mittel sollte er stets im Gebrauch sein!
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** Preußisch - Süddeutsche Staatslotterie. Die Ziehung der zweiten Klasse der laufenden (46.Z272.) Lotterie findet am 13. und 14. November statt. Schluß der Erneuerung 6. November.
Feierstunde zum 9. November
am Samstag, dem 9. November, 20 Uhr, auf dem Oswaldsgarten
Es nehmen feil:
sämtliche Politischen Leiter aus Gießen, die vier Gießener Ortsgruppen, sämtliche Gliederungen und angeschlossenen Verbände der VSDAP.
Alle Volksgenossen unserer Stadt werden ausgesordert, an dieser Feierstunde feilzunehmen und werden hiermif dazu eingeladen. Die Mitglieder der Wehrmacht, die Reichs- und Staatsbehörden, der Arbeitsdienst werden hiermit ebenfalls ein- geladen.
Dornotizen.
Tageskalender für Dienstag.
J^ierfotge:
1. Fahneneinmarfch. Begleitung dazu Landsknechttrommeln des Jungvolks.
2. Aahnenfpruch, gesprochen von einem hitlerjungen.
3. Aeiermusik, gespielt von dem Musikzug der SA.-Standarte 116: „Jeiermusik zum 9. Rovember von Erich Lauer".
4. Totenehrung. Sprecher Obersturmbannführer Parteigenosse 2N Luker.
5. Aeieransprache. Ls spricht der Kreisleiter.
6. Aahnenspruch. Sprechchor der Hitler-Jugend.
7. llebersührung der Hiller-Jugend, hierzu spricht der Unterbannführer Schneider.
8. Sieg-Heil aus den Führer und Horst-Dessel-Lied.
9. Großer Zapfenstreich, gespielt von dem Vlusikzug der SA.-Standarte 116.
Sonderveranstaltungen einzelner Ortsgruppen oder Gliederungen müssen während dieser Feier aussallen. Ende gegen 21.30 Uhr.
heil Hitler!
Gez.: Schmelz, Kreispropagandaleiter.
hältlich.
Ausführung von Holzappel'
Am Mittwoch, 6. November, veranstaltet der Goethe-Bund Gießen in der Neuen Aula einen Dichterabend. Der Dichter und Arbeiter Heinrich Lersch lieft aus eigenen Werken. Zu diesem Abend hat uns der Goethe°Bund Gießen verbilligte Eintrittskarten zum Preise von 0,40 Mk. zur Verfügung gestellt. Die Karten sind auf der Kreisdienststelle, Schanzenstraße 18, erhältlich.
Die Gesellschaft für Erd- und Völkerbunde in Gießen hat uns für den Vortrag über Abessinien verbilligte Eintrittskarten zum Preis von 0,40 Mark zur Verfügung gestellt. Die Karten sind auf der Kreisdienststelle, Schanzenstraße 18,
NSG. „Kraft durch Freude'': 20.30 Uhr fröhliche Gymnastik und Spiele Frauen) in der alten Pestalozzischule;
21.30 Uhr Skigymnastik und allgemeine Körperschule in der Schillerschule; 20 bis 21 Uhr und 21 bis 22 Uhr Schwimmen im Volksbad; 21 bis 22 Reiten, Reitschule Schömbs. — Stadttheater:
10. November im Gießener Stadt- t h e a t e r. Um vielfachen Wünschen gerecht zu werden, bringen wir am Sonntag, 10. November, 15 Uhr, eine Wiederholung des lustigen Volksstückes „Holzappel", von H. A. Weber. Wir haben die Vorstellung auf den Nachmittag gelegt, um auch den auswärtigen Volksgenossen Gelegenheit zu geben, diese Aufführung zu besuchen. Die Preise der Plätze sind sehr niedrig gehalten und kosten: 30 Pf., 70 Pf., 1,—, 1,30 und 1,50 Mark. Karten sind im Vorverkauf erhältlich: Schokoladenhaus Huntemann, Seltersweg; Mufikhau^ Cdallier, Neuenweg; Kreisdienststelle „KdF.", Smanzen- straße 18.
Sportamt »Kraft durch Freude-.
heule folgende Kurse:
Fröhliche Gymnastik und Spiele, nur für Frauen. Von 20.30 bis 21.30 Uhr, Alte Pestalozzischule, Wernerwall.
Ski-Gymnastik und Allgemeine Körperschule, für Frauen und Männer. Von 20.30 bis 21.30 Uhr, Schillerschule, Schillerstraße.
Schwimmen, für Frauen und Männer. Von 20 bis 21 Uhr und von 21 bis 22 Uhr, Dolksbad.
Reiten. Don 21 bis 22 Uhr, Reitschule Schömbs. *
Für die Kurse Hallentennis (Samstag nach- mittag und Sonntag vormittag) und Ski- Trocken (Freitag abend) können noch Anmeldungen auf dem Sportamt abgegeben werden.
Treibt Leibesübungen mit „Kraft durch Freude"!
Variete Abend
der NSG. »Kraft durch Freude-.
Der Dariet6-Abend der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" im Caf6 Leib stand unter dem Gedanken: „Lache mit uns." In diesem Sinne schickte auch Pg. Biene n gröber einen Willkommens- gruh an die zahlreich Erschienenen voraus, denen das Gau-Tournee einige Stunden der Daseinsfreude bereitete. Der Ansager Bobby Hausmann verstand es, seine Zuhörer in die rechte Stimmung zu bringen. Die Geschwister D o r f a y eröffneten mit
in der bäuerlichen Heilkunde. Die Tatsache, daß viele der Heilkräuter als Teil ihres botanischen Namens den Zusatz in der Apothekersatzung gebräuchlich tragen, beweist ihr hohes Ansehen auch beim Fach-
Fasan vorkommt. Der Einbau in Laubholzschläge i ist dabei besser wie in Nadelholzdickunyen. '
Für das Rehwild müssen an ungestörtem Orte < Raufen vorhanden sein, in denen Futter rote Heu, i Laubheu oder Grummet gereicht werden kann. Erb- : sen- und Haferstroh sind auch gut, während unge- droschene Hafergarben eine besonders wertvolle Gabe darstellen. Mehrere kleine Futterstellen sind dabei besser, als eine große Das Wild ist gewohnt, im Ziehen zu äsen. Besonders bei starker Schneelage bleibt es an großen Fütterungen entgegen seiner Lebensgewohnheit stehen. Wird ihm dann ausschließlich Rauhfutter gereicht, so ergeben sich die vielen unverständlichen Erscheinungen, daß Rehwild mit heugefülltem Pansen verendet in der Nähe der Fütterung gefunden wird. Das Wild soll umherziehen müssen, um satt zu werden. Wichtig ist, daß ihm dabei auch Rüben und ähnliches Futter gereicht wird, das Wasser enthält. Eicheln schüttet man einfach auf den Boden oder in kleine Krippen. Besonders wertvoll aber, um das Wild mit der Futterstelle vertraut zu machen, ist die S a l z l e ck e. Es gewöhnt sich daran, sie immer wieder aufzusuchen und findet damit auch zum Futter hin, wenn ihm solches gereicht werden mußte. Die bequemste Form sind die ziemlich widerstandsfähigen Pfannensteine, die in kleine Kästen oder einfach unter der Raufe auf den Boden gelegt werden. Bild rechts oben zeigt eine empfehlenswerte Form der Salzlecke, die Stockfulze. Alte Baumstümpfe, die sich überall im Walde finden, werden gesalzen. Ihre Rinde soll noch fest, das Innere dagegen schon etwas mulmig fein. Dann kann man Viehsalz darauf streuen oder — wie auf dem Bilde — einen Pfannenstein darauf oder hineinlegen. Das Bild stellt die Auffrischung einer solchen sehr stark angenommenen Stocksulze dar. Meist wird der Fehler gemacht, daß man im Frühjahr nur Salz legt und es vor dem Winter nicht erneuert. Eigentlich sollte immer Salz im Revier zu finden sein. Gehen auch die Ansichten über seine Wirkung auseinander, so ist doch sicher, daß es das Wild ans Revier zu fesseln vermag.
Der Weidmann, der die Leidenschaft des Jägers und die Liebe zum Wilde, wie sie der Heger empfindet, in seinem Herzen miteinander vereint, kennt allein die tiefe Befriedigung, die darin liegt, wenn er weiß, daß er sein Revier gut bestellt hat, ehe der Winter kommt. Mögen dann Frost und Schnee kommen, er weiß sein Wild aeborgen, soweit dies in seiner Macht steht. Und zieht er selbst hinaus in den winterlichen Wald, den Rucksack gefüllt, die Büchse nur zum Schutze seines Wildes über der Schulter, und findet feine Fütterungen angenommen, dann ist ihm das Gefühl, feine Iägerpflicht getan zu haben, höchster Lohn. Für ihn treffen die wunderbaren Worte zu, die der große Wegbereiter der Gedanken des Reichsiagdgefetzes Hermann L ö n s in „Kraut und Lot" für den Heger gefunden bat:
Das Schießen allein macht den Jäger nicht aus; Wer weiter nichts kann, bleibe besser zu Haus.
Doch wer sich ergötzet an Wild und an Wald, Auch wenn es nicht blitzet und wenn es nicht knallt, Und wer noch hinauszieht zur jagdlosen Zeit, Wenn Heide und Holz sind vereist und verschneit, Wenn mager die Aesung und bitter die Not, Und hinter dem Wild einherschleicht der Tod;
Und wer ihm dann wehret, ist Weidmann allein, Der Heger, der Pfleger kann Jäger nur fein.
Wer bloß um das Schießen hinausging zur Jagd, Zum Weidmanns hat er es niemals gebracht.
. bis 23 Uhr „Dogelhändler". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Die Werft zum grauen Hecht". — Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde: 20 Uhr im Zoologischen Institut (Bahnhofstraße 84) Vortrag von Professor Merker „Die Lebensbedingungen in den oberhessischen Fischteichen und die Fischzucht".
und zur Nachahmung empfohlen zu werden.
Hubertusjagd.
Am 6. November wird von der Garnison und dem hiesigen Reiteroerein die „Hubertusjagd" geritten.
Der Ausritt erfolgt 12.30 Uhr von der Artillerie» Kaserne aus mit dem Trompeter-Korps des Arttl- lerie-Regiments durch die Stadt über H e Hch e l - heim nach Ortsausgang A tz b a ch.
Dort beginnt die Jagd 14 Uhr; sie endet mit einem Fuchsschwanzgreifen an der Chaussee etwa ein Kilometer östlich Heuchelheim, südlich der Brauerei.
Zum Zusehen bieten sich Gelegenheiten 14 Uhr dicht südöstlich Atzbach und etwa 14.20 Uhr östlich Heuchelheim.
Große Bücherdiebstähle eines Zungen.
Der gestrige Polizeibericht der Kriminalpolizeistelle Gießen teilt mit:
Im Laufe des Monats September wurden aus der Lesehalle in Gießen nach und nach insgesamt 422 Bücher, u. a. vaterländische Geschichten, Jugendschriften, Reisebeschreibungen usw., gestohlen. Nach umfangreichen Ermittelungen konnte am 1. November der Täter festgestellt 'werden. Es handelt sich um einen 14jährigen Schüler einer hiesigen Lehranstalt, der die Bücher mittels Nachschlüssels aus der Lesehalle entwendet hat. Die Diebstähle führte der Junge an Sonntagoormittagen aus. Der Wert der Bücher, die restlos wieder zur Stelle geschafft werden konnten, beläuft sich auf 1800 RM. Gleichzeitig konnten dem Jungen zwei weitere Bücherdiebstähle, die noch nicht zur Kenntnis der Polizei gekommen waren, nachgewiesen werden. In dem einen Falle entwendete er aus einem Aufbewahrungsraum 102 Bücher, die zwei aufgelösten Jugendvereinen ae- hörten, im andren Falle 40 Bücher aus der Bibliothek einer Lehranstalt. Der Junge hatte sich in seiner elterlichen Woynung eine richtiggehende Bibliothek karteimäßig eingerichtet und auch bereits mit dem Ausleihen der Bücher begonnen. Die Eltern dürften sich wegen Hehlerei strafbar gemacht haben.
Entwichene,- Zuchthausgefangener!
Kurze Freiheit.
Der Gießener Polizeibericht teilt mit: Gestern vormittag gegen 7 Uhr ist aus dem Landeszuchthaus llKarienfchloß, der 35 Jahre alte Paul W o l f r u m aus Alzenberg b. Hof, der eine 15- jährige Zuchthausstrafe wegen versuchten Totschlags zu verbüßen hat, ausgebrochen. Die sofort aufgenommene Verfolgung führte bald zum Ziel. Wolfrum konnte nach wenigen Stunden in der Nähe einer Muhle von Gambach, wo er sich zunächst verborgen hielt, ergriffen und wieder in das Zuchthaus zurückgebracht werden.
fchäftsstelle Gießen, Lonystraße 18, Zimmer 10, ober Schanzenstraße 18, Dorderbau, Zimmer 7, eingesehen bzw. in Empfang genommen werden.
Mitglieder der DAF.
Die Mitgliedsbuchumschreibung im Kreise Gießen hat begonnen. Sämtliche im Besitz der Mitglieder befindlichen Bücher sind auf Anforderung der Ortsgruppenwalter bzw. der Betriebsgemein- schaftswalter zwecks Umschreibung abzugeben. Bei Nichtabgabe läuft das Mitglied Gefahr, daß es feine erworbenen Rechte verliert. Als Quittung für das abgegebene Buch erhält das Mitglied eine gelbe Ersatzausweiskarte. Bei der Buchabaabe sind sofort 0,50 RM. Umschreibegebühr zu entrichten. (Erwerbslose gebührenftei.)
zwei ausgezeichneten Tanzdarbietungen den langen Reigen der Vorführungen. Grace Horse wartete mit seinen Original - Prärie - Attraktionen auf. Der treffsichere Lassowerfer zeigte rote« der seine Kunstfertigkeit im Messer- und Beilwer- fen, wofür er und seine tapfere Partnerin reichen Beifall fanden. w „
Auf sehr liebenswürdige Art führte „Arivan seine Täuschungskünste vor, die immer wieder neues Lachen hervorriefen. Schließlich zwang Rudolf K l a u s , der „Paganini", auf dem Akkordeon seine Lauscher in den Bann. Er spielte mit solcher Hin- gäbe und Klangfülle, daß er sich immer wieder zu Zugaben verstehen mußte.
Nach der Pause erfreuten die Geschwister Dorsay mit einem Spitzentanz, der großen Beifall fand. Bobby Hausmann bewies, daß er nicht nur ein scharmanter Ansager, sondern auch ein einfallsreicher Dichter ist. B e n - B e n s t, „der Pechvogel , der mit feinen gut bekannten Ungeschicklichkeiten die Zuschauer zum Lachen brachte, erwies sich als em Meister der Spielerei. G r e p p und G e o r g e t h warteten mit geschickten Akrobatenkünsten auf und sorgten mit ihrem komischen Boxkampf für einen Lacherfolg. Noch einmal trat Rudolf Klaus auf, der mit dem Pilgerchor aus „Tannhäuser" einen Sturm der Begeisterung entfesselte, so daß er noch einige Tanzliedchen und Märsche dazuyeben r/^ußte. Den Schluß bildeten akrobatische Darbietungen von R a i und C h e l t mit ausgezeichneten Sprung- Übungen. Eine flotte Hauskapelle trug ihr Teil zur Verschönerung des Abends bei.
Für das WHW: 4151,06 Ml. in der Stadt GieHen. Die groß angelegte erste Sammlung für das Winterhilfswerk 1935/36 in unserer Stadt erbrachte am Sonntag das erfreuliche Ergebnis von 4151,06 Mark. Durch die eifrige Tätigkeit der SA. der Standarte 116, der 83. SS.-Standarte, des NSKK. und des Marine-Sturmbannes Gießen konnten 15 200 Abzeichen (Wikingerschiff und Segelschiff), ferner 652 Autoplaketten (je zu 50 Pfennige) und etwa 3000 Spitzenrosetten verkauft werden.
Hervorragend!
Von dem Pressereferenten der SA.-Standarte R/116 wird uns mitgeteilt: Der Fahnenschar des Sturmes 12 der Reservestandarte 116, bestehend aus dem Sturmmann Balser und den SA.-Män- nern Dunkel und Wi11stock, gelang es bei der am Sonntag in den Abendstunden durchgeführten letzten Sammlung — als wohl die meisten Volksgenossen ihr Scherflein schon gegeben hatten — noch einen Betrag von 83 (dreiundachtzig) Mark einzubringen. Da die mitgeführte Büchse dem zufließenden Geldstrom nicht gewachsen war, mußte eine SA.-Mütze als Sammelbüchse in Funktion treten. Die SA.-Männer, alle drei alte, mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse und dem Verwundetenabzeichen geschmückte Frontsoldaten, haben durch ihren Eifer gezeigt, wie der alte Frontgeist der Hilfsbereitschaft und Kameradschaft bei den Männern der Reservestürme fortlebt. Dieses vorbildliche Verhalten zu Gunsten der Aermsten der Armen verdient der breiteren Öffentlichkeit bekanntgegeben
mann. _ _
Offenbart sich die vielfältige Kraft der Mutter Erde in den Pflanzen und Bäumen, die m ihr wurzeln, so sei auch noch jener Gabe der pflanzlichen Blüten gedacht, die Heilkraft und Nahrung zugleich spenden und welche uns die Bienen bei ihrer -Aufgabe der Fruchtbestäubung in den „Jm- menftanb", den Bienenkorb, bringen. Es ist der Honig. Er ist ein naturerwachsenes Heil- und Stärkungsmittel unserer Heimatscholle wie wenige andere, eine ungekünstelte Essenz ersten Ranges. Er ist in der Volksheilkunde sehr geschätzt. Enthält er doch nicht nur den nahrhaften Zucker, sondern auch die Beruhigungsmittel, welche er aus dem Blütensamen mitbringt als besten Teil der blühenden, fortpflanzungsreifen Pflanze. Als Beruhigungsmittel und zur Nervenstärkung wirkt der Honig — besonders abends genommen — vortrefflich; selbst bei Verbrennungen und Wunden wurde er stets mit Erfolg angewandt. Der Honig ergänzt die naturgemäßen Heilmittel somit bestens, als körperliches Aufbau-
Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde.
Am heutigen Dienstag Lichtbildervortrag von Professor Merker über „Die Lebensbedingungen in den oberhessischen Fischteichen und die Fischzucht". (Siehe gestrige Anzeige.)
Heinrich Lersch in Gießen.
Auf Einladung des Goethe-Bundes und des Kaufmännischen Vereins lieft, wie man uns schreibt, am Mittwoch, 6. November, 20 Uhr, in der Neuen Aula der Universität der bekannte Arbeiter-Dichter Heinrich Lersch aus eigenen Werken. Es ist eine bedeutsame Dichterstunde zu erwarten. Es wird noch besonders darauf hingewiesen, daß auf Grund einer Vereinbarung mit dem Deutschen Volksbil- dunqswerk Kreis Gießen den Mitgliedern der NSDAP., der NS.-Frauenschaft und Der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" Eintrittsermäßigungen gewährt werden, ebenso auch den Mitgliedern der NS.-Kulturgemeinde und dem Landschaftsbund Volkstum und Heimat. (Siehe heutige Anzeige.)
AusparteiamtlichenBekanntmachungen
Der NSLB., Kreis Gießen, versammelt sich am morgigen Mittwoch, 6. November, 15.30 Uhr, in der Neuen Pestalozzischule in Gießen zu einer Kreisversammlung, in welcher der ©auobmann Ministerialrat Ringshausen sprechen wird. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft „Musik" und sämtliche Schulamtsanwärter des Kreises werden eine Stunde vor Beginn der Kreisoersammlung in der Neuen Pestalozzischule erwartet.
Deutsche Arbeitsfront.
Abteilung für Arbeitsführung und Verufserziehung in der kreiswaltung Gießen.
Die neuen Winterbildunas plane der Abteilung für Arbeitsführung und Berufserziehung in der DAF. sind erschienen und können von den Angehörigen aller Berufsgruppen in der Ge-
Aus der Provinzialhauptstadt.
Heilkräfte der Heimatscholle.
Im Haushalt und in der Heilpflege stehen die Säfte der Kräuter seit Jahrtausenden im höchsten Ansehen. Wenn man die volkstümliche Wissenschaft von den Arzneipflanzen von ihrem oft recht wunderlichen, abergläubischen Beiwerk reinigt, so bleibt ein sehr ansehnlicher, wichtiger und brauchbarer Bestand alterprobter Heilkunst übrig, der außer im Hausmittelschatz auch in der ärztlichen Praxis und in der Apothekenkunde von hohem Nutzen ist und bleiben wird.
Das ererbte Volksgut auf dem Gebiete der Ge- fundheitspflege muß gepflegt werden. Für die Behandlung riajHger Krankheiten ober auch nur bei Verstimmungen des Körpers, die zu Krankheiten ausarten können, ist einzig und allein der Arzt heranzuziehen. Aber es gibt mancherlei leibliche und seelische Störungen, die es nicht nötig machen, sogleich den vielgeplagten Arzt —- zumal den Landarzt — nächtlich oder für weite Strecken in Bewegung zu setzen. Ein erprobtes, von den. Vorfahren übernommenes Heilmittel ist da gewiß empfehlenswert. Das gilt nicht zuletzt für beruhigende und für schweißtreibende Mittel. Wenn ein Kranker ein Schlafmittel wählt, so sollte er vielleicht einmal Baldrian versuchen. Auch der Apotheker wird seine berufliche Befriedigung darin finden, Kräuter, Tees und Pflanzensäfte anzubieten, deren Voranwendung der Arzt meist billigen wird, während ihm das eigenwillige „Herumdoktern" mit schweren Heilmitteln stets die Behandluna, ja selbst schon die Feststellung der Krankheit erschwert. Salbei ober Wermut, Arnika ober Anis-Pimpinelle, Fenchel ober Pfefferminze, Hausmittel, die bereits unsere germanischen Ahnen vor Jahrtausenden benutzten, haben eine heilende, keimtötende, atemstärkende und schleimlösende Wirkung, wenn sie mit Verstand angewandt werden, und geben einen guten Uebergang zu der eigentlichen Kur durch Arzt und Apotheker. Krautstengel und Wurzeln, Blätter, Blüten und Beeren sind es, die oft, von derselben Pflanze gewonnen, verschiedenartig angewandt werden können. Mag man sich nun zum Räuchern, zum Teeaufguß, zur Kühlauflage oder sonstwie ihrer schollenstarken Kräfte im Dienste der menschlichen Heilpflege bedienen: Hollunder und Lindenblüte, Liebstöckel und Faulbaum, Isländisch-Moos und Wacholder werden ebenso nutzbringend und gefahrlos verwandt wie Mischungen aus verschiedenen Kräutern. Für innere Schäden zum Beispiel verheißt ein altes Bauern- wort: „Sanikel, Ehrenpreis und Waldmann (Waldmeister) heilt Lung' und Leber zusamm'!" Auch das schön blühende Lungenkraut hat seinen festen Platz
Tßiuftoutcyu* Nit.
MAGGI5 Würze und achten Sie genau darauf,daßlhr Fläschchen aus MAGGI5 großer Originalflasche gefüllt wird. In dieser darf nach dem Gesetz nichts anderes feilgehalten werden als
MAGGI5 WÜRZE
„MAGGI" ist nicht eine allgemeine Bezeichnung für Suppenwürzen, sondern die gesetzlich geschützte Fabrikmarke für alle MAGGI - Produkte. — Achten Sie auch auf die. typische Form der Flasche und auf die gelb-roten Etiketten«


