Ausgabe 
6.6.1935
 
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diese Erklärungen sestzunageln und sie als aus. MarineattachL b« der deutschen BatschastmL-

richtig hinzunehmen.

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und damit den vollkommenen Grad der Reinheit und Klarheit erreicht!

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Es muß reiner Tisch gemacht werden.

Der Erzbischof von Canterbury über Deutschlands Gleichberechtigung.

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Der bisherige Dozent an der katholischen Han­delshochschule zu Tilburg und Direktor der Elek­trizitätsgesellschaft der Provinz Limburg, Professor Dr. Gel iss en (Maastricht), ist zum hollän­dischen Wirtschaftsminister ernannt wor­den. Er wurde bereits von der Königin vereidigt.

Es sei an der Zeit, daß in dieser Angelegenheit reiner Tisch gemacht werde. Man könne sehr wohl an einigen der Methoden Anstoß nehmen, deren sich Deutschland bedient habe, um die Gleich­berechtigung zu erlangen; aber es dürfe nicht ver­gessen werden, daß andere Mächte nicht ganz schuldlos seien. Ein staatsmännischer Sinn für Realitäten verlange, daß Deutschlands Stellung so wie sie sei, angenommen werde. Die kürzliche Rede Hitlers eröffne hoffnungsvolle Ausblicke, und der beste Weg bestehe darin, Deutschlands Verantwortlichkeit für

don, Kapitär zur See W a ß n e r und Frau und ausländische Persönlichkeiten teilnahmen.

London, 5. Juni. (DRV.) Der Erzbischof von Canterbury, Dr. Lang, erklärte vor der Provin­zialsynode in Westminster u. a.: Die gegenwärtige internationale Lage verursache tiefe Enttäuschung und Beunruhigung, weil es nicht gelungen sei, ein Ab- rüstungs- oder Rüstungsbegrenzungs - Abkommen herbeizuführen und das Leben der Völker 17 Jahre nach Beendigung des Weltkrie­ges trotz aller Pakte in einem Zu st and der Spannung sei. Der Argwohn und der nationale Ehrgeiz verursachten ständig Ruhelosigkeit, was wiederum die wirtschaftliche Wieder­erholung verhindere, nach der sich die ganze Welt sehne. Es sei unsinnig, von irgendeiner unmittelbaren Kriegsgefahr zu sprechen; aber wenn es nicht gelinge, die gegenwärtigen Spannungen zu beseitigen, werde Europa einer Lage zutreiben, die über kurz oder lang zu der Drohung eines Krieges oder sogar zu einem Kriege führen könne. Im Augenblick könne das kollektive Sicherheitssystem am besten durchregionaleRichtangriffs- pakte zwischen Nationen herbeigeführt werden, deren Interessen im Rahmenwerk des Völ­kerbundes eng miteinander verfloch­ten feien.

Deutschland sei nicht länger mehr eine geschlagene Macht, die gezwungen sei, die ihm auferlegten Bedingungen anzunehmen, son­dern es sei als Nation zu dem gleichen Platz unter anderen Nationen berechtigt.

Bild-Schema im Durchleuchtungsapparat in starker Vergrößerung

akademischen Jugend Gedankengänge einzuprägen, die den Leitsätzen des neuen Oe st er­reich widersprächen. Es müsse alles daran­gesetzt werden, daß die Hochschule wirklich zum Träger österreichischer Geistesbil- Bildung werde.

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ein Pfeiler in einer Länge von 16 Meter zusammen. Vier vor Ort arbeitende Bergleute wurden ver­schüttet. Trotz der sofort aufegnommenen Ret­tungsarbeiten ist es bis jetzt nicht gelungen, an die Verunglückten heranzukommen. Es besteht wenig Hoffnung, sie noch lebend zu bergen.

Schweres Explosionsunglück bei Dresden.

In Reichenau bei Dresden erfolgte in einem von acht Familien bewohnten zweistöckigen Hause eine schwere Explosion. In dem Hause hatte der 51 Jahre alte Einwohner Quark mit Gas Selbst- mord verübt. Wenig später entstand eine schwere Explosion, die die ganze Vorderfront des Hauses zum E i n st u r z brachte. Eine 75 Jahre alte Frau wurde sofort getötet, zwei Personen wurden schwer verletzt.

Bestrafung wegen Preistreiberei.

Wegen Verstoßes gegen die Preis- vorfchriften der Faserstoffverordnung wurde von der Preisüberwachungsstelle Düsseldorf gegen die Inhaber einer Wäschefabrik in Essen eine Ordnungsstrafe von 5000 RM. verhängt. Die Firma hatte die Preise für Arbeitskleidung über

Chinesische Seeräuber überfallen englischen INunitionstransport.

Auf dem Westfluß in der chinesischen Provinz Kwantung überfielen fünf Seeräuberboote ein englisches Munitionstransportschiff. Das in der Nähe befindliche KanonenbootCicala" feuerte auf die Seeräuber und setzte zu ihrer Verfolgung einen Kutter ein. Die Seeräuber konnten an Land fliehen, wo aber chinesisches Militär sofort die weitere Ver­folgung aufnahm. Mehrere der Piraten wurden ge­fangen genommen.

Riesenfeuer in Nangtin zerstört 600 Häuser.

In Nangtin brach außerhalb der Stadtmauer ein Brand aus, der in kurzer Zeit eine riesige Aus­dehnung annahm. Mehr als 600 Häuser der chine­sischen Bevölkerung wurden durch die Flammen völlig zerstört. Die Häuser befinden sich im Hafenviertel von Nangtin. Der Sachschaden soll mehrere hunderttausend chinesische Dollar betragen.

Vier Bergleute verschüttet.

Auf der Wolfgang-Wavek-Grube in Ruda (Ober- schlesien) ereignete sich ein schweres Unglück. Auf der 100-Meter-Sohle brach infolge eines Erdrutsches

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Weißenberg wegen Sittlichkeitsverbrechens verhaftet.

Das Amtsgericht Trebbin (Mark) hat gegen den 79 Jahre alten bekannten Begründer und Leiter der sogenannten Weißenberg-Sekte, August Johann Josef Weißenberg, in Glau bei Trebbin Haft­befehl erlassen, der inzwischen vollstreckt worden ist, da das Gericht Fluchtverdacht und Verdunkelungs­gefahr für gegeben hält. Weißenberg ist in das Untersuchungsgefängnis eingeliefert worden. Der Verhaftete wird beschuldigt, sich in den Jahren 1932 und 1933 an einem etwa 12jährigen Mädchen in der unsittlichsten Weise vergangen zu haben. Weiter werden ihm Sittlichkeitsverbre­chen an einem 16jährigen und einem 20jährigen Mädchen zur Last gelegt, die beide dem von ihm gegründeten und geleiteten Mädchenbunde ange- hörten.

Zehntausend Adler-Trumpf-Iunior.

Dieser Tage verließ der zehntausend st e Adler-Trumpf-Juntor die Fertigmontage der Adlerwerke, Frankfurt a. M. Ein Wagen, der erst etwa seit einem Jahr auf dem Markt ist und be­reits in über 10 000 Stück fertiggestellt wurde, bringt damit nicht nur einen Erfolg für das Werk selbst, son­dern auch die Belegschaft des Werkes, die in unermüd­licher Arbeit darum bemüht war, daß alle 10 000 Wagen, die das Werk verlassen haben, durch ihre Güte sich Anerkennung erringen konnten. Die sportlichen Erfolge des Adler-Trumpf-Junior, so die 13 internationalen Klassenrekorde auf der Berliner Avus und der Sieg in Marokko, stellen die Leistun» gen dieses deutschen 1 Liter-Wagens auch dem Aus» lande gegenüber gebührend heraus.

Vier amerikanische Armeeflieger tödlich verunglückt.

Bei Fresno (Kalifornien) stürzte ein großes Bombenflugzeug mit vier Mann Besatzung ab. Die Insassen wurden getötet. Das Flugzeug gehörte zu einem Geschwader von 25 Bomben­flugzeugen, die an den Luftmanövern teilnahmen.

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Zu Ehren der deutschen Flottendelegation gab abends der deutsche Botschafter von H o e s ch ein Essen, an dem der Erste Lord der Admiralität, Sir Bolton Eyres Monsell und Lady Eyres Monsell, der Chef des Admiralstabes Sir Barnley Chatfield und Lady Chatfield, Kon- teradmiral Sir James Little, Botschafter von Ribbentrop, Konteradmiral S ch u st e r . Kor­vettenkapitän Kiderlen, Botschaftsrat Fürst Bismarck und Fürstin Bismarck forme der

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das zulässige Maß hinaus erhöht und dadurch die Verbraucher geschädigt. Die Höhe der Strafe ist begründet durch das volksschädigende Verhalten der Firmeninhaber, die unter Ausnutzung der erhöhten Nachfrage für Ware aus billig eingekauften Roh­stoffen wirtschaftlich nicht gerechtfertigte Preise ge­nommen haben, um dadurch übermäßige Gewinne zu erzielen.

15 Jahre Zuchthaus wegen kindesmihhandlung und Kindestötung.

Das Anhaltische Schwurgericht in Dessau ver­urteilte den 23jährigen Ewald Hebert aus Rieder am Harz zu 15 Jahren Zuchthaus. Hebert hatte im vorigen Jahre geheiratet und ein außer­eheliches Kind irn Alter von 3 Jahren in seinen Hausstand ausgenommen. Da ihm das Kind jedoch ein Dorn im Auge war, hatte er es fortgesetzt in geradezu fürchterlicher Weise mißhandelt und endlich am zweiten Weihnachtsfeiertag 1934 in der Absicht, es zu töten, mit großer Gewalt auf die Erde geworfen, so daß das Kind an einer völligen Zertrümmerung des Schädels st a r b.

Aus aller Welt.

Der größte Stiefel der Well.

Der große Jubiläumsstiefel, den das sächsische Schuhmacher Handwerk in Döbeln anläßlich des sschshundertjährigen Jubiläums unter großen Opfern und Mühen hergestellt hat, wird als Zeichen des unerschütterlichen Leistungswillens im Klein­handwerk a u f dem Reichshandwerkertag i n F r a n k f k» r t a. M. im Festzug gezeigt werden. Unwahrscheinliche Ausmaße hat dieser Riesenstiefel. Zehn ganze Rinderhäute wurden für das Oberleder verarbeitet, wozu noch 481 Pfund für das Bodenleder kommen. Die Schafthöhe des Stiefels beträgt 5 m, in heruntergekrempeltem Zustand 3,70 m. Der oberste Stulpen hat einen Umfang von 5 m. Der Stiefel wurde von sechs Jnnungsmeistern mit ihren Gesellen und Lehrlingen innerhalb von 6 Monaten bei insgesamt 750 Arbeitsstunden hergestellt.

Der Wann, der mit dem König von England verwechselt wurde.

Der Admiral der Flotte, Sir Charles M a d d e n ist iyn Alter von 72 Jahren g e st o r b e n. Der im Kuhestand lebende Admiral war Erster Seelord und Chef des Marinestabes von 1927 bis 1930. Don 1914 bis 1916 war er Chef beim Stab des Ober­befehlshabers der englischen Hochseeflotte Admiral I e l l i c o e. Er zeichnete sich in der Schlacht am Skagerrak aus und wurde in den Marineberichten mehrfach erwähnt. Madden war dem König von England auffallend ähnlich, und wiederholt ist es zu Verwechslungen gekommen. Als der König vor mehreren Jahren die Flotte bei Scapa Flow be­suchte, wurde Admiral Madden, der zuerst eintraf, mit dem Abspielen der Nationalhymne begrüßt. Madden war ein Schwager von Lord Jellicoe.

Drei Sowjetdampfer im Weißen TNeer verschollen.

Zur Suche nach dem sowjetrussischen Bagger- DampferDschernyschewskj", der mit einer Be­satzung von 47 Mann im Weißen Meer ver­schollen ist, und zwei weiteren kleineren Damp­fern, die mit 53 Mann Besatzung vermißt werden, waren zahlreiche Flugzeuge aufgestiegen, die jedoch nach Archangelsk zurückkehrten, ohne die verscholle­nen Dampfer aufgefunden zu haben. Man be­fürchtet, daß die Schiffe in starken Sturm geraten und gesunken sind. In den letzten Tagen star­teten wiederum mehrere Flugzeuge zur Suche nach den Dampfern, die aber durch starke Stürme sehr erschwert wird.

Einer der Vahnposträuber in Czenstochau verhaftet.

Die Fahndungsabteilung der Polizei in Czen­stochau (Polen) hat den 27jährigen Anton Ja« skolski verhaftet, der gemeinsam mit anderen den Raubüberfall auf den Bahnpost- wagen bei Görlitz verübt hatte. Während der Durchsuchung der Wohnung Jaskolskis wurde eine größere Summe deutschen und anderen Geldes vor­gefunden. Jaskolski wurde im November v. I. aus dem Gefängnis entlassen, nachdem er 3% Jahre wegen Diebstahls dort verbüßt hatte.______________

In einem in derTimes" erschienenen Aufruf fordern die Erzbischöfe von Canterbury und Port und der Präsident der eng­lischen Freikirche das englische Volk auf, anläßlich des Pfingstfestes gemeinsam für bie Staatsmänner der Welt zu beten. Die Gebetsmeinung solle sein, der Heilige Geist möge die Regierungen und Völker auf Die Wege der Gerechtigkeit und des Friedens führen.

Die Flottenbesprechungen.

Die deutsche Abordnung bei Macdonald zu Gast.

London, 5. Juni. (DNB.) Die deutsch-eng­lischen Flottenbesprechungen, die am Dienstag fünf Stunden gedauert haben, wurden am Mittwoch früh um 11 Uhr in den Räumen der Admiralität fortgesetzt. Mittags waren die Mitglieder der deutschen Abordnung Gäste beim Mini­sterpräsidenten Macdonald. An dem Frühstück nahmen außer der englischen Abordnung der Präsident des Staatsrates Baldwin, der Außenminister Sir John Simon, der Schatz­kanzler Neville Chamberlain, der Erste Lord der Admiralität Eyres Monsell, der Dominienminister Thomas, Lordsiegelbewahrer Eden und der Sohn des Minstterpräsidenten Malcolm Macdonald teil. Von deutscher Seite waren ferner Botschafter von Hoesch, Botschaftsrat Fürst Bismarck und die Herren Korbt unb Schmibt anwefenb.

Verantwortlich für Politik: Dr. Friebrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thynol, für Den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. V. 35: 10151. Druck unb Verlag: Drühl'iche Universitäts-Buch. anD «Stemöruderei R. Lange, K.-G, sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit her Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis: 10 Pf und Samstags 15 Pf» mit ber Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.

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