaußen geschossen. Ein scharfes Tempo auf beiden Seiten setzte ein, aber bei allem konnten die Gäste nichts erreichen, jo daß Buseck bis zur Halb­zeit mit 3:0 in Führung ging. Nach Halbzeit hatten die Gäste etwas mehr vom Spiel, da sie mit dem Wind spielten, und sie konnten zwei Tore aufholen. Zum Ausgleich reichte allerdings die Zeit nicht aus, so daß das Spiel 3:2 zu Ende ging.

Sportverein 1928 Sarbenteich.

Garbenleich I DfR. Lich I 5:4 (2:1).

5po. Bieber 1. Jgd. Garbenleich 1. Jgd. 1:2. FSV. Steinbach 1. Sch. Garbenteich 1. Sch. 1:7.

Der Sportverein 1928 Garbenteich stellte am ver­gangenen Sonntag drei Mannschaften ins Feld. Sie konnten alle als Sieger aus ihren Spielen hervor­gehen.

Noch in letzter Stunde wurde ein Spielabschluß der 1. Mannschaft mit dem VfR. Lich getätigt. Gar­benteich war hierdurch gezwungen, Ersatz in seine Reihen einzustellen, da der Halbrechte Mohr und der Mittelläufer A. S t u m p f nicht zur Stelle sein konnten. Man hatte darum der 1. Mannschaft gegen diesen Lokalgegner nicht die größten Chancen ein- geräumt. Trotzdem gelang es, durch großen Sieges­willen und Eifer einen verdienten 5:4-Sieg heraus­zuholen. Das Spiel war von Anfang an hart und wuchtig, blieb jedoch im Rahmen des Erlaubten. Der Gastgeber konnte bei Halbzeit 2:1 führen und dann das obenstehende Schlußergebnis Herstellen. Beiderseits wurde ein Elfmeter verwandelt. Schiri Hofmann- Wieseck leitete einwandfrei. Die erste Mannschaft hat somit nach der Derbandsspielserie von 13 ausgetragenen Spielen 11 gewonnen und 2 verloren, und zwar gegen beachtenswerte Gegner. Das ist ein Beweis für die Spielstärke der 1. Elf.

Auch die Jugendmannschaften wollen der ersten Mannschaft gleichkommen und zeigen sich von ihrer besten Seite. Die 1. Jugend trug ein Freundschafts­spiel gegen die gleiche vom Sportverein Bieber aus. Sie siegte trotz fremden Platzes knapp, aber ver­dient mit 2:1 Toren.

Mit einem 7:1-Sieg siegten die Jüngsten des Sportvereins über die gleichen des Nachbarvereins Steinbach. Sie haben in ihren wenigen Spielen schon viel gelernt.

Fußball in Oaubringen

Am Sonntag weilte der Sportverein Grünberg mit seiner Mannschaft in Saubringen. Daubringen stellte eine Mannschaft ins Feld, die Kampfgeist be­sitzt und jederzeit sich für den Erfolg einsetzte. Saubringens Mittelläufer beherrschte das Mittel­feld, unterband alle Angriffe und fütterte seinen in guter Schußlaune befindlichen Sturm mit genauen Vorlagen. Ser Erfolg blieb nicht aus. Grünbergs Mannschaft wurde mit 8:1 überspielt. Halbzeit 5:1. Eckenverhältnis 8:2. Ser Mannschaft gebührt ein Gesamtlob. Ser Schiri leitete einwandfrei und lieh sich in seinen Entscheidungen freie Hand. Grünberg hat sich durch faires Spiel hier Freunde gewonnen. Fußball im Turnverein Großen-Linden

Großen-Linden I Wieseck I 3:2 (2:1).

Großen-Linden Jgd. Wieseck Jgd. 6.0 (4:0).

Am Sonntag war Wieseck mit zwei Mannschaften in Großen-Linden zu Gast. Sas Spiel der beiden ersten Mannschaften, das unter Leitung von Schieds­richter R ü fpeler - Gießen stand, zeigte die Gäste gleich im Angriff. In der 8. Minute konnten die Platzbesitzer durch einen Fehler des Wiesecker Tor­hüters in Führung gehen. Ser Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Sann entwickelte sich ein spannender und packender Kampf, bis die Platz­mannschaft durch einen Strafstoß aus 60 Meter er­neut in Führung ging. Mit 2:1 ging es in die Pause. Nach dem Wechsel drückte Wieseck mit aller Macht auf den Ausgleich, der auch sofort gelang. Zehn Minuten vor Schluß schoß der Linksaußen von Großen-Linden ein drittes Tor, das den Sieg der Platzmannschaft bedeutete.

Dor diesem Spiel lieferten sich die Jugendmann­schaften beider Vereine ein sehr schönes Spiel, das die Jugend von Wieseck mit nur neun Spielern mit 6:0 verlor.

Sic 2. Mannschaft von Großen-Linden war in Collar zu Gast und verlor dort nach einer mäßigen Leistung ihres Ersatztorhüters mit 5:1.

Hußballabteilung des Tv. Kinzenbach.

Kinzenbach Jgd..VfB.-R. Gießen 2. Jgd. 2:3 (2:0).

3m Rückspiel auf eigenem Platz mußten die Ein­heimischen eine knappe, aber verdiente Niederlage

Vertrages zwischen west deutsch en Hüt­tenwerken und Eisenerzbergbau. Wie der Bezirksgruppe Wetzlar der Fachgruppe Eisen­erzbergbau mitgeteilt wird, ist mit den Rheinisch- Westfälischen Hütten eine Vereinbarung getroffen worden, die die Abnahme der Förderung, auch die zu erwartende Mehrförderung von etwa 10 000 t monatlich, bis zum 31. Mai 1936 sicherstellt. Sie Preise bleiben unverändert und gelten wie bisher frei Bahnwagen ab Grube. Wie wir hören, ist auch das Abkommen zwischen den westdeutschen Hütten­werken und dem Siegerländer Erzbergbau, das Ende Mai ablief, um ein weiteres Jahr verlängert wor­den und sieht die Lieferung von Siegerländer Erzen in unveränderter Höhe vor. Im Eisensteinbergbau an Lahn, Sill und in Oberhessen betrug die Förde­rung im Mai rund 69 000 t (62 000 t), der Absatz 76 000 t (70 000 t). Sie Vorräte haben sich ent­sprechend um weitere 7000 t vermindert. Sie Beleg- jchaft betrug Ende Mai rund 2700 Mann. Sie Boh­rungen schreiten weiter fort. Bis Ende Mai wurden 4247 m in 35 Bohrlöchern abgebohrt, die auch im Mai verschiedentlich schöne Ergebnisse brachten.

* Heeresbauten nur nach deutschen Normen. Es ist für alle Zweige der Bauindustrie wichtig zu wissen, daß seitens des Reichskriegsmini­sters allen Baudienststellen für Heeresbedarf An­weisung gegeben wurde, die bestehenden Normal­blätter des deutschen Normenausschusses zu beachten.

* Te11us A G. für Bergbau und Hüt­tenindustrie, Frankfurt a. M. Ser Gene­ralversammlung am 27. Juni werden 6 v.H. (5 v.H.) Sividende für das Geschäftsjahr 1934 vorgefchlagen. Auch die Tochtergesellschaft, die Westdeutsche Blei­farbenwerke Sr. Kalkow AG., Frankfurt a. M., beantragt ebenfalls die Verteilung einer Sividende von 6 v. H. für das Geschäftsjahr 1934.

Hhein-Mainische Mittagsbörse.

Fest.

Frankfurt a. M., 5. Juni. Sie Börse setzte ihre Aufwärtsbewegung bei sehr lebhaften Umsätzen fort, da der großen Publikumsnachfrage fast kein Angebot gegenüberstand, zumal auch die berufs­mäßigen Börsenkreise als Käufer auftraten. Sie

Wißmar war mit zwei Mannschaften in Rodheim. Zuerst spielten die jugendmannschaften. Sie Ein­heimischen konnten einen sicheren 4:1-Sieg erringen, nachdem die Gäste lange Zeit mit 1:0 führten. Große Leistungen wurden nicht geboten.

Nach dem Jugendspiel spielten die 1. Mannschaften. Man jah ein flottes, scharfes Spiel. Rodheim war im Feld überlegen, aber der Sturm bot eine

sechsten Male zusammenführt, stehen sich am gleichen

. , , ____ o ... Tage in Luxemburg die Mannschaften von Luxem-

Wendung. Rodheim gab alles her, und manch schö-1 bürg und Seutschland zum zweiten Male gegenüber.

Kurszettel der Berliner und frankfurter Börse.

Ste frinter öcn Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt besch lossenen Sividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lomdardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt 0.1)1.

Berlin

Frankfurt a. Ul

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

Schluß- kurs

«a)iupi. Abend- börsc

Schluß« kurs

Schlußt. Mittag, börse

Schluß, kurs

Schluß!. Abend«

Schluß, lurs

Schlußk. Mittag- börse

Schluß­kurs

Schlußk. Abend«

Schluß« kurs

Schlußk. Mittag«

4. Juni

5 3uni

-Datum

4.6

5

6

4-6.

5.6

Datum

4.6.

5.6

4-6.

5-6.

Datum

4 6

56-

4 6-

! 5-6

Amtliche Notierung

Geld | »rief

Amtliche Notierung

Geld | Brief

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 &/2% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Auslos.-Rechten .............

<*/i% Deutsche ReichSpostschahan.

Weisungen von 1934, I.......

6% eljem.8% Hess. Bollsstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............

*¥i% ehem. Hessische Landesbank Darmstadt Gold R. 12........

6¥i% ehem. Hess. Landcs-Hypo thekenbank Darmstadt fiiaui ..

*Vi% ehem. 8% Darmst. Komm

Landesb.Goldschuldverschr. R.6 Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten .............

100 25

97 103,75

113,25

100,4

98,75

96,5

100,75

92,25

124

100

100,13

97,1

104

113,4

100,13

96,25

100,13

4% desgl. Serie II ...........

_

14

15

Mansfelder Bergbau......... 8 117.75

117

117

118,5

130

235,25

118

86,5

18,25

127,5

127

180

158,25

108

126,5

110,5

98,65

114,5

61,25

125

121,75

Buenos Aire-

0,658

0,662

0,658

0,662

103,75

114,65

100,2

98,75

96,5

100,5

92,25

125,5

97,25

114,6

100,2

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4^r°/.»Rumän.vereinh.Rentev.19l3 4% Rumänische vereinh. Rente .. 214% Anatolier ...............

Hamburg-Amerika-Pakel .....o

Hamburg-Südam. Dampfschiff. o Norddeutscher Lloyd .........o

ÖL®, für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 5 Commerz, und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft.................

Dresdner Bank...............

Reichsbank ....... 12

7

10

6,1

39

33,5

35 92,75 120,5 94,65

96

96 182,5

7,3

10

6

s 34

35,75

90

121,5

93,75

96

96

181,25

7,1

10,13

6,1

39,5

33,65

26,5

34,9

92,13

119,5

94,5

96

96

181,75

7,4

10,25

6,13

39,75

33,5

27

35

90,75

122,5

94,5

96

96

181,75

Kokswerke ..................5

Phönix Bergbau.............0

Rheinische Braunkohlen .....12

Nheinstahl ................ sy2

Vereinigte Stahlwerke........0

Ltcwi Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben........ 5

Kaliwerke Westeregeln........5

Kaliwerke Salzdetfurth.....7%

3- G- Farben-Inbustrie.......7

Scheideanstalt........ 9

Goldschmidt ................0

Rütgerswerke............... 4

Metallgesellschaft............. 4

234

117

86,5 18,65

128

128,5

180

155

232

109 124,5

109

99 >20,75

61 122,25 122,75

90,5

236

116

85,5

18,65

127

127

181

156,75

233,5

107 126,25 110,5

98,75 121,75

60,25

124

122

90,5

127,75

234

116

85,9

18,25

127,25

127,25 179

154,25

108,75

124,65

108,5

99,65

112,65

59,25

122

122

89,75

Brüssel.....

Rio de Ian. . Sofia ......

Kopenhagen. Danzig.....

London .....

Helsingfors.. Paris ......

Holland .... Italien.....

Japan ......

Jugoslawien. Oslo..... :

Wien.......

Liiiaöon .... Stockholm... Schweiz .... Spanien.... Prag.......

Budapest ...

Neuqork ...

41,98 0,149 3,047

54,24

46,75

12,145

5,355

16,345 167,49

20,51 0,715 5,649

61,04

48,95

11,03

42,06 0,151

3,053

54,34

46,85

12,175

5,365 16,385 167,83

20,55 0,717

5,661

61,16 49,05

11,05

41,98 0,149

3,047

54,64

46,65

12,235 5,395

16,31

167,23 20,51 0,720 5,649

61,49 48,35

11,11

42,06 0,151

3,053

54,74

46,75

12,265

5,405

16,35

167,57

20,55 0,722

5,661

61,61

49,05 11,13

Deutsche Komm. Sammelabl. An­leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten *¥*% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6yz% ehem. 4%% Franks. Hyp..

Bank-Liqu.-Pfandbriese.......

571% ehem. 4%% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....

*¥i% ehem. 8% Pr.Landespfand­briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 *71% ehem. 7% Pr. Landespfand, briefanst., Gold Komm. Obl.VI Steuergutsch.Verrcchnungsk. 85-39

4% Oesterretchische Goldrente.... 4,20% Oesterreicyische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4*4% desgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie I...................

115,5

96

100,5

101,13

96,75

115

96

100,65

101

96,75

115,5

100,65

96,75

115,25

101,13

96,75

A.E.G.......................

Bekula.................... jo

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 5

Licht und Kraft ........... ßV,

Felten L Guilleaume......... 0

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5

Rheinische Elektrizität ........5

Rhein. Wests. Elektr..........6

Schuckert L Co..............T 4

44,4

140,75

117

133

104,5

129,75

131

130,25

122,75

43 141,4 117,5

135 106 !31

130 122

179,5 133

109 217

43,9

140

116,9

134,5

104,25

129,65

131

129

122,5

181

131,25

107,25

115

44

141,5

117

134,5

105

131,65

133

123,4

181

132,25

110,65

116,75

Philipp Holzmann...........0

Zementwerk Heidelberg ......5

Cementwerk Karlstadt......... 4

Schultheis Patzenhofer ....... 4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg............... 0

Zellstoff Waldhof ............0

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gas....... ....... 7

Daimler Motoren....... 0

Deutsche Linoleum....... e

Orenstein & Koppel ..........0

Westdeutsche Kaufhof.........0

Chad«................... 0

Accumulatoren-Fabrik.......12

Conti-Gumm».............. g

62,63

80,72

33,86

10,34

2,467

r

62,75

80,88

33,92

10,36

2,471 Zanknoten.

63,09 80,52

33,71

10,32

2,473

63,21

80,68

33,77

10,34

2,477

35erlin,5.3uni

Geld

1 Ärle,

Amerikanische iltoteo..............

2,425

41,82

54,43

12,20

16,25

2,445

41,98

54,65

12,24

16,31

167,48

20,00

61,52

96,75

106,25

96,75

106,3

Siemens 6 Halske.........T , 7

181

132

108

116

90,5

Belgische Noten..................

Dänische Noten .................

Englische Noten .................

Französische Noten...............

96,75

106,3

96,75

106,3

Lahmeyer L Co............ 7

Buderus ......... 0

91,65

169

91,25

169,5

136,13 91,75 169,5

91

37,4

289

172,5

158,9

44

180 !

138,25 91,5

170,5

91,25

38,25?

296

176

159

43,5

34,25

1,75

4,5 ,95

35,4

1,8

34,9

1,9

Deutsche Erdbk...............

Gelsenkirchener..............n

37,9

289 172,5 159,5

44,5

95,25

182

37,25

296,25

175,5

158,5

43,131

97

181

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

166,82

19,92

61,28

13

13,25

12,4

12,65

13

12,9

12,6

12,3

Harpener.................. q

Hoesch EisenKöln-Neuessea .. 0

117,5

116

117

103,5

168

133,75

100,4

89,65

115,75

104,5

176 134,75 101,75 89,75

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling

13

13,8

12,9

13,95

13,4

14

12,75 14

1'

Ilse Bergbau ...............-

Ilse Bergbau Genüsse........8

Klöcknerwerke ............. gy

Mannesmann-Röhre«........0

165

133

101,25 «9,9

135,5

100

88,75

Gritzner.....................

Mainkraftwerke Höchst a.M.... 4

Süddeutscher Zucker.........9

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Noten.................

Ungarische Note«......... .. ..

62,87

80,29

33,24

63,13

80,61

33,38