Ausgabe 
6.5.1935
 
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Aus aller Welt

Kleine politische Nachrichten

Verlust

gang erzielt hauptet

Gewinn

Partei Kommunisten Altsozialisten Neusozialisten

Abschluß der großen Ausstellung Das Wunder des Lebens".

Die Besprechungen sind am heutigen Sonntag ohne übermäßige Betriebsamkeit und Eile fortgesetzt worden. Man hat sich lediglich am Vormittag einige

Kunst und Wissenschaft.

Ehrungen des Komponisten 6.3X. von Reznlcek zum 75. Geburtslage.

Der Führer und Reichskanzler hat dem Korn- ... ponisten Emil N. Freiherrn v. Reznicek in Brr- ünksfront lin-Eharlottenburg anläßlich seines 7 5. G e b u r^t s-

,Graf Zeppelin" wieder nach Südamerika unterwegs.

In den Räumen des Städel in Frankfurt wurde eine Ausstellung der Frankfurter Künstler und Kun st Handwerker durch

Ergebnis wie folgt:

Im 1. Wahl- Be-

und der österreichische Außenminister Berger- Waldenegg teilnehmen, haben cnn gestrigen Samstag gegen 17 Uhr begonnen. Die erste. Be­gegnung wurde gegen 20 Uhr beendet. Don ita­lienischer Seite wird zu den Verhandlungen ausdrücklich erklärt, daß die Besprechungen von Venedig nicht als Konferenz bewertet wer­den könnten. Es werden daher über deren Verlaus

Die Parlamentswahlen in Güdslawien

Voraussichtlich überwältigende Mehrheit für die Regierung.

setz zu beschließen, so daß die Regierung gezwungen Die Zusammensetzung des Pariser Stadtrates durfte war, diese Maßnahme auf dem Verordnungswege - -......

durchzubringen, was sich verfassungsrechtlich kaum

Graf Zeppelin" ist trotz starken Bodenwindes am Samstag um 21.48 Uhr unter Führung von Kapi­tän Witte mann zu seiner dritten diesjährigen Südamertkafahrt mit 18 Fahrgästen nach PernambucoRio de Janeiro gestartet. Unter ihnen befindet sich der berühmte Violinspieler Professor Kreisler aus Berlin.

Das verschollene Reiseflugzeug aufgefunden. Die Insassen getötet.

Haus in Berlin.

Der FilmDas Mädchen Johanna" erneut ausgezeichnet.

Der Ufa-TonfilmDas Mädchen Jo­hann a", der bisher das Prädikat künstlerisch wertvoll hatte, erhielt soeben die Prädikate staats­politisch wertvoll und besonders wertvoll, die höch­sten Auszeichnungen, die ein Film in Deutschland erhalten kann.

Eignungsprüfung für den Bühnennachwuchs.

In Verfolg der Anordnung der Reichstheater- kammer betreffend Einführung von Eignungs­prüfungen wird in Frankfurt unter dem Vor­sitz des Generalintendanten Meißner im Laufe des Monats Mai eine Sonderprüfung für Schau­spiel- und Gesangsschüler, die sich dem Bühnenbe­ruf widmen wollen, abgehalten. Anmeldungen kön­nen schriftlich unter Beifügung von Lebenslauf und amtlicyem Gesundheitsattest an die Prüfungsstelle der Reichstheaterkammer in Frankfurt erfolgen.

Belgrad, 6.Mai. (DNB.) Die endgültigen Ergebnisse der am gestrigen Sonntag in ©üb j la­to i e n erfolgten Parlamentswahlen liegen um Mitternacht bisher nur vereinzelt vor; jedoch ist aus den Meldungen bereits ersichtlich, daß die Regierung mit sehr zufriedenstellen­den Wahlziffern rechnen kann. Allerdings konnte auch die Opposition beachtliche Er­folge erringen. Es gelang ihr z. B. in Bel­grad, das naturgemäß am stärksten dem Einfluß der Regierung unterliegt, bei der öffentlich und mündlich durchgeführten Abstimmung f a st 30 v. H. oller Stimmen auf sich zu vereinigen. Da­gegen weisen die vom flachen Land gemeldeten Ziffern fast nur Regierungsstimmen auf. In manchen Gegenden scheint sich der gegen bte Regierung eingestellte Teil der Bevölkerung aller­dings der Abstimmung weitgehend enthalten zu haben. So erschienen z. B. in der südserbischen Hauptstadt Skoplje (Uesküb) nur 40 v. J). der Wahlberechtigten bei der Abstimmung. Die Gesamt­ziffern sind jedoch nicht vor Montag zu erwarten. Die bisher mitgeteilten Ergebnisse lassen den Schluß zu, daß die Regierung nicht nur die relative, sondern möglicherweise auch die abso­lute Mehrheit für sich buchen konnte. Sle wird demzufolge von den 370 zur Verteilung ge­langenden Mandaten etwa 300 besetzen. Das Wahl­gesetz sieht nämlich vor, daß die relativ stärkste Partei drei Fünftel aller Mandate erhalt, daß aber eine Partei mit absoluter Mehrheit auch an der Verteilung der restlichen Mandate noch einmal teil- nimmt.

Am schwächsten schnitt der ehemalige Ministerprä- siedent Ljotitsch ab, auf dessen Parteiprogramm die Forderung nach dem Ständestaat steht. Es ist so gut wie sicher, daß er die Mindestzahl von 50 000 Stimmen nicht erreichen und demzufolge ohne Man­dat bleiben wird. Auch der ehemalige Justizminister M a x i m o w i t s ch , der mit einer eigenen Liste auftrat, hat nur wenig Aussicht aus Erfolg.

Die Agentur Avala bringt bereits einige Ergeb­nisse aus größeren Städten, aus denen hervorgeht, daß die Liste I e f t i t s ch in allen Teilen des Lan­des eine überwältigende Mehrheit er­zielt hat. So stimmten in Belgrad 90 v. H. der Wähler für die Liste Ieftitsch, in der Hafen­stadt Susak 80 v. H. Skoplje (Uesküb) in Südserbien meldet 75 v. H. für Jeftitfch und Banja Luka in Bosnien über 75 v. H.. In der Stadt Laibach in Slowenien ergab eine um 21 Uhr veröffentlichte vorläufige Zählung 2494 Stimmen für Ieftitsch, 6 Stimmen für Matschet und 5 Stimmen für Ljotitsch.

Besprechungen in Venedig.

Venedig, 5. Mai. (DRB.) Die Italienisch- ungarisch-österreichischen Besprechun­gen, an denen der italienische Staatssekretär S u - v i ch, der ungarische Außenminister von Kanya

Das Retseflugzeug D-ONYH, das, wie gemeldet, auf seinem Fluge von Stuttgart nach Breslau ver­schollen war, ist im Fichtelgebirge am Schnee­berg aufgefunden worden. Holzarbeitersrauen aus der dortigen Gegend wurden durch die Nachricht von dem Verschwinden des Flugzeuges daran erin­nert, daß sie am 30. April gegen Mittag von ihren Arbeitsstätten aus ein krachendes Geräusch gehört hatten und erstatteten die Meldung, die zur Auf­findung führte. Aus ihren Aussagen und dem Be­fund an der Unglücksstelle ergibt sich, daß das Flug­zeug infolge dichten Nebels in Erdberührung gekommen und dabei abgestürzt ist. Der Ab­sturz muß den sofortigen Tod der Insassen zur Folge gehabt haben. Mit der Besatzung, die aus dem Fluglehrer Sacht und den Flugschülern Heinrich und Deichmann bestand, sind als Fluggäste der Generalmajor im Reichsheer H ö - ring mit Frau und Tochter und der Oberleutnant der Reichsluftwaffe Braun ums Leben gekom­men. Die deutsche Regierung hat nach der Auf­findung des Flugzeuges Anlaß genommen, durch ihren Militärattache in Prag den tfchechoslowaki- .... _________ o v schen Behörden den Dank für die bereitwillige

Stunden unterhalten, während das Programm des Unterstützung der Bemühungen um die Verscholle- Nachmittags gänzlich unpolitischer Natur war und ^en auszusprechen.

den fremden Gästen Gelegenheit bot, die Schön- Deutscher Rekordflug BerlinParis, heiten Venedigs kennenzulernen. - - . I Auf der Flugstrecke BerlinKölnParis hat der

deutsche Derkehrsflieger G u t s ch m i d t in den letzten Tagen die beste Flugzeit erzielt. Er benötigte mit der dreimotorigen Iu 52 der Deut­schen Lufthansa, deren Motoren mit Kompressoren ausgerüstet sind, nur 3 Stunden 52 Minuten. Das Flugzeug fliegt mit einer durchschnittlichen Geschwin­digkeit von 255 Stundenkilometer und kann mit voller Belastung eine Höhe von 9000 Meter er-

Ueber den augenblicklichen Stand der Verhand­lungen sind nach wie vor wenig konkrete Dinge zu hören. Auf allen Seiten wird große Zurückhaltung geübt. Man weist jedoch immer wieder darauf hin, daß der gegenwärtige Meinungsaustausch im glei­chen freundschaftlichen Geiste fortgesetzt worden sei. Die Verhandlungen würden keine Sensationen brin­gen. Die Besprechungen erstreckten sich neben der Erörterung des Donaupaktes auf die Frage der Gleichberechtigung, der Wiederauf­rüstung und der Minderheiten.

zu einer republikanisch-nationalen Mehrheit führen.

Von den zur Wahl stehenden 8 Ministern ind 7 im ersten Wahlgang gewählt worden. Nur Herr iot kommt in Lyon zur Stichwahl.

vertreten ließ.

Die Gemeindewahlen werden auch hinsichtlich der Wahlbündnisse der Parteien, die bei dem französischen Wahlverfahren eine so große Rolle spielen, wichtige Aufschlüsse bringen. Bei den letzten Kammerwahlen im Jahre 1932 wie auch bei den vorhergehenden Linkswaylen des Jahres 1924 waren die Radikalsozialen Hand in Hand mit den Marxisten marschiert und hatten auf Grund dieses Bündnisses den Sieg errungen. In­zwischen sind nun wichtige innenpolitische Verschie­bungen vor sich gegangen. Die Radikalsozialen sind nach der blutigen Revolte vom 6. Februar vorigen Jahres indasRechtskabinettderUnion nationale" eingetreten, in dem sie sich auch heute noch unter Flandin befinden. Ihre Bundesgenossen, die Marxisten, aber sind nach links gegangen und haben sich mit den Kommunisten zur

Front commun" zusammengeschlos- s'e n, die zu der gegenwärtigen Regierung in erbit­terter Fehde steht. In vielen Bezirken werden die beiden marxistischen Parteien zusammen marschie­ren, so daß die Radikalsozialen gezungen sind, nach rechts hin Anschluß zu suchen. Sie werden aber wahrscheinlich auch hier und dort mit derFront commun" gemeinsame Sache machen, unter dem Vorwand, daß es d i eF a s ch i st e n" zu schlagen gelte. Darauf deutet das. oben genannte Gesetz zur Erweiterung des Pariser Stadtpar­laments hin, das die Radikalsozialen gegen die Stimmen der Rechtsparteien derFront commun" zugeschanzt haben. Da nämlich die neuen Wahlbe­zirke in den marxistischen Arbeitervierteln eingescho­ben worden sind, wird dieFront commun" ent­sprechend mehr Sitze erhalten, so daß sogar damit gerechnet werden muß, daß die jahrzehnte alte Rechtsmehrheit im Pariser Stadtparlament ge­brochen wird. Richt unwesentlich ist schließlich, daß bei den Gemeindewahlen das politische Prestige maßgeblicher Politiker, die gleichzeitig B ü r - germeister oder Stadträte sind, auf dem Spiele steht. Es seien nur Herriot, Laval und der Handelsminister Marchandeau genannt, die als Bürgermeister von Lyon, Aubervilliers und Reims in den Wahlkampf verwickelt sind und ihn unbedingt siegreich bestehen müssen.

Oie neueste Zählung.

Paris, 6. Mai (DNB. Funkspruch). Die letzte Aufstellung des Innenministeriums über das Ergeb­nis der Gemeinde- und Stadtratswahlen von 5.15 Uhr betrifft 750 Gemeinden mit mehr als je 5000 Einwohnern. Der erste Wahlgang hat davon in 374 Gemeinden entschieden; in 376 Gemeinden finden Stichwahlen statt. Auf die einzelnen Parteien verteilt sich das bisherige

Wagen seine Fahrt in Richtung Wetter-Bochum ort.

wo scheint bei uns die Sonne am meisten?

Das Reichsamt für Wetterdienst legt jetzt einen ausführlichen Witterungsbericht für März 1935 vor, aus dem sich ergibt, daß im März München dis onnigste Stadt des Reiches war. Die Sonne schien nicht weniger als 202 Stunden lang. Die nächstsonnigen Städte waren Freiburg i. Br., das aber nur 186 Stunden Sonne hatte, bann folgten Emden mit 184, Bremen mit 183 und Karls­ruhe mit 181 Stunden Sonnenschein. Die Städte Marburg und Potsdam konnten 174 Sonnen­stunden, Stuttgart und Magdeburg 173 Sonnen­stunden zählen. Ein Punkt hätte München beinahe den Rang abgelaufen der sonnigste Fleck des Reiches zu sein: das war die Zugspitze; sie brachte es aber nur" auf 200 Stunden Sonne.

Die ganze Familie vergiftet. Zwei Todesfälle.

In der Familie des Werkstättenschreibers F. Holzer in Zweibrücken gab es als Abendessen gebackene Enteneier mit Vanille­tunke. Sämtliche Familienmitglieder, die von dem Gericht gegessen haben, die Ehefrau Holzer, ihre beiden 13- und 10jährigen Söhne, sowie der Schwiegervater, der Pensionär Karl S t y n e r, erkrankten darauf unter schweren Vergiftungs­erscheinungen, so daß die Ueberführung ins Krankenhaus angeordnet werden mußte. Dort sind Styner und der 10jährige Sohn bereits der Vergiftung erlegen. Der Zustand der beiden übrigen Erkrankten gibt keinen Anlaß zu ernster Besorgnis.

Sechs Tote bei einem Vootsunglück auf der Donau.

Ein schweres Bootsunglück auf der Donau hat am gestrigen Sonntag bei Mitter-Arnsdorf in der Wachau sechs Menschenleben gekostet. Eine. Ge­sellschaft von zehn Personen wollte mit einem Boot den gegenwärtig infolge Hochwassers sehr reißenden Donaustrom überqueren. Das Boot kennterte und alle zehn Insassen stürzten in die Flut. Nur vier von ihnen konnten gerettet wer­den, während die übrigen sechs ertranken. Bis­her konnte nur eine Leiche geborgen werden. Ein geretteter 13jähriger Gymnasiast aus Wien hat bei diesem Unglück Vater und Mutter verloren.

Der Fall Hofrichter lebt wieder auf.

Der ehemalige Oberleutnant Adolf H o f r i ch t e r hat beim Wiener Landesgericht ein Wieder­aufnahmeverfahren eingeleitet. Hofrichter, der ein sehr ehrgeiziger Offizier im Generalstab der K. u. K. österreichisch-ungarischen Armee war, wurde seinerzeit vor Gericht gestellt unter der An­klage, im November 1909 zehn Generalstabsoffi- zieren Zyankalipillen als ©tärfuÄßsmittel gesandt zu haben, durch deren Genuß fmer der­selben den Tod fand. Angesichts des geradezu un­geheuerlichen Tatbestandes hatte die Angeleaenheit damals riesiges Aufsehen hervorgerufen. Hofrichter wurde für schuldig befunden und zum Tode ver­urteilt, später aber zu lebenslänglichem Kerker b e - g n a b i g t. Im Jahre 1918 wurde er amnestiert. In seinem Wiederaufnahmegesuch behauptet er, unschuldig zu sein und verlangt die Wieder­herstellung seiner verletzten Ehre.

Drandunglück in Holland. Zwei Kinder ums Leben gekommen.

Die ersten Aufführungen anläßlich der Reichsfe st spiele im Heidelberger Schloß und auf der Thingstätte des Heiligen Berges sindKäthchen von Heilbronn",Was Ihr wollt",Minna von Barnhelm", das Thingspiel Der Weg ins Reich",Götz von Berlichingen". Die Spielleitung vonKäthchen von Heilbronn" hat Richard Weichert, vonWas Ihr wollt" undMinna von Barnhelm" Albert F l o r a t h, Götz von Berlichingen" Heinrich George. Die Leitung des Thingspiels liegt in den Händen von Lothar M ü t h e l vom Staatlichen Schauspiel­

reichen.

Ueberführung der Leiche des ermordeten Arbeits- dienstmannes.

Am Samstag erfolgte die feierliche Ueberfüh­rung des in einer der letzten Nächte in Kirch­hundem (Kreis Siegen) einer feigen Mordt a t »um Opfer gefallenen Arbeitsdienstmannes Erich Koch nach feiner Heimatstadt Bochum. Sämtliche Gliederungen der Bewegung und der umliegen­den Arbeitsdienstlager bildeten auf den Straßen des Stadtkreises Hagen, die der Leichenwagen durchfuhr, Spalier. Die Fahnen waren auf Halb­mast aesetz. Vor dem Rathaus in Hatzen hatte neben den Fahnenabordnungen eine Abteilung des Arbeitsdienstes mit geschultertem Spaten Auffteb luna genommen, um ihrem Kameraden den letzten Gruß zu erweisen und einen Kranz zu überreichen. Nach einigen Minuten stillen Gedenkens setzte der

den Kreiskulturwart Pg. v. Holzhausen er­öffnet. Die Schau gliedert sich in zwei Abteilungen, in den rein künstlerischen und in den kunstgewerb­lichen Teil. Beide sind reich beschickt und geben einen umfassenden Einblick in das Schaffen der einheimi­schen Künstler. Namentlich die Kunsthandwerksab­teilung ist außerordentlich reichhaltig. Alle Gebiete des Kunsthandwerks sind vertreten. In der künst­lerischen Abteilung sieht man eine wirklich natur­getreue Büste des Führers von dem Frankfurter Künstler Hub.

Die Heidelberger Reichsfesifpiele 1935.

keinerlei offizielle oder offiziöse Mitteilungen aus­gegeben. Die Zusammenkunft von Venedig sei lediglich eine Beratung zwischen den drei Mäch­ten, die das Römische Protokoll vom 17. März 1934 unterzeichneten. Es werden also, wie aus­drücklich von italienischer Seite versichert wird, keine Entschlüsse gefaßt, die Besprechungen würden nicht über den Rahmen eines gegenseitigen Gedankenaustausches hinausgehen.

Auf italienischer Seite wird erklärt, es be­stehe kein Grund zu der Annahme, daß Ungarn sich der kommenden Donaukonferenz fernhalten wolle. In ungarischen Kreisen verlautet, daß in Ve­nedig keine Protokolle unterschrieben, geschweige denn ein Pakt abgeschlossen würde. Es handele sich nach wie vor nur um eine Beratung. Wie man hört, sollen Sonntag auch W i r t s ch a f t s f r a g e n angeschnitten worden sein. Bekanntlich haben sich vor etwa Jahresfrist bei einer Besprechung zwischen Mussolini, Dollfuß und Gömbös die italienische und österreichische Regierung verpflichtet, Ungarn eine bestimmte (Betreibemenge zu einem Preise abzuneh­men, der über dem üblichen Weltmarktpreis liegt. Dieses Uebereinfommen läuft dieser Tage ab. Es heißt mm, daß Italien bereit sei, Ungarn sogar noch

Der Chef der Heeresleitung,General der Artillerie Die AusstellungDas Wunder des Le- Freiherr von F r i t f ch, hat sich gestern zu 5 e n 6« Berlin schloß am Sonntag ihre Pforten. Truppenbesichtigungen nach Süddeutschland begeben, ggo 000 Besucher passierten die Tore. Das Interesse Nach Uebernachtung in Stuttgart wird der Chef der für diese Ausstellung war nicht nur in Deutschland, Heeresleitung dem Dienst auf den Truppenübungs- sondern auch im Auslande außerordentlich groß. Plätzen Münsingen und Neuberg beiwohnen. Die Der Auslandsbesuch kann auf 10 bis 15 v. H. des Rückkehr nach Berlin erfolgt am 10. Mai. Gefamtbefuches geschätzt werden. Der Widerhall der

* Ausstellung im Ausland geht aus unzähligen Be-

Der französische Ministerpräsident Flandin richten der Zeitungen aller Länder hervor. In ame- hatte am Samstag kurz nach 18 Uhr an der Pariser rikanischen Zeitungen wird die Ausstellung als ein Stadtgrenze auf der Straße nach Auxerre einen Musterbeispiel für bie ganze Welt Hin- Kraftwagenunfall. Der Wagen des Ministerpräsiden- gestellt und gesagt, die Deutschen seien die hervor- ten, in dem sich auch seine Frau und seine Tochter, ragendsten Organisatoren von Ausstellungen in der sowie vier weitere Personen befanden, stieß mit Welt. Wegen der Ueberlassung des Ausstellungs- einem anderen Kraftwagen zusammen. Der Mini- materials liegt eine Reihe von Anfragen vor, und sterprästdent erlitt einen Armbruch und wurde in zwar aus Norwegen, Schweden, Dänemark, Hol- ein Krankenhaus übergeführt. Der Zustand Flau- land, Belgien, England, Rumänien, Polen und der dins ist nicht besorgniserregend. Seine Frau erlitt Tschechoslowakei. Der Wert der weltanschau - nur eine leichte Erschütterung. Die Tochter und die lichen Erziehungsarbeit dieser Ausstel- vier anderen Personen blieben unverletzt. lung erhellt besonders daraus, daß das Gau-

* ' schulungsamt der NSDAP, die Amtswalter der

C\vnt1 im Judenviertel zu NSDAP, und ihrer sämtlichen Gliederungen in

heftigen Zusammenstößen, in deren Verlauf geschloffenen Abteilungen zur Ausstellung geführt mehrere Revolverschüsse gewechselt wurden. Der hat.

Präfekt hat mehrere Züge Zuaven eingesetzt, um die Ordnung wiederherzustellen.

In der Ortschaft Zan bei Huissen (Gelderland) brach in dem Hause des Gärtnereibefitzers d e H a ß aus bisher ungeklärter Ursache ein Gr 0 ßfeuer aus. Die Bewohner des Hauses, die während der Nacht von dem Feuer überrascht wurden, konnten sich fast alle im letzten Augenblick in Sicherheit bringen. Nur zwei Knaben, im Alter von 11 und 2 Jahren, konnten nicht mehr gerettet werden und sind in den Flammen umgekommen. Der Vater versuchte noch, die Kinder zu erreichen. Da aber das Dach einstürzte, war sein Rettungsver­such vergeblich. Er zog sich schwere Brandwun­den zu, die seine Ueberführung in das Amheimer Krankenhaus notwendig machten.

Große Wolkenbrüche über Vahia. 100 Todesopfer?

Seit fünf Tagen gehen über der Gegend von Bahia in Brasilien Wolkenbrüche nieder, die die Stadt weithin überschwemmten. Eine Feuerwehrmannschaft, die zur Hilfeleistung bei einem Erdrutsch eingesetzt war, wurde unter den Erdmassen begraben. Viele Gebäude, darunter ein Hotel und ein Regierungsgebäude, find ein*

größere Getreidemengen abzunehmen. Durch ein derartiges wirtschaftliches Entgegenkommen will man offenbar auf italienischer Seite gewisse poli­tische Zugeständnisse Ungarns hinsichtlich der Donau- konferenz erreichen. Im übrigen wird erklärt, daß weder das Datum noch der Ort der kommenden Donaukonferenz endgültig festgesetzt seien.

Todesurteil

gegen Veniselos und plastiras.

Athen, 5. Mai. (DNB.) Das Kriegsgericht Ihat eine Reihe von führenden Politikern, die an dem letzten Aufstand beteiligt waren, in Abwe - fe nheit zum Tode verurteilt, und zwar: Veniselos, General Plastiras, Tfana- t a k i s und K u n d u r 0 s. Der Präsident des Se­nats Konatas erhielt 5 Jahre Gefängnis, Kyriakos Veniselos, der Sohn des Anstifters her Rebellion, zehn Jahre Gefängnis.

Erste Presseurteile.

P a r i s, 6. Mai. (DNB. Funkspruch.) Die außer­ordentlich langwierige Auszähluntz und Uebermitt- lung der einzelnen Wahlergebnisse erschwert die Ausbeutung der gestrigen Wahlhandlung des fran­zösischen Volkes. Soweit sich zur Stunde übersehen läßt, bleibt die Zahl der Wahlbezirke, in denen die Suchwahlen am nächsten Sonntag entscheiden müs- en, kaum hinter der Zahl der Wahlbezirke zurück, in denen der erste Wahlgang entschieden hat, so daß also an die 50 v. H. der Urteilselemente auch beim Vorliegen des endgültigen Ergebnisses des ersten Wahlganges noch immer fehlen werden. Die Enthaltung der Wähler war so, wie man sie in Frankreich gewöhnt ist; um die 20 0. H. Ver- chiedentlich setzte W a h l st r e i k ein, so in 65 Ge­meinden am Kanal und in 35 Gemeinden im Orne-

Sozialrepublikaner Radikalsozialisten Unabh. Radikale Linksrepublikaner Volksdemokraten Marin-Gruppe Konservative Unabh. Sozialisten llnbeftimmt .

In Paris sind im ersten Wahlgang 37 der Stadt­ratssitze vergeben worden; in 53 Fällen muß die Stichwahl entscheiden. Es ist in Paris im ersten Wahlgang kein Sozialist gewählt worden. Von Den Kommunisten, die früher 9 Sitze hatten, konnten sich im ersten Wahlgang nur 2 durchsetzen.

Departement, wo die S ch n a p s b r e n n e r auf diese Weise gegen die Nichtberücksichtigung ihrer Wünsche in steuerlicher Hinsicht protestierten.

Die Auslegung der Morgenpresse ist ganz

(hieben. DerMat in" erklärt, die Links,.....,--------- r , m

ei in Paris geschlagen worden und in der Provinz t a g e s am 4. d. M. in Anerkennung seiner Ver- m Mbneijmen bgriffen. $asGdjo b e a r t sz bienfte auf b-m Gebiete bet Oper unb bes behauptet, man verzeichne einige ziemlich merkliche symphonischen Schaffens bte G o e th e°Me b aill e kommunistische Gewinne, bie aus bie ungeheure für Wissenschaft unb Kunst verliehen, Propaganda und auf die von der Partei verwandten Reichsminister Dr. Goebbels hat an den sicher beträchtlichen Summen zurückzuführen sei, die Komponisten folaenbes Telegramm gerichtet:In aus Deutschland (!) gekommen seien. DieEre dankbarer Würdigung und aufrlchtlger Wert- No uv elle" schreibt, man gewinne den Eindruck Schätzung Ihres großen künstlerischen Schaffens wirklicher politi eher Beständigkeit, aus der die repu- entbiete ich Ihnen zum heutigen Tage und auch blikanischen Parteien, die bisher die Mehrheit hatten, für kommende Jahre ungeminderter erfolgreicher Nutzen ziehen werden. DasOeuvre" will in Arbeit für bie deutsche Kunst meine herzlichsten dem Ergebnis des ersten Wahlganges eine Der- Wünsche."

ftärfung der extremen Parteien sehen. Der mar- Ausstellung Frankfurter Künstler unb Kunst- riftische P 0 pulaire schreibt, trotz des heftigen Handwerker.

Ansturmes der Reaktion behaupteten die fozlallsti- fchen Parteien ihre Stellungen. Die V i c 10 i r e " erklärt, die Rote Front, die alles kurz und klein schlagen wollte, habe in Wirklichkeit nichts zer- schlagen und die Gemäßigten aller Richtungen, die aufwachen wollten, hätten sich darauf beschränkt, ihre Stellungen zu behaupten. Die kommunistische Humanit L" spricht von beträchtlichen Fort­schritten der Kommunisten.

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