Ausgabe 
5.11.1935
 
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Wirtschaft

ben der

sozialismus liegt in der Größe seiner Ideen und in der Kraft, mit der er aus ihnen das ganze Leben meistert. Die geplante Erziehung wird es zuwege bringen, daß Führung und Gefolgschaft in Einig­keit zusammenstehen und ein starkes, unbesiegbares Deutschland bilden.

Jeder Lagerteilnehmer mag sich prüfen: wenn er stark genug zum Führer ist', dann darf und muß er Führer werden; wenn nicht, dann reihe er sich in die Gefolgschaft ein. Das ist keine Unehre für ihn; ebenso wie umgekehrt es keine Ehre ist, in führen­der Stellung zu sein, wenn man diese Stellung nicht voll ausfüllt.

Die lebendigen, anschaulichen und mitreißenden Worte des Vortragenden wurden mit begeistertem Beifall ausgenommen. Es schloß sich noch eine rege Aussprache an.

Frankfurt a. M., 4. Nov. Zum Wochenanfang lagen einige Verkäufe vor, daneben beobachtete man kleine Glattstellungen der Kulisse. Die Tendenz war allgemein schwächer, da die Aufnahmeneigung eng begrenzt blieb und die abwartende Haltung der letzten Zeit anhielt. Das Angebot war verhältnis­mäßig klein, bei der starken Geschäftsstille führte es dennoch durchschnittliche Abfwächungen von 1 v. H. herbei.

Am Aktienmarkt waren besonders Montan­werke rückläufig. Klöckner notierten mit 89,25 bis 88,50 (90,40), Stahlverein mit 79,40 bis 79 (80), Hoefch mit 92,50 bis 92 (93), ferner gaben Ilse Genuß 0,50 d. Sy, Rhein. Braunkohlen 1,5 v. Sy und Mannesmann 0,25 v. Sy nach. Von chemischen Werten verloren JG.-Farben 0,65 v. Sy auf 147,90 bis 147,75, Scheideanstalt waren angeboten, Taxe 217 (220). Elektroaktien ließen durchweg 0,25 bis 0,75 v. Sy nach, Siemens gingen um 1,13 v. Sy zurück. Schwächer lagen ferner Reichsbank mit 172,40 (174) und Deutsche Linoleum mit 138,50 (140) und Allgemeine Lokal 8t Kraft mit 118,90 (119,40). Unverändert eröffneten Rordd. Lloyd, Eßlingen Ma­schinen und Reichsbahn-VA.

Auch der Rentenmarkt erfuhr bei sehr klei­nen Umsätzen weitere leichte Rückgänge. Altbesitz verloren 0,25, späte Reichsschuldbuchforderungen 0,13, Kommunal-Umschuldung 0,15 und Zinsvergü­tungsscheine 0,10 v. Sy Don Auslandrenten gingen ungarische Werte bis 0,25 v. Sy zurück.

Bei anhaltender Geschäftsstille bröckelten die Kurse im Verlaufe weiter ab, nur JG.-Farben mit 147,65 und Reichsbank mit 172,50 lagen widerstandsfähig. Dagegen gingen Montanwerte nochmals um durch­

ist die Bekanntmachung von dem Vorsitzenden Hauptvereinigung, Boettcher.

Rhein-Mainische Börse.

Mittagsbörfe schwächer.

schnittlich 0,50 bis 0,75 v. Sy zurück, insbesondere Stahloerein auf 78,40, Hoesch auf 91,75, Mannes­mann auf 82 und Rheinstahl auf 104,65 sowie S)ar» pener auf 107. Scheideanstalt kamen mit 216 um 4 v. Sy niedriger zur Notiz.

Am Rentenmarkt zeigten die Kurse nur noch wenig Veränderung. Industrie-Obligationen sowie Pfandbriefe und Kommunal-Obligationen lagen gut behauptet. Von Stadtanleihen stiegen 4,5prozentige Mainz auf 92,75 (92,25) und 4.5proz. Darmstadt von 1928 auf 93 (92,50). Auslandanleihen lagen ruhig.

Im Freiverkehr schwächten sich Ufa-Aktien auf die Möglichkeit eines Dividendenausfalls auf 53,50 (57) ab, andererseits lagen Bamag-Meguin mit 48 (44) fest.

Tagesgeld etwas leichter mit 3 (3,25) v. Sy

Abendbörse sehr ruhig.

Die Abendbörse nahm einen sehr stillen Verlauf, die Zurückhaltung hielt in vollem Umfange an. Die Kurslage zeigte gegen den Berliner Schluß über­wiegend weitere leichte Rückgänge, da verschiedent­lich noch kleines Angebot vorlag. IG. Farben er­mäßigten sich auf 147,40 bis 147,25 (147,75), Gef- fürel auf 121,50 (122,25), Metallgesellfchaft aus 103,50 (104,13), außerdem bröckelten Montanwerte 0,25 bis 0,50 v. Sy ab. Scheideanstalt gingen auf 215 (216) zurück. Fest lagen andererseits Reichs­bankanteile mit 174 bis 174,50 (174, Frankfurter Schlußkurs 172), auch Bemberg erhöhten sich bei kleinstem Umsatz auf 105,75 (105). Von Großbank­aktien lagen Commerzbank mit 84,75 (85) etwas niedriger. Der Rentenmarkt lag sehr still und nahe­zu unverändert. Von Stadtanleihenn erhöhten sich 4,50 v. Sy Darmstadt von 1928 auf 93,50 (93) und 4,50 v. Sy Mainz von 1928 auf 93 (92,75). Aus­landsrenten lagen geschäftslos.

11. a. notierten: Altbesitzanleihe 112,65, IG." Far- ben-Bonds 122, Reichsbahn-Vorzugsaktien 122,40, 4,50 v. Sy Darmstadt von 1928 93,50, 4,50 v. Sy Mainz von 1928 93, Schutzgebietsanleihen 10,25, 4 v. Sy Rumänen 4,85, Adca 73,75, Commerzbank 84,75, DD.-Bank 85, Dresdner Bank 85, Reichs­bank 174 bis 174,50, Harpener 107, Mannesmann 81, Hoefch 91, Rheinstahl 104,50. Stahlv rein 78,40, AKU. 52,40, AEG. 36, Betula 141,25, B inberg 105,75, Conti Gummi 156, Deutscher Eisenhandel 103, Scheideanstalt 215, Deutsche Linoleum 138,50, Licht & Kraft 129,50, IG. Farben 147,40 bis 147,25, Feinmechanik Jetter 81, Geffürel 121,50, Hafenmühle Frankfurt 103, Holzmann 89,25, Metall­gesellschaft 103,50, Siemens 162, Westdeutsche Kauf­hof 24,25, Süüd. Zucker 210, Schöfferhof-Binding 162,75.

serem Volt, die in vergangenen Stärke war, erhalten. Die Stärke

Nationalsozialistische Schulung und Erziehung.

Oer Siuschulungsleiter spricht zu den Zungjmisten auf dem Gleiberg.

* Frachtverbilligung für 19 3 4er Faßweine. Die Hauptoereinigung der Deut­schen Garten- und Weinbauwirtschaft teilt mit: Die Hauptvereinigung der Deutschen Garten- und Weinbauwirtschaft hot die Möglichkeit, für den Ab­transport von 1934er Faßweinen aus den Er­zeugergebieten in die Bedarfs, und Derbraucher­gebiete eine Frachtoerbilligung zu gewähren. Die Frachtoerbilligung wird gewährt für den Abtrans­port von 1934er Weinen aus notleidenden Wein­baugegenden, die noch größere Weinbaubestände der 1934er Ernte auf Lager haben. Weinverteiler, die von dieser Verbilligung Gebrauch machen wollen, bitte ich, sich sofort bei der Hauptvereinigung der Deutschen Garten- und Weinbouwirtschaft, Ber­lin NW. 40, Schlieffenuser 21, zu melden. Nähere Auskunft wird alsdann von mir erteilt. Unterschrie-

seren Reihen hatten. Nach dem Worte des Führers sollen alle Deutschen Nationalsozialisten werden, die besten * Nationalsozialisten aber Parteigenossen. Deutschland hat in seiner Geschichte viele einzelne Führerpersönlichkeiten aufzuweisen, aber keine Führerschicht, so daß die Werke der einzelnen Füh­rer, die das Volk geeint hatten, nicht von Bestand sein konnten, und das Volk nach ihrem Tode wieder zerfiel. Deshalb müssen wir eine Führerschicht mit einer wirklichen Tradition heranbilden, und die Füh­rerschicht muß sich von unten her ständig erneuern. Wir sehen sie heute bereits heranwachsen und haben die Gewißheit, wenn wir unseren Führer Adolf Hitler einst verlieren, und wenn dann vielleicht einmal ein ganz großer Führer fehlt, dann wird der Orden der Führer stark genug sein, das Werk zu tragen und zu erhalten.

Die Auslese wird dadurch erreicht, daß jeder Deutsche in den nationalsozialistischen Gemeinschaf­ten aufwächst. Schon frühzeitig beginnt diese Ar­beit im Jungvolk, damit die jungen Menschen unter­einander einig werden ohne Rücksicht auf Stand oder Konfession. Für das sehr wichtige Alter von 14 bis 18 Jahren ist die HI. geschaffen. Sie hat drei Aufgaben: die körperliche Ertüchtigung, die sich auf die ganze Jugend erstrecken und auch in der Schule nach neuen Grundsätzen betrieben werden soll, nämlich unter Berücksichtigung des Charakters, des Wertes der führenden Persönlichkeit; ferner die Weltanschauung: hier wird die Jugend schon an die Probleme heranaeführt, die sie später einmal lösen soll, damit sie sich mit ihnen auseinandersetzt und sich übt, ehe sie entscheidend mitreden darf; end­lich die berufliche Ertüchtigung, eine bisher sehr Der«

wollen J)ie Vielfalt großer Persönlichkeiten in un- Zeiten uüsere des National-

Jn dem Jungjuristen-Schulungslager auf Burg Gleiberg hielt am Vormittag des 1. November der

Sauschulungsleiter pg Ruder

einen Vortrag überNationalsozialistische Schulung und Erziehung".

Schulungslager, Kurse, Führerschulen und ähn­liche Einrichtungen, so führte er u. a. aus, werden heute überall im Reiche in stärkstem Maße durch- aeführt, und zwar für alle Berufe, seien es nun Lehrer, Aerzte, Juristen oder Arbeiter. Man will nämlich die Gedanken des Nationalsozialismus auf allen Lebensgebieten durchführen; deshalb sollen alle Volksgenossen geschult und zu nationalsozialisti­schem Handeln erzogen werden, insbesondere die jüngeren, die später einmal berufen sind, die Arbeit der alten Kämpfer in demselben Geiste weiterzu­führen. Der Nationalsozialismus ist nie mit dem Erreichten zuftieden, er sieht immer neue große Ziele vor sich und beginnt tatkräftig mit der neuen Arbeit. Der Führer betont immer wieder, daß mit der Machtergreifung die Arbeit des Nationalsozia­lismus eigentlich erst angefangen hat: alle Volks­genossen müssen für die neuen Ideen gewonnen werden, das deutsche Volk muß deutsch erzogen, nationalsozialistisch geformt und ausgerichtet wer­den; dann wird es so alle Zeiten überdauern.

In den früheren Jahren konnte das Schwerge­wicht nicht auf der Schulung liegen. Dafür bestan­den die dringenderen Aufgaben der Propaganda und der Organisation. Die Propaganda hat es erst ermöglicht, daß der Nationalsozialismus die Macht ergreifen konnte. Eine gute Idee nützt ja nichts, wenn sie nur bei wenigen Menschen lebendig ist; von selbst setzt sich das Gute nicht durch. Der Füh­rer hat das Mittel der nationalsozialistischen Pro- vaganda geschaffen, er ist selbst voraufgegangen mit Der hireißenden Kraft seiner Rede, und feine ge­treuen Kämpfer sind ihm gefolgt. Man hat unter planmäßigem Einsatz aller der Kräfte, die man überhaupt zur Verfügung hatte, die nationalsoziali­stischen Ideen durch Versammlungen, Aufmärsche, Presse und Flugblätter im ganzen deutschen Volk verbreitet; man hat dafür gesorgt, daß sich aus dem Parteidurcheinander eine klare Unterscheidung her­ausbildete, eine Scheidung der Geister, indem auf der einen Seite die Nationalsozialisten standen und auf der andern Seite alle anderen Parteien als ihre Gegner. So hat man die Voraussetzungen ge- schaffen, auf Grund deren man die Macht ganz und ungeteilt, aber auch unwiderruflich an sich ziehen konnte. Seit der Machtergreifung läßt die Regierung immer noch vor wichtigen Maßnahmen Propagandawellen durch das Volk gehen, so daß es die Maßnahmen versteht und sie freudig bejaht und ausführt.

Hatte man durch die Propaganda die Masse der Wähler und Anhänger gewonnen, so war es die Aufgabe der Organisation, die arbeitsfähigen Leute auszusuchen und am richtigen Platze einzusetzen, die Kräfte auszulesen und zusammenzufassen. Nach der Machtergreifung wurde diese Aufgabe besonders schwierig. Man hat nicht den Fehler gemacht, alle die, die jetzt neu zur Bewegung kamen, in eine ein­zige große Organisation hineinzunehmen, so sehr man mit ihren riesigen Zahlen Eindruck gemacht hätte, sondern man hat sie planmäßig auf die ver­schiedenen Verbände verteilt, wo sie jeweils von ausgesuchten alten Kämpfern geführt und erzogen werden. Organisation besteht nicht in der Anlegung großer Karteien mit hohen Zahlen, sondern sie ist Auslese und Zusammenfassung der Kräfte.

Die Erziehung des neuen Menschen, des Natio­nalsozialisten, kann nicht in den Formen einer ver­gangenen Heit vor sich gehen. Deshalb mußten die Gewerkschaften und jetzt auch die Studentenverbände verschwinden. Durch bloße Porträge kann man den Menschen nicht die Volksgemeinschaft und das Führerprinzip beibringen; man muß vielmehr die Leute zwingen, nach diesen Grundsätzen zu leben, und das geschieht in den verschiedenen nationalsozia­listischen Organisationen. Sie alle erziehen den deut­schen Menschen zum Nationalsozialismus. Auch die anderen Formen des menschlichen Zusammenlebens, wie etwa die Wirtschaftsformen, werden sich hier angleichen müssen; wir können die Arbeiter nicht zu Sozialisten machen, wenn sie in Betrieben arbeiten, in denen fein Hauch vom Geiste des Sozialismus zu spüren ist.

Bei der Erziehung erfolgt auch die Auslese der Führer. Zwar kann man den einzelnen großen Führer nicht erziehen, er wird geboren; aber man kann wohl eine Führerschicht erziehen. Hier ist eine strenge Auslese nötig; nur wo die besten füh­ren, wird etwas geleistet, und wir haben den Kampf nur gewonnen, weil wir die Besten in un­

nachlässigte Aufgabe. Heute sind viele junge Men­schen wirtschaftlich und seelisch unsicher, weil ihnen eine Fachausbildung fehlt. Hier liegt der Wert Der Reichsberufswettkämpfe, deren Ergebnisse von Jahr zu Jahr besser werden. Sodann kommt für den Heranwachsenden Menschen der Arbeitsdienst, die Wehrpflicht und weiterhin der Dienst in SA. oder SS. Wer diesen Weg durchlaufen hat, von dem hat man ein genügend klares Bild? nunmehr kann man aus den jungen Leuten die besten ausfuchen und in die Partei übernehmen, die dann eine Elite fein wird. Diesen Leuten wird man auch die führenden Stellen im Staat und in der Wirtschaft anoertrauen. Die Partei wird immer frisch und jung bleiben, und das deutsche Volk wird, zum ersten Male in seiner Geschichte, die Besten aus allen Schichten zu Führern haben. Für die Zwischenzeit wird in den heutigen Führerschulungslagern die ent­sprechende Auswahl getroffen.

In dem Führergedanken liegt die Anerkennung der schöpferischen Persönlichkeit. Der Sozialismus des neuen Deutschland hat nicht zum GrundsatzJe­dem das gleiche", sondernJedem das Seine". Wir

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M. 4. Nov. Seitens der Land» wirtschaft haben sich die Anlieferungen in Brot­getreide verstärkt, während die Aufnahme der Müh­len, die weiterhin durch Zuweisungen der RfG. mit alterntigem Material versorgt sind, gering war. Futtergetreide und schwere Futtermittel blieben ge­sucht, das Angebot war sehr klein. Das Mehlge­schäft nahm einen normalen Verlauf, Weizenmehl war vor dem Monatswechsel lebhafter gefragt. In Roggenmehl erfolgten trotz der Preisermäßigung nur Käufe für den laufenden Bedarf.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W13 203, W 16 206, W 19 210, W20 212; Roggen R 12 166, R15 169, R 18 173, R 19 175 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete; Sommer­gerste für Brauzwecke 200 bis 210; Weizenmehl W 13 27,95, W 16 28,20, W 19 28,20, W 20 28,55; Roggenmehl R12 22,45, R15 22,80, R 18 23,30, R19 23,50, plus 50 Pf. Frachtausgleich; Weizen­nachmehl 17,10 bis 17,25, Weizenfuttermehl 13,50; Weizenkleie W13 10,65, W16 10,80, W19 11, W 20 11,10; Roggenkleie R12 9,95, R15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlen­station; Soyaschrot m. M. 16,20.

Kartoffeln: Industrie hiesiger Oegpr.u. 2,90 bis 2,95, gelbfleischige hiesiger Gegend 2,80 bis 2,85, weiß-, rot- und blauschalige hiesiger Gegend 2,60 Mark per 50 Kilogramm bei Waggonbezug. Tendenz: ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 4. Nov Auftrieb: 818 Rinder (gegen 1001 am letzten Montagsmarkt), dar­unter 169 Ochsen, 31 Bullen, 449 Kühe, 169 Färsen. Zum Schlachthof direkt: 1 Kuh, 352 (359) Kälber, 64 (68) Schafe, 1466 (1205) Schweine. Notiert wur­den pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen a2) 42 (am ?8. Oktober 42), b) 42 (42), c) 42 (42), d) 41 bis 42 (40 bis 41); Bullen a) 42 (42), b) 42 (42), c) 42 (42), d) 41 bis 42 (40 bis 41); Kühe a) 42 (42), b) 39 bis 42 (39 bis 42), c) 32 bis 38 (30 bis 38), d) 25 bis 31 (22 bis 29); Färsen a) 42 (42), b) 42 (42), c) 42 (42), d) 40 bis 41 (40 bis 41); Kälber andere a) 71 bis 75 (71 bis 75), b) 64 bis 70 (64 bis 70), c) 56 bis 63 (56 bis 63), d) 48 bis 55 (50 bis 55); Lämmer und Hämmel b2) 48 (46), c) 48 (45 bis 46), d) 45 bis 46 (); Schafe nicht notiert; Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), b) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51), e) 51 (51); Sauen gl) 57 (57), g2) 57 (57). Marktverlauf: Rinder sehr lebhaft, ausverkauft; Kälber mittelmäßig, aus­verkauft; Hämmel und Schafe sehr lebhaft, ausver­kauft; Schweine wurden zugeteilt.

Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung des Fleischgroß- Marktes: 745 Viertel Rindfleisch, 69 ganze Kälber, 37 ganze Hämmel, 381 halbe Schweine. Notiert wur­den pro 50 Kilogramm in Mark: Ochsenfleisch b) 76 bis 80, c) 68 bis 76; Bullenfleisch 74 bis 78; Kuhfleisch b) 68 bis 74, c) 58 bis 68; Färsenfleisch b) 76 bis 80, c) 68 bis 76; Kalbfleisch b) 84 bis 94, c) 74 bis 84; Hammelfleisch b) 92 bis 95 (am 31. 10. 90 bis 95); Schweinefleisch b) höchster Preis 74. Fettwaren: Speck hiesiger Schlachtung, roh unter 7 cm 77 bis 88. Marktverkauf ruhig.

Rundfunkprogramm.

Mittwoch, 6. November:

6 Uhr: Choral. Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bauernfunk. 9.15: Nur Kassel: Johann Lewalter zum Gedächtnis. 10: Sendepause. 10.15: Schulfunk. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei zwischen Zwei und Drei. 15: Wirt- schaftsbericht. 15.30: Was bringen die Zeitschriften des Monats Oktober? 15.45: Rhein-mainische Er- Zähler (II). Ein literarischer Streifzug durch unsere weitere Heimat. Von Erich Meißner. 16: Musik am Nachmittag. 17: Der bunte gesungene, gesprochene, gespielte und geblasene Frankfurter Mittwoch-Nach- mittag. 18.30: Ausgrabungen im Trierer Land. (Vortrag.) 19:Drei Sträuße". Ein Unterhaltungs- konzert. 19.50: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der jun­gen Nation Der einsame Mensch Ein Hörspiel zum Gedenken des 9. November. 20.45:Lachender Funk". 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk).

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

D. k. in Kl. L. In die preußischen Hochschulen für Lehrerbildung können auch Hessen aufgenom- men werden, wenn sie die Erklärung abgeben, nach Abschluß ihres Studiums mindestens drei Jahre an preußischen Volksschulen unterrichten zu wollen.

R. £. Die Kosten für die Teilnahme an einem Kursus für Luftschutz-Hauswarte können auf dis einzelnen Mietparteien des Hauses umgelegt werden.

Kurszettel der Berliner und Frankfurier Börse.

Devisenmarkl Berlin Frankfurt a. M.

Banknoten.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Relchsbankdiskont 4 o Sy, Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a.UL

Berlin

Frankfurt a. M

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Datum

2 11

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6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichttanl. von 1834 6Vt% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld AuSlos.-Rechten .............

4,/b% Deutsche ReichSpostscha-an- Weisungen von 1934, 1.......

6% efjem.8% Hess. BolkSstaat 1929 (riickzahlb. 102%) ............

4%% ehern. Hessische Landesbank Darmstadt Gold R. 19........

6%% ehern. Hess. Landes-Hypo­thekenbank Darmstadt Ltaui ...

4%% ehern. 8% Darmst. Komm.

LandeSb.Goldschuldverschr. R.6 Oberhessen Provinz-Anlethe mit

Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammel abl. Aw leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

4H% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bl» 1935

54% ehern. 4'/,% Franks. Hyp.- vank-Liqu..Psandbriese.......

6V,% ehern. 4^% Rheinische Hhp.-Bank-Liqu.-Goldpfe. ...

4H% ehern. 8% Pr. Lande-Pfand- oriesanstalt, Psandbriese 8t 19 454% ehern. 7% Pr. Landespfand- briesanst., Gold Komm. Cbl.VI

Gtruergutsch.Verrechnungsk. 85-89

4% Oesterretchische Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente ......

4% Ungarische Staats reute v. 1910 454% desgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4%IifdWd)e Bagdadbahn-Arüeihe

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4% desgl. Serie II ............

5% Rumän. veretnh. Rente v. 1903 4s-4%Rumän.vereinh.Reruev.lS13 4% Rumänische vercinh. Rente ..

2%% Anatolier ...............

Sam burg-S merika-Paket 0 Hamburg.Südam. Dampfschiff. 0 Norddeutscher Lloyd .........0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz- und Privat-Bank... 0 Deutsche Bank und Dtsconto-

Gesellschaft................0

Dresdner Bank..............0

ReichSbauk ................ 12

A.E.G......................0

Betula.................... 10

Elektr. LieferungSgesellschaft... 6

Licht und Kraft .......... 3%

Felten & Guilleaume......... 0

Gesellsch.f.Elektr.Unteruehmung. 6 Rheinische Elektrizität ........5

Rhein. Wests. Elektr.......... 6

SchustertSCo........ 4

Siemens L HalSke.......... 7

Lahmeoer S Co.............. 7

Buderus ...................0

Deutsche ErdSl .............. 4

Gelsenkirchener ............. 0

Haroener ............... 0

Hoesch Eisen-Köla-Neueft« .. 0

Ilse Bergbau ........... 6

Ilse Bergbau Genüsse ........ 6

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85

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Frankfurt a. M.

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12

216

214,5

_

214,75

Rheinstahl..........

..MM.

BK

105,75

104,5

106,25

104,75

Vereinigte Stahlwerke.

.. 0

80

78,4

80

78,65

Ctooi Minen .......

Kaliwerke Aschersleben.

.. 0 .. 5

19

129

18,5

18,75

128

18,85

128

Kaliwerke Westeregeln .

.. 6

123,5

122

123,9

122

Kaliwerke Salzdetfurth

.....

7H

180

-

178,75

g. G. Farben-Jnbllstrie

.. 7

148,4

147,25

148,75

147,75

Scheideanstalt........

.. 9

220

215

-

-

Goldschmidt .........

.. 0

105,5

105

106

105 75

Rütgerswerke........

.. 4

112,5

112,5

112,25

112

Merallgeiellschaft......

.. 4

105

103,5

104,75

104,13

Philtvv Holzmann ....

.. 0

89

89,25

90

89

Zementwerk Heidelberg

- - - -

.. 6

118

117

Cementwerk Karlstadt..

.. 4

130

130

Schultheis Patzenhofer

_

_

102

101,75

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. 0

53,25

52,4

53,25

52,65

Bemberg ...........

.. 0

105,65

105,75

106

105

Zellstoff Waldhof .....

. 0

111

110,5

111

110,75

Zellstoff Aschaffenburg

. . . . .

.. 0

79

78,5

78

Dessauer Gas .......

.. 7

125,75

125,4

Daimler Motoren.....

.. 0

93

92,25

93,5

92

Deutsche Linoleum ....

.. 6

140

138,5

139

138,25

Lrenstein & Koppel ...

.. 0

79

77,75

Westdeutsche Kaufhof..

.. 0

25,25

24,25

25,25

24,25

Cbave .............

c

292

290

292,75

289

Aecumulatoren-Fabrik

12

171

171,5

Conri-Gummi .......

8

158

156

157,5

155,75

Gritzner..................

Mainkrastwerke Höchst a.8R_.

.. 0

29,25

1 89,5

28,75

89

29,25

28,13

Süddeutscher Zuck« ..

eeeee» W

1 210

210

2. November

4 November

Amtliche

Geld |

Kotierung »rief

Amtliche Jlotieruna

Geld

1 3 rief

Buenos Aire

0,677

0,681

0,677

0.681

Brüssel ....

41,90

41.98

41,93

42,01

Rjo de Ian.

0,140

0,142

0,141

0,143

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,57

54,67

54,62

54,72

Danzig.....

46,81

46,91

46,81

46,91

London .....

12,22

12,25

12,23

12,26

HelsmgsorS..

5,39

5,40

5,395

5,405

Paris ......

16,375

16.415

16,37

18,41

Holland ....

168,88

169,22

168,79

169,13

Flalten.....

20,20

20,24

20,20

20,24

Japan ......

0,714

0,716

0,715

0,717

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Oslo..... ;

61,36

61,48

61,41

61,53

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon....

11.085

11,105

11,095

11,115

Stockholm...

62,99

63,11

63,04

63,16

Schweiz ....

80,81

80,97

80,79

80,95

Spanien....

33,95

34,01

33,95

34,01

Prag.......

Budapest ...

10,265

10,285

10,265

10,285

Reuyork....

2,486

2,490

2,486

2.490

____8erlin,4.November

Geld

Lrlei

Amerikanische Rote»..............

2,438 41,80

54,41

12,195

16,32

168,37 19,46 --1,25

62,87

80,61

33,59

2,458

41,96

54,63

12,235

16,38

169,05

19,54

61,49

63,13

80,93

33,73

Belgische Noten..................

Dänische Noten .................

Englische Noten .................

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Sesterreich. i 1OO Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Noten.................

Ungarische Not«................