Kn harte Begegnungen, fö daß bte Kämpfe ' dauerten, als man ursprünglich angenommen hatte.
Nicht weniger denn 28 Florettfechter, 12 Degenfechter und 20 Säbelfechter hatten gemeldet und waren erschienen. Die Damen beteiligten sich ebenfalls sehr zahlreich. Für das Damen-Florettsechten lagen 20 Meldungen vor. Die Kämpfe der Fechter und Fechterinnen wurden gleichzeitig als Gau- Itteisterschaften gewertet.
Im Florettfechten der Herren war das besondere Augenmerk auf das Abschneiden des Gaumeisters Walter Gerhard vom Turnverein 1846 Gießen gerichtet. Er focht leider unter einem unglücklichen Stern und konnte nur Fünfter werden. Sein Bruder, Ludwig Gerhard dagegen wurde Dritter. Den Sieger und Gaumeister stellte H a s p e r von CT. Kassel mit 8 Siegen. Die Kampfe führten über fünf Vor- und vier Zwischenrunden in die Endrunde.
In den Florettkämpfen der Damen sah man nicht weniger hartnäckige, wenn auch nicht so scharfe Begegnungen. Für die Endrunde konnten sich völlig klar die beiden Gießenerinnen Frl. Else Wirth und Frl. Mohr qualifizieren. Beide fielen allgemein durch ihre Sicherheit auf und gefielen sehr. Leider mußten sie sich mit dem
zweiten, bzw. mit dem dritten Platz begnügen. Der Sieg ging an Frau Thilde Lengemann von ET. Kassel mit 7 Siegen.
Auch das Säbelfechten machte viele Ausscheidungskämpfe notwendig, die zum Tell lange dauerten. Auch hier konnte Hasper den Sieg für sich buchen, und zwar mit sieben Siegen. Ludwig Gerhard (Id. 1846 Gießen) wurde Zweiter mit fünf Siegen. Er war der einzige Säbelfechter, der dem neuen Gaumeister eine Niederlage beizubringen vermochte. Im Degenfechten dominierte die Kasseler Turngemeinde mit ihren beiden Fechtern F. P a u l (der Sieger wurde) und H. Wagner. Die Gießener hatten hier keine Aussichten, zudem einer ihrer Besten in dieser Waffe, Leutnant E g e r, an den Kämpfen wegen dienstlicher Verhinderung nicht teilnehmen konnte.
Flieger über dem Festplah.
Im Rahmen der Vorführungen zum Gaufest fehlten auch die Flieger nicht. Acht Motorflugzeuge flogen verschiedentlich in wechselnder Formatton über den Festplatz hinweg. Der Darmstädter Fluglehrer B e d a l l von der Luftsportlandesgruppe Darmstadt, der sich in einem Segelflugzeug „Rhönbussard" auf ziemliche Höhe schleppen ließ, zeigte verschiedene kühne Kunstflugfiguren.
Die turnerischen und sportlichen Darbieiungen des Gemeinschastsiages.
der einheitlichen Bewegung der vielen gleichgestimmten Menschen konnte sich wohl kaum einer der Zuschauer entziehen.
Liste der 1. Sieger aller Kämpfe.
Turnen.
Zwölfkampf: Turner Sonderklasse (5 Teilnehmer, 5 Siege): 1. Wedekind, ACT. Kassel, 187 Punkte.
Zehnkampf: Turner Sonderklasse (10 Teilnehmer, 10 Sieger): 1. Fink, Tv. 1860/85 Marburg, 177 Punkte.
Zwölfkampf: Turner Oberstufe(43 Teilnehmer, 38 Sieger): 1. L. Herbert, Arbeitsmann 5/220, Tv. 1846 Gießen, 201 Punkte.
Zwölfkampf: Turner Unterstufe (224 Teilnehmer, 157 Sieger): 1. Giesel, Tuspo. Niederzwehren, 194 Punkte.
Neunkampf: Alters turn er [33 bis 39] (134 Teilnehmer, 23 Sieger): 1. Best, Tv. 1847 Wetzlar, 155 Punkte.
Neunkampf: Altersturner [über 40 Jahres (46 Teilnehmer, 38 Sieger): 1. Meier, Tgmd. Bad-Nauheim, 156 Punkte.
Hessenkampf: (Neunkampf) Turner (16 Teilnehmer, 11 Sieger): 1. Reuter, Tv. 1846 Gießen, 141 Punkte.
Zehnkampf: Jugendturner [14 bis 18 Jahres (124 Teilnehmer, 78 Sieger): 1. Bingel, Tv. 1846 Gießen, 162 Punkte
Deutsche rSechskampf: Turner (3 Teilnehmer, 2 Sieger): 1. O. Jüngst, Tv. 1846 Gießen, 81,8 Punkte.
Neunkampf: Turnerinnen Oberstufe (77 Teilnehmer, 64 Sieger): 1. Gertenbach, Tgdm. Rothenditmold-Kassel, 165 Punkte.
Neunkamps: Turnerinnen Unterstufe (216 Teilnehmer, 161 Sieger): 1. Gautier, Tgmd. 37 Hanau, 156 Punkte.
Deutscher Sechskampf: Turnerinnen (7 Teilnehmer, 4 Sieger): 1. Malkomesius, CT. Kassel, 98 Punkte.
Vierkamp fr Turnerinnen (78 Teilnehmer, 54 Sieger): 1. Röhmig, Mtv. Gießen, 87 P.
Fünfkampf: Oberstufe Turner (104 Teilnehmer, 81 Sieger): 1. Scheller, Tgmd. Fulda, 108 Punkte.
Dreikampf: Unterstufe (163 Teilnehmer, 119 Sieger): 1. Will, Tv. Ruttershausen, 60 Punkte.
Dreikampf Altersturner II (33 bis
3 9 Jahre): (29 Teiln., 15 Sieger): 1. Größ (Turngemeinde Friedberg), 52 Punkte.
Dreikampf (Altersklasse III, 40 Iahre und älter): (18 Teiln., 13 Sieger): 1. Fink, Hermann (Tschft. Lauterbach), 51 Punkte.
IDreif ampf Jugend (14 bis 17 I.): (162 Teiln., 93 Sieger): 1. Waldschmidt, Tv. Wetzlar, 58 Punkte.
Fechten.
Florett Männer: 1. und Gaumeister
W. Hasper (CT. Kassel), 8 Siege.
Florett Frauen: 1. und Gaumeister Lengemann (CT. Kassel), 7 Siege.
Säbel: 1. und Gaumeister W. Hasper (CT. Kassel), 6 Siege, 17 Treffer.
Degen: 1. und Gaumeister F. Paul (CT. Kassel), 4 Siege, 8 Treffer.
Die turnerischen und sportlichen Darbietungen, : Die sie der Gemeinschaftstag des Reichsbundes für Leibesübungen brachte, waren außerordentlich viel- eitig. Zum Teil fielen am Vormittag oder am Nachmittag die Entscheidungen in den verschiedenen Disziplinen, zum anderen Teil wurde eine Anzahl Schauvorführungen geboten.
Schon in früher Morgenstunde herrschte auf den Kampffeldern bei prächtigstem Sonnenschein und fcinem frischen Winde, der keine Hitze aufkommen regster Betrieb. Vor allem sammelten sich nach der abschließenden Austragung der Einzel- und Mehrkämpfe die Turner und Turnerinnen zum Bereinsriegenturnen und zum Kreis- furnen. Zwar war die Beteiligung daran nicht ganz so stark, wie man es ursprünglich erwartet hatte, das was aber gezeigt wurde, war ausgezeichnet. Der Tv. Oberlahnstein konnte sich beim Riegenturnen das Prädikat „ausgezeichnet" erwerben, 14 Vereine, darunter auch drei Riegen der hiesigen Turnvereine konnten mit „sehr gut" bewertet werden. Vier Vereine erhielten die Wertung „gut bis recht gut" und 13 Vereine die Wertung „gut". Die Beteiligung am Kreisturnen der Männer war [chwach. Die meisten Kreise zeigten gemeinsames Turnen an den Geräten. Der Kreis 1 fand mit feiner Kugel-Gymnastik viel Beifall.
Im Gegensatz zu den Männern waren zum Kreisturnen der Frauen sämtliche Kreise angetre- jen. Man sah schöne rhythmisch-beschwingte Freiübungen, Hebungen mit Seilen, mit kleinen Hanteln und mit Keulen. Mit seinen Keulenübungen gefiel besonders der Kreis 8 (Lahn-Dill), der Kreis 11 mit seinen tänzerischen Hebungen und der Kreis 3 mit Tanzübungen. Bei den meisten der Hebungen trat klar zutage, daß fleißig geübt worden war. Die Musikkapelle der Wehrmacht unserer Garnison gab für die einzelnen Vorführungen sehr verständ- tnsvoll den Rhythmus an.
Die völkischen Aussprachen wurden iauch an diesem Vormittag noch fortgeführt. Darüber berichten wir gesondert.
Starkes Interesse fanden die Kämpfe und Wettbewerbe der Schwerathleten, die auf den Tanzpodien, bzw. auf dem Musikpodium kämpften und eine begeisterte Zuschauermenge fanden.
Der Nachmittag brachte vor etwa 20 000 Zuschauern abermals eine Fülle der verschiedenartigsten Darbietungen. Kaum hatte man Augen genug, um alles verfolgen zu können.
Ein Handball kampf zwischen Mannschaften Von Marburg und Gießen endete unentschieden mit 10:10 Toren. Das Fußballspiel der Kreis- Mannschaften von Gießen und Friedberg konnten die Gießener mit 5:0 Toren für sich entscheiden. Den Faustballkampf des Gaumeisters Tv. Gießen 1846 — Tv. Philippstein konnten die Gießener er- toartungsgemäß mit 45:21 Punkten sicher gewinnen.
Der weitere Verlauf des Nachmittags brachte linier der Leitung der Gauführerin Friedel Kasten herrlich bewegte Freiübungen der Turnerinnen, deren etwa 500 im schmucken blauen Trikot auftraten und sehr diszipliniert und fehlerlos schönste rhythmische Hebungen ausführten. Ihnen folgten dann 500 Turner, Die unter der Leitung des Gaumännerturnwarles Dahms zum Teil sehr schwierige Hebungen turnten und, ebenso wie die Turne- ibnnen, starken Beifall ernteten. Der Großartigkeit
Schwerathlet.
Olympischer Dreikampf, Bantamgewicht: 1. Götz, Gießen, 220; Mittelgewicht: 1. Wermann, Marburg, 520; Federgewicht: 1. Westbrock, Gießen, 405; Halbschwergewicht: 1. Emmerich, Gießen, 450; Leichtgewicht: 1. Vetter, Gießen, 400; Schwergericht: 1. Gary, Marburg, 610.
Ringen, Federgewicht: 1. Funk, Gießen; Leichtgewicht: 1. Detter, Gießen; Halbschwergewicht: L. Emmerich, Gießen.
Jugendklasse: L Becker, Gießen.
Radfahren.
Straßenrennen Kasse l—G i e ß e n, 120 Kilometer. Sieger: Drumm, Rb. Tuspo. Kassel, 3:36,30 Std.
Schietzen.
Kleinkaliber: Mannschaftskampf. Klein- Kaliber-Schützenoerein Altenhahlau 739 Ringe; Einzelkampf: 1. Kurt Kuhn, Klein-Kaliber-Schützen- verein Altenhaßlau 160 Ringe; Jungschütze: Kurt Streck, Post-Sportverein Gießen 148 Ringe.
Wehrsport, Klein-Kaliber: Mannschaftskampf: Schützenverein Gießen 779 Ringe; Einzelkampf: 1. Krause Klein-Kaliber-Schützenver- ein Korbach 169 Ringe; Jungschütze: W. Schilling, Schützenoerein Gießen 160 Ringe.
A u f Olympia-Scheibe: 1. W. Schilling, Schützenverein Gießen 370 Ringe.
Auf Stand 175 Meter Scheibenbüchse: 1. W. Schilling, Schützenverein Gießen 212 Ringe.
A u f Wehrmannscheibe: Mannschaftskampf: Schützenverein Gießen 1050 Ringe; Einzelkampf: 1. W. Georg, Schützenverein Gießen 226 Ringe.
Auf Wehrmann-Wehrsport: Mannschaftskampf: Jnf.-Reaiment Gießen, 7 Komp. 873 Ringe; Einzelkampf: Hnteroffizier Dietz, Jnf.-Regi- ment Gießen, 1. Komp. 224 Ringe; Pistole: Rich. Koch, Schützenverein Gießen 339 Ringe.
Leichtathletik.
100-Meter-Lauf Männert 1. Müller, Hanau Tgmd. 11,3.
400-Meter-Lauf: 1. Pfeifer, CT. Kassel 52,6.
800-Meter-Laufr 1. Ries, CT. Kassel
2.03,7.
5000-Meter-Lauf: 1. Neidel, Tv. Heu« chelheim 15.470,0.
4X100-Meter-Staffel: 1. Hessen Preußen, Kassel 45,2.
4 X 400 Meter: 1. Hessen Preußen, Kassel
3.33,6.
4X1500-Meter-Staffel: 1. CT. Kassel
18:23,2 Minuten.
Diskuswerfen: 1. Gary, VfB. Marburg, 37,13 Meter.
Kugelstoßen: 1. Hartung, Kassel-Betten- hausen, 13,11 Meter.
Frauen.
100-Meter-Laus: 1. Brehl, Tgm. 48 Fulda,
13,8 Sekunden.
4X100-Meter-Staffel: 1. Tgm. 1837 Hanau, 54,8 Sekunden.
Hochsprung: 1. Malkomesius, CT.Kassel, 1,35 Meter.
Speerwerfen: 1. Meck, Rb. Dillenburg, 30,70 Meter.
Dreikampf, Mädchen: 1. Diehl, 1900 Gießen, 61 Punkte.
10X200-Meter-Staffel der Reichsbund kreise: 1. Kreis 1, Kassel, 4:07,8 Minuten. Tennisschlutzkämpfe.
Männer-Einzel, Kl. A: Hamel, Hanau.
Männer-Einzel, Kl. B: Bachmann, Bad Wildungen.
Frauen-Einzel: Frl. Hamel, Hanau.
Männer-Doppel: Hamel-Pfad.
Frauen- und Männer-Doppel: Frl.
Hamel-Hamel.
Die deutschen Leichtachleliknieisterschasten.
Zwei Rekorde am ersten Tag.
Die deutschen Leichtathletik-Meisterschaften nahmen am Samstagoormittag auf dem Platz des SC. Charlottenburg in Berlin-Gichkamp ihren Anfang. Dor zahlreichen Zuschauern und bei gutem Weller wurden zunächst sechs Vorläufe für den 100-Meter-Lauf der Männer abgewickell. Meister wurde Borchmeyer in 10,5 Sekunden vor Leichum und Hornberger.
Der Vormittag brachte bereits zwei neue deutsche Rekorde und zwar übersprang Leichum (Stetttn) im Weitsprung 7,73 Meter und der Königsberger Blast schleuderte den Hammer 49,17 Meter weil. Mit diesen Leistungen wurden die beiden Sportler auch Meister in ihren Disziplinen. Der Meister des Vorjahres, Lang (Leipzig), schied aus. Blask holte sich seinen Titel im Hammerwerfen vor Becker, Saarbrücken (47,87 Meter), Kolibabe, Neiße (46,93 Meter), und Nägele, Karlsruhe (46,93 Meter).
In dem 3000-Meter-Hindernislaufen sicherte sich Hnteroffizier Heyn von der Reichsluftwaffe den Titel in 9:42,2 Minuten vor Otto Siemens und Berg-Köln. Dem deutschen Meister im Kugelstoßen Wöllke - Berlin war der Sieg in seiner Disziplin nicht zu nehmen. Mit einer Vor- kampfleislung von 15,33 Meter gewann er auch den Endkampf.
Das 10 000 -Meter-Laufen war eine sichere Angelegenheit für den in letzter Zeit stark nach vorn gekommenen Darmstädter Haag (Zeil: 31:41,6 Minuten). Im Stabhochsprung siegle Müller- Kuchen mit der ansprechenden Höhe von glatt vier Metern.
Aul der olympischen Strecke mit Start und Ziel im Sportforum wurde die 50-Kilomeler- Meisterschaft im Gehen entschieden. Hähne l - Berlin siegte im 5:02:19.4 Stunden vor Bleiweiß-Berlin (5:04,53,4) und Seifert-Leipzig.
Bei den Frauen wurden am Samstag zwei Meisterinnen ermittelt. Elfriede Kaun - Kiel gewann das Hochspringen mit 1,53 Meter. Das Diskuswerfen war selbstverständlich der Münchener Weltrekordler in Gisela Mauer- m e y e r, die mit 44,63 Meter gewann, nicht zu nehmen.
Der zweite Tag.
Heuer 100-INeter-Rekord der Frauen.
Am Sonntag gab es einen neuen Rekord im 100-Meter-Lauf der Frauen durch die Titelverteidigerin Käthe Krauß- Dresden und außerdem konnte Drechsel- Thalheim die seit 1914 bestehende Höchstleistung im Dreisprung erreichen, aber nicht überbieten. Von den Meistern und Meisterinnen des Vorjahres konnten sich in den Wett
bewerben des Sonntags nur sechs siegreich behaupten.
Bei den Männern schied der 200» Bieter* Meister Schein und der aussichtsreichste Anwärter, Hornberger, wegen Verletzung vorzeitig aus. Im Endlauf gewann der junge Mannheimer Neckermann m 21,6 Sekunden vor Borchmeyer und dem Fuldaer Pontow. Die 4 0 0 Meter sahen den, allerdings verletzten, Titelverteidiger Metzner auf dem vierten Platz, Sieger wurde der Berliner Hamann in 49,2 Sekunden. Ein schönes Rennen lief König (Hamburg) über 800 Meter, die er in 1:54,4 um Brustbreite vor Studentenweltmeister Dessecker (Stuttgart) gewann. Die 15 0 0 Meter wurden eine Beute des vorjährigen Meisters Schaumburg, der 3:54,2 benötigte. Auch über 5000 Bieter setzte sich der Meister des letzten Jahres, Syring, wieder durch. Heber 110 Meter Hürden ließ Wegener (Berlin) in 14,6 seine sämtlichen Gegner, darunter den Vorjahresmeister Welscher (Frankfurt) einfach stehen.
Im Marathonlauf war der alte und unverwüstliche Berliner Brauch nicht zu schlagen (Zeit: 2:39,20 Stunden). Hervorragend schlug sich Gerhardt (ehemals 1900 Gießen), der Zweiter wurde. Im Hochsprung kam Rekordmann W e i n » kötz „nur" auf 1,93 Bieter; er mußte diese Höhe mit dem Kieler Marlens teilen und kam nur durch Stichkampf auf den ersten Platz.
Im Dreisprung stellte Drechsel (Thalheim) die Rekordweile von Holtz (Berlin) aus dem Jahre 1914 mit 14,99 Bieter ein. Heberraschungs- sieger im Diskuswerfen wurde Lampert (Saarbrücken) mit 46,65 Bieter. Im Speerwerfen verteidigte W e i m a n n (Leipzig) mit 69,09 Bieter erfolgreich feinen Titel. Den Zehnkampf gewann Feldwebel Huber mit 6793 Punkten, da Stöck im Stabhochsprung vollkommen Der- fagte.
Bei den Frauen gab es einen packenden 100- Meler-Endlauf und einen neuen deutschen Rekord durch die Titeloerleidigerin Krauß (Dresden) in 11,8 Sekunden. Frl. Dollinger (Nürnberg) blieb nur knapp in der gleichen Zeit zurück. Im Speerwerfen siegte die Berlinerin G o l d m a n n mit 42,35 Bieter. Im 80-Meter-Hürdenlauf siegte in Abwesenheit oon Frau Engelhardt die Duisburgerin Steuer in 12,2 Sekunden.
Kurze Sportnotizen.
In den Doppelspielen wurden für dis Deutschen Tennismeisterschaften in Hamburg bei den Männern Henkel-Denker, Puncec-Pallada, Hebda« Tarkowski und Wilde-Freshwaler gesetzt. Die „Gesetzten" im Gemischten Doppel sind: Sperling-oon Cramm, Noel-Wilde, Außem-Henkel II und Adamson- Bernard.
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