Ausgabe 
5.12.1935
 
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Am Dienstagnachmittag ver­starb im Kathol. Schwestem-

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel. D.A. XI. 35: 11030. Druck und Verlag: Brühl'fche Universitäts-Buch- und Stein- druckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

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Schneedecke von 30 Zentimetern, Weiler im All­gäu von 25 bis 30 Zentimetern. Aus den Bergen war der Schneefall noch ergiebiger. Auf den Hohen um Jmmenstadt wurden beispielsweise 60 bis 70 Zentimeter gemessen. Das Nebelhorn meldet am Dienstag bereits eine Schneehöhe von 1,7 Metern. Stellenweise ist bereits der Schlitten als Verkehrs­mittel eingesetzt. Auch München Zollst? QIJ Mittwochmorgen ein winterliches Bild. Dächer und Straßen waren mit einer, wenn auch nur dünnen Schneedecke bedeckt. Im Bayerischen Wald hat es am Dienstag fest geschneit. In Zwiesel liegt der Schnee durchschnittlich 10 Zentimeter hoch.

Ehrung einer hundertjährigen.

Der Führer und Reichskanzler hat der Frau Maria Hörmle in Denkingen aus Anlaß der Vollendung ihres 10 0. Lebensjahres ein Glückwunschschreiben und eine Ehrengabe zugehen lassen.

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Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Das Zentrum des mächtigen Europa bedeckten Tiefdruckwirbels befindet sich in Auffüllung. Die bei England noch ankommenden Führungsgebiete werden vornehmlich über Frankreich nach dem Mit­telmeer gesteuert, so daß im ganzen mit erheblichem Nachlassen der Niederschlagstätigkeit gerechnet wer­den kann. Durchaus beständiges Wetter ist aber vorerst noch nicht zu erwarten, doch werden sich die noch zu erwartenden Niederschläge auf einzelne Schauer, die zum Teil bis tn die Niederungen als Schnee fallen werden, beschränken.

Aussichten für Freitag: Veränderlich mit häufiger Aufheiterung und nur noch vereinzelten Niederschlagsschauern (auch in den Niederungen teilweise Schnee), nachts vielerorts Frost, lebhafte westliche bis nordwestliche Winde.

Aussichten für Samstag: Voraussicht­lich weitere Beruhigung, aber nachts noch kälter.

Lufttemperaturen am 4. Dezember: mittags 3,8 Grad Celsius, abends 2,6 Grad; am 5. Dezember: morgens 3 Grad. Maximum 4 Grad, Minimum 0 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 4. Dezember: abends 3 Grad; am 5. Dezember: morgens 3 Grad Celsius. Niederschläge 0,9 mm.

winlersporl-wetternachnchlen.

Vogelsberg. Hoherodskops: Dunstig, 4 Grad, 30 cm Gesamtschneehöhe, 10 cm Neuschnee, Pulverschnee, Ski und Rodel gut.

Rhön. Wasserkuppe: leichter Schneefall,2 Grad, 14 cm Gesamtschneehöhe, 5 cm Neuschnee, Pulverschnee, Ski gut, Rodel mäßig.

Taunus. Kleiner Feldberg: Nebel,2 Grad, 17 cm Gesamtschneehöhe, 2 cm Neuschnee, Pulver­schnee, Ski und Rodel gut.

ERÖFFNUNG unserer neu errichteten Gaststätte am Samstag, dem 1. Dezember 1935 Verabreichung nur bester Speisen und Getränke zu angemessenen Preisen / Aufmerksamste Bedienung Angenehmer Aufenthalt

Um geneigten Zuspruch bitten

Josef Ohlenschläger und Frau

Bekanntmachung

Die Otto fUäs Ehefrau, Katharine, geb. Seuling, in AltenVuseck, Daubringer Straße 30, wurde laut rechtskräftigem Urteil des unterzeichneten Gerichts vom 15. November 1935 wegen Milchfälschung zu einer Geldstrafe von 40 RM. evtl. 8 Tagen Ge­fängnis und zur Tragung der Kosten des Verfahrens verurteilt. 7012D

Gießen, den 27. November 1935.

__Amtsgericht.___________________

Die Firma Gustav 3. Kahn, Inhaber Hugo Leo­pold in Gießen, Frankfurter Straße 6, hat bei dem unterzeichneten Gericht den Antrag auf Eröffnung des Vergleichsverfahrens eingereicht. Zum vorläufi­gen Vergleichsverwalter ist der Rechtsanwalt Koeh­ler in Gießen, Plockstrahe, bestellt. 7011D

Gießen, den 3. Dezember 1935.

Das Amtsgericht._________________

Seltersweg

Freitag, 6. Dezember, Samstag, 7. Dezember, abends 10.45 ühr

2 große

Nacht

Vorstellungen

und

Sonntag, 8 Dez., vormitt. 11 Uhr

große Früh-Vorstellung!

Büchertisch.

Praktische Winke für den photo­graphierenden Bergfreund. Verlag des Blodigschen Alpenkalenders, Paul Müller, Mün­chen 2 NW. Taschenformat. Folge 1936. Preis 60 Pf. (490.) Neuartig ist die Idee des Ver­fassers mittels der dem Heftchen beigegebenen tech­nischen und bildmäßigen Besprechungen ausgewähl­ter Blätter desBlodigschen Alpen-Kalenders" das Ganze zu einem kurzgefaßten Anschauungsunter­richt über Gebirgsphotographie zu runden. Eine praktische Zusammenstellung alles Wissenswerten für den alpinistischen Lichtbildner, sowohl für den An­fänger als auch für den Fortgeschrittenen geschrieben.

Waldemar Keller: Warum lächeln Sie, Herr Moggenstorm?, Kriminalroman. Schildhorn Verlag Berlin SW 50. Preis gebunden 3,90 Mark. (378) Im Garten der Familie Klokkers im Haag wird der Versicherungsagent Tiggeloove ermordet. Noch während der Unter­suchung findet man den alten Klokkers im Garten tot auf. Der junge Detektiv Moggenstorm verfolgt die Spuren. Sie führt nach Batavia und bringt schließlich nach mancherlei spannenden Erlebnissen die Enträtselung. Es ist nicht letztes Gewicht auf die^Handlung, sondern mehr auf die amüsante Aus­führung gelegt. So ist ein prächtiges Seitenstück zu den Büchern von Frank Heller und Sven Eloestad zustande gekommen.

He in ar Schilling: Germanische Frauen 215 Seiten. Ganzleinen 2,85 Mark. Leip- zi, K. F. Koehler, Verlag, 1935. (453) Die Germanen sehen in ihr etwas Heiliges so schreibt Tacitus über die germanische Frau und drückt da­mit die Hochachtung aus, die dem Weibe von un­seren Vorfahren gezollt wurde. Aber nicht nur treu­sorgende Haushüterinnen und Mütter waren diese Frauen, oft genug griffen sie selbst in die Kämpfe der Männer, in die Schicksale ihrer Stämme und Völker ein, und von mancher Heldin wissen uns uralte Sagas und die Frühgeschichte zu berichten. Schilling, der sich durch seineGermanische Ge­schichte" einen guten Namen gemacht hat, stellt in seinem neuesten Buch zwanzig Lebensbilder ger­manischer Frauen zusammen. Plastische, knappe Schilderungen historischer Gestalten wie Thusnelda

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Rundfunkprogramm

Freitag, 6. Dezember.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.15: Gymnastik. 10.15: Schulfunk. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei

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uMthen zwei und örei. 15: Wirtfchaftsberlcht. 1515: Weihnachtsmarkt der Frankfurter Künstler. 15 25' Ueber bas Wesen des Nordischen, Vortrag von Thilo von Trotha. 15.40: Die andere Welt. Ein Deutscher in Leningrad. Von Kurt Obodda. 16: Konzert 17: Leipziger Kaleidoskop. Buntes musika- lisches Farbenspiel. 18.30: 1. Der Himmel im Dezember. Woher stammen die Meteorite? Vortrag von Prof. Edmund Sittig. 2. Aufgaben der Lan- desplanung. Von Wilhelm Bickendorf. 19: Unter, haltunqskonzert. 19.50: Der Tagesspiegel des Reichs- senders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20^15: Stunde

der Nation. Georg Schumann: Händel-Vanattonen. 20.45: Der Held. Kurzhörspiel von Walther Gott- fried Klucke. 21.15: Kunterbunt zur Abendstund. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.20: Dein Buch unterm Weihnachtsbaum. 22.35: Sport­schau der Woche. 23: Wir bitten zum Tanz. 24 bis 2: Nachtkonzert.

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Tagesordnung: 1. Geschäfts- u. Revisions­bericht

2 Ersatzwahlen des Vor­stand es und Auf Sich t sr ats

s» von uns gegangen.

Die Beerdigung findet am Freitag, dem 6 Dezember, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. Wir bitten unsere Kameraden u.Mitglieder, dem Toten die letzte Ehre zu erweisen.

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Freitag, 6. Dez.

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und Amalaswintha und Frauentypen der altnordi- schen Sagawelt, wie Gudrun, Kriemhild oder Hilde­gunde geben ein Bild der germanischen Frühzeit, ihrer Sitte und Kultur, einer Zeit, die hart und eisern war und deren Charakter sich auch in den Frauen widerspiegelt. Das Buch ist mit stilgemäßen Titelleisten künstlerisch ausgestattet.

Professor Dr. O. Schrader: Die Indogermanen, neubearbeitet von Priv.-Doz. Dr. H. Krähe. 16.20. Tausend mit 6 Tafeln. Ver­lag Quelle & Meyer in Leipzig. Preis 2 Mark. (449) Das klassische Büchlein des Altmeisters der indogermanischen Altertumskunde liegt nun in einer Neubearbeitung vor, die die neuesten Ergebnisse der Forschung berücksichtigt und auch zu der viel- umstrittenen Frage nach der Urheimat der Jndo- germanen in interessanten Ausführungen Stellung nimmt. Bei dem nun auch in breiteren Kreisen unseres Volkes gewecktem Interesse für die indo­germanische Vorgeschichte wird das Büchlein in seiner neuen Gestalt viele Freunde finden.

Professor Dr. Theodor Birt: Zur KulturgeschichteRoms. Gesammelte Skizzen, fünfte verbesserte Auflage, besorgt von Walter Gör­litz. Verlag Quelle & Meyer, Leipzig C 1. Preis 1,80 Mark. (448) Die ungemein anschaulichen Skiz­zen des verstorbenen Marburger Gelehrten, dessen Lebenswerk es war, die antike Welt dem Verständ­nis des interessierten Laien zu erschließen, liegen nun in einer Neuausgabe vor, die alle Vorzüge leicht faßlicher und dabei äußerst lebendiger Darstellung mit der Zuverlässigkeit wissenschaftlich gesicherter Forschungsergebnisse verbindet.

Professor Dr. Eugen von Frauen­holz: Wehrpolitik und Wehrwissen. Verlag Quelle & Meyer, Leipzig C 1. Preis geb. 1,80 Mk. (447) Das Büchlein des bekannten Kriegshistorikers der Universität München, dem wir eine ausgezeichneteDeutsche Kriegs- und Heeres- geschichte" verdanken, gibt in gedrängter Form eine Darstellung der deutschen Wehrpolitik in ihrem histo­rischen Ablauf von der germanischen Frühzeit an bis zur Rückkehr zur allgemeinen Wehrpflicht im nationalsozialistischen Reich. In einem zweiten Ab­schnitt werden Wege gewiesen für eine Wehr­erziehung, die das ganze Volk erfassen muß, wenn sie der Landesverteidigung dienen soll. Das Büch­lein selbst ist hierfür ein sehr brauchbares Hilfs­mittel. *

Bayernkalender 1936. Don dem feit einem Vierteljahrhundert im Verlag Carl Gerber, München, erscheinenden Bayernkalender ist der neue Jahrgang erschienen. (492) Er bietet auf 122 Blättern eine mit Geschmack ausgewählte und druck­technisch mustergültige neue Sammlung schönster Bilder bayerischer Kunst, bayerischen Städtebaues» bayerischen Volkslebens und bayerischer Landschaft. Das Bildmaterial ist ebenso reichhaltig wie anschau­lich, und stellt in Verbindung mit kurzen beschrei­benden Texten einen anregenden Führer durch das sck)öne Bayernland dar. Der Kalender kostet 2,50 Mk.

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Emve führt 9:7 im Schachweltmeisterschaftskampf.

Im Schach wettkampf um die Welt- m e i st e r s ch a s t zwischen Aljechin und E u w e wurde in Zandvoort die 26. Partie gespielt. E u w e führte die weißen Steine und wußte sich sehr bald in Vorteil zu setzen. Die Partie wurde nach dem 40. Zuge in Gewinnstellung für Euwe abgebrochen und am nächsten Tage in Amsterdam weiterge­spielt. Aljechin gab hier nach 7 Zügen auf, so daß Euwe jetzt mit 9:7 bis 10 Remispartien führt.

Die Bluttat in Heidelberg.

Die Leichen der beiden im Hause Quinckestraße 39 in Heidelberg ermordeten Frauen wurden frei- gegeben. Die Hausangestellte Anna Marie Flucke soll in ihrer pfälzischen Heimatstadt Deidesheim be­erdigt werden. Die Suche nach dem Täter wird eifrig fortgesetzt. Es ergaben sich weitere An­haltspunkte, denen sofort nachgegangen wurde. Ein Schüler hat beobachtet, wie ein etwa 30jähriger Mann, den er ziemlich genau beschreiben kann, am Tage der Tat nachmittags das Grundstück verließ und in der Richtung Handschuhsheim weiterging. In einem zweiten Falle wird ein Bettler gesucht, der mehrfach im Hause aufdringlich aufgetreten ist und u. a. erwähnt haben soll, daß er sich bei der JG- Farbenindustrie vergeblich um Arbeit bemüht habe.

Vollstreckung eines Todesurteils.

Am 4. Dezember ist in Schneidemühl der 1910 geborene Willy Abendroth hingerich t e t worden, der vom Schwurgericht in Schneidemühl unter Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit wegen Mordes zum Tode ver­urteilt worden ist. Der wegen Sittlichkeitsverbre­chens vorbestrafte Verurteilte hatte am 2. Juni 1934 die sechsjährige Christel Korth in einen Kellerflügel gelockt, sie unsittlich berührt und dann erwürgt.

Der Rhein und seine Rebenflüsse steigen.

Die anhaltenden Niederschläge der letzten Tage führten zu einem starken Steigen des Rhei­nes und seiner Nebenflüsse. Für die kanalisierte Lahn, die Mosel und die Saar mußte bereits das Schiffahrtsverbot ausgesprochen wer­den. Im Flußtal der Mosel sind die Uferstrecken stellenweise weithin überschwemmt. Keller mußten geräumt werden. Zahlreiche Fischernachen und sonstige kleine Fahrzeuge wurden von der Flut mitgerissen. Bei Traben-Trarbach sank ein Bagger, der von der Störmung abgetrieben worden war. Weiteres Steigen der Mosel ist zu befürch­ten. Von der Saar wird Stillstand des Hoch­wassers gemeldet. Die Lahn und die N a h e haben ebenfalls die Ufer an vielen Stellen über­schwemmt. Die Nahe hat seit dem Jahre 1918 kein so verheerendes Hochwasser mehr geführt. Der Rhein hat in seinem Mittel- und Unterlauf noch weiteres Steigen zu verzeichnen, während vom Oberhein bereits fallendes Wasser gemeldet wird. In Köln stieg das Wasser an einem Tage von 2,92 Meter auf 4,12 Meter. Darauf wurde für den Rhein das Verbot für die Floß-Schiffahrt ausge­sprochen.

Starker Schneefall im Alpenvorland.

In der Nacht zum Mittwoch hat im ganzen Alpenvorland neuerlich st a r t e r Schneefall eingesetzt. Dabei wurden zum Teil schon beträcht­liche Schneehöhen erreicht. So meldet Kempten eine

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