Der Verlauf der Ereignisse in den nächsten Tagen
internationalen Organisa-
einer
Itplag einer in t e r n a r t o n » Moming Post" will wissen, daß bereits am Don-
d°ch "der" Zrwä- nerLgnALag eine. Belprechung der in gung wert ,ei Viele erfahrene Beobachter hatten London anwesenden M.n.ster abgeholten werden wnachft die Ansicht ausaedrückt, daß ein solches! wird.
Schroffe Sprache der römischen preffe
Parteien erklam
oer abgeschlossen. Der Donnerstag ist Ruhetag.
und die anderen Lander seinem Beispiel keineswegs folgen würden. Es werde immer klarer, daß das Schweigen der britischen Regierung in den Anfangsstadien des Streites keineswegs bedeutet habe, sie werde unter keinen Umständen wirksam handeln, daß Frankreich einem britischen Vorgehen im Ernstfälle folgen werde, und daß die kleineren europäischen Mächte die jetzige italienische Politik einhellig Dcrurteilten.
Es verlaute, daß bk Mächte der Kleinen Entente beschlossen hätten, an Sühnemahnahmen, die von Großbritannien und Frankreich vor- geschlagen würden, teilzunehmen. Britische Kreise seien der Auffassung, daß Italien die Ehr- llchkeit der Angebote für eine friedliche Lösung
Wenn Mussolini allerdings den Krieg wolle, dürfe er es in Genf nicht dazu kommen lassen, daß Frankreich und England sich auf ein gemeinsames Vorgehen einigten. Man müsse sich unter diesen Umständen fragen, ob das etwaige Zögern Italiens nicht auf die Annahme zurückgehe, daß England mangels gemeinsamer Sühnemaßuahmen unter Berufung auf Artikel 16 Absatz 1 der Völkerbunds- satzungen selbständig handeln würde. England sei durch seine Flotte dazu in der Lage
Pertinax meldet aus Genf, es fei em offenes Geheimnis, daß
Eden darauf verzichtet habe, die französischenglischen Vorschläge, die am 16. August von Mussolini verworfen worden waren, restlos bekanntzugeben, weil Laval ihn überzeugt habe, daß das Angebot, das wahrscheinlich demnächst in anderer Form erneuert werden solle, eine
Signal „Das Ganze Halt!"
Drei Tage und zwei Rächte sind die Truppen in schweren Kämpfen gewesen. Die aus der oft wechselnden Gefechtslage sich ergebenden Umgruppierungen hatten wenig Ruhe gelassen. Wenn sie auch in der Frühe des dritten Kampftages einen etwas übernächtigten Eindruck machten, so erweckte die verteidigende blaue Partei doch keineswegs den Eindruck einer geschlagenen Truppe. Auch bei der roten Partei, die den Erfolg auf ihrer Seite sah, war das Signal ,,Das Ganze Halt!" ersehnt, dem bald darauf der Offiziersruf zur Besprechung und das Signal „Abrücken in die Quartiere" folgten. Damit war die erste Hebung der Herbstmanö-
Dort werde begriffen, daß Italien, wenn der Völkerbund vorgehen würde, nicht mehr in der Lage wäre, den Vrennerpaß zu verteidigen. Ls bestehe guter Grund anzunehmen, daß diese Anschauung jetzt in Rom anerkannt worden sei.
stehe nicht.
Man habe noch drei Wochen vor sich, um die verbleibende kleine Aussicht, einen Streit zu vermeiden, zu pflegen. Sollte der Streit trotz allem entbrennen, sei der Völkerbund wiederum zur Stelle, um ihn möglichst rasch zu beenden, vielleicht, nachdem Italien militärische
tausend Meter Höhe. Die Jagdflugzeuge versuchen, auf die nun sich immer weiter hochschraubenden Bomber von oben herabzustoßen. Wer bei diesen Luftkämpfen „zweiter Sieger" geblieben sein mag, ist schwer zu entscheiden. Auch der Bomber ist ja gegenüber dem Jagdflieger nicht etwa wehrlos.
Die Flugabwehr war vorher schon gewarnt worden. So konnten auch die Jagdflieger in Braun-
unb den zunehmenden widerstand gegen seine Methoden in Großbritannien und ganz Europa gründlich unterschätzt habe.
Das englisch-französische Angebot sei von Italien aus den Gründen abgelehnt worden, die in seiner heutigen Erklärung enthalten seien. Außerdem sei es Ansichtssache, ob dieses Angebot für Italien vorteilhaft fei. Man müsse sich vor allem fragen, ob die erwähnten Vorschläge einen Ausgangspunkt oder einen Abschluß dar- slellen sollen.
Aus der Wiedergabe der Ralserklärungen Edens geht hervor, daß auch diese neuerliche Darlegung des englischen Standpunktes hier nicht gerade Anklang findet.
halten, den Streit in feiner weife zum Aus- trag zu bringen. Das fei eine indirekte Zurückweisung der juristischen Zuständigkeit des Völkerbundes, die es schwierig mache, zu sehen, auf welcher Grundlage dk Erörterungen fort- gesetzt werden sollen. Die italienische Antwort auf die Versöhnungsangebote Edens hatte einen beklagenswerten Eindruck gemacht.
Am Mittwochabend habe der Eindruck bestanden, daß die italienische Regierung die Reich-
London, 6. Sept. (DNB. Funkspr.) In dem Bericht des Genfer Sonderkorrespondenten der „Time s" über die gestrige Ratssitzung wird u. a. gesagt, der Zweck der Erklärung Edens sei klar. Sie komme auf eine Wiederholung der Höchstzugeständnisse hinaus, die Italien angeboten worden seien.
Dem italienischen Vertreter habe sie eine Gelegenheit gegeben, den in Paris zerrissenen Faden wieder aufzunehmen. Diese Hoffnung sei anscheinend durch seine Antwort mindestens für den gestrigen lag zerstört.
(Eben sei sofort von Laval unterstützt worden durch Ausführungen, die in Richtung auf Unterstützung des Völkerbundes und auf Uebereinftim- mung mit dem britischen Standpunkt weiter gingen, als die meisten Beobachter erwartet hatten. Eden habe nichts von Dersöhnungs- willen gezeigt, und Laval habe einen entschie- denen Wink hinsichtlich der Entscheidung der französischen Regierung für den Fall gegeben, daß sie letzten Endes zwischen Völkerbund und Zusammenarbeit mit Großbritannien einerseits und der Politik andererseits wählen müßte.
Laval habe sich enger als bisher an die Richtlinien der britischen Politik heranbewegt und die Versicherung der Treue Frankreichs zum Völkerbund erneuert. Baron Alolsi habe wiederum die französisch-englischen Vorschläge ver- »orjeu unb sich das Recht für Italien vorbe-
London. 5. Sept. (DND. Funkspruch.) Pre- mierminifter Baldwin, der am Mittwochabend Aix-les-Bains verlassen hat, wird am Donnerstag- nachmittag in London erwartet. Macdonald ist bereits am Mittwoch auf dem Luftwege aus Schottland nach London zurückgekehrt, der Schatzkanzler Neville Chamberlain, der sich in Frankreich aufgehalten hatte, ist ebenfalls am Mittwoch in London eingetroffen.
Die Flakübungen der deuischen Luftwaffe bei Braunschweig.
Der „Krieg" in der Lüneburger Heide
Sestern letzter Manövertag.
Der Eindruck in London
Ernste Worte an die Italiener.
Italien zeigt die kalte Schniter.
Kein Gespräch mit Abessinien.-Kellogg-pakt ausgeschlossen.
Genf, 4. Sept. (DRB.) Baron A l o i s i empfing Mittwochabend die internationale P ress e, um sie auf die Bedeutung feiner vor dem Volker- bunbsrat abgegebenen Erklärung Hinzuwelsen. Er unterstrich, daß es sich um eine Erklärung feiner Regierung handelt, die er als u n - widerrufliche Entscheidung bezeichnete.
Aus seinen Antworten auf verschiedene an ihn gerichtete Fragen ergibt sich, daß Italien weiterhin an den Arbeiten des Völkerbundes teil- nimmt und Im Augenblick einen Austritt nicht in Erwägung zieht. Anderseits lehnt es die italienische Regierung auf das entschiedenste ab, VA mit Abessinien vor dem Völkerbundsrat auseinanderzusehen.
Der italienische Vertreter wird sich also gegenüber den zu erwartenden abessinischen Gegenerklärungen völlig passiv verhalten und den Meinungsaustausch nur mit den anderen Ratsmitgliedern fortsetzen. Großen Wert legt Aloisi auf hie Feststellung, daß in der heutigen Ratssitzung Einigkeit zwischen England Frankreich und Italien bestanden hat. Daß diese Einigkeit sich aber nicht auf sachliche Fragen bezieht, geht aus weiteren Aeußerungen hervor.
weite des Problems und die Geistesverfassung der \ m • x
Völker und Regierungen, mit denen sie zu tun Braunschweig, 4 Sept. (AND.) Bei den
habe, ganz falsch beurteile. Mussolini Flakmanövern der Luftwaffe um Braun|a)roeig ist halte anscheinend noch an dem Gedanken fest, daß am Dienstagnachmittag der erwartete Gr o tz a n- Großbritannien bluffe und daß Frankreich griff von Bombern und Jagd f 1 u g ä e u-
* * • ‘ 1 g e n auf bas im Brennpunkt der Hebungen stehende
Peiner Walzwerk erfolgt. Die giatbatterien hatten z. T. über Nacht ihre Stellung gewechselt, weil sie tagszuvor von der feindlichen Luftaufklärung erkannt worden waren. In der weiteren Umgebung
Stadium erst erreicht werden könne, wenn der ita- Itenifdie Feldzug begonnen und bereits Erfolge -rMt habe Am Mittwockabend habe sich sedoch biefö U$pS=L Mitarbeiter de- New, Chronicle" sagt. 1-m» Meinung nach werde der Opitimismus nicht enttäuscht ^Der^ Völkerbundsrat werde Mussolinii nicht et- lauben, seinen Krieg zu gewinnen. Aloisi haba sich offenbar in der Defensive befunden. Dtt Berichlerslaller glaubt ebenfalls zu wissni, daß die Kleine Entente und die Balkan-Entente beschlossen hätten, alle Maßnahmen zur Verhinderung eines Krieges durchzufuhren, über die sich England und Frankreich einigten.
Heute Wnisterbefprechmig in London?
schweig noch rechtzeitig aufsteigen, um gerade einzutreffen, wie die Bomber das Walzwerk belegen wollten. Das ist der Zusammenarbeit mit dem zivilen Luftschutz zu danken. Die Manöverarbeit der Zivilbevölkerung beschränkt sich nicht auf die abendliche Btrbuntelung. Auch die Flug» wachen sind Tag und Nacht besetzt und arbeiten kriegsmäßig. Solche Flugwachen sind nach dem Organisationsplan über das ganze Reich derart vertellt, daß man theoretisch den Weg jedes Flug-
P a r i s , ö. Sept. (DNB. Funkspr.) Die Pariser Morgenpresse behandelt die Entwicklung der Abessinien-Aussprache in Genf sehr vorsichtig, tote stellt mit einer gewissen Befriedigung fest, daß der Mittwoch trotz der scharfen Anklagerede des italienischen Vertreters zu keinen Zusammenstößen geführt habe, und lobt das Verhalten des französischen Außenministers. Allerdings gehen nur vereinzelt einige Blätter soweit, eine friedliche Lösung des Streitfalles für wahrscheinlich zu halten.
Der „Mat in" schreibt, am Mittwochabend sei die Lage nicht bedenklicher gewesen als vorher, sie werde in den nächsten Tagen bedenklicher werden. Eine unmittelbare Gefahr be-
Abessinien gegen Kompromisse.
Addis Abeba, 5. Sept. (DRB. Funkspruch.) Heute Vormittag erhielt der Vertreter Abes- Hnlens in Genf neue Instruktionen, darunter, wies bisher bekannt wurde, die strikte Anweisung, den bisherigen abessinischen Standpunkt nicht zu verlassen und keine Kompromisse einzugehen. Die Aufastung über die Lage ist in Addis Abeba sehr optimistisch.
Der abesfinifche Kaiser sandte in der Rächt zum Donnerstag dem P a p st in Rom ein Telegramm, in dem er ihm für feine Friedenskundgebungen dankte.
Diplomatischer Kamps in Addis Abeba.
London, 4. Sept. (DNB.) Wie Reuter berichtet, habe die Rede des abessinischen Gesandten in London vorn Dienstag zu einem Protest der Italiener in Addis Abeba geführt. Die Italiener fühlen sich nach dem Reuterbericht durch die „ungewöhnliche Sprache" dieses Diplomaten gekränkt und besonders dadurch, daß Dr. Martin in seinem Vortrag u. a. erklärt hat, daß das bedauernswerte italienische Volk sehr viel eher eine S k l a v e n b e fr ei un g brauche, als die Haussklaven in Abessinien. Dies sei nach italienischer Ansicht eine ganz beispiellose Art, sich über ein Land zu äußern, mit dem man sich zur Zeit noch im Friedenszustand befinde.
Der Sonderberichterstatter der Agentur Havas m Addis Abeba berichtet über ein Kommunique der abessinischen Regierung, in welchem die abessinische Regierung gegen die Behauptung Einspruch erhebt, daß sie die im Jahre 1931 in Anwesenheit des italienischen Gesandten unterzeichnete Petroleum -Konzession des Italieners Dr.
gungen bei Blau zu gewinnen versuchte, blieb der Rückzug zunächst verborgen. Bei Tagesanbruch iedoch griff Rot auf der ganzen Linie an und stellte dabei fest, daß mit Ausnahme eines dünnen Schleiers von Nachtruppen Blau die Stellung geräumt hatte. Durch motorisierte Kräfte unb schnelle Vorstöße versuchte Rot möglichst viele der zurückgehenden blauen Kräfte zu fassen und den Rückzug zu stören. Die zahlreich und meisterhaft angelegten Sperren der blauen Division erschwerten die Aufgabe aber außerordentlich. Mitten in dieser großen Bewegung der beiden feindlichen ~ *' tg gegen 8 Uhr in der Frühe das
Ganze Halt!"
Rom, 5. Sept. (DNB. Funkspruch.) Im Hin- blick auf die Ausführungen Baron A1 o i s i s auf der Ratssitzung vom Mittwoch wird
in hiesigen politischen Kreisen besonderer Rachdruck auf die Feststellung gelegt, daß Italien sich seine völlige Handlungsfreiheit vorbehalten hat. Eine weitere Beteiligung Italiens an den Genfer Verhandlungen würde unmöglich gemacht, wenn man bei der weiteren Behandlung des Osiafrika-Konfliktes Italien und Abessinien mit gleichem Maße messen würde.
Diese Gesichtspunkte werden in den Heberschriften und Schlagzeilen der Genfer Berichte der hiesigen Blätter ganz besonders hervorgehoben, wie man auch dem Satz Baron A 1 o i s i s besonderen Nachdruck verleiht, daß die italienische Regierung ihre elementarsten Pflichten versäumen würde, wenn sie jetzt nicht endgültig Abessinien jedes Vertrauen ent- ziehe und ihre Handlungsfreiheit zum Schutze ihrer Kolonien und zur Wahrung ihrer Interessen erkläre. Man erblickt hier in dem Verlauf der gelingen Sitzung eine klare Wendung der Lage zugunsten Italiens.
bessere Aussicht auf wohlwollende Erwägung haben würde, wenn der Welt die Einzelheiten nicht bereits bekannt feien.
Als Gegenleistung habe Laval Eden die Ermächtigung erteilt, öffentlich bekanntzugeben, daß er, Laval, den englischen Bericht über die Pariser Verhandlungen billige.
Bei feinem ständigen Meinungsaustausch mit Rom während der letzten Tage scheine der französische Ministerpräsident eine Art Versprechen erhalten zu haben, daß Italien bis auf weiteres keine kriegerischen Operationen beginnen werde, falls es nicht herausgefordert, oder zum Schuhe feiner eigenen Truppen dazu gezwungen würde.
Ein anderer wichtiger Punkt sei, daß Baron Aloisi keinen Einwand gegen die Ernennung eines Ausschusses von Berichterstattern zu erneuter Prüfung der Möglichkeit einer friedlichen Regelung und zur Festsetzung der allgemeinen Richtlinien einer solchen Vereinbarung erheben werde.
energisch nach.
Nachdem es noch einmal zu einem Aufhalten der nachdrängenden roten Kräfte an den Ausläufern der großen Forsten bei Münster gekommen war, fand die Hebung ihren Abschluß.
Der roten Partei, die durch starke Späh-, trupps und Luftaufklärung Einblick in die Bewe-1
Doulio über das Gebiet von Danakil verletzt haben soll. Die abessinische Regierung weise viel- mehr darauf hin, daß sie niemals einens o l- ch e n Vertrag unterzeichnet habe, da sie i Daily Telegraph" heißt es, trotz der im Juli 1932 in einer Mitteilung an 2)r. Touho e (0 i f i s habe es gestern Zeichen gege-
enbgültig auf die weiteren Verhandlungen über die Erklärung A l o ' U/. ^e. es^ge, .^Haltung Konzesswnssrage ° " z i ch t e t und sich chre H a n d- bb & nner Linderung der ituli-nisch-n lungsfr eil)eit wiebergenommen 'Politik führen werde. Die Kleine Entente ßrttllöCfintlOn und öie Balkan-Entente hätten sich auf
yiC ÄVltjCl JlvlWIL Unterstützung Englands und Fr an k-
Addis Abeba, 4. Sept. (DNB.) Zu der reich s geeinigt, und zwar ohne Rücksicht auf me MMhunn mnnnrfi die Standard Vacuum etwaige Haltung anderer Lander. Der diplomatische Oil Comvan^e auf Veranlassung von Staats- Mitarbeiter des Blattes hat den Eindruck daß kkretärHuNsichvon der Konzession z u r Ü ck g e - M u s s o l i n i die Möglichkeit einer ßofung L a c n habe verlautet, daß man in abessinischen nicht aussch ließe, die einen An grtf f auf Krisen die Lage nach wie vor für unverändert an- Abessinien ü b e r f I uJ f i g madjen rourbe. Die Be- kbe ba die Rechte Ricketts weiter b e - megungen der brtti chen Kriegsflotte wahrend der leben bleiben letzten Wochen hätten offenbar m Rom eine nach-
Der Neuyorker Makler Chertok erklärte, daß deutliche Stimmung verursacht.
er trotz der Rückgängigmachung der Konzession in > - < ----- —- Abessinien durch die Standard Oil weiterhin s e i n Konzessionsrecht in Abessinien aus- recht erhalten werde. Er habe noch 40 Taae 3eit, um die im Optionsvertrag mit Abessinien est- gefefete Optionssumme in Höhe von einer Millwn Dollar bei der Regierung von Abessinien zu hinter- SOCIIUU| uct -----„
legen. Im übrigen habe das Staatsdepartement fid) nicht deutlich Voraussagen. Rom werde bisher hinsichtlich seiner Option mit ihm nicht Fuh- Q^er vielleicht noch überzeugt werden, daß der Vor- lung genommen. Nach dieser Erklärung Chertoks ,<< ei„o, ; ' -----f *
ist anscheinend seine Konzession unabhängig oon H^» der Konzession der Standard Oil. b *
Chertok erklärte weiter, er werde innerhalb men Fi. ,
der nächsten zwei Wochen in London eintreffen, zunächst die Ansicht ausgedrückt, daß em solchesjwiro. um seine Option auszuüben. Chertok fügte hinzu, er habe das Staatsdepartement über dessen ***
Ansicht in der Frage der abessinischen Konzession JlpfriPhlfllitlfl 111 DdHSL
nicht befragt. Eine Auskunft über seine Jinan- V11 lv VlyMHy <11 ‘fr
Hellen Hintermänner lehnte Chertok ab. c^*»**1»
Er erklärte lediglich, daß es sich um amerifad Ein italienisches Versprechen Ott 10V01 f
n is ch e Geschäftsleute handele.
Für das Verfahren, so meinte Aloisi, standen verschiedene Möglichkeiten offen, beispielsweise die Ernennung eines Ausschusses oder eines Berichterstatters. Jedenfalls habe sich die italienische Regierung heute ihre volle Handlungsfreiheit vorbehalten. Aus feinen Ant- warten auf weitere Fragen war zu entnehmen, daß Genugtuung erlangt haben werde.
SW -
Italien auch hier keine anderen Möglichkeiten aus- Genf überhaupt nicht gefallen.
schließe. Die Lage sei im Augenblick nicht unmittel- „Excelsior" drückt seine Freude darüber aus, bar bedrohlich. daß sich die Besorgnisse, die der Streit der letzten
Die Bezugnahme auf den kellogg-Pakt fei Zeit hervorgerufen habe, nicht bewahrheitet hätten, jedenfalls unzulässig, da England dessen An- Das „Oeuvre" erklärt man konnte beinahe
den Pakt mit den gleichen Vorbehalten unter- hinter den Kulissen beginne in Genf jetzt eine
zeichnet habe. neue Dreier-Besprechung, in deren Verlauf
England und Frankreich die Vorschläge Edens empfehlen würden.
Das „Echo de Paris" will aus der Tatsache, daß der Mittwoch glimpflich verlaufen sei, keine Schlußfolgerung auf ein Nachgeben Italiens ziehen.
Der Genfer Bericht des „Messager o" zieht aus den englischen Erklärungen die Schlußfolgerung, daß man in Puris Italien ein Nichts, Celle, 4. Sept. (DND.) Die Hebungsleitung angeboten habe unb daß dieses ^Aur L Herbftmanöver d e s VI. Armeekorps
noch von der Suftimmu^ if)t über ben Verlauf des 4. September folgenden
Völkerbundes abhängig gemacht wurde. Die Erna- & ...
rungen Lavals bezeichnet das gleiche Statt als eine W ' Beendigung der Gefechtspause nahm die Darlegung der internationalen Beziehungen von ^buna am 3 September ihren Fortgang. Die höherer Warte aus, die wett von vRacfjt bradjtc bei sternklarem Himmel r^eg/beider-
Wahnvorstellung entfernt sei, von Genf aus irgend (-rkundunastätiakeit Um Mitternacht
einen Zwang auf den Willen der Regierungen aus- entscheidende Wendung der Lage
3""ben, ein. Während Rot an die Fortsetzung sei -
sich Grenzen und törichte Kontrollen auszuer- I n e 5 Angriffes am nächsten Morgen glaubte,
legen, wenn diese mit den eigenen Rotwendig- mußte Blau mit Rücksicht auf grundlegende Verkeilen und Erfordernissen nicht in Einklang zu änberungen der Lage bei angenommenen Nachbringen feien. I schubtruppen noch in der Nacht seine Stellun-
D-n fiauptmert des r ü tf g Vs"roa” intercfti be°b°chte"n,
maxn barm; bnajLnf morden iei h wie diese schwierige Operation im Schutze von endgültig an den Pranger gestellt worden sei. Sicherungen sich trotz der Dunkelheit in völliger Ordnung und mit größter Sicherheit vollzog. Erst in der Frühe des 4. September gewann Rot über die inzwischen veränderte Lage bei Blau Klarheit und stieß nun dem Gegner
hatten die Scheinwerferbatterien ihre Stellung verbessert. Plötzlich ruft der Flugmeldeposten einer Flakbatterie „F l i e g e r a I a r m". Hoch in den Wolken sind die ersten roten Bomber aufgetaucht, während unten noch der lief angriff der Jagdflieger vor sich gegangen war. Aber die Luftspäher der Batterien waren auf dem Posten gewesen. Die giatbatterien, die eine Gruppensaloe nach der anderen zwischen die Bomber gelegt hat- --------- ------ --------- -
ten, stellen ihr Feuer ein, und nun entwickelt sich Zeuges genau verfolgen kann Voraussetzung dazu -eine Serie von tiufttämp. fen in vier- bis fünf- * ift natürlich eine sehr jorgj altLgL 41 u 3 b ti»


