einer Vorstadt und zwei Bankgebäude in die Luft gesprengt. Der letzte Anschlag galt vermutlich dem Gebäude der „Wisconsin News", die auf die (Ergreifung der Bombenwerfer 5000 Dollar Belohnung ausgesetzt hatte. In der Hearst-Presse wird erneut auf die zunehmende kommunistische Propaganda in der Postoerwaltung und der Erwerbslosenfürsorge sowie in den Schulen hingewiesen.
Ein neuer Fall amerikanischer Lynchjustiz.
Aus den Süüstaaten wird ein neuer Fall amerikanischer Lynchjustiz gemeldet, der sich auf der Landstraße in der Nähe der Ortschaft White Bluff in Tennessee ereignet hat. Der 35jährige Neger Baxter Bell war hier unter der Beschuldi- guna, eine weiße Frau beleidigt und geschlagen zu haben, verhaftet und von zwei Polizisten in einen Kraftwagen gebracht worden. Die Polizisten wollten den Neger in das Gefängnis bringen. Jedoch wurde der Wagen mitten auf der Landstraße von einer Gruppe weißer Männer angehalten und die Polizisten entwaffnet. Die Männer, die sich dem Kraftwagen entgegengestellt hatten, fuhren mit dem Neger in rasendem Tempo davon, hielten in der Nähe eines Gehölzes an und schoßen Baxter Bell über den Haufen. Die Leiche des Negers, von Kugeln förmlich durchlöchert, wurde dann in einen Graben geworfen.
Lebenslängliches Zuchthaus für einen Berufsverbrecher.
Das Hanseatische Sondergericht in Hamburg verurteilte den Gewohnheitsverbrecher Hans K ü - ft e r s aus Köln wegen Verbrechens gegen das Gesetz zur Gewährleistung des Rechtsfriedens und wegen fortgesetzten versuchten und vollendeten schweren Diebstahls und Verstoßes gegen das Schußwaffengesetz zu lebenslänglichem Zuchthaus und dauerndem Ehrverlust. Weiter erkannte das Gericht gegen den Gewohnheitsverbrecher Theoder Müller aus Köln wegen gewerbsmäßiger Hehlerei auf IOV2 Jahre Zuchthaus, 10 Jahre Ehrverlust und auf Sicherungsverwahrung. Von den übrigen fünf Angeklagten dieses Prozesses wurden vier wegen Hehlerei zu Gefängnisstrafen bis zu drei Jahren verurteilt, während eiivr mangels Beweises freigesprochen wurde. Aus der Beweisaufnahme ergab sich von dem Hauptangeklagten Küsters das Bild eines typischen Berujs- verbrechers. Er hat in Hamburg, Berlin und Köln als Fassadenkletterer gearbeitet und bei 24 Einbrüchen Schmucksachen und Pelzmäntel in einem Gesamtwert von nicht weniger als 130 000 Mark erbeutet. Die Schmucksachen wurden sofort von dem Mitangeklagten Theodor Müller, auch ein durch zahlreiche Vorstrafen gekennzeichneter Berufsverbrecher, zu Geld gemacht und hauptsächlich in Frankfurt a. M. Hanau und Gießen abaesetzt.
Zuchthaus für einen Brandstifter.
Das Wiesbadener Schwurgericht verurteilte in einer Verhandlung in Nastätten den aus Pohl im Unterlahnkreis gebürtigen Josef Erfurt wegen vorsätzlicher Brandstiftung in Tateinheit mit Versicherungsbetrug zu einem Jahr Zuchthaus und drei Jahren Ehrverlust. Im vergangenen Jahre wurde das Anwesen des Angeklagten durch ein Großfeuer völlig vernichtet; schon während der Löscharbeiten tauchte die Vermutung auf, daß vorsätzliche Brandstiftung die Ursache sei. Erfurt leuanete auch bei seinen Vernehmungen jede Schuld. Die Beweisaufnahme belastete ihn aber derart, daß für das Gericht kein Zweifel bestand, daß der Angeklagte der Täter gewesen war. Nur seinem Alter hat es der Angeklagte zu verdanken, daß er mit der Mindeststrafe davonkam.
Schreckenstaten
eines geistesgestörten Brandstifters in Neuyork.
Ein geistesgestörter Brand st ifter, der in den letzten Monaten im Neuyorker Stadtteil Hartem über 20 Brände angelegt hat, und nach dem die Neuyorker Polizei fieberhaft fahndet, fetzte in der letzten Nacht eine alte fünfstöckige Mietskaserne in dem Armenviertel auf der Neuyorker Ostseite in Brand. Der Brand überraschte die Hausbewohner zum größten Teil' im Schlaf. Es spielten sich furchtbare Schreckensszenen ab. Feuerwehrleute, die unter Lebensgefahr die Hausbewohner in Sicherheit zu bringen suchten, fanden eine Mutter mit ihren fünf Kindern im Alter von 8 und 14 Jahren als verkohlte Leichen in der Küche ihrer Wohnung auf. Der Vater der selben Familie, dem es gelungen war. aus dem Fenster zu springen, mußte von Polizisten zurück- gehalten werden, da er sich auf die Nachricht von dem Tode seiner Familie wieder in die Flammen stürzen wollte.
Die Aussichten des deutschen Wnahandels.
Der chinesische Markt ist seit Jahren außerordentlich scharf umstritten. Hier muß die deutsche Ware mit den Erzeugnissen der drei großen Abwertungsländer England. Japan und der Verein i g- t e n Staaten konkurrieren. Zu diesen Schwierigkeiten kommt noch hinzu, daß China empfindlich unter der Deflation leidet, die durch die amerikanischen Silberaufkäufe hervorgerufen worden ist. Denn da China noch eine Silberwahrung hat, wird ihm dadurch, daß die Vereinigten Staaten alles erreichbare Silber an sich ziehen, die Grundlage seiner Währung und sein wichtigstes Zahlungsmittel entzogen. Zwar hat die chinesische Regierung zur Abwehr dieser Gefahr ein Ausfuhrverbot fjür Silber erlassen. Aber diese Maßnahme hat sich 1 angesichts der unsicheren politischen Zustände in China und der geringen Macht der Nankinger Regierung nicht als genügend wirksam erwiesen. Nur scheinbar wird durch die Deflation der Export europäischer Waren nach China begünstigt. In Wirklichkeit schwächt das Abfließen des Silbers aus China die Kaufkraft des Landes in fo hohem Maße, daß der chinesische Außenhandel ständig zurück g e h t. Die kürzlich veröffentlichte Außenhandelsstatistik der chinesischen Zollbehörden für den Monat Juli zeigt mit erschreckender Deutlichkeit, wie schwere Einbußen der Außenhandel Chinas auf der Einfuhrseite erlitten hat. Denn die Einfuhr nach China ist hiernach im Monat Juli d. I. mit rund 64 Millionen Dollar um nicht weniger als 27 Millionen geringer als im Vormonat und um 32 Millionen Dollar geringer als im Mai 1935 gewesen. Dieses scharfe Äbsinken des chinesischen Imports erstreckt sich auf alle wichtigen Warengattungen, die in der chinesischen Einfuhrbilanz eine wichtige Rolle spielen, nämlich sowohl auf Getreide und Mehl als auch auf Oele und Fette, Seife, Kerzen usw., in wesentlich geringerem Grade auch auf Metalle und Erze.
Wenn sich in Gegensatz zu dieser Gesamtentwicklung des chinesischen Außenhandels die Ausfuhr deutscher Waren' nach China, die im Jahre 1934 stark zugenommen hatte, auch im Jahre 1935 verhältnismäßig gut behauptet hat, so ist das in erster Linie darauf zurückzuführen, daß Deutschland nach China vorwiegend nicht diejenigen Waren exportiert, welche China in der Hauptsache aus den andern Importländern bezieht, sondern in erster Linie Qualitätserzeugnisse deutscher Spezialindustrien, wie optische Instrumente, chemisch-pharmazeutische Erzeugnisse usw. Außerdem hat sich Deutschland der schwierigen Lage der chinesischen Wirtschaft dadurch angepaßt, daß es vor allem das Kompensationsgeschäft mit China pflegt. Dieses entspricht zur Zeit auch den besonderen Erfordernissen der deutschen Devisenlage am besten. Im China- Handel bedeutet es zugleich die Ausschaltung der chinesischen Währungsschwierigkeiten, die das Chinageschäft lähmen. Deutschland bezieht im Austausch gegen seine Fertigwarenausfuhr aus China Häute, Holzöle für die Lackfabrikation, Oele für die Fetterzeugung usw., also Waren, die in Deutschland nicht in genügenden Mengen vorhanden sind, und die man daher lieber im Austausch gegen andere Waren al s gegen knappe Devisen importiert.
Deutschland steht heute unter den Einfuhrländern Chinas an dritter Stelle nach den Vereinigten Staaten und Japan. Es hat im Monat Juli 1935 für rund acht Millionen Dollar Waren nach China ausgeführt. Das bedeutet zwar ebenfalls einen Rückgang um 2,4 Millionen Dollar, gegenüber dem Monat Juni. Aber dieser ist erheblich geringer als der der amerikanischen und auch der japanischen Ausfuhr* nach China. Nur England konnte seinen Export nach China, der freilich vorher einen starken Rückgang erfahren hatte, diesmal etwas erhöhen.
Wenn Deutschland hiernach seine Stellung im chinesischen Außenhandel trotz aller Hindernisse erfolgreich gehalten hat, so ist das in erster Linie auf die umfangreiche Anwendung des Aushilfsmittels der Kompenfations- und Verrechnungsstelle zurückzu- führen.
Das geht daraus hervor, daß der deutsche Chinahandel auf den Gebieten, auf denen keine Kompen- fationsmöglichkeiten vorhanden sind, ebenfalls stark zurückgegangen ist. Die Ergebnisse des deutschen Austauschhandels mit China würden dagegen noch wesentlich günstiger gewesen sein, wenn nicht auch dieser durch die politischen Unruhen, die immer wieder in großen Teilen Chinas das Wirtschaftsleben erschütterten, empfindlich beeinträchtigt worden wäre. Von der weiteren politischen Entwicklung in China wird es daher auch im wesentlichen abhängen, ob der deutsche Chinahandel in nächster Zeit noch weiter ausgebaut und gesteigert werden kann. Der besondere Wert dieses Andels für Deutschland liegt u. a. darin, daß er einen Ausfuhrüberschuß zugunsten Deutschlands erbringt. Denn die chinesische Außenhandelsbilanz ist im ganzen stets passiv, wenn auch der Einfuhrüberschuß Chinas in letzter Zeit der Not gehorchend vermindert worden ist.
Es gibt heute leider nur wenige Länder, mit denen Deutschland eine aktive Handelsbilanz im Warenaustausch hat. Der Handel mit diesen Ländern bedarf besonderer Pflege und Förderung. Die deutsche Handelspolitik wird daher zweifellos alle Möglichkeiten ausnützen, den Austausch von Waren mit China weiter auszudehnen. Sie darf dabei auf die Unterstützung der chinesischen Regierung rechnen. Denn eine Steigerung des deutsch-chinesischen Handelsverkehrs entspricht durchaus den Bedürfnissen der Wirtschaft beider Länder. Man darf deshalb hoffen, daß die Schwierigkeiten, die zurzeit das Chinageschäft stanz allgemein behindern und die chinesische Regierung zu einer Einschränkung der Gesamteinfuhr gezwungen haben, gerade im deutsch-chinesischen Austausch in steigendem Maße überwunden werden können. Diese Hoffnung gründet sich darauf, daß das Kompensationsgeschäft gegenwärtig das Fundament des deutsch-chinesischen Handels bildet, und daß dieses von der zu erwartenden weiteren Erhöhung der chinesischen Einfuhrzölle nicht betroffen werden wirb. Aus diesem Grunde vor allem find die Aussichten des deutschen Chinahandels gegenwärtig günstiger als die der Konkurrenten Deutschlands, deren Hauptwaffe, die Währungsabwertung, auf dem chinesischen Markt an Schärfe erheblich verloren hat.
Neues für den Büchertisch.
— Paul Oskar Höcker: Die reizendste Frau — außer Johanna. Roman aus der Zeit Bismarcks. Geh. 2,50, Ganzleinen 3,80 Mark. 254 Seiten. Verlag Scherl, Berlin SW 68, 1935. — (265.) — Die Fürstin Catherine Orloff hat im Leben Bismarcks eine nicht unbedeutende Rolle gespielt. Zweimal kreuzt sich sein Schicksalsweg mit dem ihren; das erste Mal in Petersburg, wo er preußischer Gesandter ist; ein zweites Mal in Biarritz. Abgespannt und verbittert, der Politik und Quertreibereien müde, trifft Bismarck in dem französischen Seebad ein, wo er dem Ehepaar Orloff begegnet. Bismarck ist entzückt von der Fürstin; anmutig, frisch und natürlich, wie sie ist, zieht sie ihn sofort in ihren Bann, lieber drei Wochen verbringt er mit den beiden, mit jeder Stunde geizend. „Sie würde Dir ebenso gefallen" schreibt er an seine Frau Johanna. Die Politik ist vergessen, selbst Zeitungen rührt er nicht mehr an. Mit elf Tagen Verspätung, verjüngt und glücklich, kehrt der preußische Gesandte nach Paris zurück — einen
Monat später ist er in Berlin Ministerpräsident. Merkwürdig wie diese Begegnung ist das Leben her schönen Frau, die die innere Stärke hat, ein schweres Schicksal zu tragen und sich selbst zu überwinden, Menschen und Dinge zu meistern, glücklich und traurig zu machen.
— Prof. Dr. Ernst R Huber: „W e f e n und Inhalt der politischen Verfas- s u n g". Heft 16 der Schriftenreihe „Der deutsche Staat der Gegenwart" Herausgeber Professor Dr. Carl Schmidt. Preis kart 3 Mark. Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg. — (291) — Huber entwickelt zuerst den Verfassungsbegriff des 19. Jahrhunderts und zeigt dabei, daß die liberale Zeit den Staat als eine abstrakte gedankliche Kategorie zu verstehen suchte. Die Ueberroinbung der Verfassungsfvrm durch die Verfassungswirklichkeit verdanken wir der Revolution von 1933. Bis dahin war die Verfassung Ausdruck eines Kompromisses zwischen Obrigkeit und Volk; im Führerstaat ist sie nunmehr Niederschlag des völkischen Gemeinschaftswillens. Die Zu
stimmung, die das Volk her durch den Führer ge- chaffenen Ordnung gibt, ist Ausdruck der Gefolg« chaft und des Bekennens.
— Oberleutnant Fritz Schnell: Volk und Wehrmacht, Verlag Robert Noske, Borna bei Leipzig, Preis kart. 1,20 Mark. — (416.) — Rundfunkvorträge und Zeitungsaufsätze eines jungen deutschen Offiziers sind hier in einem Büchlein zusammengestellt, das von echt soldatischem Empfinden zeugt und die enge Verbundenheit von Nationalsozialismus und Wehrmacht vor Augen führt. Für die deutsche Jugend, der der Tag ihres (Eintritts in unser neuerstandenes Heer ein Tag freudigen Stolzes sein wird, ist dieses Büchlein wie geschaffen.
— Reinhold Gad 0 w : Gelb oder Weiß am Stillen Ozean? Gerhard Stalling Verlag, Oldenburg i. O./Berlin. Preis steif kartoniert RM. 1,00 — 277) — Im Vergleich zu den innereuropäischen Spannungen, ja selbst neben der stärkeren Erschütterung des Friedens durch den italienischen Feldzug gegen Abessinien, hat der Kampf, der sich am S t i l l e n Ozean vorbereitet, wahrhaft planetarischen Charakter. Dort, wo die Welt der Weißen seit Jahrhunderten einen Gürtel der Herrschaft um die der Farbigen gelegt hat, steht ein mächtiges Volk, mächtig zu Lande und zur S-s, im Begriff, den Zwang zu brechen, den Weißen zu Derbrängen, an feine Stelle als Herrscher," Erzeuger unb Hänbler zu treten. Dieser Kampf entleibet sich zur See, wo bie weiße (Eroberung begann, unb bie Wiberstanbskräfte ber Weißen Mächte, geführt burch bie USA., fangen an, sich in einer Richtung zu sammeln. Was von biefem riesigen Schicksalskampf ber Flotten unb Rassen zu erwarten ist, wie seine Bebingungen find im weiten Pazifik, wie sich alle anberen Interessenten ber beteiligten Großmächte ihm unterzuorbnen beginnen, welchen Anteil Deutschland an ihm zu nehmen hat, bas wird in der flüssigen Darstellung des Konteradmirals Gadow, den unsere Leser aus zahlreichen marinepolitischen Aufsätzen im Gießener Anzeiger als zuverlässigen Führer durch alle komplizierten Fragen der Weltpolitik kennen, ungemein fellelnd unb aufschlußreich auseinandergesetzt. Sorgfältig zusammen- getragenes Zahlenmaterial unb eine gute Karte tragen wesentlich zum Verstänbnis bes Gesagten bei.
— In ber Bilberfolge „Das Jahr der Pflanze" sind als Band III unb IV im Verlag ber Garten» chönheit, Berlin-Westend/Bern, erschienen: „Freu- b i g e s Reifen" unb „Blumen am Fenster". Je 88 Seiten. Preis 1,75 Mark für jeden Band. — (389/390) — Die beiden gut ausgestatteten Bändchen bringen nach einer kurzen Einführung eine Fülle ausgezeichnet roiebergegebenen Bilbmaterials, bas jebem Blumen- unb Gartenfreunde eine unerschöpfliche Quelle ber Freude unb bes Genusses fein muß. Auch wer sich Blumen nur als Zimmerschmuck halten will ober kann, wirb hier eine Menge bankbar begrüßter Anregungen finden.
Wetterbericht
des Reichsweiterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.
Die vom Atlantik ausgehende Störungstätigkeit gewinnt in Deutschland langsam ostwärts Raum. Während die mit dem östlichen Hochdruckgebiet zusammenhängende Aufheiterungszone am Montag noch bis zur Weser reichte, beschränkt sie sich heute bereits auf die Gebiete östlich ber Elbe, in benen es bereits zu verbreiteten Strahlungsfrösten gekommen ist. Bei uns sinb bagegen in ber Nacht zum Dienstag Regenfälle eingetreten, auch muß mit ber Fortbauer ber unbeftänbigen unb zeitweise regnerischen Witterung gerechnet werben.
Aussichten für Mittwoch: Vielfach bun- ftig, sonst wolkig bis beberft, zeitweise auch regnerisch, bei Winben aus Süd bis West mild.
Lufttemperaturen am 4. November: mittags 8,1 Grab Celsius, abenbs 5,9 Grab; am 5. November: morgens 6,7 Grad. Maximum 8,6 Grab, Minimum 4,7 Grab. x
HauptschriftleitLr: Dr. Friebrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friebrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für ben übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für ben Inhalt ber Anzeigen: Theobor Kümmel. D. 21. X. 35: 10 000. Druck unb Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- unb Stein- brucferei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.
Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit ber Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. unb Samstags 15 Pf^ mit ber Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.
Danksagung
Für die uns beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen in so reichem Mabe erwiesene Teilnahme sagen wir herzlichen Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen;
Georg Pfaff.
Gieben (Dammstr. 30), den 5. November 1935.
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