Ausgabe 
5.10.1935
 
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SS- an die Front!

Adolf Hiller.

Achtung Bückebergfahrer!

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Der Führer des SS.-Abschnittes XI: Hildebrandt, SS.-Brigadeführer.

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Alle Schwankungen sind am Ende zu ertragen, alle Schicksalsschläge zu über­winden, wenn ein gesundes Bauern­tum vorhanden ist.

* Gießen, 5. Oft. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,50 bis 1,55 Mark, Landbutter 1,42 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Kche, das Stück 4 bis 10, Eier (holländische Kühlhaus) 11, (inländische) Handelsklasse B 12, C 11, ungezeichnete 10 bis 11, Wirsing, das Pfund 6 bis 10 Pf., der Zentner 5 Mark, Weißkraut, das

** Aufgehobene Straßensperre. Die Sperre der Ortsdurchfahrt Ober-Widders- Heim, die wegen Straßenbauarbeiten verfügt war, ist wieder aufgehoben worden.

** Straßensperrung. Die Provinzialstraße Eichelhain Lanzenhain ist wegen Ausführung von Brückenbauarbeiten vom 7. Oktober ab für jeg­lichen Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Engelrod Bahnhof Rixfeld Herbstein.

** Schulpersonalien. Ernannt wurden: Der Schulamtsanwärter Heinrich Langohr aus

wegen Verkleinerung billig zu ver­kaufen.Adressenangabe von Privat erbet.u.5733V an denGieß.Anzeig.

Seit Tagen rollt die Propaganda der HI. durchs Land. HI. marschiert. HI. arbeitet. h 3. wirbt l

Die völlige Einigung der deutschen Jugend soll und wird Wirklichkeit werden. Schon haben sich Taufende in unsere Reihen eingegliedert.

Wit täglich gesteigerter Anspannung aller Kräfte geht es dem Tage zu. der die Krönung dieser Arbeit sein soll:

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Der Führer des SS.-Abschnittes XI an die HZ.

.LJ.I

Jeder Angehörige der Schutzstaffel grüßt von Herzen Eure Aktion

,H3. an die JrontF.

Um so mehr, da in Euren Reihen der Nachwuchs für das .Schwarze Korps' marschiert.

Nur eine starke und gesunde Hitler-Jugend kann unferm Volk die Männer geben, die es in Zukunft braucht!"

z ü g e bekannt:

1. Sonderzug Ba 97/597 (kommt von Kaiserslautern)

L

sie müssen wir schon jetzt sorgen, um sie vor dem Schlimmsten zu bewahren. Diele von ihnen sind Höhlenbrüter. Diese können wir in der harten Win­terszeit vorteilhaft dadurch unterstützen, daß wir schon jetzt Nisthöhlen anschaffen und aushangen. Denn diese Nisthöhlen werden von den Vögeln nicht nur als Brutplätze, sondern auch als Schlafstellen angenommen. Aber achtet darauf, daß die Nist­höhlen nicht zu sehr von dem Laubwerk der Bäume verdeckt werden! hängt sie so auf, daß das Flug­loch nach Südosten gerichtet und die Fluglochseite etwas übergeneigt ist, damit kein Regen in die höhlen eindringen kann.

Plätze, die zu Anlagen von Vogelschutzgehölzen bestimmt sind, arbeitet man besten jetzt schon grob­schollig um, damit die Erde im Winter gut durch­frieren kann. Auch Futterglocken, Futterhäuschen, Futtersteine und andere geeignete Futtergeräte kann man jetzt schon anfertigen oder ankaufen, denn schnell rückt die Zeit heran, die unserer Vogel­welt Not und Tod bringt. C.W.

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Flur. Aber wir wissen.-d.ch^ ja ^ne ^ayi | ^und 8 bis 10 Pf., der Zentner 6 Mark, Gelbe schule zu Weickartshain, Kreis Gießen; ber Schul-

Rüben, das Pfund 7 bis 10 Pf., Rote Rüben 8 bis 10, Spinat 15 bis 20, Römischkohl 6 bis 10, Bohnen (grün) 20 bis 30, (gelb) 20 bis 30, Unter­kohlrabi 5 bis 8, Erbsen 30 bis 35, Feldsalat 90 Pf. bis 1 Mark, Tomaten 10 bis 15 Pf., Zwiebeln 10, Meerrettich 35 bis 80, Schwarzwurzeln 25, Kürbis 5 bis 6, Pilze 30 bis 45, Kartoffeln 4 Pf., der Zentner 3,20 bis 3,40 Mark, Aepfel 14 bis 18 Mark, Frühäpfel, das Pfund 10 bis 20 Pf., Fall­äpfel 5 bis 6, Pfirsiche (italienische) 50 bis 55, Brombeeren 40 bis 50, Birnen 10 bis 20, Zwetschen 12 bis 15, Nüsse 35 bis 40, junge Hähne 80 bis 90, Suppenhühner 70, Enten 90, Tauben, das Stück 50 bis 60, Blumenkohl 10 bis 50, Salat 5 bis 12, Salatgurken 5 bis 20, Einmachgurken 1 bis 3, Endivien 5 bis 10, Oberkohlrabi 5 bis 10, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 40, Rettich 5 bis 10, Radieschen, das Bündel 8 bis 10 Pf.

Die Sonderzugkarten dürfen nur für den Zug benutzt werden, dessen Zugnummer auf der Fahr­karte aufgedruckt ist.

Außerdem wird nochmals darauf hingewiesen, daß alle Teilnehmer ausnahmslos demjenigen Wagen zusteigen müssen, dessen Nummer auf der Rückseite jeder Fahrkarte aufgedruckt ist.

Für die Teilnehmer an der Feier auf dem Bücke­berg werden Privat- und Massenquartiere in aus­reichender Anzahl und Güte bereitgehalten. Es emp- fieht sich jedoch, nach Möglichkeit eine wollene Decke für die Uebernachtung mitzunehmen.

Für ausreichende Verpflegung sowohl in den Quartieren als auch auf dem Platz ist Sorge ge­tragen, jedoch sollen die Teilnehmer Verpflegung für einen halben Tag selbst mitbringen. Der Hilfszug Bayern wird ein schmackhaftes und billiges Essen bereithalten. Außerdem werden die Geschäfte in der Umgegend des Bückebergs am Sonntag geöffnet sein. Zudem sind bei den Ankunftsbahnhöfen und den Quartieren große Verpflegungs-, Wirtschafts­und Dergnügungszelte errichtet. Es wird alles ge­tan, um den Volksgenossen, die zum Bückeberg kom­men, ihre Anwesenheit und Wartezeit so angenehm wie möglich zu gestalten.

Nachstehend geben wir noch einmal die Fahr- pläne mit Fahrpreisen der aus der Landes- bauernschaft Hessen-Nassau fahrenden

Deine Beklemmungen De pressionen und der hohe Blutdruck lind nur dieJol □en Deiner Überarbeitung. Machs wie idil Bestrahle Dich mit der .Höhensonne _ Original Hanau. - das beruhigt." erfrisdat. belebt und bald bist Du wieder ein ganzer Kerl.

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Der zechte Tierfreund ist nie ohne Pflichten. Er kann nicht unachtsam an dem stillen Leid der Kreatur vorübergehen. Vieles sieht er, was andere nicht merken, er sucht zu helfen, wo andere noch an keine Not denken. So läßt er sich auch nicht durch die schönen warmen Herbsttage verleiten, die Gefahren, die der bevorstehende Winter für unsere Tierwelt bedeutet, zu vergessen. Schon jetzt sorgt der Tierfreund dafür, daß die ihm anvertrauten Tiere im Winter keine Not zu leiden haben. Er sucht schon jetzt einen geeigneten Platz aus, um die Hundehütte geschützt vor Wind und Regen aufzu­stellen und hängt eine Decke oder einen Sack vor den Hütteneingang. Er sorat dafür, daß seine Stall- tiere vor Kälte und Zugluft geschützt sind.

Besonders für unsere gefiederten Freunde müssen wir vorsorgen. Wohl ist schon ein großer Teil von ihnen nach den warmen Südländern entschwunden, und still und stiller ist es geworden in Wald und

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ht Betracht: 1. ehemalige Angehörige des FAD., wenn sie ihm mindestens sechs Monate mit guter Führung angehört haben; diese Bewerber können bei Eignung als Dormann ober Obervormann ein- gestellt werden und müssen sich auf mindestens sechs Monate verpflichten; 2. solche Bewerber, die noch nicht im Arbeitsdienst waren. Sie müssen sich auf mindestens zwölf Monate verpflichten und werden nach sechs Monaten bei Eignung zum Dormann befördert.

Oer Blumenschmuck-Wettbewerb 1935

Am vergangenen Donnerstag fand in der Alten Bürgermeisterei die Verteilung der Preise statt, die der hiesige Verkehrsverein für die besten Leistunaen im Blumenschmuckwettbewerb ausgesetzt hatte. $ur Ausgabe gelangten 22 erste, 39 zweite und 17 dritte Preise, bestehend aus Zimmerpflanzen, wie Palmen, Gummibäumen, Wachsblumen, Kakteen, Alpenveil­chen, Primeln, Begonien und anderen Blatt- und Blütenpflanzen. Außerdem aus Büchern über Gar­ten- und Zimmerkultur, Theaterkarten und anderen durchweg wertvollen Gegenständen. Man sah nur freudige Gesichter und Genugtuung über anerkannte Leistungen.

Für das nächste Jahr ist eine erhöhte Werbetätig­keit vorgesehen. Die Preisverteilung soll alsdann im Rahmen einer größeren Veranstaltung gemein­nütziger Art im Zusammenwirken mit dem Obst­und Gartenbauverein besonders feierlich ausgestal­tet werden. Um die Teilnahme allgemeiner werden zu lassen, ist ferner vorgesehen, die verbilligte Ab­gabe von Fensterkästen, ohne die es einmal nicht möglich ist, ein üppiges Wachstum bis zum Herbst zu unterhalten. Ferner soll erstklassige, nahrhafte Blumenerde für die Bewerber unentgeltlich verab­folgt werden. Auch auf die Blumenpflege durch die Schulkinder wird man wieder zurückkommen müs­sen, um das im deutschen Volke vorhanden Schön­heitsgefühl und Verständnis für Blumen und Pflan­zen, für verschöntes Heim und Heimat neu zu wecken und zu beleben. Auch in dieser Hinsicht ist die Jugend die Trägerin wertvollen Volksgutes, das wir nickt verkümmern lassen sollen.

Zu dem diesjährigen Ergebnis ist noch einiges nachzutragen. Sehr viele Bürger unserer Stadt hat­ten, ohne sich zum Wettbewerb gemeldet zu haben, ihre Wohnungen oder Geschäftshäuser reichlich und geschmackvoll geschmückt. Wir erinnern in diesem Zusammenhangs nur an den großen Balkon über den Räumen der Stadtpost, an das Haus Kreuz- platz 15 (Horn), an das Haus hitlerwall 12 (h. W. Rinn), den Vorgarten hitlerwall 23 (Schaffftedt), die Kaserne der Maschinengewehr-Abteilung usw. Daneben gibt es viele Häuser, die früher im Blu­menschmuck prangten, mit leeren Fenstern, ja ganze Straßenzüge entbehren des Grün- und Blumen­schmuckes fast vollkommen. Man denke nur an die Ludwigstraße. Der Einheimische geht über derglei­chen Erscheinungen achtlos oder unbewußt hinweg, der Fremde aber, der sich nicht genug über das freundliche Aussehen der in reichem Blumenschmuck prangenden Dörfer wundert, merkt, daß es hier anders sein könnte.

Monatskalender für Tierschutz.

Oer Tag von Limburg am 13. Oktober!

h 3. zieht nach Limburg!

20 000 Jungen und Mädel marschieren auf!

Der Reichsjugendführer spricht!!

germeifterei in unserem heutigen Anzeigenteil. Inter­essenten seien auf diese wichtige behördliche Mittei­luna besonders hingewiesen.

** Das Fundsachenverzeichnis. Das Verzeichnis über die im Monat September gefun­denen bzw. abgelieferten Gegenstände kann an der Anschlagtafel im Flur der Polizeidirektion, Land- oraf-Phuipp-Platz 1, eingesehen werden. Die Emp­fangsberechtigten werden aufgefordert, ihre etwai­gen Rechte innerhalb zwei Monaten beim Fundbüro während der Dienststunden geltend zu machen.

** Arbeitsvergebung. Das hoch- und Tiefbauamt schreibt in unserem heutigen Anzeigen­teil die Vergebung von Bauarbeiten für den Neu­bau eines Doppelwohnhauses in der Schottstraße aus. Das Baugewerbe sei aus diese Bekanntmachung besonders hingewiesen.

** höhere Privatschule Gießen. Wie man uns berichtet, haben bei _ der diesjährigen Herbst-Reifeprüfung sämtliche Prüflinge mit gutem Erfolg bestanden. In unserem heutigen Anzeigen­teil wird auf die Kurse und die Aufnahme in die Klassen hingewiesen. Näheres in der Anzeige.

Amtsgericht Gießen.

Wegen Uebertretung des Forstftrafgesehes wurde der A. P. aus Hattenrod durch Strafbefehl mit 5 Mark Geldstrafe, eventuell einem Tag haft, belegt. Die auf den Einspruch des Angeklagten an­beraumte Hauptverhandlung ergab, daß er aus dem Gemeindewald einen Wagen Holz abgefahren hatte, ohne im Besitz eines Bezugscheins zu fein. Es ver­blieb bei der im Strafbefehl festgesetzten Strafe.

Der K. W. aus Fellingshausen fichr am 28. Mai mit seinem Lastkraftwagen in der Grünberger Straße so dicht an einem Radfahrer vorbei, daß dieser zu Fall kam und erhebliche Verletzungen davontrug. Während der Angeklagte durch Strafbefehl 50 Mark Geldstrafe, evt. 10 Tage Gefängnis, erhielt, wurde gestern in Anbetracht der schweren Folgen des Un­falls die Strafe auf 8 0 Mark erhöht.

Unter Ausschluß der Öffentlichkeit verhandelte das Gericht gegen einen Mann aus Gießen, ber einen Zeugen, ber sich einer Maßnahme des Erb- gefundheitsgerichts zu unterziehen hatte, verhöhnte und verächtlich machte. Nachdem der Angeklagte durch Strafbefehl mit 1 Monat Gefängnis belegt worden war, blieb auch das Gericht bei die­ser Strafe. In der Begründung führte der Vor­sitzende aus, daß die unter die Gesetze zur Erhaltung , gesunden Blutes fallenden Personen gegen Verun­glimpfungen besonders zu schützen seien und der­artige Fälle, wie der vorliegende, mit einer emp­findlichen Strafe gesühnt werden müßten.

Am 8. Juni fuhr ber W. W. aus Friedberg, nachdem er vorher erheblich dem Alkohol zuge­sprochen hatte, mit feinem Kleinkraftrad durch die Kaiserallee und überholte dabei ht unvorschrifts- ; mäßiger Weise eine Passantin. Das Gericht erhöhte die im Strafbefehl ausgesprochene Strafe von 30 aus 50 Mark.

leisteten treuen Dienste.

** Die Ziehung der Auslosungs­reck t e zu den städtischen Ablösungs­anleihen betrifft eine Bekanntmachung Der Sür-

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Erstes und ältestes Fachgeschäft am Platze

,amtsanwärter Georg Rothermek aus Roda«, I Kreis Bensheim, zum Lehrer an der Volksschule zu Stockheim, Kreis Lauterbach, beide mit Wirkung vom Tage der Dienstanweisung an. Uebertragen wurde dem Lehrer Otto Strauch zu Alzey eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Gießen mit Wir­kung vom Tage des Dienstantrittes an. In den Ruhestand versetzt wurde auf seinen Antrag ber Lehrer Richard Hahn an ber Volksschule zu Lin­denstruth, Kreis Gießen, mit Wirkung vom 1. Okto­ber ab unter Anerkennung seiner dem Reiche ge-