Ausgabe 
6.3.1935
 
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Halbzeit verteiltes Feldspiel sah, konnten sich die Einheimischen nach der Pause immer mehr durch­setzen. Das Spiel nahm in dieser Phase zwar an Härte zu, es blieb aber im Rahmen des Erlaubten und sah nach dem Schlußpfiff Dornholzhausen als verdienten Sieger.

Kurze Gportnotizen.

Die erste Zwischenrunde um den Deut­schen Fußball-Vereinspokal wurde einheitlich für ganz Deutschland auf den 24. März voroerlegt. Die zweite Zwischenrunde findet dann am 7. April statt. An diesen Runden nehmen bekanntlich auch die Be­zirksklassen teil, während die an den Aufstiegspielen beteiligten Mannschaften erst zusammen mit der Gauliga eingreifen.

Der Australienfliegerrekord der Eng­länder Scott und Black mit 71:18 Stunden für die Strecke LondonMelbourne wurde jetzt von der Internationalen Luftsport-Kommission offiziell an­erkannt.

*

Palmieri wurde beim Tennisturnier in Monte Carlo auch Doppelsieger. Mit dem Tschechen Casca als Partner schlug er del Bono-Rado im Endspiel des Herrendoppels mit 3:6, 6:2, 2:6, 7:5, 6:2.

Hanni Holzner schwamm in Plauen einen neuen Weltrekord über 200 Yards Brust in 2:48 Minuten.

Wirtschaft.

Die AEG im Lahre 1933/34.

Im Berichtsjahr 1933/34 (30. 9.) wurden von der LIEG. einschl. der eigenen Verkaufsgesellschaften 234 Mill. RM. umgesetzt (i. V. 180 Mill.). Dabei wurde der Auftragsbestand noch gesteigert. Von der Geschäftsbelebung in Deutschland sind alle Arbeits­gebiete mit Ausnahme des Geschäftes in Groß­anlagen erfaßt. Das Auslandsgeschäft ging weiter zurück, doch wurde der Auftragseingang trotz des fast völligen Ausfalles des Rußlandgeschäftes an­nähernd auf Vorjahreshöhe gehalten. Das geschäft-. liche Ergebnis blieb zwar noch ohne Gewinnüber­schuß, zeigt aber erhebliche Verbesserungen. Reben den laufenden Abschreibungen von 5,66 (5,02) Mill. RM. wurden aus ao. Erträgen mit 24,58 (29,16) Mill. RM. erhebliche Abschreibungen auf Beteili­gungen und Forderungen mit 21,16 (34,48) vor­genommen. Löhne und Gehälter für die bis auf 37 500 erhöhte Belegschaft stiegen auf 69,60 (61,58), soziale Leistungen auf 10,83 (9,74). Zinsen erfor­derten 5,02 (7,55) Mill. RM. Alle übrigen Auf­wendungen stellten sich auf 22,80 (20,30) Mill. RM. Wendungen stellten sich auf 22,80 (20,83) Mill. RM. treten neben den ao. Erträgen von 24,58 (29,16) Erträge aus Beteiligungen mit 9,88 (7,01) und sonstige Kapitalerträge mit 0,51 (0,49). Die Erfolgs­rechnung gleicht sich aus. Der Verlustvortrag aus dem Vorjahre von 57,18 Mill, wird neu vor­getragen.

Die Finanzlage des Unternehmens hat sich im Berichtsjahre dadurch evrbessert, daß es möglich war, den Stand der Valutaoerpflichtungen weiter zu senken. Der Zeitpunkt für die finanzielle Re­organisation hält die Verwaltung nicht zuletzt im Hinblick auf die Unsicherheit der Wirtschafts- und Währungsverhältnisse im Auslande auch jetzt noch nicht für gekommen. Die Verwaltung hat auch im Berichtsjahre der weiteren technischen Entwicklung und der wissenschaftlichen Forschungsarbeit beson­dere Sorgfalt zugewandt. Es müsse gelingen, die Qualität der Erzeugnisse weiter in führender Stel­lung zu halten. Dies sei insbesondere für das Aus­landsgeschäft erforderlich. In technischer Hinsicht ist bemerkenswert vor allem eine wesentliche Steige­rung in der Herstellung von Dampfturbinen. Auch der Bau mittlerer und größerer Generatoren zeigte eine Belebung.

In einer Pressebesprechung wurden von der Ver­waltung der AEG. einige erläuternde Angaben zum Geschäftsbericht für 1933/34 gemacht. Von dem Ge­samtumsatz von 234 (i. V. 180) Millionen RM. ent­fallen auf das Jnlandsgeschäft 177 Millionen RM. (112 Millionen), auf das Ausland 57 (68) Millionen. Im entsprechenden Verhältnis sieht der Auftrags­eingang von 253 gegen 185 Millionen RM. i. V., von dem 196 (123) auf das Inland und 57 (62) Millionen RM. auf das Ausland entfallen. Der vor­handene Auftragsbestand für das neue Jahr wird mit rund 80 Millionen, gegen rund 62 Millionen zu Beginn des Vorjahres, beziffert. Hieraus ergibt sich eine Erhöhung der Auftragsreserve von 3 auf 4 Beschäftigungsmonate. Die Engagements im Ruß­landgeschäft seien nahezu liquidiert. Verluste wurden durch die auf der anderen Seite erzielten Währungs­gewinne aus dem Rückkauf der eigenen Bonds wett­gemacht. In Bezug auf die Zahl der insgesamt be­schäftigten Arbeiter und Angestellten wurde mit­geteilt, daß die im Bericht genannte Zahl von rund 37 500 Personen nicht die etwa 8000 Beschäftigten der AEG. bei den Tochtergesellschaften und Betei­ligungen, die sich zu 100 Prozent in ihrem Besitze befinden, enthält. Im neuen Jahre liege der Auf­tragseingang etwa 17 v. H. über der gleichen Vor­jahreszeit. Geh. Bücher erklärte in feinen Aus­führungen u. a., daß der Zeitpunkt für die finan­zielle Reorganisation des Unternehmens von der Entwicklung des nächsten Jahres abhänge. Im reinen Betrieb fei gegenwärtig die Rentabilitätsgrenze wieder erreicht worden.

Neufestsetzung der Eierpreise

LPD. Der Eierverwertungsverband Hessen teilt mit: Die Erzeugermindestpreise für Hühnereier wer­

den mit Wirkung vom 4. März 1935 auf Grund der zweiten Verordnung über die Regelung des Eier­marktes vom 3. Mai 1934 im Einvernehmen mit dem Reichskommissariat für die Vieh-, Milch- und Fettwirtschaft für das Wirtschaftsgebiet Hessen auf 1,10 Mark je Kilo festgesetzt. Der Preis ver­steht sich ab Hof des Erzeugers. Der festgesetzte Preis ist Erzeugermindestpreis und darf seitens der Auf­käufer nicht unterboten, wohl aber Überboten wer­den. Stückweises Aufkäufen ist nicht statthaft. Die Preisfestsetzung vom 26. Februar d. I. wird durch die Anordnung aufgehoben. Gleichzeitig werden die Kommissariatspreise entsprechend ermäßigt

*

* Arbeitsbeschaffungsaufträge der Preußischen Elektrizitäts°AG. Im Be­reiche der vier Preußenelektra-Abteilungen Bor­ken, Kassel, Hannover und Wetzlar sind für den diesjährigen Bauabschnitt Arbeitsbeschaffungs- maßnahmen im Betrage von nahezu acht Millionen Mark vorgesehen. Im wesentlichen handelt es sich bei den Arbeiten um Leitungsneubauten und um Erweiterungen oder um Verbesserungen in den Be­triebsanlagen und Wohngebäuden. Die Aufträge gelangen nicht nur an die Maschinen- und elektro­technischen Spezialfabriken zur Vergebung, sondern kommen in beträchtlichem Umfange auch dem ört­lichen Handwerk, Bau- und Kleingewerbe zugute. Um die Außenarbeiten möglichst bald in vollem Umfange aufnehmen zu können, wurde ein großer Teil der Aufträge bereits vergeben.

Rhein-Mainische MiiiagSbörse.

Ruhig, aber freundlich.

Frankfurt q. M., 5. März. Die heutige Börse verzeichnete noch keine Vermehrung von Kunden­aufträgen, auch innerhalb der berufsmäßigen Bör­senkreise bestand angesichts dieser Tatsache nur we­nig Unternehmungslust. Infolgedessen blieb die Um­satztätigkeit wieder ziemlich klein, die freundliche und eher nach oben gerichtete Bewegung konnte sich aber erhalten, obschon aus der Wirtschaft größere Anregungen nicht vorlagen. Starke Beachtung fan­den die gestrigen Ausführungen Pr. Schachts auf der Leipziger Messe, wie überhaupt diese mit gro­ßer Aufmerksamkeit verfolgt wird.

Am Aktienmarkt erhielt sich einiges In­teresse für Spezialwerte, wobei sich weitere Kurs­erhöhungen, wenn auch heute in vermindertem Tempo, ergaben. Das Gros der Aktienpapiere wurde aber ziemlich vernachlässigt, insbesondere die Großwerte. Stärkeres Kaufbedürfnis zeigte sich für Reichsbankanteile, die mit 168,75 um 1,25 v. H. höher einsetzten. Von Zellstoffaktien blieben Aschaf­fenburger gefragt mit 83 (82), Waldhof lagen mit 106,75 unverändert. Außerdem waren Hanfwerke Füssen mit 79 bis 79,50 (78) weiter gesucht, und auch Daimler Motoren mit 53,90 bis 53,75 (53,65) sowie Westdeutsche Kaufhof mit 41,90 nach 41,50 verzeichneten einigen Umsatz. Am Mvntanmarkt er­gaben sich trotz des nur kleinen Ordereinganqes meist Kursgewinne von 0,25 bis 1 v. H. so bei Gel­senkirchen mit 72,75 (71,75), Phönix mit 58 (57,50), Klöckner mit 87 (86,75) und Harpener mit .98,25 (98); Stahloerein lagen mit 48 behauptet, Buderus ließen um 0,40 v. H. auf 91,13 v. H. nach. Elektro­werte lagen meist freundlicher, wobei AEG. 0,13 v. H., Gesfürel und Siemens je 0,50 v. H. anzogen, Schuckert und Licht 6- Kraft sowie Bekula blieben gut behauptet. Die Farben-Aktie lag wieder sehr vernachlässigt und ging zum ersten Kurs auf 140,50 (141,25) zurück, auch die übrigen Chemiewerte la­gen sehr ruhig. Sonst eröffneten noch Moenus Maschinen 0,25 v. H., Hapag 0,13 v. H. freundlicher, dagegen Deutsche Linoleum 1 v. H. niedriger, auch Gement Heidelberg blieben etwas angeboten und gaben weiter nach.

Der Rentenmarkt wies ebenfalls nur kleine Umsätze auf, die Kurse lagen kaum verändert. Et­was fester notierten Stahlverein-Bonds mit 98 (97,65), Zinsvergütungsscheine lagen mit unv. 90,40 zeitweise etwas lebhafter. Altbesitz mit 112,40, späte Reichsschuldbuchforderungen mit 97,25 blieben ebenso wie Kommunal-Umschuldung gehalten.

Auch in der zweiten Börsenstunde blieb das Ge­schäft sehr klein, nur in wenigen Werten war der Umsatz vorübergehend etwas lebhafter. Vor allem blieben Gelsenkirchen stark gefragt und zogen auf 74 (72,75) an, ferner erhöhten sich Bekula auf 143,50 (142,75), Zellstoff Waldhof auf 107 (106,75) und Rhein. Braunkohlen auf 211 (210). Schwächer lagen dagegen Rheinstahl mit 94,75 bis 94,50 (95,50), Eßlingen Maschinen nach Pause mit 68,75 (70), Feinmechanik Jetter mit 75,75 (76,50) und AG. für Verkehr mit 86 (86,50). dement Heidel­berg waren auf 119 (118,75) erholt. IG. Farben blieben unverändert, ebenso Reichsbank.

Am Rentenmarkt ließen Altbesitz auf 112,30 nach, sonst ergaben sich keine Veränderungen. Etwas fester lagen einige Reichsmark-Obligationen. Stadt­anleihen lagen zumeist gut behauptet, desgleichen Staatsanleihen und der gesamte Pfandbriesmarkt. Auslandsrenten waren vernachlässigt.

Im Freiverkehr zogen Ufa-Aktien bei einigem Umsatz auf 66,50 (65,50) an. Tagesgeld war zu 3 v. H. (3,25 v. H.) weiter etwas leichter.

Abendbörse nachgebend.

An der Abendbörse hielt die starke Zurückhaltung an, nachdem schon im Mittagsschlußverkehr auf das Bekanntwerden der leichten Erkrankung des Füh­rers und des im Zusammenhang damit aufgeschobe­nen Besuches des englischen Außenministers eine starke Geschäftsschrumpfung eingetreten war. Die Haltung war zunächst bei minimalem Umsatz be­hauptet, vereinzelt zeigte sich für Spezialpapiere noch kleine Kaufneigung. Gegen Börsenschluß schwächten sich die Kurse aber überwiegend etwas ab. Im Freiverkehr wurden neue Stahlvereinsaktien anfangs mit 73,50 (Berliner Schluß 73,75) und jpä- ter mit 72,75 gehandelt. Niedriger lagen ferner Aku, Westdeutsche Kaufhof und Montanwerte. IG.-Far­ben büßten weiter ein auf 140,25 (140,65). Auch der Rentenmarkt lag bei allerdings besser behaupteten Kursen geschäftslos.

U. a. notierten: Altbesitz 112,13, Stahlverein- Bonds 98,13, 6proz. Stadt Mainz von 1928 92,25, 5,5proz. Rhein. Hyp. Liquid. 99,50, Adca 75, Brau­bank 112,75, Commerzbank 84, DD - Bank 83,75, Dresdner Bank 84, Buderus 91, Klöcknerwerke 86.75, Mannesmann 76,25, Rheinstahl 94,50, Aku 53,40 bis 53,25, AEG. 31 bis 30,75, Bekula 143,25, Scheideanstalt 206,75, Licht & Kraft 119,40.

Friedberger Frühjahrspserdemarki.

Friedberg, 5. März. (LPD.) Zum heutigen Frühjahrspferdemarkt waren 82Pferde und 59 Fohlsen aufgetrieben. Bei lebhaftem Handel wurden notiert für Kaltblut Klasse 1: 1000 bis 1200 Mark, Klasse 2: 800 bis 1000 Mark, Klasse 3: 500 bis 700 Mark; für Warmblut Klasse 1: 900 bis 1100 Mark; Klasse 2: 800 bis 900 Mark, Klasse 3: 500 bis 700 Mark; zweieinhalbjahrige Fohlen no­tierten 800 bis 900 Mark; anderthalbjährige 500 bis 600 Mark; Absatzfohlen erzielten 275 bis 400 Mark. Einzelne Tiere wurden auch über Notiz be­zahlt.

Die Prämiierung wurde im Verlaufe des Mark­tes von Landesstallmeister Dr. Denker und den

Herren der Prämiierungskommission durchgeführt. Auch dieser Frühjahrspferdemarkt lieferte wieder den Beweis für die hohe Leistungsfähigkeit der Wetterauer Pferdezucht.

^inöermorff in Gießen

Auf dem gestrigen Rindvieh-(Nutzvieh-)Markt in Gießen standen 870 Stück Großvieh, 123 Fresser und 181 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milch­kühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 350 bis 460 Mark, 2. Qualität 230 bis 310 Mark, 3. Qua­lität 120 bis 180 Mark. Schlachtkühe a) 160 bis 320 Mark, b) 75 bis 130 Mark. Rinder %= bis ^jährig 60 bis 90 Mark, 3/»= bis 2jährig 100 bis 170 Mark, tragend 180 bis 330 Mark. Kälber das Pfund Lebendgewicht 20 bis 35 Pfennig. Markt­verlauf: Lebhaft, Fahrkühe gesucht.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M., 5. März. Gemüse: Zu­fuhren von Feldsalat, Karotten, Wirsing und sonsti­gen Knollen- und Wurzelgewächsen sehr reichlich. Nachfrage unbefriedigend. Preise für Rosenkohl leicht erhöht, sonst unverändert. Angebot von aus­ländischem Kopfsalat, Spinat gut, Blumenkohl ge­ringer, letztere im Preise höher, Geschäft lebhaft. U. a. notierten in Pfennig: Blumenkohl 12, 18 Stück 350 bis 375 (ital.); Eskarol, Steige 18, 24, 36, 40 Stück, 180 bis 200 (ital.), do. kraus, 24 Stück 250 (span.); Feldsalat, Freiland, 20 bis 30, Mistbeet 30 bis 60; Gelbe Rüben 2V2 bis 3; Unter­kohlrabi 3 bis 4; Gewürzei, großes Bündel 30 bis 35; Meerrettich, je nach Güte 12 bis 28; Kopfsalat, 24 Stück 225 bis 300 (span.); Rosenkohl 20 bis 24; Rotkraut 9 bis 10, 8V2 bis 12 (holl.); Sellerie, je nach Größe 5 bis 28; Spinat 10 bis 14, 16 bis 19 (ital.); Weißkraut 5 bis 5V2, 5 bis 6 (holl.); Wir­sing 6 bis 10, 5V2 bis 6 (holl.); Winterkohl 6 bis 8; Zwiebeln 8, 7V2 bis 8V4 (holl.), 8 (ital.).

Obst: Angebot vqn deutschen Aepfeln gut. Nach­frage nicht befriedigend. Preise leicht befestigt. Star­kes Apfelsinenangebot, bei langsamen Geschäft Preise kaum verändert. U. a. notierten in Pfennig: Aepfel I 30 bis 35, II 22 bis 28, Wirtschaftsäpfel 18 bis 20, Boskop I 30 bis 35, Baumann-Renette I 22 bis 28, Schafsnasen 18 bis 20, amerikanische Aepfel, Kiste 40 Pfd., rot 1450 bis 1500, gelb 1600 bis 1700; Bananen, 25 Pfd. 750 (Kam.), 650 (Bros.), 750 (Jam.); Birnen (amerikanische) 1600 bis 2000, Kochbirnen 10 bis 15; Apfelsinen blond 14V2 bis 18 (span.), Blut 15 bis 21, blond 17 bis 18 (ital.), Blut 22 bis 23.

Mainzer Schlachtviehmarkk.

Mainz, 5. März. Auftrieb: 30 Ochsen, 37 Bul­len, 332 Kühe, 198 Färsen, 321 Kälber, 2 Schafe, 774 Schweine. Notiert wurden pro 50 kg in RM.: Ochsen b) 34 bis 37, c) 28 bis 33, d) 23 bis 27. Bullen a) 35, b) 31 bis 34, c) 28 bis 30. Kühe

a) 34 bis 37, b) 29 bis 33, c) 23 bis 28, d) 15

bis 22. Färsen a) 39 bis 40, b) 34 bis 38, c) 29

bis 33, d) 24 bis 28. Kälber b) 40 bis 48, c) 32

bis 39, d) 23 bis 31. Schafe nicht notiert. Schweine b) 48 bis 52, c) 47 bis 51, d) 45 bis 49. Markt­oerlauf: Großvieh rege, ausverkauft. Kälber mäßig, ausverkauft. Schweine langsam, Ueberstand.

Rundfunkprogramm.

Donnerstag. 7. März.

6 Uhr: Bauernfunk. 6.15, 6.30: Gymnastik. 6.55: Mvrgenspruch, Choral. 7: Frühkonzert. 8.15 bis 8.35: Gymnastik. 9.15: Kammermusik. 9.30: Mund­artlicher Spaziergang im alten Trier. 9.45: Lieder von Conrad Ramrath. 10: Nachrichten. 10.15: Schulfunk. Volksliedersingen. 10.45: Praktische Rat­schläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. Anschließend: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittags­konzert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschafts­bericht. 15: Nachrichten der Gauleitung. 15.15: Kinderfunk. In der Kinderstube, wenn es dämmrig wird! 16: Nachmittagskonzert. 18: Bücherfunk. 18.15: Deutsche Gespräche. 18.35:Der Tod des Gerhard Thiele." (Aus demTagebuch des Gerhard Thiele" von Reinhard Albrecht. Verlag Günther Wolff, Plauen.) 18.45: Das Leden spricht! 19: Fröhliche Musik. 20: Nachrichten. Anschließend: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20.15: Aus dem Kaisersaal des Römer in Frankfurt a. M.: Konzert des Frankfurter Kammerorchesters. 20.45:Dom wackeren Landser in Krieg und Frieden." Eine heitere Funkfolge mit Beitrügen von Cordt von Brandis. 21.15: Chorkonzert. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20: Aus Washington: Kurt G. Sell: Worüber man in Ame­rika spricht. 22.30: Cello-Konzert. Gaspar Cassado spielt. 23.45: Erna Sack singt! 24 bis 2: Nachtmusik.

Freitag, 8. März.

6 Uhr: Bauernfunk. 6.15 und 6.30: Gymnastik. 6.55: Morgenspruch Choral. 7: Frühkonzert. 8.15 bis 8.35: Gymnastik. 9: Nachrichten. 10: Nach­richten. 10.15: Schulfunk. 10.50: Praktische Rat­schläge für Küche und Haus.11.45: Sozialdienst. 12:

Mittagskonzert des Landesorchesters Gau Württem- berg-Hohenzollern. 13: Nachrichten. Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschaftsbericht. 15.15: Für die Frau. 16: Nachmittagskonzert. In der Pause: Kunstbericht der Woche. 18: Jugendfunk. 18.15: Der Himmel im März. Die rätselhafte Erscheinung des Tierkreislichtes. Ein Gespräch mit Prof. Dr. Sittig, Frankfurt a. M. 18.30 Die erste Hälfte des deut­schen Vierjahresplanes liegt hinter uns! Eine Uebersicht und Zusammenfassung von Dr. K. Kühn, Frankfurt a. M. 18.45: Das Leben spricht. 19: Unterhaltungskonzert. 20: Nachrichten. Der Zeit­funk bringt den Tagesspiegel. 20.15 Reichssendung: Stunde der Nation. Uraufführung. Szenen aus der Oper Turandot. Von Adolf Jensen. 21: Wir gehen auf Montage. Deutsche Arbeiter in aller Welt. 21.45: Volksmusik Zitherkonzert. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20: Liederstunde. 23: Im Sattel durch ein singendes Land. Mexikanischer Funkbogen von Dieter Basser- mann. 24 bis 2: Nachtmusik.

Kirchlitke Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Mittwoch, den 6. März.

Gießen. Iohanneskirche. 18 Uhr: Passionsandacht;

Pfr. Bechtolsheimer.

Donnerstag, den 7. März.

Kapelle des Alien Friedhofs. 20.15 Uhr: Paffions- andacht; Pfr. Anthes.

Freitag, den 8. März.

Petruskapelle. 20 Uhr: Passionsandacht; Pfarrer Anthes.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2H.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchlosfenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Belgische Noten........ .....

Dänische Noten .................

Englische Noten .................

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten............. .

Schweizer Noten.................

Spanische Noten.................

Ungarische Noten................

Frankfurt a.M.

Berlin

Frankfurt a. M

Berlin

Schluß« kurs

Schluß,. Abend« börse

Schluß« kurs

Schlußk. Mittag« börfe

Schluß­kurs

Gchluyk. Abend- börs.'

Schluß« lurs

Schlußk. mittag« börse

Datum

4.3. | 5.3

4.3.

5 3-

Datum

4-3.

5 3

43

5.3.

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 672% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit Auslvs.-Rechten ........

100 96,25 101,5

112,4

97,25

96

99,5

113,5

95,75

95,75

99.5

97

97

105,9

1,2

7,9

7,5

7,5 10,65

8,5

100 96,25 101,75

112,13

97,25

96

99,5

113,75

95,75

99,5

99,5

97

97 105,9

27,5

1,2

7,8

7,3

7,65

10,65

8,5

99,9 96,25

101,75

112,65

97

113 5

95,75

99,7

97

97

105,9

1,25

8

7,6

10,65

99,9

96,25

97

113,5

95,5

100

97

97

105,9

1,2 8,1

7,6

7,6

10.65

4% Oes-gl. Serie II .............

8,5

4.4

7

4,1

35,65

30,5

33,75

86,5

117

84,5

84,25

84,25

167,5

31,4 142,75' 107,25

119

87,5 115,25

115,5

100

139,5 124,25

99-5

71,75

8,5

4,3

7

4,1

34,9

30,65

33,5

86

116,5

84

83,2.5

84

168,75

30,75

143,25 107,75

119,4

88

115,4

99,75 139,5

91,13

99,25

74

98,25

124,9

86,75

76,25

4,3 7

4,1

35,4

30,5

26

33,4

85,5

116,25

84,25

84,25

84,25

167,5

31,25

142,75

107,9

118,9

88,5

115,25

116

100,13

140

123,5

91,5

99,25

98

88

124

86,9

77,4

7

4,1 35,2

30,65

34

86,9 116,25 84,25

84 84,25 168

30,65 141,5 107,25

117,9

87,5

115

112

99,75 140,75 123,25

91,13

99,5

98

87,9

122,5

86,5

77,25

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 414%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente ..

2y4% Anatolier ..............

4/,% Deutsche ReichSpostschatzan. Weisungen von 1934, I. ...

6% efjent.8% Hess. BolkSstaat 1929 (rückzahlb. 102%)........

Hamburg-Amerika-Paket o Hamburg-Südam. Dampfschiff . o Norddeutscher Lloyd ......... o

A G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 5

Commerz- und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Tisconto-

Gesellschaft................g

Dresdner Bank........ 0

Reichsbank ................

A.E.G.......................

Bekula.................... 10

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 5

Licht und Kraft ........... 6%

Felten & Guilleaume......... 0

Gesellsch.f.Elektr. Unternehmung. 5

Rheinische Elektrizität ........5

Rhein. Wests. Elektr..........g

Schlickert S Co............... 4

Siemens L Halske............ 7

LahmeyerLCo.............. 7

Buderus ........... 0

Deutsche Erdöl.............. 4

Gelsenkirchener...............

454% ehem. Hessische Landesbank Darmstadt Gold R. 12 ...

6^2% ehem. Hess. Landes-Hypo. thekenbank Darmstadt Lioui ..

4¥i% ehem. 8% Darms,. Komm.

Landesb.GoldschuIdverschr. R.6

Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten ..........

Deutsche Komm. Sammelabl. An­leihe Serie 1 mitAuSlos.-Rechten 4Y2% ehcm.8% Franks. Hyp.-Bank Gvldpfe. 15 unkündbar bis 1935

B%% ehem. 4/2% Franks. Hyp.- Bank-Ltqu.-Psandbriefe.......

5H% ehem. 4>4% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....

4^2% ehem. 8% Pr. Landespfand. briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 4tz%ehcm. 7% Pr. Landespfand- briesanst., Gold Komm. Obl.VI Steuergutsch.Berrechnungsk. 35-39

4% Oesterreichische Goldrente.

4,20% Oesterreichische Silberren'te 4% Ungarische Gvlvrcnle ....

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

4'/,% desgl. von 1913.......

imipeiici...................0 9«

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. 0

Ilse Bergbau ............... g _

Ilse Bergbau Genüsse........ 6 124 25

Klöcknerwerke ............. 2% 86 75

5% abgest. Goldmexikaner von 99

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie i.....................

o#o3 wlunnesmann-invyren........ o

77,25

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Swlußk. Mittag« börse

Datum

4.3.

5.3

4 3-

5 3-

Mansfelder Bergbau.......

. 3

92,5

93,25

93,5

93,5

Kokswerke................

.. 5

106,13

105,75

Phönix Bergbau...........

.. O

57,5

58

Rheinische Braunkohlen ....

12

210

211

210

Rheinstahl................

3 V,

95,5

94,5

95,75

94,75

Bereinigte Stahlwerke......

.. O

48

48

72,25

71,13

Otavi Minen .............

.. 0

12,13 !09,75

12,13

111,75

12

11,9 109,75

Kaliwerke Aschersleben......

.. 5

110

Kaliwerke Westeregeln......

. 5

108,5

111

109

109

Kaliwerke Salzdetfurth.....

7y»i 147,25

148

147,25

148

I. G. Farben-Jndustrie.....

. 71147,25

140.25

141

141,5

Scheideanstalt.............

. 9

206,75

206.75

89

105,25

90

105,5

89,5

105,75

89,5

105,5

Rütgerswerke .............

. 4

Metallgesellschaft...........

.. -1

91,75

91,5

92

91,9

Philipp Holzmann.........

.. O

89,25

118,75

88,5

90

89,75

Zementwerk Heidelberg ....

.. 5

119

Cementwerk Karlstadt.......

. 4

127

127

Schultheis Patzenhofer .....

. 4

104,75

104,25

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. O

53,5

53,25

53,9

54,25

Bemberg.................

. O

118,5

118

117,5

116,5

Zellstoff Waldhof..........

.. O

106,75

106,75

106,5

106,5

Zellstoff Aschaffenburg .....

. O

82

82

82,5

80

Dessauer Gas.............

. 7

129,9

127,25

Daimler Motoren..........

.. O

53,65

53,25

89-25

88,5

Deutsche Linoleum.........

. 6

147

146

113

145,5

Orenstein & Koppel........

.. O

87

85,5

Westdeutsche Kaufhof.......

.. O

41,13

40,75

41,5

39,9

Chade ....................

. O

191,5

190

192

Accumulatoren-Fabrik......

12

160

160

160

Conti-Gummi.............

. 8

Gritzner..................

.. O

34,5

90,5

35,5 91

34

35,5

Mainkrastwerke Höchst a.M..

Süddeutscher Zucker

.. 0

162

164

-*

-

4-März

5.März

Amtliche Notierung

' Amtliche Notierung

Geld

Trief

Geld

Brief

Buenos Aires

0,623

0.627

0,623

0,627

Brüssel.....

58,17

58,29

58,17

58,29

Rio de 3an.

0,194

0,196

0,194

0,196

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

52,13

52,23

52,36

52,46

Danzig.....

81,315

81,475

81,22

81.38

London .....

11,675

11,705

11,725

11,755

Helsingfors..

5,15

5,16

5,175

5,185

Paris ......

16,43

16,47

16,43

16,47

Holland ....

168,31

168 65

168,33

168,67

.Italien.....

21,14

21,18

21,14

21,18

3aoan ......

0,684

0,686

0,689

0,691

Jugoslawien

5,649

5,661

5,649

5,661

Oslo..... :

58,66

58,78

58,94

59,06

Wien......

48,95

49,05

48,95

49.05

Lissabon ....

10,61

10,63

10,64

10,66

Stockholm...

60,20

60,32

60,46

60,58

Schweiz ....

80.72

80,88

80,72

80,88

.Spanien....

34,06

34,12

33,97

34,03

Prag.......

10,385

10,405

10,37

10,39

Budapest ...

Neuyork...

2,462

2,466

2,457

2-461

Banknoten

_________Serlw,5. Man

1

Geld

Lriet

2,409

2.429

57,96

58,20

52,16

52,36

11,69

11,73

16,42

16,48

167,91

168,59

21,33

21,41

58,78

59,02

60,25

60,49

80,44

80,76

33,53

33,67