Ausgabe 
5.11.1935
 
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einer Vorstadt und zwei Bankgebäude in die Luft gesprengt. Der letzte Anschlag galt vermutlich dem Gebäude derWisconsin News", die auf die (Er­greifung der Bombenwerfer 5000 Dollar Beloh­nung ausgesetzt hatte. In der Hearst-Presse wird er­neut auf die zunehmende kommunistische Propa­ganda in der Postoerwaltung und der Erwerbs­losenfürsorge sowie in den Schulen hingewiesen.

Ein neuer Fall amerikanischer Lynchjustiz.

Aus den Süüstaaten wird ein neuer Fall ame­rikanischer Lynchjustiz gemeldet, der sich auf der Landstraße in der Nähe der Ortschaft White Bluff in Tennessee ereignet hat. Der 35jährige Neger Baxter Bell war hier unter der Beschuldi- guna, eine weiße Frau beleidigt und geschlagen zu haben, verhaftet und von zwei Polizisten in einen Kraftwagen gebracht worden. Die Polizisten wollten den Neger in das Gefängnis bringen. Jedoch wurde der Wagen mitten auf der Land­straße von einer Gruppe weißer Männer ange­halten und die Polizisten entwaffnet. Die Männer, die sich dem Kraftwagen entgegengestellt hatten, fuhren mit dem Neger in rasendem Tempo davon, hielten in der Nähe eines Gehölzes an und schoßen Baxter Bell über den Haufen. Die Leiche des Negers, von Kugeln förmlich durchlöchert, wurde dann in einen Graben geworfen.

Lebenslängliches Zuchthaus für einen Berufsverbrecher.

Das Hanseatische Sondergericht in Hamburg ver­urteilte den Gewohnheitsverbrecher Hans K ü - ft e r s aus Köln wegen Verbrechens gegen das Ge­setz zur Gewährleistung des Rechtsfriedens und wegen fortgesetzten versuchten und vollendeten schweren Diebstahls und Verstoßes gegen das Schußwaffengesetz zu lebenslänglichem Zuchthaus und dauerndem Ehrverlust. Weiter erkannte das Gericht gegen den Gewohnheitsver­brecher Theoder Müller aus Köln wegen ge­werbsmäßiger Hehlerei auf IOV2 Jahre Zucht­haus, 10 Jahre Ehrverlust und auf Sicherungsver­wahrung. Von den übrigen fünf Angeklagten dieses Prozesses wurden vier wegen Hehlerei zu Gefäng­nisstrafen bis zu drei Jahren verurteilt, während eiivr mangels Beweises freigesprochen wurde. Aus der Beweisaufnahme ergab sich von dem Hauptange­klagten Küsters das Bild eines typischen Berujs- verbrechers. Er hat in Hamburg, Berlin und Köln als Fassadenkletterer gearbeitet und bei 24 Ein­brüchen Schmucksachen und Pelzmäntel in einem Gesamtwert von nicht weniger als 130 000 Mark erbeutet. Die Schmucksachen wurden sofort von dem Mitangeklagten Theodor Müller, auch ein durch zahlreiche Vorstrafen gekennzeichneter Berufsver­brecher, zu Geld gemacht und hauptsächlich in Frank­furt a. M. Hanau und Gießen abaesetzt.

Zuchthaus für einen Brandstifter.

Das Wiesbadener Schwurgericht verurteilte in einer Verhandlung in Nastätten den aus Pohl im Unterlahnkreis gebürtigen Josef Erfurt wegen vorsätzlicher Brandstiftung in Tateinheit mit Versicherungsbetrug zu einem Jahr Zuchthaus und drei Jahren Ehrverlust. Im ver­gangenen Jahre wurde das Anwesen des Angeklag­ten durch ein Großfeuer völlig vernichtet; schon während der Löscharbeiten tauchte die Vermutung auf, daß vorsätzliche Brandstiftung die Ursache sei. Erfurt leuanete auch bei seinen Vernehmungen jede Schuld. Die Beweisaufnahme belastete ihn aber derart, daß für das Gericht kein Zweifel bestand, daß der Angeklagte der Täter gewesen war. Nur seinem Alter hat es der Angeklagte zu verdanken, daß er mit der Mindeststrafe davonkam.

Schreckenstaten

eines geistesgestörten Brandstifters in Neuyork.

Ein geistesgestörter Brand st ifter, der in den letzten Monaten im Neuyorker Stadtteil Hartem über 20 Brände angelegt hat, und nach dem die Neuyorker Polizei fieberhaft fahndet, fetzte in der letzten Nacht eine alte fünfstöckige Mietskaserne in dem Armenviertel auf der Neuyor­ker Ostseite in Brand. Der Brand überraschte die Hausbewohner zum größten Teil' im Schlaf. Es spielten sich furchtbare Schreckensszenen ab. Feuerwehrleute, die unter Lebensgefahr die Hausbewohner in Sicherheit zu bringen suchten, fanden eine Mutter mit ihren fünf Kindern im Alter von 8 und 14 Jahren als verkohlte Leichen in der Küche ihrer Wohnung auf. Der Vater der selben Familie, dem es gelungen war. aus dem Fenster zu springen, mußte von Polizisten zurück- gehalten werden, da er sich auf die Nachricht von dem Tode seiner Familie wieder in die Flammen stürzen wollte.

Die Aussichten des deutschen Wnahandels.

Der chinesische Markt ist seit Jahren außerordent­lich scharf umstritten. Hier muß die deutsche Ware mit den Erzeugnissen der drei großen Abwertungs­länder England. Japan und der Verein i g- t e n Staaten konkurrieren. Zu diesen Schwie­rigkeiten kommt noch hinzu, daß China empfindlich unter der Deflation leidet, die durch die amerikani­schen Silberaufkäufe hervorgerufen worden ist. Denn da China noch eine Silberwahrung hat, wird ihm dadurch, daß die Vereinigten Staaten alles erreichbare Silber an sich ziehen, die Grund­lage seiner Währung und sein wichtigstes Zahlungs­mittel entzogen. Zwar hat die chinesische Regierung zur Abwehr dieser Gefahr ein Ausfuhrverbot fjür Silber erlassen. Aber diese Maßnahme hat sich 1 angesichts der unsicheren politischen Zustände in China und der geringen Macht der Nankinger Re­gierung nicht als genügend wirksam erwiesen. Nur scheinbar wird durch die Deflation der Export euro­päischer Waren nach China begünstigt. In Wirk­lichkeit schwächt das Abfließen des Silbers aus China die Kaufkraft des Landes in fo hohem Maße, daß der chinesische Außenhandel ständig zu­rück g e h t. Die kürzlich veröffentlichte Außenhan­delsstatistik der chinesischen Zollbehörden für den Monat Juli zeigt mit erschreckender Deutlichkeit, wie schwere Einbußen der Außenhandel Chinas auf der Einfuhrseite erlitten hat. Denn die Einfuhr nach China ist hiernach im Monat Juli d. I. mit rund 64 Millionen Dollar um nicht weniger als 27 Mil­lionen geringer als im Vormonat und um 32 Mil­lionen Dollar geringer als im Mai 1935 gewesen. Dieses scharfe Äbsinken des chinesischen Imports er­streckt sich auf alle wichtigen Warengattungen, die in der chinesischen Einfuhrbilanz eine wichtige Rolle spielen, nämlich sowohl auf Getreide und Mehl als auch auf Oele und Fette, Seife, Kerzen usw., in we­sentlich geringerem Grade auch auf Metalle und Erze.

Wenn sich in Gegensatz zu dieser Gesamtentwick­lung des chinesischen Außenhandels die Ausfuhr deutscher Waren' nach China, die im Jahre 1934 stark zugenommen hatte, auch im Jahre 1935 verhältnismäßig gut behauptet hat, so ist das in erster Linie darauf zurückzuführen, daß Deutschland nach China vorwiegend nicht die­jenigen Waren exportiert, welche China in der Hauptsache aus den andern Importländern bezieht, sondern in erster Linie Qualitätserzeug­nisse deutscher Spezialindustrien, wie optische Instrumente, chemisch-pharmazeutische Er­zeugnisse usw. Außerdem hat sich Deutschland der schwierigen Lage der chinesischen Wirtschaft dadurch angepaßt, daß es vor allem das Kompensa­tionsgeschäft mit China pflegt. Dieses ent­spricht zur Zeit auch den besonderen Erfordernissen der deutschen Devisenlage am besten. Im China- Handel bedeutet es zugleich die Ausschaltung der chinesischen Währungsschwierigkeiten, die das China­geschäft lähmen. Deutschland bezieht im Austausch gegen seine Fertigwarenausfuhr aus China Häute, Holzöle für die Lackfabrikation, Oele für die Fett­erzeugung usw., also Waren, die in Deutschland nicht in genügenden Mengen vorhanden sind, und die man daher lieber im Austausch gegen andere Waren al s gegen knappe Devisen importiert.

Deutschland steht heute unter den Einfuhrländern Chinas an dritter Stelle nach den Vereinig­ten Staaten und Japan. Es hat im Monat Juli 1935 für rund acht Millionen Dollar Waren nach China ausgeführt. Das bedeutet zwar ebenfalls einen Rückgang um 2,4 Millionen Dollar, gegen­über dem Monat Juni. Aber dieser ist erheblich ge­ringer als der der amerikanischen und auch der japanischen Ausfuhr* nach China. Nur England konnte seinen Export nach China, der freilich vor­her einen starken Rückgang erfahren hatte, diesmal etwas erhöhen.

Wenn Deutschland hiernach seine Stellung im chi­nesischen Außenhandel trotz aller Hindernisse erfolg­reich gehalten hat, so ist das in erster Linie auf die umfangreiche Anwendung des Aushilfsmittels der Kompenfations- und Verrechnungsstelle zurückzu- führen.

Das geht daraus hervor, daß der deutsche China­handel auf den Gebieten, auf denen keine Kompen- fationsmöglichkeiten vorhanden sind, ebenfalls stark zurückgegangen ist. Die Ergebnisse des deutschen Austauschhandels mit China würden dagegen noch wesentlich günstiger gewesen sein, wenn nicht auch dieser durch die politischen Unruhen, die immer wieder in großen Teilen Chinas das Wirtschafts­leben erschütterten, empfindlich beeinträchtigt wor­den wäre. Von der weiteren politischen Entwick­lung in China wird es daher auch im wesentlichen abhängen, ob der deutsche Chinahandel in nächster Zeit noch weiter ausgebaut und gesteigert werden kann. Der besondere Wert dieses Andels für Deutschland liegt u. a. darin, daß er einen Aus­fuhrüberschuß zugunsten Deutsch­lands erbringt. Denn die chinesische Außen­handelsbilanz ist im ganzen stets passiv, wenn auch der Einfuhrüberschuß Chinas in letzter Zeit der Not gehorchend vermindert worden ist.

Es gibt heute leider nur wenige Länder, mit denen Deutschland eine aktive Handelsbilanz im Warenaustausch hat. Der Handel mit diesen Län­dern bedarf besonderer Pflege und Förderung. Die deutsche Handelspolitik wird daher zweifellos alle Möglichkeiten ausnützen, den Austausch von Waren mit China weiter auszudehnen. Sie darf dabei auf die Unterstützung der chinesischen Regierung rechnen. Denn eine Steigerung des deutsch-chine­sischen Handelsverkehrs entspricht durchaus den Be­dürfnissen der Wirtschaft beider Länder. Man darf deshalb hoffen, daß die Schwierigkeiten, die zurzeit das Chinageschäft stanz allgemein behindern und die chinesische Regierung zu einer Einschränkung der Gesamteinfuhr gezwungen haben, gerade im deutsch-chinesischen Austausch in steigendem Maße überwunden werden können. Diese Hoffnung grün­det sich darauf, daß das Kompensationsgeschäft ge­genwärtig das Fundament des deutsch-chinesischen Handels bildet, und daß dieses von der zu erwar­tenden weiteren Erhöhung der chinesischen Einfuhr­zölle nicht betroffen werden wirb. Aus diesem Grunde vor allem find die Aussichten des deutschen Chinahandels gegenwärtig günstiger als die der Konkurrenten Deutschlands, deren Hauptwaffe, die Währungsabwertung, auf dem chinesischen Markt an Schärfe erheblich verloren hat.

Neues für den Büchertisch.

Paul Oskar Höcker: Die reizendste Frau außer Johanna. Roman aus der Zeit Bismarcks. Geh. 2,50, Ganzleinen 3,80 Mark. 254 Seiten. Verlag Scherl, Berlin SW 68, 1935. (265.) Die Fürstin Catherine Orloff hat im Le­ben Bismarcks eine nicht unbedeutende Rolle ge­spielt. Zweimal kreuzt sich sein Schicksalsweg mit dem ihren; das erste Mal in Petersburg, wo er preußischer Gesandter ist; ein zweites Mal in Biar­ritz. Abgespannt und verbittert, der Politik und Quertreibereien müde, trifft Bismarck in dem fran­zösischen Seebad ein, wo er dem Ehepaar Orloff begegnet. Bismarck ist entzückt von der Fürstin; anmutig, frisch und natürlich, wie sie ist, zieht sie ihn sofort in ihren Bann, lieber drei Wochen ver­bringt er mit den beiden, mit jeder Stunde gei­zend.Sie würde Dir ebenso gefallen" schreibt er an seine Frau Johanna. Die Politik ist vergessen, selbst Zeitungen rührt er nicht mehr an. Mit elf Tagen Verspätung, verjüngt und glücklich, kehrt der preußische Gesandte nach Paris zurück einen

Monat später ist er in Berlin Ministerpräsident. Merkwürdig wie diese Begegnung ist das Leben her schönen Frau, die die innere Stärke hat, ein schweres Schicksal zu tragen und sich selbst zu über­winden, Menschen und Dinge zu meistern, glücklich und traurig zu machen.

Prof. Dr. Ernst R Huber:W e f e n und Inhalt der politischen Verfas- s u n g". Heft 16 der SchriftenreiheDer deutsche Staat der Gegenwart" Herausgeber Professor Dr. Carl Schmidt. Preis kart 3 Mark. Hanseatische Ver­lagsanstalt, Hamburg. (291) Huber entwickelt zuerst den Verfassungsbegriff des 19. Jahrhunderts und zeigt dabei, daß die liberale Zeit den Staat als eine abstrakte gedankliche Kategorie zu verstehen suchte. Die Ueberroinbung der Verfassungsfvrm durch die Verfassungswirklichkeit verdanken wir der Re­volution von 1933. Bis dahin war die Verfassung Ausdruck eines Kompromisses zwischen Obrigkeit und Volk; im Führerstaat ist sie nunmehr Nieder­schlag des völkischen Gemeinschaftswillens. Die Zu­

stimmung, die das Volk her durch den Führer ge- chaffenen Ordnung gibt, ist Ausdruck der Gefolg« chaft und des Bekennens.

Oberleutnant Fritz Schnell: Volk und Wehrmacht, Verlag Robert Noske, Borna bei Leipzig, Preis kart. 1,20 Mark. (416.) Rundfunkvorträge und Zeitungsaufsätze eines jun­gen deutschen Offiziers sind hier in einem Büchlein zusammengestellt, das von echt soldatischem Emp­finden zeugt und die enge Verbundenheit von Na­tionalsozialismus und Wehrmacht vor Augen führt. Für die deutsche Jugend, der der Tag ihres (Ein­tritts in unser neuerstandenes Heer ein Tag freu­digen Stolzes sein wird, ist dieses Büchlein wie geschaffen.

Reinhold Gad 0 w : Gelb oder Weiß am Stillen Ozean? Gerhard Stalling Ver­lag, Oldenburg i. O./Berlin. Preis steif kartoniert RM. 1,00 277) Im Vergleich zu den inner­europäischen Spannungen, ja selbst neben der stär­keren Erschütterung des Friedens durch den italieni­schen Feldzug gegen Abessinien, hat der Kampf, der sich am S t i l l e n Ozean vorbereitet, wahrhaft planetarischen Charakter. Dort, wo die Welt der Weißen seit Jahrhunderten einen Gürtel der Herr­schaft um die der Farbigen gelegt hat, steht ein mächtiges Volk, mächtig zu Lande und zur S-s, im Begriff, den Zwang zu brechen, den Weißen zu Derbrängen, an feine Stelle als Herrscher," Erzeu­ger unb Hänbler zu treten. Dieser Kampf entlei­bet sich zur See, wo bie weiße (Eroberung begann, unb bie Wiberstanbskräfte ber Weißen Mächte, ge­führt burch bie USA., fangen an, sich in einer Richtung zu sammeln. Was von biefem riesigen Schicksalskampf ber Flotten unb Rassen zu erwarten ist, wie seine Bebingungen find im weiten Pazifik, wie sich alle anberen Interessenten ber beteiligten Großmächte ihm unterzuorbnen beginnen, welchen Anteil Deutschland an ihm zu nehmen hat, bas wird in der flüssigen Darstellung des Konteradmirals Gadow, den unsere Leser aus zahlreichen marine­politischen Aufsätzen im Gießener Anzeiger als zu­verlässigen Führer durch alle komplizierten Fragen der Weltpolitik kennen, ungemein fellelnd unb auf­schlußreich auseinandergesetzt. Sorgfältig zusammen- getragenes Zahlenmaterial unb eine gute Karte tragen wesentlich zum Verstänbnis bes Gesagten bei.

In ber BilberfolgeDas Jahr der Pflanze" sind als Band III unb IV im Verlag ber Garten» chönheit, Berlin-Westend/Bern, erschienen:Freu- b i g e s Reifen" unbBlumen am Fenster". Je 88 Seiten. Preis 1,75 Mark für jeden Band. (389/390) Die beiden gut ausgestatteten Bänd­chen bringen nach einer kurzen Einführung eine Fülle ausgezeichnet roiebergegebenen Bilbmaterials, bas jebem Blumen- unb Gartenfreunde eine un­erschöpfliche Quelle ber Freude unb bes Genusses fein muß. Auch wer sich Blumen nur als Zimmer­schmuck halten will ober kann, wirb hier eine Menge bankbar begrüßter Anregungen finden.

Wetterbericht

des Reichsweiterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Die vom Atlantik ausgehende Störungstätigkeit gewinnt in Deutschland langsam ostwärts Raum. Während die mit dem östlichen Hochdruckgebiet zu­sammenhängende Aufheiterungszone am Montag noch bis zur Weser reichte, beschränkt sie sich heute bereits auf die Gebiete östlich ber Elbe, in benen es bereits zu verbreiteten Strahlungsfrösten gekom­men ist. Bei uns sinb bagegen in ber Nacht zum Dienstag Regenfälle eingetreten, auch muß mit ber Fortbauer ber unbeftänbigen unb zeitweise reg­nerischen Witterung gerechnet werben.

Aussichten für Mittwoch: Vielfach bun- ftig, sonst wolkig bis beberft, zeitweise auch regne­risch, bei Winben aus Süd bis West mild.

Lufttemperaturen am 4. November: mittags 8,1 Grab Celsius, abenbs 5,9 Grab; am 5. November: morgens 6,7 Grad. Maximum 8,6 Grab, Minimum 4,7 Grab. x

HauptschriftleitLr: Dr. Friebrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friebrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für ben übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für ben Inhalt ber An­zeigen: Theobor Kümmel. D. 21. X. 35: 10 000. Druck unb Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- unb Stein- brucferei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

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Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Danksagung

Für die uns beim Heimgang unserer lieben Ent­schlafenen in so reichem Mabe erwiesene Teilnahme sagen wir herzlichen Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen;

Georg Pfaff.

Gieben (Dammstr. 30), den 5. November 1935.

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